DE2039897A1 - Zentrifuge - Google Patents
ZentrifugeInfo
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- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B5/00—Other centrifuges
- B04B5/04—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers
- B04B5/0407—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles
- B04B5/0428—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles with flexible receptacles
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- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Patentanwalt
Dipl.-Ing. H. Strohschänk
Dipl.-Ing. H. Strohschänk
8 München 60 11.8.1970 -
Musäusstraß· 5 190-854P
Zentrifuge
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zentrifuge, insbesondere zum
Leharideln von Blut, m.t einer am Botor angeordneten Kammer.
fceii:.-behandeln von Blut stellt sich oft das I'roblem, die Blutkörperchen
voi:. J31uti;erum r.u trennen oder dieses durch eine andere Flüssigkeit
zu ersetzen. Im letzten Falle kann ein sorgfältiges Auswaschen der Blutkörpercuen
erforderlich werden, um das Blutserum so vollständig wie möglich
zu entfernen.
Zum Behandeln von Blut ist ein zylindrischer Zentrifugenrotor bekannt,
innerhalb dessen ein ebenfalls zylindrisches Filter angeordnet ist, wobei sich das Blut auf der Innenseite des Filters, also im Zentrum des Botors,
befindet, während die Waschflüssigkeit in der Hotorkammer auf der Außenseite
de;: Filters enthalten ist. Während des Zentrifugierens strömt die
Waschflüssigkeit nach innen, und die Blutkörperchen werden durch eine passende Bemessung der Zentrifugalkraft im Verhältnis zur Strömung der
Waschflüssigkeit in- Suspension gehalten.
Diese bekannte Apparatur ist jedoch unhandlich, schwerfällig' und relativ
Kompliziert, was sie zum einen teuer macht und zum anderen die
Wahrung der erforderlichen Sterilität erschwert.
108812/1144
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mangel der bekannten
Zentrifuge zu beheben und eine einfache Zentrifuge zu schaffen, die eine absolute Einhaltung steriler Arbeitsbedingungen gewährleistet.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen gelöst durch
einen in der Kammer angeordneten kompressiblen Behälter mit mindestens
einer daran angeschlossenen Verbindungsleitung, durch ein Ventil zum Absperren der Verbindungsleitung und durch eine auf das Volumen des Behälters
ansprechende Steuereinrichtung.
Der Aufbau mit kompressiblen rotierenden Behältern ermöglicht auf einfache
Weise die zuverlässige Wahrung der Sterilität, da sich die Behälter als Einwegverpackung aus billigem Kunststoffmaterial herstellen lassen.
Eine Reihe von Ausgestaltungen der erfindungsgemäß ausgebildeten Zentrifuge
sind Gegenstand der Unteransprüche.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Blut als der zu behandelnden
Flüssigkeit erläutert. Dabei stellt das Blut jedoch nur ein mögliches Beispiel dar, und die erfindungsgemäß ausgebildete Zentrifuge kann ohne
Weiteres auch zum Behandeln anderer Stoffe in Form eines Waschens mit
einer Waschflüssigkeit in mehrfacher Wiederholung verwendet werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht}
es zeigen: ,,.
Fig. 1 einen RadiaJschnitt entlang der Schnittlinie I - I in Fig. 2
durch den oberen Teil einer Zentrifuge, der deren von der Erfindung wesentlich betroffene Bauteile veranschaulicht;
Fig. 2 eine Gesamtansicht der Zentrifuge zur Veranschaulichung des
Verlaufs der Verbin dun ££.;1 ei Lungen ;
Fig. 3 eine Dari;tol~lun;j der Verbindungen zwischen den Behältern und
k ein Diagramm zur Veranschaulichung der Arbeitsweise der Zentrifuge
.
8AD ORIQiNAL
109812/1 UA
Fig. 1 gibt einen Eadialschnitt wieder, dem ähnliche Schnitte mit
einer Versetzung um 120 bzw. um 240 entsprechen, wie Fig. 2 zeigt.
Auf dem Mittelabschnitt 1 des Zentrifugenrotors sitzt eine Bodenscheibe
und auf dieser ein Außenring 3» der innen drei rechteckige Gewindegänge
mit drei Einlassen aufweist. Ein Innenring 5 mit passenden Gewindegängen
trägt eine Deckelscheibe A. Das Volumen der so gebildeten Zentrifuge
wird durch eine Steuereinrichtung 6 in zwei Kammern unterteilt. Dazu
besitzt die Steuereinrichtung 6 eine starre kegelige Trennwand 7, die von einer Öffnung 8 durchsetzt wird. Zu beiden Seiten der'Trennwand 7 sind
Diaphragmen 9 und 10 aus Gummi angeklemmt, wobei das Diaphragma 10 auf
seiner Unterseite durch ein anvulkanisiertes weiteres Diaphragma 11 aus
Gummi verstärkt ist, das ein hohes spezifisches Gewicht aufweist. Die
Diaphragmen 9 und 10 sind stark vorgespannt, so daß sie sich unter Eigenspannung
nach unten durchzubiegen suchen. Zwischen den Diaphragmen 9 und
10 eingeschlossen ist eine Verdrängungsflüssigkeit 12, deren Volumen der Flüssigkeitsmenge entspricht, die während des Flüssigkeitstransports in
das Blut hineingebracht bzw. daraus entfernt werden soll, wie dies unten
erläutert ist. Die Steuereinrichtung 6 läßt sich innerhalb des Zentrifugenrotors
mit Hilfe dreier Stöpsel 13 nach oben oder nach unten verschieben,
wobei die Stöpsel 13 in die Gewindegänge des Außenringes 3
eingreifen und bei ihrer Verdrehung eine Verschiebung nach oben oder
nach unten erfahren.
In dem Saum zwischen der Steuereinrichtung 6 und der Bodenscheibe 2
befinden sich drei kompressible Behälter 11J-, 15 und 16. Zwischen der
Deckelscheibe 4 und der Steuereinrichtung 6 ist ein Blutbehälter 17 angeordnet,
der mit einer angepaßten Kunststoffscheibe 18 mit einer Anzahl
von Kammern 19 bedeckt ist.
Ein Schirm 20. ist um einen verjüngten Teil des Mittelabschnitts 1 des
Zentrifugenrotors herumgelegt, und dieser'Schirm 20 weist einen Schlitz
21 auf, durch den hindurch mit den Behältern 14, 15 und 16 verbundene '
biegsame Röhrchen 14', 15 v und 16! in den Baum zwischen dem Mittelabsehnitt
1 und dem Schirm 20 hinein (Fig. 2) und über Ventile 14», 15" bzw. 16"
zu dem Blutbehälter 17 hinaus gelangen.
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In Fig. 1 ist das Ventil 16" zu erkennen, es enthält einen Elektromagneten
22, der auf einen Ventilarm 23 einwirkt, der das Röhrchen 16'
schleifenförmig umgibt, so daß dieses bei Erregung des Elektromagneten 22 zusammengedrückt wird. Bei Unterbrechung des Erregerstromes für den
Elektromagneten 22 wird das Röhrchen 16' wieder freigegeben und für Flüssigkeit durchlässig, wobei diese Freigabe gegebenenfalls durch eine
Feder erleichtert werden kann.
In Fig. k ist schematisch veranschaulicht, wie der Betrieb einer
Zentrifuge 25 von einem Programmspeicher Zh aus gesteuert werden kann,
der über elektrische Leitungen mit den Ventilen 1*f", 15" und 1b" sowie
mit einer elektrisch betätigbaren Bremse 26 für den Zentrifugcnrotor
verbunden ist, wobei anzumerken bleibt, daß die Ventile 1V', 15" und 1c"
öffnen, wenn ihre Elektromagnete stromlos sind.
Im folgenden sei die Arbeitsweise der oben beschriebenen Zentrifuge
anhand eines die Abtrennung des Blutplasmas von den Blutkörperchen und deren Waschung betreffenden Arbeitsbeispiels erläutert.
Dabei sei angenommen, daß die Zentrifuge für fünf Waschungen einer
bestimmten Menge von beispielsweise 250 ml Blut gedacht ist. Dann wird
der Behälter ΛΚ mit 5 χ 250 = 1 250 ml Waschflüssigkeit gefüllt. Die
Behälter 15 und 16 bleiben leer. Sodann werden die Behälter 1^, 15 und
in die untere Kammer der Zentrifuge auf die Bodenscheibe 2 eingelegt, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Die drei als Verbindungsleitungen
dienenden Böhrchen 1^', 15' und 16' werden in der in Fig. 2 veranschaulichten
Art um den Mittelabschnitt 1 des Zentrifugenrotors herumgeführt und an die Ventile Ik", 15" und 16" angeklemmt.
Danach wird die Steuereinrichtung 6 so weit eingeschraubt, bis praktisch
alle Luft aus der unteren Zentrifugenkammer verdrängt ist. Die Steuereinrichtung 6 hat dann ihre untere Endstellung erreicht, jedoch
befindet sich die Verdrängungsflüssigkeit 12 (250 ml) noch in ihrer unteren Lage. Wegen der erheblichen Vorspannung der Diaphragmen 9 und
läßt sich die Verdrängungsflüssigkeit 12 nicht von Hand durch die
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Öffnung 8 hindurch nach oben pressen. In dieser Stellung wird die Steuereinrichtung
6 mittels irgendeines geeigneten Mittels,beispielsweise mittels einer Kontermutter festgelegt, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
Anscnließend werden der Blutbehälter 17 und die Kunststoffscheibe 1.8
eingelegt, wor^· Γ Jhro drei Verbindungsleitungen mit den drei zu den
Behältern lA-, 15 und 16 führenden Röhrchen. 14', 15' und 16' vereinigt
werden. Schließlich wird noch die Deckelscheibe k mit dem Innenring 5
bis zu ihrer unteren Endstellung auf den Zentrifugenrotor aufgeschraubt und in geeigneter Weise festgelegt.
Dann kann die Zentrifuge in Gang gesetzt werden, und etwa drei Minuten
nach Erreichen des stationären Zustandes mit ca. 1 000 g Beschleunigung
am Umfang sind die Blutkörperchen zusammengepackt, und das Plasma, das
etwa d-js halbe Volumen ausmacht, kann in den leeren Behälter 16 übergeführt
werden. Dazu wird durch den Programmspeicher 2.k das Ventil 16" geöffnet.
Damit besteht dann eine Verbindung zwischen der unteren und der oberen Kammer der Zentrifuge. Das schwere Diaphragma 10, auf dem eine
die Vorspannung der Diaphragmen 9 und 10 übersteigende Zentrifugalkraft
labtet, verdrängt sodann die Verdrängungsflüssigkeit 12 durch die Öffnung
'.i hindurch nach oben. Dadurch wird eine entsprechende Menge an Blutplasma
-IU;; dem Blutbehäl ter 17 in den Behälter 16 gedruckt. Sobald diese
Überführung beendet ist, schließt der Progmmiuape.icher 2k das Ventil 16"
wieder und öffnyfc dafür das Ventil i't-", so daß eine Verbindung zwischen
dem liluttjoiiältor 17 und dem Behälter 1'|- entsteht. Gleichzeitig wird du?
■jx'Qt^'j-ihl dei· Zentrifuge ao weit herabgesetzt, daß die Vorspannungen der
üiijjnr'i^i.uii (; und 10 die auf dan schwere Diaphragma 10 wirkende Zentrifugalkraft oberwinden, uamit Betzt eine Puiupv/irkung in umgekehrter fiich-Luni7
ein, und der blutbehälter 17 füllt sich dank der AbwarbGströmung
der Verdrh'ngurigüfliiiJijigkeit 12 durch die Öffnung 8 mit 250 ml Waschflüssigkeit
au;., dm.·! üeliäl ter '1'|. Nach Beendigung dieaer Auffüllung wird das
Ventil 1'f" wieder geschlossen, und die Drehzahl der Zentrifuge wird erhöht.
Nach Erreichen der vollen Drehzahl wird der Motor gestoppt und
die Zentrifuge mit Hilfe der Bremse 26 schnell abgebremst. Dabei rotiert
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-G-
die Flüssigkeit im Blutbehälter 1? weiter. Dieser Blutbehälter 17, der.
flexibel ausgebildet ist, hat inzwischen die Kammern 19 umschlossen,
wodurch sich eine Bührwirkung einstellt, die zu einer innigen Durchmischung
der Blutkörperchen und der Waschflüssigkeit führt.
Sodann wird die Bremse 26 gelöst und die Zentrifuge erneut gestartet.
Etwa drei Minuten nach Erreichen des stationären Zustandes sind die Blutkörperchen
wieder zusammengepackt, und die Waschflüssigkeit kann abgezapft werden. Dazu wird das Ventil 15" geöffnet, und die Waschflüssigkeit
wird in der gleichen Weise in den Behälter 15 übergeführt, wie dies oben
für die Überführung des Blutplasmas in den Behälter 16 geschildert ist. Dieser Waschvorgang wird fünfmal wiederholt, worauf die Zentrifuge stillgesetzt
wird.
Als Ergebnis erhält man eine gründliche Waschung der Blutkörperchen,
und nur ein Minimum an Waschflüssigkeit verbleibt im Blutbehälter 17· Das Blutplasma ist in den Plasmabehälter 16 übergeführt, und die Waschflüssigkeit
befindet sich im Abfallbehälter 15· Die Verdrängungsflüssigkeit
12, die sich anfangs im unteren Teil der Steuereinrichtung 6 befand,
ist nun in deren oberem Teil enthalten, und der untere Teil ist daher einem erheblichen Überdruck ausgesetzt, der auf die Spannung der Diaphragmen
9 und 10 zurückgeht. Nach Lösen der Kontermuttern werden die Deckel— scheibe *f und der Innenring 5 abgeschraubt. Der Blutbehälter 17 wird von
den Verbindun^sleitungen gelöst, und die Kunststoffscheibe 18 wird abgenommen.
Das Anschlußröhrchen 15' zum Abfallbehälter 15 wird mit einem
Ablaß verbunden, und das Ventil 15" wird geöffnet. Als Folge davon fließen
25O ml gebrauchte Waschflüssigkeit ab, so daß die Verdrängungsflüesigkeit
12 in den unteren Teil der Steuereinrichtung 6 strömt. Der Überdruck in diesem unteren'Teil verschwindet damit, und die Zentrifuge kann
auseinandergenommen werden.
Ohne andere Änderung als einer Kopplung mit einein anderen Programm
und einer anderen Füllung; in den Behältern kann die beschriebene Zentrifuge
auch zum Auswaschen eines Schutzmittels aus gefrorenen Blutkonserven
und zu deren Umwandlung in Transfusionslösungen dienen.
1 0 9 8 1 2 / 1 U k
BAD ORIGINAL
Gemäß einer abgewandelten Ausführung kann die Funktion der Steuereinrichtung
6 mit Hilfe einer Änderung des Druckes über der Trennwand
ausgeübt v/erden, die beispielsweise durch Abdichtung der Kammer, in der
sich der Blutbehälter 1? befindet, und Zuführung des Betätigungsdruckes
über eine rotierende Kupplung erzeugt werden kann.
Eine solche Zentrifuge arbeitet in der gleichen-Weise wie die"oben
beschriebene, lediglich muß eine der Zentrifugenkammern luftdicht sowohl
gegen die äußere Atmosphäre als auch gegen die andere Zentrifugenfcammer
abgeschlossen werden, und die Pumpwirkung von der einen Kammer in die andere wird nicht durch eine Änderung der Drehzahl erhalten, sondern "
durch eine Änderung des Luftdrucks in der luftdicht abgeschlossenen
Kammer rund um die Behälter. Die Menge der transportierten Flüssigkeit
wird bei dieser Alisführungsvariante bestimmt durch den sich bei einer bestimmten Drehzahl unter bei einem gegebenen Niveau herrschendem Gleichgewicht
durch Anlage eines gewissen äußeren Überdrucks einstellenden Druck.
Die erfindungsgemäß ausgebildeten Zentrifugen sind zwar in erster
Linie für einen Einsatz zum Behandeln von nur jeweils einem Behälter
mit Blut gedacht, jedoch können ohne weiteres mehrere Zentrifugen auf
einer gemeinsamen Drehachse übereinander angeordnet werden.
' I
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Claims (7)
1. Zentrifuge, insbesondere zum Behandeln von Blut, mit einer am Rotor
angeordneten Kammer, gekennzeichnet durch einen in der Kammer angeordneten kompressiblen Behälter mit mindestenG einer daran angeschlossenen
Verbindungsleitung, durch ein Ventil zum Absperren der Verbindungsleitung und durch eine auf das Volumen des Behälters ansprechende Steuereinrichtung.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens einen
weiteren an eine Verbindungsleitung angeschlossenen kompressiblen Behälter.
3. Zentrifuge nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine weitere Kammer
für die Aufnahme des weiteren Behälters.
^f. Zentrifuge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere
Kammer mit der Steuereinrichtung in der Weise zusammenwirkt, daß sie gleichzeitig von dem Volumen aller Behälter beeinflußt wird.
5· Zentrifuge nach Anspruch *f, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
eine die Kammern miteinander verbindende öffnung sowie in jeder Kammer einen mit der Öffnung verbundenen Steuerraum mit einer
darin enthaltenen Verdränguhgsflüssigkeit aufweist.
6. Zentrifuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern
durch eine feste Viand voneinander getrennt sind, in der eine Öffnungvorgesehen ist und zu deren beiden Seiten jeweils ein einen Steuerraum
bildendes Diaphragma angeordnet ist.
7. Zentrifuge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die feste
Wand schief zur Drehachse der Zentrifuge verläuft, und das achsnächste
Diaphragma schwer genug ist, daß es bei einer bestimmten Drehzahl der
Zentrifuge entgegen der Schwerkraft gegen die feüte Land angedrückt wird
Und die Verdrängun;'i>i'lüt>si(_;jieit auf deren andere r>eite iii~ er führt.
109812/1 1U
BAD ORIQtNAL
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