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DE2039870C3 - Elektrisches Kabel - Google Patents

Elektrisches Kabel

Info

Publication number
DE2039870C3
DE2039870C3 DE19702039870 DE2039870A DE2039870C3 DE 2039870 C3 DE2039870 C3 DE 2039870C3 DE 19702039870 DE19702039870 DE 19702039870 DE 2039870 A DE2039870 A DE 2039870A DE 2039870 C3 DE2039870 C3 DE 2039870C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gusset
veins
cross
stranded
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702039870
Other languages
English (en)
Other versions
DE2039870A1 (de
DE2039870B2 (de
Inventor
Ake Danderyd; Solnoff Nikolai Bandhagen; Bergman (Schweden)
Original Assignee
Allmänna Svenska Elektriska AB, Västeraas (Schweden)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from SE1223269A external-priority patent/SE334656B/xx
Application filed by Allmänna Svenska Elektriska AB, Västeraas (Schweden) filed Critical Allmänna Svenska Elektriska AB, Västeraas (Schweden)
Publication of DE2039870A1 publication Critical patent/DE2039870A1/de
Publication of DE2039870B2 publication Critical patent/DE2039870B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2039870C3 publication Critical patent/DE2039870C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft elektrische Kabel mit rundem, wenigstens teilweise mit Isoliermaterial ausgefülltem Querschnitt und mindestens zwei verseilten Adern, die in verseiltem Zustand eine durch Stege getrennte, einstückige extrudierte Isolierung besitzen, die aus demselben Material besteht wie die Zwickelfüllung.
Kabel der genannten Art sind z. B. durch die schwedische Patentschrift 308 747 bekannt. Bei diesen Kabeln ist die Isolation der einzelnen Adern durch bandartige Stege gleicher Stärke miteinander \erbunden und ihre Querschnittsberandung sektorförmig so ausgebildet, daß sie die beim Verseilen runder Adern entstehenden Zwickel ausfüllt. Auf diese Weise isolierte Adern haben gegenüber solchen mit rundem Isolationsquerschnitt eine stark herabgesetzte Biegsamkeit. Die verringerte Biegsamkeit in Verbindung mit den durch die Sektorform bedingten größeren äußeren Aderabmessungen erschwert die Montage des Kabels, zumal die Abstände moderner Reihenschaltklemmen sehr begrenzt sind. Da die Adern beinahe bis zum Metallteil der Schaltklemme isoliert sein sollen, können also Leiter mit sektorförmiger Isolierung oft nicht in das Schaltgehäuse eingeführt werden. Man ist dann am Montageort gezwungen, die Isolierung mit Hilfe von Werkzeugen so zu verformen, daß sie in das Schaltgehäuse paßt. Entweder hat man sie dabei treppenartig abgestuft oder meist mit Hilfe eines Messers kegelförmig zugeschnitten. Es ergibt sich von selbst, daß solche Methoden nicht rationell sein können.
Bei papierisolierten elektrischen Mehrleiterkabeln (deutsche Patentschrift 440 240) ist es bereits bekannt, dem üblichen runden Beilauf eine solche Form zu geben, daß die Zwickel vollständig ausgefüllt und Lufträume ausgeschlossen werden, um ein gleichmäßiges Dielektrikum zu erreichen. Bei einem verseilten Kabel, dessen Adern mit Kunststoff isoliert sind, lassen sich beim Verseilen Hohlräume nicht gänzlich vermeiden, sie sind auch nicht von Nachteil.
Aufgabe der Erfindung ist die Ausbildung eines mehradrigen Kabels der einleitend beschriebenen Art, dessen Adern sich leicht in ein Gerätegehäuse einführen und an die Klemmen des Gerätes anschließen lassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Querschnittsberandungen der Adern Kreise und die der Zwickclfüllungcn den Adern angepaßte, eine gemeinsame kreisförmige Querschnitt-berandung erzeugende Kreisbogensegmente aufweisen und daß die Verbindungen zwi,chen den Adern und Zwickelfüllungen a!s dünner Abreißansatz au^cbildet sind.
Die runde Form der Adern und die Ausbildung de: Verbindung der Zwickeliüllungen mit der Leiierisolierung als dünner Abreißansatz erleichtert bei Jer Montage die Trennung der verschiedenen Adern \,,;i-
lu einander, die ohne HiIfV: eines Werkzeuges vorgenommen werden kann.
Eine Variante der Erfindung begeht darin, dal; du innere Querschnittsberandung der Zwickelfüllum; eine solche Form hat. daß der innere Teil des Zv. ikkels nicht oder nur teilweise ausgefüllt ist. Das hat den Vorteil, daß das Kabel mechanischer Schlageinuirkung besser widerstehen kann.
Der günstigste Effekt wird erreicht, wenn die Fläche der Zwickelfüllung, die beim Verseilen der Kabeimitte zugewandt wird, in drei im großen und uaiizen gleich lange Kreisbögen mit im großen und ganzen gleich großem Radius eingeteilt wird.
Die Aderisolierung kann z. B. ein Kunstsioffmaierial sein, wie Polyvinylchlorid oder PoKätlnlen oder ein Elast wie Naiurgummi. Butylgummi oder Silikungummi.
Es ist zweckmäßig, ein elektrisches Kabel gern;·!.1 der Erfindung so herzustellen, daß mindestens /λei Adern durch Strangpressen eines Isoliermateriak mn je einer umgebenden Isolierung mit im wesentlichen runder Querschnittsberandung versehen werden und iileichzeitiu. als ein zusammenhängendes Produkt. eine Zwickelfüllung zwischen den Isolierungen gebildet wird. Die isolierten Adern werden danach in der Längsrichtung des zusammenhängenden Produkts zu einem Kabel mit rundem Querschnitt \erseilt werden Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im im lolgenden an Hand der Zeichnung beschrieben. Es /eigen
F i g. 1 a und 1 b ein zweiadriges Kabel im Schnitt vor bzw. nach der Verseilung,
F i g. 2 a und 2 b entsprechende Schnitte bei einem Kabel mit drei Adern.
F i iz. 3 einen Schnitt durch ein verseiltes Kabel mit drei Adern gemäß der Erfindung, in dem die Zwickel nicht ausgefüllt sind und
F i g. 4 einen Schnitt durch ein Kabel mit drei Adern, in dem die Zwickel teilweise ausgefüllt sind.
Die F i g. 1 a und 1 b bzw. 2 a und 2 b /eigen Kabel mit zwei oder drei Adern 1, mit Isolierungen 2. die über Abreißansätze 4 mit Zwickelfüllungen 3 verbunden sind. In F i g. 3 ist eine gerade Linie, die einen Zwickel 7 nach außen begrenzt, mit 5 bezeichnet und die Teile der Aderisolierung, die einen Zwickel begrenzen, mit 8. Wie aus F i g. 3 hervorgeht, sind die Zwickel in diesem Fall nicht voll ausgefüllt.
Auch bei dem Kabel nach F i g. 4 ist jeder Zwikkel 7 nur teilweise ausgefüllt. Die innere Begrenzungslinie jeder Zwickelfüllung gemäß Fig. 4 ist aus drei Kreisbögen Ga. 6b und nc zusammengesetzt, die im wesentlichen gleich lang sind und dieselbe Krümmung haben. Es hat sich gezeigt, daß die Ausführungsform gemäß F i g. 4 besonders widerstandskrüftig gegen Schlageinwirkimg und Stöße ist.
Die Abreißansätze 4 haben die Aufgabe, das Entfernen der Verbindungsstücke beim Freilegen der isolierten Leiter in Verbindung mit der Montage zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Elektrisches Kabel mit rundem, wenigstens teilweise mit Isoliermaterial ausgefülltem Querschnitt und mindestens zwei verseilten Adern, die in unverseiltem Zustand eine durch Stege getrennte, einstückige extrudierte Isolierung besitzen, die aus demselben Material besteht wie die Zwickelfüllung, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsberandungen der Adern Kreise und die der Zwickelfüllungen den Adern angepaßte. eine gemeinsame kreisförmige Qurschnittsberandung erzeugende Kreisbogensegmente aufweisen und daß die Verbindungen zwischen den Adern und Zwickelfüllungen als dünner Abreißansatz aussebildet sind.
DE19702039870 1969-09-04 1970-08-11 Elektrisches Kabel Expired DE2039870C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1223269A SE334656B (de) 1969-09-04 1969-09-04
SE1223269 1969-09-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2039870A1 DE2039870A1 (de) 1971-04-29
DE2039870B2 DE2039870B2 (de) 1972-09-07
DE2039870C3 true DE2039870C3 (de) 1976-12-02

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