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DE2039743A1 - Buerste fuer elektrische Maschinen - Google Patents

Buerste fuer elektrische Maschinen

Info

Publication number
DE2039743A1
DE2039743A1 DE19702039743 DE2039743A DE2039743A1 DE 2039743 A1 DE2039743 A1 DE 2039743A1 DE 19702039743 DE19702039743 DE 19702039743 DE 2039743 A DE2039743 A DE 2039743A DE 2039743 A1 DE2039743 A1 DE 2039743A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush
metal
fiber
electrical machines
carbon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702039743
Other languages
English (en)
Inventor
Wilkin Geoffrey Alan
Mcnab Ian Roderick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Research and Development Co Ltd
Original Assignee
International Research and Development Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Research and Development Co Ltd filed Critical International Research and Development Co Ltd
Publication of DE2039743A1 publication Critical patent/DE2039743A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/18Contacts for co-operation with commutator or slip-ring, e.g. contact brush
    • H01R39/24Laminated contacts; Wire contacts, e.g. metallic brush, carbon fibres

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

Patentanwälte
Dr.-Tiij. VXi helm Reichöl
ug
6"f:- ^u-Ii a. M. i
13
!!,TLRNATIONAL RESEARCH & DEVELOPMENT COMPANY LIMITED Fossway, Newcastle upon Tyne 6, England
Bürste für elektrische Maschinen
Zusatz zum Hauptpatent ......(Patentanmeldung P 19 10 906.9)
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bürste für elektrische Maschinen mit mehreren Elementen aus einem Metallmantel und einem nichtmetallischen Kern nach dem Hauptpatent ..... (Patentanmeldung P 19 10 906.9).
;.erkoHir;.liche Kohlenstoff-, Graphit- oder Metalldrahtbürsten sind iür außerordentlich hohe Stromdichten in der Größenordnung von
1GGO A/6,y cm bei einer hohen Relativgeschwindigkeit der Bürste gegenüber der Stromübertragungsfläche nicht geeignet. Insbesondere ist die Verschleißfestigkeit solcher Bürsten zu gering.
::ach der US-Patentschrift 3 382 367 ist es bekannt, eine Burst© C^s einzelnen federnden Drähten herzustellen, von denen Jeder auj einem röhrenförmigen Metallmantel und einem von dem Metallmantel oder der Metallhülle umschlossenen Kern aus Graphit oder einem sonstigen Schmiermittel besteht. Das Schmiermittel liegt in gepulverter Form vor und dient dazu, ein Verschweißen der Drähte mit dem Schleifring oder einer anderen StromUbertragungsoberfläche zu verhindern und die Reibung zwischen den· sich bewegenden Teilen zu vermindern. Gleichzeitig sorgt das Schmiermittel für einen guten elektrischen Kontakt. Der röhrenförmige Metallmantel, dor A0% oder einen noch größeren Prozentsatz der Quer-
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BAD
Schnittsfläche des Drahtes ausmacht, sorgt zum einen für die elektrische Leitfähigkeit und zum anderen für die mechanische Festigkeit des Drahtes. Wegen des großen Gesamtdurchmessers und wegen der Stärke des Metallmantels ist ein solcher Draht verhältnismäßig starr und steif und erfordert daher einen hohen Kontaktdruck, der einen hohen Verschleiß der BUrstendrähte und der Stromübertragungsoberfläche zur Folge hat. Da eine Bürste von einer verhältnismäßig geringen Anzahl von Drähten gebildet wird, tritt ferner beim Fehlen eines hinreichend guten Kontakts zwischen nur einem oder zwei Drähten und der Stromübertragungsoberfläche bereits eine merkbare Unregelmäßigkeit der BürstenstromUbertragungsfähigkeit auf.
Nach dem Hauptpatent (Patentanmeldung P 19 10 906.9) wurden bereits Graphit- oder Kohlenstoffaserbürsten vorgeschlagen, bei denen zum Erhöhen der Verschleißfestigkeit jede einzelne Faser einen metallischen Überzug aufweist. Im Gegensatz zu den Erwartungen hat es sich gezeigt, daß der Hauptanteil des Stroms durch den Metallüberzug und nur ein geringer Stromanteil durch die Kohlenstoffäden fließt, wenn der metallische Überzug die Gesamtlänge jeder Faser bedeckt. Anstelle von Kohlenstoff- oder Graphitfäden kann man daher zum Unterstützen des metallischen Überzugs andere Fasern oder Fäden benutzen, ohne daß darunter die hohe Stromübertragungsfähigkeit merklich leidet und die gute Verschleißfestigkeit der Bürsten abnimmt.
Die eingangs beschriebene Bürste ist daher nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der nichtmetallische Kern eine hitzebeständige, nicht aus Kohlenstoff oder Graphit hergestellte Faser ist und daß der Metallmantel ein auf der Oberfläche der Faser niedergeschlagener Metallfilm ist.
Bei einer solchen, nach der Erfindung aufgebauten Bürste werden die mechanischen Eigenschaften der einzelnen BUrstenelemente von den nichtmetallischen Fasern oder Fäden bestimmt, die eine hohe Festigkeit und Flexibilität aufweisen und zudem einen sehr geringen Durchmesser haben. Der benötigte Kontaktdruck ist daher sehr
109810/1525
BA ORIGINAL
• ■■■ - 3 ■-. ■ ·
gering, so da0 der Verschleiß an den Bürsten und der Stromübertragungsoberfläche vermindert wird. Weiterhin kann die erfindungsgemäße Bürste eine größere Anzahl von Bürstenelementen in einer vorgegebenen Fläche aufweisen, so daß trotz Veränderungen in der Kontaktgabe der einzelnen Elemente mit der Stromübertragungsoberfläche die Gesamtstromübertragungsfahigkeit nicht beeinträchtigt wird, also gleich bleibt.
Eine bevorzugte Ausftihrungsform der Erfindung wird an Hand von Figuren beschrieben.
Fig. 1 ist ein Querschnitt durch eine nach der Erfindung ausgebildete Bürste, die auf. einem sich bewegenden Leiter schleift. ■ · -
Fig. 2 zeigt ein Einzelelement der in Fig. 1 dargestellten Bürste,
Die in Fig. 1 dargestellte Bürste 1 schleift zwecks Stromübertragung auf der Oberfläche 2 eines elektrischen Leiters 3. Bei dem Leiter 3 kann es sich beispielsweise um einen Schleifring oder den Kommutator einer Dynamomaschine handeln. Der Leiter 3 kann aber auch ein« ununterbrochene Stromschiene für ein elektrisch betriebenes Fahrzeug sein*
Die Bürste 1 enthält mehrere Bürstenelemente 4, die sich im wesentlichen längs ihrer gesamten Länge berühren und von einem Metallgehäuse 5 zusammengehalten werden. Ein aus elektrisch·.leitendem Material hergestelltes Geflecht 6 verbindet die Bürste mit einer Anschlußklemme oder Wicklung der Maschine. Wie es aus Fig. 2 hervorgeht, besteht jedes der Bürstenelemente 4 aus einer nichtmetallischen hitzebeständigen Faser 7, die einen metallischen Überzug 8 aufweist. Der Durchmesser jeder Faser ist kleiner als 12 · 10 la, und die Stärke des metallischen Überzugs be-'trägt vorzugsweise 0,75 * 10"" m, jedoch im allgemeinen niemals mehr als ein Zehntel des Durchmessers der Faser»
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Die Fasern oder Fäden können aus Bornitrid oder einem hitzebeständigen Oxid hergestellt sein, beispielsweise aus Aluminiumoxid oder Tonerde. Aus diesen Materialien können, zusammenhängende Fäden oder Fasern hoher Festigkeit gebildet v/erden. Hierzu kann man Verfahren anwenden, die den Verfahren zum Herstellen von Graphit- oder Kohlenstoffäden ähnlich sind und die in einem Aufsatz in der Zeitschrift "The Engineer", Band 221, Seite 815, vom 27. Mai 1966, unter dem Titel "High strength, high modulus, carbon fibres", von W. West, L.N. Philips und V/. Johnston sowie in der britischen Patentschrift 1 110 791 beschrieben sind. Glasfasern können ebenfalls für die erfindungsgemäßen Zwecke verv/endet werden.
Der dünne Metallfilm kann durch Galvanisieren oder Abscheiden im Vakuum aufgebracht werden. Der Film kann aus irgendeinem Metall mit guter elektrischer Leitfähigkeit bestehen, beispielsweise aus Silber oder einer Legierung mit einem Edelmetall, beispielsweise Silber mit einem anderen Metall, beispielsweise Kupfer.
Die nach der Erfindung aufgebauten Bürsten kann man für Stromdichten in der Größenordnung von 1000 A/6,5 cm benutzen, wobei die Relativbewegung zwischen der Bürste und der Stromübertragungsoberfläche 5400m/min betragen kann. Dabei beträgt der
»Bürstenverschleiß nur 1 cm bei einer Bürstenschleifstrecke von 12
10 cm. Der Verschleiß der Stromübertragungsoberfläche bewegt sich in der gleichen Größenordnung und beträgt weniger als
10 1 mm bei einer Relativbewegung von 3 * 10 cm zwischen dei Bürste und der Stromübertragungsoberfläche.
BAD ORIQHNAL 109810/1525

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Bürste für elektrische Maschinen mit mehreren Elementen aus einem Metallmantel und einem nichtmetallischen Kern nach dem
    Hauptpatent (Patentanmeldung P 19 10 906.9),
    dadurch gekennzeichnet, da3 der nichtmetallische Kern eine hitzebeständige, nicht aus Kohlenstoff oder Graphit hergestellte Faser ist und daß der Metallmantel ein auf der Oberfläche der Faser niedergeschlagener Metallfilm ist.
    BAD 100B 10/ 152S
    Leerseite
DE19702039743 1969-08-14 1970-08-11 Buerste fuer elektrische Maschinen Pending DE2039743A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB4078169 1969-08-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2039743A1 true DE2039743A1 (de) 1971-03-04

Family

ID=10416580

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702039743 Pending DE2039743A1 (de) 1969-08-14 1970-08-11 Buerste fuer elektrische Maschinen

Country Status (3)

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DE (1) DE2039743A1 (de)
FR (1) FR2058117A5 (de)
GB (1) GB1325434A (de)

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FR2423891A1 (fr) * 1978-04-20 1979-11-16 Siemens Ag Balai transmetteur de courant electrique a caracteristiques de marche et electriques ameliorees
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DE3239003A1 (de) * 1982-10-21 1984-04-26 Hübner Elektromaschinen AG, 1000 Berlin Kohlebuerste fuer elektrische maschine

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Publication number Publication date
FR2058117A5 (de) 1971-05-21
GB1325434A (en) 1973-08-01

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