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DE2039536A1 - Copolycarbonatphosphite und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Copolycarbonatphosphite und Verfahren zu ihrer Herstellung

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Publication number
DE2039536A1
DE2039536A1 DE19702039536 DE2039536A DE2039536A1 DE 2039536 A1 DE2039536 A1 DE 2039536A1 DE 19702039536 DE19702039536 DE 19702039536 DE 2039536 A DE2039536 A DE 2039536A DE 2039536 A1 DE2039536 A1 DE 2039536A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copolycarbonate
phosphite
phosphorus
carbonate
dihydric phenol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19702039536
Other languages
English (en)
Inventor
Bialous Charles Andrew
Jaquiss Donald Benjamin George
Keane John Joseph
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE2039536A1 publication Critical patent/DE2039536A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G64/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carbonic ester link in the main chain of the macromolecule

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyesters Or Polycarbonates (AREA)

Description

Patentanwalt
6 Frankfurt/Main 1
Niddastr. 52
• 7. Aug. 1970
1571-80H-1512
GENERAL ELECTRIC COMPANY
1, River Road
Schenectady, N.Y., USA
Copolycarbonatphosphite und Verfahren zu ihrer Herstellung
Die Erfindung ist auf eine gegen thermische Oxydation stabile Polymerzusammensetzung aus einem aromatischen Carbonat, insbesondere auf eine Copolycarbonatphosphit-Zusammensetzung mit einem spezifischen Phosphorgehalt gerichtet.
Es wurde in der Vergangenheit ein grosser Aufwand auf die Herstellung thermisch stabiler Polycarbonat-Zusammensetzungen gerichtet, die bei erhöhten Temperaturen und insbesondere bei den zur Herstellung von Polycarbonat-Formkörpern notwendigerweise verwendeten hohen Formtemperaturen farbstabil sind. Es wurden viele Zusätze zur Erreichung dieses Ziels mit Erfolg verwendet. Insbesondere wurde gefunden, dass die Verwendung von organischen Phosphaten gemäss der USA-Patentschrift 3 305 520 als Zusatz im Gemisch mit Polycarbonaten dazu beiträgt, die Polycarbonate thermisch zu stabilisieren, Ferner wurden weitere Stabilisatorzusätze als brauchbar befunden,
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wie Tetraarylzinnverbindungen gemäss der üanadischen Patentschrift 727 700. Gemische von verschiedenen Stoffen wurden ebenfalls verwendet. Nach dem Stand der Technik wurden jedoch die Bemühungen auf Zusätze gerichtet, die im Gemisch mit dem bereite gebildeten Polycarbonat verwendet werden.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass durch das Einverleiben eines bestimmten Stoffes in das Reaktionsgemisch zur Synthese des aromatischen Polycarbonate dieser Stoff ein Reaktionsteilnehmer wird und ein Copolymereβ bildet, das nunmehr die Eigenschaft besitzt, thermisch stabil und geeignet zur Verarbeitung durch Spritzguss- und Blasformverfahren zu sein. Ausserdem schützt dieser bestimmte Stoff das Copolymere gegen einen thermischen Abbau, während dieses synthetisiert wird,
Ziel der Erfindung ist somit die Schaffung einer neuen Copolymer zusammensetzung aus einem aromatischen Carbonat.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer thermisch stabilen Copolymerzusammensetzung aus einem aromatischen Carbonat.
Biese und andere Ziele der Erfindung werden im Folgenden ausführlich beschrieben.
Erfindungsgemäss werden diese und andere Ziele der Erfindung dadurch erreicht, dass ein zweiwertiges Phenol, ein Carbonatbildner und ein Phosphortrihalogenid zu einer Copolymerzusammensetzung umgesetzt werden, die einen Gehalt an elementarem Phosphor von 0,0005 bis etwa 1,0 Gew.-^, bezogen auf das Gesamtgewicht der Copolymerzusammensetzung, hat.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert. Die Teile oder Prozentsätze sind auf das Gewicht bezogen, falls nichts anderes erwähnt ist.
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Beispiel 1
in einen Heaktor, der mit einem Rückflusskühler und einem mechanischen Rührer versehen ist, werden 1100 Teile Methylenchlorid, 150 Teile 2,2-Bie(4-hydroxyphenyl)propan, 150 Teile Calciumhydroxid, 3 Teile p-tertiär-Butylphenol und 0,1 Teil rriäthylarnin eingesetzt. Die Aufschlämmung wird gerührt und es wird Ihosgen in einer Menge von etwa yo Teilen je Stunde zugefügt. Nach 51 Minuten wurde der Phosgenzusatz beendet. Das lolycarbonat wird in fester Form durch Abfiltrieren und Verdampfen des Lösungsmittels isoliert. Das Produkt wird über Nacht bei 1<:50C getrocknet. Das Produkt wird sodann in einen Extruder gegeben, der eich auf einer Temperatur von etwa 2740C (WS0P) befindet, und zu Pellets geformt. (
Das Harz wird mit A bezeichnet.
Beispiel 2
In einen Reaittor, der mit einem Rückflusskühler und einem mechanischen Rührer versehen ist, werden 1320 Teile Methylenchlorid, 113 Teile 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan, 120 Teile Calciumhydroxid, 2 Teile p-tertiär-Butylphenol und 0,05 Teile Triethylamin eingesetzt. Die Aufschlämmung wird gerührt und es wird Fhoagen in einer Menge von etwa 60 Teilen je Stunde zugefügt. Nach 40 Minuten werden 0,31 Teile Phosphortrichlorid zugesetzt, während die Phosgenierung weiterläuft. Die Phosgen- | zugabe wird nach 53 Minuten abgeurochen. Das Polymere wird gernäss Beispiel 1 isoliert. Der Gehalt an elementarem Phosphor wird nach dem Verbrennungstest nach Scnoniger, der von Haalam und Willis in "Identification and Analysis of Plastics", lliffe Books, London 1965, Seite 8 beschrieben ist, mit 0,C11 Gew.-Jt bestimmt. Das Polymere stellt Poly(bisphenol-A-carbonatco-phosphit) dar.
Das Polymere wird mit B bezeichnet.
10 3 8 0 3/2 0 15
BAD
Beispiel 3
Beispiel 2 wird wiederholt mit der Ausnahme, dass anstelle von 0,31 Teilen 0,38 Teile Phosphortrichlorid verwendet werden. Der Gehalt an elementarem Phosphor wurde mit 0,020 Gew.-^ bestimmt.
Das Polymere wird mit C bezeichnet.
Beispiel 4
Beispiel 2 wird wiederholt mit der Ausnahme, dass anstelle von 0,31 Teilen 1,0 Teil Phosphortrichlorid verwendet wird. Der Gehalt an elementarem Phosphor wird mit 0,073 Gew.-# bestimmt.
Das Polymere wird mit D bezeichnet.
Beispiel 5
In einen Reaktor, der mit einem Rückflusskühler und einem mechanischen Rührer versehen ist, werden 1200 Teile Methylenchlorid, 150 Teile 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan, 140 Teile Calciumhydroxid, 3,3 Teile p-tertiär-Butylphenol, 0,018 Teile Triäthylamin und 0,075 Teile Phosphortrichlorid eingesetzt. Die Aufschlämmung wird gerührt und es wird Phosgen in einer Menge von etwa 90 Teilen je Stunde zugefügt. Nach 50 Minuten wird die Phosgenzugabe beendet. Das Polymere wird gemäss Beispiel 1 isoliert.
Der Gehalt an elementarem Phosphor beträgt 0,0025 Gew.-96 gemäss dem in Beispiel 2 genannten Test.
Das Polymere wird mit E bezeichnet.
Beispiel 6
Jedes der Polymeren der Beispiele 1 bis 5 wird zu einem Probekörper bei der in der folgenden Tabelle I angegebenen Temperatur
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BAD ORIQINAL
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_ 5 —
geformt. Die thermische Stabilität gegen Verfärbung wird gemäss dem ASTM-Vergilbungsindex-Test D 1925-63T gemessen. Je niedriger die Zahl ist, desto geringer ist die Verfärbung des Polymeren und desto besser ist somit die thermische Stabilität des Polymeren. Polymer A ist die Vergleichssubstanz und stelllt lediglich ein Polycarbonat-Homopolymerisat von Bisphenol A dar. Bs werden folgende Ergebnisse erhalten.
Vergilbungsindex
Gew.-ft Phosphor 343,30O (65O0F) 371,1°C(700°g)
0 4,0 4,7
0,011 1,8 1,9
0,020 2,3 2,3
0,073 2,4 2,4
0,0025 1,9 1,8
Die Erfindung ist gerichtet auf eine thermisch und oxydative stabile Copolymerzusammensetzung aus einem aromatischen Carbonat mit einem Gehalt an elementarem Phosphor von 0,0005 bis etwa 1,0 Gew.-#, bezogen auf das Gesamtgewicht des Copolymeren. Das Copolymere ist das Reaktionsprodukt eines zweiwertigen Phenols, eines Oarbonatbildners und eines Phosphortrihalogenids. Insbesondere ist das Copolymere Poly-fbisphenol-A-carbonat-cophosphit). Das erindungsgemässe Copolymere besitzt eine hervorragende thermische Stabilität, wenn das Phosphit durch eine Reaktion in die Polymerkette eingearbeitet ist. Das erhaltene Polymere kann zum Spritzgiessen oder zum Blasformen verwendet werden. Das erfindungsgemässe Polymere ist besonders für Blasformverfahren geeignet, wenn es grössere Mengen von elementarem Phosphor, insbesondere über etwa 0,02 Gew.-?£, enthält. Dies wird der Tatsache zugeschrieben, dass das Polymere kein Verhalten einer Newton1sehen Flüssigkeit zeigt, wenn höhere Phosphorgehalte vorliegen, gegenüber Eigenschaften einer Newton1sehen Flüssigkeit, die die Carbonathomopolymeren von 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan,(Bisphenol-A) als solche
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oder die erfindüngsgemässen Copolymeren mit niedrigeren Phosphorgehalten aufweisen. Diese Eigenschaften von Newton'sehen Flüssigkeiten bei den Bisphenol-A-Homopolymeren zeigen sich über praktisch alle Bedingungen der Verarbeitung in der Schmelze. Bas Verhalten einer Newton'sehen Flüssigkeit oder das Newton'sehe Fliessen ist definiert als die Art des Plieseens, die bei einem flüssigen System auftritt, wenn die innere Reibung der Scherkraft unmittelbar proportional ist. Ein NichtNewton1 scher Fluss wird beobachtet, wenn die innere Reibung nicht unmittelbar proportional der Scherkraft ist.
Das bei der Durchführung der Erfindung verwendete Phosphortrihalogenid besitzt allgemein die Formel
wobei X ein unabhängig gewähltes Halogenatom aus der Gruppe Brom, Chlor, Fluor und Jod ist. Erfindungsgemäss bevorzugt wird Phosphortrichlorid.
Das Verfahren zur Herstellung der Copolymerzusammensetzungen gemäsB der Erfindung besteht darin, dass ein zweiwertiges Phenol mit einem Carbonatbildner (Vorläufer) in Gegenwart eines Säureacceptors und eines Molekulargewichtsreglers umgesetzt wird, wobei die Verbesserung darin besteht, dass zum Reaktionegemisch ein Phosphortrihalogenid zugefügt wird. Das zum Reaktionsgemisch zugefügte Phosphortrihalogenid macht mengenmäesig etwa 0,0008 bis etwa 0,20 Mol je Mol zweiwertiges Phenol aus. Das Phosphortrihalogenid kann vor Beginn der Umsetzung zwischen dem zweiwertigen Phenol und dem Carbonatbildner oder nach Beginn dieser Umsetzung zugesetzt werden. Vorzugsweise wird bei der Durchführung des Verfahrene gemäss der Erfindung das Phosphortrihalogenid zum Reaktionsgemisch zugefügt, bevor die Reaktion zwiechen dem zweiwertigen Phenol und dem Carbonatbildner einsetzt. Die Reaktionsbedingungen können gemäss den USA-Patentschriften 3 028 365, 3 290 409 oder 3 305 520 ausgewählt werden, auf die hier Bezug genommen wird.
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Eb ist interessant festzustellen, dass die in dem System umgesetzte Menge Phosphortrihalogenid, insbesondere Phosphortrichlorid, geändert werden kann, um erwünschte Eigenschaften für bestimmte Anwendungen hervorzubringen, während immer noch hervorragende thermische Stabilitätseigenschaften beim Polymeren vorliegen. Wenn beispielsweise bei der Herstellung des erfindungageraässen Copolymeren ein Anstieg des Gehalte an elementarem Phosphor erfolgt, steigen auch die Nicht-Newton'sehen Fliesseigenschaften und machen das Polymere für Blasfonnverfahren zusatzlich zu den Spritzgussverfahren einsatzfähig.
Die zur Herstellung der erfindungsgemässen Copolymere« verwendbaren zweiwertigen Phenole sind Bisphenole, wie Bis-(4~hydroxyphenyl)-methan, 2,«:-Bie(4-hydroxyphenyl)-propan, 2,2-Bis-(4-hydroxy-3,5-dichlorphenyl)-propan oder 2,2-Bis(4-hydroxy-3,5-dibromphenyl)-propan, zweiwertige Phenoläther, wie Bis(4-hydroxyphenyl )-äther und Bis(3,5-dichlor-4-hydroxyphenyl)-äther, Dihydroxydiphenyle, wie ρ,ρ'-Üihydroxydiphenyl und 3t3'-Dichlor-4,4'-dihydroxydiphenyl, Dihydroxyarylsulfone, wie Bis(4-hydroxyphenyl)-sulfon oder Bis(315-dimethy1-4-hydroxyphenyl)-sulfon, Dihydroxybenzole, Resorcin, Hydrochinon, Halogen und alkylsubstituierte Dihydroxybenzole, wie 1,4-Dihydroi^-2-chlorbenzol, 1,4-Dihydroxy-2,3-dichlorbenzol und 1t4-Dihydroxy-3-methylbenzol und Dihydroxydiphenylsulfoxide, wie Bis(4-hydroxyphenyl)-8ulfoxid und Bie(3»5-dibrom-4-hydroxyphenyl)-sulfoxid. Es sind auch viele verschiedene weitere zweiwertige Phenole zur Herstellung von Oarbonatpolymeren verfügbar und in den USA-Patentschciften 2 999 835, 3 Ο2θ 365 und 3 153 008 beschrieben. Es ist natürlich möglich, zwei oder mehr verschiedene zweiwertige Phenole oder ein Copolymeres eines zweiwertigen Phenols mit Glykol oder mit einem Polyester mit endständigen Hydroxyl- oder Säuregruppen oder mit einer zweibasischen Säure zu verwenden, wenn zur Verwendung bei der Herstellung der erfindungsgemässen aromatischen Carbonatpolymeren anstelle eines Homopolymeren ein Carbonateopolyraeres oder -interpolyraeres erwünscht ist.
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Die bei der Durchführung der Erfindung verwendeten Garbonatbildner oder -vorläufer können entweder ein Garbonylhalogenid oder ein Bishalogenformiat sein. Die Garbonylhalogenide, die verwendet werden können, sind Carbonylbromid, Carbonylchlorid oder Carbonylfluorid oder Gemische davon. Zur Verwendung geeignete Bishalogenformiate schliessen die Biehalogenformiate von zweiwertigen Phenolen (z.B. Bischlorformiate von Hydrochinon) oder Glykolen (z.B. Bishalogenformiate von Äthylenglykol, Neopentylglykol oder Polyäthylenglykol) ein. Während andere Carbonatbildner dem Fachmann an sich bekannt sind, ist Carbonylchlorid, auch als Phosgen bekannt, bevorzugt.
Wie vorher erwähnt, kann die Umsetzung in Gegenwart eines Säureacceptors durchgeführt werden, der entweder eine organische oder eine anorganische Verbindung sein kann. Ein geeigneter organischer Säureacceptor ist ein tertiäres Arain und umfasst solche Stoffe wie Pyridin, Triäthylamin, Dimethylanilin und Tributylamin. Der anorganische Säureacceptor kann ein Hydroxid, ein Carbonat, ein Bicarbonat oder ein Phosphat eines Alkalimetalle oder Erdalkalimetalls sein.
Die bei der Durchführung des Verfahrens zur Herstellung der aromatischen Polycarbonatharze ebenfalls verwendeten Molekulargewichtsregler können solche Stoffe wie Phenol, Cyclohexanol, Methanol, tertiär-Butylphenol oder p-Bromphenol sein. Vorzugsweise wird p-tertiär-Butylphenol als Molekulargewichtsregler verwendet.
Das Polyibiephenol-A-carbonat-co-phosphit) gemäss der Erfindung kann typisch durch folgende sich wiederholende Einheiten gekennzeichnet sein :
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wobei A eine Einheit
CH
—-ο - G - ο—u VS—σ
und B die Gruppe
O - P - O O
darstellt und m + η etwa 12 bis etwa 24 000 bedeutet.
Es ergibt sich also, dass die genannten Ziele, die vorstehend beschrieben wurden, in wirksamer Weise erreicht werden. Da bestimmte Änderungen bei der Durchführung des Verfahrens und bei den Zusammensetzungen gemäss der Erfindung durchgeführt werden können, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, ist vorgesehen, dass die in der vorstehenden Beschreibung enthaltenen Sachverhalte erläuternd und nicht als Beschränkung aufzufassen sind.
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Claims (1)

  1. - ίο -
    Patentansprüche
    1. Gegen thermische Oxydation stabiles Copolycarbonatphosphit mit einem Gehalt von 0,0003 bis etwa 1,0 Gew.-^t, bezogen auf das Gesamtgewicht des Copolycarbonatphosphits, an elementarem Phosphor.
    2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass das Copolycarbonatphosphit ein PoIy-(bisphenol-A-carbonat-co-phosphit) ist.
    3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet , dass der Phosphorgehalt des Copolycarbonatphosphits 0,0005 bis 0,02 Gew.-^ beträgt.
    4. Zusammensetzung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet , dass der Phosphorgehalt des Copolycarbonatphosphits 0,02 bis 0,10 Gew.-Jt betragt.
    5. Zusammensetzung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , dass das Copolycarbonatphosphit die folgenden sich wiederholenden Struktureinheiten aufweist:
    - B
    wobei A eine Einheit
    und B die Gruppe
    . 4
    o - ρ - o —
    CH
    bedeutet und m + η = 12 bia etwa 24 000 ist.
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    BAD ORIGINAL
    Verfanren zur Herstellung eines CopolycarbonatphosphitB nach Anspruch 1 bis 5 durch Umsetzen eines zweiwertigen Phenols mit einem Carbonatbildner in Gegenwart eines Säureacceptors und eines Molekulargewichtreglers, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Reaktionsgemisch ein Phosphortrihalogenid in einer Menge von etwa 0,0008 bis etwa 0,20 Mol je Mol dee zweiwertigen Phenols zufügt.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass man das Phosphortrihalogenid zufügt, nachdem die Reaktion zwischen dem zweiwertigen Phenol und dem Carbonatbildner eingesetzt hat,
    8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass man das Fhosphortrihalogenid zufügt, bevor die Reaktion zwischen dem zweiwertigen Phenol und dem Carbonatbildner eingesetzt hat.
    9. Verfahren nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet , dass man als zweiwertiges Phenol 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propan und als Carbonatbildner Phosgen einsetzt.
    10. Verfahren nach Anspruch 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet , dass man als Fhoephortrihalogenid Phosphortrichlorid einsetzt.
    109809/2015
DE19702039536 1969-08-19 1970-08-08 Copolycarbonatphosphite und Verfahren zu ihrer Herstellung Withdrawn DE2039536A1 (de)

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8130 Withdrawal