DE2039461C3 - Tonfilmgerät zum Vertonen von Filmen - Google Patents
Tonfilmgerät zum Vertonen von FilmenInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Die Erfindung betrifft ein Tonfilmgerät zum Vertonen
von Filmen, die auf einer Tonspur eine Unterbrechungen aufweisende Ersttonaufzeichnung tragen, wobei
zwecks nachträglichen Einblendens einer zweiten Tonaufzeichnung in die Lücken der ersten Tonaufzeichnung
vor dem im Ausgangsstromkreis eines Verstärkers und eines Hochfrequenzgenerators angeordneten Aufzeichnungskopf
ein Wiedergabekopf angeordnet ist, der bei Lücken der Ersttonaufzeichnung den Aufzeichnungskopf
voll funktionsfähig macht, wobei diese Steuerung der Funktionsfähigkeit des Aufzeichnungskopfes zwecks Berücksichtigung des Abstandes zwischen
den beiden Köpfen mit entsprechender Zeitverzögerung erfolgt.
Ein solches Tonfilmgerät ist aus der DE-OS 14 47 157
bekannt Mit Hilfe eines Transistorschalters wird sowohl eine Verstärkerröhre als auch ein Oszillator zum
Einblenden zusätzlicher Signale ein- bzw. ausgeschaltet Durch das wahlweise Verbinden der beiden Steuergitter
der Verstärkerröhre und der Oszillatorröhre "mit Durchsteuerpotential bzw. mit Sperrpotential wird
praktisch mit Hilfe des Transistors die Verstärkung beider Röhren von ihrem Nennwert auf den Wert Null
ίο bzw. umgekehrt verändert werden.
Dies hat zur Folge, daß bei beiden Röhren eine Arbeitspunktverschiebung stattfindet, wobei im gesperrten
Zustand der Schalttransistor genügend hochohmig sein muß. Das bekannte Tonfilmgerät weist
außerdem den Nachteil auf, daß Toneinblendungen in Lücken von vorhandenen Tonaufzeichnungen schlagartig
erfolgen, was sich störend für den Zuhörer auswirkt Aus Sicherheitsgründen wird zwischen den einzelnen
Haupt- und Hilfstonaufzeichnungen jeweils eine ToIeranzlücke vorzusehen sein, um beim Nachvertonen ein
ungewolltes Löschen der Ersttonaufzeichnung zu verhindern. Solche Tonlücken wirken sich ebenfalls
störend auf den Zuhörer aus. Wie im einzelnen die Einblendzeitkonstante des Regelverstärkers der Laufzeit
des Tonträgers zwischen dem zur Gewinnung des Steuersignals vorgesehenen Wiedergabekopf und dem
Aufzeichnungskopf angepaßt werden sell, ist der DE-OS14 47 157 nicht zu entnehmen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Tonfilmgerät der eingangs genannten Art zu schaffen,
welches bei einfacher und funtkionssicherer Ausbildung und Arbeitsweise eine überlappungsfreie nicht schlagartige
Einblendung der Zweittonaufzeichnung in die Lücken der Ersttonaufzeichnung ermöglichen soll.
Außerdem soll zur Erhöhung der Funktionssicherheit eine Abschaltung des Verstärkers und des Hochfrequenzgenerators
beim Vorhandensein einer Ersttonaufzeichnung vermieden werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Stromkreis des Aufzeichnungskopfes ein steuerbarer Widerstand eingefügt ist, der mittels eines vorgeschalteten Zettsteuergliedes auf Minimal- oder aber Maximalwert stetig abnehmend bzw. stetig zunehmend umsteuerbar ist, daß der Maximalwert des steuerbaren Widerstandes einen das Zuspielen der Zweittonaufzeichnung unterbindenden oder das Zuspielen der Zweittonaufzeichnung zulassenden Wert aufweist, und daß das Zeitsteuerglied zur Umsteuerung des steuerbaren Widerstandes vom Maximalwert auf den
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Stromkreis des Aufzeichnungskopfes ein steuerbarer Widerstand eingefügt ist, der mittels eines vorgeschalteten Zettsteuergliedes auf Minimal- oder aber Maximalwert stetig abnehmend bzw. stetig zunehmend umsteuerbar ist, daß der Maximalwert des steuerbaren Widerstandes einen das Zuspielen der Zweittonaufzeichnung unterbindenden oder das Zuspielen der Zweittonaufzeichnung zulassenden Wert aufweist, und daß das Zeitsteuerglied zur Umsteuerung des steuerbaren Widerstandes vom Maximalwert auf den
so Minimalwert mittels einer mit dem Wiedergabekopf verbundenen Verzögerungseinrichtung verzögert wirksam
geschaltet wird.
Dadurch, daß der steuerbare Widerstand im Stromkreis des Aufzeichnungskopfes angeordnet ist, der mit
den Ausgängen des Verstärkers und des Hochfrequenzgenerators verbunden ist, ergibt sich der Vorteil, daß der
den Aufzeichnungskopf durchfließende Strom in einfacher Weise auf Minimal- oder auf Maximalwert
umsteuerbar ist. Verstärker und Hochfrequenzgenerator können somit nicht nur während der Aufzeichnungsphase der Zweittonaufzeichnung, sondern auch in den
Pausen der Zweittonaufzeichnung, (Vorhandensein der ersten Tonaufzeichnung) eingeschaltet bleiben. Da die
zur Anwendung kommenden Verstärker in der Regel einen großen Verstärkungsfaktor aufweisen, ändert sich
bei eingeschaltetem Verstärker und Hochfrequenzgenerator dessen Arbeitspunkt sowohl in der Maximalstromphase
als auch in der Minimalstromphase des Aufzeich-
nungskopfes nur innerhalb eines vorgegebenen Arbeitsbereiches.
Es erfolgt also keine nennenswerte Arbeitspunktverschiebung beim Verändern des steuerbaren
Widerstandes.
Da der steuerbare Widerstand sieb in Reihe zum Aufzeichnungskopf befindet, ergibt sich der weitere
Vorteil, daß beim Vorhandensein der Ersttonaufzeichnung (in den Pausen der Zweittonaufzeichnung) bei
eingeschaltetem Verstärker und Hochfrequenzgenerator deren Signale gleichzeitig vermindert werden. Da
sowohl die NF-Signale als auch die HF-Signale gleichermaßen gedämpft werden, erfolgt keine ungewollte
Dämpfung der Ersttonaufzeichnung, was der Fall wäre, wenn die vom Hochfrequenzgenerator ausgesendeten
HF-Signale dem Aufzeichnungskopf zugeführt würden.
Da der Aufzeichnungskopf und der steuerbare Widerstand im Ausgangsstromkreis des Verstärkers
direkt in Reihe geschaltet sind, ergibt sich der Vorteil, daß der steuerbare Widerstand während dar Aufzeichnungspausen
nicht hochohmig zu sein braucht Während der Aufzeichnungspausen ist der Widerstandswert nur
so groß, daß eine ausreichende Dämpfung des Zweittonsignals erfolgt Ein weiterer Vorteil ist darin zu
sehen, daß der steuerbare Widerstand mit Hilfe eines Zeitsteuergliedes stetig abnehmend bzw. stetig zunehmend
umgesteuert wird. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer weichen Zweittoneinblendung in die
Lücken von Ersttonaufzeichnungen. Die Verzögerungseinrichtung hingegen bewirkt den Ausgleich der
Verschiebung zwischen Aufzeichnungskopf und Wiedergabekopf am jeweiligen Ende der Ersttonaufzeichnung.
Diese Verzögerungseinrichtung ist nur am jeweiligen Ende der Ersttonaufzeichnung wirksam. Das
Zeitsteuerglied überbrückt durch sein Zeitverhalten die Verschiebung zwischen Aufzeichnungskopf und
Wiedergabekopf zu Beginn der Ersttonaufzeichnung. Ohne dieses Zeitglied würde zu Beginn der Ersttonaufzeichnung
die Zweittonaufzeichnung abrupt unterbrochen werden. Mit Hilfe des Zeitsteuergliedes wird diese
Lücke durch stetiges Vermindern der Zweittonaufzeichnung gefüllt. Somit weist dieses Zeitsteuerglied den
doppelten Vorteil der Ausfüllung der Lücke und des stetigen Verminderns der Zweittonaufzeichnung zu
Beginn der Ersttonaufzeichnung auf.
Der steuerbare Widerstand ist in vorteilhafter Weise ein Feldeffekttransistor, dessen Tor mit Jem ein
ÄC-Glied aufweisenden Zeitsteuerglied in Verbindung steht, welches durch ein durch die Verzögerungseinrichtung
beeinflußbares Schaltglied ein- bzw. ausschaltbar ist. Der steuerbare Widerstand wirkt gewissermaßen als
Dämpfungsvorrichtung derart, daß bei vorhandener Ersttonaufzeichnung die Zweittonaufzeichnung bzw. die
Zweittonsignale gedämpft werden und so nicht oder in ihrer Intensität verringert aufgezeichnet werden,
während die Ersttonaufzeichnung ungedämpft bleibt.
Zweckmäßigerweise wird als Schaltglied ein Relais verwendet, dessen Kontakt die Ein- bzw. Ausschaltung
des ÄC-Gliedes bewirkt.
Bei fehlender Ersttonaufzeichnung ist der Feldeffekt- t>o
transistor durchgesteuert, so daß seine Quelle-Senke-Strecke niederohmig ist. Demzufolge kann durch die
Spule des Tonkopfes ein zur Aufzeichnung ausreichender Strom fließen. 1st jedoch eine Ersttonaufzeichnung
auf der Tonträgerspur des Films vorhanden, so « veranlaßt das Relais, z. B. durch öffnen eines Kontaktes,
daß das Tor des Feldeffekttransistors ein solches Potential erhält, daß der Feldeffekttransistor gesperrt
wird und demzufolge durch die Spule des Tonkopfes kein Strom' fließen kann. Somit kann auch die
Zweittonaufzeichnung nicht auf die Magnetträgerspur des Films gelangen.
Um nun beim Bespielen der Magnetträgerspur keine Überlappungen der Ersttonaufzeichnung mit der
Zweittonaufzeichnung zu erhalten, ist die Auf- bzw. Entladezeit des Kondensators beim Schließen des
Kontaktes des Relais kleiner oder gleich der Zeit, die ein auf dem Film angenommener Punkt benötigt um die
Strecke zwischen dem Wiedergabetonkopf und dem Aufzeichnungskopf zu durchlaufen. Des weiteren ist es
zweckmäßig, wenn die Länge des zwischen Wiedergabetonkopf und dem Aufzeichnungskopf befindlichen
Filmstücks kleiner ist als die Länge des jeweils mit der Ersttonaufzeichnung bespielten Magnetträgerspurabschnittes.
Dies ist in der Regel der Fall.
Um die jeweilige Ersttonaufzeichnung auch im Bereich ihres Endes deutlich von der Zweittonaufzeichnung
zu unterscheiden, weist das Relais zweckmäßigerweise eine Abfallverzögerung auf, die größer oder
gleich der Zeit ist, die ein auf dem Film angenommener Punkt benötigt, um vom Wiedergabetonkopf zum
Aufzeichnungskopf zu gelangen. Somit setzt die Entdämpfung des Aufnahmetonkopfes erst dann ein,
wenn ihn das Ende der Ersttonaufzeichnung erreicht hat
Im folgenden wird nun die Erfindung anhand eines in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben.
Die Figur zeigt eine Vorrichtung, mit deren Hilfe in einfacher Weise das Verfahren durchgeführt werden
kann.
Gemäß der Figur ist mit 1 ein Film bezeichnet, der sich während seines Ablaufs in Pfeilrichtung A bewegt.
Mit 2 ist eine Projektionslampe und mit 3 ein Objektiv bezeichnet. In Ablaufrichtung A des Films 1 gesehen
befindet sich vor der Projektionslampe 2 ein Wiedergabetonkopf 4, dessen Spule mit 5 bezeichnet ist. Die Spule
5 befindet sich im Eingangskreis eines Verstärkers 6, in dessen Ausgangskreis ein Relais 7 angeordnet ist.
In Ablaufrichtung A des Films 1 gesehen befindet sich hinter der Projektionslampe 2 ein Aufzeichnungskopf 8,
dessen Spule mit 9 bezeichnet ht. Die Spule 9 ist in Reihe mit einem Feldeffekttransistor 10 geschaltet,
dessen Quelle-Senke-Strecke mit 10a und 10b und dessen Tor 10c bezeichnet ist. Das Tor 10c ist mit einem
Kondensator 11 verbunden, dem ein Widerstand 12 parallel geschaltet ist. Dem Widerstand 12 ist nun ein
weiterer Widerstand 13 in Reihe geschaltet, der über einen Kontakt 14 sowie über einen Schalter 15 mit dem
Minuspol einer Spannungsquelle 16 verbindbar ist. Der Kontakt 14 ist ein Kontakt des Relais 7.
Die Spule 9 des Aufzeichnungskopfes 8 ist außerdem mit einem Verstärker 17 verbunden, dessen Eingang mit
E bezeichnet ist. Von der Spule 9 des Aufzeichnungskopfes 8 führt eine weitere Verbindung zu einem
Hochfrequenzgenerator 18. Mit 19 ist ein Mikrofon bezeichnet und mit 20 ein Plattenspieler.
Die Funktionsweise ist nun folgende:
In nicht dargestellter Weise wird zunächst das Mikrofon 19 mit dem Eingang E des Verstärkers 17
verbunden. Sodann wird der Schalter 15 geschlossen und über das Mikrofon 19 an den gewünschten Stellen
die Sprachaufzeichnung der Magnetträgerspur des Films zugeführt. Die Sprachaufzeichnung gelangt also
über den Aufzeichnungskopf 8 auf die Magnetträgerspur des Films 1. Da der Kontakt 14 geschlossen ist,
befindet sich an dem Tor 10c des Feldeffekttransistors 10 negatives Potential, so daß der Feldeffekttransistor
10 durchgesteuert ist und durch die Spule 9 des Haupttonkopfes 8 ein die Sprachaufzeichnung kennzeichnender
Wechselstrom fließen kann.
In nicht dargestellter Weise wird nach Beendigung der Sprachaufzeichnung auf der Magnetträgerspur des
Films 1 der gesamte Film 1 zurückgespult, so daß nun die Musikaufzeichnung erfolgen kann.
Gelangt nun an den Wiedergabetonkopf 4 die Sprachaufzeichnung la, so erzeugt diese in der Spule 5
eine Spannung, welche durch den Verstärker 6 verstärkt wird. Demzufolge wird das Relais 7 erregt, welches das
öffnen des Kontaktes 14 veranlaßt. In Abhängigkeit von der Größe des Kondensators 11 und der Größe des
Widerstands 12 entlädt sich der Kondensator 11 während einer bestimmten Zeit. Während dieser Zeit
wird der Feldeffekttransistor 10 langsam zugesteuert. Infolge des langsam ansteigenden Widerstandswertes
der Quelle-Senke-Strecke des Feldeffekttransistors 10 wird die Wicklung 9 des Aufzeichnungskopfes 8
gedämpft, so daß der magnetische Fluß durch die Spule 9 langsam abnimmt.
Je nach der Dimensionierung der Schaltungsanordnung ist die Dämpfung so groß, daß die Musikaufzeichnung
beim Abspielen des Films 9 vermindert oder aber gar nicht zu hören ist.
Ist die Teilstrecke la des mit der Sprachaufzeichnung
versehenen Films 1 an dem Wiedergabetonkopf 4 vorbeigelaufen, so fällt der Anker des Relais 7 infolge
der fehlenden Eingangsspannung verzögert ab, was zur Folge hat, daß der Kontakt 14 nach der Verzögerungszeit erneut geschlossen wird. Die Abfallverzögerung des
Relais 7 ist so groß, daß der Anker des Relais erst dann abfällt, wenn das Ende der Sprachaufzeichnung la den
Tonkopf 8 erreicht hat. In einer Zeit, die abhängig ist von dem Widerstandswert des Widerstands 13 und der
Kapazität des Kondensators 11, lädt sich der Kondensator
11 langsam auf. Während dieser Zeit wird der Feldeffekttransistor langsam aufgesteuert. Demzufolge
nimmt die Dämpfung de* Spule 9 des Haupttonkopfes 8 langsam ab. Die Folge ist, daß nun die Musikaufzeichnung
des Plattenspielers 20, der an die Stelle des Mikrofons 19 getreten ist, ungedämpft über die Spule 9
des Aufzeichnungskopfes 8 auf die Tonträgerspur des Films 1 gelangt.
Durch die Verwendung eines Relais mit Abfallverzögerung wird vermieden, daß, wenn der Endpunkt der
Sprachaufzeichnung den Aufzeichnungskopf 8 erreicht hat, die Musikaufzeichnung bereits wieder ihre volle
Intensität aufweist. Erst wenn also das Ende der jeweiligen Sprachaufzeichnung des Aufzeichenkopf 8
erreicht hat, wird das Relais 7 aberregt und der Kontakt 14 geschlossen, so daß dann erst die Aufladung des
Kondensators 11 erfolgen kann. Eine Überlappung zwischen der Sprachaufzeichnung und der Musikaufzeichnung
ist damit vermieden. Hierzu ist es weiterhin erstrebenswert, daß die Entladezeit des Kondensators
11 kleiner oder gleich der Zeit ist, die ein auf dem Film
angenommener Punkt P benötigt, um die Strecke zwischen dem Wiedergabekopf 4 und dem Aufzeichnungskopf
8 zu durchlaufen. Damit ist mit Sicherheit erreicht, daß, wenn der Anfang P der Sprachaufzeichnung
den Aufzeichnungskopf 8 erreicht, die Intensität der Musikaufzeichnung bereits auf ihren untersten Wert
abgesunken ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Tonfilmgerät zum Vertonen von Filmen, die auf einer Tonspur eine Unterbrechungen aufweisende
Ersttonaufzeichnung tragen, wobei zwecks nachträglichen Einblendens einer Zweittonaufzeichnung
in die Lücken der Ersttonaufzeichnung vor dem im Ausgangsstromkreis eines Verstärkers und eines
Hochfrequenzgenerators angeordneten Aufzeichnungskopf ein Wiedergabekopf angeordnet ist, der
bei Lücken der Ersttonaufzeichnung den Aufzeichnungskopf voll funktionsfähig macht, wobei diese
Steuerung der Funktionsfähigkeit des Aufzeichnungskopfes zwecks Berücksichtigung des Abstandes
zwischen den beiden Köpfen mit entsprechender Zeitverzögerung erfolgt, dadurch gekennzeichnet.,
daß im Stromkreis des Aufzeichnungskopfes (8) ein steuerbarer Widerstand (10) eingefügt
ist, der mittels eines vorgeschalteten Zeitsteuergliedes (11, 12, 13) auf Minimal- oder Maximalwert
stetig abnehmend bzw. stetig zunehmend umsteuerbar ist, daß der Maximalwert des steuerbaren
Widerstandes (10) einen das Zuspielen der Zweittonaufzeichnung unterbindenden oder das Zuspielen
der Zweittonaufzeichnung zulassenden Wert aufweist und daß das Zeitsteuerglied (U, 12, 13) zur
Umsteuerung des steuerbaren Widerstandes vom Maximalwert auf den Minimalwert mittels einer mit
dem Wiedergabekopf (4) verbundenden Verzögerungseinrichtung (7,11) verzögert wirksam geschaltet
wird.
2. Tonfilmgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare Widerstand ein
Feldeffekttransistor ist.
3. Tonfilmgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungseinrichtung
ein Relais (7) mit Abfallverzögerung ist, die größer oder gleich der Zeit ist, die ein
auf dem Film angenommener Punkt (P) benötigt, um vom Hilf stonkopf (4) zum Tonkopf (8) zu gelangen.
4. Tonfilmgerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter für das
Zeitglied ein Transistor oder Feldeffekttransistor ist.
5. Tonfilmgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf-
und Entladezeit des Kondensators (U) des Zeitgliedes kleiner oder gleich der Zeit ist, die ein auf dem
Film (1) angenommener Punkt (P) benötigt, um die Strecke zwischen dem Hilfstonkopf (4) und dem
Tonkopf (8) zu durchlaufen.
Priority Applications (6)
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| DE2039461A DE2039461C3 (de) | 1970-08-08 | 1970-08-08 | Tonfilmgerät zum Vertonen von Filmen |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE2039461A DE2039461C3 (de) | 1970-08-08 | 1970-08-08 | Tonfilmgerät zum Vertonen von Filmen |
Publications (3)
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Family
ID=5779201
Family Applications (1)
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OF | Willingness to grant licences before publication of examined application | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |