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DE2038802A1 - Zielsteuerungseinrichtung fuer Rohrpostanlagen - Google Patents

Zielsteuerungseinrichtung fuer Rohrpostanlagen

Info

Publication number
DE2038802A1
DE2038802A1 DE19702038802 DE2038802A DE2038802A1 DE 2038802 A1 DE2038802 A1 DE 2038802A1 DE 19702038802 DE19702038802 DE 19702038802 DE 2038802 A DE2038802 A DE 2038802A DE 2038802 A1 DE2038802 A1 DE 2038802A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control device
target control
pneumatic tube
target
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702038802
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Ahr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19702038802 priority Critical patent/DE2038802A1/de
Publication of DE2038802A1 publication Critical patent/DE2038802A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/36Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties
    • B65G51/40Automatically distributing the carriers to desired stations
    • B65G51/42Automatically distributing the carriers to desired stations according to indications on carriers
    • B65G51/44Automatically distributing the carriers to desired stations according to indications on carriers without mechanical contact between carriers and controllers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

  • Zielsteuerungaeinrichtung für RohrDostanlagen Bei Rohrpostanlagen, in denen Rohrpostbüchsen mit an deren Oberfläche angeordneten Kennzeichenelementen verkehren, können grundsätzlich zwei Systeme von Zielsteuerungseinrichtungen unterschieden werden.
  • Das erste System von Zielsteuerungseinrichtungen ist dabei systembedingt unabhängig von der Drehlage der Rohrpostbüchse am Abfrageort, während das zweite System zur Auswertung von Kennzeichen die jeweilige Drehlage der Rohrpostbüchse bestimmen muß.
  • Zum erstgenannten System gehört z.B. ein Verfahren, bei dem die Rohrpostbüchse als frequeneabhangiges Kopplungsorgan zwischen neben dem Fahrrohr ortsfest aufgestellten Frequenzgebern und auf diese abgestimmten Frequenzaufnehmern dient. Als frequenzbestimmendes Glied dieses Kopplungsorgans dient dabei ein bezüglich seiner Durchlaßfrequenzen einstellbares Filter. Bei diesem Verfahren ist die mechanische Ausbildung und Befestigung von ihren bezüglich der Durchlaßfrequenz zu variierenlen Kennzeichenorganen nur schwierig zu bewerkstelligen, wozu noch eine gewisse Störanfälligkeit aufgrund mechanischer Beanspruchungen kommt, da das Filter im allgemeinen für verhältnismäßig hohe Frequenzen ausgelegt sein muß, um die Baugröße der verwendeten Bauelemente klein halten zu können.
  • Ebenfalls dem erstgenannten System von Zielsteuerungseinrichtungen ist eine Anordnung zuzurechnen, bei der einzelne Kennzeichenmagnete die Rohrpostbüchse ringförmig umgeben und in Achsrichtung der Rohrpostbüchse magnetisiert sind. Die Abtastung der Kennzeichen erfolgt dabei über bewegliche magnetisierbare Anker, die unter dem Einfluß der Magnetfelder der einzelnen Kennzeichenelemente so bewegt werden, daß dadurch ein Kontakt geschlossen wird. Die eigentliche Zieldarstellung erfolgt bei dieser Einrichtung durch eine größere Anzahl derartiger ringförmiger Magnete, deren Magnetisierungsrichtung unterschiedlich gepolt sein kann. Es ist leicht einzusehen, daß eine derartige Einrichtung bei einem verhältnismäßig großen Raumbedarf nur relativ wenig Ziele darzustellen vermag.
  • Eine weitere, ebenfalls dem erstgenannten System von Zielsteuerungseinrichtungen zuzurechnende Anordnung von hennzeichenelementen auf Rohrpostbüchsen sieht einen auf der Stirnseite von Rohrpostbüchsen angeordneten Magneten vor, der in mehrere Stellungen drehbar ist. Die Schwierigkeit, hierbei einen vorgegebenen Nullpunkt erkennen zu können, wird dadurch vermieden, daß die Rohrpostbüchse zumindest im Bereich ihrer Fahrringe eine von der Kreisform abweichende Kontur hat, so daß die Lage der Robrpostbüchse innerhalb der Fahrrohre von vornherein fixiert ist. Ein derartiges Verfahren ist natürlich im Hinblick auf die fertigungstechnischen Schwierigkeiten der Herstellung solcher Rohrpostbüchsen und Bohrrohre gegenüber zylindrischen Rohrpostbüchsen und ahrrohren als nachteilig anzusehen.
  • Dem zweiten System von Zielsteuerungseinrichtungen ist eine bekannte Anordnung zuzurechnen, die eine an Rohrpostbüchsen runden Querschnitts angeordnete kennzeichnenmarke aufweist, di bezüglich Kennzeichenelementen, die um den Umfang der Rohrpostbüchse in einer Ebene verteilt liegen, als Nullpunkt anzusehen ist. Dabei werden die Rohrpostbüchsen am Abfrageort in ihre Nullstellung gebracht, indem der Büchsenkörper so ausgebildet ist, daß er als Anker eines Drehstrommotors wirkt und daß die Fahrbahn an der Stelle, an welcher die Büchse angehalten wird, von einem Drehfeld umgeben ist. Während des Drehens wird dabei die das Kennzeichen darstellende Anzahl von magnetischen Elementen mittels eines entsprechenden Indikators abgetastet.
  • Es ist aber auch bereits eine weitere Anordnung zur Zielansteuerung in Rohrpostanlagen bekannt, die ebenfalls die Zieldarstellung durch mehrere am Umfang der Rohrpostbüchse verteilt angeordnete Kennmarken hervorruft, und bei der ebenfalls eine besondere Kennmarke an einem bestimmten Ort der Rohrpostbüchse sitzt, wobei diese Kennmarke in Fahrtrichtung auf der Büchse vor den anderen Marken angeordnet ist. Mehrere vorhandene um das Fahrrohr im Abfrageort verteilt angeordnete Abtasteinrichtungen werden aann je nach Lage der Kennmarke so umgeschaltet, daß sie durch die nachfolgenden eigentlichen Eennzeichenelemente bei den verschiedensten Drehlagen der Büchsen in definierter Weise erregt werden.
  • Mit einer derartigen Anordnung kann aber natürlich noch nicht sichergestellt werden, daß ein Kennzeichenelement in genau ausgerichteter Lage gegenüber einer ihm zugeordneten Abtasteinrichtung zu liegen kDmmt. Um auftretende Zwischenlagen ebenfalls eindeutig auswerten zu können, ist es auch bereits bekannt, bei der soeben beschriebenen Anordnung die Abtasteinrichtungen so anzuordnen, daß für die möglichen Stellungen jedes Magneten die doppelte Anzahl von Abtastorganen vorgesehen wird. Durch eine entsprechende Auswerteschaltung können dann solche Zwischenlagen erkannt und damit die richtigenzieldarstellungen ausgewertet werden. Auch diese bekannte Anordnung bedarf eines verhältnismäßig großen Aufwandes.
  • Ebenfalls von der Drehlage der Rohrpostbüchsen am Abfrageort unabhängig ist eine vorgeschlagene Zielkennzeichnungsvorrichtung, die ein feststehendes Markierband und ein verdrehbares Einstellband vorsieht, wobei auf beide Bänder eine Kennzeichnung mit einem Iron Beginn des Bandes ao entlang desselben definiert ansteigenden relevanten Kennzeichenparameter aufgetragen jst a9 jeweilige Kennzeichen wird dabei durch Vergleich der an einer beliebigen senkrecht zur Hauptausdehnungsrichtung der Bänder verlaufenden Abtastlinie ermittelten Werte der Kennzeichenparameter der beiden Bänder bestimmt.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Zielsteuerungseinrichtung für Rohrpostanlagen zu schaffen, die ebenfalls die Erkennung von Zielkennzeichen unabhängig von der Drehlage der Rohrpostbüchsen am Abtastort ermöglicht und dabei die Zieldarstellung auf engstem Raum sowie die Zielerkennung mit geringem schaltungstechnischen Aufwand ermöglicht.
  • Die Erfindung geht dabei aus von einer Zielsteuerungseinrichtung für Rohrpostanlagen mit im Zuge von Fahrrohren ortsfest angeordneten Abfrageeinrichtungen, die von an den Rohrpostbüchsen im Sinne einer Zieldarstellung angeordneten magnetischen Kennzeichen elementen beeinflußbar sind. und löst die angegebene Aufgabe dadurch, daß in einer der Ste'lenzahl des darzustellender Zielkennzeichens entsprechenden Anzahl von zur Büchsenachse senkrechten Ebenen jeweils mindestens ein in Richtung der Büchsenachse magnetisiertes Kennzeichenelement angeordnet ist , das mit Holfe eines magneitsch leitenden Deckringes partiell derart abdeckbar ist, daß as Maß des mit einer am Abfrageort das Fahrrohr umschließenden Auswertespule verketteten magnetischen Induktionsflusses den direkt dem Maß der Abdeckung entsprechenden auszuwertenden Konnzeichenparameter darstellt.
  • Während sämt@@@@@ kannter Zielstruerungs@eine @icht@@@@ magnetische @@@@benelement @@w@n @@@@ aufgehaut sind bzw. so betrieben werden, daß die Winkellage der magnetischen Kennzeichenelemente abgetastet wird, wird bei der erfindungagema'ßen Zielsteuerungseinrichtung unabhängig von der Winkellage der Rohrpostbüchsen das Maß des durch die magnetischen Kennzeichenelemente verursachten und mit einer das Bohrrohr umschließenden Auswertespule verketteten magnetischen Induktionsflusses ausgewertet. Die Verstellung der Kennzeichen erfolgt dabei vorzugsweise so, daß sich die einzelnen Deckringe verschieben lassen, wobei es als besonders zweckmäßig anzusehen ist, diese Verstellung in Rastschritten vorzunehmen.
  • Die Ausbildung der magnetischen Kennzeichenelemente kann dabei so beschaffen sein, daß einzelne Ringsegmente entlang des Umfanges der Rohrpostbüchse angeordnet sind und ein mit entsprechenden Aussparungen versehener Deckring über diesen Magnetringsegmenten verschiebbar angeordnet ist. Es kann jedoch auch als vorteilhaft angesehen werden, die magnetischen Eennzeichenelemente derart darzustellen, daß ein durchgehender magnetischer Ring auf die Rohrpostbüchse aufgebracht wird und mittels einer magnetisch leitenden, ebenfalls ringfdrmigen Blende in bezug auf ihre Auswirkung nach außen einzelne Magnetringsegmente gebildet werden.
  • In der Praxis tritt häufig, insbesondere bei abgefahrenen Fahrringen, der Fall auf, daß eine Rohrpostbüchse während der Abtastung sich mit ihrer Achse nicht in mit der Achse des Fahrrohres deckungsgleicher Lage befindet, sondern gegenüber dieser Ideallage etwas exzentrisch versetzt ist. Wird nun eine Rohrpostbüchse, die mit magnetischen Kennseichenelementen gemaß der erfindungsgemäßen Zielsteuerungseinrichtung versehen ist, in solch einer exzentrischen Lage abgetastet, so sind auf der Seite, an der die Rohrpostbüchse der Fahrrohrwandung näherkommt, eine größere Anzahl von magnetischen Kraftlinien mit der Abtastspule rerkettet als auf der diametral gegenüberliegenden Seite. Da die Winkellage der Rohrpostbüchse im Moment der Abtastung nicht zu bestimmen ist, können durch eine derart unsymmetrische Verteilung des Ausmaßes des mit der Abtastspule verketteten magnetischen Induktionsflusses bei einem gleichbleibenden Maß der Abdeckung der magnetischen Kennzeichenelemente an einem Abfrageort unterschiedlich große magnetische Induktionsflüsse ausgewertet werden. Diese Toleranzbreite des ausgewerteten magnetischen Induktioneflusses würde dann dazu führen, daß die Anzahl der mittels eines einzelnen Ringes magnetischer tennzeichenelemente einstellbaren Ziele verhältnismäßig gering ist.
  • Diese durch eine unsymmetrische lage der Rohrpostbüchse innerhalb des Fahrrohres bewirkte Schwierigkeit wird jedoch gemäB einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung dadurch eliminiert, daß die einzelnen Kennzeichenelemente aus voneinander getrennt angeordneten Teilstücken bestehen, wobei mit der Anzahl der Teilstücke - symmetrische Verteilung derselben über den Umfang der Rohrpostbüchse vorausgesetzt - die Unathangigkeit von der beschriebenen Unsymmetrie immer mehr anwächst.
  • Bezüglich der Auswertung des magnetischen Induktionsflusses mittels der am Abfrageort angeordneten Abfrageeinrichtung bietet die erfindungsgemäße Zielsteuerungseinrichtung mehrere Möglichkeiten. Beispielsweise kann jedem mit magneti.schen Kennzechenelementen versehenen Ring einer Rohrpostbüchse eine separate Abtastspule zugeordnet werden; es ist aber auch möglich, eine einzige Abtastspule für sämtliche Kennzeichenelementenringe vorzusehen. Weiterhin besteht sowohl die Möglichkeit, die Abtastspule entlang der am Abfrageort feststehenden Rohrpostbüchse za bewegen, als auch die Möglichkeit, die Rohrpostbüchse mit sogenannter fliegender Abtastung - also während der Fahrt der Rohrpostbüchse - abzutasten.
  • Dabei wird im allgemeinen die letztere dieser beiden Möglichkeiten vorzuziehen sein, da sie aufgrund des Vorhandenseins einer einzigen Abtastspule und des Pehlens separater Antriebsvorrichtungen zum Bewegen der Spule den geringeren konstruktiven Aufwand beinhaltet und außerdem infolge der strömungsdynamischen Verhältnisse innerhalb der Rohrpostanlage von vornherein eine annähernd symmetrische Ausrichtung der abzutastenden Rohrpostbüchse innerhalb des Fahrrohres ermöglicht.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird dabei die in der Abtastspule induzierte Spannung einem Integràtionsverstärker zugeführt, wodurch eine vollkommene Unabhängigkeit der Geschwindigkeit der Rohrpostbüchsen am Abtastort erzielt wird.
  • Sofern die Abtastspule räumlich soweit ausgedehnt ist, daß sie mit dem von zwei Kennzeichenelementenringen ausgehenden magnetischen Induktionsfluß verkettet ist, kann der Integrationsverstärker auch einen differenzbildenden Eingang aufweisen bzw. kann dem Integrationsverstärker ein Differenzverstärker vorgeschaltet werden, der von der Spannung, die von dem von zwei Eennzeichenelementenringen ausgehenden magnetischen Indukt ionsfluß entspricht, die Spannung subtrahiert, die dem vorher mit der Abtastspule verketteten magnetischen Induktionsfluß entspricht, der von dem ersten der beiden in die Abtastspule eingetretenen Kennzeichenelementenringe ausgeht.
  • Die Differenzbildung dieser Spannungen kann aber auch nach dem Integrationsverstärker erfolgen. Wenn beispielsweise die Ausgangsspannung des Integrationsverstärkers über Schwellwertschalter ausgewertet wird, so besteht die Möglichkeit, die Ausgangsspannungen der Schwellwertschalter unterschiedlich zu gestalten und nach Ansprechen eines bestimmten Schwellwertschalters aus einer ersten Gruppe von Schwellwertschaltern den Eingängen sämtlicher Schwellwertumschalter einer zweiten Gruppe von Schwellwertschaltern zuzuführen, wobei jede Gruppe von Schwellwertschaltern ;ieweila zur Auswertung des von einem Kennzeicheiielementenring ausgehenden magnetischen Indukt-ionsflusses dient Es ist aber ebenso möglich, diese Differenzbildung auch aus gangsseitig der Schwellwertschalter vorzunehmen, indem eine logische Differenzbildung über den Schwellwertschaltern nachgeordnete Gatter erfolgt.
  • Die Erfindung wird anhand der Figuren 1 bis 6 beschrieben, von denen die Figuren 1 bis 4 einerseits und die Figur 5 andererseits zwei konstruktive Realisierungen der Kennzeichendarstellung an Rohrpostbüchsen zeigen, wahrend in der Figur 6 eine schematische Darstellung der schaltungstechnischen Realisierung einer mit Kennzeichnungsvorrichtungen von Rohrpostbüchsen korrespondierenden Abfrageeinrichtung erfolgt ist.
  • In den Figuren 1 bis 4 ist ein Querschnitt durch eine Rohrpostbüchsenhülse RH dargestellt, der die Lage der einzelnen Magnete und die Lage des Deckringes DR bei verschiedenen Zieldarstellungen zeigt. Im gewählten Beispiel sind dabei mittels der vier jeweils zweigeteilten Magnete M11, M12 bis M41, M42 vier verschiedene Ziele darstellbar.
  • Die Figuren 1 bis 4 zeigen dabei jeweils die Lage des Deckringes DR bei der Darstellung der einzelnen Ziele, wobei leicht zu erkennen ist, daß in der Figur 1 samtliche Magnete M11 bis M42, in der Figur 2 die Magnete M21, M22 und M31, M32, in der Figur 3 der Magnet M11, M12 und in der Figur 4 die Magnete Mii, M12, M31, M32 und M41, M42 frei liegen, so daß sich in der beschriebenen Reihenfolge die Ziele '4', '2', '1' und '3' ergeben.
  • In der Figur 5 ist eine zweite Möglichkeit einer konstruktiven Realisierung der an der Rohrpostbüchse angeordneten magnetischen Kennzeichenelemente angegeben. Dabei umschließt ein magnetischer Ring MR die Rohrpostbüchsenhülse RH. Die einzelnen Kennzeichenelementewerden durch die aus magnetisch leitendem Material bestehende Blende B gebildet, die an den Stellen, an denen Kennzeichenelemente liegen sollen, mit entsprechenden Öffnungen versehen ist. Oberhalb der Blende B ist wiederum der Deckring DR verstellbar befestigt.
  • In der in der Figur 6 dargestellten Anordnung möge sich die Rohrpostbüchse RB gerade in Höhe der am Fahrrohr FR angeordneten Abtastspule AS befinden.
  • Die Rohrpostbüchse RB enthält dabei drei Kennzeichenringe K1, K2 und X3, die in der durch dieBezeichnung der Magnetpole S1 bis N3 angegebenen Richtung magnetisiert sind, und die im gewählten Beispiel auf die Ziele '4', '2' und '3' eingestellt sein sollen.
  • Während der Durchfahrt der Rohrpostbüchse RB durch dieEbene der Abtastspule AS ergibt sich dabei ungefahr der in Höhe der Abtastspule eingezeichnete Spannungsverlauf, wobei das erste Maximum durch den Südpol Si, das zweite Maximum durch das Zusammenwirken der beiden Nordpole N1 und N2, das dritte Maximum durch das Zusammenwirken der beiden Südpol S2 und S3 und das vierte Maximum durch den Nordpol N3 gebildet wird. Zur Auswertung innerhalb des Integrationsverstärkers IV werden nun die durch den Südpol S1, die durch den Nordpol N3 und die durch die beiden Nordpole N1 und N2 hervorgerufenen Spannungen herangezogen, wobei von der durch die beiden Nordpole N1 und N2 gebildeten Spannung die durch den Südpol Si hervorgerufene Spannung abgezogen wird. Der Integrationsverstärker IV bildet also die zu den schraffierten Bereichen I, II und III gehörenden Spannungszeitflächen und setzt diese in entsprechende Spannungen um, wobei der Spannungsverlauf hinter dem Integrationsverstärker IV am Ausgang desselben eingezeichnet ist. Die drei Spannungswerte werden daraufhin über den Polgeschalter FS nacheinander auf die drei Gruppen von Schwellwertschaltern 811 bis S14, S21 bis S24 und S31 bis 834 gegeben, wobei durch die Beschaltung dieser Schwellwertschalter S11 bis S34 mit Negatorschaltungen NS und UND-Gattern UG sichergestellt ist, daß jeweils nur ein Ausgang innerhalb jeder Gruppe von Schwellwertschaltern ein Signal führt. Dabei sind die den einzelnen Gruppen von Schwellwertschaltern zugeordneten Signale und die entsprechenden Ausgangssignale wiederum eingezeichnet.
  • 6 Figuren 9 Ansprüche

Claims (9)

  1. Patentansr>rüohe 1. Zielsteuerungseinrichtung für Rohrpostanlagen mit im Zuge von Fahrrohren ortsfest angeordneten Abfrageeinrichtungen, die von an den Rohrpostbüchsen im Sinne einer Zieldarstellung angeordneten magnetischen Kennzeichenelementen beeinflußbar sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in einer der Stellenzahl des darzustellenden Zielkennzeichens entsprechenden Anzahl von zur Büchsenachse senkrechtep Ebenen jeweils mindestens ein in Richtung der Büchsenachse magnetisiertes Kennzeichenelement (MR) angeordnet ist, das mit Hilfe eines magnetisch leitenden Deckringes (DR) partiell derart abdeckbar ist, daß das Maß des mit einer am Abfrageort das Fahrrohr umschließenden Auswertespule verketteten magnetischen Induktionsflusses den direkt dem Maß der Abdeckung entsprechenden auszuwertenden gennzeichenparameter darstellt.
  2. 2. Zielsteuerungseinrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Deckring (DR) manuell, vorzugsweise in Rastschritten, verstellbar ist.
  3. 3. Zielsteuerungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die einzelnen innerhalb derselben Ebene liegenden Kennzeichenelemente durch entsprechende Unterbrechungen einer einen durchgehenden Magnetring (MR) überdeckenden Blende (B) gebildet sind.
  4. 4. Zielsteuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die einzelnen Kennzeichenelemente aus mindestens zwei in bezug auf den Umfang der Rohrpostbüchse in symmetrischer Verteilung angeordneten Teilstücken (M11, M12 bis M41, M42) besteht.
  5. 5. Zielsteuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die magnetischen Kennzeichenelemente wahrend der Fahrt der Rohrpostbüchsen abgetastet werden.
  6. 6. Zielsteuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n eft , daß die in der Auswertespule (AS) induzierte Spannung mittels eines integrierenden Verstärkers (IV) ausgewertet wird.
  7. 7. Zielsteuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die dem Maß des magnetischen Induktionsflusses proportionale induzierte Spannung über entsprechend vorgespannte Schwellwertachalter (z.B. S11 bis S14) ausgewertet wird.
  8. 8. Zielsteuerungseinrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß dem integrierenden Verstärker (IV) ein Differenzverstärker nachgeschaltet ist, der die Differenz zwischen jeweils zwei aufeinander folgenden Spannungsmaxima bildet.
  9. 9. Zielsteuerungseinrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Auswertung der vom Integrationsverstärker abgegebenen Spannung über Gatterschaltungen erfolgt, die die Differenzbildung zweier aufeinander folgender Spannungswerte durchführen.
    L e e r s e i t e
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2712016A1 (de) * 1976-03-18 1977-09-29 Metalimphy Verfahren und vorrichtung zur identifizierung von gegenstaenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2712016A1 (de) * 1976-03-18 1977-09-29 Metalimphy Verfahren und vorrichtung zur identifizierung von gegenstaenden

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