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DE2038681A1 - Maschine zur Herstellung von geschweissten Lagern u.dgl. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von geschweissten Lagern u.dgl.

Info

Publication number
DE2038681A1
DE2038681A1 DE19702038681 DE2038681A DE2038681A1 DE 2038681 A1 DE2038681 A1 DE 2038681A1 DE 19702038681 DE19702038681 DE 19702038681 DE 2038681 A DE2038681 A DE 2038681A DE 2038681 A1 DE2038681 A1 DE 2038681A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
mandrel
machine according
workpieces
bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19702038681
Other languages
English (en)
Inventor
Loftus Joseph Frank
Cavagnero Erman Vincent
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Madison Management Group Inc
Original Assignee
Torin Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to US44483A priority Critical patent/US3675460A/en
Application filed by Torin Corp filed Critical Torin Corp
Priority to DE19702038681 priority patent/DE2038681A1/de
Publication of DE2038681A1 publication Critical patent/DE2038681A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/04Flash butt welding
    • B23K11/046Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/08Making tubes with welded or soldered seams
    • B21C37/0815Making tubes with welded or soldered seams without continuous longitudinal movement of the sheet during the bending operation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/10Making other particular articles parts of bearings; sleeves; valve seats or the like
    • B21D53/12Making other particular articles parts of bearings; sleeves; valve seats or the like cages for bearings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F37/00Manufacture of rings from wire
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/58Raceways; Race rings
    • F16C33/64Special methods of manufacture
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49636Process for making bearing or component thereof
    • Y10T29/49643Rotary bearing
    • Y10T29/49679Anti-friction bearing or component thereof
    • Y10T29/49689Race making

Landscapes

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von geschweissten Lagern u. dgl Die Erfindung bezieht sich ganz allgemein auf eine Vierschlitten-Maschine und betrifft insbesondere eine Vierschlitten-Naschine, die sich hervorragend eignet, bei hoher Bertigungsgeschwindigkait und mit wirtschaftlichem Vorteil geschweisste Lagerlaufringe u.dgl. aus Streifenmaterial herzustellen. Bisher standen Hochleistungsmaschinen zur wirtschaftlich vertretbaren Herstellung von geschweissten Lagerlaufringen aus Streifenmaterial nicht zur Verfügung.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende allgemeine Aufgabe ist es, eine Maschine der erwähnten Bauart zu schaffen, bei welcher sich Lagerlaufringe u.dgl. sowie sonstige Werkstükke aus Rohlingen formen lassen, die bei Hochleistungsbetrieb von Streifenmaterial in äusserst wirksamer und genauer Weise abgetrennt werden.
  • Bei der Lösung dieser Aufgabe ist eine Vierschlitten-Naschine mit der üblichen nabensternartigen Werkzeuganordnung um eine Zentrierform oder einen Dorn herum versehen, wobei zusätzlich in Nähe des Dorns eine Vielzahl von zusätzlichen Werkzeugen oder gegen das Werkstück anlegbaren Vorrichtungen vorgesehen ist, von welchen mindestens einige durch auf einer Seite des Maschinengestells gegenüber dem Dorn angeordnete passende Betätigungs- oder Antriebsmittel in Tätigkeit gesetzt werden. Die zusätzlichen Werkzeuge oder Vorrichtungen können einen beweglichen Dornteil enthalten, der gemäss der bevorzugten Ausführungsform eine Aufweitungsvorrichtung besitzt, die in Verbindung mit Schweisselektroden und Spannbacken für Vorwärm- und Schweissvorgänge betätigbar ist. Ferner kann eine dieser zusätzlichen Vorrichtungen oder Werkzeuge ein Räumwerkzeug enthalten, das vor dem Vorwärmen und/oder dem Schweissen des Werkstückes auf die Endabschnitte eines Lagerlaufringes oder eines sonstigen Werkstückes einwirken kann.
  • Die Aufweitungsvorrichtung ist von allgemeiner Brauchbarkeit, jedoch besonders geeignet zur Herstellung von einen Vorwärm-Schweissvorgang erfordernden Lagerlaufringen aus hochgekohltem Stahl, und das Räumwerkzeug ist vorteilhaft bei der Herstellung von Lagerlaufringen sowohl aus hochgekohltem als auch aus niedriggekohltem Stahl zur Schaffung von sauberen, unmittelbar vor dem Schweissen frisch freigelegten Flächen.
  • Jede der vorerwähnten Vorrichtungen ist neben der Herstellung von Lagerlaufringen ausserdem zur Herstellung der verschiedenartigsten anderen Erzeugnisse vorteilhaft verwendbar, und demzufolge ist die Erfindung nicht als auf irgendeine spezifische Art von Werkstück oder Fertigungsprodukt beschränkt auszulegen.
  • Insbesondere wird erfindungsgemäss bei einer Maschine zur Herstellung von geschweissten Lagern u.dgl. vorgeschlagen, die Verbindung eines so ausgebildeten Dornes, dass er um ihn herumgelegte Lager aufnehmen kann und an einer ausgewählten axialen Stelle eine Arbeitsstation aufweist, mit einer an dieser Arbeitsstation vorgesehenen Aufweitungsvorrichtung mit einem eingezogenen und einem aufgeweiteten Zustand, die sich in ihrem aufgeweiteten Zustand gegen ein ungeschweisstes Lager an der Arbeitsstation anlegen und es aufweiten kann, um dadurch seine einander benachbarten Endabschnitte voneinander zu trennen, mit einer Transport- oder tbergabevorrichtung zum aufeinanderfolgenden Vorbewegen von Lagern entlang des Dornes bis zu der Arbeitsstation, mit zwei Elektroden an der Arbeitsstation, die an der Station gemeinsam auf ein Lager zu und von ihm fort bewegbar und gegen im wesentlichen einander gegenüberliegende Teile des Lagers anlegbar sind, und auch mit Mitteln zum Betätigen der Aufweitungsvorrichtung und der Elektroden in zueinander zeitlich abgestimmtem Verhältnis, um dadurch das Lager aufzuweiten und die Elektroden zu einem Schweiss-Vorwärmvorgang gegen das Lager anzulegen, wobei die Aufweitungsvorrichtung dazu dient, die Endabschnitte des Lagers ausreichend voneinander zu trennen, um eine Lichtbogenbildung und einen Stromfluss zwischen ihnen zu verhindern, um dadurch die Endabschnitte verhältnismässig kalt zu halten, indem Stromfluss und Vorwärmen in einem von den Endabschnitten entfernten gegenüberliegenden Teil des Lagers auftreten.
  • Die Zeichnungen zeigen bevorzugte Ausführungsbeispiele mit weiteren Einzelheiten der Erfindung, die nachstehend beschrieben sind. Es ist jedoch klar, dass verschiedene Anderungen an den offenbarten Ausführungen vorgenommen werden können und dass die Zeichnungen sowie die Beschreibung nicht als den Erfindungsbereich begrenzend oder beschränkend auszulegen sind.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemässen gebauten senkrechten Vierschlitten-Naschine, Fig. 2 einen vergrösserten horizontalen Teilschnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1, bei welchem der Deutlichkeit halber Teile fortgelassen sind Fig. 3 einen vergrösserten senkrechten Teilschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2, bei welchem der Deutlichkeit halber Teile fortgelassen sind, Fig. 4 einen vergrösserten, ein erstes Ausführungsbeispiel einer Zentrierform oder eines Dorns veranschaulichenden senkrechten Querschnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 1, bei welchem der Deutlichkeit halber Teile fortgelassen sind, Fig. 5 einen vergrösserten senkrechten Teilängsschnitt nach der Linie 5-5 in Fig. 4, Fig. 6 einen vergrösserten, ein zweites kusführungsbeispiel einer Zentrierform oder eines Dorns veranschaulichenden senkrechten Teillängsschnitt entsprechend Fig. 5, Fig. 7 eine vergrösserte Teilseitenansicht eines hinteren Teiles der Maschine mit Betätigungsmitteln für gegen das Werkstück anlegbare Vorrichtungen, wie beispielsweise an einem vorderen Teil der Maschine in Nähe des Dorns angebrachte Werkzeuge, Fig. 8 einen vergrösserten, das zweite Ausführungsbeispiel den Zentrierform oder des Dorns nach Fig. 6 veranschaulichenden horizontalen Teilschnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 7, Fig. 9 einen vergrösserten senkrechten Teilquerschnitt nach der Linie 9-9 in Fig. 8, bei welchem der Deutlichkeit halber Teile fortgelasse/sind, Fig.10 eine vergrösserte, einen Vorwärm- und Schweissmechanismus veranschaulichende Teilseitenansicht der Vorderseite der Maschine, Fig. 11 einen vergrösserten senkrechten Teilquerschnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 1, bei welchem der Deutlichkeit halber Teile fortgelassen sind, Fig. 12 einen vergrösserten senkrechten Teilquerschnitt nach der Linie 12-12 in Fig. 1, bei welchem der Deutlichkeit halber Teile fortgelassen sind, Fig. 13 eine vergrösserte, teilweise die Betätigungsmittel nach Fig. 7 veranschaulichende Teil draufsicht nach der Linie 13-13 in Fig. 1, Fig. 14 eine vergrösserte, ferner die Betätigungsmittel nach Fig. 7 und 13 veranschaulichende Teil seitenansicht der Rückseite der Maschine, Fig. 15 eine einen Endabschnitt einer Zentrierform oder eines Dorns, eine Ausstossführungsschiene, eine Haltevorrichtung und einen Induktionsofen veranschaulichende, etwas schematische Darstellung, Fig. 16 eine vergrösserte senkrechte Teilvorderansicht, die die Elektroden und die Spannbacken des Schweissmechanismus nach Fig. 10 in Vorwärmlage veranschaulicht, Fig. 17 eine vergrösserte,die Elektroden und die Spannbacken nach Fig. 16 in Schweisslage veranschaulichende Teilvorderansicht, wig. 18 ein erläuterndes, zeitliches Steuerungsdiagramm für die Maschine nach der Erfindung.
  • Allgemeiner Aufbau In den Zeichnungen ist eine Vierschlitten-Maschine der senkrechten Bauart veranschaulicht, die nachstehend beschrieben wird. Es sei å jedoch bemerkt, dass die Erfindung nicht auf senkrechte Vierschlitten-Maschinen beschränkt ist und dass Richtungs- oder geometrische Begriffe, wie "senkrecht", "waagerecht" "Vorder", , "Hinter", "vorn", "hinten" "vorwärts", "rückwärts" usw. lediglich zur passenden Beschreibung benutzt werden und nicht in der nachfolgenden Beschreibung als Beschränkungen zu verstehen sind.
  • In Fig. 1 ist eine allgemein mit 10 bezeichnete senkrechte Vierschlitten-Draht- oder -Streifenformmaschine mit einem periodisch betätigbaren intermittierenden Zuführmechanismus 12 an einer linken Stelle, einer periodisch betätigbaren Pressstation 14 etwa an einer zentralen Stelle und einer periodisch betätigbaren Form- und Schweissstation 16 an einer rechten Stelle dargestellt.
  • Allgemein mit 18 bezeichnetes Draht- oder Streifenmaterial gelangt von links nach rechts in die Maschine und wird anfangs in eine Richtvorrichtung 20 eingeführt, die von üblicher Konstruktion und Bauweise sein kann. Der Streifen 18 hat eine mit der Querschnittsform eines fertigen Lagerlaufringes übereinstimmende Querschnittsform, und die Maschine wird in Verbindung damit beschrieben. Es sei å jedoch bemerkt, dass der Zuführmechanismus 12, die Pressstation 14 sowie die Form- und Schweissstation 16 Draht- oder Streifenmaterial mit den verschiedensten iqzerschnittsformen verarbeiten können. Demzufolge sind Begriffe, wie "Draht" und Streifen" in weitem Sinne auszulegen, wobei sie die Fähigkeit der Maschine zu einer Verarbeitung eines durchgehenden Drahtes oder dünnen Stabes aus Metall von beliebiger, beispielsweise runder, quadratischer, dreieckiger, flacher oder unregelmässiger Querschnittsform ausdrücken sollen.
  • Der Zuführmechanismus 12 wird von passenden, mittels einer oberen horizontalen Nockenwelle 22 angetriebenen Kurvenscheiben und Zahnrädern aus betätigt und besitzt einen schwenkbaren Hebel 24 und einen ihm zugeordneten Mechanismus 26 zum Erfassen und Loslassen des Streifens 18, den er intermittierend nach rechts entlang einer horizontalen und sich in Längsrichtung erstreckenden Bewegungsbahn der Pressstation 14 sowie der Form- und Schweissstation 16 zuführt.
  • Zur weiteren Veranschaulichung und Beschreibung des Zuführmechanismus 12 sei auf die USA-Patentschrift 5 052 392 hingewiesen.
  • Die Pressstation 14 wird von der oberen Nockenwelle 22 aus angetrieben und enthält kurven scheiben- oder exzenterbetätigte Presswerkzeuge 28, 28, die mit einer Gesenk- oder Ambosseinheit zusammenwirken. Bei der Herstellung von Lagerlaufringen auf der Maschine 10 dienen die Presswerkzeuge dazu, zwischen Verbindungsrandteilen in Querrichtung längliche Schlitze herzustellen, die in dem Streifen 18 teilweise die Endabschnitte des Lagerlaufringes abgrenzen.
  • Die Werkzeuge 28, 28 können ferner die teilweise abgegrenzten Endabschnitte so formen, wie es zur genauen Bemessung des fertigen Laufringes und zum wirksamen Zusammenschweissen seiner Endabschnitte erforderlich ist. Eine z.Z. bevorzugte Weise zur Formgebung von Lagerlaufring-Endabschnitten ist in der USA-Patentanmeldung Ser. No. 706 217 des Niterfinders Erman V. Cavagnero veranschaulicht und weiter erläutert.
  • Beim weiteren Vorschub des Streifens 18 von links nach rechts aus der Pressstation 14 werden seine vorderen Endabschnitte an den vorgenannten Querschlitzen durch ein senkrecht auf und ab bewegbares Abschneidwerkzeug 32 abgetrennt.
  • Die abgetrennten vorderen Endabschnitte bilden Werkstücke oder Lagerlaufring-Rohlinge, die an einer Zentrierform oder einem Dorn 34 angeordnet und zu ihrem Formen um den Dorn herum mittels einer Festspann- oder Haltevorrichtung 36 in ihrer richtigen Lage gehalten werden. Wie gezeigt, erstreckt sich die Zentrierform oder der Dorn 34 von einem senkrechten litaschinengestell 38 aus im wesentlichen horizontal nach vorn, wobei die Haltevorrichtung 36 einem mit dem Dorn 34 zusammenwirkenden oberen, senkrecht auf und ab bewegbaren Werkzeug 40 zugeordnet, jedoch von ihm unabhängig betätigbar ist. Beim Formen eines Lagerlaufring-Roh-lings oder eines sonstigen Werkstückes wirken ausserdem ein unteres, senkrecht auf und ab bewegbares Werkzeug 42 sowie ein linkes und ein rechtes, horizontal hin und her bewegbares Werkzeug 44 bzw. 46 mit dem Dorn 34 zusammen.
  • Offensichtlich sind die Werkzeuge 40, 42, 44 und 46 in einer senkrechten Ebene um den Dorn 34 herum im wesentlichen in nabensternartiger Anordnung angebracht zu ihrem Hin- und Herbewegen auf den Dorn zu und von ihm fort. Für die Werkzeuge 40 bis 46 sind passende Schlitten vorgesehen, die von der vorerwähnten oberen horizontalen Nockenwelle 22, einer unteren horizontalen Nockenwelle 48 sowie von einer senkrechten linken und einer senkrechten rechten Nockenwelle 50 bzw. 52 aus angetrieben werden. Die Nockenwellen sind paarweise zueinander parallel in vertikaler-horizontaler Rechteckanordnung und im wesentlichen in einer senkrechten Ebene angebracht. Um die Nockenwellen im Gleichlauf anzutreiben, sind zwischen ihnen bei 54, 56, 58 und 60 passende Kegelradverbindungen vorgesehen. Eine Antriebsverbindung für die untere horizontale Nockenwelle 48 ist in Form eines geeigneten Zahnrades 62 vorgesehen, das von einer Kraftquelle aus, die die Form eines Elektromotors 63 haben kann, mittelbar angetrieben wird. An den Wellen 22, 48, 50 und 52 angebrachte Kurvenscheiben 64, 66, 68 bzw.
  • 70 betätigen die Werkzeuge 40, 42, 44 bzw. 46 in zu den übrigen Naschinenelementen zeitlich abgestimmtem Verhältnis.
  • Ein Schweissmechanismus 72 an der Formstation 16 wirkt bei den Vorwärm- und/oder Schweissvorgängen an den Werkstücken mit dem Dorn 34 zusammen. Der Schweissmechanismus wird durch einen schwenkbaren Hebel 74 und eine auf der Welle 52 angebrachte Kurvenscheibe 76 betätigt und ist nachstehend noch näher beschrieben.
  • Hintere Arbeitsstation des Dorns Bei der Herstellung von geschweissten Lagerlaufringen ist die Maschine nach der Erfindung vorzugsweise entlang des Dorns 34 mit einer Reihe von Arbeitsstationen versehen, die sich von seinem hinteren Teil bis zu seinem vorderen Teil erstrecken, wobei ausserdem vorzugsweise eine Transport- oder tbergabevorrichtung vorgesehen ist, um die Werkstücke entlang des Dorns in zum Betrieb der Werkzeuge an den verschiedenen Arbeitsstationen zeitlich abgestimmtem Verhältnis nach vorn vorzubewegen.
  • An einer hinteren Arbeitsstation wird ein vorderer Endabschnitt eines sich vorbewegenden Streifens abgetrennt zum Bilden eines einheitlichen Werkstücks in Form eines geraden Lagerlauiring-Rohlings, der danach in eine teilweise kreisrunde Form gebracht wird. In Fig. 2 und 3 ist der Streifen 18 oben auf einen Amboss 78 und in Querrichtung oben auf einen hinteren Dornabschnitt 34 vorbewegt dargestellt. Das senkrecht auf und ab bewegbare Abschneidwerkzeug 32 wirkt beim Streifenabschneidvorgang mit dem Amboss 78 zusammen und ist an dem vorgenannten oberen, senkrecht auf und ab bewegbaren Werkzeug 40 angebracht Z'1 seiner Betätigung mit ihm. Beim Betrieb, und zwar bei seinem Abwärts-oder Arbeitshub, bewegt sich das Werkzeug 40 abwärts bis etwa in seine in Fig. 3 dargestellte Lage, so dass durch Zusammenwirken des Werkzeuges 32 und des Ambosses 78 ein Abschneidvorgang bewirkt wird. Danach wird das Werkzeug 40 nach oben zurückgezogen, um die Freigabe des Streifens 18 durch das Abschneidwerkzeug 32 zu ermöglichen, worauf das Werkzeug 40 erneut abwärtsbewegt wird, um das teilweise Formen eines abgetrennten Lagerlaufring-Rohlings zu bewirken. Sobald ein vorderer Endabschnitt des Streifens 18 zum Bilden eines Lagerlaufring-Rohlings abgetrennt worden ist, wird der Amboss 78 von seiner Arbeitsstellung unterhalb des Streifens 18 aus horizontal nach rückwärts zurückgezogen, um dadurch Spielraum für die kreisbogenförmige Abwärtsbewegung eines hinteren Endabschnittes des Rohlings während seines drauffolgenden teilweisen Formens (Fig. 3) zu schaffen. Wie aus Fig. 12 ersichtlich, kann der Amboss 78 eine hin- und hergehende horizontale Bewegung nach vorn und rückwärts ausführen, indem er mit einem horizontalen Schlitten 80 auf der Rückseite des Maschinengestells 38 verbunden ist. Der Schlitten 80 ist seinerseits an einen schwenkbaren lIebel 82 angeschlossen, der bei 84 angelenkt ist und mittels einer eine Kurvenbahn 88 aufweisenden Kurvenscheibe 86 betätigt wird. Die Kurvenscheibe 86 ist auf einer Stummelwelle 90 angebracht, die ausserdem ein Zahnrad 92 trägt, das über ein Zwischenzahnrad 94 angetrieben wird, das seinerseits mit einem auf der vorgenannten oberen horizontalen Nockenwelle 22 (Fig. 12 und 13) angebrachten Antriebszahnrad 96 im Eingriff steht. Es leuchtet also ein, dass sich beim periodischen Betrieb der Maschine in zu den senkrechten Abschneidliüben des Werkzeuges 32 zeitlich passend abgestimmten Verhältnis Vor- und Rückwärtshübe des Ambosses 78 herbeiführen lassen.
  • Aus Fig. 2 und 3 geht hervor, dass beim Zurückziehen des Ambosses 78 der zweite und formende Teil des Hubes des Werkzeuges 40 ausgeführt werden kann. Beim Ablauf des formenden Teiles des Werkzeughubes wird der Lagerlaufring-Rohling zumindest annähernd bis in die Stellung 18a nach Fig. 3 um den breiteren hinteren Dornabschnitt 34a herum gebogen. Etwa zur gleichen Zeit und vorzugsweise etwas später als der Hub des oberen oder Oberwerkzeuges 40 werden nach innen gerichtete oder Arbeitshübe der Seitenwerkzeuge 44, 46 ausgeführt, so dass das teilweise Formen des Rohlings in die genaue Lage nach Fig. 3 zu Ende geführt wird. Eine genaue Zeitsteuerung wird natürlich durch übliche Konstrulction der Kurvenscheiben 64, 68 und 70 herbeigeführt, und der Steuerkurvenverlauf ist leicht dem Steuerungsdiagramm nach Fig. 18 zu entnehmen.
  • Während der vorgenannten Folge von Arbeitsgängen lässt sich die vorerwähnte Haltevorrichtung 36 in üblicher Weise so betätigen, dass sie sich gegen einen vorbewegten vorderen Endabschnitt des Streifens 18 anlegt und ihn mit dem breiteren hinteren Dornabschnitt 54a sicher in Berührung hält.
  • Nach einem Gesichtspunkt der Erfindung hat die Formmaschine zusätzlich zu den in Nähe des Dorns angeordneten vorerwähnten senkrecht auf und ab bewegbaren Werkzeugen mindestens ein weiteres Werkzeug, das sich zwischen den Endabschnitten eines teilweise geformten Werkstückes einführen lässt und an dem Werkstück einen Arbeitsgang ausführen kann.
  • Bei der Herstellung von Lagerlaufringen sind zwei solcher zusätzlicher Werkzeuge vorgesehen, die die Form von Räumwerkzeugen 98, 98 (Fig. 3) haben. Die Räumwerkzeuge 98, 98 sind so angeordnet, dass sie sich gegen die Endabschnitte eines teilweise geformten Laufringes, beispielsweise des Laufringes 18a, anlegen und auf ihn einwirken, um vor dem Zusammenschweissen der Endabschnitte die vorerwähnten mass- und formgebenden Arbeiten fertigzustellen.
  • Ausserdem sei bemerkt, dass die Räumwerkzeuge in einer äusserst kurzen Zeitspanne vor dem Schweissen saubere, frisch freigelegte, einem wirksamen Schweissen förderliche Flächen schaffen. Auf diese Weise besteht vor dem Schweissen nur eine geringe oder keine Gelegenheit zur Oxydation oder einer sonstigen Verunreinigung an den Endabschnitten.
  • Die Räumwerkzeuge 98, 98 sind zu einer horizontalen hin-und hergehenden Bewegung eingerichtet, wobei sie während ihres Arbeitshubes nach rückwärts in Berührung mit den Endabschnitten eines teilweise geformten Laufringes, beispielsweise des Laufringes 18a, an der hinteren oder Vorformstation des Dorns 34 gezogen werden. Wie aus Fig. 8 ersichtlich, erstrecken sich die Räumwerkzeuge 98, 98 durch passende Öffnungen in dem hinteren Dornabschnitt 34a und dem Haschinengestell 38 nach rückwärts bis zu einem ~l-förmigen Halter 100, der an einem Schlitten 102 angebracht und mit ihm vor- und rückwärts bewegbar ist.
  • Der Schlitten 102 ist mittels eines passenden Zapfens 106 mit einem oberen Endabschnitt eines schwenkbaren Nockenhebels 104 gelenkig verbunden, der sich hinter dem Naschinengestell 38 nach unten erstreckt und an seinem unteren Endabschnitt mit Hilfe einer auf der unteren horizontalen Nockenwelle 48 (Fig. 1) angebrachten Kurvenscheibe 108 betätigt wird. Es leuchtet also ein, dass sich die Räumwerkzeuge 98, 98 in zu den Werkzeugen 40, 44, 46 usw. zeitlich abgestimmten Verhältnis und in durch das Steuerdiagramm nach Fig. 18 veranschaulichter Weise hin und her bewegen lassen, so dass sie die Endabschnitte eines teilweise geformten Lagerlaufringes 18a in wirksamer Weise räumen.
  • Vorzugsweise ist ausserdem eine Spxmabsaugvorrichtung vorgesehen, die aus Öffnungen 110, 110, von denen in Fig. 8 eine dargestellt ist, bestehen kann, die mit dem Räumwerkzeug an seiner hinteren Stelle in Verbindung stehen und sich zu einer Absaugleitung 112 erstrecken. tbliche, einen Unterdruck erzeugende Mittel können in passender Weise am hinteren Teil der Maschine angeordnet sein. Ferner wird vorzugsweise über die Räumwerkzeuge in ihrer zurückgezogenen Stellung ein Iuftstrahl geblasen, wobei in Nähe des Werkzeuges eine (nicht dargestellte) geeignete ~lufteinlassöffnung an einer solchen Stelle vorgesehen werden kann, dass sie mit der Absaugöffnung 110 zusammenwirkt.
  • Nach Fertigstellung des Vorformens und Räumens an der hinteren Dornstation tritt die vorerwähnte Transport- oder Ubergabevorrichtung in Tätigkeit, um einen Lagerlaufring zu seinem weiteren Formen entlang des Dorns nach vorn bis zu einer Zwischenstation vorzubewegen. In ihrer bevorzugten åetzigen Ausführungsform besitzt die Transport- oder Ubergabevorrichtung vier Transport- oder Ubergabestifte 114, 114, die im Gleichlauf entlang des Dorns hin und her bewegbar und im wesentlichen in Rechteckform so angeordnet sind, dass sie sich gegen einen Lagerlaufring anlegen und ihn bis zu der Zwischenstation vorwärtsschieben. Die Stifte 114, 114 erstrecken sich durch das Maschine nengestell 38 und durch passende Öffnungen in dem I-förmigen Halter 100 hindurch nach rückwärts bis zu einem horizontal hin und her bewegbaren I-förmigen Schlitten 116 (Fig. 8). Die hinteren Teile der Stifte sind an dem Schlitten 116 fest angebracht, der unter Beaufschlagung durch einen mit dem oberen Endabschnitt eines schwenkbaren Nockenhebels 120 in Eingriff bringbaren Schwenkzapfen 118 vor- und rückwärts bewegbar ist. Der Nockenhebel 120 erstreckisich hinter dem Gestell 38 der Maschine nach unten und wird an seinem unteren Endabschnitt mittels einer auf der unteren Nockenwelle 48 angebrachten Kurvenscheibe 122 (Fig. 1) betätigt.
  • Auf diese Weise lassen sich die Stifte '4, 114 hin und her bewegen, um teilweise geformte Lagerlaufringe in zum Betrieb der Werkzeuge und der übrigen Naschinenelemente zeitlich abgestimmtem Verhältnis von der hinteren Dorn station aus zu der Zwischenstation vorzubewegen.
  • Vorzugsweise sind magnetische Mittel in Form von Einsätzen in die Stifte 114, 114,eines Elektromagneten oder magnetisierter Stifte vorgesehen, um das magnetische Halten eines Lagerlaufringes in genau ausgerichteter Lage auf den Enden der Transport- oder Ubergabestifte 114, 114 zu bewirken.
  • Die Haltevorrichtung 36 ist natürlich in zu den Transport-oder Ubergabestiften zeitlich abgestimmtem Verhältnis betätigbar, um an der hinteren Arbeitsstation, während des Transportes bzw. der Übergabe und an der Zwischenarbeitsstation den sich in Bearbeitung befindenden Lagerlaufring zu halten, loszulassen bzw. erneut zu halten.
  • Zwischenarbeitsstation des Dorns An der Zwischen- oder formenden Arbeitsstation des Dorns wird ein teilweise geformter Lagerlaufring, wie bei 18b angedeutet, weiter in eine kreisrunde Form gebracht mit seinen Endabschnitten in zum Verschweissen aneinander anstossender Lage. Selbstverständlich sind die verschiedensten Bearbeitungseinrichtungen möglich, jedoch ist nach der bevorzugten Arbeitsweise ein weiteres Formen an der Zwischenstation mit Hilfe der vorerwähnten oberen und unteren Werkzeuge 40, 42 vorgesehen. An der Zwischenarbeitsstation weist der Dorn 34 einen zylindrischen Querschnitt 34b (Fig. 4) auf, und das obere Werkzeug 40 hat eine etwa halbzylindrische Anlegefläche 126 zum Anlegen gegen einen oberen Teil eines teilweise geformten Lagerlaufringes 18a. Das untere Werkzeug 42 hat eine entsprechende Anlegefläche 128, die sich zum Fertigformen gegen einen unteren Teil des Lagerlaufringes anlegt. Das linke Werkzeug 44 und das rechte Werkzeug 46 sind an der Zwischenarbeitsstation unwirksam. Offensichtlich kann die Lagerlaufringformung an der hinteren und an der Zwischenstation zugleich stattfinden. Das heisst, während ein Lagerlaufring, wie vorstehend beschrieben, an der hinteren Arbeitsstation teilweise geformt wird, kann ein zweiter und vorangehen der Laufring an der Zwischenarbeitsstation fertiggeforint werden zum darauffolgenden Transport nach vorn entlang des Dorns zu einer zusätzlichen Arbeitsstation.
  • Zum Transportieren von Lagerlaufringen oder sonstigen Werkstücken von der Zwischenarbeitsstation aus zu einer zusätzlichen oder vorderen Arbeitsstation entlang des Dorns ist die vorgenannte Transport- oder Ubergabevorrichtung mit einem zweiten Satz Transport- oder Ubergabe stifte versehen. Vorzugsweise sind vier solche mit 128, 128 bezeichnete Stifte in Rechteckform voneinander getrennt so angeordnet, dass sie sich an der ZwYnhenstation gegen einen fertiggeformten Lagerlaufring anlegen.
  • Die Transport- oder Ubergabestifte 128, 128 erstrecken sich, wie in Fig. 8 veranschaulicht, in welcher zwei von ihnen dargestellt sind, durch das Gestell der Naschine hindurch nach rückwärts und sind mit ihren hinteren Endabschnitten an dem Schlitten 116 fest angebracht zu ihrer Betätigung im Gleichlauf mit den vorerwähnten Transport- oder Ubergabestiften 114, 114 Wie die Stifte 114, 114 sind auch die Transport- oder Ubergabestifte 128, 128 vorzugsweise magnetisiert, damit sie einen Lagerlaufring 18b an ihren Endabschnitten magnetisch halten. Ferner sei bemerkt, dass die Läge und der Hub der Transport- oder Übergabestifte 128, 128 so gewählt sind, dass sie während des Transports oder der Übergabe für eine geringe Uberfahrung und eine Rücklaufbewegung sorgen. Das heisst, die Transport- oder Übergabe stifte 128, 128 legen sich an der Zwischenstation gegen einen Lagerlaufring 48b an und schieben ihn bei einem Arbeitshub entlang des Dorns vor bis in die Lage 18c und etwas über diese Lage (Fig. 4) hinaus, worauf sie den Laufring in die Lage 18c zurückziehen. Auf diese Weise wird ein vorangehender Lagerlaufring an der Stelle 18c durch einen sich vorbewegenden Lagerlaufring erfasst und entlang des Dorns so vorbewegt, dass er aus der vorderen Arbeitsstation ausgestossen wird und zwischen diesem vorangehenden Lagerlaufring und dem zur vorderen Arbeitsstation vorbewegten Laufring einen geringen Zwischenabstand schafft. Obwohl ein solcher Abstand zwischen den Laufringen beim Ausstossen der Laufringe aus der vorderen Arbeitsstation offensichtlich allgemeine Vorteile hat, ergibt sich daraus bei Durchführung des Schweissens an der vorderen Arbeitsstation noch ein besonderer Vorteil, der nachstehend im einzelnen herausgestellt ist.
  • Vordere Arbeitsstation des Dorns Obwohl zum Einwirken auf die Werkstücke an der vorderen Arbeitsstation des Dorns einer erfindungsgemäss gebauten Maschine die verschiedensten Werkzeuge vorgesehen werden können, wird diese Arbeitsstation bei der Herstellung von Lagerlaufringen vorzugsweise als Vorwärm- und/oder Schweissstation verwendet. Bei der Herstellung von Lagerlaufringen aus niedriggekohltem Stahl wird der vorerwähnte Schweissmechanismus 72 nur zum Schweissen verwendet, jedoch ist bei der Herstellung von Lagerlaufringen aus hochgekohltem Stahl ein Vorwärmen notwendig oder zumindest erwünscht und demzufolge werden sowohl der Vorwärm- als auch der Schweissvorgang an der vorderen Arbeitsstation ausgeführt.
  • Die Herstellung von geschweissten Lagerlaufringen aus hochgekohltem Stahl von hoher Güte und einwandfreiem Gefüge ist eine besonders schwierige Aufgabe, so dass die Schritte des Vorwärmens und des Schweissens innerhalb zwingender genauer Bedingungen durchgeführt werden müssen. Das beim Betrieb des Schweissmechanismus 72 verwendete Schweissverfahren ist in der vorerwähnten USA-Patentanmeldung Ser. No. 706 217 von Erman V. Cavagnero, vollständig beschrieben.
  • In Fig. 4 und 5 ist an der vorderen Arbeitsstation ein feststehender zylindrischer Dornabschnitt 34c dargestellt, der in dieser Ausführung bei der Herstellung von niedriggekohlten Lagern verwendet werden kann, bei welcher an dieser Station nur ein Schweissvorgang durchgeführt wird. Dazu werden in dem Mechanismus 72 (Fig. 10) Schweissbacken 130, 130 nach innen bis zur Berührung mit einem sich an der vorderen Arbeitsstation befindenden Lagerlaufring verschwenkt, um die Endabschnitte des Laufringes miteinander zu verschweissen. Die Backen 130, 130 haben ihnen zugeordnete Elektroden 132, 132, die über passende Beitungskabel 134, 134 an ein übliches elektrisches Schweissaggregat angeschlossen sind, das in Fig. 1 oben auf der Formmaschine dargestellt ist.
  • Schwenkbare Arme 138, 138 tragen jeweils die Backen 130, 130 und die Elektroden 132, 132 und werden bei 140 oberhalb des Dorns mit Hilfe eines an dem Naschinengestell befestigten Bügels 142 schwenkbar gehalten. An ihren unteren Endabschnitten sind die Arme 138, 138 jeweils an Betätigungsstangen 144, 144 angelenkt. Die Stangen 144, 144 sind ihrerseits an den vorerwähnten Nockenhebel 74 angeschlossen, der im wesentlichen T-förmig ausgebildet ist und an den Armen seines Teiles voneinander getrennte Schwenkzapfen 146, 146 zum Verbinden mit den Betätigungsstangen trägt. An einer Stelle zwischen den Enden der Arme des Teiles trägt ein Schwenkzapfen 148 den Hebel 74 zum Schwingen um ihn herum unter dem Einfluss der Kurvenscheibe 76. Der Schwenkzapfen 148 wird seinerseits von einer an dem Maschinengestell befestigten Stütze 150 gehalten.
  • Wie aus Fig. 1 und 10 ersichtlich, führt eine Abwärtsbewegung des rechten Endabschnittes des Nockenhebels 74 unter dem Einfluss der Kurvenscheibe 76 zu einer Bewegung des Hebels im Uhrzeigergegensinn, der dabei auf die an den rechten Arm 138 angeschlossene obere Betätigungsstange 144 eine Schubwirkung und auf die an den linken Arm 138 angeschlossene untere Betätigungsstange 144 eine Zugwirkung ausübt. Diese Wirkungen sind offensichtlich bestrebt, die Backen 130, 130 und die Elektroden 132, 132 um einen sich auf dem Dorn 34 befindenden Lagerlaufring für einen Schweissvorgang an seinen Endabschnitten zu schliessen. Umgekehrt führt eine Abwärtsbewegung des rechten Endabschnittes des Hebels 74 unter dem Einfluss der Kurven scheibe 76 zu einer Bewegung des Hebels um den Schwenkzapfen 148 im Uhrzeigersinn und zu einer Öffnungsbewegung der Backen 130, 130 und der Elektroden 132, 132.
  • Vorzugsweise ist in Verbindung mit den Betätigungsstangen 144, 144 eine elastische Vorspannvorrichtung eingebaut, die die Form einer Reihe kleiner ringförmiger, bei 152, 152 in axialen Stapeln angeordneten Hülsen hat. Der in Fig. 10 der oberen Betätigungsstange 144 zugeordnete Hülsenstapel 152 wird bei der Schliessbewegung der Backen und Elektroden zwischen Anlageflächen 154, 156 in zusammengepresstem Zustand gehalten, während der Hülsenstapel 152 auf der unteren Betätigungsstange 144, da er auf der entgegengesetzten Seite des Schwenkzapfens angeordnet ist, bei geschlossenen Backen und Elektroden trotzdem zwischen einer Anlagefläche 158 und einer nicht dargestellten weiteren Anlagefläche in zusammengepresstem Zustand verbleibt. Bei 160 und 162 sind anlegbare, feststehende und einstellbare Schliessanschläge für die Backen und die Elektroden vorgesehen.
  • Wenn bei der Herstellung von Lagerlaufringen aus hochgekohltem Stahl an der vorderen Station des Dorns sowohl ein Vorwärmen als auch ein Schweissen durchgeführt werden muss, wird vorzugsweise ein Dorn vorgesehen, wie er in Fig. 6, 8, 9, 11, 16 und 17 mit 164 bezeichnet ist. Dieser Dorn 164 hat einen bewegbaren, gegen das Werkstück anlegbaren Teil, der von hinter dem Haschinengestell aus betätigbar und für die verschiedensten Zwecke verwendbar ist, bei der Herstellung von Lagerlaufringen aus hochgekohltem Stahl jedoch die Form einer Laufring-Aufweitungsvorrichtung aufweist. Vorzugsweise sind drei Aufweitungselemente 166, 166 vorgesehen, die sich an der vorderen Arbeitsstation gegen die Innenfläche eines Lagerlaufringes anlegen, um ihn während eines Vorwärmvorganges aufzuweiten. Wie aus Fig. 16 ersichtlich, liegen die Elemente 166, 166 an der vorderen Station gegen die Innenflächen des Lagerlaufringes an, während die Backen 150, 130 und die Elektroden 132, 132 gegen seine Aussenflächen anliegen, und zwar so, dass die Endabschnitte 168, 168 des Laufringes in voneinander getrennter Lage gehalten werden. Die Aufweitung durch die Elemente 166, 166 ist so, dass der Zwischenraum zwischen den Endabschnitten 168, 168 des Laufringes ausreicht, um eine Lichtbogenbildung und einen Stromfluss über diesen Zwischenraum hinweg zu verhindern, so dass folglich stattdessen ein Stromfluss von einer Elektrode 132 aus über einen gegenüberliegenden oder oberen Teil des Lagerlaufringes zu der anderen Elektrode 132 eintritt, um den Laufring vorzuwärmen. Die Elektroden 132, 132 sind an entsprechenden Stellen im wesentlichen an einander gegenüberliegenden Seiten des Lagerlaufringes angeordnet, wobei sie vorzugsweise erheblich näher an den Endabschnitten des Laufringes als an einer den Endabschnitten diametral gegenüberliegenden Stelle des Laufringes angeordnet sind. Es hat sich herausgestellt, dass in dem Laufring unterhalb der Elektroden sog. "kalte Stellen" auftreten können, und man glaubt, dass zum Begrenzen ihrer Kreisumfangsausdehnung jede Elektrode sich nicht über mehr als ein Viertel des Kreisumfanges des Lagerlaufringes erstrecken darf. Ferner glaubt man, dass optimale Ergebnisse erzielt werden, wenn sich å jede Elektrode, wie gezeigt, über etwa ein Achtel des Kreisumfangs des Laufringes erstreckt.
  • Ferner ist zu Fig. 16 und 17 zu bemerken, dass an einem oberen Teil der Backen 130, 130 ein Paar kleine Elemente 170, 170 und an einem unteren Teil von ihnen in Nähe der Endabschnitte 168, 168 des Lagerlaufringes ein entsprechendes Paar Elemente 172, 172 vorgesehen sind. Diese Elemente weisen verschleissfeste Ein satz stücke auf, da festgestellt worden ist, dass der maximale Verschleiss der Backen an diesen Stellen auftritt.
  • Nach dem Vorstehenden ist klar, dass eine passende Steuerung des Anlegens der Elektroden und der Backen gegen einen Lagerlaufring zusammen mit einem richtig bestimmten Schweissstrom zu einem Vorwärmvorgang führt mit den gewünschten Charakteristiken, wie sie in der vorerwähnten USA-Patentanmeldung Ser. No. 706 217 herausgestellt sind.
  • Wenn das Vorwärmen beendet ist, werden die Ä.ufweitungs elemente 166, 166 in ihre in Fig. 17 dargestellte Lage zurückgeführt, und zusätzliche Kraft wird durch die Bakken 130, 130 über ihre vorbeschriebenen Betätigungsmittel auf den Lagerlaufring unter Bezugnahme auf das Steuerungsdiagramm nach Fig. 18 ausgeübt. Auf diese Weise werden die Endabschnitte 168, 168 des Lagerlaufringes, wie in Fig. 17 gezeigt, mit Druck fest aneinander anliegend gegeneinandergepresst, wobei der Stromfluss von einer Elektrode 132 aus über die Endabschnitte 168, 168 zu der gegenüberliegenden Elektrode 132 einsetzt, da der Weg über die Endabschnitte erheblich kürzer ist als der Weg über den gegenüberliegenden oder oberen Teiles Laufringes. Auf diese Weise werden die Endabschnitte des Laufringes mittels eines Widerstands-Pressstumpf schweissvorganges miteinander verschweisst wobei ein fertiger Lagerlaufring entsteht.
  • Zu Fig. 17 sei noch bemerkt, dass die Aufweitungselemente 166, 166 während des Schweissvorganges mit einer Innenfläche des Lagerlaufringes in Berührung stehend dargestellt sind. Nach der derzeitigen bevorzugten Verfahrensweise ist es üblich, die Elemente 166, 166 soweit zurückzuziehen, dass während des Schweissens durch sie auf die Innenfläche des Lagerlaufringes keine wesentliche Kraft ausgeübt wird. Man rechnet jedoch damit, dass sich ein gewisser Vorteil erzielen lässt, indem die Aufweitungselemente 166, 166 nur teilweise zurückgezogen werden, so dass beim Schweissen auf die Innenfläche des Laufringes eine geringfügige aber wichtige Kraft ausgeübt und dadurch die gleichmässige Druckverteilung durch die Backen um die Aussenfläche des Laufringes herum unterstützt wird. In dem Steuerungsdiagramm nach Fig. 18 stellt die gestrichelte Linie in Nähe der Bezeichnung "Aufweiter" diesen letztgenannten Zustand dar, in welchem während des Schweissens ein leichter Druck ausgeübt wird, während die voll ausgezogene Linie den erstgenannten Zustand darstellt, in welchem beim Schweissen durch die Aufweitungselemente 166, 166 im wesentlichen kein Druck ausgeübt wird. Natürlich kann mit Hilfe einer üblichen Steuerkurvenkonstruktion abwechselnd für den einen oder anderen der beiden Zustände gesorgt werden, und zwar durch Ingangsetzung einer nachstehend noch näher zu beschreibenden Betätigungsvorrichtung für die Elemente 166, 166.
  • Zu Fig. 8 und 9 ist zu bemerken, dass die Aufweitungselemente 166, 166 mit Hilfe kleiner Stifte 174, 174 an ihren hinteren Endabschnitten zu einer im wesentlichen radialen Bewegung schwenkbar gehalten sind. Die Innenflächen 176, 176 der Elemente sind zur Waagerechten geneigt zum steuernden Zusammenwirken mit einer entsprechend geneigten Fläche 178, 178 eines kegelstumpfförmigen Teiles 180 am vorderen Endabschnitt eines Betätigers 182. Der Betätiger erstreckt sich durch eine passende axiale Öffnung im Dorn 164 nach rückwärts und ist mit seinem hinteren Endabschnitt an einen Halter 184 (Fig. 9) angeschlossen, der seinerseits mit einem hinter dem Maschinengestell 38 angeordneten Schlitten 186 verbunden ist. Der Schlitten 186 trägt einen Schwenkzapfen 188, der seinerseits ein kurzes Verbindungsglied 190 trägt, das bei 192 an einen schwenkbaren Nockenhebel 194 angeschlossen ist, Wie aus Fig. 11 ersichtlich, ist der Nockenhebel 194 bei 196 schwenkbar gehalten und erstreckt sich nach oben bis zu einer Kurvenscheibe 198, mit deren Steuerkurve 202 seine Nockenrolle 200 zwecks einer zeitlich gesteuerten Schwingbewegung des Hebels 194 im Eingriff steht. Die Kurvenscheibe 198 ist, wie aus Fig. 13 und 14 ersichtlich, auf der vorerwähnten Stummelwelle 90 angebracht und wird von ihr angetrieben. Es leuchtet also ein, dass ir Hebel 194, der Schlitten 186 und der Betätiger 182 von der oberen Nockenwelle 22 aus betätigt werden können zum Betrieb der Aufweitungsvorrichtung des Dorns 164 in zu dem Schweissmechanismus, der Transport- oder Ubergabevorrichtung usw. zeitlich abgestimmtem Verhältnis. Wenn das kegelstumpfförmige Teil 180 nach rückwärts in seine in Fig. 8 und 9 voll ausgezogen dargestellte Lage zurückgezogen wird, werden die Elemente 166, 166 in ihren nach aussen oder radial aufgeweiteten Zustand nach Fig. 16 gezwängt. Umgekehrt ermöglicht die Betätigung der Kurvenscheibe, des Hebels, des Schlittens usw. in entgegengesetzter Richtung, die den Betätiger 182 und das kegelstumpfförmige Teil 180 in ihre in Fig. 9 gestrichelt dargestellte Lage nach vorn schiebt, die Einwärtsbewegung der Elemente 166, 166 bis in ihren zurückgezogenen Zustand nach Fig. 17.
  • Austragschiene und Induktionsofen Bei der Herstellung von Lagerlaufringen ist es nach der derzeitig bevorzugten Verfahrensweise üblich, eine Nachglühvorrichtung vorzusehen, die in Fig. 15 in Form eines schematisch dargestellten Induktionsofens 204 veranschaulicht ist. Eine Lagerlautring-Austragschiene 206 erstreckt sich von dem Ofen aus nach rückwärts zu einer Stirnfläche eines Dorns, beispielsweise der Dorne 34, 166 und ist so angeordnet, um Lagerlaufringe auf zunehmen, die entlang des Dorns von seiner vorderen Arbeitsstation aus vorbewegt werden kann. Ferner ist vorzugsweise eine Haltevorrichtung vorgesehen, um einen Lagerlaufring, beispielsweise den Lagerlaufring 18c, auf der Schiene in seiner richtigen Lage zu sichern.
  • Wenn ein Laufring zu der vorderen Arbeitsstation vorbewegt wird und er dabei einen vorangehenden Laufring an der Station entlang des Dorns vorschiebt und ihn, wie vorstehend beschrieben, von der Station entfernt, wird der vorangehende Lagerlaufring zu der Stelle 1 8d vorbewegt und dort gehalten. Insbesondere beim Starkstromschweissen werden im Bereich der Schweissbacken und der Elektroden Nagnetkräfte erzeugt, die bestrebt sind, einen Laufring, beispielsweise den Laufring 18d, nach rückwärts bis zu seinem Anliegen gegen die Backen usw. zurückzuziehen. Eine Haltevorrichtung 208 legt einen Laufring 18d auf der Schiene 206 in seiner richtigen Lage fest und verhindert, dass er sich unter Einfluss der Magnetkräfte nach rückwärts bewegt.
  • Die Haltevorrichtung 208 kann in ihrer Konstruktion und Bauweise weitgehend unterschiedlich sein, hat jedoch im vorliegenden Fall die Form eines kleinen strömungsmittelbetätigten Zylinders 210 mit einer hin und her bewegbaren Kolbenstange 212, die sich gegen einen Lagerlaufring 18d anlegen kann, um ihn in seiner richtigen Lage zu sichern. Der Zylinder 210 kann mit Hilfe elektrischer, bei 214 schematisch dargestellter Betätigungsmittel unter Steuerung durch eine kleine Kurvenscheibe 216 betätigt werden, die auf einer der vorerwähnten Nockenwellen, beispielsweise der Nockenwelle 22, angebracht sein kann. Auf diese Weise steuert die Kurvenscheibe 216 den Betrieb des Zylinders 210 so, dass er die Kolbenstange 212 nach unten gegen einen Lagerlaufring presst, wenn der Lagerlaufring bis zu der Stelle 18d vorbewegt wird, worauf die Kolbenstange beim Vorbewegen eines nachfolgenden Laufringes den Laufring bei 18d loslässt, das Vorbewegen vorangehender Laufringe durch ihn entlang der Schiene 206 zulässt und dann wieder in ihre gegen den vorbewegten Lagerlaufring anliegende wirksame Stellung zurückkehrt.
  • Patentan s#rüche/

Claims (53)

  1. Patentansprüche O ISaschine zur Herstellung von geschweissten Lagern u.dgl., gekennzeichnet durch die Verbindung eines so ausgebildeten Dornes (164), dass er um ihn herumgelegte Lager (18a) aufnehmen kann und an einer ausgewählten axialen Stelle eine Arbeitsstation aufweist, mit einer an dieser Arbeitsstation vorgesehenen Aufweitungsvorrichtung (166, 166) mit einem eingezogenen und einem aufgeweiteten Zustand, die sich in ihrem aufgeweiteten Zustand gegen ein ungeschweisstes Lager (18c) an der Arbeitsstation anlegen und es aufweiten kann, um dadurch seine einander benachbarten Endabschnitte (168, 168) voneinander zu trennen, mit einer Transport- oder Ubergabevorrichtung (114, 128, 116, 118, 120) zum aufeinanderfolgenden Vorbewegen von Lagern entlang des Dornes bis zu der Arbeitsstation, mit zwei Elektroden (132, 132) an der Arbeitsstation, die an der Station gemeinsam auf ein Lager zu und von ihm fort bewegbar und gegen im wesentlichen einander gegenüberliegende Teile des Lagers anlegbar sind, und auch mit Mitteln (180 - 194) zum Betätigen der Aufweitungsvorrichtung und der Elektroden in zueinander zeitlich abgestimmtem Verhältnis, um dadurch das Lager aufzuweiten und die Elektroden zu einem Schweiss-Vorwärmvorgang gegen das Lager anzulegen, wobei die Aufweitungsvorrichtung dazu dient, die Endabschnitte (168, 168) des Lagers ausreichend voneinander zu trennen, um eine Lichtbogenbildung und einen Stromfluss zwischen ihnen zu verhindern, um dadurch die Endabschnitte yerhältnismässig kalt zu halten, indem Stromfluss und Vorwärmen in einem von den Endabschnitten entfernten gegenüberliegenden Teil des Lagers auftreten.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsmittel ferner die Aufweitungsvorrichtung bei einem sich an der Arbeitsstation befindenden Lager einziehen können, um dadurch zu ermöglichen, dass sich die Endabschnitte (168, 168) des Lagers zum Stromfluss durch sie und zum Zusammenschweissen gegeneinander anlegen.
  3. 3. Haschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die beiden Elektroden (132, 132) an der Arbeitsstation (16) gegen ein Lager anlegen, um sowohl einen Vorwärm- als auch einen Schweissvorgang zu bewirken, von welchen der erstgenannte bei aufgeweitetem Lager und der letztgenannte bei zu ihrem Verschweissen aneinander anliegenden Endabschnitten des Lagers erfolgt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass den Elektroden (132, 152) an der Arbeitsstation eine Spannvorrichtung (130, 130) zugeordnet ist, die mit Hilfe der Betätigungsmittel (74, 144) so betätigt wird, dass sie sich an der Arbeitsstation von aussen gegen ein Lager anlegt und darauf einen erheblichen Druck ausübt, um die Endabschnitte (168, 168) des Lagers zu verschweissen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsmittel die Aufweitungsvorrichtung während des Schweissens des Lagers mit einer Innenfläche des Lagers in Berührung halten können, um dadurch den Druck der Elektroden (132, 132) und der Spannvorrichtung (130, 130) auf die Aussenfläche des Lagers auszugleichen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- oder Übergabevorrichtung einen Satz axial hin und her bewegbarer Transport- bzw. Ubergabestifte (114, 114) enthält, die mit magnetischen Mitteln versehen und gegen ein ungeschweisstes Lager anlegbar sind, um es gegen vorangehende Lager an der Vorwärmstation zu schieben und sie aus der Station auszuwerfen, wobei die Stifte über einen ausreichenden Hub bewegbar sind, um die ungeschweissten Lager über die Vorwärmstation hinauszuschieben und sie dann mittels Magnetkraft bis zu der Vorwärmstation zurückzuziehen, um dadurch zwischen den ungeschweissten und den vorangehenden ausgestossenen Lagern einen Zwischenraum zu schaffen.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung (208), die in zu den Transport- oder Ubergabestiften (114, 114) zeitlich abgestimmtem Verhältnis so betätigbar ist, dass sie sich gegen jedes aus der Vorwärmstation transportierte oder übergebene vorangehende Lager anlegt und es entgegen der Einwirkung der während des nachfolgenden Vorwärm- und Schweissvorganges erzeugten Magnetkräfte in von der Vorwärmstation getrennter Lage hält.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (132, 132) so angeordnet sind, dass sie sich gegen ein Lager an der Arbeitsstation an miteinander übereinstimmenden Aussenflächenbereichen des Lagers anlegen, die von einander gegenüberliegenden Seiten der Endabschnitte getrennt sind, jedoch etwas näher an den Endabschnitten liegen als eine den Endabschnitten diametral gegenüberliegende Stelle des Lagers.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Elektroden (132, 132) so ausgebildet ist, dass sie sich gegen ein Lager in einem Bereich anlegt, der sich über weniger als ein Viertel (1/4) des Kreisumfanges des Lagers erstreckt.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Elektroden (132, 132) so ausgebildet ist, dass sie sich gegen das Lager in einem Bereich anlegt, der sich etwa über ein Achtel (elf8) des Lagerkreisumfanges erstreckt.
  11. 11. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufweitungsvorrichtung mindestens zwei von dem Dorn (164) getragene, im wesentlichen radial bewegbare Elemente (166, 166) und einen Betätiger (182) enthält, der so bewegbar ist, dass er die Elemente im wesentlichen radial nach aussen und in Berührung mit der Innenfläche eines sich an der Arbeitsstation befindenden Lagers zwang.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch rch gekennzeichnet, dass die Elemente und der Betätiger gegeneinander anlegbare Steuermittel (176 bzw. 180) aufweisen, die bei Verstellung des Betätigers (182) einwirken, um die Elemente (166, 166) nach aussen zu zwängen.
  13. 13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass drei an den Dorn (164) angelenkte und nach innen gekehrte, gegen den Betätiger (182) anlegbare Flächen (176) aufweisende Elemente (166) vorgesehen sind, wobei der Betätiger (182) zu seiner axialen Verschiebung im Inneren des Dorns angeordnet ist und Schrägflächen (180) aufweist, die gegen die Innenflächen (176) der Elemente (166) anlegbar sind, um in Auswirkung der axialen Verstellung des Betätigers eine im wesentlichen radiale Verstellung der Elemente (166) zu bewirken.
  14. 14. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens ein dem Dorn zugeordnetes Werkzeug (98), das so angeordnet ist, dass es an miteinander zu verschweissenden Flächen der Endabschnitte (168) eines sich auf dem Dorn befindenden Lagers angreift, und durch Mittel zum Bewirken einer im wesentlichen axialen Relativbewegung zwischen dem Werkzeug und den Flächen, um dadurch vor dem Verschweissen der Endabschnitte (168) saubere, frisch freigelegte Flächen zu schaffen.
  15. 15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Werkzeuge (98, 98) vorgesehen sind zu einer im wesentlichen axialen Bewegung gegenüber dem Dorn und zum jeweiligen Angreifen an den Flächen der Endabschnitte eines auf dem Dorn in axialer Richtung von der Arbeitsstation getrennten ungeschweissten Lagers, wobei die Werkzeuge die Form von Räumwerkzeugen haben, die bei ihrer axialen Bewegung zum Abheben von Material von den Endabschnitten einwirken, um vor dem Transport oder der Übergabe des Lagers zur bzw. auf die Arbeitsstation zum Vorwärmen saubere, frisch freigelegte Flächen zu schaffen.
  16. 16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Dorn in von der Vorwärmstation axial getrennter Lage eine Formstation vorgesehen ist, dass die Transport-oder Ubergabevorrichtung betätigbar ist, um nacheinander Lager von der Formstation aus zu der Vorwärmstation vorzubewegen, und dass die Räumwerkzeuge (98) zumindest etwa angrenzend an die Formstation betätigbar sind.
  17. 17. Maschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Dorn auf einer der Vorwärmstation gegenüberliegenden Seite der Formstation eine Vorformstation vorgesehen ist, an der Formwerkzeuge vorgesehen sind zum aufeinanderfolgenden Herstellen teilweise geformter Lager mit weit voneinander getrennten Endabschnitten, die Transport- oder Ubergabevorrichtung betätigbar ist, um nacheinander entlang des Dornes Lager von der Vorformstation aus zu der Formstation vorzubewegen, und die Räumwerkzeuge (98) so angeordnet sind, dass sie die weit voneinander getrennten Endabschnitte der teilweise geformten Lager bearbeiten.
  18. 18. Maschine nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch der Vorformstation zugeordnete Zuführ- und #bschneideinrichtungen, von welchen die Zuführeinrichtung (12) betätigbar ist, um einen vorderen Endabschnitt eines länglichen Lagermaterialstre ifens intermittierend und quer zum Dorm in die Vorformstation (14) vorzubewegen, und die Abschneideinrichtung (32, 78) in zu der ZuSühreinrichtung zeitlich abgestimmtem Verhältnis intermittierend betätigbar ist, um die vorbewegten vorderen Endabschnitte (18a) abzutrennen und dadurch an der Vorformstation nacheinander gerade Lagerrohlinge zu bilden.
  19. 19. Maschine nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von an der Vorform- und der Formstation in nabensternartiger Anordnung um den Dorn herum angeordneten, im wesentlichen radial hin und her bewegbaren Formwerkzeugen (40, 42, 44, 46), die an der Vorformstation so gestaltet sind, dass sie die geraden Lagerrohlinge nacheinander um den Dorn herum bis in eine teilweise kreisrunde Gestalt biegen, bei welcher die Endabschnitte in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der grösser ist als der Radius eines fertigen Lagers, während die Werkzeuge an der Formstation so gestaltet sind, dass sie die teilweise geformten Lager nacheinander in eine kreisrunde Gestalt mit im wesentlichen gegeneinander anliegenden Endabschnitten biegen.
  20. 20. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- oder Übergabevorrichtung einen ersten (114, 114) und einen zweiten (128, 128) Satz axial hin und her bewegbarer Transport- oder Ubergabestifte enthält, die sich an der Vorform- bzw. der Formstation gegen die teilweise bzw. fertig geformten Lager anlegen können, wobei der erste Satz Stifte (114, 114) zum Vorbewegen der teilweise geformten Lager von der Vorformstation zur Formstation und der zweite Satz Stifte (128, 128) zum Vorbewegen der fertig geformten Lager von der Formstation zur Vorwärmstation dient.
  21. 21. Maschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Satz Transport- oder Übertragungsstifte (128, 128) mit magnetischen Mitteln zum Erfassen eines ungeschweissten Lagers an der Formstation versehen ist, ein ungeschweisstes Lager von der Formstation bis an eine über die Vorwärmstation hinaus liegende Stelle vorbewegen kann, um dadurch ein vorangehendes Lager an der Vorwärmstation zu erfassen und es aus der Station auszuwerfen, und ferner das ungeschweisste Lager mittels Magnetkraft bis zu der Vorwärmstation zurückziehen kann, um dadurch zwischen dem ungeschweissten Lager und dem vorangehenden Lager einen Zwischenraum zu schaffen.
  22. 22. Maschine nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung (208), die in zu den Transport- oder Ubergabestiften (128, 128) zeitlich abgestimmtem Verhältnis betätigbar ist, um jedes aus der Vorwärmstation (16) ausgeworfene vorangehende Lager zu erfassen und es entgegen der Einwirkung der während des nachfolgenden Vorwärm- und Schweissvorganges erzeugten Magnetkräfte in von der Vorwärmstation getrennter Lage zu halten.
  23. 23. Maschine nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch Schienen (206), die einem Endabschnitt des Dorns an der Vorwärmstation zugeordnet sind und nacheinander aus der Station ausgeworfene Lager aufnehmen können, und durch eine den Schienen zugeordnete Lagernachglüheinrichtung (204), die nacheinander darauf befindliche Lager aufnehmen kann.
  24. 24. Draht- oder Streifenformmaschine, vorzugsweise nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein senkrechtes Gestell (38), einen von dem Gestell gehaltenen und im wesentlichen horizontal nach vorn aus ihm herausragenden Dorn (34, 164), Mittel (12) zum aufeinanderfolgenden Zuführen von Werkstücken quer zum Dorn in eine Station an seinem hinteren Teil, eine Vielzahl von im wesentlichen in senkrechter Ebene und in nabensternartiger Anordnung um den Dorn herum angebrachten, hin und her bewegbaren Werkzeugen (40, 42, 44, 46), Mittel zum Betätigen der Werkzeuge, um aufeinanderfolgende Werkstücke um den Dorn herum teilweise so zu formen, dass die einander gegenüberliegenden Endabschnitte (168, 168) jedes Werkstückes voneinander weit entfernt liegen, mindestens ein in Nähe des Dorns im Raum zwischen den Endabschnitten der teilweise geformten Werkstücke angeordnetes zusätzliches Werkzeug (36) und durch Mittel zum Bewirken einer Relativbewegung und einer Bearbeitungsberührung zwischen dem zusätzlichen Werkzeug und den teilweise geformten Werkstücken in zu den hin und her bewegbaren, die Werkzeuge betätigenden Mitteln zeitlich abgestimmtem Verhältnis, wobei die hin und her bewegbaren Werkzeuge durch ihre Betätigungsmittel ferner betätigbar sind, um sich gegen die Werkstücke nach dem Einwirken auf sie durch das zusätzliche Werkzeug (36) anzulegen und sie um den Dorn herum zu formen.
  25. 25. Maschine nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Dorn (34, 164) zwei zusätzliche Werkzeuge (98, 98) vorgesehen sind, die sich jeweils gegen die Endabschnitte (168) der teilweise geformten Werkstücke anlegen und sich entlang des Dorns im wesentlichen horizontal bewegen können, um dadurch an den Endabschnitten eine Räumarbeit auszuführen.
  26. 26. Maschine nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge (40, 42, 44, 46) die Endabschnitte (168, 168) der Werkstücke beim weiteren Formvorgang in an ein ander angrenzende Lage biegen können, an dem Dorn vor seinem hinteren Abschnitt eine Schweissstation (16) vorgesehen ist mit zwei Elektroden (132, 132), die an der Station gegen die Werkstücke (18c) anlegbar sind, um ihre Endabschnitte miteinander zu verschweissen, und eine Transpo-rt- oder Übertragungsvorrichtung vorgesehen ist, um die geformten Werkstücke nacheinander von dem hinteren Dornabschnitt aus zu der Schweissstation vorzubewegen.
  27. 27. Maschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung (12)betätigbar ist, um vordere Endabschnitte (18a) eines länglichen Materialstreifens (18) intermittierend zu dem hinteren Dornabschnitt vorzubewegen, und dass eine Abschneideinrichtung (32, ;?8) zum intermittierenden Betrieb in zu der Zuführeinrichtung zeitlich abgestimmtem Verhältnis vorgesehen ist, um die vorbewegten vorderen Endabschnitte (18a) abzutrennen und dadurch an dem hinteren Dornabschnitt aufeinanderfolgend im wesentlichen gerade Werkstücke (18a) zu bilden.
  28. 28. Maschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- oder Übergabevorrichtung einen Satz in Längsrichtung hin und her bewegbarer Transport- oder Übergabestifte (128, 128) besitzt, die mit magnetischen Mitteln versehen sind und sich gegen die Werkstücke anlegen lassen, um sie an der Schweissstation (16) mit den vorangehenden Werkstücken in Berührung zu bringen und sie dabei aus der Station auszuwerfen, indem die Stifte über einen ausreichenden Hub bewegbar sind, um die sich vorbewegen den Werkstücke über die Schweissstation hinaus zu schieben und sie dann jeweils mittels Magnetkraft zu der Station zurückzuziehen, um dadurch zwischen den sich vorbewegenden und den ausgeworfenen Werkstücken einen Zwischenraum zu schaffen.
  29. 29. Ilaschine nach Anspruch 28, gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung (208), die in zu den Transport- oder Übergabe stiften (128, 128) zeitlich abgestimmten Verhältnis betätigbar ist, um jedes der ausgeworfenen Werkstücke zu erfassen und es entgegen der Einwirkung der während der nachfolgenden Schweissvorgänge erzeugten Nagnetkräfte in von der Schweissstation getrennter Lage zu halten.
  30. 30. Maschine nach Anspruch 29, gekennzeichnet durch einen Endabschnitt des Dorns an der Schweissstation zugeordnete Schienen (206), die nacheinander aus der Station ausgeworfene Werkstücke aufnehmen können, und durch eine den Schienen zugeordnete Nachglüheinrichtung (204), die nacheinander darauf befindliche Werkstücke aufnehmen kann.
  31. 31. Maschine nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorform- und die Formstation entlang des Dorns vorgesehen sind, wobei die erstgenannte Station so eingerichtet ist, dass sie die durch die Zuführvorrichtung (12) in Querrichtung vorbewegten Werkstücke aufnimmt, während die letztgenannte Station vor ihr angeordnet ist, dass eine Transport- oder Ubergabevorrichtung vorgesehen ist, um die teilweise geformten Werkstücke nacheinander entlang des Dorns von der Vorformstation aus zu der Bormstation vorzubewegen, dass die Werkstücke an der Vorformstation teilweise geformt und an der Formstation mit Hilfe der hin und her bewegbaren Werkzeuge weiter geformt werden und dass das zusätzliche Werkzeug (36) so angebracht ist, dass es auf die Werkstücke nach dem teilweisen Formen und vor dem weiteren Formen einwirkt.
  32. 32. Maschine nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass in Nähe des Dorns zwei zusätzliche Werkzeuge (98, 98) vorgesehen sind, die jeweils an den Endabschnitten (168, 168) der teilweise geformten Werkstücke angreifen und sich entlang des Dorns im wesentlichen horizontal bewegen können, um dadurch an den Endabschnitten eine Räumarbeit auszuführen.
  33. 33. Maschine nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Dorn vor der Formstation (34b) eine zusätzliche Arbeitsstation (34c) und an sie angrenzende zusammenwirkende Werkzeuge (132, 132) vorgesehen sind und dass die Transport- oder Übergabevorrichtung von der Vorformstation zur Formstation und von dort zur zusätzlichen Arbeitsstation Werkstücke nacheinander nach vorn vorbewegen kann.
  34. 34. Maschine nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Arbeitsstation (34c) die Form einer Schweissstation hat und dass die an sie angrenzenden, zusammenwirkenden Werkzeuge die Form von mindestens zwei Elektroden (132, 132) haben, die an der Station auf ein Werkstück zu und von ihm fort bewegbar sind, um sich von aussen gegen das Werkstück anzulegen und seine Endabschnitte miteinander zu verschweissen.
  35. 35. Maschine nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- oder Ubergabevorrichtung einen ersten (114, 1143 und einen zweiten (128, 128) Satz axial hin und her bewegbarer Transport- oder Ubergabestifte enthält, die sich an der Vorform- bzw. der Formstation gegen die teilweise bzw. fertig geformten Werkstücke anlegen können, wobei der erste Satz Stifte (114, 114) zum Vorbewegen der teilweise geformten Werkstücke von der Vorformstation zur Formstation und der zweite Satz Stifte (128, 128) zum Vorbewegen der fertig geformten Werkstücke von der Formstation zu der zusätzlichen Arbeitsstation (34c) dient.
  36. 36. Maschine nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Satz Transport- oder Übergabestifte (128, 128) mit magnetischen Mitteln zum Erfassen eines Werkstückes an der Formstation versehen ist, ein solches Werkstück von der Formstation aus an eine über die zusätzliche Station hinaus liegende Stelle vorbewegen kann, um dadurch ein vorangehendes Werkstück an der letztgenannten Station (34c) zu erfassen und es aus ihr auszuwerfen, und ferner das Werkstück mittels Magnet kraft bis zu der zusätzlichen Station zurückziehen kann, um dadurch zwischen dem Werkstück und dem vorangehenden Werkstück einen Zwischenraum zu schaffen.
  37. 37. Draht- oder Streifenformmaschine, vorzugsweise nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein senkrechtes Gestell (38), mindestens zwei mit Hilfe des Gestells in im wesentlichen senkrechter Ebene gehaltene, zueinander parallele, miteinander verbundene Nockenwellen, einen mit Hilfe des Gestells gehaltenen und im wesentlichen horizontal nach vorn aus ihn herausragenden Dorn mit einem gegenüber dem Gestell feststehenden ersten Teil ~(164) und mindestens einem gegen die Werkstücke anlegbaren und zwischen mindestens zwei Stellungen bewegbaren zusätzlichen Teil (166), eine Betätigungsvorrichtung (182) zum Verändern der Lage des beweglichen Dornteiles, die sich von dem Teil aus durch das Gestell nach rückwärts erstreckt und an eine der Nockenwellen angeschlossen ist und von ihr angetrieben wird, durch Ilittel zum auf einanderfolgenden Zuführen von Werkstücken quer zum Dorn zu einer an ihn angrenzenden Stelle, eine Vielzahl von in im wesentlichen senkrechten Ebenen verstellbaren Werkzeugen (40, 42, 44, 46), von welchen mindestens einige um den Dorn herum in nabensternartiger Anordnung angebracht sind, und durch an die Nockenwellen (22, 48, 50, 52) angeschlossene Mittel, um die Werkzeuge in zu dem beweglichen Dornteil (166, 166) zeitlich abgestimmtem Verhältnis zu betätigen und um den Dorn herum aufeinanderfolgende Werkstücke zu formen.
  38. 38. Maschine nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge (130, 130; 132, 132) mit dem beweglichen Teil (166, 166) des Dorns zusammenwirken und einander gegenüberliegende, gegenbie Werkstücke auf dem Dorn anlegbare Elektroden (132, 132) enthalten, wobei der bewegliche Teil des Dorns dazu dient, die Werkstücke während ihrer Berührung mit den Elektroden aus ihrer normalen Lage auszubiegen.
  39. 39. Maschine nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass um den Dorn herum in im wesentlichen horizontalervertikaler Rechteckform vier miteinander verbundene Nockenwellen (22, 48; 50, 52) paarweise zueinander parallel vorgesehen sind und dass an den Wellen Kurvenscheiben (64, 66, 68, 70) und ihnen zugeordnete Werkzeugschlitten vorgesehen sind für den hin- und hergehenden Betrieb der Werkzeuge innerhalb der Rechteckanordnung der Wellen und im wesentlichen auf den Dorn zu und von ihm fort.
  40. 40. Maschine nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Teil des Dorns eine in Längsrichtung verlaufende Öffnung aufweist und dass die Betätigungsvorrichtung (a82 - 194) für den beweglichen Teil (166, 166) des Dorns ein längliches Teil (180, 182) enthält, das in diese Offnung eingeführt und unter dem Einfluss weiterer Elemente (184 - 194) der Betätigungsvorrichtung an ihrem hinteren Ende hinter dem Gestell bewegbar ist.
  41. 41. Maschine nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn mindestens zwei bewegliche Teile (166, 166) mit radialen Innen- und Aussen stellun gen zum Einwirken auf ein angrenzendes Werkstück enthält und dass das längliche Teil (180, 182) in der Dornöffnung axial bewegbar und mit einerprborderen Abschnitt der Teile verbunden ist zum Bewegen zwischen ihren Innen- und Aussenstellungen.
  42. 42. Maschine nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Elemente (184, 194, 198) der Betätigungsvor richtung (182) aus Steuermitteln (198) auf einer der Wellen und aus einem hinter dem Gestell (38) angeordneten und zwischen den Steuermitteln (198) und dem länglichen Teil (182) angeschlossenen schwenkbaren Hebel (194) bestehen.
  43. 43. Maschine nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (164) mindestens zwei an ihm hintereinander angeordnete Arbeitsstationen mit mindestens einem an der vorderen Station betätigbaren Werkzeug aufweist, dass der bewegliche Teil des Dorns an der vorderen Station angeordnet ist und dass eine Transport- oder tbergabevorrichtung vorgesehen ist zum aufeinanderfolgenden Vorbewegen der Werkstücke von der hinteren zu der vorderen Arbeitsstation.
  44. 44. Maschine nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass entlang des Dorns drei Arbeitsstationen (34a, 34b, 34c) vorgesehen sind, dass an jeder Station mindestens ein Werkzeug betätigbar ist und dass die Transport- oder Ubergabevorrichtung die Werkstücke nacheinander zu den Arbeitsstationen der Reihe nach vorbewegt.
  45. 45. Draht- oder Streifenformmaschine, vorzugsweise nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein senkrechtes Gestell (38), durch vier in senkrechter Ebene und in im wesentlichen horizontaler-vertikaler Rechteckanordnung paarweise zueinander parallel angeordnete Nockenwellen (22, 48; 50, 52), durch einen mit Hilfe des Gestells innerhalb der Rechteckanordnung der Nockenwellen gehaltenen und im wesentlichen horizontal nach vorn aus ihm herausragenden Dorn (34, 164), durch Mittel (12) zum aufeinanderfolgenden Zuführen von Werkstücken in Querrichtung zum Dorn bis zu einer an ihn angrenzenden Stelle, durch eine Vielzahl von vor dem Gestell in im wesentlichen senkrechter Ebene innerhalb der Rechteckanordnung der Nockenwellen und in einer nabensternartigen Anordnung um den Dorn herum angebrachten, hin und her bewegbaren Werkzeugen (40, 42, 44, 46), durch Werkzeugbetätigungsmittel mit Steuereinrichtungen (64, 66, 68, 70) auf den Nockenwellen, um die Werkzeuge zum Einwirken auf die Werkstücke an dem Dorn auf ihn zu und von ihm fort zu bewegen, und durch mindestens drei voneinander unabhängig bewegbare, sich gegen das Werkstück anlegende Vorrichtungen vor dem Gestell, die je eine nach hinten aus dem Gestell herausragende Betätigungseinrichtung besitzen, die an die Steuermittel angeschlossen ist und von einer Stelle hinter dem Gestell aus von einer der Nockenwellen aus angetrieben wird.
  46. 46. Maschine nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Gestell vier bewegbare, sich gegen das Werkstück anliegende Vorrichtungen mit Betätigungseinrichtungen vorgesehen sind.
  47. 47. Maschine nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass eine der gegen das Werkstück anlegbaren Vorrichtungen die Borneines Werkzeuges hat, das in Längsrichtung des Dorns bewegbar ist, um auf ein Werkzeug am Dorn ein zuwirken.
  48. 48. Maschine nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug die Form eines Räumwerkzeuges (98) hat.
  49. 49. Maschine nach Anspruch 45, da dadurch gekennzechnet, dass eine der sich gegen das Werkstück anlegenden Vorrichtungen die Form eines Dornteiles (166) aufweist, der zum Bewirken einer Bearbeitung des Werkstückes an dem Dorn bewegbar ist.
  50. 50. Maschine nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Dornteil die Form einer Aufweitungsvorrichtung (166) hat, die sich am Dorn von innen gegen ein im wesentlichen kreisrundes Werkstück anlegen und es aufweiten kann.
  51. 51. Maschine nach Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite der gegen das Werkstück anlegbaren Vorrichtungen die Form eines Werkzeuges hat, das zum Bearbeiten eines Werkstückes am Dorn in Längsrichtung des Dorns bewegbar ist.
  52. 52. Maschine nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, dass eine dritte der gegen das Werkstück anlegbaren Vorrichtungen die Form eines bewegbaren Abschneidambosses (78) hat und dass eine Abschneidvorrichtung (32) vorgesehen ist für einen Betrieb in zu der Zuführvorrichtung (12) und dem Amboss (78) zeitlich abgestimmtem Verhältnis.
  53. 53. Maschine nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass eine vierte gegen das Werkstück anlegbare Vorrichtung und Betätigungsmittel für sie in Form einer Werkstück-Transport- oder -Übergabevorrichtung vorgesehen ist, die in Längsrichtung des Dorns bewegbar ist, um an ihm Werkstücke vorzubewegen.
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