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DE2038544A1 - Vollverfluessigte Frucht- und Gemueseerzeugnisse und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Vollverfluessigte Frucht- und Gemueseerzeugnisse und Verfahren zu ihrer Herstellung

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Publication number
DE2038544A1
DE2038544A1 DE19702038544 DE2038544A DE2038544A1 DE 2038544 A1 DE2038544 A1 DE 2038544A1 DE 19702038544 DE19702038544 DE 19702038544 DE 2038544 A DE2038544 A DE 2038544A DE 2038544 A1 DE2038544 A1 DE 2038544A1
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DE
Germany
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fruit
juice
cellulases
enzymes
water
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DE19702038544
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English (en)
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DE2038544B2 (de
DE2038544C3 (de
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Winfried Dipl-Chem Dr Hitze
Rolf Dipl-Chem Dr Stute
Hans-Ulrich Dipl-Chem Dr Woelk
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CPC Maizena GmbH
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CPC Maizena GmbH
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    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L2/00Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof
    • A23L2/02Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof containing fruit or vegetable juices
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
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    • A23L21/00Marmalades, jams, jellies or the like; Products from apiculture; Preparation or treatment thereof
    • A23L21/10Marmalades; Jams; Jellies; Other similar fruit or vegetable compositions; Simulated fruit products
    • A23L21/11Marmalades; Jams; Jellies; Other similar fruit or vegetable compositions; Simulated fruit products obtained by enzymatic digestion of fruit or vegetable compositions

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  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)
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  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Vollverflüssigung von Früchten und Gemüse und auf die entsprechend hergestellten Erzeugnisse.
Frucht- und Gemüsesäfte werden üblicherweise aus den reifen Früchten auf mechanische Weise durch Auspressen gewonnen. Nach dem Waschen, Verlesen und groben Vor zerkleinern wird der Saft diskontinuierlich in Korbpressen oder Packpressen oder kontinuierlich in Schnecken- oder Walzenbandpressen abgepresst. Je nach Rohstoff, Presse, Pressdruck usw. können die Ausbeuten an Saft erheblich schwankene Da das Zellgewebe in dieser Prozeastufe nur rein mechanisch zerstört wird, gelangen wasserunlösliche, jedoch oftmals qualitätsbestimmende Zeilinhaltsstoffe, wie z.B. Garotin, nur unvollständig in den Pressaft, und sie werden zum Teil durch
209808/0803
Dr. MOlUr-Io* Dr. Manlte · Dr. DmM · WfAMn9. «nittrwold Dlpl.-Ino. Gramkow Braun»diw.ie, Am BOro«pork 8 8 Mündien 22, Kobert-KodvSlraße 1 7 Stuttgart - Bad Cannitatt Telefon (0531) 2 8487 Telefon (0811) 22 51 10, Telex 522050 mbpat MarktitraBe 3, Telefon (0711) 5472(51
die hohe Filtrationswirkung des Presskuchens noch verstärkt zurückgehalten.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, einen verbesserten Aufschluss der Zellsubstanz und dadurch eine Erhöhung der Saftausbeute sowie einen erhöhten Übergang von Farbstoffen und anderen Inhaltsstoffen in den Saft dadurch zu erreichen, dass man die Maische durch Angären oder durch Behandlung mit Filtrationsenzymen aufbereitet. Als geeignete Filtrationsenzyme sind insbesondere Gemische aus Pektinesterasen und Polygalacturonasen (wie sie im Handel unter der Bezeichnung Pectinol oder Hohament P erhältlich sind) vorgeschlagen worden. Diese Enzyme bauen vorwiegend die in den Früchten und dem Gemüse vorliegenden löslichen bzw. quellbaren Pektinsubstanzen ab. Bekannt ist auch, den Pülperückstand von Oitrusfrüchten einer partiellen Hydrolyse durch Pektin und ggf. auch Cellulose abbauende Enzyme zu unterwerfen.
Bei der Herstellung trüber und fruchtfleischhaltiger Säfte (auch Ganzfruchtsäfte genannt) ist es üblich, statt des Pressens andere mechanische Verfahren anzuwenden, z.B. Homogenisieren, Durchpassieren, Vermählen usw. Hierdurch soll der Fruchtfleischanteil im Saft möglichst hoch und fein verteilt sein. Auch dabei kann die Zerlegung des Fruchtgewebes durch eine enzymatisch^ Vorbehandlung erleichtert werden. Im Gegensatz zur Herstellung von klaren Fruchtsäften werden jedoch pektolytische Enzyme eingesetzt, die bevorzugt das Protopektin der Mittellamelle spalten und somit eine Separation des Zellgewebes in Einzelzellen begünstigen·
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" 3 " 20385Λ4
Während bei der Herstellung klarer oder trüber !Fruchtsäfte wesentliche, insbesondere unlösliche Inhaltsstoffe im Pressrückstand zurückgehalten werden und auch durch eine Maisehe-Vorbehandlung nie vollständig in den Saft überführt werden können, gelingt es bei der Herstellung von Ganzfruchtsäften, diese Inhaltsstoffe nahezu vollständig in den Ganzfruchtsaft zu überführen, und zwar besonders schonend im Falle der enzymatisch en Mazeration. Nachteilig ist, dass diese Inhaltsstoffe zum überwiegenden Teil im Saft nicht frei, sondern in den Zellen eingekapselt vorliegen, wodurch beispielsweise die Resorption im Magen-Darmtrakt erschwert iste Ausserdem wird insbesondere bei pektinreichen Früchten ein hochviskoser Saft erhalten, der sich nur schwer verarbeiten lässt©
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist deshalb ein einstufiges Verfahren zur Vollverflüssigung von Früchten und Gemüse unter weitgehendem Aufschluss der Zellwände und Freilegung der Inhaltsstoffe in möglichst feiner Verteilung ohne weitere Vor- oder Nachbehandlung unter Vermeidung einer hohen Saftviskosität, wie sie bei Anwendung pektolytischer Enzyme hervorgerufen wird«,
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass man auf das beispielsweise in einer Schlagkreuzmühle, in einem Fleischwolf oder in einer anderen geeigneten Einrichtung fein zerkleinerte Frucht- oder Gemüsematerial Cellulasen einwirken lässt. Die Cellulasen sollen vorzugsweise keine oder nur eine sehr geringe pektolytische Aktivität aufweisen. Sie können beispielsweise aus Trichoderma- oder Asper gillusart en isolier.t werden und haben die Eigenschaft, native Cellulose und teilweise auch Cellulose geringerer Kettenlänge abzubauen.
209808/0803
Durch das neue Verfahren gelingt es, eine Vollverflüssigung von Früchten bzw» Gemüse zu Säften "bzw. Saftzubereitungen zu erreichen und das gesamte Fruchtfleisch bzw· Gemüse in einen fein verteilten aufgeschlossenen Zustand zu überführen, ohne dass eine wesentliche Viskositätserhöhung gegenüber einem nicht unter Verwendung von Enzymen erhaltenen Saft eintritt.
Gellulasepraparate sind im Handel erhältliche Besonders geeignete Präparate sind unter der Bezeichnung Cellulase AP und AP3 im Handel. Diese Präparate sind sehr aktiv und besitzen praktisch ausschliesslich Cellulaseaktivitäte
Die Einwirkung der Cellulasen bzw. cellulytischen Enzyme auf das Frucht- oder Gemüsematerial erfolgt, gegebenenfalls nach dem Verdünnen mit Wasser, bei Temperaturen von etwa 50 bis etwa 600O und bei einem pH-Wert von etwa 3,5 bis 4,5· Die Inkubationszeit beträgt etwa 1 bis etwa 3 Stunden. Die Inkubationstemperatür von etwa 50 bis etwa 6O0O schliesst mikrobiologische Veränderungen weitgehend und Veränderungen durch Gärung vollständig aus.
Bei Früchten und Gemüse mit relativ hohem FruchtSäuregehalt (pH unter etwa 4,5) gelingt die Verflüssigung ohne Jeden Säurezusatz· Bei säurearmen Früchten und Gemüsearten ist es zweckmässig, das pH-Optimum beispielsweise mit Citronensäure oder Ascorbinsäure einzustellen.
Durch Erwärmen auf Temperaturen über etwa 6O0O, ggf. auch durch Pasteurisieren nach dem Abfüllen in luftdicht verschlossene Behälter, lassen sich die Enzyme in dem'ver-
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flüssigten Frucht- bzw«. Gemüsematerial inaktivieren. Auch, kann es ggfo durch Sprühtrocknung, Gefriertrocknung oder in anderer Weise in ein Trockenprodukt überführt werden«,
Nach dem vorgeschlagenen Verfahren lassen sich fruchtfleischhaltige Frucht- und GemüsesaftZubereitungen herstellen, die allen Qualitätsanforderungen genügen und insbesondere gegenüber den mit pektolytischen Enzymen hergestellten Erzeugnissen eine erheblich niedrigere |
Viskosität aufweisen. Schwankungen der Rohstoffe im Gehalt an qualitätsbestimmenden Inhaltsstoffen, beispielsweise Carotin, können gegebenenfalls über eine geeignete Dosierung der Wasserzugabe ausgeglichen werden.
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung können den folgenden Beispielen entnommen werden· Die Bestimmung der Viskosität der Säfte erfolgte mit einem Rotovisko-Geräto
Beispiel 1 Verflüssigung von Karotten
In 5 Ansätzen wurden je 400 g Karotten fein zerkleinert. Durch Zusatz von jeweils 2,3 g Citronensäure wurde der pH-Wert der Masse auf 4,2 eingestellt· Mit einer Ausnahme wurden alle Ansätze mit 250 ml Wasser versetzt· Nach Zusatz von jeweils 0,2 bis 0,5 % eines handelsüblichen Cellulasepräparates mit nur geringer pektolytischer Aktivität (Cellulose AP 3) wurde die Masse 2 Stunden, lang bei .£■£· C inkubiert. Anschliessend wurde die aufgeschlossene Pulpe durch ein 200-Mikron-Sieb passiert. Der auf dem Sieb verbleibende Rückstand wurde gut abgepresst und
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gewogen. Bei einem weiteren Ansatz wurde unter sonst gleichen Bedingungen keine Cellulase zugesetzt. Nach dem Messen der Saftmenge in ml wurde in einem aliquoten Teil die Viskosität und der Gehalt an Gesamtcarotin
durch Extraktion mit Petroläther - Äther - Alkohol Gemisch nach der Methode von H. Äother, Siechstoffe
und Aromen L2 S.93-94 (1962) bestimmt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 zusammengestellt worden.
Wie aus den Daten der Tabelle 1 hervorgeht, wurde hinsichtlich der Saftausbeute und des Rückstandes das
beste Ergebnis mit 0,4 und 0,5 % Oellulase erhalten, ohne dass die Viskosität des verflüssigten Produktes dadurch wesentlich zunahm (Versuche e und f). Auch
wurde bei Verwendung dieser Enzymmenge praktisch das gesamte Oarotin in den Saft übergeführt.
Vergleichsweise mit 2 Handelspräparaten von pektolytischen Enzymen (Pectinol und Sohament P) durchgeführte Versuche (bei 45 bis 500O ohne Zusatz von Wasser, aber unter sonst gleichen Bedingungen wie die Ansätze mit Oellulase) ergaben Säfte, die mit 65 bzw. 78 cP eine wesentlich höhere Viskosität aufwiesen. Die mikroskopische Untersuchung zeigte im Vergleich zu den mit
Oellulase behandelten Karotten einen deutlich geringeren Zellaufschluss.
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;Vers. Oellulase
% ·)
Sonstige Zusätze Citronen
säure
S
Saft-
äus-
beute
ml
Rückstand
% *)
Gai?otin-
gehalt
des ges.
Saftes
mg
im Rück
stand ver
bliebenes
Oarotin
%
1,4 Visko
sität
d.Saf-
tes
cP
a ohne Wasser
ml
ohne 230 32 16,8 66 0 4,8
b 0,2 ohne 2,3 557 4,7 - - 0 16,0
C 0,3 250 2,3 320 0 - - 36,1
d 0,3 ohne 2,3 578 2,7 50,3 11,0 ·
e 0,4 250 2,3 600 0 51,0
f 0,5 250 2,3 600 0 51,0 9,8
250
*)■ bezogen auf eingesetzte Rohstoffmenge (400 g Karotten)
Beispiel 2 Verflüssigung von Kohlrabi
In 2 Ansätzen wurden je 400 g geschälte Kohlrabi fein zerkleinert. Die Einstellung des pH-Wertes und die weitere Behandlung erfolgte gemäss Beispiel lo Ein Ansatz wurde mit 250 ml Wasser verdünnt. Der Zusatz von handelsüblichem Oellulasepräparat mit nur geringer pektolytischer Aktivität (Gellulase AP 3) betrug in beiden Fällen 0,3 In einem weiteren Ansatz wurde unter sonst gleichen Bedingungen keine Oellulase zugesetzt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle II zusammengestellt worden.
Wie aus der Tabelle II zu ersehen ist, wurde sowohl bei dem unverdünnten Ansatz (b) als auch bei dem Ansatz, der in verdünntem Zustand mit der Cellulase behandelt wurde (c), eine vollständige Verflüssigung des Kohlrabi erreicht, ohne dass dadurch die Viskosität des verflüssigten Produktes wesentlich zunahm.
Vergleichsweise mit einem Handelspräparat eines pektolytisehen Enzyms (Rohament P) durchgeführte Versuche (bei 45 bis 50 0 ohne Zusatz von Wasser aber unter sonst gleichen Bedingungen wie die Ansätze mit Gellulase) ergaben verflüssigte Produkte, die mit 42 bis 45 cP eine deutlich höhere Viskosität aufwiesen. Auch liess die mikroskopische Untersuchung im Vergleich zu dem mit Oellulase behandelten Kohlrabi einen deutlich geringeren Zellaufschluss erkennen.
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- 9 TAEELIiE II
Vers. b C Gellulase
% *)
Sonstige Zusätze Citronen
säure
S
Saftausbeute
ml
Rückstand
O/o *)
Viskosität
do Saftes
cP
a ohne Wasser
ml
ohne 285 26,9 3,9
0,3 ohne 2,0 330 0 20,8
0,3 ohne 2,0 580 0 6,0
250
*) bezogen auf eingesetzte Rohstoffmenge (400 g Kohlrabi)
Beispiel 3 Verflüssigung von Äpfeln
In 2 Ansätzen wurden je 4-00 g ungeschälte Äpfel fein zerkleinert» Die zerkleinerte Masse besass. bereits einen pH-Wert von 4,1, so dass eine Korrektur nicht erforderlich war· Die weitere Behandlung erfolgte gemäss Beispiel 1. Der Zusatz von handelsüblichem Cellulasepräparat (Cellulose AP3) mit nur geringer pektolytischer Aktivität betrug in beiden Fällen 0,3 Bei einem weiteren Ansatz wurde unter sonst gleichen Bedingungen keine Oellulase zugesetzt. Die Ergebnisse werden in der Tabelle III mitgeteilt.
Wie aus der Tabelle III hervorgeht, wurde sowohl bei dem unverdünnten Ansatz (b) als auch bei dem mit Wasser verdünnten Ansatz (c) eine praktisch vollständige Verflüssigung der Äpfel erreicht, ohne dass damit eine wesentliche Viskositätszunähme eintrat.
Vergleichsweise mit Handelspräparaten von pektolytischen Enzymen (Rohament P) durchgeführte Versuche ohne Zusatz von Wasser (bei 45 bis 50° C unter sonst gleichen Bedingungen) ergaben verflüssigte Produkte, die mit 39 bzw. 40 cP eine doppelt so hohe Viskosität aufwiesen, wie die mit oellulase erhaltenen Erzeugnisse«
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TA.BEÜQE III
O OO O co
Vers· Oellulase
% *)
Sonstige Zusätze Citronen
säure
g
Saft
ausbeute
ml
Rückstand
% *)
Viskosität
d. Saftes
cP
a ohne Wasser
ml
ohne 275 21,2 5,8
b 0,3 ohne ohne 320 1,8 20,7
0,3 ohne ohne 570 2,7 8,0
250
♦) bezogen auf eingesetzte Rohstoffmenge (400 g Ipfel)
- Patentansprüche -

Claims (5)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Vollverflüssigung von Früchten, und
Gemüse unter Anwendung von Enzymen, dadurch g e kennzeic Ii η e 1; t dass man auf das fein
zerkleinerte Frucht- oder Geinilsematerial Cellulasen,
die keine oder nur eine geringe pektolytiache Aktivität aufweisen,! einwirken lässt·
2. Verfahren nach den vorhergehenden Anspruch, dadurch g e k e η η ζ e i c haet , dass die
Cellulasen aus üriehodenna ■ oder Aspergillusarten
isoliert werden»
3. Verfahren nach. den. vorhergehenden Ansprüchen, dadurch g β k e τι υ. ζ e i c tuet , dass die Einwirkung der Cellulasen auf das Frucht- oder Geinüsematerial, ggf. tiacii äen Verdünnen mit Wasser, "bei lemperaturen von. etwa. 50 "bis etwa 600O und einem pH-Wert von etwa 3,5 "bis etwa 4-,5 erfolgt, und dass die Inkubationszeit etwa 1 "bis etwa 3 Stunden beträgt«
4·. Verfahren nach den. vorhergehenden Ansprüchen, da-r durch gekennzeichnet , dass das Cellulasepräparat in einer Menge von 0,2 Ms 0,6 %, insbesondere 0,3 bis 0}5 %» bezogen auf eingesetzte Eohstoffmenge, verwendet wird.
209808/0803
5. Vollverflüssigte frucht- und Gemüseerzetignisse, hergestellt nach einem in den vorherigen Ansprüchen beschriebenen Verfahren.
209806/0803
DE2038544A 1970-08-03 1970-08-03 Verfahren zur Herstellung von Frucht· und Gemüsesäften durch enzymatische Vollverflüssigung Expired DE2038544C3 (de)

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CH1133471A CH550552A (de) 1970-08-03 1971-08-02 Verfahren zur herstellung vollverfluessigter frucht- und gemueseerzeugnisse.
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