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DE2038102C - Elektrolumineszierende Anzeige vorrichtung - Google Patents

Elektrolumineszierende Anzeige vorrichtung

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Publication number
DE2038102C
DE2038102C DE19702038102 DE2038102A DE2038102C DE 2038102 C DE2038102 C DE 2038102C DE 19702038102 DE19702038102 DE 19702038102 DE 2038102 A DE2038102 A DE 2038102A DE 2038102 C DE2038102 C DE 2038102C
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DE
Germany
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display device
electrodes
cell
cells
electrode
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702038102
Other languages
English (en)
Other versions
DE2038102A1 (de
DE2038102B2 (de
Inventor
William Earl Dayton Skutt Robert Ronald Centerville Ohio Coleman (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
National Cash Register Co
Original Assignee
National Cash Register Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by National Cash Register Co filed Critical National Cash Register Co
Publication of DE2038102A1 publication Critical patent/DE2038102A1/de
Publication of DE2038102B2 publication Critical patent/DE2038102B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2038102C publication Critical patent/DE2038102C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine elektrolumineszierende Anzeigevorrichtung mit mehreren elektrolumineszierenden Zellen, von denen jede zwei Wände aus Isoliermaterial besitzt, zwischen denen sich ein elektrolumineszierendes Gas befindet, und sn deren Außenseiten jeweils eine erste und eire zweite Elektrode angeordnet ist, wobei alle ersten Elektroden jeweils mit entsprechenden ersten Anschlußklemmen und alle zweiten Elektroden gemeinsam mit einer zweiten Anschlußklemme und die Anschlußklemmen mit einer Steuerschaltung verbunden sind.
Aus den deutschen Patentschriften 1,111,736 und 1,138,867 sind bereits elektrolumineszierende Zeichenanzeigevorrichtungen bekannt, die jedoch nicht aus Gas gefüllten Zellen bestehen, sondern nach Art 5 eines Leuchtkondensators arbeiten. Bei diesen Entgegenhaltungen tritt das der Erfindung zugrundeliegende Problem nicht auf.
In der deutschen Auslegeschrift 1,238,767 ist eine Glimmlicht-Ziffernanzeigeröhre beschrieben, bei der
Mf im Gegensatz zu der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung im Innern einer einzigen Zelle mehrere Elektroden, d. h. eine einzige gemeinsame Anode und eine Vielzahl von Katoden, angeordnet sind. Schließlich ist auch aus der deutschen Patentschrift 1,026,869
μ eine Glimmentladungslampe bekannt, die im Innern eines gasgefüllten Glaskolbens ebenfalls mehrere Elek trodcn und /war eine Anode und zwei Katoden, aufweist. Auch hei diesen zuletzt genannten Anzcigevor
richtungen tritt das der Erfindung zugrundeliegende Problem nicht auf. Außerdem werden bei diesen zur Steuerung Spannungsquellen mit unterschiedlicher Spannung benötigt
Ausgehend von einer elektrolumineszierenden An-Zeigevorrichtung der eingang definierten Art besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die Spannung der erforderlichen Zündimpulse möglichst niedrig zu halten, wobei nur Zündimpulse gleicher Amplituden verwendrt werden sollen. Mittels der genannten Zündimpulse sollen ausgewählte Zellen zur Lumineszenz angeregt werden.
Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß die Steuerschaltung an alle Zellen fortlaufend Impulse einer ersten Polarität anlegt, dagegen Impulse entge- π gengesetzter Polarität in den Impulspausen der ersten Impulsfolge an die zu zündenden Zellen anlegt.
Im folgenden wird nun anhand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispie! der Erfindung beschrieben. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. IA eine Schnittansicht einer elektrolumineszierenden Zelle der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung;
Fig. IB eine schematische Darstellung einer Anzeigevorrichtung; 2
F i g. 2 ein Prinzipschaltbild einer Treiberschaltung für eine elektrolumineszierende Zelle;
F i g. 3 und 4 eine Anzahl der für den Betrieb der in Fig. 2 gezeigten Schaltung erforderlichen Signale;
F i g. 5 eine schematische Darstellung einer ersten nach Art einer Matrix angeordneten Anzeigevorrichtung;
Fig. 6 eine Anzahl von für den Betrieb der in Fig. 5 dargestellten Vorrichtung erforderlichen Signale;
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer zweiten nach Art einer Matrix angeordneten Anzeigevorrichtung.
Fig. IA zeigt ein Beispiel für eine in der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung verwendbaren elektrolumineszierenden Zelle. Die Zelle 1 besteht üblicherweise aus zwei Glasplatten, die ein Gas mit einem bestimmten Druck einschließen. An den Außenflächen dieser Glasplatten sind Elektroden 2 und 3 angeordnet, wodurch die Zelle eine bestimmte Kapazität erhält. Legt man an diese Elektroden eine Spannung K0 an, dann erfolgt innerhalb des eingekapselten Gases eine Entladung, die zu einem Aufleuchten der Zelle führt. Die bei der Entladung entstehenden Elektronen und Ionen lagern sich an der An- in öden- bzw. Katodenseite der Zelle an, wodurch die sogenannte Wandladung gebildet wird. Die aufgrund dieser Wandlung auftretende Spannung Vw besitzt entgegengesetzte Polarität wie die angelegte Spannung K0, durch die die genannte Entladung eingeleitet wurde. Kehrt man die angelegte Spannung K0 um, dann addieren sich die beiden Spannungen K0 und K„„ wodurch eine weitere Entladung verursacht wird. Aufgrund der Addition dieser beiden Spannungen ist es auch möglich, für diese weitere Entladung eine Span ω nung K0 anzulegen, die niedriger ist als die die erste Entladung verursachende Spannung.
Die Fig. IB zeigt mehrere der in Fig. IA dargestellten Zellen, die so angeordnet sind, daß eine bekannte aus sieben einzelnen Segmenten bestehende <, Matrix 62 entsteht. Einzelne dieser Elemente können selektiv erregt werden, um die gewünschten Ziffern oder Symbole darzustellen
In Fig. 2 ist die elektrolumineszierende Zelle 1 der Fig. IA so dargestellt, daß deren kapazitive Kopplung mit den Elektroden 2 und 3 erkennbar ist, von denen zumindest eine transparent ist Die beiden Kopplungskapazitäten 17 und 18 werden jeweils durch das Glas-Dieleiirikum zwischen jeweils einer Elektrode und der gegenüberliegenden inneren Glasoberfläche gebildet. Die Elektroden 2 und 3 der elektrolumineszierenden Zelle sind mit den Kollektoren 4 bzw. 5 zweier npn-Transistoren 6 und 7 verbunden. Außerdem liegen die beiden Elektroden 2 und 3 über Widerstände 8 und 9 an einer gemeinsamen Spannungsquelle 10. Die beiden Emitter 11 und 12 der genannten Transistoren 6 und 7 liegen an Masse, während deren Basen 13 und 14 jeweils mit Impulsgeneratoren 15 und 16 verbunden sind.
Die im folgenden genannten, für den Betrieb der in Fig. 2 gezeigten Schaltung erforderlichen Spannungswerte, Gaszusammensetzungen und -drücke sollen Iediglich als Beispiele dienen. Die an die Elektroden 2 und 3 angelegte Spannung Vn beträgt 250 V. Die für das Zünden der Zelle 1 erforderliche Spannung ist für alle praktischen Fälle gleich der Spannung K„, d.h. gleich der an die Zelle angelegten Spannung. Die in der Zelle enthaltene Gasmischung besteht aus 99.7% Neon, 0,2% Stickstoff und 0,1% Argon. Das Gas steht unter einem Dme!' von 200mm Quecksilbersäule.
Wird zum Zeitpunkt T1 (Fig. 3) ein Impuls an die Basis 14 des Transistors 7 angelegt, der diese gegenüber dem Emitter 12 positiv vorspannt, dann schaltet dieser Transistor in seinen leitenden Zustand. Die Impedanz des nunmehr leitenden Transistors 7 ist sehr gering, so daß die Elektrode 3 als an Masse liegcr.rl angesehen werden kann. Die Elektrode 2 bleibt weiterhin an 250 V liegen, so daß der Zelle eine positive
Spannung V23 über folgenden Pfad eingeprägt wird: Spannungsquelle 10, Widerstand 8, die Zelle 1 und die Kopplungskapazität 17 und 18, Kollektor Emitter-Strecke des leitenden Transistors 7 nach Masse. Die Zelle zündet und eine Entladung erfolgt bei Γ,\ wodurch eine Wandladung an der inneren Glasoberfläche der Zelle I entsteht. Die Wandladung erzeugt eine Wandspannung, die entgegengesetzte PoIarität besitzt wie die angelegte Spannung, die anfangs die Zelle zum Zeitpunkt T1 + gezündet hat. Zu Veranschaulichungszwecken sei angenommen, daß die Wandladung bei dem betrachteten Ausführungsbeispiel eine Spannung von 125 V bewirkt. Wie aus der Si gnalform C der Fig. 3, die die Spannung an der Zelle 1 veranschaulicht, ersichtlich, fällt aufgiund dieser Wandspannung die Zellenspannung Vc nach der Zündung auf 125 V da die Wandspannung Vw in Bezug auf die angelegte Spannung Vn negativ ist, d.h.: Vc = K0 + (-VJ. Zum Zeitpunkt T1 ist der an die Basis 14 angelegte Impuls beendet, wodurch der Transistor 7 in seinen nichtleitenden Zustand geschaltet wird und damit die Spannung an der Elektrode wieder 250 V annimmt. Die Zellenspannung beträgt > nun -125 V, da nur die durch die Wandladung verursachte Wandspannung K11, an der Zelle 1 wirkt. Zum Zeitpunkt T3 wird ein Impuls an die Basis 13 des Transistors 6 angelegt, wodurch dieser in seinen leitenden Zustand schaltet. Die Elektrode 3 bleibt auf einem Potential von 25OV und die Elektrode 2 erhält Massepotential, wodurch eine negative Spannung -K0 V1: an den Elektroden 3 und 2 zu liegen kommt. Die angelegte negative Spannung K0 addiert
sich zu der negativen Spannung K11, (verursacht durch die Wandladung der vorangehenden Entladung), wodurch die Spannung Vc auf -375 V ansteigt. Zum Zeitpunkt T3 + zündet die Zelle, wodurch eine Wandladung an den Wänden der Zelle entsteht, die entgegengesetzte Polarität wie die angelegte negative Spannung besitzt, die diese Entladung eingeleitet hat. Zum Zeitpunkt T4 ist der Impuls an der Basis 13 beende*, wodurch die angelegte Spannung an den Elektroden 3 und 2 auf null absinkt und lediglich die Zellenspannung V0 von +125V erhalten bleibt. Dies^ Vorgang wiederholt sich solange, wie die Transistoren 6 und 7 abwechselnd in den leitenden Zustand geschaltet werden.
Die Signalform A in Fig. 4 veranschaulicht den Fall, wenn nur der Transistor 6 impulsweise in seinen leitenden Zustand p.eschaltet wird. Es ist ersichtlich, daß die Zelle 1 nur zum Zeitpunkt T1' gezündet wird, da bei dem darauffolgenden Impuls zum Zeitpunkt T5 die durch die Entladung zum Zeitpunkt T1' entstandene Wandladung der angelegten Spannung Ka entgegenwirkt., so daß die Zellenspannung Vc auf einen Wen vermindert wird, der für eine Zündung nicht mehr ausreicht. Dies ist solange der Fall, wie der Pegel der angelegten Spannung Va die alge braisrhe Summe aus Wandspannung und Zündspannung nicht überschreitet. In dem beschriebenen Beispiel kann die angelegte Spannung K0 maximal etwas weniger als 375 V betragen, ohne daß die Zelle zün det. Eine ähnliche Situation ergibt sich, wenn nur der Transistor 7 impulsweise in seinen leitenden Zustand geschaltet wird (siehe Signalform B der F i g. 4).
Fig. 5 zeigt eine Vielzahl von elektrolumineszieren den Zellen, die nach Art einer Matrix angeordnet sind. Die dargestellte Schaltungsanordnung ist so an gelegt, daß mit ihr ein Anzeigeschirm für sechs Zei chen zu jeweils sieben Segmenten betrieben werden kann. Jedes Segment ist durch eine elektrolumineszierende Zelle dargestellt. Es können Buchstaben, Ziffern sowie auch alphanumerische Zeichen dargestellt werden, in Abhängigkeit von der Anordnung der Zellen, wie beispielsweise in Fig. IB gezeigt und in Abhängigkeit von der Reihenfolge, in der die Zellen für die Zündung ausgewählt werden. Die Matrix wird gebildet durch Segmentelektrodcn 59 in der Y Rieh tung, die von Zeichenelektroden 20 in der ^V-Richtung gekreuzt werden. Der Einfachheit halber werden die elektrolumineszierenden Zellen in Fig. 5 nur in Form eines einzigen Kondensators, z.B. 21αα, dargestellt. Eine Seite der kapazitiv gekoppelten elektrolumineszierenden Zellen, z.B. die Zelle 21aa, ist jeweils mit einer der gemeinsamen Segmentelektroden 19a verbunden. Das eine Ende jeder Segmentelektrode, z.B. 19a, ist mit dem Kollektor 22 eines Segmenttreibertransistors, z.B. 23a, verbunden. Die Basis 24 des Treibertransistors 23a ist mit dem Ausgang eines UND-G&säss 2Sa und der Emitter 26 mit Masse verbunden. Das IWD-Glied 25a ist mit einem Impulsgenerator 27 und über eine Leitung 43a mit einem Ausgabepufferregister 28 verbunden, das beispielsweise aus vier parallelen Flipflops besteht, die eine Diodenmatrix speisen. Das Ausgaberegister 28 ist vorzugsweise so aufgebaut, daß es eine serielle Eingabe und eine parallele Ausgabe ermöglicht. Über ein UND-Glied 45 ist es mit einem umlaufenden Schieberegister 29 verbunden. Das andere Ende der Segmentelektrode 19a ist mit einem Widerstand 30a verbunden, der seinerseits an einer Spannungsquelle 31 liegt.
Die andere Seite jeder kapazitiv gekoppelten elektrolumineszierenden Zelle ist mit einer gemeinsamen Zeichenelektrode 20ö verbunden, die an den Kollektor 32 eines Zeichentreibertransistors 33a geführt ist. ί Die Basis 35 des Treibertransistors 33a ist mit dem Ausgang eines LWD-Gliedes 36a und der Emitter 34 dieses Transistors mit Masse verbunden. Einer der Eingänge des tWD-Gliedes 36a ist mit einer Verzögerungsleitung 37 verbunden, die ihrerseits von dem Im-
U) pulsgenerator 27 gespeist wird. Der zweite Eingang des l/7VZ)-Glicdes 36a ist über einen Leiter 41a mit einem Zeichenzähler 38 verbunden. Der Zähler 38 ist mit einem Taktgeber 44 gekoppelt, der seinerseits mit dem IWÖ-Glied 45 verbunden ist. Das andere Ende der einzelnen Zeichenelektroden 20a bis 20/ ist über entsprechende Widerstände 40a bis 40/ an die Span nungsquelle 31 angeschlossen. Der Zeichenzähler 38 kann beispielsweise aus herkömmlichen Flipfiopschaltungen aufgebaut und der Taktgeber sowie die Impulsgeneratoren können kristallgesteuerte Oszillatoren sein.
Mittels der in Fig. 5 gezeigten Schaltung wird für jedes der darzustellenden Zeichen eine bestimmte Zeit spanne zur Verfügung gestellt. Nach dem Durchlau
fen bzw. Sichtbarmachen aller sechs Zeichen kehrt die Schaltung mit ihrem Darstellungszyklus zum er sten Zeichen zurück und die Operation beginnt von neuem.
Fig. 6 zeigt eine detaillierte Darstellung der beim Arbeiten der in F i g. 5 gezeigten Schaltung auftreten den Impulsfolgen. Die Impulsfolgen werden zwar Ie diglich für die ersten drei Zeichen 41A, 4IS, 41C ge zeigt, jedoch hat die folgende Funktionsbeschreibung für alle sechs Zeichen Gültigkeit. In Fig. 6 stellt die
M Signalform A' die durch den Taktgeber 44 erzeugten Taktimpulse, die Signalform P die vom Impulsgenera tor 27 erzeugten Impulse und die Signalform D die von der Verzögerungsleitung 37 verzögerten Impulse dar. Die Signalformen 43/1 bis 43 G entsprechen den
4(i Signalen an den Ausgängen 43a bis 43g des Regi sters 28. Die Signaiformen 41/4 bis 41C sind die an den Ausgängen 41a bis 41c des Zeichenzählers 38 auftretenden Signale. Die restlichen Signalformen, wie beispielsweise 2\AA, stellen die Spannungen an den
αϊ einzelnen Zellen, wie beispielsweise 21αα, dar. Bei den zuletzt genannten Signalformen bedeutet ein Punkt, daß eine ausgewählte Zelle zündet, während ein kleiner Kreis bedeutet, daß eine ausgewählte Zelle nicht zündet. Mit dem Symbol NS wird angedeutet, daß eine nicht ausgewählte Zelle nur einmal gezündet wird.
Bei dem gezeigten Beispiel wird die Zelle 21αα während der Zeit ausgewählt, in der die Leitung 41a erregt ist, die Zelle Heb ist ausgewählt während der 5 Zeit, in der die Leitung 416 erregt ist, und die Zellen 2Iac und 2Ice sind ausgewählt während der Zeit, in der die Leitung 4 Io erregt ist. Die sechs darzustellenden Zeichen werden seriell über den Eingang 46 in das umlaufende Schieberegister 29 eingegeben. Die Darstellung der Zeichen erfolgt vorzugsweise durch vier Bits pro Zeichen. Der Taktgeber 44 und das Schieberegister 29 liefern die beiden für das Durchschalten des LWö-Gliedes 45 erforderlichen Signale. Das erste der sechs darzustellenden Zeichen wird nun Bit-seriell in das Ausgaberegister 28 eingegeben. Die vier Bit-Signale werden den vier Flipflops des Registers 28 zugeführt Die Ausgänge dieser Flipflops werden an eine Dioden-Kodiermatrix angelegt, die ebenfalls in
dem genannten Register 28 enthalten ist. Diese Matrix formt den vier-Bit-Eingangscode in einen den sieben Ausgangsleitern entsprechenden sieben-Bit-Code um. Diese sieben Bits werden an die Segmentleiter zur Erregung von ausgewählten der in Fig. IB gezeigten Segmente 21 angelegt. Der ausgewählte Segmentleiter (beispielsweise der Leiter 43a) wird für eine Zeitspanne von 16OyM Sekunden erregt. Der Taktgeber 44, der zu diesem Zeitpunkt das LWD-Glied 45 durchschaltet, schaltet auch die ausgewählte Zeichenleitung (beispielsweise die Leitung 21a) für eine Zeitspanne von 160// Sekunden ein. Das Signal des Impulsgenerators 27, das eine Periode von 8μ Sekun den und eine Impulsbreite von Sekunden besitzt, schaltet zusammen mit dem Signal auf der Leitung 43a das UND Glied 25a durch, wodurch der Transi stör 23a zum Zeitpunkt T1 für Sekunden in seinen leitenden Zustand geschaltet wird. Durch den leitenden Transistor 23a wird die Segmentelektrode 19a an Masse gelegt, wodurch allen mit dieser Segmentelektrode 19a verbundenen Zellen eine Spannung von " 25OV zugeführt wird. Der Ladestrompfad für alle mit der Segmentelektrode 19a verbundenen Zellen verläuft über den Widerstand 40a. die Segmente 21 und den Transistor 23a. Hierdurch erfolgt in allen mit der Segmentelektrode 19a verbundenen Zellen eine Gasentladung, die zum Zeitpunkt T1 ' von der Entstehung einer Wandladung begleitet ist. Es sei darauf hingewiesen, daß die Begriffe »Gasentladung« und »Zündung« für den gleichen Vorgang verwendet werden. Zum Zeitpunkt T2 ist der Impuls beendet. wodurch der Transistor 23a in seinen nicht leitenden Zustand geschaltet wird. Zum Zeitpunkt T3 tritt der verzögerte Impuls auf der Verzögerungsleitung 37 zusammen mit dem Signal auf der Leitung 41a auf, wodurch das ί/ΛΌ-Glied 36a für Sekunden durchge schaltet und damit der Transistor 33a in seinen leiten den Zustand geschaltet wird. Alle mit der Zeichenelektrode 20a verbundenen Segmente 21 werden dadurch gezündet und es bildet sich zum Zeitpunkt T3' eine Wandladung. Das ausgewählte Segment 21αα besitzt von der vorangehenden Entladung zum Zeitpunkt T1 eine negative Wandspannung Kn.. die sich zu der zum Zeitpunkt T3 an dieser Zelle 21αα anliegenden negativen Spannung K? addiert, so daß zum Zeitpunkt T3 eine Zündung dieser Zelle möglich ist. Die Polarität der Spannung Vw zum Zeitpunkt T5 ist ebenfalls so, daß sie sich zu der zu diesem Zeitpunkt angelegten Spannung addiert und somit das Segment 21αα wieder zünden kann. Die mit der Segmentelektrode 19a verbundenen nicht ausgewählten Zellen können zum Zeitpunkt T5* nicht zünden, da diese Zellen noch eine Wandladung von dem Entladevorgang^zum Zeitpunkt T1* besitzen, deren Polarität der Polarität der angelegten Spannung zum Zeitpunkt T5 entgegengesetzt ist Aus dem gleichen Grunde zündet auch nur die ausgewählte Zelle 21αα zum Zeitpunkt T1*, da die mit der Zeichenelektrode verbundenen nicht ausgewählten Zellen noch eine Spannung Vw von dem Entladevorgang zum Zeitpunkt T3 besitzen. Diese Spannung V„ besitzt umgekehrte Polarität wie die zum Zeitpunkt T1 angelegte Spannung VB, so daß diese Zellen nicht zünden. Demzufolge erfolgen die Entladungsvorgänge ausschließlich in der Zelle 21αα während der verbleibenden Zeit der 160/i Sekunden-Periode. Die anderen Zeichensegmente werden in der gleichen Weise zum Aufleuchten gebracht Obwohl die Erregung der einzelnen Zeichen nacheinander erfolgt, erscheint einem Betrachter das dargestellte Bild infolge einer bestimmten Nachleuchtdauer wie eine kontinuierliche Anzeige.
Aus der Signalform für die Zelle 2Iac ist ersichtlich, daß während der Erregung der Leitung 21c die genannte Zelle zum Zeitpunkt T1' nicht zündet, obwohl diese Zelle ausgewählt ist. Der Grund hierfür liegt darin, daß die Zelle 2Iac zum Zeitpunkt Tt' während der Erregung der Leitung 21a gezündet wurde. Da die Zelle 2Iac nach diesem Zeitpunkt nicht mehr ausgewählt wurde, ist in ihr noch die durch die genannte Zündung hervorgerufene Wandladung gespeichert, deren Polarität entgegengesetzt ist zu der Polarität der zur Zeit Tx während der Erregung der Leitung 41c angelegten Spannung. Demzufolge reicht die Spannung zur Zündung der Zelle 2Iac nicht aus. Bei dem darauffolgenden Impuls zur Zeit Ti besitzt die angelegte Spannung K0 umgekehrte Polarität, so daß die Zelle aufgrund der additiven Wirkung der Spannungen Va und K11, zündet. Die oben genannten Erscheinungen, d. h. das unerwünschte Zünden einer nicht ausgewählten Zelle sowie das Nicht-Zünden einer ausgewählten Zelle, haben jedoch keine nachtei ligen Wirkungen, da sie im Vergleich zu dem vollstän digen Aufleuchten einer ausgewählten Zelle nicht wahrgenommen werden können.
Die in Fig. 7 gezeigte Schaltung unterscheidet sich von der in Fig. 5 dargestellten Schaltung dadurch, daß die Widerstände 30 und 40 durch Dioden 47 bzw. 48 ersetzt wurden, und daß zusätzliche Transi stören 50 und 51 vorgesehen sind. Da jedoch die bei den Schaltungen einander im wesentlichen entsprechen, wurden identische Elemente in den Fig. 5 und 7 mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die Segmentelektroden sind mit der Spannangsquelle 31 über den Transistor 50 und die Zeichenelektroden mit der Spannungsquelle 31 über den Transistor 51 verbunden. Die Arbeitsweise dieses Ausführungsbeispiels ist ähnlich derjenigen der Schaltung gemäß Fig. 5. Nimmt man an, daß der Leiter 43a erregt ist, dann schaltet ein vom Impulsgenerator 27 erzeugter Impuls den Transistor 51 und über das LWD-Glied 25a den Segmenttreibertransistor 23a jeweils in den leitenden Zustand. Der leitende Treibertransistor 23a legt die Segmentelektrode 19a an Masse, wodurch an alle mit der Segmentelektrode verbundene Zellen eine Spannung angelegt wird. Der Ladestrompfad für die mit der Segmentelektrode 19a verbundenen Zellen verläuft von der Spannungsquelle 31 über den leitenden Transistor 51, die Dioden 48, die Segmente 21 und den Segmenttreibertransistor 23a nach Masse, wodurch eine Gasentladung in allen mit der Segmentelektrode 19a verbundenen Segmenten 21 erfolgt
In ähnlicher Weise schaltet der von der Verzögerungsleitung 37 kommende Impuls sowohl den Transi stor 50 als auch über das UND-Glied 36a den Zeichentreibertransistor 33a in den leitenden Zustand. Der Ladestrompfad für die mit der Zeichenelektrode 20a verbundenen Zellen verläuft von der Spannungsquelle 31 über den leitenden Transistor 50, die Dioden 47, die Segmente 21 und den Zeichentreibertransistor 33 nach Masse. Dadurch erfolgt in allen mit der Zeichenelektrode 20a verbundenen Segmenten eme Gasentladung. Die Dioden 47 und 48 verhindern die Bildung von unerwünschten Nebenpfaden. Die Transistoren 50 und 51 ermöglichen eine hohe Schaltgeschwindigkeit so daß mit einem hohen Entladestrom gearbeitet werden kann, ohne daß die Treiber-
transistoren beschädigt werden. Außerdem besitzt die Schaltung gemäß Fig. 7 einen geringeren Leistungsverlust, da die in der Schaltung gemäß Fig. 5 verwendeten Widerstände fehlen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Elektrolumineszierende Anzeigevorrichtung mit mehreren elektrolumineszierenden Zellen, von denen jede zwei Wände aus Isoliermaterial besitzt, zwischen denen sich ein elektrolumineszierendes Gas befindet, und an deren Außenseiten jeweils eine erste und eine zweite Zellenelektrode angeordnet ist, wobei alle ersten Elektroden jeweils mit entsprechenden ersten Anschlußklemmen und alle zweiten Elektroden gemeinsam mit einer zweiten Anschlußklemme und die Anschlußklemmen mit einer Steuerschaltung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (8 bis 16 in Fig. 2) an alle Zellen (21 in Fig. 5) fortlaufend Impulse einer ersten Polarität anlegt, dagegen Impulse entgegengesetzter Polarität in den Impulspausen der ersten Impulsfolge an die zu zündenden Zellen (21 in Fig. 5) anlegt.
2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine zweidimensinnale Anordnung von elektrolumineszierenden Zellen (21) enthält, die in Reihen und Spalten angeordnet sind, und daß die Zellenelektroden aller Zellen einer Spalte (19) mit einer entsprechenden der ersten Anschlußklemmen und die zweiten Zellenelektroden aller Zellen einer Reihe (20) mit einer entsprechenden zweiten Anschlußklemme verbunden sind.
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folgesteuervorrichtung (38) nacheinander an die einzelnen Reihen (20a bis 20/) jeweils eine Folge von Impulsen der ersten Polarität anlegt.
4. Anzeigevorrichtung nach einem der vorange henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung mehrere erste elektronische Schaltelemente (23α) und ein zweites elektronisches Schaltelement (33α) aufweist, daß jede Steuerelektrode (24) der ersten elektronischen Schaltelemente (23a) je mit einem Ausgang eines entsprechenden Verknüpfungsgliedes einer Gruppe von Verknüpfungsgliedern (25a bis 25g), je eine zweite Elektrode (22) mit einer entsprechenden der genannten ersten Anschlußklemmen und dritte Elektroden (26) mit einem Bezugspotential verbunden sind, daß das zweite elektronische Schattelement (33a) ebenfalls über eine erste Elektrode (35a) steuerbar ist, eine zweite Elektrode (32) desselben mit der zweiten Anschlußklemme und eine dritte Elektrode (34) mit dem Bezugspotential verbunden ist, daß die zweiten Elektroden (22, 32) aller ersten und des zweiten elektronischen Schaltelementes mit einer Spannungsquelle (31) verbunden sind, daß die Steuerschaltung außerdem Impulsgeber (27, 37) enthält, die Impulse an die erste Elektrode des zweiten elektronischen Schaltelementes (33a) und in den Impulspausen dieser Impulsfolge Impulse an die genannte zweite Gruppe von Verknüpfungsglieder (25a bis 25g) anlegen, und daß außerdem eine Auswählschaltung (28) Durchschaltsignale an ausgewählte der genannten Verknüpfungsglieder (25a bis 25g) liefert.
5. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Impulsgeber (27, 37) aus einem Impulsgenerator (27) und einer Verzögerungsschaltung (37) bestehen.
6. Anzeigevorrichtung nach den Ansprüchen 4
und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Elektroden (22, 32) aller elektronischen Schaltelemente mit der genannten Spannungsquelle (31] , über Widerstände (30a bis 30g, 40a bis 40/) verbunden sind.
7. Anzeigevorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Elektroden (22) der ersten elektronischen Schaltelemente mit der genannten Spannungsquelle (31)
in über Dioden (47a bis 47g) und die Emitter-Kollektor-Strecke eines ersten gemeinsamen Transistors (50) und die zweiten Elektroden (32) der zweiten elektronischen Schaltelemente mit der Spannungsquelle (31) über Dioden (48a bis 4Sf) und die Emitter-Kollektor-Strecke eines zweiten gemeinsamen Transistors (51) verbunden sind.
8. Anzeigevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Wände der Zellen
M (1 in Fig. IA) durch jeweils eine erste und eine zweite transparente Platte gebildet sind, und daß diese Piatten auf den einander zugewandten Seiten einander gegenüberliegende Vertiefungen aufweisen, die das elektrolumineszierende Gas aufneh-
men.
9. Anzeigevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der ersten und zweiten Zellenelektroden (2, 3) jeder Zelle transparent ist.
10. Anzeigevorrichtung nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrolumineszierende Gas eine Mischung von Neon, Argon und Stickstoff ist.
DE19702038102 1969-08-04 1970-07-31 Elektrolumineszierende Anzeige vorrichtung Expired DE2038102C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US84714169A 1969-08-04 1969-08-04
US84714169 1969-08-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2038102A1 DE2038102A1 (de) 1971-02-18
DE2038102B2 DE2038102B2 (de) 1972-07-13
DE2038102C true DE2038102C (de) 1973-02-08

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