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DE2037034A1 - Isolationskörper zum Isolieren des Feldpaketes eines Elektromotors - Google Patents

Isolationskörper zum Isolieren des Feldpaketes eines Elektromotors

Info

Publication number
DE2037034A1
DE2037034A1 DE19702037034 DE2037034A DE2037034A1 DE 2037034 A1 DE2037034 A1 DE 2037034A1 DE 19702037034 DE19702037034 DE 19702037034 DE 2037034 A DE2037034 A DE 2037034A DE 2037034 A1 DE2037034 A1 DE 2037034A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulation body
laminated core
body according
disk part
end disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702037034
Other languages
English (en)
Other versions
DE2037034B2 (de
Inventor
Herbert 7441 Raidwangen; Reich Jörg Matthias 7440 Nürtingen. H02k 3-46 Andre
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl M Reich Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Karl M Reich Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl M Reich Maschinenfabrik GmbH filed Critical Karl M Reich Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE2037034A priority Critical patent/DE2037034B2/de
Publication of DE2037034A1 publication Critical patent/DE2037034A1/de
Publication of DE2037034B2 publication Critical patent/DE2037034B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/52Fastening salient pole windings or connections thereto
    • H02K3/521Fastening salient pole windings or connections thereto applicable to stators only
    • H02K3/522Fastening salient pole windings or connections thereto applicable to stators only for generally annular cores with salient poles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

  • Isolationskörper zum Isolieren des Feldpaketes eines Elektromotors -Die - Erfindung betrifft -einen Isolationskprper zum Isolieren des Feldpaketes eines Elektromotors mit ausgeprägten Polen gegenüber dem Blechpaket, mit einem mindestens die eine Stirnfläche des Blechpaketes abdeckenden Endscheibenteil, der einstückig mit einem zumindest die Hälfte des gesamten Nutraumes des Blechpaketes auskleidenden Teil ausgebildet ist, wobei im Bereich jedes Polschuhs eine sich vom Endscheibenteil axial nach aussen erstreckende, in Form eines Ringsegmentes ausgebildete Wand vorgesehen ist.
  • Der Isolationskörper nach dem Hauptpatent ermöglicht es, das Feldpaket mittels einer Maschine zu bewickeln.
  • Dadurch läßt sich die Fertigung von Feldpaketen erheblich rationalisieren.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Isolationskörper gelb dem Hauptpatent so zu gestalten, daß eine noch weitergehende Rationalisierung bei der Fertigung erzielt werden kann. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an dem dem Endscheibenteil abgekehrten Rand der in Form eines Ringsegmentes ausgebildeten Wand mindestens ein nach außen weisender, im wesentlichen parallel zum Endscheibenteil liegender Fortsatz vorgesehen ist.
  • Durch einen solchen-Fortsatz, der beispielsweise als ein mit der Wand einstückiger Lappen ausgebildet sein kann, kann das bisher erforderliche Bsefestigen des Wickelkopfes mittels Bandagen, das von Hand ausgeführt werden muß und deshalb einen relativ teueren Arbeitsgang darstellt, entfallen, weil der Wickelkopf zwischen dem Endscheibenteil und dessen Fortsatz sicher festgehalten wird.
  • Eine noch weitergehende Rationalisierung der Fertigung kann erreicht werden, wenn man am Endscheibenteil nach außen überstehende, kammartig angeordnete Zinken vorsieht, um welche der in der Regel von einem Isolierschlauch umhüllte Anschlußdraht der Feldspule wellenartig gelegt wird. Dadurch kann das bisher erforderliche Befestigen des Anschlußdrahtes mittels einer Schnur oder einer Bandage entfallen, weil ein Abrutschen des Anschlußdrahtes von den Zinken zumindest dann nicht mehr möglich ist, wenn der Anschlußdraht nach dem Tauchen oder Träufeln des Feldpaketes mit den Zinken verklebt ist. Weil das Einlegen des Anschlußdrahtes zwischen die Zinken wesentlich weniger Zeit beansprucht als das Anbringen einer Schnur oder Bandage , läßt sich auf diese Weise ein beträchtlicher Anteil der bisher für die Befestigung erforderlichen Arbeitszeit einsparen, was die Herstellung des Feldpaketes ebenfalls verbilligt.
  • Schließlich kann auch noch die Montage des Feldpaketes rationalisiert werden, wenn man den Isolationskörper als einen auf das Blechpaket aufgespritzten, einstückigen Körper ausbildet und den einander abge-)cehrten Flächen der beiden Endscheibenteile einen vorgegebenen Abstand gibt und die Dicke des einen Endscheibenteiles von seinem Sollwert um die Abweichung der Länge des Blechpaketes von dessen Sollwert abweichen läßt. Das Feldpaket kann dann ohne Schwierigkeiten zwischen zwei Rippen oder dergleichen eines Geh'iuses festgelegt werden, weil die Länge des Feldpaketes nicht von den unvermeidlichen Toleranzen in der Länge des Blechpaketes beeixuflußt wird.
  • Die Schwierigkeiten, die bisher bek der Befestigung und axialen Festlegung eines Feldpaketes mit Hilfe solcher Rippen oder dergleichen vorhanden waren, sind durch eine solche Ausbildung des Isolationskörpers vollständig beseitigt.
  • Im folgenden ist die Erfindung anhand von auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels in bewickeltem Zustand, Fig. 2 eine Ansicht des ersten AusfUhrungsbeisPiels in einer um 900 gegenüber der Fig. 1 dargestellten Lage gedrehten Position, Fig. 3 eine Stirnansicht des ersten Ausführungsbe-ispiels im unbewickelten Zustand, Fig. 4 eine Stirnansicht des zweiten Ausfürungsbeispiels im bewickelten Zustand, Fig. 5 eine Seitenansicht des zweiten Ausführungsbeispiels im bewickelten Zustand.
  • Zur Isolierung der beiden Spulen 1 und 2 eines als Ganzes mit 3 bezeichneten Feldpaketes für einen 2-poligen Motor mit ausgeprägten Polen im Stator ist ein Isolationskörper 4 vorgesehen, der aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht. Im Ausführungsbeispiei ist der Isolationskörper 4 durch Umspritzen des Blechpaketes 7 hergestellt, also einstückig ausgebildet. Selbstverständlich könnte auch ein geteilter Isolationskörper verwendet werden.
  • In diesem Falle werden die beiden Hälfte vorzugsweise gleich und so ausgebildet, daß sich ihre Enden auf halber Länge des Blechpaketes UberlappenO Der Isolationskörper 4 besitzt zwei gleich ausgebildete Endscheibenteile 6, deren Form mit der Form eines der das Blechpaket 7 bildenden Bleche im wesentlichen übereinstimmt. Ein Unterschied besteht darin, daß die Pol spitzen 8 länger sind als diejenigen des Blechpaketes 7. Hierdurch wird ein größerer Nutraum erreicht,ohne den Feldverlauf im Bereich zwischen den Polspitzen zu beeinflußen.
  • Auf der dem Blechpaket 7 abgekehrten Seite der Endscheibenteile 6 sind diese im Bereich der beiden Polschuhe mit je einer sich axial nach außen erstreckenden, in Form eines Ringsegmentes ausgebildeten Wand 9 bzw.10 versehen. Die Höhe der Wände 9 und 10, die längs des Randes der den Polschuhen entsprechenden Teile der Endscheibenteile 6 verlaufen, ist im Ausführungsbeispiel etwas größer als die Ausladung der Wickelköpfe der Spulen 1 und 2 in axialer Richtung des Feldpaketes 3.
  • Der Krümmungsradius der Innenfläche der konzentrisch zur Bohrung des Feldpaketes angeordneten Wände 9 und 10 ist etwa gleich dem Krümmungsradius der zugeordneten Polflächen. Die Wände 9 und 10 bilden dadurch praktisch eine Verlängerung der beiden Polflächen in axialer Richtung. Wie Fig. 2 zeigt, sind die freien Eckzonen beider Wände 9 und 10 abgeschrägt.
  • An dem dem Endscheibenteil abgekehrten Rand besitzen beide Wände 9 und 10 je einen radial abstehenden und damit parallel zum Endscheibenteil liegenden Lappen 25 bzw. 26 der einstückig mit der Wand ausgebildet ist und, wie Fig. 1 zeigt, mit-deren Aussenkante bündig abschließt.
  • Die beiden gleich ausgebildeten Lappen 25 und 26 sind an der der Polmitte entsprechenden Stelle des Randes vorgesehen und haben eine Höhe, die etwa der in radialer Richtung gemessenen Höhe der Wickelköpfe 1' und 2' der Spulen 1 bzw. 2 entspricht. Dadurch ist gewährleistet, daß die Wickelköpfe, welche an den Wänden 9 und 10 sowie an den Lappen 25 und 26 anliegen, sicher in der ihnen beim Wickeln gegebenen, in den Figuren 1 und 2 dargestellten Lage ohne zusätzliche Befestigungsmittel in Form von Bandagen oder dergleichen gehalten werden.
  • Für die Fixierung der WJ.ckelköpfe mit Hilfe der Lappen 24 und 25 genügt es, wenn diese eine relativ kleine Breite besitzen. Im Ausführungsbeispiel ist die Breite etwa gleich 1/3 des Abstandes zwischen den beiden Nuten ein und desselben Poles gewählt. Außerdem besitzen hier die Lappen 24 und 25 eine zu ihrem freien Ende hin abnehmende Breite.
  • Die beiden Endscheibenteile 6 tragen im Bereich der Mitte jedes Poles einstückig mit ihnen ausgebildete Zinken 27, die in Umfangsrichtung im Abstand voneinander angeordnet sind und 4 Kämme bilden. Wie Fig. 2 zeigt, liegen die Zinken 27 in Ebenen, die parallel zu den nach außen weisenden Stirnflächen der EndscheibenteLle 6 liegen. Die Zinken 27,'welche von der nach außen weisenden Mantelfläche der Endscheibenteile 6 abstehen, sind jedoch von der nach außen weisenden Stirnfläche des zugehörigen Endscheibenteils etwas zur Paketmltte hin versetzt, damit zwischen ihnen und dem Wickellcopf 1 bzwO 2° ein kleiner Zwischenraum vorhanden lsto Dieser Zwischenraum erleichtert das Einlegen der von je einem Isolationsschlauch 28 umhüllten Anschlußdrähte 29 der Spulen 1 und 2. Diese Anschlußdrähte 29 werden, wie Fig. 2 zeigt, wellenartig um die Zinken je eines der Kämme gelegt, wodurch die Notwendigkeit entfällt, die Anschlußdrähte zur Schnur oder einer Bandage am Wickelkopf zu befestigen. Da nach dem Einlegen der Anschlußdrähte das Feldpaket getränkt oder geträufelt wird, verkleben die Isolierschläuche 28 mit dem Zinken 27, so daß ein ungewolltes Lösen ausgeschlossen ist.
  • Um eine eng tolerierte Länge des Feldpaketes, gemessen von der nach außen weisenden Stirnfläche des einen Endscheibenteils bis zu der nach außen weisenden Stirnfläche des anderen Scheibenteils, zu erhalten, ist im Ausführungsbeispiel nur der die Wand 10 tragende Endscheibenteil mit einer vorgegebenen Stärke ausgebildet. Die Stärke des die Wand 9 tragenden Endscheibenteils weicht hingegen vom Sollwert um die Längenabweichung des Blechpaketes 7 von dessen Sollwert ab. Dadurch ist verhindert, daß sich die unvermeidlichen Längenabweichungen des Blechpaketes auf die oben definierte Länge des Feldpaketes auswirkt. Infolgedessen kann das Feldpaket ohne Schwierigkeiten zwischen strichpunktiert in Fig. 2 angedeuteten Rippen 30 eines nur schematisch angedeuteten Gehäuses festgehalten und in der gewünschten axialen Lage fixiert werden. Für eine genaue Fixierung der axialen Lage ist dabei von Vorteil, daß die Stärke des die Wand 10 tragenden Endscheibenteils nicht von der Länge des Blechpaketes abhängt, so daß die eine Stirnfläche des Blechpaketes in einer vorgegebenen Lage bezüglich der nach außen weisenden Stirnflächen der Endscheibenteile 6 liegt.
  • Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, können statt je eines einzigen Lappens 25 oder 26 an jeder Wand auch mehrere solcher Lappen vorgesehen sein. Im Ausführungsbeispiel ist jede Wand 109 und 110 mit je zwei radial von ihrem dem Endscheibenteil abgekehrten Rand abstehenden Lappen 125 und 125' bzw. 126 und 126' versehen, die symmetrisch zur Polen mitte angeordnet sind und in flereichon liegen, in denen der Wickelkopf der Spulen 101 und 102 schon wieder einen kleineren Abstand von den Endscheibenteilen 106 als in der Polmitte besitzt. Die Lappen können deshalb eine größere Dicke, gemessen in axialer Richtung des Feldpaketes, erhalten als die Lappen 25 und 26 des ersten Ausführungsbeispiels, was eine erwünschte höhere Festigkeit der Lappen ergibt.

Claims (8)

Patentansprche I
1. Isolationskörper zum Isolieren des Feldpaketes eines Elektromotors mit ausgeprägten Polen gegenüber dem Blechpaket, mit einem zumindest die eine Stirnfläche des Blechpaketes abdeckenden Endscheibenteil, der einstückig mit einem zumindest die Hälfte des gesamten Nutraums des Blechpaketes auskleidenden Teil ausgebildet ist, wobei im Bereich jedes Polschuhs eine sich vom Endscheibenteil axial nach außen erstreckende, in Form eines Ringsegmentes ausgebildete Wand vorgesehen ist, nach Patent .... (Patentanmeldung P 16 13 352.1), dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Endscheibenteil (6) abgekehrten Ende der Wand (9, 10) /ein nacn außen weisender,' im wesentlichen parallel zum Endscheibenteil liegender Fortsatz (25, 26) vorgesehen ist.
2. Isolationskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz als ein mit der Wand (9, 10) einstückiger' Lappen (25, 26) ausgebildet ist.
3. Isolationskörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Fortsatzes (25, 26) etwa gleich der Höhe des von ihm abzustützenden Wickelkopfes (1, 2') gewählt ist.
4. Isolationskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz 25, 26) an der der Polmitte entsprechenden Stelle des Randes vorgesehen ist.
5. Isolationskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Endscheibenteil (6) nach außen überstehende, kammartig angeordnete Zinken (27) vorgesehen sind.
6. Isolationskörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (27) an. der nach außen weisenden Mantelfläche des Endscheibenteils (6) sitzen und einstückig mit diesem ausgebildet sind.
7. Isolationskörper nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (27) gegenüber der nach außen weisenden Stirnfläche des Endscheibenteils (6) axial zur Mitte des Feldpaketes hin versetzt sind.
8. Isolationskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, der als ein auf das Blechpaket aufgespritzter einstückiger Körper ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die einander abgekehrten Stirnflächen der beiden Endscheibenteile (6) einen votgegebenen Abstand voneinander aufweisen und die Dicke des einen Endscheibenteiles von seinem Sollwert um die Abweichung der Länge des Blechpaketes (7) von dessen Sollwert abweicht.
Leerseite
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