DE2036950B2 - Hochofen mit Zuleitungen für die Zuführung von Hilfsreduktionsgasen in den Hochofenschacht - Google Patents
Hochofen mit Zuleitungen für die Zuführung von Hilfsreduktionsgasen in den HochofenschachtInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Hochofen mit Zuleitungen für die Zuführung von Hilfsreduktionsgasen in den
Hochofenschacht oberhalb der Zone der beginnenden Möllererweichung.
Es ist bekannt, bei derartigen Hochöfen die Hilfsreduktionsgase durch öffnungen in der Schachtwand
in den Schacht einzublasen. Dies hat jedoch den Nachteil, daß ein weites Eindringen der seitlich
eingeblasenen Hilfsreduktionsgase nicht erreicht werden kann, da der Strömungswiderstand der Beschickung
zu groß ist. Mithin bleibt die Wirksamkeit des Hilfsreduktionsgases in derartigen Fällen auf die
ίο Randbereiche des Hochofenschachtes begrenzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hochofen der einleitend beschriebenen Art dahingehend
zu verbessern, daß die Hilfsreduktionsgase möglichst gleichmäßig über den gesamten Querschnitt
des Hochofenschachtes in diesen eingebracht werden können. Weiterhin wird angestrebt, daß das für die
Regeneration zu Hilfsreduktionsgas vorgesehene Schachtgas gezielt aus dem Hochofenschacht abgezogen
werden kann, so daß es eine günstige Beschaffenheit beispielsweise bezüglich Temperatur und Zusammensetzung
für die Regeneration aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß vertikale Einblaserohre vorgesehen sind, die durch
den Ofendeckel von außen hindurchgeführt sind und sich bis zur 2'.one des Einblasens im Hochofenschacht
erstrecken, und die Abdichtung der Einblaserohre am Ofendeckel so ausgebildet ist, daß die Einblaserohre
durch die Gicht in den Hochofenschacht hineinschiebbar sind.
Bei einem so ausgebildeten Hochofen besteht durch entsprechende Anordnung der vertikalen Einblaserohre
die Möglichkeit, die Hilfsreduktionsgase gleichmäßig über den gesamten Querschnitt des Hochofenschachtes
zu verteilen, so daß auch die mittleren Querschnittsbereiche von den Hilfsreduktionsgasen durchströmt
werden. Eine Führung der Einblaserohre innerhalb der Beschickung ist nicht notwendig, da trotz der großen
Menge der urlgeführten Abschnitte der Rohre im Ofen — etwa 15 bis 20 m — diese eine im wesentlichen
vertikale Lage innerhalb des Hochofenschachtes behalten. Dies ist offensichtlich darauf zurückzuführen, daß
auf die im Bereich der Gicht gehaltenen Rohre durch die Abwärtsbewegung des an den Rohren entlanggleitenden
Möllers stets eine nach unten gerichtete Kraft ausgeübt wird, die eine vertikale Ausrichtung der Rohre
bewirkt.
Da das Gasaustrittsende der Einblaserohre innerhalb der Beschickung einer starken Hitzeeinwirkung unterliegt,
wobei bis zu 1000° C erreicht werden können, ist
so damit zu rechnen, daß die Einblaserohre an ihren unteren Enden, verursacht auch durch die Schleißwirkung
des Möllers, relativ schnell zerstört werden. Dies kann dadurch ausgeglichen werden, daß die Einblaserohre
durch die Gicht in den Hochofenschacht in Abhängigkeit vom Ausmaß des Verschleißes von oben
nachgeführt werden. Dies kann in der Weise durchgeführt werden, daß am oberen, aus der Gicht nach oben
herausragenden Ende des im Hochofenschacht befindlichen Einblaserohres nach Maßgabe der jeweiligen
Absenklänge ein weiteres gleichartiges Rohr angebracht wird, beispielsweise durch Anschweißen, Anschrauben,
Annieten od. dgl.
Zwar ist durch die US-PS 25 91 789 ein Reduktionsschachtofen mit einem von oben in diesen Schacht
hineinragenden zentralen Zuführungsrohr für Reduktionsgase bekannt. Dieses Rohr wird jedoch nicht durch
den Schachtdeckel hindurchgeführt. Vielmehr wird es von radialen Zuleitungen getragen. Derartige Ausge-
staltungen sind ungünstig, da die radialen Rohre einer außerordentlich großen Beanspruchung durch das
durch den Schacht hindurchgleitende Material ausgesetzt sind. Außerdem besteht keine Möglichkeit, das
Rohr von oben entsprechend dem an seinem unteren Bereich stattfindenden Verschleiß nachzuschieben. Dies
ist aber notwendig, wenn auf die Dauer ein einwandfreier Betrieb im Sinne der Zielsetzung der Erfindung,
nämlich Verringerung des Koksverbrauches durch Einsatz von Hilfsreduktionsgasen, gewährleistet sein
soll.
Gemäß einem kann darüber hinaus die Anordnung so getroffen sein, daß zusätzlich vertikale Abführungsrohre
vorgesehen sind, die durch den Ofendeckel von außen hindurchgeführt sind und sich bis zu der Zone
erstrecken, in welcher das durch Reduktion mit Wasserdampf und/oder Kohlendioxid angereicherte
Schachtgas aus dem Hochofenschacht herausgenommen wird. Letzteres kommt dann in Frage, wenn das
durch die Reduktionsvorgänge im Hocho'enschacht bis in die Nähe der Gleichgewichtslage ausgenutzte
Hilfsreduktionsgas außerhalb des Ofens regeneriert und
dann wieder in den Hochofenschacht eingeblasen wird. Regeneration bedeutet hierbei die Herausnahme von
Kohlensäure und Wasserdampf bzw. die Reduktion des Kohlensäure- bzw. Wasserdampfinhaltes durch Kohlenstoffträger.
Das Abziehen des für die Regeneration vorgesehenen Schachtgases kann in unterschiedlichen
Höhen des Ofenschachtes erfolgen, wobei die Bildung des vertikalen Abzugsrohres in der Beschickung jeweils
in der betreffenden Schachthöhe zu liegen kommt. Es kann dies eine Höhe sein, bei der die im Schacht
aufwärts strömenden Gase eine Temperatur von etwa 7000C haben. Die mit dieser Temperatur abgezogenen
Gase können mit der gleichen Temperatur — gegebenenfalls nach Durchführung von Maßnahmen
zur Abscheidung von Staub — direkt einer chemischen Gasregenerierung zugeführt werden, wobei gegebenenfalls
die Wärme für die Aufheizung des Gases bis zu dieser Temperatur eingespart wird. Die öffnung der
Gasabzugsrohre kann aber auch beispielsweise an einer Stelle im Hochofenschacht liegen, an der die Temperatur
der aufwärts strömenden Gase bei etwa 1500C liegt.
Dies hat im Vergleich mit dem Abziehen der Gase dicht oberhalb der Beschickung, die ebenfalls mit den
vertikalen Abführungsrohren durchgeführt werden kann, den Vorteil, daß die so abgezogenen Gase
praktisch keinen Wasserdampf enthalten, der aus der Feuchtigkeit des Möllers stammt.
Die Erfindung sieht weiterhin die Möglichkeit vor, daß die Abführungsrohre einen größeren Durchmesser
aufweisen als die Einblaserohre und letztere innerhalb der Abführungsrohre koaxial angeordnet sind. Die
Durchmesser der Abführungsrohre und der Einblaserohre sind so gewählt, daß zwischen der Rohrwandung
der Einblaserohre und der Rohrwandung der Abführungsrohre ein ausreichend weiter Ringspalt für die
Gasabführung verbleibt.
Im übrigen kann die Anordnung so getroffen sein, daß Abführungsrohr und das darin befindliche Einblaserohr
durch den Ofendeckel und die große Glocke hindurchgeführt sind und in einem vertikalen, an der großen
Glocke angebrachten Abdichtungsrohr angeordnet sind und zwischen Abdichtungsrohr und Ofendeckel, zwischen
Abdichtungsrohr und Abführungsrohr sowie zwischen Abführungsrohr und Einblasrohr jeweils eine
Dichtung angeordnet ist.
Es kann zweckmäßig sein, die gegebenenfalls bis tief in die Beschickung herunterreichenden Abführungsrohre
so auszubilden, daß sie permanent verlegt werden können. Dafür ist ein verhältnismäßig geringer Verschleiß
an den Rohrwandungen Voraussetzung, so daß keine kontinuierliche sondern nur eine gelegentliche
Ergänzung nach Maßgabe des Verschleißes erforderlich ist. Dazu ist es vorteilhaft, die Abführungsrohre aus
einem hochverschleißfesten Material herzustellen und/ oder mit einem keramischen Verschleißschutz zu
ίο versehen. So können die Abführungsrohre aus Manganstahlguß
bestehen. Als Verschleißschutz kommen Schmelzbasalt oder harte keramische Stoffe auf der
Basis von Siliziumcarbid in Frage. Die lange Standfestigkeit dieser Abführungsrohre kann auch dadurch
erreicht werden, daß sie durch Wasserkühlung vor Hitzeeinwirkung geschützt sind. Gemäß einem weiteren
Vorschlag der Erfindung können öffnungen in der Schachtwandung vorgesehen sein, durch die frisches
Hilfsreduktionsgas bzw. verbrauchtes Hilfsreduktionsgas zugeführt bzw. abgeführt wird. So kann durch die
Öffnungen in der Hochofenwand die Randzone begasi werden, wohingegen die mittlere Zone des Hochofenschachtes
durch mehr in der Ofenmitte angeordnete Einblaserohre begast wird. Es kann aber auch so
gearbeitet werden, daß durch die in der mittleren Zone liegenden Einblaserohre das Reduktionsgas eingeblasen
wird, während durch in entsprechender Höhe der Hochofenwandung angebrachte öffnungen das verbrauchte
Hilfsreduktionsgas, das der Regenerierung zugeführt werden soll, abgezogen wird. Auch ein
Gasschlu3 in umgekehrter Richtung ist möglich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schema dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Beschickungseinrichtung eines Hochofens;
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Beschickungseinrichtung eines Hochofens;
F i g. 2 einen Ausschnitt aus F i g. 1 in größerem Maßstab.
In der Abbildung 1 bedeutet 1 einen Teilschnitt durch die Hochofendecke; 2 ist der Möllerbehälter oberhalb
•to der großen Verteilerglocke der Begichtungsanlage, die
hier als Doppelglockengichtverschluß dargestellt ist. 3 ist die große Glocke, 4 ist der Möllersammelraum
oberhalb der kleinen Glocke, 5 ist die kleine Glocke,6 ist ein vertikales Einblaserohr für Hilfsreduktionsgase,
dessen Wärmeisolierung, die inbesondere oberhalb der Einführungsstelle in dem Hochofen notwendig ist, hier
nicht besonders dargestellt ist. Das Gaseinblaserohr 6 befindet sich konzentrisch in dem vertikalen Gasabführungsrohr
7, das durch den Möllersammelraum oberhalb der großen Glocke 2 und durch die Glocke 3 selbst
vertikal nach unten bis in die Hochofenbeschickung geführt ist. Das Gaseinblaserohr 6 ist bis tief in die
Möllersäule im Hochofenschacht hinur.tergeführt, so daß die Ausblaseöffnung 8 etwa in einer Ofentiefe zu
finden ist, wo die Mischungstemperatur zwischen dem aufwärtssteigendem Gestellgas und dem aus der
öffnung 8 ausströmenden Hilfsreduktionsgas etwa 10000C beträgt. Dagegen ist die Gaseinströmöffnung 9
des vertikalen Gasabführungsrohres 7 weiter oben in der Beschickungssäule angeordnet, wo die Temperatur
des Gases unterhalb etwa 7000C beträgt.
Im vorliegenden Fall ist ein Beispiel der Erfindung dargestellt, bei dem das Gaseinblaserohr und das
Abiührungsrohr durch den Möllerraum 2 oberhalb der
6f> Glocke 3 und durch die Glocke 3 selbst hindurchgeführt
sind. Dies ist erfindungsgemäß dadurch möglich, daß mit der Glocke 3 ein vertikal nach oben geführtes
Abdichtungsrohr 11 verbunden ist, das durch den
Deckel 12 des Möllersammeiraumes 2 beweglich hindurchgeführt ist. Dieses Abdichtungsrohr 11 wird mit
der Glocke 3 zusammen bei der Beschickung von Möller in den Ofen vertikal auf und ab bewegt. Anhand des
Schemas der Abbildung 1 läßt sich der Gasfluß in dem Hochofen wie folgt darstellen: Aus der Tiefe des
Hochofengestells steigt das Gestellgas 13 nach oben und gelangt nach Durchströmen der Aufschmelzzone
des Möllers in den Bereich der Mündung 8 des Einblaserohres für Hilfsgas 6. Das durch das Einblaserohr
6 in den Hochofen eingeführte Hilfsreduktionsgas 14, das durch die Mündung 8 in den Hochofenschacht
austritt, vermischt sich mit dem Gestallgas 13 zu dem kombinierten Reduktionsgas 15, wobei eine Mischtemperatur
von nicht über etwa 1000°C angestrebt wird. Nach erfolgter Reduktionsausnutzung und entsprechender
Abkühlung gelangt das Mischreduktionsgas 15 in den Bereich der Mündung 9 des Gasabzugsrohres 7. Ein
Teil des verbrauchten Mischreduktionsgases 15 wird durch die Mündung 9 des Rohres 7 abgezogen und als
Rohgas für die Regenerierung einer Gasregenerierungsanlage zugeführt, um es nach erfolgter Regeneration
wieder als frisches Hilfsreduktionsgas 14 in den Hochofen einzublasen. Ein anderer Teilstrom 17 des
verbrauchten Mischreduktionsgases 15 strömt in den Hochofenschacht weiter nach oben, dient hier der
Möllervorwärmung, der Austreibung der Feuchtigkeit usw. und verläßt die Beschickung durch die Beschikkungsoberfläche
10, um oberhalb der Beschickung als Abgas (Gichtgas) aus der Gicht des Hochofens
abgeführt zu werden, wobei es vornehmlich als Heizgas für die Windvorwärmung und für die Gasregenerierung
herangezogen wird.
Bei dem hier dargestellten Beispiel der Erfindung ist auch besonderes Gewicht zu legen auf die Maßnahmen
der Abdichtung der verschiedenen Rohre gegeneinander und gegenüber der Beschickungsvorrichtung. Dieser
ίο Abdichtungsaufgabe dienen die Rohrdichtungen 20, 21
und 22, die in an sich bekannter Weise etwa als Stopfbüchsendichtungen, aber auch als Labyrinthdichtungen
und dergleichen ausgeführt sein können. Die Dichtung 20 besteht zwischen dem Einführungsrohr für
Hilfsreduktionsgas 6 (Innenrohr) und dem Abführungsrohr für verbrauchtes und zu regenerierendes Schachtgas
7 (Mittelrohr). Die Abdichtung 21 dient der Abdichtung zwischen dem Gasabführungsrohr 7 (Mittelrohr)
und dem Möllerraumabdichtungsrohr 11 (Außenrohr). Die Dichtung 22 dichtet den Möllersammeiraum
2 bzw. dessen Decke 12 gegenüber dem Möllerraumabdichtungsrohr 11 ab. Dieses Abdichtungsrohr 11 bewegt sich mit der Glocke zusammen, so daß
die Abdichtungen 22 und 21 bei jedem Glockenspiel die Bewegung des mit der Glocke bewegten Rohres U
aufzunehmen haben. In der Abbildung 2 ist gestrichelt die Lage der Glocke 3a und der Abdichtungsstelle 21a
bei abgesenkter Glocke eingezeichnet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Hochofen mit Zuleitungen für die Zuführung von Hilfsreduktionsgasen in den Hochofenschacht
oberhalb der Zone der beginnenden Möllererweichung, dadurch gekennzeichnet, daß vertikale
Einblaserohre (6) vorgesehen sind, die durch den Ofendeckel (12) von außen hindurchgeführt sind
und sich bis zur Zone des Einblasens im Hochofenschacht erstrecken, und die Abdichtung der Einblaserohre
(6) am Ofendeckel (12) so ausgebildet ist, daß die Einblaserohre (6) durch die Gicht in den
Hochofenschacht hineinschiebbar sind.
2. Hochofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich vertikale Abführungsrohre
(7) vorgesehen sind, die durch den Ofendeckel (12) von außen hindurchgeführt sind und sich bis zu der
Zone erstrecken, in welcher das durch Reduktion mit Wasserdampf und/oder Kohlendioxid angereicherte
Schachtgas aus dem Hochofenschacht herausgenommen wird.
3. Hochofen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfiihrungsrohre (7) einen
größeren Durchmesser aufweisen als die Einblaserohre (6) und letztere innerhalb der Abführungsrohre
(7) koaxial angeordnet sind.
4. Hochofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Abführungsrohr (7) und das darin
befindliche Einblaserchr (6) durch den Ofendeckel (12) und die große Glocke (3) hindurchgeführt sind
und in einem vertikalen, an der großen Glocke (3) angebrachten Abdichtungsrohr (U) angeordnet sind
und zwischen Abdichtungsrohr (11) und Ofendeckel (12), zwischen Abdichtungsrohr (11) sowie Abführungsrohr
(7) sowie zwischen Abführungsrohr (7) und Einblasrohr (6) jeweils eine Dichtung (22; 21; 20)
angeordnet ist.
5. Hochofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen,
außerhalb des Hochofendeckcls (12) liegenden Ende des Einblaserohres (6) ein weiterer Rohrabschnitt
anbringbar ist.
6. Hochofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung
der Abführungsrohre (7) in einer Höhe liegt, in welcher das abzuführende Gas eine
Temperatur von nicht über etwa 7000C aufweist.
7. Hochofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abführungsrohre
(7) aus einem hochverschleißfestem Material hergestellt sind und/oder mit einem keramischen Verschleißschutz versehen sind.
8. Hochofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abführungsrohre
(7) durch Wasserkühlung vor Hitzeeinwirkung geschützt sind.
9. Hochofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Öffnungen
in der Schachtwandung vorgesehen sind, durch die frisches Hilfsreduktionsgas bzw. verbrauchtes Hilfsreduktionsgas
zugeführt bzw. abgeführt wird.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19702036950 DE2036950C3 (de) | 1970-07-25 | 1970-07-25 | Hochofen mit Zuleitungen für die Zuführung von Hilfsreduktionsgasen in den Hochofenschacht |
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| DE2036950A1 DE2036950A1 (en) | 1972-02-03 |
| DE2036950B2 true DE2036950B2 (de) | 1978-10-12 |
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Family
ID=5777860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702036950 Expired DE2036950C3 (de) | 1970-07-25 | 1970-07-25 | Hochofen mit Zuleitungen für die Zuführung von Hilfsreduktionsgasen in den Hochofenschacht |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPS526685B1 (de) |
| DE (1) | DE2036950C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4335398C2 (de) * | 1993-10-15 | 1995-11-30 | Fritz Dr Rer Nat Mindermann | Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung eines Hochofens mit Ersatzbrennstoffen |
-
1970
- 1970-07-25 DE DE19702036950 patent/DE2036950C3/de not_active Expired
-
1971
- 1971-07-24 JP JP46055573A patent/JPS526685B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS526685B1 (de) | 1977-02-24 |
| DE2036950A1 (en) | 1972-02-03 |
| DE2036950C3 (de) | 1979-05-31 |
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Legal Events
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