DE2036613B2 - Verfahren und Vorrichtung zum Analysieren von Diskontinuitäten hinsichtlich ihrer geometrischen Daten mittels eines auf die Diskontinuität gerichteten Bündels aus wiederkehrenden kurzen akustischen Impulsen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Analysieren von Diskontinuitäten hinsichtlich ihrer geometrischen Daten mittels eines auf die Diskontinuität gerichteten Bündels aus wiederkehrenden kurzen akustischen ImpulsenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Analysieren von Diskontinuitäten hinsichtlich ihrer geometrischen
Daten mittels eines auf die Diskontinuität gerichteten Bündels aus wiederkehrenden kurzen
akustischen Impulsen, insbesondere Ultraschail-Impulsen,
und durch Auswertung der hindurchgelassenen oder reflektierten Impulse, bei dem aus jedem
von der Diskontinuität beeinflußten Impuls eine Anzahl von unterschiedlich verzögerten Frequenzkomponenten,
Elementarsignale genannt, abgeleitet werden. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung
zum Durchführen eines derartigen Verfahrens, mit einem Generator für wiederkehrende elektrische Impulse,
einem durch diese Impulse modulierten Hochfrequenzsender. einem Sende- und Empfangswandler,
einem Emplangsverstärker und einer Auswerteinrichtunu.
die eine an den Wundler angeschlossene Verzögerungseinrichtung
umfaßt.
Die Analyse von Diskontinuitäten dient im allgemeinen dazu, mit der größtmöglichen Genauigkeit
die Lage, Gestalt und Abmessung von Hindernissen zu bestimmen. Die Untersuchung kann also das Messen
von Dicken, Höhen oder Entfernungen betreffen, das Auffinden von Hindernissen und das Untersuchen
von deren Beschaffenheit und Eigenschaften.
Es sind bereits zerstörungsfreie Ultrascnallprüfvorrichtungen bekannt, bei denen die Intensität der
in Richtung einer Empfängersonde reflektierten akustischen Energie gemessen wird, weiche meistens auf
dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre als Funktion tier Zeit angezeigt wird. Dieses bekannte Verfahren
basiert auf der sehr ungenauen Annahme, daß die Stärke eines Echosignals nur von der Größe des
Hindernisses abhängt. Dies führt zu großen Fehlern, insbesondere wenn die Orientierung des riindernishes
bezüglich des Ultraschallbündels beträchtlich von der normalen Lage abweicht.
Es ist bereits verschiedentlich versucht worden, derartige Vorrichtungen zu verbessern.
Ein eingangs genanntes Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung sind aus der US-PS
3 309914 bekannt. Hierbei besteht jedoch das Hauptproblem nur darin, gleichzeitig oberflächennahe
und tief im Werkstück liegende Diskontinuitäten festzustellen.
Weiter ist ein Verfahren zum zerstörungsfreien Prüfen von Werkstücken bekannt (FR-PS 1 588 868).
bei dem der Rauschpegel vermindert wird, der normalerweise bei der Verringerung der Dauer der Meßimpulse
höher wird, wobei diese Verringerung die Genauigkeit der Analyse erhöhen soll. Bei diesem
Verfahren erfolgt eine Analogmessung der Echosignale mittels einer Kondensatormatrix. In dem
Zeitraum zwischen aufeinanderfo.Kjnden Meßimpulsen
erfolgt keine Veränderung des Meßsignals, sondern es werden lediglich von Meßimpuls zu Meßimpuls
die Verzögerung und die Amplitude des empfangenen Echosignals verändert und sodann die
Summe der auf diese Weise veränderten Echosignale gebildet. Dieses Verfahren ist nicht nur sehr langsam,
da eine große Zahl von Meßimpulsen ausgesendet werden muß, bevor ein Summensignal gebildet werden
kann, sondern es ist auch schwer realisierbar. Es erfordert nämlich eine verhältnismäßig große
Speichermatrix für eine große Anzahl von komplexen Signalen
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, mit der sich eine schnelle und genaue Messung der geometrischen Daten von
Hindernissen erzielen läßt
Die Lösung ist darin zu sehen, daß bei dem eingangs genannten Verfahren die Phasenlagen der
Elenieniaisignale derart gewählt und die Amplituden
der Elementarsignale derart geändert werden, daß die Amplitude mit der zeitlichen Verschiebung derselben
entsprechend der Funktion rp = γ zusammenhängt,
Jp
wobei rn und /,, die Laplace-Transformationen riy)
und fix) sind, Hy) den Faktor angibt, entsprechend
dem die Amplitude eines Elementarsignals geändert wird, und /(/) die Intensität des ausgesendeten Meßimpulses
bedeutet.
Im folgenden wird der Begriff des »Reflexionsprofils« eines Hindernisses erliiuteri,
Gemiiß dem Prinzip von Huyghens entspricht ein beliebiges Hindernis auf der Bahn einer Welle
bezüglich der Störung einer auftretenden Welle einer Gesamtheit von elementaren Hindernissen kleinen
Ausmußes. Genauer ausgedrückt ist die von dem Hindernis in Richtung der Sendequelle zurückgesandte Energie die Summe ύκχ von den elementaren
Quellen abgegebrnen Energien, die als nach allen Richtungen abgestrahlte Energien betrachtet werden.
Die reflektierte Energie jeder elementaren Quelle ist also proportional der Stärke der auftreffenden
Welle am betrachteten Punki und eine Funktion des Reflexionsvermögens der elementaren Quelle.
Betrachtet man die Gesamtheit der zwischen den Punkten χ und x + dx der Sendequelle gelegenen
elementaren Quellen, so ist ihr Reflexionsvermögen eine bestimmte Funktion R(x), welche proportional
der Summe der Dichten der elementaren Quellen ist, die jeweils einen ihrem eigenen Reflexionskoeffizienten
proportionalen Wichtungskoeffizienten aufweisen. Diese Funktion R(x) nennt man das Reflexiousprofil
des Hindernisses.
Die vom Hindernis auf die Sendequelle reflektierte Energie wird also schließlich durch Integration des
Produktes der Funktion RU) mit der Stärke der auftreffenden Welle im Punkt der Abszisse χ errechnet.
Diese Stärke ist — unter der Annahme, daß es sich um eine ebene Welle handelt (was dann der Fall ist,
wenn die öffnung des Bündels gering und der Abstand zwischen Hindernis und Quelle weit größer als die
Größe des Hindernisses ist) ■— proportional
Λ1
35
wobei C die Geschwindigkeit dieser Welle bedeutet: die gesamte reiektierte Energie ist durch folgende
Formel gegeben:
folgenden der theoretische Fall betrachtet, wenn der
Sendeimpiils ein DIRAC-impuls ist (unetnJIicb kurz,
Energie jedoch größer als Null).
Die Anmelderin hat gezeigt, daß in diesem Fall das Profil des Echosignals genau das Reflexionsprofil
des Hindernisses wiedergibt.
Diese Aussage liefert eine theoretische Erklärung der empirischen Feststellung der Tatsache, daß die
Messung mit sehr kurzen Impulsen äußerst interessante Analysenergebnisse ergibt, denn die Kenntnis
des Reflexionsprofils stellt schließlich, besser noch als die der übertragungsfunktion, die optimale Information
dar, die man bezüglich eines Hindernisses haben kann.
Das Wesen des Anmeldungsgegenstandes liegt darin, daß das Impulsspektrum des Echosignals in
gewisser Weise transformiert wird. Jeder Echoimpuls hat einen nicht idealen Verlauf, d. h., er ist nicht
unendlich kurz. Die Fourier-Analyse eines derartigen nicht idealen Impulses führt auf ein Frequenzspektrum
mit diskreten Frequenzen, woh :i die Amplituden der einzelnen Frequenzkomponentei;, ;n der Anmeldung
auch Elementarsignale genannt, frequenzabhängig sind. Die Fourier-Zerlegung eines sogenannten
DIRACschen-Impulses, d. h. eines unendlich kurzen Impulses, führt auf diskrete Frequenzkomponenten
mit gleichbleibender Amplitude. Durch die gemäß der Anmeldung vorgenommene Transformation
wird erreicht, daß die Signale die gleiche Form annehmen, als wenn der verwendete bendeimpuls ein
DIRAC-Impuls gewesen wäre.
Die Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens zeichnet sich dadurch aus. daß ausgehend
von der eingangs genannten Vorrichtung die Verzögerungseinrichtung
mehrere Anzapfungen unterschiedlicher Verzögerungs^eiten aufweist, die über
Amplitudeneinstellglieder an einen Summierverslärker geführt sind, und daß die Amplitudeneinslellglieder
derart ausgebildet sind, daß die Ausgangsamplituden derselben von der Zeitverzögerung der
zugeordneten Anzapfung entsprechend der Funktion
= I .if ('"ν-) R(*)d.v. rp = f abhängen, wobei rp und J1, die Laplace-
Es besteht also schließlich eine gfcnau definierte Relation zwischen dem Reflexionsprofil des Hindernisses,
der Funktion /(/), die das Profil der Sendeimpulse definiert, und der vom Hindernis auf die
Sendequelle reflektierten Energie.
Wenn die Funktion f[t) harmonisch ist und 1»
ihre Kreisfrequenz, ist die Funktion ^}r(f) eine Funktion
von πι, nämlich g(<»). Diese Funktion g{«>) heißt
Übertragungsfunktion des Hindernisses.
Die Anmelderin konnte zeigen, daß diese übertragungsfunktion
bis auf einen Koeffizienten die Fourier-Transformation der Funktion R{x) ist.
Es besteht also eine einfache Relation zwischen dem Reflexionsprofil des Hindernisses und seiner
Übertragungsfunktion, wie sie von der Anmelderin in der DT-OS 2 027 333 definiert und verwendet
worden ist.
Das Verfahren nach der Anmeldung, das direkt das Reflexionsprofil zit erhalten trachtet, unterscheidet
sich jedoch grundlegend — prinzipiell und in seiner praktischen Anwendung — von dem Verfahren
der obenerwähnten Anmeldung.
Um den praktischen Nutzen des Begriffes des Reflexionsorofils verständlich zu machen, sei im
Transformationen der Funktionen r{y) und fit) sind,
die die Amplitude eines Elementarsignals als Funktion der Zeilverzögerung bzw. die Intensität des ausgesendeten
Meßimpulses als Funktion der Zeit darstellen.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand schcmalischer
Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen ergänzend erläutert.
Fig I ist ein Blockschaltbild eines Ultraschallprüfgerätes
mit einer Verzögerungsleitung im Hmpfangskreis mehrerer Anzapfungen:
F i g. 2 zeigt eine andere Ausführungsform mit einem magnetostriktiven Wandler:
Fig. 3 zeigt ilne abgeänderte Ausführungsforrr,.
bei welcher die Verzögerungen der elementaren Signale über Hilfswandler von einem absorbierenden
Block abgeleitet werden, und
F i g. 4 zeigt eine abgeänderte Ausiiihrungsform, bei der die elementaren Signale durch Reflexion an
in einem absorbierenden Block enthaltenen Reflektororganen erhalten werden.
F i g. 1 zeigt eine zerstörungsfreie Meßvorrichtung mit einem die Fehlstelle D enthaltenden Teil P.
Diese Vorrichtung umfaßt in an sich bekannter Weise einen Generator für wiederkehrende elek-
trische Impulse 1, einen durch diese Impulse modulierten Hochfrequenzsender 3, einen Sende- und Empfangswandler 4, der in Berührung mit dem zu prüfenden Teil steht, einen Empfangsverstärker 5 und eine
Auswerteeinrichtung 6, weiche die aus diesem Verstärker kommenden Signale auswertet. Die Auswerteeinrichtung 6 kann ein Kathodenoszillograph sein
oder irgendeine Aufzeichnungsvorrichtung.
Die Besonderheit der beschriebenen Vorrichtung besteht in einer Verzögerungsleitung 7 mit verschiedenen Anschlüssen, die jeweils über einstellbare
Widerstände R, .../?„.,. R„ mit dem Eingang des
als Mischer wirkenden Verstärkers 5 verbunden sind. Ein Widerstand R0 verbindet den Eingang des Verstärkers 5 mit seinem Ausgang.
Es ist eine Verzögerungsleitung 7 mit lokalisierten Konstanten aus Kondensatoren und Induktanzspulen gebildet, die jedoch gleichermaßen durch eine
Leitung mit verteilten Konstanten ersetzt sein könnte.
Die Werte der Widerstände R1 ... R„ müssen jo
beträchtlich über der für die Verzögerungsleitung charakteristischen Impedanz liegen, so daß die Weitergabe des Signals nicht gestört wird.
Bei einem kreisrunden Hindernis mit einem Radius r, dessen Ebene um einen Winkel « zur Achse
des Bündels geneigt und in einem Abstand d vom Sender liegt, gilt die einfache Gleichung:
«(x) = 2sin« f? -(X-(Z)2COS2Ti
ti - r < χ < ti >
τ
R(x) = Ofür :t >
</ +r
χ < ti - r.
Ji,
wobei Vt . V2 ... Vn die Amplituden der ersten,
zweiten ... η-ten Elementarsignale bedeuten. In anderen Worten, das Informationsträgersignal am
Ausgang des Empfängers ist die Summe von η elementaren Signalen, deren Amplituden jeweils proportional _ = r(y,l sind, wobei v, die Verzögerung
des elementaren Signals am Anschluß i ist.
Die Anmelderin hat gefunden und durch einen Versuch bestätigt, daß dann, wenn die Koeffizienten
Ri und yt so gewählt werden, daß die Laplace-Transformation der Funktion r(y,\ umgekehrt der Laplace-Transformation der Funktion fit), welche die Stärke
des vom Wandler 4 abgegebenen Sendeimpulses definiert, ist. das Ausgangssignal V, den Fehler D genau
entsprechend dem Reflexionsprofil reproduziert.
Folglich kann man ausgehend von einem bekannten Sendeimpuls die Koeffizienten Rf und y, berech-
nen, die im Schema der F i g. 1 verwendet werden.
Bei den praktischen Anwendungsfällen ist die Verknüpfung zwischen Form und Größe des Hindernisses einerseits und seinem Reflexionsprofil andererseits im allgemeinen sehr einfach. s°
Man kann tatsächlich zeigen, daß bei einem einheitlichen Hindernis von geringem Ausmaß und
einem feinen Analysi3rbündel die Funktion R(x) als Wert die Fläche der Projektion der Oberflächenelernente dieses Hindernisses zwischen den Punkten χ
und χ+ dx der Abszisse auf eine senkrecht zur Bewegungsrichtung verlaufende Ebene hat.
Bei einem quadratischen Hindernis beispielsweise mit einer Seite a, dessen Ebene um einen Winkel α
zur Achse des Bündels geneigt ist und dessen eine Sehe rechtwinklig zur Achse verläuft und dessen '
Mittelpunkt in einem Abstand A vom Sender liegt,
gilt die einfache Relation R(x) = α sin α für
= cos «
65
und R(X) - 0 für alle Werte von χ außerhalb dieses
Intervalls.
Diese Beispiele sind in keinem Fall ausschließend,
und in vielen Fällen ermöglicht die Kenntnis des Reflexionsprofils. Form, Ausmaße sowie Lage des
Hindernisses sehr einfach zu bestimmen.
Das Organ 6 kann Berechnungsschaltkreise aufweisen, welche die Besonderheiten des Hindernisses
direkt liefern.
Es sei hier bemerkt, daß obwohl die Berechnungsweise der obenerwähnten Parameter y, und R,
theoretisch ein ganz genaues Reflexionsprofil des Hindernisses zu erhalten gestattet man sich in der
Praxis mit Annäherungswerten begnügt, die mit einem vernünftigen Schaltungsaufwand des Apparates
und einer diskontinuierlichen Änderung der Funktion riy) erzielt werden {wobei die Verzögerungsleitung 7 nur eine bestimmte Zahl von Anzapfungen
aufweist, welche eine bestimmte Zahl unstetig steigender Verzögerungswerte j/, liefern).
Bei der abgeänderten Ausführungsform der F i g 2 bezeichnen die Bezugsziffern 1-3-5-6 und Rn die gleichen Organe wie bei F i g. 2. Der Sender 3 speist
die Wicklung B0 eines magnetostriktiven Wandlers,
der aus einem Draht 8 besteht, entlang welchem Wicklungen B1. B2 ... BA angeordnet sind, die über
Widerstände R,. R2 ... R„ mit dem Eingang des
Mischverstärkers 3 verbunden sind.
Bei dieser Ausführungsform sind die Verzögerungen y, durch Änderung dei Lage der Spulen entlang
dem Draht einstellbar.
Anstatt Verzögerungsorgane zwischen Wandler und Empfänger einzusetzen, kann man zum Erzeugen von
elementaren Signalen eine Vielzahl kleiner Hilfswandier verwenden, die als akustische Empfänger
dienen in Verbindung mit dem Hauptwandler, dem Sende-Empfänger
Eine derartige Ausführungsform ist in F i g. 3 dargestellt.
In einen Block 10 aus ultraschallabsorbierendem Material sind diese piezoelektrischen Hiifswandler
Tt. T2 ... Tn eingelassen und jeweils über Widerstände R1. R2 ... R, mit dem Eingang des Mischverstärkers verbunden.
Der Block 10 ruht auf der Rückseite eines piezoelektrischen Sendewandlers 9, der vom Sender 3
erregt wird und mit dem zu messenden Teil P in Verbindung steht.
Die Ausnahme der Hiifswandler sind ausreichend klein, um nur einen vernachlässigbaren Teil des vom
Wandler 9 abgegebenen ak ustischen Signals zu reflektieren, so daß die Gestalt des Impulses nicht wesentlich geändert wird.
Die Dosierung der Amplitude der von den akustischen Hilfsempfangern aufgefangenen Echosignale
geschieht mittels Widerständen R1, R2 ... Rn, aber
die Lage dieser Empfänger bestimmt ein für allemal die Werte der Verzögerungen >
>,. Diese entsprechen bei dieser Ausführungsform den Fortpflanzungszeiten
der Ultraschallwellen in dem absorbierenden Material zwischen den Hilfsempfangern.
Fig. 4 zeigt eine Lösung der gleichen Art. Die Hilfswandler von Fig. 3 sind durch einfache aku-
!tische Reflektoren K1, K2 ... Kn ersetzt, die im
absorbierenden Block 10 enthalten sind. Das vom Sende-Empfanger-Wandler 9 empfangene Echosignal
wird über einstellbare Widerstände R1, R1 ... Rn
an den Misch-Verstärker 5 geleitet.
Das vom Wandler 9 abgegebene Signal ist die Summe mehrerer elementarer Impulse, nämlich
des direkt von der mit dem Teil P in Verbindung stehenden Seite des Wandlers,
der von der Rückseite des Wandlers durch verschiedene Reflektoren reflektierten ausgesendeten Impulse, die also um Zeitabstände verzögert sind, die jeweils proportional den Fortpflanzungszeiten
der von der Rückseite des Wandlers durch verschiedene Reflektoren reflektierten ausgesendeten Impulse, die also um Zeitabstände verzögert sind, die jeweils proportional den Fortpflanzungszeiten
20. zwischen der Rückseite und den entsprechender Reflektoren sind.
Die Amplituden dieser verschiedenen Impulse sind eine Funktion der Oberflächen der Reflektoren.
Das vom Wandler 9 erzeugte und an den Eingang des Verstärkers 5 gelegte Echosignal ist ebenfalls die
Summe von elementaren Echosignalen, die den ausgesandten elementaren Impulsen entsprechen.
Bei dieser Ausfiihrungsform ist kein elektrische« Element zum Einstellen der Amplituden und Verzögerungen
der elementaren Signale vorgesehen, die nur durch die Berechnung ein für allemal festgelegt
werden können.
Das Verfahren nach der Erfindung kann auch mil anderen Mitteln zur Verzögerung und Einstellung
der Amplitude der elementaren Signale verwirklichl werden. Insbesondere können statt der in den beschriebenen
Ausführungsformen verwendeten Analog-Vorrichtungen numerische verwendet werden. Ir
diesem Fall werden die Verzögerungen durch Verwendung von Schieberegistern erreicht und die Einstellung
der Amplitude mittels mit diesen Registerr verbundenen Amplitudenwählern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen «09584/2<
Claims (2)
1. Verfahren zum Analysieren von Diskontinuitäten
hinsichtlich ihrer geometrischen Daten s mittels eines auf die Diskontinuität gerichteten
Bündels aus wiederkehrenden kurzen akustischen Impulsen, insbesondere Ultraschall-Impulsen, und
durch Auswertung der hindurchgelassencn ud*~r
reflektierten Impulse, bei dem aus jedem von der Diskontinuität beeinflußten Impuls eine Anzahl
von unterschiedlich verzögerten Frequenzkomponenten, Eleraentarsignale genannt, abgeleitet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenlagen der Elementarsignale derart gewählt
und die Amplituden der Elementarsignale derart geändert werden, daß die Amplitude mit der zeitlichen
Verschiebung derselben entsprechend der
Funktion rp — γ zusammenhängt, wobei r,, und
fp die Laplace Transformalionen der Funktionen
Hy) und /(/) sind, Hy) den Faktor angibt, entsprechend
dem die Amplitude eines Elementarsignals geändert wird, und /(/) die Intensität des
ausgesendeten Meßimpulses bedeutet.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem Generator für
wiederkehrende elektrische Impulse, einen durch diese Impulse modulierten Hochfrequenzsender,
einen Sende- und Empfangswandler, einem Empfangsverstärker und einer Auswerteinrichtung, die
eine an den Wandler angeschlossene Verzögerungseinrichtung umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verzögerungseinrichtung mehrere Anzapfungen unterschiedlicher Verzögerun^szeiten aufweist.
die über Amplitudeneinstellglieder an einen Summierverstärker geführt sind, und daß die Amplitudeneinstellglieder
derart ausgebildet sind, daß die Ausgangsamplituden derselben von der Zeilverzögerung
der zugeordneten Anzapfung ent-
sprechend der Funktion r = , abhängen, wobei
Jp
r und fp die Laplace-Transformationen der
Funktionen r(v) und /(/) sind, die die Amplitude eines Elementarsignals als Funktion der Zeitverzögerung
bzw. die Intensität des ausgesandten Meßimpulses als Funktion der Zeit darstellen.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0033508A1 (de) * | 1980-01-30 | 1981-08-12 | Siemens Aktiengesellschaft | Schaltung für wechselweises Aussenden und Empfangen mit nur einem Schallgeber-Wandler |
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1970
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |