DE2036685A1 - Schaltungsanordnung zum Kompensieren fehlerhafter oder fehlender Teile eines WM Informationssignais - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Kompensieren fehlerhafter oder fehlender Teile eines WM InformationssignaisInfo
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Description
7017-70/Kö/s
RCA 61,724
Convention Date:
August 18, I969
RCA 61,724
Convention Date:
August 18, I969
RCA Corporation, New York, N.Y., V.St.A.
Schaltungsanordnung zum Kompensieren fehlerhafter oder fehlender
Teile eines WM-Informationssignals
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Kompensieren
fehlerhafter oder fehlender Teile eines WM-Informationssignals.
Die Schaltungsanordnung, obwohl nicht hierauf beschränkt, eignet sich besonders für die Kompensation von Aussetzern in
einem von einem Aufzeichnungsträger mittels eines Aufnähme-Wiedergabegerätes abgespielten Videosignal.
Ein bekanntes Problem bei der Magnetbandaufzeichnung und -wiedergabe von Fernsehsignalen ist das Auftreten von sogenannten
"Aussetzern", d.h. mehr oder weniger kurzzeitigen Signalausfällen bei der Videowiedergabe. Derartige Aussetzer können beispielsweise
durch Fehler im Band , Fremdstoff ansanunlungen auf dem Band oder
fehlerhaftes Funktionieren der Aufnahme- oder Wiedergabeeinrichtung bedingt sein..
Zur Kompensation von Aussetzern in Videobandgeräten braucht
man derzeit komplizierte Zusatzeinrichtungen, durch welche sich die Kosten und die Aufwendigkeit des Gerätes erhöhen und die Verläßlichkeit
des Gerätes verringert wird. Und zwar sehen bekannte Lösungsvorschläge dieser Art eine Wahrnehmschaltung vor, die bei
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Wahrnehmen eines Ausfalls des HF-Signals vom Band einen elektronischen
Videoschalter betätigt, der das Wiedergabesignal zwischen Direktzuführung und Zuführung von einer Videosignalspeicheranord-"
nung schaltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, die ohne die Funktionen der SignalVerlustwahrnehmung
und des elektronischen Schaltens mit den dazugehörigen Schaltungseinrichtungen auskommt. Dadurch wird die Kompensation von Aussetzern
bei einem Aufnahme-Wiedergabegerät stark vereinfacht und
werden die hierfür erforderlichen Kosten erheblich verringert. Die
Anordnung bietet sich daher besonders für die Verwendung in nicht ' für den rundfunkeigenen Gebrauch gedachten Aufzeichnungsgeräten an,
wo es wünschenswert ist, möglichst viele der Betriebsfunktionen der kostspieligeren Aufzeichnungsgeräte, wie sie in Rundfunkstationen
verwendet werden, mit minimalen Kosten für den Benutzer bereitzustellen.
Zur Lösung der genannten Aufgabe ist erfindungsgemäß ein
Signalbegrenzer mit Eingang und Ausgang und mit einem gegebenen Begrenzungspegel vorgesehen, dessen Eingang ein WM~Informationssignal
zugeführt ist, das außerdem dem Eingang des Begrenzers über eine Signalverzögerungsanordnung mit gegebener Dämpfungscharakteristik zugeführt ist» Der Begrenzer kompensiert Aussetzer
fc im Informationssignal.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt das Blockscfaaltscfaema
einer Ausführungsform der erf'indungsgemäßen Schaltungsanordnung»
Auf einem Aufzeichnungsträger 2 ist ein Inforjaatxonssigraal }
beispielsweise ein Videosignal mit Hilfe der Winkelaodulationstechnik
aufgezeichnet. "Winkelmodulation" (WM) soll hier alle
Arten von Frequenz- und Phasenmodulation (FM und PM) umfassen*
Die für die Wiedergabe des auf ge zeichnest en Inf ormatiioassignals
erforderliche Einrichtung ist in stark vereinfachter Fmx*m
dargestellt. Derartige Einrichtungen sind bekannt und findem bei
den derzeit gebräuchlichen Geräten allgemein Anwendung <>
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Der Aufzeichnungsträger 2 wird durch eine Antriebsachse 6
und eine Andrückrolle 8 an einem Wandler ~>der Magnetkopf 4 vor —
beitransportiert. Er kann als Endlosschleife ausgebildet sein, oder es können geeignete Abwickel- und Aufwickelspulen (nicht gezeigt)
vorgesehen sein.
Die an den Wandler 4 angekoppelte Aufnahme- und Wiedergabeschaltung
10 gibt in Zusammenarbeit mit- dem Aufzeichnungsträgertransport
und dem Wandler das auf dem Aufzeichnungsträger 2 als
WM-Informationssignal aufgezeichnete Videosignalgemisch wieder.
Obiiohl man sich verschiedener Arten von Winkelmodulation für das
Videosignal bedienen !:ann, verwendet man derzeit am häufigsten Frequenzmodulation (FM) mit irgendeinem verhältnismäßig konstanten
Hüllkurvenpegel. Im vorliegenden Fall sei vorausgesetzt, daß
die Informati >n auf dem Aufzeichnungsträger 2 mit Frequenzmodulati
)ΐι aufgezeichnet ist. Die Aufnahme- und Wiedergabeschaltung 10
kann Konroensations- und \?erstarkeranordnungen zum ausgangsseitigen
Bereitstellen eines gewünschten Wiedergabesignalpegels enthalten. Der Ausgang 12 der Aufnahme- und Wiedergabeschaltung 10
ist über die Leitung 14 direkt an den Eingang 16 einer Begrenzerschaltung 18 angekoppelt. Außerdem ist der Ausgang 12 über eine
Verzögerungsanordnung 20 an den Eingang 16 der Begrenzerschaltung
18 angekoppelt. Der Ausgang der Begrenzerschaltung 18 ist über
einen geeigneten Demodulator 22 an eine Videoausgangsklemme 24 angekoppelt.
Die Begrenzerschaltung 18 kann eine übliche Signalbegrenzer—
schaltung bekannter Art sein und ist daherhier nicht im einzelnen beschrieben. Für die Verzögerungsanordnung 20 kann man ebenfalls
eine übliche Verzögerungsleitung oder anderweitige Speichereinrichtung bekannter Art verwenden. Derartige Verzögerungsleitungen
haben die Eigenschaft, das hindurchgehende Signal zu dämpfen oder
abzuschwächen, und zwar um beispielsweise in der Größenordnung von 40db. Im allgemeinen ist eine solche Dämpfung unerwünscht.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wird dagegen die Verzögerungs
dämpfung zweckvoll ausgenützt, wie noch erläutert werden wird. Die
verwendete Verzögerungsanordnung sollte daher eine Dämpfungs-
109809/2003 , BAD pfiiGtNAL
charakteristik haben«, die einen Ausgangspegel liefert, der beträchtlich
unter dem Pegel des Signals in der Leitung 14 liegt. Der Demodulator 22 ist in bekannter Weise so ausgebildet, daß er
die spezielle WinkeXmadulationsart., die bei der ursprünglichen In
formationsaufzeichnung auf dem Aufzeichnungsträger 2 verwendet
wurde, verarbeitet, d.h. demoduliert.
Im Betrieb der Anordnung wird das FM-Signal vom Aufzeichnungsträger
2 durch den Wandler 4 und die Wiedergabeschaltung wiedergegeben. Das FM-Signal wird gleichzeitig dem Eiagaag der
Begrenzerschaltung 18 direkt sowie über die Verzögerungsanordnung
20 zugeleitet. Während die Anordnung hier in Blockform dargestellt ist, können die Eingangs- und die Ausgangsimpedanz der Schaltung
10, der Verzögerungsanordnung 20 und. der Begrenzerschaltung 18 so
bemessen werden, daß am Eingang der Begrenzerschaltung 18 im wesentlichen
das volle Ausgangssignal der Verzögerungsanordnung und das volle Signal in der Leitung 14 anstehen» Stattdessen können
auch geeignete Isolier- oder SignalVereinigungsanordnungen
bekannter Art für die entsprechenden Signalwege vorgesehen werden.
Es sei angenommen, daß die Verzögerung der Verzögerungsanordnung
20 einem Horizontalzeilenintervall des vom Aufzeichnungsträger
2 abgespielten Videoinformationssigpals äquivalent ist. Wenn ein Aussetzer oder Verlust des Wiedergabesignals auftritt,
hat dies zur Folge, daß der Signalpegel, der aus der Leitung am Eingang der Begrenzerschaltung 18 erscheint, erheblich abfällt.
Jedoch ist außerdem das Signal aus der vorausgegangenen Zeile der abgespielten Videoinformation, obschon durch die Verzögerungsanordnung
20 um beispielsweise 40 db gedämpft, vorhanden«, Der Begrenzungspegel
der Begrenzerschaltung 18 ist so eingestellt, daß
sich für das gedämpfte Signal von der Verzögerungsanordnung 20 ein gesättigter oder fester Ausgangspegel ergibt« Und zwar ist
der Begrenzungspegel der Begrenzerschaltung 18 auf einen Wert unterhalb
des Ausgangspegels der Verzögerungsanordnung 20 eingestellt, so daß das Ausgangssignal der Verzögerungsanordnung 20
ausreiclit, um die Begrenzerschaltung 18 zu sättigen. Dadurch beliefert die Begrenzerschaltung 18 den Eingang des Demodulators
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22 mit einem Signal, durch welches die Kontinuität; der demodulierten
Videoinformation erhalten bleibt, so daß sich eine annehmbare Bildwiedergabe trotz des Aussetzers in der abgespielten Videoinformation
ergibt. Erforderlichenfalls können Verstärkeranordnungen
in der Wiedergabeschaltung 10 oder getrennt davon verwendet werden, um einen Wiedergabesignalpegel zu erzeugen, der bei Dämpfung
durch die Verzögerungsanordnung 20 .immer noch ausreicht, um am Ausgang der Begrenzerschaltung 18 ein Signal mit gesättigtem
Pegel, d.h. fester Amplitude zu erzeugen. In der nächsten Horizon talzeile der wiedergegebenen Videoinformation fehlt am Eingang
der Begrenzerschaltung 18 auch das Ausgangssignal der Verzögerung^
anordnung 20, da jetzt der Aussetzer diese durchläuft. Jedoch erscheint
nunmehr im Anschluß an die Dauer des Aussetzers ein vollständiges Signal aus der Leitung 14 am Eingang der Be-grenzerschaltung
18, so daß durch die üuplizierung des Aussetzers beim Durchlaufen der Verzögerungsanordnung 20 am Ausgang des Demodulators
22 effektiv kein Videosignalverlust hervorgerufen wird.
Bei der vorliegenden Anordnung tritt am Eingang der Begrenzerschaltung
l8 eine unerwünschte StörSignalkomponente auf. Zwar
könnte man vermuten, daß diesleinen unannehmbaren Moire-Effekt im
Videoausgangssignal zur Folge hatj da aber die Störkomponente um etwa
40 db unter der Nutzkomponente liegt, macht sich dieser Effekt
nur mäßig bemerkbar, was dem bei häufigem Auftreten von Aussetzern
sich ergebenden Effekt ganz erheblich vorzuziehen ist.
Mitunter kann es erwünscht sein, Kompensationsinformation aus einem anderen Intervall als dem der unmittelbar vorausgegange
nen Iiorizontalzeile der Videoinformation zu benutzen. Um solche
Kompensationsinformation aus beispielsweise der zweiten oder dritten
Zeile vor einem Aussetzer zu gewinnen, stellt man das Verzögerungsintervall der Verzögerungsanordnung 20 auf ein ganzzahliges
Vielfaches des Intervalls einer Horizontalzeile des Videoinformationssignals ein.
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Claims (6)
- Patentansprücheο ' ■\1,ί Schaltungsanordnung zum Kompensieren fehlerhafte r oder fehlender Teile eines WM-Informationssignals, gekennzeichnet durch einen Signalbegrenzer (l8) mit einem gegebenen Begrenzungspegel; eine das Informationssignal empfangende Verzögerungsanordnung (20) mit gegebener Dämpfungscharakteristik, derart, daß sie das sie durchlaufende Informationssignal als gedämpftes Ausgangssignal liefert; und eine Anordnung (l6) zum gleichzeitigen Zuleiten des Informationssignals und des Ausgangssignals der Verzögerungsanordnung an den Eingang des Signalbegrenzers.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Begrenzungspegel der Begrenzerschaltung niedriger ist als der Ausgangspegel der Verzögerungsanordnung.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang des Signalbegrenzers ein Demodulator (22) angekoppelt ist, der auch bei Auftreten von fehlerhaften oder fehlenden Teilen im Informationssignal ein kontinuierliches demoduliertes Ausgangssignal liefert.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3} soweit auf Anspruch 2 rückbezogen, gekennzeichnet durch eine Anordnung (4, 10) zum Wiedergeben des WM-Informationssignals von einem Aufzeichnungsträger (2), wobei das wiedergegebene Signal periodische Informationsteile, die normalerweise mindestens eine gegebene Amplitude haben, enthält und durch die Verzögerungsanordnung (20) um mindestens das Intervall einer Informationsperiode verzögert und außerdem auf eine Amplitude, die niedriger ist als die gegebene Amplitude, gedämpft wird; durch eine Anordnung (10), welche das ttfiedergegebene Informationssignal der Verzögerungsanordnung mit einer solchen Amplitude zuleitet,1 09809720032Π36685_ 7 —daß die Amplitude des Ausgangssignals der Verzögerungsanordnung den Begrenzungspegel des Signalbegrenzers (l8) übersteigt; und durch eine Anordnung (14), welche das wiedergegebene Informationssignal dem Eingang (lo) des Signalbegrenzers gleichzeitig mit dem gedämpften Signal direkt zuleitet.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsanordnung (20) das wiedergegebene Signal gegenüber dem direkt dem Signalbegrenzer (lS) zugeleiteten Signal um ein Zeitintervall verzögert, das gleich ist einem ganzzahligen Vielfachen des Zeitintervalls einer Informationsperiode des wiedergegebenen Signals.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 für ein Aufnahme-Wiedergabegerät für Fernsehsignale, wobei das wiedergegebene Informationssignal aufeinanderfolgende Horizontalzeilen eines Fernsehbildes darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsanordnung (20) das wiedergegebene Signal gegenüber dem direkt dem Signalbegrenzer (18) zugeführten Signal um ein einer Horizontalzeile des Fernsehbildes entsprechendes Zeitintervall verzögert.109809/20Ü3ffLeerseiteCOPY
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