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DE2036597A1 - Stromungsmesser - Google Patents

Stromungsmesser

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Publication number
DE2036597A1
DE2036597A1 DE19702036597 DE2036597A DE2036597A1 DE 2036597 A1 DE2036597 A1 DE 2036597A1 DE 19702036597 DE19702036597 DE 19702036597 DE 2036597 A DE2036597 A DE 2036597A DE 2036597 A1 DE2036597 A1 DE 2036597A1
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DE
Germany
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flow
ultrasonic
transmitter
receiver
rod
Prior art date
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Application number
DE19702036597
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English (en)
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DE2036597C (de
DE2036597B2 (de
Inventor
Hiroo Noguchi Masanon Musashino Tokio Yamasaki (Japan) P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yokogawa Electric Corp
Original Assignee
Yokogawa Electric Works Ltd
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Publication date
Application filed by Yokogawa Electric Works Ltd filed Critical Yokogawa Electric Works Ltd
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Publication of DE2036597A1 publication Critical patent/DE2036597A1/de
Publication of DE2036597B2 publication Critical patent/DE2036597B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2036597C publication Critical patent/DE2036597C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/20Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow
    • G01F1/32Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow using swirl flowmeters
    • G01F1/3209Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow using swirl flowmeters using Karman vortices
    • G01F1/3218Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow using swirl flowmeters using Karman vortices bluff body design
    • GPHYSICS
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    • G01F1/325Means for detecting quantities used as proxy variables for swirl
    • G01F1/3282Means for detecting quantities used as proxy variables for swirl for detecting variations in infrasonic, sonic or ultrasonic waves, due to modulation by passing through the swirling fluid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Strömungsmesser Die Erfindung betrifft einen Strömungsmesser mit einem Strömungshindernis zur Erzeugung von Karman-Wirbeln in einer eine Leitung durchsetzenden Strömung.
  • Wird ein beispielsweise durch einen zylindrischen Gegenstand 1 gebildetes Strömungshindernis in eine Strömung F (vgl. Fig. 1) eingetaucht, so bilden sich stromabwärts von dem zylindrischen Gegenstand 1 in regelmäßigen Abständen abwechselnd auf beiden Seiten nach innen drehende Wirbel 2, die vom Gegenstand 1 in zwei parallelen Reihen, gegeneinander versetzt, stromabwärts geführt werden. Diese Wirbelreihen werden als Karman-Wirbelstraße bezeichnet. Das Wachsen und Ablösen der Wirbel erfolgt abwechselnd auf den beiden Seiten des zylindrischen Gegenstandes in periodischer Weise, so daß sich das dargestellte versetzte Muster von Wirbeln ergibt. Es ist ferner bekannt, daß diese Wirbel mit einer von der Strömung geschwindigkeit bestimmten Frequenz stromabwärts abgestoßen werden. Basierend auf den oben erläuterten physikalischen Vorgängen wurden bereits Strömungsmesser vorgeschlagen, die zum Zwecke der Messung der Strömungsgeschwindigkeit oder der Strömungsmenge die Zahl von Druck- oder Geschwindigkeitsänderungen bestimmten, die durch diese Wirbel hervorgerufen werden; zu diesem Zweck wird stromabwärts des Strömungshindernisses ein Sensor, beispielsweise ein Hitzdraht, angeordnet.
  • Da Jedoch bei den bekannten Einrichtungen das Detektorelement, beispielsweise ein Ilitzdraht, unmittelbar in die zu messende Strömung, beispielsweise eine Flüssigkeit, eingetaucht ist, treten Probleme auf, wie die Korrosion des itzdrahtes verhindert werden kann, wie das Verhältnis des Strömungsmitteldruckes vergrößert und wie die Lebensdauer der Enrichtung verlängert werden kann.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Strömungsmesser zu entwickeln, der unter Vermeidung der Mängel der bekannten Ausführungen zur Bestimmung der Zahl der abgestoßenen Wirbel eine mit dem Strömungsmittel nicht in Berührung kommende Einrichtung benutzt.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß ein Ultraschallsender, ein Ultraschallempfänger und ein Zähler so angeordnet sind, daß die vom Sender erzeugten Ultraschallwellen die Strömung und die Karman-Wirbel durchsetzen und dann vom Empfänger aufgenommen werden, wobei der Zähler die Anzahl der Anderungen der von den Ultraschallwellen vom Sender bis zum Empfänger benötigten Ausbreitungszeit bestimmt.
  • Diese und weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung einiger in der Zeichnung veranschaulichter Ausführungsbeispiele hervor. Es zeigen Fig. 1 die Bildung von Karman-Wirbeln stromabwärts eines Strömungshindernisses; Fig. 2A ein teilweise geschnittenes Ausführungsbeispiel der Erfindung; Fig.2B einen Querschnitt längs der Linie IIB-IIB in Fig. 2A; Fig. 3 eine Schemadarstellung, die die Verbindung der AusfUhrung gemäß den Fig. 2A und 2B mit den elektrischen Schaltungselementen veranschaulicht; Fig. 4A bis 4D Schemadarstellungen zur E4lEuterung der Wirkungsweise der Ausführung der Fig. 2A und 2B; Fig. 5 ein Diagramm des Ausgangssignales der Anordnung gemäß Fig. 3; Fig. 6A eine teilweise geschnittene Schemaansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles; Fig. 6B einen Querschnitt längs der Linie VIB-VIB der Fig. 6A; Fig. 7A und 7B Diagramme der Ausgangssignale des Ausführungsbeispieles der Fig. 6A und 6B; Fig. 8 eine Prinzipdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles der Erfindung; Fig. 9A und 9B Diagramme der Ausgangssignale der Anordnung gemäß Fig. 8; Fig.lOA eine Perspektivansicht eines zur Erzeugung der Karman-Wirbel geeigneten Strömungshindernisses (abweichend von dem der Fig. 2, 6 und 8); Fig.10B einen Schnitt längs der Linie X-X der Fig. 1OA zur Erläuterung der Wirkungsweise; Fig.11A eine Perspektivansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles eines Strömungshindernisses; Fig.11B bis 11D Querschnitte längs der Linien X1-X1 (Fig. 11A) bzw. Y1-Y1 (Fig. 11B) bzw. Z1-Z1 (Fig.llb); Fig.12A eine Perspektivansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles der Erfindung; Fig.12B bis 12D Querschnitte längs der Linie X2-X2 (Fig.12A) bzw. Y2 bzw. Z2-Z2 (Fig. 12B)g Fig.13A eine Schemadarstellung ähnlich Fig. 2A unter Verwendung des Strdmungahindernisses der Fig. tIA bis liD; Fig.13B einen Querschnitt längs der Linie XIIIB-XIIIB der Fig. 13A.
  • Ein Strömungshindernis in Form eines zylindrischen Gegenstandes 1 ist gemäß den Fig. 2A und 2B in eine Strömung F so eingetaucht, daß seine Längsachse etwa eisen rechten Winkel mit der Strömungsrichtung bildet. Von dem die Wirbel erzeugenden Stab 1 losen sich nach innen drehende Karman-Wirbel 2 ab. Die Strömung F durchsetzt eine Rohrleitung 3. Auf der Leitung 3 ist stromabwärts des Stabes 1 ein Ultraschallsender 4 angebracht, der einen Ultraschallstrahl durch die Strömung sendet. Auf der dem Sender 4 gegentiberliegenden Seite der Rohrleitung 3 ist ein Ultraschallempfänger 5 angebracht, der die vom Sender 4 ausgesandten Ultraschallsignale aufnimmt. Der Sender 4 und der Empfänger 5 sind 80 angeordnet, daß ihre Verbindungslinie etwa rechte Winkel sowohl mit der Strdmungßriehtung F als auch mit der Längsachse des Stabes 1 bildet. Sender 4 und Empfänger 5 bilden eine Einrichtung zur Ermittlung der pro Zeiteinheit passierenden, vom Stab 1 abgelösten Wirbel.
  • Das in Fig. 3 dargestellte Prinzipschaltbild mit dem Austtlhrungsbeispiel der Fig. 2A und 2B enthält einen elektronischen Kreis A mit einem Impulsgenerator, einem Verstärker und dergleichen, ferner einen Demodulator DM für Frequenzmodulationssignale sowie einen Zähler CO. Der elektronische Kreis A liefert ein Impulssignal an den Ultraschallsender 4, der Ultdraschallßignale zum Empfänger 5 hin aussendet. Der elektronische Kreis A liefert dann ein neues Impulssignal zum Sender 4, wenn er ein Signal vom Empfänger 5 erhält. Wird dieser Vorgang wiederholt, So erhält man am Ausgang des elektronischen Kreises A ein periodisches Signal Po, dessen Wiederholungsfrequenz proportional zum Kehrwert der Zeit ist, die das vom Sender 4 ausgesandte Ultraschallsignal zum Durchlaufen der Strecke zwischen dem Sender 4 und dem Empfänger 5 in der Strömung F benötigt. Es handelt sich um ein sogenanntes Rundsingveriahrenn, wobei die Frequenz des am Ausgang des elektronischen Kreises A vorhandenen Signales Po als "RundsingRrequenz" bezeichnet wird.
  • Die Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispieles soll im folgenden anhand der Fig. 4A bis 4C erläutert werden.
  • Das Ultraschallsignal durchsetzt das Medium mit einer konstanten Geschwindigkeit. Herrscht in dem Medium Jedoch eine Strömung mit einer aeschwindigkeitskomponente einer Richtung, die mit der Bewegungsrichtung des Ultraschallsignales zusammenfällt, so ändert sich die Bewegungsgeschwindigkeit des Ultraschallsignales im Medium in Abhängigkeit von der Größe und Richtung dieser Geschwindigkeitskomponente des Mediums.
  • a) Ist kein Wirbel 2 in dem Ultraschallweg SP vorhanden längs dem die Ultraschallwellen vom Sender 4 zum Empfänger 5.
  • sich ausbreiten (vgl. Fig. 4A), ist also in diesem Weg SP keine Geschwindigkeitskomponente der Strömung des Mediums mit einer Richtung vorhanden, die mit der des Ultraschallsignales zusammenfällt, so ergibt sich die Zeit t 0 des sich vom Sender 4 zum Empfänger 5 ausbreitenden Ultraschallsignales, also die Strecke zum Durchlaufen des Weges SP, aus folgender Gleichung: (1) Ro D v Hierbei bedeuten V die Geschwindigkeit des Ultraschallsignalei im Medium F und D die Länge des Weges SP, d.h. den Abstand zwischen dem Sender 4 und dem Empfänger 5.
  • b) Ist ein nach innen drehender Wirbel 2 in der Bewegungsbahn SP vorhanden und ist die quergerichtete Geschwindigkeits komponente des Wirbels 2 vom Empfänger zum Sender gerichtet (vgl. in Fig. 4B die Komponente V1), so ergibt sich die Ausbreitungszeit T des Ultraschallsignales vom Sender 4 zum Empfänger 5 durch das Medium aus folgender Gleichung: (2) #1 = d + D-d V-V1 V Hierbei ist d der Ersatzdurchmesser des Karman-Wirbels 2.
  • c) Strömt der betrachtete Wirbel 2 aus der Lage der Fig. 4B in die Lage gemäß Fig. 4C, so kehrt sich die Richtung der in der Bewegungsbahn SP liegenden Geschwindigkeitskomponente des Wirbels 2 um (vgl. in Pig. 4C die Komponente V2); die Ausbreitungszeit <2 des Ultraschallsignales ergibt sich dann aus folgender Gleichung: (3) d D-d V+V2 V Wie eine Betrachtung der Fälle a), b) und c) zeigt, vergrößert bzw. verringert sich die Ausbreitungszeit T des die Strecke SP durchsetzenden Ultraschallsignales gegenüber der Zeit #0 beim Hindurchlaufen eines Karman-Wirbels durch den 0 Ausbreitungsweg SP der Ultraschallwellen.
  • Das Diagramm der Fig. 5 zeigt die Beziehung zwischen der Ausbreitungszeit Tdes Ultraschallsignales und der Zeit t. Die Zahl der Xnderungen der Zeit tpro Zeiteinheit entspricht der Anzahl der Wirbel, die den Ausbreitungsweg SP passieren, d.h.
  • der Zahl der sich von dem Stab 1 ablösenden Wirbel.
  • Hieraus ergibt sich, daß sich die Frequenz des Ausgangssignales Po am Ausgang des elektronischen Kreises A (Fig. 3) mit der Anzahl der Änderungen der Ausbreitungszeit 15 de Ultraschallsignales ändert. Anders ausgedrückt: man erhält am Ausgangsanschluß des elektronischen Kreises A ein Signal Po, das mit der Zahl der den Ausbreitungsweg SP passierenden Karman-Wirbel frequenzmoduliert ist. Dieses Signal Po wird durch den Demodulator DM demoduliert; sein Ausgangssignal wird dem Zähler CO zugeführt, dessen Zählwert ein Maß für die Strömungsgeschwindigkeit ist.
  • Das in Fig. 6 dargestellte weitere Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält wie das zuvor erläuterte Beispiel einen in die Strömung F (das Medium) eingetauchten, die Karman-Wirbel erzeugenden Stab 1. Ein plattenförmiger Vibrator 6 besteht aus einem die Ultraschallwellen reflektierenden Mateial und ist zum Zwecke der Vibration auf einer Welle 7 angeordnet. Die Welle 7 ist in der Rohrleitung 3 stromabwärts des Stabes 1 so angeordnet, daß ihre Achse etwa parallel zu der des Stabes 1 liegt. Die Stärke L des Vibrators 6 ist großer als der Durchmesser des Ultraschallstrahles gewählt; befindet sich der Vibrator 6 daher in der Lage gemäß Fig. 6B, so kann das vom Sender 4 ausgesandte Ultraschallsignal nicht zum Empfänger 5 gelangen. Der Vibrator 6 rührt nun um die Welle 7 in Richtung der Pfeile al bzw. a2 (Fig. 6B) eine hin- und hergehende Flatterbewegung in Abhängigkeit von den durch den Stab 1 erzeugten Wirbeln aus. Die Anzahl der Vibrationen des Vibrators 6 ist dabei streng proportional zur Zahl der vom Stab 1 erzeugten Wirbel, d.h. zur Zahl der Karman-Wirbel0 Der Ultraschallsender 4 und der Ultraschallempfänger 5 sind an der Rohrleitung 3 stromabwärts des Stabes 1 so angebracht, daß die den Sender 4 und dem Empfänger 5 verbindende Linie etwa parallel zur Achse der Welle 7 verläuft. Der vom Sender 4 emittierte Ultraschallstrahl wird aufderdem Sender 4 gegendberliegenden Seite vom Vibrator 6 reflektiert, wenn sich dieser in der Lage gemäß Fig. 6B befindet.
  • Wird nun der Vibrator 6 in Richtung des Pfeiles al oder a2 durch einen Karman-Wirbel 2 gedreht und dadurch gegenüber der Bewegungsbahn SP ausgelenkt, so gelangt das Ultraschallsignal vom Sender 4 zum Empfänger 5. Kehrt dann der Vibrator 6 aus seiner Ablenkstellung wieder in die Mittellage, d.h. in die Bewegungsbahn SP gemäß Fig. 6B zurück, so wird das vom Sender 4 ausgesandte Ultraschallsignal wieder durch den Vibrator 6 reflektiert und kann daher nicht zum Empfänger 5 gelangen.
  • Der geschilderte Vorgang wiederholt sich dann bei Jedem Vorbeilaufen eines Karman-Wirbels am Vibrator 6.
  • Werden dem Ultraschallsender 4 von einem Impulssignalgenerator OS laufend Impulssignale zugeführt, so emittiert der Sender 4 laufend Ultraschallsignale in Richtung auf den Empfänger 5.
  • Man erhält dann an den Ausgangsanschlüssen des Empfängers 5 Ausgangssignale gemäß den Fig. 7A und 7B. Diese Ausgangssignale sind proportional zur Vibrationszahl des Vibrators 6 unterbrochen.
  • Das in Fig. 7A dargestellte Ausgangssignal des Empfängers 5 ergibt sich, wenn die Strömungsgeschwindigkeit des Strömungsmittels (Mediums) F klein und infolgedessen auch die Vibrationszahl des Vibrators 6 verhältnismäßig klein ist. Das in Fig. 7B dargestellte Ausgangssignal des Empfängers 5 ergibt sich dagegen bei verhältnismäßig großer Strömungsgeschwindigkeit und entsprechend großer Vibrationszahl des Vibrators 6.
  • Man kann infolgedessen die Strömungsgeschwindigkeit bzw. die Strömungsmenge durch Zählen der unterbrochenen Ausgangs signale des Empfängers 5 messen. Die Schaltungselemente A, DM DM und CO erfüllen zu diesem Zweck die gleichen Funktionen wie gemäß Fig. 3.
  • Bei dem in Fig. 8 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel sind gleichfalls ein zur Wirbelerzeugung dienender Stab 1, eine Welle 7 und ein Vibrator 6 in der Leitung 3 angebracht. Der Ultraschallsender 4 und der Empfänger 5 sind Jedoch auf einer einzigen Seite, und zwar auf der der Seite 6A des Vibrators 6 gegenüberliegenden Seite der Leitung 3 angeordnet. Der Vibrator 6 besteht aus den Teilen 61 und 62S wobei der näher an der Welle 7 befindliche Teil 61 aus einem Material besteht, das die Ultraschallwelle nicht reflektieren kann, während der anschließende Teil 62 aus einem reflektierenden Material besteht. Ein elektronischer Kreis A mit einem Impuls verstärker, einem Verstärker und dergleichen liefert einen Impuls an den Sender 4 zur Erzeugung von Ultraschallsignalen. Das vom Sender 4 emittierte Ultraschallsignal ist auf den Vibrator 6 gerichtet, wird von diesem reflektiert und dann durch den Empfänger 5 aufgenommen. Der elektronische Kreis A liefert ein neues Impulssignal an den Generator 4, wenn der Empfänger 5 das reflektierte Ultraschallsignal aufgenommen hat. Diese Elemente arbeiten somit ebenso wie bei der Ausführung gemäß Fig. 3 entsprechend einem t'Rundsingverfahren". Wie zuvor sind noch ein Frequenzmodulations-Demodulator DM und ein Zähler CO vorgesehen.
  • Die Ausbreitungszeit rt des Ultraschallsignales vom Sender 4 zum Vibrator 6 und von diesem zum Empfänger 5 ergibt sich aus folgender Gleichung: (4) 1C = kV V Hierbei ist D der doppelte Abstand zwischen Sender 4 bzw.
  • Empfänger 5 und Vibrator 6, V die Geschwindigkeit des Ultraschallsignales im Strömungsmittel F und k eine Konstante.
  • Bei der Ausführung gemäß Fig. 8 ändert sich die Ubertragungslänge D des Ultraschallsignales entsprechend den Vibrationen des Vibrators 6; demgemäß ändert sich auch die Zeit T mit der Vibration des Vibrators 6. Entsprechend schwankt daher auch die Frequenz der Impulse, die vom elektronischen Kreis A abgegeben werden (vgl. Fig. 9). Das Signal Po wird daher entsprechend der Vibration des Vibrators 6 frequenzmoduliert. Fig. 9A zeigt den Fall einer verhältnismäßig hohen Geschwindigkeit der Strömung F, während in Fig. 9B der Fall einer verhältnismäßig geringen Geschwhdigkeit dargestellt ist. Da das Ultraschallsignal im allgemeinen in der Strömung F gedämpft wird, ist das Ausgangs signal Po leicht amplitudenmoduliert entsprechend der Vibration des Vibrators 6 (vgl. Fig. 9A und 9B). Das Ausgangssignal Po des Empfängers 5 wird durch den Demodulator DM demoduliert und durch den Zähler CO gezählt, der somit ein Maß für die Strömungsgeschwindigkeit der Strömung F liefert.
  • In den Fig. lOA und lOB ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines zur Wirbelerzeugung in die Strömung F eingetauchten Stabes 1 veranschaulicht. Hierbei sind in den Stab 1 eine Anzahl von Querbohrungen 11 so vorgesehen, daß die Längsachsen dieser Bohrungen parallel zueinander und senkrecht zur Längsachse des Stabes 1 liegen. Wird der Stab 1 in die Strömung eingetaucht, so kann das Strömungsmittel in beiden Richtungen frei durch die Bohrungen 11 hindurchströmen, wodurch eine Stabilisierung in der Bildung und im Ablösen der Karman-Wirbel erreicht und die Reihen der Karman-Wirbel reguliert werden. Wird der Stab 1 mit einer Anzahl von Bohrungen 11 in die Strömung F eingetaucht (vgl. Fig. lOB), so daß die Längsachse des Stabes 1 etwa senkrecht zur Richtung der Strömung F verläuft, so teilt sich die Strömung F beim Auftreffen auf den Stab 1 in zwei Teilströme F1 und F2 auf, die den Stab 1 auf entgegengesetzten Seiten mströmen; die Karman-Wirbel 2 werden stromabwärts des Stabes 1 in regelmäßigen Abständen abwechselnd erzeugt. Währenddessen kann das Strömungsmittel frei durch die Bohrungen 11 hindurchtreten bzw. sich in diesen Bohrungen aufgrund der kombinierten Wirkungen des Strömungsmitteldruckes sowie der Strömungsmittelbewegung in der Nähe der Mündungen der Bohrungen 11 bewegen. Die Teilstrmungen F1 und F2 auf den beiden Seiten des Stabes 1 werden infolgedessen durch die Strömung in den Bohrungen 11 beeinflußt; an entgegengesetzten öffnungen der Querbohrungen 11 wird das Strömungsmittel abwechselnd angesaugt und abgestoßen. Wird gerade der Wirbel 2 in der Teilströmung F1 gebildet, wie Fig. lOB zeigt, so bewegt sich das Strömungsmittel in den Querbohrungen 11 in Richtung des Pfeiles a3, so daß das Str8mungsmîttel auf der Seite der Teliströmung 1 angesaugt, auf der Seite der Teliströmung Es dagegen abgestoßen wird.
  • Befindet sich eine Grenzschicht, die die gekrümmte Oberfläche eines Strömungshindernisses umströmt, in einem Zustand, in dem sie sich leicht von der Oberfläche des Strömungshindernisses ablöst, so erleichtert das Ausströmen von Strömungsmittel aus einer öffnung nahe dem Ablösungspunkt das Ablösen der Strömung von der Oberfläche des Strömungshindernisses, während ein Ansaugen von Strömungsmittel in eine solche Bohrung das Ablösen der Strömung von der Oberfläche verzögert. Anders ausgedrückt: das Ansaugen und Abstoßen des Strömungsmittels an den öffnungen der Querbohrungen steuert wirksam und zuverlässig die Bildung und das Ablösen der Karman-Wirbel. Ein Stab 1 mit einer Vielzahl von Querbohrungen 11 (gemäß den Fig. lOA und lOB) kann daher die Bildung und das Ablösen der Karman-Wirbel stabilisieren und die stromabwärts sich bewegenden Reihen von Karman-Wirbeln regulieren; weiterhin wird dadurch auch die Abmessung der Karman-Wirbel etwa konstantgehalten.
  • Die Fig. llA bis llD zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Stabes 1 zur Wirbelerzeugung. Der Stab enthält eine Anzahl von öffnungen 12A, 12B, die in Längsrichtung angeordnet sind und auf gegenüberliegenden Seiten des Stabes liegen.
  • Das Ansaugen und Ausstoßen des Strömungsmittels erfolgt Jeweils abwechselnd durch die öffnungen 12A und 12B. Im Stab 1 sind in Richtung seiner Längsachse verlaufende Hohlräume 13 und 14 vorgesehen, wobei der Hohlraum 13 den öffnungen 12A und der Hohlraum 14 den öffnungen 12B gegenüberliegt. Zwischen den Hohlraum men 13 und 14 ist eine Trennwand 15 mit einer Bohrung 16 vorgesehen, über die die beiden Hohlräume miteinander in Verbindung stehen.
  • Die Fig. 12A bis 12D zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Stabes 1 zur Wirbelerzeugung. Dieser Stab enthält auf gegenüberliegenden Seiten Schlitze 12A' und 12B' (statt der Offnungen 12A, 12B gemäß Fig. 11). In der Trennwand 15 sind (statt der einzigen Bohrung 16 gemäß Fig. 11) eine Anzahl von Bohrungen 16 vorgesehen. Im übrigen entspricht dieses Ausführungsbeispiel dem der Fig. 11.
  • Das in den Fig. 13A und 13B dargestellte Ausführungsbeispiel verwendet zur Wirbelerzeugung einen Stab gemäß den Fig. 11A und llB. Die auf den Stab 1 auftreffende Strömung wird in zwei Teilströme F1 und F2 unterteilt, die unter Bildung der Karman-Wirbel die beiden Seiten des Stabes 1 umströmen. Das durch die Offnungen 12A und 12B in die Hohlräume 13 und 14 gelangende Strömungsmittel kann sich durch die Bohrung 16 frei von dem einen Hohlraum in den anderen Hohlraum verlagern und wird in den Hohlräumen 13 und 14 homogenisiert; durch das synchronisierte Ansaugen und Abstoßen der Strömung durch die Öffnungen 12A und 12B (deren Wirkung durch die Hohlräume vergleichmäßigt wird) wird der Ablösezustand der Grenzschicht in den Teilströmen F1 und F2 längs beider Seiten des Stabes 1 gleichzeitig gesteuert. Gleichmäßige Bedingungen für die Bildung und das Ablösen von Wirbeln in Achsrichtung des Stabes 1 sowie das Ansaugen und Abstoßen der Strömung werden abwechselnd auf gegenüberliegenden Seiten des Stabes 1 im ganzen axialen Längsbereich des Stabes 1 bewirkt.
  • Durch die kombinierte Wirkung des Ansaugens und Abstoßens des Strömungsmittels durch die Öffnungen 12A und 12B sowie die gleichförmige Wirbelbildung längs der Achse des Stabes 1 mittels der Hohlräume 13 und 14 erfolgt eine weitere Stabilisierung der Bildung und des Ablösens der Karman-Wirbel in Längsrichtung der Stab achs sowie eine Stabilisierung stromabwärts des Stabes 1. Auf diese Weise werden die Rethen-der Karman-Wirbei in drei Dimensionen reguliert und die Abmessungen jedes Karman-Wirbels etwa konstant&ehalten.
  • Bei Verwendung der in den Fig. 10 bis 12 dargestellten Stäbe zur Wirbelerzeugung kann somit die 5trdmungsgeschwindigkeit besonders zuverlässig und genau gemessen werden.
  • Da die Zahl der sich stromabwärts von dem Strömungshlndernis bewegenden Karman-Wirbel mittels einer Ultraschalleinrichtung gemessen wird, kommt diese Einrichtung nicht unmittelbar mit der zu messenden Strömung in Berührung. Die Erfindung kann daher bei beliebigen Strömungsmitteln, insbesondere also auch bei aggressiven Flüssigkeiten, wie Säuren oder Alkalien, eingesetzt werden.
  • Das erfindungsgemäße Gerät ist korrosions- und druckfest und zeichnet aich durch einen robusten Aufbau aus.

Claims (6)

Patentansprüche
1.) Strömungsmesser mit einem Strömungshindernis zur Erzeugung von Karman-Wirbeln in einer eine Leitung durchsetzenden Strömung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Ultraschallsender, ein Ultraschallempfänger und ein Zähler so angeordnet sind, daß die vom Sender erzeugten Ultraschallwellen die Strömung und die Karman-Wirbel durchsetzen und dann vom Empfänger aufgenommen werden, wobei der Zähler die Anzahl der Änderungen der von den Ultraschallwellen vom Sender bis zum Empfänger benötigten Ausbreitungsgeschwindigkeit bestimmt.
2.8 Strömungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler einen die Periode eines elektrischen Signales in eine Impulsfrequenz umformenden Wandlerkreis (sogenannten nRundsingkreisn) enthält, der beim Empfang von Signalen des Ultraschallempfängers Impulssignale dem Ultraschallsender zuführt, daß ferner zu dem Zähler ein Frequenzmodulatiqns-Demodulator zur Demodulation der Ausgangssignale des elektronischen Kreises enthält sowie eine Zähleinrichtung zum Zählen der Ausgangs signale des Demodulators.
3.) Strömungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungshindernis durch einen Stab gebildet wird, der eine Querbohrung aufweist, die in der Nähe des Punktes mündet, an der sich die Grenzachicht der Strömungvon dem Stab ablöst.
4.) Stromungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Str5mungshindernis durch einen Stab mit zwei Hohlräumen gebildet wird, die durch eine Trennwand voneinander getrennt sind, in der sich eine Bohrung befindet, huber die die Hohlräume miteinander in Verbindung stehen, daß ferner Bohrungen oder Schlitze in der Nähe der Stelle ausmünden, an der sich die Grenzschicht der Strömung vom Stab ablöst, wobei durch diese Bohrungen oder Schlitze das Strmungsmittel in die Hohlräume eintritt.
5.) Strömungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß stromabwärts des Strömungshindernisses ein von den Karman-Wirbeln in Vibration versetzter Vibrator so angeordnet ist, daß er bei seinen Vibrationen die Ultraschallstrahlen unterbricht, wobei der Zähler die Zahl der Unterbrechungen zählt.
6.) Strömungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß stromabwärts des Strömungshindernisses ein von den Karman-Wirbeln in Vibration versetzter Vibrator so angeordnet ist, daß er die vom Ultraschallsender ausgesandten Ultraschallstrahlen reflektiert, wobei der Ultraschallempfänger auf derselben Seite wie der Sender angeordnet ist.
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FR2197114A1 (de) * 1972-08-24 1974-03-22 Ford France
EP2123879A1 (de) * 2008-05-19 2009-11-25 Delphi Technologies, Inc. Ablenkvorrichtung zum Mischen und Homogenisieren der Abgasströmung vor einem Abgaskonverter

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