DE2036155B2 - Leuchtschirm fuer eine anzeige-elektronenstrahlroehre - Google Patents
Leuchtschirm fuer eine anzeige-elektronenstrahlroehreInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J31/00—Cathode ray tubes; Electron beam tubes
- H01J31/08—Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
- H01J31/10—Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes
- H01J31/12—Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes with luminescent screen
- H01J31/15—Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes with luminescent screen with ray or beam selectively directed to luminescent anode segments
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Description
20
Die Erfindung betrifft einen Leuchtschirm für eine Anzeige-Elektronenstrahlröhre, deren Leuchtschirm
aus mehreren zur Anzeige dienenden, voneinander getrennten Anodensegmenten mit einer Leuchtstoffschicht
besteht, die über eine leitende Zwischenschicht auf einem tragenden, flächenförmigen Grundkörper
aufgebracht ist. bei dem die Anodensegmente bei auswählbarer Beaufschlagung mit der Anodenspannung
durch die von einer der Grundkörperfläche gegenüberliegenden Kathode emittierten Elektronen selektiv zum
Leuchten anregbar sind.
Es sind bereits zur Anzeige dienenden Elektronenstrahlröhren bekannt, die normalerweise die in den
F i g. 1 und 2 dargestellte Anordnung aufweisen. Eine derartige Röhre weist einen Glaskolben 1, ähnlich wie
er bei herkömmlichen Elektronenstrahlröhren verwendet wird, auf und eine lotrecht angeordnete isolierende
Schicht 2 aus Keramik oder Glimmer, die im Kolben 1 mit Hilfe eines Fußes 3 und waagerecht angeordneter
Glimmer-Platten 4 gehaltert ist. Auf der Vorderseile einer derartigen isolierenden Schicht sind voneinander
getrennte, auswählbar als Anode zu schaltende Segmente 5 vorgesehen, mit deren Hilfe zwölf Buchstaben oder
Ziffern wiedergegeben werden können. Die Segmente sind jeweils mit einer Leuchtstoffschicht 6 überzogen
und zeigen bei selektiver Erregung jeweils einen der gewünschten Buchstaben oder Ziffern an. Als Leuchtstoff
kann jedes beliebige bekannte Leuchtmaterial gewählt werden, z. B. für blaues Licht eine ZnS:
Ag-Verbindung, für grünes Licht eine ZnS: Cu-Verbindung oder für rotes Licht eine Zn3 (PO^: Mn-Verbindung.
Von der Rückseite der isolierenden Schicht führen Leitungen 7 durch sie hindurch zu den entsprechenden
Anodensegmenten 5: die anderen Enden der Leitungen sind jeweils mit entspi Gehenden Kontakts«iften 8
verbunden, welche den Kolben 1 durchsetzen. Vor den Anodensegmenten 5 ist ein Faden von etwa 30 bis 50 μΐη
Durchmesser angeordnet, der von oberen und unteren Stäben 10 bzw. 11 gespannt wird und die Kathode 9
darstellt. Die beiden Pole der Kathoden sind ebenfalls an die Kontakistifte 8 angeschlossen.
Wie erwähnt, sind bei dieser herkömmlichen Anzeigeröhre die Schichten des Leuchtstoffs unmittelbar
auf dem Grundkörper der Anodensegmente 5 aufgebracht. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Lichtausbeute
bei Anzeigeröhren, die im allgemeinen mit verhältnismäßig
niedriger Spannung betrieben werden, dadurch st;irk herabeesem wird, daß sich auf der Metalloberfläche
des Grundkörpers der Anodensegmente 5 Verunreinigungen und Oxyde befinden, welche die Elektroden
verunreinigen. Selbst wenn diese Verunreinigungen und Oxyde von der Metalloberfläche des Grundkörpers der
Anodensegmente 5 entfernt werden, wird der Leuchtstoff durch das vom Grundkörper bzw. vom Metall
während des Betriebs der Anzeigeröhre freigesetzte Gas verunreinigt wodurch die vom Leuchtstoff
abgegebene Lichtmenge verringert wird.
Zur Verhinderung einer lumineszenzschädigenden Wirkung des Schirmträgermaterials auf den Leuchtschirm
ist es jedoch auch bereits bekannt, zwischen der anodenseitigen Grundfläche, die aus Eisen, Nickel
od. dgl. bestehen kann, eine Silberzwischenlage vorzusehen. Bei der Verwendung von Zinksilikat-Leuchtstoffen
kommt der Silberunterlage auch noch die Bedeutung eines gut reflektierenden Hintergrundes zu, durch den
eine Helligkeitssteigerung hervorgerufen wird (DTPS 8 19 124).
Aus der DT-AS 12 10 091 ist auch eine Elektronenstrahlröhre
zur Anzeige von Zeichen. Buchslaben oder Ziffern der eingangs definierten Art bekannt, bei der
eine eine Raumladung erzeugende Kathode und eine mit Leuchtstoff bedeckte Elektrode vorgesehen sind.
Bei dieser bekannten Elektronenstrahlröhre ist die mit Leuchtstoff bedeckte Elektrode in ganz oder teilweise
mit Leuchtstoff bedeckte Elektrodenteile aufgeteilt, die den wiederzugebenden Zeichen oder Zeichenteilen
entsprechen und von denen jeweils nur diejenigen Elektrodenteile an positive Spannung gelegt werden,
die die gerade wiederzugebenden Zeichen oder Zeichenteile darstellen. Bei einer Ausführungsform
dieser bekannten Elektronenstrahlröhre können die ganz oder teilweise mit Leuchtstoff bedeckten Elektroden
aus leitenden Schichten bestehen, die auf einem Isolator aufgebracht sind.
Bei einer aus der DT-AS 12 52 326 bekannten Anzeige-Elektronenstrahlröhre mit zwei voneinander
unabhängigen Anzeigesystemen ist als Leuchtschirm ein Teil der Innenseite des Röhrenkolbens mit einer
transparenten, elektrisch leitenden Schicht, z. B. einer Zinnoxydschicht, und einer darauf befindlichen Leuchtstoff-Schicht
belegt.
Bei einem weiter bekannten Leuchtschirm für optische Anzeigevorrichtungen ist zur Verbesserung
des Kontrastes die Leuchtmasse auf einer möglichst schwarzen Grundlage aufgebracht. Ein solcher schwarzer
Schirm wird beispielsweise dadurch hergestellt, daß ein Nickel- oder Eisenblech mit einem Sandstrahlgebläse
mattiert wird und anschließend mit einer Schicht aus Aquadag (ein Kohlenstoffpulver enthaltendes Gemisch)
durch Bestäuben, Streichen, Spritzen oder Elektrophorese versehen wird. Auf diese so geschwärzte Unterlage
wird die Leuchtmasse aufgetragen (DT-PA L 1287 21g,
13/60).
Aus der GB-PS 4 94 651 ist es bei einer Spannungsanzeige-Elektronenröhre
bekannt, daß durch eine Zwischenschicht aus Ruß, über die die Leuchtstoffschicht
auf dem Leuchtschirm aufgebracht ist, die Lichtausbeute des Leuchtstoffs erhöht und eine lumineszenzschädigende
Wirkung des Schirmmaterials verhindert wird.
Aus der US-PS 21 43 527 ist es schließlich bekannt, bei Hochvakuum-Anzeigeröhren auf die Grundfläche
des Leuchtschirmes eine Schicht aus Natriumsilikat und darauf die Leuchtstoffschicht aufzubringen. Die Leuchtstoffschicht
wird dabei auf die Natriumsilikatschicht in trockener Form aufgesprüht, und anschließend wird das
Natriumsilikat getrocknet, um die an der Grundfläche
anhaftenden Teilchen fest mit dieser zu verbinden. Natriumsilikat wird auch als Wasserglas bezeichnet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe 7ugrunde, einen Leuchtschirm der eingangs definierten Art hinsichtlich
der erzielbaren Helligkeit bzw. der Lichtausbeute des Leuchtstoffs zu verbessern.
Ausgehend von dem Leuchtschirm der eingangs definierten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Zwischenschicht aus einer Mischung aus Kohlenstoffpulver und Wasserglas
besteht.
Versuche haben gezeigt, daß durch einen Leuchtschirm mit der erfindungsgemäßen Zwischenschicht die
doppelte Helligkeit wie mit einem Leuchtschirm erzielt wird, dessen Leuchtstoffschicht unmittelbar auf die
Oberfläche der Anode aufgetragen ist, so daß sich eine überraschende außergewöhnliche große Erhöhung der
Lichtausbeute des Leuchtstoffs erreicuen läßt. Auch gegenüber den vorstehend angegebenen bekannten
Leuchtschirmen mit anderen Zwischenschichten wird eine größere Helligkeit erzielt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine herkömmliche Leuchtstoff-Anzeigeröhre,
F i g. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht der Röhre gemäß Fi g. 1,
Fig. 3 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene perspektivische Darstellung der wichtigsten Bauteile
einer solchen Röhre mit nur einem Anodensegment des Leuchtschirms nach der Erfindung.
Der Aufbau einer herkömmlichen Anzeige-Elektro-■
ienstrahlröhre wurde bereiis eingangs in Verbindung mit den Fig. 1 und 2 erläutert. Fig. 3 zeigt dagegen in
vergrößertem Maßstab und perspektivischer Darstellung den wesentlichen Aufbau eines Anodensegments
eines erfindungsgemäß ausgebildeten Leuchtschirmes. Die Kathode 22 besteht aus einem Faden 2t, während
das Anodensegment einen aus Metall bestehenden flächenförmigen Anoden-Grundkörper 25 mit einer
Zwischenschicht 24 aufweist, auf den die Leuchtstoffschicht 23 aufgebracht ist. Wird an die Kathode 22 und
den Grundkörper 25 eine Spannung angelegt, dann wird die Leuciitstoffschicht 23 durch den von der Kathode
emittierten Elektronenstrom 26 zum Leuchten 27 angeregt.
Die Zwischenschicht 24 besteht aus einer Mischung aus Kohlenstoffpulver und Wasserglas.
Die Zwischenschicht 24 ist damit so beschaffen, daß sie während des Betriebs der Röhre keine Gase freisetzt
und nicht leicht oxydiert. Das Gemisch aus Kohlenstoffpulver und einer kleinen Menge von Wasserglas als
Zwischenschicht 24 hat den Vorteil, daß dieses Material vergleichsweise stabil bzw. neutral ist und eine
verhältnismäßig hohe Leitfähigkeit besitzt.
Der Anoden-Grundkörper 25 braucht nicht unbedingt aus Metall zu bestehen, sondern kann ebenso aus
einem Isoliermaterial bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Leuchtschirm für eine Anzeige-Elektronenstrahlröhre, deren Leuchtschirm aus mehreren zur Anzeige dienenden, voneinander getrennten Anodensegmenten mit einer Leuchtstoffcchicht besteht, die über eine leitende Zwischenschicht auf einem tragenden flächenförmigen Grundkörper aufgebracht ist, bei dem die Anodensegmente bei auswählbarer Beaufschlagung mit der Ai.odenspannung durch die von einer der Grundkörperfläche gegenüberstehenden Kathode emittierten Elektronen selektiv zum Leuchten anregbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (24) aus einer Mischung aus Kohlens4offpulver und einer kleinen Menge Wasserglas besteht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1969069158U JPS4928458Y1 (de) | 1969-07-22 | 1969-07-22 | |
| JP6915869 | 1969-07-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2036155A1 DE2036155A1 (de) | 1971-02-25 |
| DE2036155B2 true DE2036155B2 (de) | 1976-09-02 |
| DE2036155C3 DE2036155C3 (de) | 1978-05-24 |
Family
ID=26410354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702036155 Granted DE2036155B2 (de) | 1969-07-22 | 1970-07-21 | Leuchtschirm fuer eine anzeige-elektronenstrahlroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2036155B2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4377769A (en) * | 1978-09-27 | 1983-03-22 | Smiths Industries Public Limited Company | Cathodoluminescent display device including conductive or semiconductive coating on the phosphor |
-
1970
- 1970-07-21 DE DE19702036155 patent/DE2036155B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2036155C3 (de) | 1978-05-24 |
| DE2036155A1 (de) | 1971-02-25 |
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