DE2035937A1 - Sicherheitslenkrad für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Sicherheitslenkrad für KraftfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D1/00—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
- B62D1/02—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
- B62D1/04—Hand wheels
- B62D1/11—Hand wheels incorporating energy-absorbing arrangements, e.g. by being yieldable or collapsible
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Sicherheitslenkrad für Kraftfahrzeuge Es ist bekannt, in Lenkräder für Kraftfahreuge Elemente einzubauen, die bei Zusammensteßunfällen den Aufprall des nach vorne gegen das Lenkrad geschlenderten Körpers des oder plastisch Fahrers d a d u r c h entgegenwirken, daß sie elss@ @@ch/hachgeben und hierbei die Aufprallenergie mehr oder minder unschädlich machen. Derartige Mittel sind z.B. federnd, hydran lisch oder in anderer Weise wirkende Elemente, die unterhalb des Lenkrades, im Bereich der Speichen oder an anderer Stell eingebaut sein können. Die bekannten Ausführungen zum Teil von Sicherheitslenkrändern haben sich jedoch nur / durchgesetzt.
- Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Sicherheitelenkrad der beschriebenen Art und besteht darin, daß die Lenkradhabe, in Form eines mit dem verjüngten Teil nach oben gerichteten Kegelstumpfes, einer abgeflachten Halbkugel od.dgl., in Abstand unterhalb der Lenkradapsichen angeordnet and mit den Leakradapeichen vermittels eines topfartigen Zwischenstückes aus sinh bei Aufprallbeanspruchung bleibend verformenden Material, beispielsweise tisfgezegenem Eisenblech, verbunden ist. Weiterhin sind die Lenkradhabe und das Zwischenstück vorteilhaft von einem Hantel von geringer Widerstendsfähigkeit gegen achsiale Beanspruchungen umkleidet, der sowohl der Verleidung dient, der aber aufgrund seiner Materialwahl und/oder zeiner Gestaltung auch der Erfüllung der Sicherheitsfunktion des Lenkrades beiträgt. Diese beiden Punktionen werden beispielsweise erfüllt durch einen aus einem elastischen Material z.B. Kanststoff bentehenden Mantel aus stufenartig übereinanderangeordneten Eingflächen, der im Bereiche der stufsuterbindungen verminderte Druckfestigkeit hesitzt, ze daß er bei scheialer Beauspruchung auf den Vorbindungslinien in Stufenfalge zu Eruch geht und die Ringflächen sich übereinanderzehieben können.
- Bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Lenkrad rollt sich der nachgehende und bierbei bleibend verformende Boden des Zwischenstückes unter der Wirkung des aufprallanden Körpers über der kegel- oder kugelförigen Außenwand der Nabe ab, wobei die auf das Lenkrad wirkende Energle ganz oder weitgehend vernichtet wird. Hierzu tritt bei einer die Nabe und das Zwischenstüch angebenden, beispielsweise in der beschriebenen Art stufenförmig ausgebildeten Verkleidung noch deren die Aufprellenergie zusätzlich dänpfemde Wirkung.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
- Fig. 1 zeigt ein Schnittbild durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Lenkrad0 In den Fig. 2 bis 5 sind Schnittbilder durch verschiedene Ausführungen im Bereich der Lenkradnabe wiedergegeben.
- In Fig. 1 sind mit 1 das Lenkrad, mit 2 die Lenkradspeichen und mit 5 die Lenkradnabe bezeichnet. Die Lenkradnabe ist in Abstand unterhalb der Lenkradspeichen angeordnet und mit den Speichen durch ein topfartiges Zwischenstück 4 verbunden. Das Zwischenstilck hat die Form eines mit dem verjüngten Teil nach unten gerichteten Kegels und besitzt einen im Mittelteil 4a flachen, in der Randzone jedoch zu einem ringwulst 4b nach unten aus gebogenen Boden.
- Das Zwischenstück wird an seinem mittleren Bodenteil 4a durch eine aufgelegte Scheibe 5 auf der Nabe festgehalten, die vermittels Schrauben 6 oder in anderer Weise auf der Nabe 3 befestigt ist. Die obere Befestigung des Zwischenstückes an den Lenkradspeichen 2 ist im Beispielsfalle durch Nieten 7 bewirkt. Sie kann aber auch hier, lösbar oder nichtlösbar, durch andere bekannte Mittel erfolgen.
- Die Lenkradnabe 5 besitzt die Form eines mit dem verjüngten Teil nach oben gerichteten Kegelstumpfes. Anstelle der geraden Außenwand kann die Kegelstumpfnabe auch eine nach außen gerundete Außenfläche bzw. die Gestalt einer abgeflachten Kugel haben. Mit 8 ist das obere Ende der Lenksäule bezeichnet.
- Die Lenkradnabe 3 und das topfartige Zwischensttick 4 sind mit einem Mantel 9 z.B. aus Kunststoff verkleidet, der oben an den Lenkradspeichen 2 oder unten an der Lenkradnabe 5 oder an beiden befestigt sein kann0 Im Beispielsfalle ist die Befestigung unten vermittels Schrauben 15 bewirkt.
- Die Verkleidung besteht aus stufenartig übereinanderangeordneten Ringflächen 9a bis 9c9 zwischen denen Ringverbindungen 10 von verminderter Bruchfestigkeit, sog.
- Sollbruchlinien liegen Die Ausbildung und Anordnung der Ringflächen sind hierbei so getroffen, daß der Außendurchmesser einer tiefer liegenden Ringfläche, beispielsweise des Ringes 9b dem Innendurchmesser des darüberliegenden Ringes entspricht9 so daß sich die Ringe beim Brechen an den Sollbruchlinien 10 übereinanderschieben könnens Die kegelstumpfförmige Nabe 3 und das ebenfalls kegels stumpfförmige Zwischenstück 4 sind im Verhältnis zueinander so angeordnet, daß sie mit ihren verjüngten Enden auSeinander liegen.
- lm Falle einer Aufprallbelastung des Lenkrades infolge eines Fahrzeugzusammenstosses follt sich der Boden des Zwischenstückes 4 mit seinem Randwulst 4b unter völliger oder teilweiser Vernichtung der Aufprall energie über der Außenwand der ebenfalls kegelförmigen Nabe ab, zu welchem Vorgang gegebenenfalls noch das beschriebene Zubruchgehen des Mantels 9 treten kann.
- Das Zwischenstiick 4 und die Nabe 3 können naturgemäß auch eine andere Porm als in Fig. 1 dargestellt haben.
- Entscheidend ist lediglich, daß der energievernichtende Abrollvorgang gewährleistat ist. So kann das Zwischenstück 4 beispielsweise, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, auch zylindrisch und lediglich im unten @ Teil 11 kegelig ausgebildet sein. Das Swischenstück 4 kann auch (Fig. 3) einen wasgerechten Boden mit einem nur wenig eingezogenen Mittelteil aufweisen.
- Eine weitere Ausführungsmöglichkeit mit einem durchgehend geraden, ebenen Boden 13 zeigt Fig. 4 In Fig. 5 schließlich ist ein Zwischenstück 14 in Form einer abgeflachten halbkugel wiedergegeben.
Claims (6)
1. Sicherheitslenkrad für Kraftfahrzeuge, d a d u r c h g ek e n n
z e i c h n e t, daß die Lenkradnabe, (3), in Gestalt eines mit dem verjüngtem Teil
nach oben gerichteten Kegelstumpfes, einer abgeflachten Halbkugel od.dgl., in Abstand
unterhalb der Lenkradepeichen (2) angeordnet und mit diesen vermittels eines topfartigen
Zwischenstückes (4) aus sich bei Aufprallbeanspruchung bleibend verformbarem Material,
beispielsweise tiefgezogenem Eisenblech, verbunden ist.
2. Sicherheitslenkrad nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z
e i c hn e t, daß die Lenkradnabe (3) und das Zwischenstück (4) von einem Mantel
(9) von geringer Widerstandsfähigkeit gegen achsiale Meanspruchungen umkleidet ist
der aufgrund seiner Materialwehl und oder seiner Gestaltung zur Erfüllung der Sicherheitsfunktion
des Lenkrads beiträgt.
3. Sicherheitslenkrad nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z
e i c hn e t, daß der die Lenkradnabe (3) und das Zwischenstück (4) umgebende Mantel
(9) aus stufensrtig übereinander angeordneten Ringlächen (9a-9e) besteht und im
Bereich der Verbindungslinien (10) zwischen den Eingflächen von verminderter Bruchfestigkeit
ist.
. Sicherheitslenkrad nach Anspruch 1 bis 3, d a d u r c h g e k e
n nzeichnet,
daß das Zwischenstück (4) die Form eines mit dem verjüngten
Teil nach unten gerichteten Kegastumpfes hat und einen im Mittelteil (4a) flachen,
in der Randzone jedoch zu einem Ringwulst (4b) nach unten ausgebogenen Boden besitzt.
5. Sicherheitslenkrad nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zwischenstiick (14) die Gestalt einer Halbkugel mit abgeflachtem Boden (14a)
hat.
6. Sicherheitslenkrad nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigung des Zwischensttickes (4, 14) vermittels einer auf den flachen
Bodenteil (4a, 14a) aufgelegten Scheibe (5) bewirkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702035937 DE2035937A1 (de) | 1970-07-20 | 1970-07-20 | Sicherheitslenkrad für Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702035937 DE2035937A1 (de) | 1970-07-20 | 1970-07-20 | Sicherheitslenkrad für Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2035937A1 true DE2035937A1 (de) | 1972-01-27 |
Family
ID=5777310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702035937 Pending DE2035937A1 (de) | 1970-07-20 | 1970-07-20 | Sicherheitslenkrad für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2035937A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4123948A (en) * | 1976-04-01 | 1978-11-07 | Firma Petri Ag | Energy absorption element |
| EP0039404A1 (de) * | 1980-05-02 | 1981-11-11 | MOMO S.p.A. | Verformbare Verbindungsnabe zwischen dem Lenkrad und der Lenksäule |
| DE3127172A1 (de) * | 1980-08-12 | 1982-03-04 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama, Kanagawa | Armaturenbrett fuer ein kraftfahrzeug |
| DE3128785A1 (de) * | 1980-07-25 | 1982-04-08 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama, Kanagawa | Armaturenbrettverkleidung |
-
1970
- 1970-07-20 DE DE19702035937 patent/DE2035937A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4123948A (en) * | 1976-04-01 | 1978-11-07 | Firma Petri Ag | Energy absorption element |
| EP0039404A1 (de) * | 1980-05-02 | 1981-11-11 | MOMO S.p.A. | Verformbare Verbindungsnabe zwischen dem Lenkrad und der Lenksäule |
| DE3128785A1 (de) * | 1980-07-25 | 1982-04-08 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama, Kanagawa | Armaturenbrettverkleidung |
| DE3127172A1 (de) * | 1980-08-12 | 1982-03-04 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama, Kanagawa | Armaturenbrett fuer ein kraftfahrzeug |
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