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DE2035617A1 - Schaltungsanordnung zum Messen der Kapazität und des Verlustwinkels von Kon densatoren - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Messen der Kapazität und des Verlustwinkels von Kon densatoren

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DE2035617A1
DE2035617A1 DE19702035617 DE2035617A DE2035617A1 DE 2035617 A1 DE2035617 A1 DE 2035617A1 DE 19702035617 DE19702035617 DE 19702035617 DE 2035617 A DE2035617 A DE 2035617A DE 2035617 A1 DE2035617 A1 DE 2035617A1
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DE
Germany
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measuring
circuit arrangement
analog
amplifier
voltage
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DE19702035617
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English (en)
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DE2035617B2 (de
DE2035617C3 (de
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Gerhard Dipl Ing 7921 BoI Hecht
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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Publication of DE2035617B2 publication Critical patent/DE2035617B2/de
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
    • G01R27/26Measuring inductance or capacitance; Measuring quality factor, e.g. by using the resonance method; Measuring loss factor; Measuring dielectric constants ; Measuring impedance or related variables
    • G01R27/2605Measuring capacitance
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
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    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
    • G01R27/26Measuring inductance or capacitance; Measuring quality factor, e.g. by using the resonance method; Measuring loss factor; Measuring dielectric constants ; Measuring impedance or related variables
    • G01R27/2688Measuring quality factor or dielectric loss, e.g. loss angle, or power factor
    • G01R27/2694Measuring dielectric loss, e.g. loss angle, loss factor or power factor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Messen der Kapazität und des Verlustwinkels von Kondensatoren Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Messen der Kapazität und des Verlustwinkels von Kondensatoren unter Verwendung einer Schering-Meßbrücke.
  • Damit bei der Messung von Kondensatoren, insbesondere bei solchen mit kleinem Verlustwinkel, die an den Klemmen auftretenden ubergangswiderstände keine Meßfehler einbringen, ist es an sich bekannt, eine sogenannte Thomson-Meßbrücke zu verwenden, mit der Zuleitungswiderstände eliminiert werden können (vergniche Rint "Handbuch für Hochfrequenz- und Elektrotechniker" Jahrgang 1957, Band 5, Seite 692). Eine solche Thomson-Meßbrücke muß ebenso wie eine Sch,ering-Meßbrücke mit mechanischen Mitteln abgestimmt werden. Das ist zum Zweck von Serienmessungen im Prüffeld äußerst unbefriedigend, da die Abstimmzeit und der Wartungsaufwand sehr groß sind.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung anzugeben, mit der Messungen der Kapazität und des Verlustwinkels von Kondensatoren automatisch durchgeführt werden Wönnen. Das heißt, die bei den bekannten Meßbrücken erforderlichen mechanisch durchgeführten Abstimmvorgänge sollen vermieden werden, damit Serienmessungen mit vernünftigem Aufwand möglich sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer;Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zum Vermeiden von Meßfehlern, die durch Ubergangswiderstände an den Meßklemmen verursacht werden, die Schering-Meßbrücke mit einer Thomson-Meßbrücke kombiniert ist und daß zum Bestimmen des komplexen Brückenverhältnisses anstelle von Widerstands-und Kapazitätsdekaden Analog-Rechenverstärker und einstellbare Spannun teiler verwendet werden.
  • Diese einstellbaren Spannungsteiler werden in vorteilhafter Weise zum Zweck eines automatischen Brückenabgleiches durch elektronisch gesteuerte elektronische Spannungsteiler verwirklicht. Das kann mit Hilfe von Feldeffekt-Transistören-, bipolaren Transistoren oder Diodenanordnungen geschehen.
  • Beispielsweise enthält ein solcher Spannungsteiler einen als Schalter verwendeten Feldeffekt-Transistor, der in vorteilhafter Weise digital von einer Rechteckspannung angesteuert wird. Das Tastverhältnis der Rechteckspannung bestimmt dann die Einstellung des Spannungsteilers.
  • In einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist der Strom in den einzelnen Brückenzweigen praktisch von den Scheinwiderständen des zu prüfenden Kondensators und des verwendeten Normalkondensators abhängig, da an beiden relativ hohe Spannungen stehen, während die einstellbaren Elemente nur geringe Spannungen führen. Das komplexe Verhältnis dieser Ströme wird erfindungsgemäß durch einen Vergleich-mit Hilfe der Analog-Rechentechnik bestimmt. Dadurch benötigt man keine Widerstands- und Kapazitätsdekaden. Die dennoch benötigten Spannungsteiler werden in vorteilhafter Weise elektronisch ausgeführt und mit Hilfe der Digitaltechnik angesteuert. Durch diese sinnvolle Kombination der Digitaltechnik und Analog-Rechentechnik ist eine vollelektronische automatische Messung von Kondensatoren mit großer Genauigkeit und hoher Prüfgeschwindigkeit möglich, wobei die zur Messung von Kondensatoren Ulit kleinem Verlustfaktor benötigten hohen Spannungen verwendet werden können.
  • Einzelheiten und weitere Merkmale der Erfindung sollen anhand eines in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Dabei ist in Figur 1 eine Meßbrücke dargestellt, die auf der einen Seite die erfindungsgemäße Kombination einer Schering-Meßbrücke mit einer Thomson-Meßbrücke enthält und in der auf der anderen Seite der Vergleich der in den einzelnen Brückenzweigen fließenden Ströme über Analog-Rechenverstärker erfolgt. Dabei sind zum-Brückenabgleich jedoch noch mechanisch einzustellende ohmsche Spannungsteiler enthalten. Figur 2 zeigt dann die Erweiterung dieses Ausführungsbeispiels zur vollelektronischen Anordnung. Darin enthalten die zwei benötigten einstellbaren Spannungsteiler jeweils einen Feldeffekt-Transistor, der, digital gesteuert von einer Rechteckspannung, den Spannungsteiler einstellt, so daß dessen Teilerverhältnis dem Tastverhältnis der Rechteckspannung entspricht.
  • Die Rechteckspannung samt ihrem Tastverhältnis wird über einen gesteuerten Begrenzer aus einer analogen Größe und aus einem Sägezahnsignal gewonnen. Die Einstellung~der Spannungsteiler als Einstellung einer analogen Größe erfolgt damit auf digitalem Weg über ein Digitalsignal, das seinerseits aus-einer analogen Größe gewonnen wurde.
  • Im einzelnen besteht in der in Figur dargestellten Meßbrücke der eine Brückenzweig aus der Hintereinanderschaltung eines Prüfling-Kondensators Cx mit einem ohmschen Widerstand R1.
  • Im anderen Brückenzweig liegen ein Normalkondensator CN und ein ohmscher Norsalviderstand RN. Setzt man voraus, daß der Normalkondensator CN relativ klein gegenüber dem Prüfling-Kondensator Cx ist, dann kann man die Übergangswiderstände vom Prüfling-Kondensator CX zum Normalkondensator CN bzw.
  • zum Widerstand R1 vernachlässigen. An die Hintereinanderschaltung des Prd.fling-Kondensators CX und des Widerstandes R1 ist eine Wechselspannungsquelle gelegt, die auf der Widerstandsseite mit dem Bezugspotential verbunden ist.
  • Des weiteren enthält das Ausführungsbeispiel fünf Analog-Rechenverstärker V1 bis V5, die jeweils einen positiven und einen negativen Eingang und einen Ausgang besitzen. Die dem ohmschen Widerstand R1, der als Einstellwiderstand mit Thomson-Kontaktierung ausgebildet ist, zugekehrte Seite des Prüfling-Kondensators Cx liegt an dem positiven Eingang des Analog-Rechenverstärkers V5, die andere Seite über den Normalkondensator 0N an dem negativen Eingang des Analog-Rechenverstärkers V4.
  • Darüberhinaus ist die dem Einstellwiderstand R1 abgekehrte Seite des Prüfling-Kondensators CX über den Normalwiderstand RN mit dem negativen Eingang des Analog-Rechenverstärkers V3 verbunden. Der Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V ftihrt sowohl zum positiven Eingang des Analog-Rechenverstärkers V3 als auch zu dem des Analog-Rechenverstärkers V4. Der Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V3 ist über einen einstellbaren ohmschen Spannungsteiler ß mit zumit dem Bezugspotential verbunden, dessen Abgriff über einen Einstellwiderstand R6 mit dem negativen Eingang des Analog-Rechenverstärkers V2 verbunden ist. Der Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V4 führt über einen ohmschen Widerstand ebenfalls zu dem negativen Eingang des Analog-Rechenverstärkers V2. 2 Der Einstellwiderstand R1 hat zwei herausgeführte Abgriffe, von denen einer zum positiven Eingang des Analog-Rechenverstärkers V1 und der andere über einen Einsteliwiderstand R2 zu dem negativen Eingang des Analog-Rechenverstärkers V1 bührt. Der Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V1 ist über einen einstellbaren ohmschen Spannüngsteiler n mit dem Bezugspotential verbunden, dessen Abgriff über einen Einstellwiderstand zum negativen Eingang des Analog-Rechenverstärkers V2 fükrt.
  • Der Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V1 führt außerdem zu dem negativen Eingang des Analog-Rechenverstärkers V2 über einen Einstellwiderstand R4 Die beiden Einstellwiderstände R4 und R5 sind in ihrer Einstellung mechanisch miteinander gekoppelt. Zwischen dem Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V2 und dem Bezugspotential liegt ein Anzeigeinstrument.
  • Der Analog-Rechenverstärker V5 weist zwischen Ausgang und dem negativen Eingang eine direkte Rückkopplung auf, die Analog-Rechenverstärker V1, V3 und V4 eine Rückkopplung zwischen ihren Ausgängen und negativen Eingängen über jeweils einen ohmschen Widerstand. Der Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V2 ist auf den negativen Eingang über einen Einstellwiderstand R7 rückgekoppelt.
  • Zum Schutz der Verstärker sind zweckmäßigerweise die Eingänge und der uebergang vom Hochspannungsteil der Wechselspannungsquelle zum Meßteil durch Dioden geschützt. Das geschieht jeweils über eine Kombination von zwei Zener-Dioden, die gegeneinander geschaltet sind; und zwar liegt eine solche Kombination jeweils zwischen den herausgeführten Abgriffen des Einstellwiderstandes R1 und dem Bezugspotential, zwischen den negativen Eingängen der Analog-Rechenverstärker V3, V4 sowie dem positiven Eingang des Analog-Rechenverstärkers V5 und dem Bezugspotential und zwischen dem Verbindungspunkt des Einstellwiderstandes R1 mit dem PrUfling-Kondensator Cx und dem Bezugspotential. Der positive Eingang des Analog-Rechenverstärkers V2 ist direkt mit dem Bezugspotential verbunden. Der im Prüflingszweig d.h. im ersten Brückenzweig fließende Strom wird über den niederohmigen Einstellwiderstand R1 und über denemit dem Widerstand R3 stark gegengekoppelten Analog-Rechenverstärker V1 in eine proportionale Spannung mit um 1800 gedrehter Phase umgewandelt. Ein dieser Spannung fest proportionaler Strom und ein einstellbarer Teilstrom werden dem Analog-Rechenver3tärker V2 zugeführt. Der Analog-Rechenverstärker V5 arbeitet als Impedanzwandler und sorgt dafür, daß die Kontakte am Prüfling-Kondensator Cx praktisch nicht belastet werden.
  • Störströme über die Verdrahtungskapazitäten des Ausgangs belasten nur diesen Verstärker; ohne ihn würden sie den Meßstrom im Einstellwiderstand R1 verfälschen. Das Potential an der dem Einstellwiderstand R1 gelegenen Seite des Prüfling-Kondensators Cx steht am Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V5 niederohmig zur Verfügung und wird den positiven Eingängen der Analog-Rechenverstärker V3und V4 zu geführt. Durch das Zusammenarbeiten der Analog-Rechenverstärker V3 und V5 wird dafür gesorgt, daß an den Normalien CN und RN immer die gleiche Spannung wie am Prüfling-Kondensator Cx steht; auch der Spannungsabfall an den Stromkontakten des Prüfling-Kondensators Cx und der Spannungsabfall am Einstellwiderstand R1 verändern diese Spannungsgleichheit nicht.
  • Über die Analog-Rechenverstärker V3 bis V5 werden dem Analog-Rechenverstärker V2 außerdem der Strom durch den Normalkondensator CN und der durch den Normalwiderstand RN fließende Strom mit einstellbarer Größe zugeführt.
  • Sind die ohmschen Verluste des Normalkondensators 0Nvernachlässigbar klein, dann gilt, wenn die Summe der Eingangsströme des Analog-Rechenverstärkers V2 gleich Null ist: Cx = (K1 + K2 a ) CN und Dabei ist Cx in der Formel die Parallelersatzkapazität des Prüfling-Kondensators Cx und tan8X sein Verlustfaktor. Die Konstanten K1 und K2 hängen bei genügend guten Rechenverstärkern nur von den eingestellten Werten der ohmschen Widerstände R1 bis R5 ab. a in der Formel ist gleich dem Teilerfaktor des Potentiometers a am Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V1. 13 in der Formel ist gleich dem Teilerfaktor des Potentiometers d am Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V Die Konstante K3 ist abhängig von der Dimensionierung des Normalzweigs.
  • Die Analog-Rechenverstärker V1, V3 und V4 sorgen gleichzeitig dafür, daß die zwischen den Strommeßstellen liegenden Potentialdifferenzen die Summierung der Ströme im Analog-Rechenverstärker V2 nicht beeinflussen, da ihre Eingänge eine hohe Gleichtaktunterdrückung aufweisen und die jeweiligen Ausgangsspannungen auf das Bezugspotential bezogen sind.
  • Für eine etwa benötigte Bereichsumschaltung ist die folgende Zuordnung mit Rücksicht auf Funktions- und Aussteuerbereich zweckmäßig: die Einstellung = 0,5 des Potentiometers a sollte der Abweichung Null zwischen der Sollkapazität und der Kapazität des Prüfling-Kondensators Cx entsprechen.a =0 entspricht dann der größten meßbaren negativen relativen Kapazitätsabweichung, a =1 der dem Betrag nach gleich großen positiven relativen Kapazitätsabweichung. Die relative Kapazitätsabweichung ist a direkt proportional; der Anschluß von Klassiergeräten ist daher einfach.
  • Der Meßbereich für die Kapazitätsabweichung wird mit den mechanisch gekoppelten Potentiometern R4 und R5 eingestellt. Die Sollkapazität wird mit dem Einstellwiderstand R1 für die Eingabe der Zehnerpotenz und mit dem Einstellwiderstand R2 für die Einstellung der Wertziffern ausgelegt. Der Meßbereich für den Verlustfaktor wird mit dem Einstellwiderstand R6 gewählt. Die Empfindlichkeit des Nullabgleichs ist mit dem Einstellwiderstand R7 an die Höhe der Meßspannung angepaßt. Falls dabei der Aussteuerbereich der Analog-Rechenverstärker nicht ausreicht, müssen die Gegenkopplungewiderstände der Analog-Rechenverstärker V1, V3 und V4 gemeinsam mit der gewählten Meßspannung umgeschaltet werden.
  • Die Anordnung eines einzigen Analog-Rechenverstärkers statt der beiden Analog-Rechenverstärker V3 und V4 wäre für den Handabgleich möglich. Wie jedoch in der in Figur 2 dargestellten vorteilhaften Ausgestaltung des Ausführungsbeispiels nach Figur 1 ersichtlich ist, wird für einen automatischen Abgleich der Meßbrücke die Ausgangsspannung des Analog-Rechenverstärkers V3 zusätzlich als Steuerspannung für einen phasengesteuerten Gleichrichter benötigt. Aus diesem Grund ist.
  • es auch zweckmäßig, das für den Verlustfaktor-Abgleich benötigte Potentiometer 3 nachzunah diesem Analog-Rechenverstärker V3 anzuordnen Zum Zweck eines automatischen Abgleiches der Meßbrücke werden, wie in der Figur 2 dargestellt, die Potentiometero und /3 jeweils durch eine digitale Anordnung ersetzt. Dazu besitzt die in der Figur 2 dargestellte Anordnung zwei Eingänge, von denen einer mit dem Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V3, und der andere mit dem Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V1 verbunden ist. Diese Anordnung ersetzt damit die den Analog-RechenverstärkeniV1 und V3 im Ausführungsbeispiel nach Figur 1 nachgeschaltete Anordnung. Der Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V3 ist über einen Begrenzer 1 mit dem Steuereingang eines gesteuerten Gleichrichters 2 verbunden, der Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V1 über einen Begrenzer 3 mit dem Steuereingang eines gesteuerten Gleichrichters 4. Der Ausgang des gesteuerten Gleichrichters 2 führt über einen Tiefpaß 5 zum Steuereingang eines gesteuerten Begrenzers 6, der Ausgang des gesteuerten Gleichrichters 4 über einen Tiefpaß 7 zum Steuereingang eines gesteuerten Begrenzers 8. Mit den beiden Signaleingängen der Begrener 6 und 8 ist ein Sägezahngenerator 9 verbunden. Außerdem besitzen die beiden Begrenzer 6 und 8 jeweils zwei Ausgänge, von denen je einer zu je einem Meßinstrument lo bzw. 11 führt. Mit den beiden Signal eingängen der gesteuerten Gleichrichter 2 und 4 ist der Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V2 verbunden. Dieser besitzt zwei Eingänge, von denen der positive wie in Figur 1 auf Bezugspotential gelegt ist und der negative über einen ohmschen Rückkoppiungswiderstand mit dem Ausgang verbunden ist.
  • Die beiden Ausgänge der Analog-Rechenverstärker V1 und V3 sind außerdem über je einen gesteuerten Spannungsteiler und über Je einen Tiefpaß 12 bzw. 13 mit dem negativen Eingang des Analog-Rechenverstärkers V2 verbunden. Der dem Analog-Rechenverstärker V3 nachgeschaltete einstellbare Spannungsteiler besteht dabei aus zwei hintereinandergeschalteten ohmschen Widerständen, deren Verbindungspunkt über die Arbeitsstrecke eines Feldeffekt-Transistors 14 auf Bezugspotential liegt. Der Steuereingang des Feldeffekt-Transistors 14 ist mit einem der beiden Ausgänge des Begrenzers 6 verbunden. Der dem Analog-Rechenverstärker V1 nach geschaltete einstellbare Spannungsteiler besteht aus einer gleichartig aufgebauten Anordnung mit einem Feldeffekt-Transistor 15, dessen Steuereingang mit einem der beiden Ausgänge des Begrenzers 8 verbunden ist, wobei in diesem Falle die Hintereinanderschaltung der beiden ohmschen Widerstände mit einem parallelgeschalteten ohmschen Widerstand überbrückt ist.
  • Die in Figur 2 geschilderte Anordnung arbeitet nach folgendem Prinzip: Ein hochfrequentes Rechtecksignal steuert einen Schalter an. Der Momentanwert Null des hochfrequenten Rechtecksignals öffnet den Schalter, der Momentanwert 1 schließt ihn. Gibt man eine niederfrequente Spannung über diesen Schalter auf einen Tiefpaß zur Unterdrückung der Schaltfrequenz, so ist die Ausgangsspannung in Abhängigkeit vom Tastverhältnis des hochfrequenten Rechtecksignals vermindert, und zwar ist der Gleichspannungswert des Rechtecksignals gleich dem Teilerfaktor für die niederfrequente Spannung.
  • Nach Figur 2 erzeugen die beiden Begrenzer 1 und 3 aus den Ausgangs signalen- der Analog-Rechenverstärker V1 und V3 jeweils ein Steuersignal für den zugehörigen gesteuerten Gleichrichter 2 bzw. 4 am Ausgang des Analog-Rechenverstärkers V2, Die so entstehenden Gleichspannungen werden über je einen Tiefpaß 5 bzw. 7 gesiebt und den gesteuerten Begrenzern 6 und 8 zugeführt.
  • Diese Begrenzer 6 und 8 erzeugen aus einer hochfrequenten Sägezahnspannung entsprechend der über die Tiefpässe 5 und 7 zugeführten Steuerspannung jeweils eine Rechteckspannung mit entsprechendem Tastverhältnis. Diese Rechteckspannungen steuern die im vorliegenden Fall für die gesteuerten Spannungsteiler verwendeten und als Schalter arbeitenden Feldeffekt-Transistoren 14 und 15. Statt der Feldeffekt-Transistoren können auch Transistor- oder Diodenanordnungen verwendet werden. Entsprechend dieser Steuerung werden die den Analog-Rechenverstärkem V1 und V3 entnommenen niederfrequenten Signale im richtigen Teilerverhältnis dem Analog-Rechenverstärker V2 zugeführt. Da der Gleichspannungsmittelwert des Steuersignals für die Feldeffekt-Transistoren 14 und 15 bei richtiger Dimensionierung gleich dem Teilerverhältnis ist, kann der Gleichspannungsmittelwert und damit die relative Kapazitätsabweichung bzw. der Verlustfaktor von den angeschlossenen Meßinstrumenten 1o und 11 angezeigt werden. Diese Gleichspannungen können auch, über Tiefpässe gesiebt, Grenzwertschalter für kapazitive Abweichung oder für den Verlustfaktor ansteuern. Eine solche Auslegung wäre für Meßautomaten geeignet.
  • Soll eine erfindungsgemäße Meßbrücke für Handmeßplätze mit digital gesteuerter Ziffernablesung verwendet werden, so ist es zweckmäßig, mit der Ausgangsspannung der gesteuerten Gleichrichter 2 und 4 die Impulsfolgefrequenz eines Rechteck-Generators mit konstanter Impulsdauer zu steuern und die Impulsfolgefrequenz digital zu zählen und anzuzeigen.
  • 2 Figuren 6 Patentansprüche

Claims (6)

  1. Patentansprüche Schaltungsanordnung zum Messen der Kapazität und des Verlustwinkels von Kondensatoren unter Verwendung einer Schering-Meßbrücke, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zum Vermeiden von Meßfehlern, die durch Übergangswiderstände an den Meßklemmen verursacht werden, die Schering-Meßbrücke mit einer Thamson-Meßbrücke kombiniert ist und daß zum Bestimmen des komplexen Brückenverhältnisses anstelle von Widerstands- und Kapazitätsdekaden Analog-Rechenverstärker V1 bis V5 und einstellbare Spannungsteiler verwendet werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zum Zweck eines automatischen Brückenabgleiches die einstellbaren Spannungsteiler durch elektronisch gesteuerte elektronische Spannungsteiler, insbesondere mit Hilfe von Feldeffekttransistoren (14, 15) verwirklicht sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der automatische Brückenabgleich durch einen Regelkreis erfolgt, der neben den gesteuerten elektronischen Spannungsteilern gesteuerte Gleichrichter enthält.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Steuerung der Spannungsteiler über digital gesteuerte Schalter erfolgt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die digitale Steuerung mit Hilfe von Rechteckimpulsen erfolgt, deren Tastverhältnis einer Steuergleichspannung als analoger Größe und dem eingestellten Spannungsteilerverhältnis entspricht.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Steuerung der elektronischen Spannungsteiler über eine variable Frequenz erfolgt, deren Größe dem Spannungsteilerverhältnis proportional ist.
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