[go: up one dir, main page]

DE2034801C3 - Elektrisch gesteuerter Blendenverschluß für photographische Kameras - Google Patents

Elektrisch gesteuerter Blendenverschluß für photographische Kameras

Info

Publication number
DE2034801C3
DE2034801C3 DE19702034801 DE2034801A DE2034801C3 DE 2034801 C3 DE2034801 C3 DE 2034801C3 DE 19702034801 DE19702034801 DE 19702034801 DE 2034801 A DE2034801 A DE 2034801A DE 2034801 C3 DE2034801 C3 DE 2034801C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sector
time
drive plate
exposure time
exposure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702034801
Other languages
English (en)
Other versions
DE2034801B2 (de
DE2034801A1 (de
Inventor
Toshinori Sakai Osaka Imura (Japan)
Original Assignee
Minolta Camera K.K, Osaka (Japan)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP44055834A external-priority patent/JPS5243093B1/ja
Application filed by Minolta Camera K.K, Osaka (Japan) filed Critical Minolta Camera K.K, Osaka (Japan)
Publication of DE2034801A1 publication Critical patent/DE2034801A1/de
Publication of DE2034801B2 publication Critical patent/DE2034801B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2034801C3 publication Critical patent/DE2034801C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung betrifft einen elektrisch gesteuerten Blendenverschluß für photographische Kameras mit einem Photowiderstand und einem Vergleichswiderstand, die zur Ermittlung der Objekthelligkeit in einem Steuerstromkreis in Reihe geschaltet sind und die einen Elektromagneten steuern, und mit einem von dem Magneten betätigten Sektorsteuerglied, das durch die Sektoren den Blendenverschluß entsprechend der von dem Steuerstromkreis ermittelten Belichtungszeit mit deren Ablauf allmählich vergrößert, wobei der Steuerstromkreis den Öffnungsgrad der Blende und die Belichtungszeit steuert, damit die erforderliche Lichtmenge erreicht wird.
Bei Verwendung eines bekannten Blendenverschlusses (DT-AS 12 32 464) wird die Belichtung nach Erreichen des vollen Öffnungsgrades bis zum Ende der Belichtung bei der vollen öffnung der Blende fortgesetzt. Das aufgenommene Bild wird deshalb aufgrund der großen Blendenöffnung unscharf. Die Erfindung macht sich die bekannte Tatsache zunutze, daß bei einer weniger geöffneten Blende und bei entsprechend verlängerter Belichtungszeit ein Bild von besserer Qualität erreicht werden kann. Mit dem bekannten Blendenverschluß ist das nicht durchführbar, weil er nur voll geöffnet werden kann und die Belichtung erforderlichenfalls bei voll geöffneter Blende fortgesetzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Verschluß so zu gestalten, daß, wenn die
erforderliche Belichtungszeit langer ist als die Zeit, die zur vollen öffnung des Verschlusses benötigt wird, ein kleinerer Grad der Verschlußöffnung bis zum Ende der Belichtung beibehalten wird, so daQ die Belichtung nach dem Erreichen der kleineren öffnung bis zu ihrem Ende bei dieser öffnung fortgesetzt wird. Insbesondere eignet sich der neue Blendenverschluß zur Aufnahme von unbewegten Objekten geringer Helligkeit, bei denen die Kamera das Bild nicht verwackeln kann, da sie entsprechend stabil aufgebaut ist. 1C
Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch eine von dem Magneten anhaltbare Antriebsplatte und einem von der Antr'.ebsplatte betätigten Umschalter, durch den die Zeitkonstantc des die Belichtungszeit bestimmenden /?C-G!iedes verändert wird, wobei der Umschalter je nach der Erregung oder Entregung des Magneten in Abhängigkeit von der vom Meßstromkreis ermittelten Belichtungszeit im Vergleich zu der Öffnungszeit der Sektoren in eine seiner beiden Stellungen gebracht wird, in dem vor dem Beginn der Sektorenöffnung die Objekthelligkeit vom Meßstromkreis ermittelt wird und wenn die ermittelte Belichtungszeit langer als die zur vollen Öffnung der Sektoren benötigte Zeit ist, ein Sperrmechanismus die Sektoren beim erreichten Öffnungsgrad anhält und die Belichtung bei diesem Öffnungsgrad fortgesetzt wird, bis die erforderliche Lichtmenge eingefallen ist, sowie durch einen vom Sektorsteuerglied gesteuerten Zeitschalter, um den Kurzschluß des zeitbestimmenden Kondensators aufzuheben. J0
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Antriebsplatte vorgesehen, die den Schließvorgang des Sektorsteuergliedes bewirkt, wobei vor der Belichtung der Elektromagnet abhängig von der vom Meßstromkreis ermittelten Belichtungszeit im Vergleich mit der für die volle Öffnung der Blende erfordelrichen Zeit die Ausgangsstellung der Antriebsplatte bestimmt und wenn die ermittelte Belichtungszeit langer ist als die Zeit für die volle öffnung der Blende, die Bewegung des Sektorsteuergliedes durch die geänderte Ausgangsstellung der Antriebsplatte beschränkt ist, wahrend, wenn die ermittelte Belichtungszeit kürzer als die Zeit für die volle öffnung der Blende ist, die Antriebsplatte eine Ausgangsstellung einnimmt, in der das Sektorsteuerglied in seiner Bewegung frei ist und die Blende vollgeöffnet werden kann.
Die Arbeitsweise des neuen Blendenverschlusses läuft so ab, daß beim Beginn der Verschlußauslösung der Meßstromkreis betätigt wird, daß durch den Magneten die Antriebsplatte angehalten wird, wenn der Meß-Stromkreis ermittelt hat, daß zur Belichtung eine längere Zeit erforderlich ist, als die zur vollen öffnung der Sektoren des Blendenverschlusses benötigte Zeit. In diesem Fall wird der an den RC-Stromkreis angeschlossenen Umschalter in eine Umschaltstellung gebracht. Mit weiter fortgesetzter Blendenöffnung verschiebt sich das Sektorsteuerglied und wird von dem mit der Antriebsplatte verbundenen Sperrmechanismus bei Erreichen eines bestimmten Öffnungsgrades an der vollen öffnung behindert. Mit diesem Öffnungsgrad *o wird die Belichtung fortgesetzt.
Auf diese Weise wird die Aufgabe gelöst. Bilder von ausgezeichneter Qualität bei entsprechend langer Belichtungszeit herzustellen. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist eine manuelle Betätigungsplatte für den Schleifkontakt eines Schiebewidersiandes vorgesehen, der die Umsteuerspannung eines Schaltstromkreises im elektrischen Steuerstromkreis bestimmt, womit die Bewegung des Sektorsteuergliedes und damit der Öffnungsgrad des Sektors auf ein beliebiges Maß beschränkbar ist, wenn die ermittelte Belichtungszeit länger ist, als die zur vollen öffnung des Blendenverschlusses benötigte Zeit. Wenn die durch den Meßstromkreis festgestellte Belichtungszeit kurzer ist als die zur vollen öffnung des Sektors erforderliche Zeil, kann die durch die manuelle Betätigungsplatte erfolgte Arretierung des Sektorsteuergliedes von dem Elektromagneten automatisch aufgehoben werden. Ferner kann der entsprechend dem Zustand des Elektromagneten betätigte Umschalter vom Schiebewiderstand auf den Festwiderstand umgeschaltet werden, wenn die durch den Ermittlungsstromkreis festgestellte Belichtungszeit kurzer ist als die zur vollen öffnung des Blendenverschlusses erforderliche Zeit.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. ! zeigt in einer Seitenansicht einen Blendenverschluß für eine Kamera gemäß der ersten Ausführungsform, bevor das Auslöseverfahren eingeleitet wird;
F i g. 2 ist ebenfalls eine Seitenansicht der wichtigsten Teile der ersten Ausführung nach Fig. 1 nach dem Auslöseverfahren, wobei eine programmierte Belichtung vorgenommen wird;
F i g. 3 zeigt ein Beispiel des elektrischen Steuerstromkreises für eine Ausführung nach F i g. 1 und 2;
Fig. 4 zeigt ein anderes Beispiel des elektrischen Steuerstromkreises für dieselbe Ausführungsform des Verschlusses;
Fig. 5 zeigt ein weiteres Beispiel des elektrischen Steuerstromkreis.es für die Ausführungsform nach F i g. 1 und 2;
Fig. 6 zeigt in einem Diagramm das Verhältnis zwischen Belichtungszeit und Öffnungsgrad des Sektors in der ersten Ausführungsform;
F i g. 7 zeigt in einem Diagramm die Kennlinie des Photowiderstandes in den in Fig.3 und 4 gezeigten elektrischen Steuerstromkreisen;
F i g. 8 ist eine Seitenansicht der wichtigsten Teile des erfindungsgemäßen elektrischen Verschlusses für eine Kamera vor dem Auslöseverfahren gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 9 ist eine Seitenansicht der wichtigsten Teile nach dem Auslöseverfahren der zweiten Ausführungsform, wobei die Belichtung in dem Zustand vorgenommen wird, in dem der Öffnungsgrad des Sektors beschränkt ist;
F i g. 10 zeigt einen elektrischen Steuerstromkreis für einen Verschluß gemäß der zweiten Ausführungsform;
Fig. 11 ist eine Seitenansicht der wichtigsten Teile des erfindungsgemäßen elektrischen Verschlusses für eine Kamera nach dem Auslöseverfahren gemäß einer dritten Ausführung, wobei die Belichtung in dem Zustand vorgenommen wird, in dem die Beschränkung des Öffnungsgrades des Sektors beliebig einstellbar ist;
F i g. 12 zeigt einen elektrischen Steuerstromkreis für diese dritte Ausführungsform nach F i g. 11;
Fig. 13 zeigt in einer Seitenansicht den Aufbau einer vierten Ausführungsform;
Fig. 14 zeigt einen elektrischen Steuerstromkreis für die vierte Ausführungsform nach Fig. 13.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist ein plattenförmiges Sektorsteuerglied 1 vorgesehen. Dasselbe kann aber wie der bekannte Verschlußring auch ringförmig ausgebildet werden. Ar. diesem Sektorsteuerglied, das durch die Feder 15 in Fig. 1 nach rechts vorgespannt ist, sind der Anschlag Ic; der mit dem
weiter unten beschriebenen Auslösehebel 9 in Eingriff steht, und zwei Stifte la und \b angebracht. Der Stift la liegt an der Kontaktscheibe 26 des als Schließschalter ausgebildeten Zeitschalters 53 an und hält in der gespannten Stellung in Fig. 1 diesen Schalter 53 geschlossen. Der Stift Xb liegt stets am Hebel des Teilzahnrads 12 des entgegen dem Uhrzeigersinn beeinflußten Reglers an; dadurch wird das Sektorsteuerglied 1, wenn es durch die Kraft der Feder 15 nach rechts bewegt wird, derart gebremst, daß es sich mit konstanter Geschwindigkeit und nur langsam bewegt. Mit 2 ist die Auslösestange bezeichnet, die durch Niederdrücken des in den Zeichnungen nicht dargestellten Auslöseknopfes gegen die Kraft der Feder 10 nach links bewegt wird. Der seitliche Vorsprung 2a der Auslösestange 2 kommt bei dieser Bewegung nach links in Anschlag an den Auslösehebel 9, der auf der Achse 9a drehbar gelagert und durch die Feder 13 entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt ist. Dabei löst er den Eingriff der Klinke 9b des Auslösehcbcls 9 mit dem Anschlag lcdes Sektorsteuergliedes 1. Die Auslösestange 2 weist ferner am Ende den Betätigungskopf 2b und einen zweiten seitlichen Vorsprung 2c auf, der die Kontaktscheiben 21 und 22 trägt, die die weiter unten beschriebenen Kontakte 19 und 20 der Schalter 51 und 52 betätigen.
Der Steuerhebel 3, der drei Arme 3a, 3b und 3cbesitzt. ist auf der Achse 3d drehbar gelagert und durch die Feder 11 entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt. Der Anschlagarm 3a liegt am Stift la des Sektorsteuergliedes 1 an. Die Antriebsplatte 5 ist auf der Achse 4 drehbar gelagert und durch die Feder 18 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt. Sie weist an ihrem Umfang die Stifte 5a, 5b, 5c, 5d und zwei Eingriffzähne mit den schrägen Flächen 5f,5gauf.
Am der Antriebsplatte zugewandten Ende des Umschalthebels 7, der auf der Achse Ta gelagert und durch die schwache Feder 14 entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt ist, ist die Anhalteklinke Tb ausgebildet. Wenn der Verschluß gespannt ist, steht diese Anhalteklinke Tb mit der schrägen Fläche 5fdes einen Eingriffszahns der Antriebsplatte 5 in Eingriff. Der Umschalthebel 7 besitzt ferner an seinem anderen Ende einen Anker 7c, der einem Elektromagneten M gegenübersteht.
Ein Arm Sbdes Arretierhebels 8, der auf der Achse 8a gelagert und durch die Feder 16 entgegen dem Uhrzeigersinn beeinflußt ist, steht dem Betätigungskopf 2b der Auslösestange 2 gegeüber, und der andere Arm 8cliegt am Stift 5f>der Antriebsplatte 5 an.
Dreht sich der Steuerhebel 3 im Uhrzeigersinn um seine Achse 3d, so legt sich bei der in F i g. 1 gezeigten Stellung der Antriebsplatte 5 sein Steuerarm 3c an den Stift 5a der Antriebsplatte 5. Dieser Berührungskontakt wird bei einer nachfolgenden Drehung der Antriebsplatte 5 entgegen dem Uhrzeigersinn wieder aufgehoben und der Arm 3b des Steuerhebels 3 legt sich an den Stift 5a. Außerdem ist ein vom Stift 5c der Antriebsplatte 5 zu betätigender Umschalter vorgesehen, bestehend aus der Kontaktscheibe 23 und den beiden Gegenkontakten 24 und 25. In der gespannten Stellung des Verschlusses gemäß Fig. 1 wird der Wechselschalter durch den Stift 5cam Gegenkontakt 24 und der Kontaktscheibe 23 entgegen deren eigener Federkraft geschlossen gehalten. Bei einer Drehung der Antriebsplattc 5 entgegen dem Uhrzeigersinn schaltet sich die Kontaktscheibe 23 zum Gegenkontakt 25 um,
Der Vorsprung 2cder Auslösestange 2 berührt in der Bewegung nach links mit der Kontaktscheibe 21 den Kontakt 19 und mit der Kontaktscheibe 22 den Kontakt 20 und schließt somit die beiden Schalter 5 X und 52.
Ein Beispiel des die genannten Schalter beinhaltenden elektrischen Steuerstromkreis wird anhand der Fig.3 erläutert. An die mit dem Schalter 51 in Reihe liegende Stromquelle E ist der kombinierte Photowiderstand P, der die zwei in Reihe liegenden Photowiderstände CdS 1 und CdS 2 umfaßt, angeschlossen; dessen zweiter
ίο Anschluß ist mit der Kontaktscheibe 23 verbunden, die durch den Stift 5c umgeschaltet wird. An den beiden Gegenkontakten 24 und 25 der Kontaktscheibe 23 ist jeweils einer der beiden mit ihrem zweiten Anschluß parallel verbundenen Kondensatoren C2 und CI angeschlossen, und zu diesen in Reihe liegt der Vergleichswiderstand R1, der außerdem mit dem Schalter 51 verbunden ist. Der Zeitschalter 53 schließt den obenerwähnten Urnschalter 23, 24, 25 und die beiden parallelliegenden Kondensatoren Cl, C2 kurz.
iö Der Schalter 52 liegi zum Vergieichswiderstand R 1 parallel und kann diesen kurzschließen. Der Anschlußpunkt zwischen dem kombinierten Photowiderstand P und der Kontaktscheibe 23 liegt an der Basis des Transistors Ti. Der Kollektor dieses Transistors Ti ist über den Regelwiderstand /?4 einerseits an die Anode der Stromquelle E und andererseits über den Widerstand R 5 an die Basis des Transistors TI angeschlossen. die Emittoren der beiden Transistoren TX und T2 sind gemeinsam über den Vorspannwiderstand R3 mit der Kathode der Stromquelle E verbunden. Zwischen den Kollektor des Transistors Γ2 und die Anode der Stromquelle E ist die Spule des Elektromagneten M eingeschaltet. Der Widerstand R 2 ist ein Korrektur-Widerstand, der zu dem einzelnen Photowiderstand CdS2 parallel geschaltet ist.
Wird also die Auslösestange 2 des oben beschriebenen Verschlußmechanismus nach links bewegt, so drückt zuerst der Betätigungskopf 2b auf den Arm 8b des Arretierhebels 8 und dreht diesen gegen die Kraft
der Feder 16 im Uhrzeigersinn, worauf der andere Arm 8c dem Stift 5c ausweicht. Zu gleicher Zeit kommt die Kontaktscheibe 211 mit dem Kontakt 19 in Berührung, wodurch der Schalter 51 geschlossen wird. Da der Zeitschalter 53 zu diesem Zeitpunkt noch geschlossen
ist, wird ein Stromkreis zur Ermittlung der Objckthclligkeit, bestehend aus dem kombinierten Photowiderstand P und dem Vergleichswiderstand R X geschlossen, der feststellt, ob die Helligkeit des Objekte eine längere Belichtungszeit als die für die volle Öffnung des Sektors
(in den Figuren nicht gezeigt) erforderliche Zeit Tnötig macht oder nicht. Wenn also die Objckthelligkeit niedrig ist und die Belichtungszeit daher länger als die Zeit T wird, wird der Transistor Γ2 durch die Wirkung des Photowiderstands leitend und der Elektromagnet M
wird erregt. Der Anker 7c des Umschalthebels 7 wird daher vom Elektromagneten M angezogen, so daß der Stift 5c die Kontaktscheibe 23 mit dem Gegenkontakt 24 in Berührung hält und die Anhalteklinke Tb mit der schrägen Fläche 5/"des ersten Zahns der Anlricbsplattc 5 in Eingriff steht. Die Drehung der Anlricbsplattc 5 ist also in dem in F i g. 1 gezeigten Zustand arretiert. Die Kontaktscheibe 22 kommt durch die weitere Bewegung der Auslösestange 2 nach links mit dem Kontakt 20 in Berührung und der Schalter 52 wird geschlossen. Der Vergleichswiderstand R X wird hiermit kurzgeschlossen, so daß der Widerstandswert zwischen der Basis des Transistors Π und der Kathode zu 0 wird und der Transistor T2 leitend bleibt; die Drehung der
Ii
Antriebspaltte 5 ist weiter durch die Anhalteklinke Tb arretiert. Sodann legt sich der Vorsprung 2a der Auslösestange 2 an den Auslösehebel 9 an und dreht diesen gegen die Kraft der Feder 13 im Uhrzeigersinn. Der Eingriff der Klinke 9/> mit dem Anschlag Ic des Sektorsteuergliedes 1 wird hiermit gelöst. Das Sektorsteuerglied 1 beginnt sich durch die Zugkraft der Feder 15 verhältnismäßig langsam nach rechts zu bewegen, da durch den Stift 1 b bei dieser Bewegung das Teilzahnrad 12 verdreht werden muß. Der Stift la des sich nach rechts bewegenden Sektorsteuergliedes 1 verdreht über den Anschlagarm 3a den Steuerhebel 3 im Uhrzeigersinn. Der Steuerarm 3c schlägt bei dieser Drehung an den Stift 5d der Antriebsplattc 5. Der Steuerhebel 3 kommt in dieser Stellung zum Stillstand und stoppt die Bewegung des Sektorsteuergliedes 1 nach rechts. Der Öffnungsgrad des Sektors wird dadurch auf ein bestimmtes Grad der vollen öffnung beschränkt.
Gleichzeitig mit der Drehung des Steuerhebels 3 hat sich der Zeitschalter S3 durch seine Eigenelastizität geöffnet, wodurch der Kurzschluß des Umschalters 23, 24,25 und der parallelliegenden Kondensatoren C 1, Cl aufgehoben ist. Der kombinierte Photowiderstand P ist daher durch die Kontaktscheibe 23 den Kontakt 24 an den Kondensator Cl angeschlossen, wodurch ein Verzögerungsstromkreis (in der von Fig. 3 umgekehrten Stellung des Umschalters) gebildet wird, der den Kondensator Cl auflädt.
Hat der Kondensator C2 eine bestimmte Spannung erreicht, werden die Transistoren 7Ί und T2 umgesteuert, und der elektrische Strom durch die Spule des Elektromagneten M reißt ab. Der Anker 7c des Umschalthebels 7 löst sich vom Elektromagneten M. Durch die Kraft der Feder 18 schiebt die schräge Fläche 5/· die Anhalteklinke Tb beiseite und wird die Antricbsplatte 5 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht. Der Stift 5a legt sich an den Arm 3b des Steuerhebels 3 und dreht diesen entgegen dem Uhrzeigersinn. Der Anschlagarm 3a bewegt das Sektorsteuerglied 1 gegen die Kraft der Feder 15 nach links. Der Sektor wird hierauf geschlossen und die Belichtung kommt zum Abschluß. Danach dreht sich der Arretierhebel 8 infolge der Rückbewegung der Auslösestange 2 nach rechts, von der Feder 16 angezogen, entgegen dem Uhrzeigersinn zurück. Der Arm 8c kommt dabei zur Anlage an den Stift 56 und dreht die Antriebsplattc 5 im Uhrzeigersinn. Die Antriebsplattc 5 kehrt in die Stellung von Fig. 1 zurück und wird gegen die Feder 18 gespannt.
Wenn die Helligkeit des Objekts hoch ist und der Slromkrcis zur Ermittlung dieser Objekthelligkcit eine Belichtungszeil ermittelt, die kurzer ist als ι ic Zeitspanne T. bleibt der Transistor Tl durch die Wirkung des Photowiderstandes /' mit dem Schließen des Schalters .Sl gesperrt. Der Elektromagnet M wird nicht erregt, und die Antriebsplattc 5 dreht sich, da samen! durch den Umschallhcbcl 7 gesperrt ist, dem Arm 8c des durch den Betätigungskopf 2b gedrehten Arrctierhebels 8 folgend, entgegen dem Uhrzeigersinn. Im selben Augenblick, in dem die Anhalteklinke Tb des 1* Umschalthebels 7 in den zweiten Zahn der Antricbsplatte 5 mit der schrägen fläche 5g eingreift, wird der Schalter .V2 geschlossen, wodurch der Verglcichswidcrsiand R 1 kurzgeschlossen wird; der Transistor 7 2 wire leitend. Die Aniriebsplatte "5 kommt durch den Emgrill <·■> der Anhalteklinkc Tb des Umschalthebcls 7, der durch den nunmehr stromdurchflossencn Elektromagneten M angezogen wird, hinler der schrägen Fläche 5g Stillstand. Dabei legt sich die Kontaktscheibe 23, vom Stift 5c nicht mehr gehalten, durch ihre Eigenelastizität vom Kontakt 24 zum Kontakt 25 um, und der Kondensator C1 wird, wie in F i g. 3 dargestellt, an den kombinierten Photowiderstand P angeschlossen. Der Vorsprung 2a der Auslösestange 2 gelangt in Anschlag an den Auslösehebel 9, verdreht diesen im Uhrzeigersinn und löst den Eingriff der Klinke 9b mit dem Anschlag Ic des Sektorsteuergliedes 1. Das Sektorsteuerglied 1 bewegt sich hiermit nach rechts und dreht den Steuerhebel 3 im Uhrzeigersinn. Da sich jetzt der Stift 5c/der Antriebsplatte 5 außerhalb des Drehbereichs des Steuerhebels 3 bzw. dessen Steuerarms 3c befindet, kann das Sektorsteuerglied 1, wie in F i g. 2 dargestellt die der kürzeren Belichtungszeit entsprechende Stellung einnehmen, in der der Sektor ganz geöffnet wird.
Außerdem öffnet sich der Zeitschalter 53 durch die Bewegung des Sektorsteuergliedes 1 nach rechts, der Kurzschluß des Kondensators C1 wird aufgehoben und er wird auf eine bestimmte Spannung aufgeladen; die Spannung an der Basis des Transistors Ti steigt und der Transistor Tl wird gesperrt. Der Erregerstrom de; Elektromagneten M reißt ab, worauf die Antriebsplattc 5 den Umschalthebel 7 beiseite schiebt und sich weiterdreht. Der Stift 5a legt sich an den Arm 3b de; Steuerhebels 3 und dreht diesen entgegen derr Uhrzeigersinn. Das Sektorstcuerglied 1 wird dadurch nach links bewegt und schließt den Sektor. Die Belichtung wird beendet. Durch die Rückbewegung dei Auslösestange 2 kann auch die Antriebspaltte 5. wi< bereits beschrieben, in ihre Ausgangsstellung zurück kehren.
In F i g. 6 ist der Verlauf der Sektoröffnung D mit de Belichtungszeit 1 vergleichsweise einmal für den Stanc der Technik (Linienzug A-C) und einmal für einet erfindungsgemäßen Verschluß (Linienzug A-B) aufge tragen. Solange die Belichtungszeit kleiner oder gleicl der Zeitspanne T ist, stehen Helligkeit / um Belichtungszeit in einem bestimmten Funktionsverhält nis. Überschreitet die Belichtungszeit die Zeit T, so win der Sektoröffnungsgrad auf ein bestimmtes Mal beschränkt; bliebe das obenerwähnte Funktionsverhält nis zwischen Helligkeit / und Belichtungszeit weite erhalten, so würde die Belichtungszeit ungenügend Vom Zeitpunkt Tan müssen deshalb Helligkeit / un< Belichtungszeit in einem anderen Verhältnis stehen. Un dies zu erreichen, muß der Photowiderstand eini geknickte Kennlinie gemäß Fig. 7 haben; aus diesen Grund kommt bei der Erfindung ein kombinierte Photowiderstand zur Anwendung.
Wenn eine längere Belichtungszeit als Tnotwendij wird, wird clic Sektoröffnung auf ein Maß beschrank) das kleiner ist als die volle öffnung. Die von Verzögerungsstromkreis ermittelte Belichtungszci muß daher diskontinuierlich verlaufen; sie macht in Zeitpunkt T einen Sprung und wird verlängert. Da/.i muß sich die Verzögerungskonstante des Verzöge rungsstromkrcises im Zeitpunkt T ändern. Dies win erreicht durch den Umschalter, indem die Kontaktschei be 23 entweder am Gegenkontakt 24 oder 25 anlicg und so einmal den einen, einmal den anderen der beidei Kondensatoren Cl und Cl,die verschiedene Kapazitä haben, in den Stromkreis einschaltet.
Anstatt die Kondensatoren durch den Umschalter 25 24,25 umzuschalten, kann wie im Ermiltlungsstromkrei nach Fig.4 die Basis des Transistors Tl an de Widerstand Rb oder an den Widerstand Rn geleg werden, um die notwendige Spannung zur Umsteuerun
709 642/12!
der Transistoren des Umschaltstromkreises zu verändern. Ober es können, wie in F i g. 5 dargestellt, an den Verzögerungskondensator Cdurch den Umschalter 23, 24,25 zwei Photowiderstände PI oder P2 wahlweise in Reihe angeschlossen werden.
In den Fig.8 und 9 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Dabei sind der Steuerhebel 3 und die Antriebsplatte 5 der ersten Ausführung einteilig ausgebildet. Der Vorgang der durch den Stromkreis zur Ermittlung der Objekthelligkeit bewirkten Erregung und Entmagnetisierung der Spule der Elektromagneten Mist in dieser Ausführung umgekehrt wie in der ersten Ausführung. Es ist nämlich der Schalter 52 normalerweise geschlossen, und er wird geöffnet, nachdem der Schalter 51 durch das Auslöseverfahren geschlossen wurde. Wenn die Belichtungszeit kürzer als die Zeit T ist, wird der Elektromagnet durch das Schließen des Schalters 51 erregt. Wenn die Belichtungszeit langer als die Zeit T*ist, wird der Elektromagnet nicht erregt, wenn der Schalter 5 1 geschlossen wird, sondern erst, wenn der Schalter 5 2 geöffnet wird.
Wie in Fig.8 gezeigt, ist anstelle des Steuerhebels 3 und der Stifte 5a und 5c/ in der ersten Ausführung, ein langer Steuerarm 5/? an der Antricbsplatte 5 angearbeitet. Dieser Steuerarm 5h befindet sich im Bereich der Bewegung des Stifts t.'i des nach rechts vorspannten Sektorsteuergliedes 1. Die Kontaktscheibe 22 des Schalters 5 1 steht gewöhnlich mit dem Kontakt 20 in Berührung. Wird das Auslöseglicd 2 betätigt, so kommt zunächst die Kontaktscheibe 21 mit dem Kontakt 19 in Berührung, und der Schulter 51 wird geschlossen. Durch die weitere Bewegung des Auslösegliedes 2 wird die Berührung der Kontaktscheibe 22 mit dem Kontakt 20 aufgehoben und der Schalter 52 geöffnet. Der übrige Aufbau ist der der ersten Ausführung gleich.
In Fig. 10 ist der elektrische Steucrstromkreis für diese Ausführung dargestellt. Der Stromkreis zur Ermittlung der Objekthelligkeit, bestehend aus dem Vergleichswiderstand R 1 und dem Photowiderstand P\ liegt parallel zum Verzögerungsstromkrcis, bestehend aus dem kombiniei ten Photowiderstand Pund den über den Umschalter 23. 24, 25 an diesen Photowiderstand P anzuschließenden Kondensatoren Cl und C2. Der Verbindungspunkt des Vergleichswidcrstandes R 1 und des Photowiderstandes P' ist an die Basis des Transistors Γ3 angeschlossen. Die Kollektoren des Transistors Γ3 und des Transistors 7Ί, an dessen Basis der Verbindungspunkt des kombinierten Photowiderstandes P und des Umschalters liegt, sind gemeinsam mit dem Widerstand /?4 verbunden, und die Emittoren dieser beiden Transistoren sind durch den normalerweise geschlossenen Schalter 52 miteinander verbunden. Der übrige Aufbau ist dem des Stromkreises in Fig. 4 gleich.
Wenn die Objekthelligkcit genügend groß ist, daß die nötige Belichtungszeit kurzer ist als die Zeilspanne T bleiben die Transistoren Tl und 7'3 nach dem Schließen des Schalters 51 gespern, weil der Widerstandswert des Photowiderstands /'' geringer ist als der Widerstandswert des Vcrgleichswiderstandes R 1. Der Transistors Γ2 wird also leitend. Der Umschallhcbel 7 wird vom Elektromagneten M angezogen. Auch wenn der Arm 8c des Arrcticrhebels 8 die Arretierung des Stifts 56 nach Betiltigcn der Auslöseslange · 2 freigibt, verhindert die Anhaltcklinkc Tb durch ihren Eingriff mit der schrägen Fläche 5i des ersten Zahns der Antricbsplatte 5 deren Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn; der Steuerarm 5Λ bleibt also im Abstand vom Stift la stehen, und die Bewegung des Sektorsleuergliedes 1 nach rechts bis zur vollen öffnung des Sektors wird freigegeben, sobald der Vorsprung 2a der Auslösestange 2 den Auslösehebel 9 verdreht.
Wenn die Objektheliigkeit dagegen gering ist und der Widerstandswert des Photowiderslandes P' in Vergleich mit dem Vergleichswidersland R 1 hoch ist, wird der Transistor Γ3 mit Schließen des Schalters 51 leitend; der Transistor T2 wird also gesperrt. Mit der
ίο Drehung des Arretierhebels 8 schiebt die Antriebsplatte 5 die Anhalteklinke Tb des Umschalthebels 7 beiseite. Die Antriebsplatte 5 wird verdreht, bis der zweite Zahn der Anhaltsklinke Tb gegenübersteht und sie zum Eingriff mit der schrängen Fläche 5g kommt. Die Antriebsplatte 5 kommt zum Stillstand, weil inzwischen der Schalter 52 geöffnet worden ist und demzufolge der Transistor Γ2 nur noch vom Transistor 7Ί kontrolliert, also durchgesteuert wird, und der erregte Elektromagnet M den Umschalthebel 7 anzieht. Durch die Drehung der Antriebsplatte 5 steht der .Steuerarm 5Λ nahe dem Stift la und bietet ihm bei der Bewegung des Sektorsieuergliedes 1 nach rechts Anschlag, so daß diese Bewegung beschränkt wird. Die Sektoröffnung wird damit auf einen bestimmten Wert gehalten. Es entspricht genau der ersten Ausführung, daß die Bewegung des Sektorsteuergliedcs 1 nach rechts durch die weitere Bewegung der Auslösestange bewirkt wird, wodurch auch der Schalter 53 betätigt wird und die Ladung des Verzögerungskondensators Cl oder Γ2 beginnt. Wenn der betreffende Kondensator eine bestimmte Spannung erreicht, wird der Transistor Ύ2 gesperrt und infolgedessen die Antricbsplatte 5 durch die Kraft der Feder 18 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht; der Sieuerariii 5Λ drückt den Stift la und damit das Sektorsteuerglicd 1 nach links, so daß der Sektor wieder geschlossen wird.
Fig. Il zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung. In dem Fall, daß die vom Ermittlungsstromkrcis ermittelte Belichtungszeit langer ist als die
Zeitspanne 7; kann bei dieser Ausführung der Öffnuiigsgrad des Sektors manuell beliebig bestimmt werden. Dabei wird der Schalter 56 durch die Drehung der Antriebsplatte 5 um einen Zahn so geöffnet bzw. geschlossen, daß, wenn die ermittelte Belichtungszeit
länger als die Zeil T ist, die Anzeigelampe W des elektrischen Steuerstromkreises gemäß Fig. 12 gezündet wird. Dieser Schalter 56 kann mit dem Umschalter 23,24,25 zusammenwirken.
Wie in der ersten Ausführungsform wird die
Anhalleklinkc Jb, wenn die ermittelte Belichtungszeit länger ist als die Zeitspanne T, durch die Wirkung des Elektromagneten Min Eingriff mit der schrägen Fläche 5/ des ersten Zahns gehalten, wenn der Schalter 5 1 geschlossen wird, und die Kontaktscheibe 23 steht mit dem Gegenkontakt 24 in Berührung. Der mit dcir Umschalter 23, 24, 25 zusammenwirkende Schalter Sf ist dabei geschlossen und die Lampe W ist gezündet Wird die manuelle Hetätigungsplatle 32 in diesem FaI mit Iland in Pfcilrichliing bewegt (und kontrolliert), si
wird das Ende 30c des um die Achse 30a drehbai gelagerten Vcrbindiingshcbels 30 in entgegcngcsetzlci Richtung nach links bewegt, da der Stift 306 am unterer Ende des Vcrbindungshcbels 30 mit der Gabel 32a de: manuellen Belätigiingsplalte 32 in Eingriff steht
Andererseils kommt der Steuerhebel 3, der mit seinen Anschlagarm 3« am StiTt la des Sektorsieuergliedes I anliegt, bei seiner durch den Aiislösevorgang bewirkter Bewegung im Uhrzeigersinn ebenfalls mil dem An
IO
schlagarm 3a in Berührung mit dem Ende 30c des Verbindungshebels 30, so daß durch letzteren die Bewegung des Sektorsteuergliedes I nach rechts beschränkt wird.
Am seitlich nach unten weisenden Vorsprung 32b, der manuellen Betätigungsplatte 32, ist der Schleifkontakt 33 vorgesehen, der auf dem Schiebewiderstand 34 gleitet und so einen veränderlichen Widerstand bildet. Dieser veränderliche Widerstand ist, wie in Fig. 12 gezeigt, an die Basis des Transistors Tl angeschlossen. Die Umsicucrspannung des aus den Transistoren T\ und 72 bestehenden Schaltstromkreises ist daher in Zusammenwirkung mit der durch die manuelle Bclätigungsplalte vorgenommenen Bestimmung des Sektoröffnungsgrads veränderlich, wodurch die richtige Belichtungszeit eingestellt werden kann.
Wenn die ermittelte Belichtungszeit bei der Ausführung nach Fig. 11 kürzer ist als die Zeitspanne T, wird der Elektromagnet M nicht erregt, auch wenn der Schalter 5 1 geschlossen wird. Die schräge Fläche 5/'des ersten Zahns schiebt also die Anhalteklinke Tb beiseite, und die Antriebsplatte 5 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn. Durch das Schließen dos Schalters S 2 wird der Transistor 7"2 leitend, so daß die Anhalteklinke Tb durch den erregten Elektromagneten M in Eingriff gehallen wird mit der schrägen Fläche 5g des zweiten Zahns. Hierauf wird der Schalter 56 geöffnet und die Anzeigelampe !Verlischt. In diesem Fall wird das Ende 30c des Vcrbindungshebels 30 durch die manuelle Betätigungsplattc 32 in die Stellung gebracht, in der es die volle öffnung des Sektors freigibt.
Bei der obenerwähnten Ausführung wird der Öffnungsgrad des Sektors bestimmt nach der durch die Betätigung des Ermittlungsstromkreises festgestellten Länge oder Kürze der Belichtungszeit gegenüber der Zeitspanne T Bei der in Fig. 13 und 14 dargestellten vierten Ausführungsform wird aber der Öffnungsgrad des Sektors für eine lange Belichtung im voraus bestimmt, und bei kurzer Belichtung kann der Sektorautomatisch voll geöffnet werden. Das Schließen des Sektors erfolgt ebenso wie bei der zweiten Ausführung durch den Stcucrarm 5/jder Antriebsplatte 5. Ferner ist zur Beschränkung des Öffnungsgrades des Sektors ein Gelenkarm 36 mit dem dem Scktorsteucrglied 1 zugewandten Ende des Verbindungshebels 30 über die Achse 36«·) gelenkig verbunden. Der Vorsprung 36c dieses Gelenkarms 36 steht mit der Stcuemockenplatte IT, die einteilig mit der Antiiebsplatte 5 oder fest mit ihr verbunden auf derselben Achse 4 drehbar gelagert ist, ein Eingriff. Der Steuervorsprung ibb des Gelenkarms 36 befindet sich je nach den Licht Verhältnissen inner- und außerhalb des Bewegungsbereichs des Stifts 1.) am nach rechts vorgespannten Sektorsteuerglicd 1.
Wenn die ermittelte Belichtungszeit kürzer ist als die Zeit T, wird die Anhaltcklinkc Tb durch den durch den Ermittlungsstromkreis gespeisten Elektromagneten M mit der schrägen Fläche 5/" des ersten Zahns der Antriebsplatte 5 in Eingriff gehalten. Die Drehung der Antricbsplatte 5 wird dadurch arretiert, und die Stellung des Steuernockens 37 erlaubt dem Steuervorsprung 3bb, dem Stift la des Sektorsteuergliedes 1 in seiner Bewegung auszuweichen. Wenn eine Belichtungszeit ermittelt wird, die langer ist als die Zeitspanne T, wird die vom Ermiltlungsstromkreis in der Bewegung freigegebene Anhaiteklinke Tb vom ersten Zahn der sich drehenden Antriebsplatte 5 weggeschoben und kommt mit der schrägen Fläche 5^'des zweiten Zahns in Eingriff. Außerdem schiebt die Steuernockenplatte 37 durch die Drehung der Antriebsplatte 5 um einen Zahn den Gelenkarm 36 in Richtung auf das Sektorsteuerglied I. Der Steuervorsprung 36£> befindet sich nunmehr im Bewegungsbereich des Stiftes la des nach rechts vorgespannten Sektorsteuergliedes 1. In diesem Fall ist der veränderliche Widerstand 33, 34 der dritten Ausführung so ausgebildet, daß der Umschalter 23, 24, 25 von ihm auf den Festwiderstand Wc umschalten kann (siehe F i g. 14). Der Ermittlungsstromkreis ist in F i g. 14 nicht eingezeichnet, ist aber identisch mit dem der zweiten Ausführung.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
•f

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Elektrisch gesteuerter Blendenverschluß für photographische Kameras mit einem Photowiderstand und einem Vergleichswiderstand, die zur Ermittlung der Objekthelligkeit in einem Steuerstromkreis in Reihe geschaltet sind und die einen Elektromagneten steuern, und mit einem von dem Magneten betätigten Sektorsteuerglicd, das durch die Sektoren den Blendenverschluß entsprechend der von dem Steuerstromkreis ermittelten Belichtungszeit mit deren Ablauf allmählich vergrößert, wobei der Steuerstromkreis den Öffnungsgrad der Blende und die Belichtungs?eit steuert, damit die erforderliehe Belichtung erreicht wird, gekennzeichnet durch eine von dem Magneten (M, 7) anhaltbare Antriebsplatte (5) und einen von der Antriebsplatte (5) betätigten Umschalter (23, 24, 25) durch den die Zeitkonstante des die Belichtungszeit bestimmenden /?C-Gliedes (PX, Cl, C2; P, Q TX, Tl; Rb, Ra; Pi, P2, C) verändert wird, wobei der Umschalter je nach der Erregung oder Entregung des Magneten (M) in Abhängigkeit von der vom Meßstromkreis (P, R X) ermittelten Belichtungszeit im Vergleich zu der Öffnungszeit (T) der Sektoren in eine seiner beiden Stellungen gebracht wird, in dem vor Beginn der Sektorenöffnung die Objekthelligkeit vom Meßstromkreis (F, R X) ermittelt wird, und wenn die ermittelte Belichtungszeit langer als die zur vollen öffnung der Sektoren benötigte Zeit (T) ist, ein Sperrmechanismus die Sektoren beim erreichten Öffnungsgrad anhält und die Belichtung bei diesem Öffnungsgrad fortgesetzt wird, bis die erforderliche Belichtung erreicht ist, sowie einen vom Sektorsteuerglied (1) gesteuerten Zeitschalter (53), um den Kurzschluß des zeitbestimmenden Kondensators (Cl1C 2, C) aufzuheben.
2. Blendenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Photowiderstand (P) im Verzögerungskreis ein kombinierter Photowiderstand (CdS 1, CdS2) mit geknickter Kennlinie ist.
3. Blendenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebsplatte (5) vorgesehen ist, die den Schließvorgang des Sektorsteuergliedes (1) bewirkt, wobei vor der Belichtung der Elektromagnete (M) abhängig von der vom Meßstromkreis ermittelten Belichtungszeit im Vergleich mit der für die volle öffnung der Blende erforderlichen Zeit (T) die Ausgangsstellung der Antriebsplatte (5) bestimmt und wenn die ermittelte Belichtungszeit langer ist als die Zeit (T), die Bewegung des Sektorsteuergliedes (1) durch die geänderte Ausgangsstellung der Antriebsplatte (5) beschränkt ist, während, wenn die ermittelte Belichtungszeit kurzer als die Zeit (T) ist, die Antriebsplatte (5) eine Ausgangsstellung einnimmt, in der das Sektorsteuerglied (1) in seiner Bewegung frei ist und die Blende voll geöffnet werden kann.
4. Blendenverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Sperrmechanismus ein Sperrhebel (3) mit der Antriebsplatte (5) gekoppelt ist, der je nach dem Zustand des Elektromagneten (M) entweder das Sektorsleuerglied (1) und die Antriebsplatte (5) in ihrer gespannten Stellung arretiert oder sie freigibt.
5. Blendenverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsplatte (5) einen Steuerarm (5Λ) für die Bewegung des Sektorsteuergliedes (I) hat, der sich, wenn der Elektromagnet (M) die Antriebsplatte (5) in ihrer gespannten Stellung arretiert, in genügend großem Abstand von einem am Sektorsteuerglied (1) vorgesehenen Stift (la) befindet, so daß das Sektorsteuerglied (1) zur vollen öffnung des Sektors freigegeben ist, oder in der gelösten Stellung der Antriebsplatte (5) die Bewegung des Sektorsteuergliedes (1) auf ein bestimmtes Maß beschränkt.
6. Blendenverschluß nach Anspruch I. gekennzeichnet durch eine manuelle Betätigungsplatte (32) für den Schleifkontakt (33) eines Schiebewiderstandes (34). der die Umsteuerspannung eines Schaltstromkreises im elektrischen Steuerstromkreis bestimmt, womit die Bewegung des Sektorsteuergliedes (1) und damit der Öffnungsgrad des Sektors auf ein beliebiges Maß beschränkbar ist, wenn die ermittelte Belichtungszeit länger ist, als die Zeit (T).
7. Blendenverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die durch den Meßstromkreis festgestellte Belichtungszeit kürzer ist als die zur vollen öffnung des Blendenverschlusses erforderliche Zeit (T), die durch die manuelle Betätigungsplatte (32) vorgenommene Arretierung des Sektorsteucrgliedes durch den Elektromagneten (M) automatisch aufzuheben ist.
8. Blendenverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der entsprechend dem Zustand des Elektromagneten (M) betätigte Umschalter (23, 24, 25) vom Schiebewiderstand (33, 34) auf den Festwiderstand (Rc) umschaltet, wenn die durch den Meßstromkreis festgestellte Belichtungszeit kurzer ist als die zur vollen Öffnung der Blende erforderliche Zeit (T).
DE19702034801 1969-07-15 1970-07-14 Elektrisch gesteuerter Blendenverschluß für photographische Kameras Expired DE2034801C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5583469 1969-07-15
JP44055834A JPS5243093B1 (de) 1969-07-15 1969-07-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2034801A1 DE2034801A1 (de) 1971-02-04
DE2034801B2 DE2034801B2 (de) 1977-03-03
DE2034801C3 true DE2034801C3 (de) 1977-10-20

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1797634C3 (de) Belichtungsregeleinrichtung
DE1622206C3 (de) Kamera mit einem elektronischen Verschluß
DE2116835B2 (de) Belichtungssteuersystem für Kameras
DE1291616B (de) Photographische Kamera mit selbsttaetiger, lichtgesteuerter Blenden- und Zeiteinstellung
DE2010370B2 (de) Vorrichtung zum Spannen und Auslösen eines elektrischen Verschlusses
DE2346331C2 (de) Blendenvorrichtung für eine Kamera mit automatischem Blitzbelichtungssystem
DE2008125C3 (de) Kamera mit gleichen Lamellen fur Verschluß und Blende
DE2034801C3 (de) Elektrisch gesteuerter Blendenverschluß für photographische Kameras
DE2649212B2 (de) BlendenverschluB
DE2131007B2 (de) Belichtungssteuerung für eine Kamera
DE1810375A1 (de) Objektivverschluss mit OEffnungs- und Schliesssektoren
DE2057825C3 (de) Elektronisch gesteuerter Kameraverschluß
DE2952466C2 (de) Programmgesteuerte Verschlußvorrichtung
DE2333075A1 (de) Elektronischer verschluss fuer eine photographische kamera
DE1964694A1 (de) Elektrisch gesteuerter Kameraverschluss
DE2010707A1 (de) Einrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung einer Kamera
DE2058680B2 (de) Blendenverschluß
DE2450155A1 (de) Photographische stehbildkamera
DE7026336U (de) Elektrisch gesteuerter verschluss fuer kameras.
DE2531062C3 (de) Elektromagnetisches Steuersystem für eine Kamera
DE1930899C3 (de) Kamera mit einer Belichtungssteuerschaltung und einer Blitzlichteinrichtung
DE2001406B2 (de) Vorrichtung zur verschlussteuerung eines fokalschlitzverschlusses in einer kamera
DE1622207C3 (de) Verschluß für eine photographische Kamera mit einer Bel&#39;ichtungssteuervorrichtung
DE1963967A1 (de) Elektronischer Kameraverschluss
DE2427255C3 (de) Steuervorrichtung für einen elektrischen Schlitzverschluß