DE2034697C - Blockkokillen-Haube - Google Patents
Blockkokillen-HaubeInfo
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- DE2034697C DE2034697C DE2034697C DE 2034697 C DE2034697 C DE 2034697C DE 2034697 C DE2034697 C DE 2034697C
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- DE
- Germany
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- hood
- mold
- plates
- sealing
- sheet metal
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- Expired
Links
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Description
Die Erfindung betrifft eine Blockkokillen-Haube, he.iidiend aus im wesentlichen senkrechten Platten
aus brennbarem StolT, die an ihren senkrechten Kanten aneinanderliegen und durch mindestens ein
Hund zusammengehalten werden, das in waagerechten Nuten der Außenflächen der Platten liegt, mit einer
Abdichtungsvorrichtung, die den Spalt zwischen den Außenflächen der Haube und den Innenflächen der
sich einwärts erweiternden Kokille gegen aufsteigendes flüssiges Metall abdichtet und aus je einem iu
Blechstreifen für jede der Haubenplatten besteht, der in einer Nut der Haubenplatte liegt, und mit einer
Festhaltevorrichtung, die aus mindestens je einem an der Außenseite jeder Platte herausragenden Blechstreifen
besteht, der beim Einsetzen der Haube in die Kokille, sich umbiegend, mit seiner Kante an der
Kokillenwand ansifift und die Haube gegen Abheben
sperrt.
Bei der bekannten Haube dieser Art (USA.-Patentschrift
3 318 564) sind die Abdichtungsblechstreifen eben; sie müssen nach dem Einsetzen der Haube an
die Kokillenwände herangeschoben werden. Das ist umständlich und unerwünscht.
Die Erfindung soll dieses Anlegen der Dichtungsstreifen an die Kokillenwände automatisieren. Sie
beruht auf dem Gedanken, die Dichtungsstreifen sich elastisch an die Kokillenwände anlegen zu lassen
— genau wie die bekannten Festhaltestrcifen sich anlegen — und sie somit zugleich .Is Fcsthaltevorrichtungen
wirken zu lassen. 3"
Die Erfindung besteht darin, daß dL Abdichtungs-Mreifen
zugleich als Festhaltestreifen dienen und U-Profil haben, dessen beide Schenkel an der Kokillenwand
anstreifen, und durch das die Haubenplatten zusammenhaltende Band an den Haubenenden
gehalten werden.
Es mag sich empfehlen, daß die Haubenplatten in im sich bekannter Weise auswärts hervorragende
Schultern haben, mit denen die Haube auf dem Kokillenrand aufsitzt.
Eine erfindungsgemäße Haube ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. I ein perspektivisches Bild des oberen Teils
einer Blockkokille mit der Haube,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Haube
der Fig. 1 mit der Abdichtvorrichtung,
F i g. 3 einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil einer Blockkokille und eines darin eingegossenen
Blocks mit der Haube und mit der Abdichtvorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil einer Blockkokille und einer darin vor dem
Guß eingesetzten Haube.
Insbesondere Fig. 1 zeigt den oberen Teil einer
Blockkokille 10, deren oberer Rand 11 die Eingießöffnung bildet. In diese öffnung ist eine brennbare
Blockhaube eingesetzt; deren Seitenwände sind mit 12/13, ihre Endwände mit 14/15 bezeichnet. Jede
dieser Wände ist außen über ihre ganze Länge hin mit einer hervorstehenden Schulter 16 und mit einer 6c
unmittelbar darunter und parallel dazu verlaufenden Nut versehen; diese Nut ist in Fig. 2 und 3 mit 17
bezeichnet.
Wi". Fig.2 und 3 zeigen, ist in jeder der Nuten
17 ein U-förmig profilierter Dichtungsstreifen angeorcinet. Diese Blechstreifen schließen an ihren Enden
anetonder an, erstrecken sich also um den ganzen Außenumfang der Haube. Die U-Schenkel erstrecken
sich waagerecht auswiirts bis über den Rand der Schulter 16 hinaus. Diese U-Profllstreifen begehen
jius Blech. Wenn die Haube auf eine Kokilli· wie in Fig I aufgesetzt wird, sitzt sie mit ihrer Schulter 16
auf und die U-Prolilstreifen sitzen im oberen Ende 10 der Kokille so, duü ihre U-Schenkel dichtend an
den lnnenlläclien der Kokille 10 anliegen, ar,, eine
doppelte Dichtung bilden. Außerdem hell, η die Dichtstreifen IH mit i"r<:n Doppelschenk..: die
Haube auf di-r Kokille festzuhalten. Zi, i/lich
können noch elastische Halter 19 vorgesehen sein.
Um (Jas Äußere der B.ockhaube ist inner!: Hb der
U-t-"irmiü profilierten Dichtstreifen ein Stahlb::r.d angeordnet,
das sowohl die Platten der Blockhaai'ie als
auch die Dichtungsstreifen zusammenhält. Dieses Band ist in H i g. 2 mit 20 bezeichnet.
Fig. 4 zeigt die Blockhaube in den Oberteil der Kokille i0 eingesetzt, beides im senkrechten Schnitt.
Wie man sieht, sind die beiden Schenkel der Dichtstreifen IH durch das dichte Anliegen an der innenfläche
der Kokille 10 verbogen; sie dichten den zwischen der Blockhaube und der Kokille befindlichen
Raum gän/üch und w-rksam ab und verhindern, daß
flüssiges Metall aufwärts in den abgedichtetem Bereich fließt.
Fi ς. 3 zeigt einen Block 1 in die Kokille lü eingegossen.
Der Blockkopf ragt über den Oberrand 1! der Kokille heraus; dies ist nötig, damit der verlorene
Kopfe ergriffen und der Block 1 aus der Kokille 10
herausgezogen werden kann. Wie ferner ersichtlich, füllt der Block 1 die Kokille 10 nicht ganz aus: der
den verlorenen Kopf C umgebende und innerhalb des Oberrandes der Kokille 10 befindliche Raum
er ist in Fig. 3 mit A bezeichnet — ist infolge
der Dichtwirkung der oben beschriebenen Dichtstreifen von flüssigem Metal! frei geblieben.
Claims (2)
- Patentansprüche:I. Blockkokillen-Haube, bestehend aus im wesentlichen senkrechten Platten aus brennbarem Stoff, die an ihren senkrechten Kanten aneinanderliegen und durch mindestens ein Band zusammengehalten werden, das in waagerechten Nuten der Außenflächen der Platten liegt, mit eirer Abdichtungsvorrichtung, die den Spalt zwischen den Außenflächen der Haube und den Innenflächen der sich einwärts erweiternden Kokille gegen aufsteigendes flüssiges Metall abdichtet und aus je einem Blechstreifen für jede der Haubenplatten besteht, der in einer Nut der Haubenplatte liegt, und mit einer Festhaltevorrichtung, die aus mindestens je einem an der Außenseite jeder Platte herausragenden Blechstreifen besteht, der beim Einsetzen der Haube in die Kokille, sich umbiegend, mit seiner Kante an der Kokillenwand anstreift und die Haube gegen Abheben sperrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtungsstreifen zugleich als Festhaltestreifen dienen und U-Profil haben, dessen beide Sehen· kel an der Kokillenwand anstreifen, und durch das die Haubenplatten zusammenhaltende Band an den Haubenenden gehalten werden.
- 2. Haube nach Anspruch 1, dadurch gekenn· zeichnet, daß die Haubenplatten in an sich be· kannter Weise auswärts hervorragende Schultern haben, mit denen die Haube auf dem Kokillen* rand aufsitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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