DE2034491C - Brenneranordnung mit Haupt- und Startbrenner - Google Patents
Brenneranordnung mit Haupt- und StartbrennerInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Brenneranordnung mt
einem aus mehreren parallelen Einzelbrennern bestehenden Hauptbrenner und einem Startbrenner mit
Gasaustrittsöffnungen, der quer vor den Einzelbrennern des Hauptbrenners angeordnet ist, einer Zündelektrode
an einem Ende des Startbrenners und einer Überwachungselektrode am anderen Ende des Startbrenners.
Solche Brenneranordnungen verwendet man beispielsweise bei Gaswasserheizem. Es wird von einem
Steuergerät zunächst die Gaszufuhr zu einem Startbrenner freigegeben, der quer vor einem Hauptbrenner
angeordnet ist. Dieser Startbrenner wird mittels einer Zündelektrode gezündet. Wenn der Startbrenner
über seine gesamte Länge übergezündet hat, wird dies von der Überwachungselektrode an das Steuergerät
zurückgemeldet, die Zündung unterbrochen und die Gaszufuhr zum Hauptbrenner freigegeben.
Durch den Startbrenner erfolgt dann eine gleichmäßige Zündung des; Hauptbrenners ohne Verpuffungsgefahr,
da die Flamme von dem Startbrenner gleichzeitig auf alle Einzelbrenner des Hauptbrenners
überzündet
Bei einer elektrischen Flammenüberwachung der vorgenannten Art fließt zwischen der Überwachungselektrode und dem Brenner ein Flammenionisationsstrom.
Startbrenner geringer Leistung besitzen über den gesamten Flammenbereich praktisch den gleichen
Ionisationsgrad, so daß während der Einschaltdauer der Zündspannung der Ionenstrom in der
Überwachungsstrecke erheblich erniedrigt und dadurch eine Fehlanzeige hervorgerufen wird. Es ist begannt,
zur Vermeidung dieser Störung die Zündspannung in Intervallen ein- und auszuschalten. Eine
solche Anordnung ist jedoch relativ kompliziert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Beeinflussung des Überwachungskreises durch die
Hochspannungszündung auf einfache Weise zu vermeiden.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Gasaustrittsöffnungen des Startbrenners in einer
eine Unterbrechung des Flammensaumes bewirkenden Weise angeordnet sind.
Vorteilhaft ist er dabei, wenn dei Flammensaum
des Startbrenners in der Nähe der Zündelektrode unterbrochen ist. .
Die Flammenlücke muß dabei gerade so breit sein, daß die Beeinilussung des Überwachungskreises
durch die Zündelektrode vermieden, eine einwandfreie Zündung aber gewährleistet ist.
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die zugehörige
Zeichnung erläutert, welche eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Brenneranordnung zeigt.
An der Stirnseite eines aus mehreren Einzelbrennern bestehenden Gerätebrenner 1 mit der GaszufUhrung
2 ist ein Startbrenner 3 angeordnet. An den Enden dieses Startbrenners ist je eine Zündelektrode
4 und eine Überwachungselektrode 5 angebracht. Die Zündelektrode 4 wird von einem Zündtrafo
6 gespeist. Ein Steuergerät 7 überwacht den gesamten Funktionsablauf der Steuerung. Am Startbrenner
3 befindet sich die Flammenlücke 3', die den Flammensaum in zwei Teile 8 und 8' teilt. Die
Lücke 3' ist so gewählt, daß ein Oberzünden von 8' nach 8 ohne weiteres möglich ist, daß aber der lonisationsstrom
im Flammcnsaum 8 durch die Zündung an der Elektrode 4 nicht oder nur unwesentlich beeinflußt
wird.
Bei Inbetriebnahme des Brenners gibt das Steuergerät 7 das Gas zum Brenner 3 frei und setzt durch
den Hochspannungstrafo 6 über die Elektrode 4 die Flamme 8' in Brand, welche ihrerseits zur Flamme 8
überzündet. Wird von der lonisationselektrode 5 das Vorhandensein der Flamme dem Steuergerät 7 rückgemeldet,
so wird der Zündtrafo 6 ausgeschaltet und das Gas zum Hauptbrenner 1 über den Anschluß 2
freigegeben.
Claims (4)
1. Brenneranordnung mit einem aus mehreren parallelen Einzelbrennern bestehenden Hauptbrenner
und einem Startbrenner mit Gasaustrittsöffnungen,
der quer vor den Einzelbrennera des Hauptbrenners angeordnet ist, einer Zündelektrode
an einem Ende des Startbrenners und einer Überwachungselektrode am anderen Ende des
Startbrenners, dadurch gekeanzeichnet, daß die Gasaustrittsöffnungen des Startbrenners
(3) in einer eine Unterbrechung des Flammensaumes (8, 8*) bewirkenden Weise angeordnet
sind.
2. Brenneranordnung nach Anspruch 1, da- i$
durch gekennzeichnet, daß der Flammensaum (8, 8*) des .Startbrenners in der Nähe der Zündelektrode
un.erbrochen ist.
3. Brenneranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung ao
(3') des Startbrenner-Flammensaumes (8, 8') zwischen den beiden der Zündelektrode (4) benachbarten
Einzelbrennern des Hauptbrenners (1) vorgesehen ist
4. Brenneranordnung nach Anspruch 3, da- as
durch gekennzeichnet, daß der Startbrenner (3) eine Mehrzahl in Längsrichtung aufeinanderfolgender
Gasans'rittsschlitze aufweist und im Bereich zwischen den beiden der Zündelektrode (4)
benachbarten Einzelbtennerr. des Hauptbrenners (1) zwischen zwei solchen Gasaustrittsschlitzen
ein verbreiterter Steg vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT968069A AT292974B (de) | 1969-10-14 | 1969-10-14 | Brenneranordnung |
| AT968069 | 1969-10-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2034491A1 DE2034491A1 (de) | 1971-04-22 |
| DE2034491B2 DE2034491B2 (de) | 1972-06-15 |
| DE2034491C true DE2034491C (de) | 1973-01-11 |
Family
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