DE2034207C - Schaltungsanordung zur Änderung des Frequenzhubes von frequenz und phasenmodulierten Signalen - Google Patents
Schaltungsanordung zur Änderung des Frequenzhubes von frequenz und phasenmodulierten SignalenInfo
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Description
40
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Änderung des Frequenzhubes von
frequenz- und phasenmodulierten Signalen.
Um in Frequenz- oder Phasenmodulationssystemen mit großem Frequenzhub eine maximale Arbeitsweise
zu erzielen, ist es häufig wünschenswert, die Grenzfrequenz des Demodulators unter den Wert zu
drücken, der bei Anwendung der üblichen FM-Demodulation mindestens benötigt wird. Hierfür wurden
verschiedene Methoden entwickelt, nämlich Demodulatoren mit frequenzmodulierter Rückkopplung und
phasenstarre Demodulatoren. Bei beiden Methoden wird damit gearbeitet, daß das ZF-Signal effektiv mit
einer Bandbreite gefiltert wird, die geringer ist, als es bei üblichen Deniodulationssystemen erlaubt wäre.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, mit
der eine echte Änderung des Frequenzhubes eines eintreffenden FM- oder PM-Signals möglich ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß zur Verarbeitung der frequenz- oder
phasenmoriulierten Signale zwei Kanäle vorgesehen sind und jeder Kanal ein Verzögerungsglied und einen
Mischer enthält, in dem das Eingangssignal mil dem verzögerten Signal des anderen Kanals gemischt wird
und daß von mindestens einem der Kanäle ein Auseangssignal
abgeleitet wird, dessen Frequenz gegenüber der Frequenz des Eingangssignals gemäß den
Verzöaerungszeiten der Verzögerungsglieder verschoben ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung wird von dem Ausgangssignal noch em zur Stabilisierung der Amplitude des Eingangssignals
dienendes Rückkopplungssignal abgeleitet.
Durch die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird der Frequenzhub eines eintreffenden FM- oder
PM-Signals nach dem Prinzip der synthetischen Phasenisolation (SP/) reduziert oder vergrößert. Das
Prinzip der synthetischen Phasenisolation besteht
darn durch Mischen eines Eingangssignals mit einer
übeiiaeerunasschwingung und weiteres Mischen eines
auseefiiterten Summen- oder Differenzsignals mit dem
Eingangssignal oder dem Differenz- bzw. Summensienal
der ersten Mischung ein Ausgangssignalln.it der
Frequenz des Eingangssignals zu gewinnen das er. von der Phase des Eingangssignals unabhängig
Phase hat. Eine Grenzfrequenz- oder Schwellender. verschiebune
findet nur statt, wenn die Schaltungsanordnung ~ ach der Erfindung zur Reduktion -u-Frequenzhubes
benutzt wird. Diese Schaltungenordnunu
kann jedoch für andere Zwecke, wie bcspielsweise
einen Systemübergang im ^wischenlrcquenzbereich.
auch zur Ausdehnung des Frequenzhub« benutzt werden. Das Signal mit reduziertem
Frequenzhub kann dann durch ein Filter -inem
üblichen Demodulator zugeführt werden. Dieses Verfahren arbeitet ebenso wie alle Methoden zur Ausdehnung
des FM- oder "M-Schwellenwertes bei
Signalen mit großem Frequenzhub, denn es ist die minimale Bandbreite eines Systems gleich dem Zweifachen
der Informationsfrequenz, und es muß der Frequenzhub ziemlich groß sein, wenn eine Verminderung
des Frequenzhubes einen Nutzen haben
Die vorliegende Erfindung wurde von dem Wunsch veranlaßt, die Technik der synthetischen Phasenisolation
in einem FM-Empfänger nut Schwellenwert-Ausdehnung
zu verwenden. Die Korrelationsbandbreite dieser regenerativen Anordnung wird von
dem Konstrukteur ebenso beherrscht wie das Verhältnis der Zeitverzögerungen, also der Anstieg der
Phasencharakteristik. Die Rauschbandbreite der Vorrichtung zur Reduktion des Frequenzhubes kann
kli:n sein, wie in den üblichen Empfängern mit
Schwellenwert-Verschiebung, ohne jedich ein so
großes Opfer hinsichtlich der Signalverzerrung und Signalunterdrückung bringen zu müssen, weil zur
Signalverarbeitung keine Schaltungsanordnung verwendet werden muß, die Sättigungseffekte zeigt, wie
ein Begrenzer, ein Diskriminator oder ein degenerativer, frequenzmodulierter Oszillator.
Eine andere Anwendung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung findet sich in Nachrichtensystemeif
unter Verwendung von Satelliten. Hier werden in den Verbindungen zum Raumfahrzeug
übertraeungen mit hohem Modulationsindex benutzt. Die gleiche "information trifft oft mil Relaisstrecken
zusammen, in denen von einem geringeren Modulationsindex Gebrauch gemacht wird. Die Technik der
Änderung des Frequenzhubes kann als vcrzcrvungsarme Transformalion zwischen diesen beiden Systcmelementen
benutzt werden. Die bedeutendem Verzerrungen, die durch eine Demodulation und Wiedermodulalion
bedingt sind, werden mit einer Schaltungs-
anordnung nach der Erfindung vermieden, weil hier eine solche Demodulation und Wiedermodulation
nicht stattfinde!:.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen,
in der die Erfindung an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele naher
beschrieben und erläutert wird. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmaie
können bei anderen Ausführungsformen der Erfindung einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger
Kombination Anwendung finden.' Es zeigt
F i g. 1 das Blockschaltbild einer ersten Schaltungsanordnung
nach der Erfindung,
F i g. 2 das Blockschaltbild einer weiteren Ausführungifcrm der Erfindung, die nur eine Reduktion
des Frequenzhubes ermöglicht,
F i g. 3 ein Diagramm der Amplitude des Ausgangssignals
der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 in Abhängigkeit von der Frequenz.
F i g. 4 die Wiedergabe eines Frequenzplanes, der die optimalen Frequenzen zur Erzielung der größtmöglichen
Bandbreite zeigt, und
Fig. 5A und 5B Diagramme des Amplitudeniind
Phasen Verhaltens der beiden Filter r5 und r6
der Schaltungsanordnung nach F i g. 2.
Es kann angenommen werden, daß die Schaltungsanordnung
10 zr.r Änderung des Frequenzhubes nach F i g. 1 die folgenden Eingangs- und Ausgangssignale
aufweist:
V,,in = cos (ο, t + Φ)
Vaus = COS (ci2 f + (-)) .
(D
Das Eingangssignal wird durch eine Schaltung 12 zur automatischen Verstärkungsregelung [AVR) auf
konstanter Amplitude gehalten, um eine lineare Verarbeitung des Jignals in der Schaltungsanordnung 10
zu gewäh-leisten. Das Ausgangssignal der AVR 12 wird zwei parallelen Kanälen 14 und 16 zugefühlt.
Der Kanal 14 enthält einen Bandpaß (r,) 18. dessen Ausgangssignal einem Mischer (Mi) 20 zugeführt
wird. Das AusgangSbignal des Mischers 20 wird einem weiteren Bandpaß (r2) zugeführt. Im Kanai 16
befindet sich ein Bandpaß (τ,) 24, dessen Ausgangssignal
einem Mischer (M2) 26 zugeführt wird. Das Ausgangssigna dieses Mischers 26 wird einem weiteren
Bandpaß U4) 28 zugeführt. Das Ausgangssignal des r2-Fillers 22 wird mit dem Ausgangssignal des
r,-Filters 24 in dem M2-Mischer 26 gemischt, während
das Ausgangssignal des T4-Fillers 28 mit dem Ausgangssignal des τ,-Filters 18 in dem M,-Mischer
20 gemischt wird, Das Ausgangssignal des !-,-Filters 22
wird in einer Rückkopplungsschleife 30 über einen Gleichrichter 32 und einen Gleichstromverstärker 34
der A I /^-Schaltung 12 zugeführt, um die Amplitude
des Eingangssignals konstant zu halten.
Beim Betrieb der Schaltungsanordnung 10 nach F i g. I wirken die Bandpässe 18. 22. 24 und 28 als
Verzögerungsleitungen. Da es sich um Bandpässe handelt, übertragen sie nur die unteren Scitenbänder
der von den M1- uiu1 M2-Mischern 20 und 26 gelieferten
Signale. Das r,-Filter 18 verursacht eine Verzögerung i,. während das r,-Filter 24 eine Verzögerung
r3 verursacht, so daß die Ausgangssignale der Bandpässe 18 und 24 die folgende Form annehmen:
COS [f-i, (f- T1) + 0]
cos [ei, (r-Tj) + 0] .
Der Mj-Mischer 26 mischt das Ausgangssignal des Bandpasses 24 nach Gleichung (4) mit dem Ausgangssignal
Vaus nach Gleichung (2), was für das Ausgangssignal
des M2-Mischers 26 den folgenden Wert ergibt:
cos [(m, - ,.,2) f - C1 T3 + 0 - ff] . (5)
Die von dem Bandpaß 28 verursachte Verzögerung T4 führt zu folgendem Signal:
COS [(.D1 - ,,,2) (t - T4) - ei, T3 4- 0 - (-)] . (6)
Das Signal nach Gleichung (6) wird durch Umformen zu
COS [(ei, — Ci2) ' ~ ''1I T4 + '''2 T4 ~ '''l 73 + fl>
— ^] ■ O)
Das durch die Gleichung (7) gegebeae Signal wird dann im Mischer 20 mii dem verzögerten Ausgangssignal
des Bandpasses 18 nach Gle'chung (3) gemischt, so daß sich Tür das Ausgangssignal des Μ,-Mischers
20 der folgende Ausdruck ergibt:
COS [ci2 f - ei, T1 + 0 + ei, T4 — cj-, T4 + ei, T3 — 0 + H] .
(2) Dieser Ausdruck kann umgeformt werden in
COS [(D2 f — Ci1 T1 + ei, T4 — Ci2 T4 + Ci1 T3 + (-)] . (9)
Das Signal nach Gleichung (9) wird dann von dem bandpaß 22 um die Zeit τ, verzögert, wodurch sich
ein Ausgangssignal
COS [(D2 t — O2 r-, — (D1 T1 + Ci1 T4 — (D- T4 + (D1 T1 +- ff]
(10)
ergibt, das gemäß der eingangs gemachten Annahme gleich dem Ausgangssignal Vaus nach Gleichung (2)
ist. Durch Auflösen dieser Gleichung ergibt sich:
— (D2 T2 — (D1 T- + Cl1 T4 — Cl2 T4 + (D1 T3 = 0
(D1 [T4 + T3 - Tj] = Cl2 [T2 + T4]
(H)
Demnach kann durch eine sorgfältige Wahl der Verzögerungszeiten, die durch die Bandpässe 18, 22.
24 und 38 bedingt sind, der Frequenz <·., ein Wert
uo gegeben werden, der entweder größer oder kleiner air,
(D1 ist. Die Schaltungsanordnung 10 nach F i g. 1 erlaubt
demnach eine FM- oder PM-Schwellenwertverscliiebung
oder Verminderung oder Vergrößerung des Frequenzhubes eines eintreffenden Signals, die
(15 übergänge zwischen verschiedenen Signalsystemen
möglich machen, ohne daß eine Notwendigkeit zur Demodulation und anschließenden neuen Modulation
von Simialen besieht.
F i g. 2 zeigt das Blockschaltbild einer Ausführungsform der Erfindung, die nur eine Reduktion des Frequenzhubes
gestattet. Ein Eingangssignal wird einer Schaltung 42 zur automatischen Verstärkungsregelung
zugeführt, um in der Schaltungsanordnung eine lineare Verarbeitung zu gewährleisten. Das Signal
wird von der AVR 42 zwei parallelen Kanälen 41 und 43 zugeführt. Der Kanal 41 enthält einen Mischer
(M3) 44. Das Ausgangssignal des ^/.,-Mischers 44
wird einem Bandpaß (r,,) 46 zugeführt. Der Kanal 43 enthält einen Mischer (M4) 48. Das Ausgangssignal
des /VZ4-Misehcrs 48 wird einem Bandpaß (rj 50 zugeführt.
Das Ausgangssignal des r()-Bandpasscs 46
wird in dem M4-Mischer 48 mit dem Eingangssignal
gemischt, während im /VZ,-Mischer 44 das Ausgangssignal des Tj-Bandpasses 50 mit dem Eingangssignal
gemischt wird. Das Ausgangssignal des τ,,-Bandpasscs 46 wird außerdem in einer Rückkopplungsschleife 52
über einen Gleichrichter 54 und einen Gleichstromverstärker 56 der A ΚΛ-Schaltung 42 zugeführt. Im
Betrieb des Hubverminderers 40 nach F i g. 2 arbeiten die Bandpässe 4ό und 50 als Verzögerungsleitungen.
Da es sich um Bandpässe handelt, werden nur die unteren Seitenbänder der Ausgangssignalc der Mischer
44 und 48 übertragen.
Da die beiden Mischer 44 und 48 das untere Seitenband liefern, werden die Phasen der beiden den Mischern
zugeführten Signale subtrahiert. Da es sich bei der Schaltungsanordnung 40, sofern der Pegel des
Eingangssignals ausreichend hoch ist. um eine schwingende Schleife handelt, arbeitet sie in solcher Weise,
daß die Phasenverschiebung längs der geschlossenen Schleife 2 η η beträgt. Die Frequenzen der Ausgangssignale
der Bandpässe 46 und 50 müssen sich stets zu der Frequenz des Eingangssignals addieren. Die
Art und Weise, in der sie verteilt werden, ist jedoch von den Verzögerungswerten abhängig, die durch die
Bandpässe 46 und 50 bedingt sind. Eine Ableitung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung 40 nach
F i g. 2 folgt.
Das Eingangssignal des Hubreduzierers 40 wird mit Hilfe der A KR-SchalHing 42 stabilisiert, damit eine
lineare Verarbeitung gewährleistet ist. Wenn als Eingangssignal
(12)
und als Ausgangssignal
gegebenen Eingangssignal gemischt wird. Das Aus gangssignal des Mischers 48 ist dann
■i
5 ^ /I2B cos [„., (z - t„) + „.0 τ,, + 0 (Z) - 0 (I - t„)
5 ^ /I2B cos [„., (z - t„) + „.0 τ,, + 0 (Z) - 0 (I - t„)
Nach einer Verzögerung τ, im Bandpaß 50 wird da: |0 Signal nach Gleichung (16) zu
K1 (Z) = * A1Ii cos [..,, (z - T5 - t„)
+ „,„ t„ + 0(Z - T5) - 0(Z - T5 - τ,,) + (-Ht- T5 -- r,,)]
= ß cos [t.,,z + «(ζ)].
Aus der Gleichung (17) folgt ,1A1 = 4
Aus der Gleichung (17) folgt ,1A1 = 4
25 (-){!) = -,,,, [r5 + T11] + ...„τ,, + 0(Z - T5)
- Φ (I -T5- r„) 4- W (Z - T5 - r„). (I'))
Die statischen und dynamischen Teile dieser Aus 30 drücke können wie folgt aufgelöst werden:
"1 [T5 + T(J = '"(I T,,
"1I — '"(I
Die Frequenz <··2 des Signals K2(Z) ist gegeben du;
III, = .
'"2
Die dynamischen Termc erfordern
W(Z) = 0(Z-T5) -
T(i)
V1 (Z) = B cos [<■-, ζ 4- W(Z)] (13) so Die Systemfunktion ist dann Tür phascnmodulii- '-.
Signale
angenommen wird, dann befindet sich am Ausgang
des M-i-Bandpasses 44 ein unteres Seitenband der ,,, „ _r, 1 — e~r"s
Form H(s) = e — M
γ/IBcos[K - (.,,)Z + 0(Z) - W(Z)] . (14)
Der erste Teil dieses Ausdrucks kann ignoriei
Nach einer Verzögerung T6 im Bandpaß 46 wird das We[den; YeiI "^."m eine einfache Verzögerung ur
Signal nach Gleichung (14) zu T* handelt und. es ist demgemäß die Systemfunktio
6o zur Verstärkung- und Phasenberechnung
F2(Z) = ~ AB cos [(,.,„ - ™,Kf - T6)
(15)
Das durch die Gleichung (15) gegebene Ausgangssignal des Bandpasses 46 wird dem jV/4-Mischer 48
zugeführt, in dem es mit dem durch die Gleichung (12) wird hierin jw für 5 gesetzt, so ergibt sich
H1I' — ' ~" e ~'"'H
v'"' ~ ~f _ ε-;,,,<ίΤΓίΤ·
v'"' ~ ~f _ ε-;,,,<ίΤΓίΤ·
Der konjugierte komplexe Ausdruck ist dann Die Amplituden- und Phasen-Ubcrtragungslunktionen
sind dann gegeben durch
und es ergibt sich infolgedessen für das Quadrat der
Verstärkung
sin y- /
. Γ Ϊ"
sin y /
3 /ι - 1 2 /ι
f.
(37)
(38)
sin' (! 2 -. rj
sin* (1 2-..{r.,-t- r„
sin* (1 2-..{r.,-t- r„
(27)
Demnach ist bei PhasenmodulationdieAmpliüidcnabhängigkeit
sin \ !<■<
τ,,
sin I 2-Mr, 4- r„l
(28) Wie ersichtlich, nimmt die Amplitude bis / ^ j
langsam /u und geht dann für / = 2j asymtotisch
nach Unendlich. Die Phasenabhängigkeit ist lediglich eine Verzögerung und hat demnach keine Wirkung
auf das Signal. F i g. 3 zeigt eine graphische Darstellung der Amplitude des Ausgangssignals der
Schaltungsanordnung 40 als Funktion der Fingangs-Modulationsfrequenz Tür verschiedene Werte von n.
Die Amplitude ist im wesentlichen konstant bis zu Frequenzwerten in der Größenordnung von
Für kleine Werte von «■■ (r_s + O reduziert sich die
Gleichung (28)
(39)
Die Phascnabluiiigigkei! ergibt sich /u
,,,) = tan
K.
(30)
Die Auflösung in Real- und Imaginärteile ergibt dann weiter
= 12.·,
(31)
7uvor wurde eine Verzögerung von r5 vernachlässigt,
und es ist infolgedessen die Phasencharakieristik der Systemfuuktion für phasenmoduliert Signale
(32)
Zur Normalisierune der abgeleiteten Formel zum Zwecke der Darstellung werden die folgenden Parameter
benutzt:
/1 =
+ T6).
(33)
(34) Beim Aufbau der Schaltungsanordnung 40 nach F i g. 2 kann die Wahl der Ausgangsfrequenzen in
bezug auf den Betrag der Reduktion des Frequenzhubes unabhängig erfolgen, weil die Verzögerung und
,ο die Mittenfrequenz eines Bandpasses voneinander unabhängig
sind Fin Filter wie die Bandpässe 46 und 50. verursacht effektiv eine Verzögerung und eine
konstante Phasenverschiebung und führt demnach eine Konstante in die vorausgegangene Analyse ein.
Die Wirkung dieser konstanten Phasenverschiebung bestellt darin, die mittlere Betriebsfrequenz zu ändern,
jedoch wird dadurch nicht das dynamische Verhallen der Schaltungsanordnung 40 beeinflußt.
Die Wahl der Frequenzen kann jedoch nicht vollständig
willkürlich erfolgen, weil die Bandpässe 46 und 50 eine Signaltrennung bewirken müssen. Wenn
der Bandpaß 40 in bezug auf den Bandpaß 46 schmal gemacht wird, erscheint der Hauptteil der Hubreduzierung
im Aiisgangssignal V1[I). Da es leichter
ist. schmale Bandpässe bei niederen Frequenzen zu machen, ist der Bandpaß 50 so gewählt, daß seine
Mittenfrequenz niedriger ist als diejenige des Bandpasses 46. F.s ist nützlich, die optimalen Frequenzen
festzustellen, die zu der maximal möglichen Band-
5Q breite führen. Wenn /u die Mittenfrequenz des Bandpasses
50, fh die Mittenfrequenz des Bandpasses 46
π der Reduktionsfaktor des Frequenzhubes und B die
maximale Bandbreite des Eingangssignals ist, dann ergibt sich für den in F i g. 4 dargestellten Frequenzplan
für eine maximale Bandbreite und zur Verhinderung einer Überlappung
In diesen Gleichungen ist»das Verhältnis der Hubverminderung,
während / die für eine Gesamtverzögerung der Schleife von einer Sekunde normalisierte
Eingangs-Modulationsfrequenz ist. Demnach ist
l351
~ ■>* ~ T I ' ~ Jf
70-—.
Wird ein Eingangssignal von 70 MHz angenommer so gilt definitionsgemäß
fa+h = 70.
Die gleichzeitige Lösung dieser drei Gleichungen ergibt
140 ;V
5/V -2
(42)
L =
Λ=
70
(43)
(44)
(45)
Die folgende Tabelle zeigt optimale Frequenzen für verschiedene Werte von n.
4 6 8
10
20
100
35
31
30
29.5
29.2
28.6
28.0
l„
26.2
27.2 27.5 27.6 27.7 27.9 28.0
43.8 42.8 42.5 42.4 42.3 42.1 42.0
Da die Frcquenzwcrte so nahe liegen, wurden für
Untersuchungen an einer Schaltungsanordnung nach F i g. 2 für /„ und fh die Frequenzen von 28 bzw.
MHz gewählt. Hierbei ergibt sich eine maximale
10
Bandbreite von ?8 MHz. wenn η groß wird. Für du
Untersuchungen wurden T5 und τ,, so gewühlt, dal
η = 3.
F i. g. 5Λ und 5 B zeigen das Amplituden- unc Phasenverhalten der beiden Bandpässe 5(1 und 4(i
Der Anstieg der l'hasenkurvc ergibt für das Filter 5(
eine Verzögerung von 280 ns und für das Filter 4< eine Verzögerung von 130 ns. Die vorausgesagt!
Hubreduzicrung beträgt demnach
N =
28()J-_T3O
Ί30
Ί30
= 3,15.
Die llubreaktion der Schaltungsanordnung 4( wurde unter Verwendung eines ZF-Eingangssign:;'«
von 70 MIIz gemessen, indem ihr Ausgang an einer Spektralanalysator angeschlossen wurde. Dann wurde
dem ZF-Eingangssignal eine Sinus-Frequenzmodulation von 100 kHz aufgeprägt und der Modulationsgrad
so eingestellt, daß sich im Spektrum der ersti Nullwert für die Trägerfrequenz ergab. Danach wtirdi
das ZF-Signal von 70 MHz unmittelbar dem Spck Iraianalysator zugeführt, und es wurde die Modiilationsfrcquenz
erneut so eingestellt, daß sich für der Träger der erste Nullwcrt ergab. Das Verhältnis dei
neuen Modulationsfrequenz zu H)OkHz ergibt dii Reduktion des Frequenzhubes. Der gemessene Wcrl
ergab 3.3 und ergab damit eine Genauigkeit dei Vorhersage, die die Erwartungen erfüllte. Die Untersuchungen
ergaben, daß die Schaltungsanordnung 4t eine lineare Reduktion cririht, ohne daß die Notwendigkeit
für eine Demodulation besteht. Daher gibi es keinen Demodulations-Schwellcnwert. der dem
Betrieb der etlindungsaemäßen Schaltungsanordnung
35, entgegenstehen könnte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur Änderung des Frequenzhubes von frequenz- und phasenmodulierten
Signalen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verarbeitung der frequenz- oder phasenmodulierten
Signale zwei Kanäle (14 und 16) vorgesehen sind und jeder Kanal ein Verzögerungsglied
(22 bzw. 28) und einen Mischer (20 bzw. 26) enthält, in dem das Eingangssignal mit dem verzögerten
Signal des anderen Kanals gemischt wird, und daß von mindestens einem der Kanäle
(z. B. 14) ein Ausgangssignal abgeleitet wird, dessen Frequenz gegenüber der Frequenz des Eingangssignals
gemäß den Verzögerungszeiten der Verzögerungsglieder (22 bzw. 28) verschoben ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß von dem Ausgangssignal
ein zur Stabilisierung der Amplitude des Eingangssignals dienendes Rückkopplungssignal
abgeleitet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsglieder von Bandpässen gebildet werden, die
jeweils das untere Seitenband des zugeführten Sie lals passieren lassen
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in jedem Kam' (14 und If) zwei Verzögerungsglieder
(18 und 22 bzw. 24 und 28) und die Mischer (20 und 26) jeweils zwischen den Verzögerungsgliedern des entsprechenden Kana's angeordnet
sind und daß das jeweils aus dem ersten Verzögerungsglied (18 bzw. 24) eines Kanals austretende
Signal mit dem Ausgangssignal des zweiten Verzögerungsgliedes (28 bzw. 22) des anderen
Kanals gemischt wird.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US84685469A | 1969-08-01 | 1969-08-01 | |
| US84685469 | 1969-08-01 | ||
| US8412670A | 1970-10-26 | 1970-10-26 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2034207A1 DE2034207A1 (de) | 1971-02-11 |
| DE2034207B2 DE2034207B2 (de) | 1972-07-20 |
| DE2034207C true DE2034207C (de) | 1973-02-22 |
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