DE2034124C2 - "Sicherheitsbindung zur Halterung eines Stiefels auf einem Ski und zur Auslösung bei überschreiten vorbestimmter Belastungswerte" - Google Patents
"Sicherheitsbindung zur Halterung eines Stiefels auf einem Ski und zur Auslösung bei überschreiten vorbestimmter Belastungswerte"Info
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Description
Haltestellung aufeinanderliegende ebene Rastflächenabschnitte aufweisen, von denen der eine eine
vorbestimmte, den auslösenden Belastungswert in seitlicher Richtung bestimmende Breite aufweist und an
einen dazu schräg verlaufenden Rastfiächenabschnitt von verminderter Breite anschließt, der in Abhängigkeit
von der Bewegung des Bindungsteils aus der vorbestimmten Haltestellung nach oben mit dem anderen,
ebenen Rastflächenabschnitt zusammenwirkt.
Gemäß dieser Ausführung liegen die ebenen Rastflächenabschnitte nur in der normalen Haltestellung
vollflächig aneinander. Bei jeder seitlichen Auslenkung des Bindungsteils heben sich die Rastflächenabschnitte
auf einer Seite voneinander ab und kippen um eine seitliche Begrenzungskante des einen Rastflächenabschnittes.
Dabei bestimmt die Breite dieses Rastflächenabschnittes den Hebelarm, mit dem die einzige
Vorspannfeder bei seitlicher Auslenkung des Bindungsteils zur Rückstellung des Bindungsteils in die normale
Stellung wirksam wird. Bei Anheben oder bei Höhenverlagerung des Bindungsteils wird automatisch
die Breite des betreffenden Rastflächenabschnittes und damit der wirksame Hebdarm verringert, so daß bei
gleichzeitiger seitlicher Auslösung die durch die relative Bewegung des Bindungsteils in zwei zueinander
senkrechten Richtungen vergrößerte Kraft der Vorspannfeder durch den verringerten Hebelarm kompensiert
wird, so daß trotz der Erhöhung der Federkraft die Auslösekraft für das seitliche Auslösen des Bindungsteils im wesentlichen gleich bleibt wie in Stellungen des
Bindungsteils, bei denen eine Höhenverlagerung nicht vorliegt.
Der Aufbau der Sicherheitsbindung bleibt dabei auch wegen der einzigen Vorspannfeder sehr einfach. Damit
ist diese Bindung sehr wartungsfreundlich und wenig störanfällig.
Die Größe des für die Feder wirksamen Hebelarms kann bei Höhenverlagerung des Bindungsteils auch in
Abhängigkeit von der Größe dieser Höhenverlagerung verändert werden, indem der schräg verlaufende
Rastfiächenabschnitt ballig ausgebildet ist und seine Breite mit zunehmendem Abstand von dem anschließenden
ebenen Rastfiächenabschnitt kleiner wird.
In einer Ausführungsform kann der eine ebene Rastfiächenabschnitt mit Vorteil an dem kugelförmigen
Lagerkopf eines aufrechten Schaftes und der andere Rastfiächenabschnitt sowie der dazu schräg verlaufende
Rastfiächenabschnitt an einem unter der Vorspannung der Feder beweglich in dem Bindungsteil geführten
Rastelement vorgesehen sein.
Bei einer anderen, in der Funktion gleichen Ausführungsform durchgreift der Bindungsteil ein
Fenster des kastenförmig ausgebildeten Lagerteils mit einem in Skilängsrichtung verlaufenden Schift. Auf das
Ende dieses Schaftes wirkt mittelbar die Vorspannfeder ein. Der Schaft unterstützt starr ein plattenförmiges
Anlageteil, das das Fenster auf der ebenen Innenseite des kastenförmigen Lagerteils übergreift, an der
Innenseite mit einem ebenen Abschnitt im Bereich des Schaftes anliegt und einen nach unten ragenden, von der
Innenseite des Lagerteils weggekrümmten Abschnitt von nach unten abnehmender Breite aufweist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Sicherheitsbindung gemäß der Erfindung in einer ersten Ausführungsform, und zwar im
senkrechten Längsschnitt in der wirksamen Stellung, in der der Bindungsteil an dem Skistiefel angreift,
F i g. 2 im Ausschnitt einen horizontalen Schnitt durch die Sicherheitsbindung nach F i g. 1 entlang der
Schnittlinie X-X, wobei F i g. 2 die Anordnung bei einer seitlichen Verlagerung des Fußes ohne Höhenverlagorung
zeigt,
F i g. 3 eine axiale Ansicht des zugehörigen Rastelementes in der Stellung der Sicherheitsbindung nach
Fig. 2,
F i g. 4 im Ausschnitt eine Schnittdarstellung ähnlich der nach Fig. 1, bei der der Bindungsteil sich in einer
einer Höhenverlagerung entsprechenden Stellung befindet,
Fig.5 und 6 den Fig.2 und 3 entsprechende
Darstellungen, bei denen sich jedoch der Bindungsteil in einer der Höhenverlagerung nach F i g. 4 entsprechenden
Stellung befinden,
F i g. 7 in gleicher Darstellung wie F i g. 1 eine abgewandelte Ausführungsform der Sicherheitsbindung
gemäß der Erfindung,
F i g. 8 im Ausschnitt eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie XVl-XVI der F i g. 7,
F i g. 9 bis 12 den F i g. 3, 4, 5 bzw. 6 entsprechende
Darstellungen der Sicherheitsbindung in der Ausführungsform nach F i g. 7,
Fig. 13 im senkrechten Längsschnitt eine dritte
Ausführungsform der Sicherheitsbindung gemäß der Erfindung in der normalen Eingriffsstellung des
Bindungsteils,
Fig. 14 in axialer Ansicht, teilweise geschnitten, eine
Einzelheit der Sicherheitsbindung nach F i g. 13,
Fig. 15 in gleicher Darstellung wie Fig. 13 die Sicherheitsbindung bei einer Höhenverlagerung des
Skistiefels und
Fig. 16 einen horizontalen Schnitt entlang der Schnittlinie XXIV-XXIV der Fig. 15, und zwar bei
einer seitlichen Verlagerung des Skistiefels.
In den Ausführungsbeispielen sind der Skistiefel mit 1, dessen Sohle mit 4, der Ski (Ausschnittsweise) mit 2 und
das bewegliche Bindungsteil mit 3 bezeichnet.
Bei den beiden Ausführungsbeispielen gemäß den F i g. 1 und 7 ist das bewegliche Bindungsteil 3 mit Hilfe
eines auf dem Ski 2 befestigten Lagerteils gelenkig unterstützt, so daß das Bindungsteil aus einer vorbestimmten
Haltestellung sowohl seitlich als auch nach oben beweglich geführt ist.
Zu diesem Zweck weist der Lagerteil 5 einen aufrechten Schaft 19 auf, der an seinem oberen Ende
einen kugelförmigen Lagerkopf 18 trägt. Das Lagerteil 5 und das diesem gegenüber beweglich Bindungsteil 3
weisen Rastflächen auf, die unter der Wirkung einer einzigen Vorspannfeder nur in der vorbestimmten
Haltestellung aneinander anliegen.
Zu diesem Zweck weist das Bindungsteil ein Rastelement 20 in Form eines zylindrischen Kolbens
auf, der zusammen mit einer Vorspannfeder 22 in einer Ausnehmung 21 des Bindungsteils verschieblich angeordnet
ist. In dem mit Gewinde versehenen Ende der Ausnehmung 21 ist der Gewindeabschnitt 23 einer
Einstellschraube 24 zur Veränderung der Federvorspannung schraubbar.
Die Stirnfläche des Rastelements 20 bildet einen ebenen Rastfiächenabschnitt 26 mit dem das Rastelemcnt
20 unter der Wirkung der Feder 22 an einem nach rückwärts weisenden, ebenen Rastfiächenabschnitt 25
des kugelförmigen Lagerkopfes 18 anliegt, wenn sich die Sicherheitsbindung in der normalen Haltestellung
nach F i g. 1 bzw. F i g. 7 befindet.
Eine der beiden zusammenwirkenden, ebenen Rastflächenabschnitte 25, 26, und zwar in den dargestellten
Beispielen der Fig. 1 und 7 der ebene Rastflächenabschnitt 25 des Rastelementes 20 schließt an einen zu dem
ebenen Rastflächenabschnitt schräg verlaufenden Rastflächenabschnitt 27 an. Bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 schließt der schräg verlaufende Rastflächcnabschnitt 27 an den ebenen Rastflächenabschnitt 26
des Rastelements 20 über eine Kante an, wobei der schräg verlaufende Rastflächenabschnitt 27 ebenfalls
eben ausgebildet ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ist dagegen der schräg verlaufende Rastflächenabsschnitt
27 ballig ausgebildet und schließt an den ebenen Rastflächenabschnitt 26 des Rastelemenls unter
stetiger Krümmung tangential an.
Wenn eine seitliche Auslenkungskraft an den Skistiefel angreift, ohne daß dieser seine Höhe
verlagert, kann das bewegliche Bindungsleil 3 dieser seitlichen Bewegung folgen. Für das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 zeigen die Fig. 2 und 3 und für das
Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 die F i g. 8 und 9 die relative Lage der zusammenwirkenden Rastflächenabschnitte
bei nur seitlicher Auslenkung des beweglichen Bindungsteils 3. Man erkennt, daß bei seitlicher
Auslenkung der Hebelarm, mit dem die Feder 22 das Bindungsteil 3 in die normale Haltestellung zurückzustellen
versucht, durch die vorbestimmte Breite der ebenen Rasffläche 26 bestimmt wird und in den Figuren
mit »r« bezeichnet ist.
Wenn das Bindungsteil 3 nur nach oben ausgelenkt wird, bleibt das Rastelement 20 der Ausführungsform
nach F i g. 1 und 4 mit der Kante 28 in Anlage an dem ebenen Rastflächenabschnitt 25 des kugelförmigen
Lagerkopfes 18. Bei der balligen Ausbildung des schräg verlaufenden Rastflächenabschnittes 27 des Ausführungsbeispiels
nach Fig.7 und 10 kann sich je nach Höhenverlagerung des Skistiefels 1 gegenüber dem Ski
2 die Anlagestelle des Rastelements 20 an dem ebenen Rastflächenabschnitt 25 verlagern.
Wenn das Bindungsteil 3 bei seiner seitlichen Auslenkung zugleich einer Höhenverlagerung des
Skistiefels 1 gegenüber dem Ski 2 Rechnung tragen muß, verändert sich, wie die Fig. 5 und 6 für das
Ausführungsbeispiel 1 und die Fig. 11 und 12 für das
Ausführungsbeispiel 7 zeigen, der Hebelarm, mit dem die Vorspannfeder 22 zur Rückstellung des Bindungsteils wirksam wird, und zwar entsprechend der
verminderten Breite des schräg verlaufenden Rastflächenabschnittes 27 auf den Wert r'. Diese Verringerung
des Hebelarmes vom Werte rauf den Wert r' dient zur
Kompensation der Zunahme der Spannung der Feder 22, die sich aus der gleichzeitigen Verlagerung des
Bindungsteils 3 zur Seite hin und nach oben hin ergibt
Die beiden Ausführungsformen nach F i g. 1 und 7 unterscheiden sich nur durch die ballige Ausbildung des
schräg verlaufenden Rastflächenabschnittes 27 bei der Ausführung nach F i g. 7 gegenüber der ebenen Ausbildung
des schräg verlaufenden Rastflächenabschnittes 27 der Ausführungsform nach Fig. 1. Während beim
ersten Ausführungsbeispiel der Einfluß der Höhenverlagerung des Skistiefels durch die feste Kante 28 zwischen
den beiden Rastflächenabschnitten bestimmt wird, kann sich bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.7 die
Kontaktlinie zwischen dem Rastelement und dem kugelförmigen Lagerkopf je nach Größe der Höhen verlagerung
des Skistiefels verändern, womit sich zugleich auch eine Veränderung des Wertes des verringerten
Hebelarms r' ergibt. Dadurch wird es möglich die Rückstell- und Auslösekräfte der Sicherheitsbindung
über den gesamten Nachgiebigkeitsbereich der Bindung konstant zu halten.
Das in den Fig. 13 bis 16 gezeigte abgewandelte Ausführungsbeispiel weicht in seinem Aufbau stärker
von den Ausführungsbeispielen der F i g. 1 und 7 ab.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das bewegliche Bindungsteil 3 mit einem in Skilängsrichtung verlaufenden
Schaft 29 versehen, der durch ein Fenster 34 eines auf dem Ski befestigten kastenförmigen Lagerteils 33
greift. Der Schaft 29 weist im Bereich innerhalb des kastenförmigen Lagerteils 33 einen plattenförmigen
Anlageteil 31 auf, der das Fenster auf der ebenen Innenseite des Lagerteils übergreift. Jenseits des
is plattenförmigen Anlageteils 31 läuft der Schaft 29 in
einer Spitze 30 aus, die in die Vertiefung 36 einer Lagerpfanne 35 eingreift. Die Eingriffsstellung wird
durch eine Vorspannfeder 37 aufrechterhalten, die an der Rückseite der Pfanne 35 anliegt und mit ihrem
anderen Ende sich auf einer entsprechenden Lagerpfanne 38 abstützt, die beweglich auf der Spitze einer in
einer Gewindebohrung 40 des kastenförmigen Lagerteils 33 schraubbaren Einstellschraube 39 aufsitzt.
Die Rastflächen an Lagerteil und Bindungsteil werden bei diesem Ausführungsbeispiel einer^its durch
die ebene Innenseite 32 des Kastenteils 33 und andererseits durch die dieser Innenfläche zugewandte
Stirnfläche des plattenförmigen Anlageteils 31 gebildet. Der plattenförmige Anlageteil 31 weist einen ebenen
Rastflächenabschnitt 41 auf, an den unter stetiger Krümmung ein ballig ausgebildeter Rastflächenabschnitt
unterhalb des Schaftes 29 anschließt.
Wie weiterhin aus Fig. 14 hervorgeht, ist der plattenförmige Anlageteil 31 oben und unten durch
horizontale gerade Kanten begrenzt, wobei in Fig. 14 die untere Kante mit 44 bezeichnet ist, während die
beiden Seitenkanten 42 und 43 über einen Teil des ebenen Rastflächenabschnittes 41 parallel und anschließend
zur Unterkante 44 hin konvergierend verlaufen.
Wenn sich die Sicherheitsbindung in ihrer normalen Haltestellung nach Fig. 13 befindet, stehen die miteinander zusammenwirkenden, beweglichen Teile in gegenseitiger Fluchtung in Richtung der Längsachse Y- Kder Sicherheitsbindung. Der Hebelarm, mit dem die Vorspannfeder 37 bei rein seitlicher Auslenkung des Bindungsteils 13 wirksam wird, wird durch den seitlichen Abstand des Punktes »m« von der senkrechten Längsmittelebene des plattenförmigen Anlageteils 31, also von der Größe »a«'m Fig. 14bestimmt.
Bei einer reinen Höhenverlagerung des Skistiefels verlagert sich die Kontaktlinie zwischen der ebenen Innenseite 32 des kastenförmigen Lagerteils 33 und dem ballig gekrümmten plattenförmigen Anlageteil 31, wie dies aus Fig. 15 ersichtlich ist Ein Vergleich mit der F i g. 14 macht deutlich, daß bei einer solchen Höhenverlagerung des Bindungsteils 3 der Endpunkt der Kontaktlinie in Höhe der Seitenkanten 42 bzw. 43 seinen seitlichen Abstand von der senkrechten Mittelebene des plattenförmigen Anlageteils verringert Der verringerte Wert für den Punkt »n« ist in Fig. 14 mit »b« angegeben. Dies wirkt sich bei gleichzeitiger Höhenverlagerung und seitlicher Verlagerung des Bindungsteils 3, wie sie in Fig. 16 dargestellt ist als Verminderung des Hebelarmes aus, mit dem die Feder 37 die wirksame Rückstellkraft auf den Bindungsteil 3 ausübt Dabei verändert sich die Größe des Hebelarmes in Abhängigkeit von der Höhenauslenkung des Bindungsteils 3, wie dies in F i g. 16 mit »hm« für den Punkt
Wenn sich die Sicherheitsbindung in ihrer normalen Haltestellung nach Fig. 13 befindet, stehen die miteinander zusammenwirkenden, beweglichen Teile in gegenseitiger Fluchtung in Richtung der Längsachse Y- Kder Sicherheitsbindung. Der Hebelarm, mit dem die Vorspannfeder 37 bei rein seitlicher Auslenkung des Bindungsteils 13 wirksam wird, wird durch den seitlichen Abstand des Punktes »m« von der senkrechten Längsmittelebene des plattenförmigen Anlageteils 31, also von der Größe »a«'m Fig. 14bestimmt.
Bei einer reinen Höhenverlagerung des Skistiefels verlagert sich die Kontaktlinie zwischen der ebenen Innenseite 32 des kastenförmigen Lagerteils 33 und dem ballig gekrümmten plattenförmigen Anlageteil 31, wie dies aus Fig. 15 ersichtlich ist Ein Vergleich mit der F i g. 14 macht deutlich, daß bei einer solchen Höhenverlagerung des Bindungsteils 3 der Endpunkt der Kontaktlinie in Höhe der Seitenkanten 42 bzw. 43 seinen seitlichen Abstand von der senkrechten Mittelebene des plattenförmigen Anlageteils verringert Der verringerte Wert für den Punkt »n« ist in Fig. 14 mit »b« angegeben. Dies wirkt sich bei gleichzeitiger Höhenverlagerung und seitlicher Verlagerung des Bindungsteils 3, wie sie in Fig. 16 dargestellt ist als Verminderung des Hebelarmes aus, mit dem die Feder 37 die wirksame Rückstellkraft auf den Bindungsteil 3 ausübt Dabei verändert sich die Größe des Hebelarmes in Abhängigkeit von der Höhenauslenkung des Bindungsteils 3, wie dies in F i g. 16 mit »hm« für den Punkt
»m« auf den Seitenkanten und mit »hn« für den Punkt »n« auf den Seitenkanten des plattenförmigen Anlageteils
angedeutet ist.
Die Abnahme der Größe des Hebelarmes bei Zunahme der Höhenauslenkung des Bindungsteils 3
führt zu einer Kompensation der sich aus der kombinierten Auslenkung des Bindungsteils 3 ergebenden
Veränderung der Vorspannkraft der Vorspannfeder 37, deren Größe sich vom Wert F gemäß der normalen
Haltestellung nach Fig. 13 auf den Wert P bei der Höhenauslenkung nach Fig. 15 bis auf den Wert F" bei
der kombinierten Höhen- und Seitenauslenkung nach Fi g. 16 steigert.
Die Zusammenhänge bei der reinen Höhenauslenkung zwischen der Größe des Hebelarmes und der
Änderung der Federvorspannkraft lassen sich durch die
folgende Gleichung wiedergeben:
F-
F- a
Die kombinierten Verhältnisse bei gleichzeitiger seitlicher Auslenkung und Höhenauslenkung lassen sich
durch die folgende Ungleichung wiedergeben:
F" ■ hn < F ■ hm
F" ■ hn < F ■ hm
Die hierbei verwendeten und in Fig. 16 eingezeich-
r> neten Größen hn und hm bezeichnen jeweils den
seitlichen Abstand zwischen den jeweils wirksamen Kontaktpunkten m und η und der jeweils sich aus der
kombinierten Auslenkung ergebenden Wirkrichtung der Kraft der Feder 37, welche Wirkrichtung, wie die
ίο Fig. 13 bis 16 zeigen, stets durch die Lagerspitze 30 des
Schaftes 29 des Bindungsteils 3 verläuft.
Alle drei gezeigten Ausführungsbeispiele eignen sich nicht nur für die Halterung des Stiefelabsatzes, sondern
auch als Halterung für die Stiefelspitze. Alle drei Ausführungsbeispiele ermöglichen gleichermaßen eine
Veränderung der Federvorspannting. Alle drei Ausführungsformen führen weiterhin dazu, daß die seitlichen
Rückstell- bzw. Auslösekräfte der Sicherheitsbindung im wesentlichen konstant und unabhängig von der
Höhenverlagerung des Bindungsteils 3 sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- Patentansprüche· Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsbindung zurHalterung eines Stiefels auf einem Ski und zur!.Sicherheitsbindungzur Halteningeines Stiefels Auslösung bei Überschreiten vorbestimmter BeIaauf einem Ski und zur Auslösung bei Überschreiten stungswerte, mit einem auf dem Ski starr befestigten vorbestimmter Belastungswerte, mit einem auf dem s Lagerteil und einem gegenüber diesem aus einer Ski starr befestigten Lagerteil und einem gegenüber vorbestimmten Haltestellung sowohl seitlich als auch diesem aus einer vorbestimmten Haltestellung nach oben nachgiebig beweglich am Lagerteil geführten sowohl seitlich als auch nach oben nachgiebig Bindungsteil, bei der am Lagerteil und am Bindungsteil beweglich am Lagerteil geführten Bindungsteil, bei Rastflächen vorgesehen sind, die unter der Wirkung der am Lagerteil und am Bindungsteil Rastflächen io einer einzigen Vorspannfeder nur in der vorbestimmten vorgesehen sind, die unter der Wirkung einer Haltestellung aneinander anliegen,
einzigen Vorspannfeder nur in der vorbestimmten Eine Sicherheitsbindung mit diesen Merkmalen ist aus Haltesteilung aneinander anliegen, dadurch ge- der FR-PS 1534440bekannt. Bei Sicherheitsbindungen kennzeichnet, daß die Rastflächen in der dieser Art ist der bewegliche Bindungsteil so gelagert, vorbestimmten Haltestellung aufeinanderliegende 15 daß er bei Belastungen des Fußes sowohl seitlich als ebene Rastflächenabschnitte (25, 26 bzw. 32, 41) auch nach oben nachgiebig ausweichen kann, und zwar aufweisen, von denen der eine (26 bzw. 41) eine gegen die Wirkung der Vorspannung einer für beide vorbestimmte, den auslösenden Belastungswert in Auslenkungsrichtungen gleichermaßen wirksamen einseitlicher Richtung bestimmende Breite (r bzw. a) zigen Vorspannfeder. Zu diesem Zweck weist die aufweist und an einen dazu schräg verlaufenden 20 bekannte Sicherheitsbindung an einem als Lagerteil auf Rastflächenabschnitt (27) von verminderter Breite dem Ski fest angeordneten aufrechten Schaft, auf dem (r' bzw. b) anschließt, der in Abhängigkeit von der der Bindungsteil sowohl um die Schaftachse schwenk-Bewegung des Bindungsteils (3) aus der vorbestimm- bar als auch in Richtung der Schaftachse der Höhe nach ten Haltestellung nach oben mit dem anderen, bewegbar geführt ist, eine Kugelpfanne als Rastfläche ebenen Rastflächenabschnitt (25 bzw. 32) zusam- 25 für eine Rastkugel auf, die in dem Bindungsteil unter der menwirkt. Wirkung der einzigen Vorspannfeder geführt ist. In der - 2. Sicherheitsbindung nach Anspruch 1, dadurch normalen Haltestellung der Sicherheitebindung ist die gekennzeichnet, daß der schräg verlaufende Rastflä- Rastkugel in der Rastpfanne aufgenommen. An die chenabschnitt (27) ballig ausgebildet ist und seine kugelschalenförmige Rastpfanne schließt sich eine Breite (r' bzw. b) mit zunehmendem Abstand von 30 achsparallele Rastnut geringerer radialer Tiefe in dem dem anschließenden ebenen Rastflächenabschnitt Schaft an. Bei Höhenverlagerung des Bindungsteils muß (26 bzw. 41) kleiner wird. die Rastkugel aus ihrer tieferen Rastpfanne gegen die
- 3. Sicherheitsbindung nach Anspruch 1 oder 2, Vorspannfeder bis in Fluchtung zu der flacheren, in dadurch gekennzeichnet, daß der eine ebene Richtung des Schaftes verlaufenden Rastnut angehoben Rastflächenabschnitt (25) an dem kugelförmigen 35 werden, damit nunmehr die Rastkugel zusammen mit Lagerkopf (18) eines aufrechten Schaftes (19) und dem Bindungsteil in der Nut auf-und abgleiten kann. Bei der andere Rastflächenabschnitt (26) und der dazu dieser Sicherheitsbindung führt somit eine Höhenverlaschräg verlaufende Rastflächenabschnitt (27) an gerung des Bindungsteils zu einer Veränderung, und einem unter der Vorspannung der Feder (22) zwar einer Vergrößerung der Federvorspannung mit beweglich in dem Bindungsteil (3) geführten 40 der Folge, daß die für den vorgesehenen Auslösepunkt Rastelement (20) vorgesehen sind. maßgebliche Kraft dann, wenn der Bindungsteil nicht
- 4. Sicherheitsbindung nach Anspruch 3, dadurch nur seitlich, sondern auch zugleich der Höhe nach gekennzeichnet, daß das Rastelement in Form eines verlagert wird, größer als bei nur seitlicher Auslenkung zylindrischen Kolbens (20) vorgesehen ist, dessen des Bindungsteils wird. Ein solches Verhalten der Stirnfläche den ebenen Rastflächenabschnitt (26) 45 Sicherheitsbindung führt jedoch zu für den Fahrer bildet und den über eine Kante (28) bzw. unter gefährlichen Zuständen.stetiger Krümmung tangential anschließenden Es sind andere Sicherheitsbindungen bekannt, dieschräg verlaufenden Rastflächenabschnitt (27) auf- dieses Problem dadurch zu lösen suchen, daß mehrereweist, der in der zylindrischen Mantelfläche des relativ zueinander bewegliche Rastelemente und häufigKolbens (20) endet. 50 auch mehrere Federn vorgesehen sind, die bei
- 5. Sicherheitsbindung nach Anspruch 1 oder 2, Veränderung der Höhenlage des Bindungsteils unterdadurch gekennzeichnet, daß der Bindungsteil (3) schiedliche relative Wirkungsstellungen zueinander mit einem in Skilängsrichtung verlaufenden Schaft einnehmen können (vergl. DE-AS 17 03 719 und (29) ein Fenster (34) des kastenförmigen Lagerteils 18 06 780). Diese Sicherheitsbindungen sind jedoch in (33) durchgreift, auf das Ende des Schaftes die 55 ihrem Aufbau kompliziert und störungsanfällig und Vorspannfeder (37) einwirkt und der Schaft ein bergen die Gefahr, daß ein Bewegungsspiel auftritt, das plattenförmiges Anlageteil (31) starr unterstützt, das zu schädlichen wellenförmigen oder schwingenden das Fenster auf der ebenen Innenseite des Bewegungen des Fußes führen kann,
kastenförmigen Lagerteils übergreift, an der Innen- Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung eine seite mit einem ebenen Abschnitt im Bereich des 60 Sicherheitsbindung der eingangs angegebenen Art so Schaftes anliegt und einen nach unten ragenden, von weiterzubilden, daß auch bei Verwendung nur einer der Innenseite des Lagerteils weggekrümmten Vorspannfeder die Auslösekraft zur Freigabe des Abschnitt von nach unten abnehmender Breite Skistiefels bei seitlichen Belastungen im wesentlichen aufweist. konstant bleibt, und zwar unabhängig von Auswande-65 rungen des Bindungsteils aus der vorbestimmten Haltestellung nach oben.Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Rastflächen in der vorbestimmten
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| CH1072769A CH512925A (fr) | 1969-07-14 | 1969-07-14 | Dispositif de fixation d'une chaussure sur un ski |
Publications (2)
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| DE2034124C2 true DE2034124C2 (de) | 1982-10-21 |
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