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DE2033960A1 - Mehrstufiges geschichtetes Dampfkuhl system mit geschlossenem Kreislauf fur Brennkraftmaschinen - Google Patents

Mehrstufiges geschichtetes Dampfkuhl system mit geschlossenem Kreislauf fur Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE2033960A1
DE2033960A1 DE19702033960 DE2033960A DE2033960A1 DE 2033960 A1 DE2033960 A1 DE 2033960A1 DE 19702033960 DE19702033960 DE 19702033960 DE 2033960 A DE2033960 A DE 2033960A DE 2033960 A1 DE2033960 A1 DE 2033960A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
engine
steam
condensing
baffle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702033960
Other languages
English (en)
Inventor
Oaklan R Muskegon Mich Senf (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TDY Industries LLC
Original Assignee
Teledyne Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Teledyne Industries Inc filed Critical Teledyne Industries Inc
Priority to DE19702033960 priority Critical patent/DE2033960A1/de
Publication of DE2033960A1 publication Critical patent/DE2033960A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/22Liquid cooling characterised by evaporation and condensation of coolant in closed cycles; characterised by the coolant reaching higher temperatures than normal atmospheric boiling-point
    • F01P3/2271Closed cycles with separator and liquid return

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Mehrstufiges Ceschichtetes Dampfkühlsystem mit geschlossenem Kreislauf für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft ein Siedekühlungs- bzw. VerdampfungskUhlsystem für Brennkraftmaschinen einschließlich Diesel-Benzin- und Gasmotoren mit einem im wesentlichen geschlossenen abgedichteten Kilhlmittelumlaufsystem.
  • Dampfphasen-Kühlsysteme werden in der Industrie seit einiger Zeit vielfach angewendet wegen der günstigen Erfahrungen, die mit Verdampfungskühlung hinsichtlich eines hoheren Wirkungsgrades und einer längeren Motorlebensdauer gemacht wurden. Dies trifft besonders bei Maschinenanlagen zu, die während langer Zeiträume mit einem Mindestmaß an Wartung arbeiten messen, beispielsweise stationäre Motoren oder Motoren für Hubkarren bzw Hubwagen und Baufahrzeuge.
  • Im wesentlichen besteht das Dampfphasen-Kühlsystem darin, daß das Kühlmittel aus dem Motorkühlmantel durch einen Wärmeaustauscher oder Kondensator,und zurück zum Motorkühlmantel zum erneuten Umlauf in Umlauf gesetzt wird.
  • Um einen Kühlmittelverlust zu verhindern und eine wirksame Kondensation desselben sicherzustellen, muß das System vorzugsweise geschlossen sein, was eine Entlüftung erfordert, um Luft aus dem System vor der Inbetriebnahme desselben entfernen zu können. Die Wärmemeübergangswirkung würde in einem Dampfkondensator durch die Anwesenheit von Luft oder anderen nicht kondensier.fähigen Gasen ausserordentlich behindert.
  • Bei den bisherigen Verdampfungskühlungen wurde normalerweise eine einfache Kondensierphase mit Gefällewirkung verwendet. Bei diesen Systemen wird Dampfwasser in einen ersten Tank ausgestossen und dann durch.einen Kernabschnitt des Kondensators oder.KühEers in einen zweiten Tank, aus welchem das Kondensat, längs des gleichen't'1eges zur Wiederverwendung zurückfließt; bei dieser Anordnung befinden sich das Dampfwasser und das Kondensat ständig in inniger Berührung miteinander, so daß dieses System keine wirksame Kondensation und keine geeignete Kühlung is Kondensats wegen des unwirksamen Wärmeübergangs ermöglicht, was dadurch bedingt ist, daß Dampfwasser und Kondensat ständig umlaufen und sich vermischen. Mit anderen Worten, geht geht die stärkste Wirkung der yerdampfungskühlung, d.h. das Kodensieren und Kühlen des-Kondensate, verloren.
  • Ferner traten bei bisher verwendeten Verdampfungekühlungen Schwierigkeiten-hinsichtli¢h des Einbaus und der Kühllüfteranordnung auf. Dies ist bei stationären. Maschinenanlagen nicht von grosser Bedeutung, da in den meisten Fällen reichlich Raum zur Verfügung steht. Wenn jedoch der Einbau in ein sich bewegendes Fahrzeug vor gesehen ist, wird der Raum von ausschlaggebender Bedeutung,'da die~Anlage in dem für den herkömnlichen Kühler vorgesehenen Raum untergebracht werden muß. Ein Kondensator mit Gefällewirkungist daher wegen seines Raumbedarfs und zeigen der notwendigen komplizierten Ummantelung für den Kühllüfter nicht wünschenswert.
  • Ein weiteres, bei Verdampfungekühlungen bestehendes Problem ist das Ableiten der Luft aus dem System, was wichtig ist, da die Anwesenheit von Luft oder anderen nicht Enden sierfähigen Gasen den Kondensationsprozeß nachteilig beeinflußt.
  • Ausserdem ist bei der vertikalen,Kühler- oder Kondensatoranordnung, die bei Einbauten in ein sich bewegendes Fahrzeug notwendig ist, eine Pumpe erforderlich, um das Kondensat aus dem unteren Teil des Kühlere in den Motorwassermantel zurückzupumpen. Diese Pumpe müßte zusammen mit dem Kühllüfter in den Raum eingebaut werden, der normalerweise für den herkömmlichen Kühler vorgesehen wird.
  • Bei den bisher verwendeten Verdampfungskühlsystemen mit herkömmlichen vertikalen Kühlern, die vor dem Motor:angeordnet sind, mußte eine Äusgleichskammer zusätzlich zum Kühler oder Kondensator vorgesehen-werden, um der Wärmeausdehnung des Kühlmittib Rechnung zu tragen. Dieser zusätzliche Bauteil ist verhältnismässig schwierig unter der Motorhaube eines gewöhnlichen Kraftfahrzeugs einzubauen und mit zusätzlichen Kosten verbunden, so daß eine solche Anordnung eine praktische Bedeutung erlangt hat.
  • Hauptaufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer wirksamen Verdampfungekühlung für Brennkraftmaschinen, die näheren Beschreibung in Verbindung mit Fig. 2 und 3 ergibt, von neuartiger Bauart und dient dazu, den im Motorkühlsystem während des Betriebs des Motors erzeugten Dampf zu kondensieren. Gewöhnlich besitzt der Kondensator 18 eine obere Kammer 20 und eine untere Kammer 22, welche Kammern durch einen Kernabschnitt 24 miteinander verbunden sind, der aus einer Gruppe von Rippenrohren 26 üblicher Art zusammengesetzt ist. Ein Lüfter 28, der von einem Piementrieb 30 von der Motorkurbelwelle aus angetrieben wird, kann hinter dem Kernabschnitt 24 angeordnet werden und mit einer geeigneten Ummantelung versehen werden, wie bei. 32 dargestellt, um Kühlluftströme um die Rippenrohre 26 herum zu leiten, damit der in den Rohren 26 kondensiewunde Dampf ausreichend gekühlt wird. Die untere Kondensavorkammer 22 hat einen Auslaß 34, der mit einer Pumpe 36 in Verbindung steht, welche die Aufgabe hat, das Kondensat, das aus den Rohren 26 in die untere Kammer abläuft, kontinuierlich über eine Leitung 38 in den Motorblock 14 zu pumpen. Die Pumpe 36 kann entweder einen Riemenantrieb oder einen elektrischen Antrieb je nach der Art des-Motoreinbaus haben.
  • tiie ferner in Fig. 2 gezeigt, kann ein temperaturempfindliches Entlüftungeventil 40 an der oberen Kondensatorkammer 20 vorgesehen werden, um alle Luft oder andere nicht kondensierbare Gase aus dem Kondensator 18 zum Beginn des Betriebs abzuleiten. Das Entlüftungsventil 40 wird thermostatisch so gesteuert, daß der Entlüftungsauslaß beim Erreichen einer bestimmten Betriebstemperatur innerhalb der oberen Kammer schließt, um zu verhindern, daß Dampf durch die Entl1.1ftung entweicht was zu einem Kthlmittelverlust aus dem System führen würde. Im allgemeinen ist das Entlüftungsventil 40 von einer Bauart und Arbeiten weise, wie sie in dem USA-Patent 3.082.753 beschrieben ist, in den Raum des herkömmlichen Kühlers des Motors einem baut werden kann.
  • Der Aufbau und die Arbeitsweise des erfindungsgemässen Verdampfungs]cühlsystems ergeben sich aus der nachfolgenden näheren Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen und zwar zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Brennkraftmaschine für ein Fahrzeug mit den erfindungsgemässen Merkmalen; Fig. 2 in verarössertem Maßstab eine Teilansicht im Schnitt durch den in Fig. 1 gezeisten Kilhler bzw.
  • Kondensator; Fig. 3 eine schematische Darstellung des geschichteten Kondensationsprozesses, der in dem in Fig. 2 gezeigten KÜhler oder Kondensator stattfindet.
  • In Fig. 1 ist die Erfindung in Anwendung auf eine herkömmliche Brennkraftmaschine 10 mit einem Wassermantel 12 dargestellt, der für den Umlauf eines Kühlmittels innerhalb des Zylinderblocks 14 dient.
  • Das erfindungsgemasse neuartige Kühlsystem für den Motor 10 ist ein im wesentlichen geschlossenes Kreislaufsystem, bei welchem das Kühlmittel durch den Wassermantel 12 des Blocks 14 und durch den Zylinderkopf 16 in Umlauf gesetzt wird; ein kombiniertes Auslaß- und Rückführungsrohr 17 dient zur Verbindung zwischen dem Zylinderkopf 16 und der oberen Kammer 20 eines Kühlers bzw. Kondensators 18.
  • Der Kondensator 18 ist, wie sich aus der nachfolgenden auf welches Patent wegen evtl-. näherer Einzelheiten Bezug genommen wird. Für die Zwecke der Erläuterung der Erfindung genügt es, daß das Ventil 40 mit einem Thermostaten 42 versehen ist, der sich in die obere Kammer 20 erstreckt, welche mit einem Ventilgehäuse 44 verbunden ist, das an der Aussenseite der Kammer 20 angeordnet und mit einer Entlüftungsöffnung 46 versehen ist, welche in der OfEenstellun,r des Ventils mit der Aussenluft in Verbindung steht. Die untere Kammer 22 wird durch eine Leitung 49 entlüftet, die sich von der unteren Kammer in das Ventilgehäuse 44 erstreckt und daher mit dem Belüftungsauslaß 46 in Verbindung steht, wenn der Thermostat geöffnet hat. Eine wirksame Entlüftung des Kondensators bei der Inbetriebnahme des Motors ohne Austreiben von Dampf durch die Entlüftung geschieht wie folgt: wenn bei im Betrieb befindlichem Motor das Dampf-Wasser-Gemisch aus dem Motor durch das Rohr 17 hindurch und in die obere Kammer 20 eintritt und bevor das Dampfwasser den Dampf zustand erreicht, d.h. bei etwa 80°C, bewirkt der Thermostat 42 das sofortige Schliessen des Entlüftungsauslasses, 46, um einen Dampfverlust durch die Entlüftung zu verhindern. Dies ist eine wichtige Funktion, da der Motor während langer Zeiträume ohne wartung arbeiten soll. Wenn Dampf durch die EntlÜftung ausgetrieben werden würde, würde durch den hierdurch verursachten Kühlmittelverlust der zllirkungsgrad des Kühlsystems beträchtlich verringert werden und das Kühlmittel müßte periodisch auf das erforderliche Betriebsniveau nachgefüllt werden. Die Anordnung eines Thermostaten in der oberen Kammer 20 in inni"',em Kontakt, mit dem ankommenden Dampf-Wasser und die Entlüftung nur über die untere Kammer 22 gewährleistet ein sofortiF,es Schliessen der Entlüftung beim Erreichen der Dampfzustandstemperatur, bevor irgendwelcher Dampf verloren geht.
  • Das Kond'ns Leren des Dampfes im Kondensator lB geschieht in einer derartigen Weise, die durch das Erfordernis notwendi,,"" gemacht wird, den Kondensator in den Raum einzubauen, der normalerweise fÜr den herkömmlichen Kühler vorgesehen ist. Für diesen Zweck ist der Aufbau des Kondensators 18 wie folgt: Der Boden der oberen Kammer 20 ist mit einem Mantel bzw.
  • mit einer Leitwand 48 versehen, die sich quer durch die Kammer von der einen Seite zur anderen und von einem Ende zum anderen silber die oberen Enden der Rippenrohre 26 erstreckt und an den Seitenwänden l9 und 21 der Kammer befesti(t ist und luft- und wasserdicht um. die Kanten herum abZedlchtet ist, wie bei 50 gezeigt. Die Leitwand 48 befindet .sich von den Enden der Rohre 26 aus einem nachfolgend naher erläuterten Grund in einem bestimmten Abstand und ist schrMg nach hinten und unten geneigt, wie bei 52 angegeben, so daß sie sich unterhalb der unteren Höhe der Einlaßrohröffnung 54 befindet, die mit dem Rohr 17 in Verbindung steht. Der vordere Teil 56 der Leitwand 48 ist eben und mit oeffnungen 58 versehen, welche eine Anzahl stehender Rohre 60 aufnehmen und um die Kanten herum abgedichtet sind, wie bei 62 gezeigt. Die Rohre 60 erstrecken sich innerhalb der Kammer 20 nach oben bis in die Nähe der oberen Wand 64 der Kammer, so daß sie von dieser einen verhältnismässig kleinen Abstand 63 hat. Die Rohre 60 stellen daher die einzige Verbindung zwischen der oberen Kammer 20 und den Rippenrohren 26 dar. Durch die Rohr- und Leitwandanordnung wird die obere Kammer 20 in eine erste Kammer 66 unterteilt, welches die Verwirbelungskammer ist, die das Dampf-Wasser-Gemisch aus dem Motor über die Rohrleitung 17 aufnimmt. Der Thermostat 42 für das Luftventil 40 ist in dieser Kammer angeordnet, um die Temperatur des Dampf-Wasser-Gemisches unmittelbar abzufühlen. Eine zweite Kammer 68 ist zwischen der Unterseite d er Leitwand 48 und dem offenen oberen Ende der Rippenrohre 26 des Kerns 24 vorgesehen.
  • Diese Anordnung ergibt einen mehrstufigen bzw. geschichteten Kondensationsprozeß, wie schematisch in Fig. 3 dargestellt und nachfolgend beschrieben. Wenn das Gemisch aus heissem Dampf und Wasser ST-" in die Verwirbelungskammer 66 eintritt, beaufschlagt es die Seiten der Kammer und die Rohre 60. Wenn sich die Temperatur der Gemisches dem Dampf zustand" annähert, bewirkt vorher der Thermostat 42 das Schliessen des Luftventils 40, wodurch das System vor dem "Dampfzustand" gegen die Aussenluft vollständig abgedichtet wird, so daß kein Dampf entweichen kann, Der Kondensationsprozeß nimmt seinen Fortgang, wenn sich Dampf und Wasser in der Verwirbelungskammer 66 trennen, so daß das Wasser 'tW" sich am Boden der Kammer bzw. auf der Leitwand 48 niederschlägt, während in Dampf nach oben zur oberen Wand der Kammer steigt. Diese Stufe ist in der oberen Schicht des in Fig. 3 gegebenen Schemas angegeben. Das Wasser 'tW' 5 das sich am Boden der Kammer 66 niedergeschXgen hat, schließt durch Gefällewirkung, welche durch den Schrägtei'l 52 der Leitwand 48 erleichtert wird, in das Rohr 17 zur Rückführung zum Motorwassermantel 12 zurück. Dadurch, daß der Dampf die Rohre 60 und die obere Wand der Kammer 66 beaufschlagt, wird seine Strömungsgeschwindigkeit im Gegensatz zur Wirbelstromung stark verlangsamt. Der Dampf tritt dann in die Rohre 60 von oben ein, so daß seine Strömungsgeschwindigkeit durch den engen Raum 63 zwischen den oberen Enden der Rohre und der oberen Wand 64 der Kammer noch weiter herabgesetzt wird.
  • Der Dampf "ST" steigt dann die Rohre 60 nach abwärts und tritt am unteren Ende der Rohre 60 in die untere Kammer 6-8 aus, wobei er sich gleichzeitig entspannt. Infolge des innigen OberflAchenkontakts des Dampfes mit den innenwänden der Rohre 60 und mit den Oberflächen der Bodenkammer G8 findet ein WärmeiIbergang statt, durch den der Kondensationsprozeß einCeleitet x7ird. Wenn der abgekühlte Dampf in die Rinpenrohre 26 im Kern 24 der Bodenkammer 68 eintritt, wird die Wärmeübergangswirkung verstärkt und der Dampf wird durch die Kühlluft, welche um die Rippenrohre zwischen den Rippen 25 zirkuliert, rasch abgekühlt, wodurch der Kondensationsprozeß beendet wird, wobei der kondensierte Dampf in Form von Wassertröpfchen 70 nach unten von den Rippenrohren in die untere Kammer 22 des Kondensators 18 f'-;.llt. Diese Kondensationsstufen sind in der unteren Hälfte des in Fig. 3 gegebenen Schemas dargestellt. Das in der unteren Kammer gesammelte Kondensat "ct wird dann kontinuierlich durch eine Pumpe 36 zur Rückführung zum Motorwassermantel über die Leitung 38 gepumpt.
  • Der vorangehend beschriebene Kondensationszyklus wiederholt sich kontinuierlich, so lange der Motor in Betrieb 1st, wodurch ein hochwirksames Verdampfungskühlsystem erhalten wird.
  • Anf9nglch ist der Kondensator 18 leer und wird kein Kühlmittol mit Ausnahme von dem in ihn eingeleitet, das vom rotor wihrend des Betriebs kommt. Der Motorwassermantel 12 wird anfänglich mit Kühlmittel durch eine Einfüllöffnung 72 gefüllt, die in der NEhe des Zylinderkopfes 16 angeordnet ist. Das Kühlmittel kann einfaches Wasser mit einem Zusatz oder, um einen Gefrierschutz zu erhalten, eine wässerige Lösung sein, beispielsweise wie die unter der Bezeichnung -"Dowtherm 209" in den Handel gebrachte.
  • Durch den erfindungsgemässen mehrstufigen Kondensator wird ein hochwirksames Verdampfungskühlsystem für Brennleraftmaschinen geschaffen das besonders für Motoranlagen geeignet ist, welche über verhältnismässig lange Zeiträume bei geringstmöglicher Wartung betrieben werden soll.
  • Der erfindungsgemässe Kondensator ist mit einem herkömmlichen Kühler austauschbar, so daß keine Veränderungen unter der Motorhaube eines Fahrzeugmotors notwendig ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens verschiedene Abänderungen erfahren.' Patentansprüche:

Claims (8)

  1. Patentansp~rüc-e: 1. Mehrstufiges geschichtetes Dampfkühlsystem mit geschlossenem Kreislauf für Brennkraftmaschinen, mit einem Fliissigkeitskithlmantel, gekennzeichnet durch einen Kondensator (18), der eine abgedichtete Wirbelkammer (66) aufweist, die dazu dient, ein Dampf-Flüssigkeit-Gemisch aufzunehmen, das aus dem Motor kühlmantel (12) austritt, eine Einrichtung (48) innerhalb der Wirbelkammer zur Trennung des DAmpf-Flüssigkeit-Gemisches in Dampf'rund Flüssigkeit und Rückführung der abgetrennten Flüssigkeit zum Motorkühlmantel (12), eine zweite Kammer (22), die von der Wirbelkammer (66) durch eine Reihe Kondensierrohre (26) getrennt ist, eine Einrichtung zum Leiten des in der Wirbelkammer (66) abgetrennten Dampfes durch die Kondensierrohre (26) in die zweite Kammer (22), eine Einrichtung zum Kondensieren des Dampfes bei seinem Durchtritt durch die Dampfleiteinrichtung und die Kondensierrohre, und eine Einrichtung (36) zur Rückführung des kondensierten Dampfes als Kondensatflüssigkeit zum Motorkühlmantel (12)-.
  2. 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erwnhnte Einrichtung in der Wirbelkammer (66) eine Leitwand (48) aufweist, welche die Wirbelkammer von den Kondensierrohren (26) trennt, und Rohre (60), die mit der Leitwand (48) verbunden sind, sich zum oberen Ende der Wirbelkammer und in Verbindung mit den Kondensierrohren (26) für den Durchtritt von Dampf durch diese' erstrecken.
  3. 3. System nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensiereinrichtung Rippen (25) an den Kondensierrohren (26) aufweist, welche zur Luftführung um die Kondensierrohre herum dienen.
  4. 4. System nach Anbruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte Einrichtung zur Rückführung des kondensierten Dampfes zum Motorkühlmantel (12)- einen Auslaß (34) in der erwähnten zweiten Kammer (22), eine Pumpe (36) in Verbindung mit diesem Auslaß und eine Rohrleitung (38) aufweist, die als Verbindung zwischen der Pumpe und dem Motorkühlmantel (12)- dient.
  5. 5. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitwand (48) so ausgebildet ist, daß sie eine Art Gefällepumpe für die abgetrennte Flüssigkeit bildet, um diese zum Motorkühimantel (12) durch Gefällewirkung zurückführen zu können,
  6. 6. In Kombination mit einer Brennkraftmaschine ein Verdampfungskthlsystem mit geschlossenem Kreislauf, gekennzeichnet durch einEDberflAchenkondensator (18) mit einem oberen Tank (2O)und einem unteren Tank (22), die durch eine Reihe von luftgekühlten Kondensierrohren .(26) getrennt sind, eine Einrichtung im oberen Tank (20), welche diesen in eine Wirbelkammer (26) in direkter Verbindung mit dem Motor (lO) und in eine Tankverdichtuns- und Expansionskammer in Verbindung mit den Kondensierrohren unterteilt, eine Leitung (38), welche den unteren Tank (22) mit dem Motor verbindet und eine Pumpe (36) enthält, eine Einrichtung zum Abdichten der Wirbel kammer (66) von den Dampfkammern und ein thermostatisch schließbares Organ (40) zur Ableitung von Luft aus demunteren Tank (22).
  7. 7. Kombinatinn nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte Einrichtung im oberen Tank eine Leitwand (48) quer zum unteren Teil des oberen Tanks (20) aufweist, mit welcher Leitwand Rohre (60) zur Verbindung mit dem Dampf verbunden sind und welche Leitwand den oberen Tank in die Wirbelkammer (66) und in die Dampfverdichtungs- und Expansionskammer (68) unterteilt, und ein Einlaßrohr (17) die Wirbelkammer mit dem Motor verbindet, um Kühlmittel aus dem Motor zur Wirbelkammer zu leiten.
  8. 8. Kombination nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitwand (48) eine Fläche (52) benachbart der Rohrverbindung aufweist, welche schräg nach unten zum Einlaßrohr (l7) gerichtet ist, um eine Druckhöhe für die FlÜssigkeit zu erhalten, die sich auf der Leitwand niederschlägt, und dadurch eine Rückführbewegung durch das Einlaßrohr zum Motor zu'erhalten.
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