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DE2033872C - Elektrischer Schnappschalter - Google Patents

Elektrischer Schnappschalter

Info

Publication number
DE2033872C
DE2033872C DE19702033872 DE2033872A DE2033872C DE 2033872 C DE2033872 C DE 2033872C DE 19702033872 DE19702033872 DE 19702033872 DE 2033872 A DE2033872 A DE 2033872A DE 2033872 C DE2033872 C DE 2033872C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
point
contact
spring
snap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702033872
Other languages
English (en)
Other versions
DE2033872A1 (de
DE2033872B2 (de
Inventor
Hans Michael Oberägeri; Limberger Ernst Zug; Rösch (Schweiz)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH670370A external-priority patent/CH503362A/de
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Publication of DE2033872A1 publication Critical patent/DE2033872A1/de
Publication of DE2033872B2 publication Critical patent/DE2033872B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2033872C publication Critical patent/DE2033872C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

wippe mit zueinander örtlich versetzten Angriffspunktes der Druckfeder und des Stößels.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Schaltwippe 1 eines Schnappschalters dargestellt, die aus einem äußeren Rahmen 2 besteht, dessen eines Ende in der Einspannst^lle 3 im Schaltergehäuse 4 fest eingespannt ist und dessen anderes Ende einen Kontakt 5 trägt. Eine Abstützung für eine Schraubenfeder 6 sowie die Führung für einen Stößel 7 und die Befestigung von zwei Festkontakten 8 und 9 sind vorhanden. Der außere Rahmen 2 der Schaltwippe 1 ist mit einer U-förmigen Aussparung 10 derart versehen, daß ein Übersetzungsarm 11 gebildet wird, welcher mit seinem freien Ende durch eine Arbeitsfeder 12 mit der diesem Ende gegenüberliegenden Seite der Aussparung 10 federelastisch verbunden ist.-Der Abstand des Angriffspunktes 13 des Stößels 7 von der Einspannstelle 3 ist mit »α« bezeichnet.
Der Kippvorgang wird nachfolgend mit Hilfe der F i g. 2, 3 und 4 beschrieben. Vor Beginn der Kip- ao pung ist ein Kontaktdruck PJt vorhanden (Fig.2), indem der äußere Rahmen 2 der Schaltwippe 1 positiv, d. h. nach %oen, durchgebogen ist und die Arbeitsfeder 12 den Übersetzungsarm 11 auf der negativen Seite, d. h. auf der unteren Seite, hält. Der zwisehen dem äußeren Rahmen 2 und dem Übersetzungsarm 11 gebildete Winkel φ ist negativ und das System ist im Gleichgewicht. Wird der Stößel 7 weiter nach oben gezogen, so wird der Winkel φ zu Null und das System Übersetzungsann—Arbeitsfeder 11, 12 gerät unter zunehmender Beschleunigung in Bewegung. Sobald der Winkel φ einen so großen positiven Wert erreicht hat, daß die aus φ und der Arbeitsfederkraft resultierende Kraft P (Fig.3) gleich Pk wird, beginnt sich der Kontakt 5 in negativer Richtung, d.h. nach unten, zu bewegen, wobei der Nullwert der Kontaktkraft mit großer Geschwindigkeit durchlaufen wird. Nach erfolgter Kippung befindet sich die Schaltwippe 1 in der Stellung gemäß der Fig. 4. Dabei wird erreicht, daß sich die Antriebskraft des Stößels 7 und der Druckfeder 6 in einer bis zum Kipp-Punkt wirkenden Restkontaktkraft auswirken.
Für das einwandfreie Arbeiten des Schalters ist es eriorderlich, daß die Schaltwippe 1 eine symmetrische Anordnung aufweis'., indem die Abstände zwischen dem Kontakt 5 des äußeren Rahmens 2 einerseits und den beiden Festkontakten 8 und 9 andererseits etwa gleich groß sind.
Je nach dem gewählten Material und der geometrischen Auslegung der Schaltwippe 1 ist manchmal, notwendig, der Schaltwippe 1 die erforderlichen federelastischen Eigenschaften durch Anbringen von Versteifungen zu verleihen, wodurch aber die Symmetrie zerstört wird. Um diesen Nachteil zu beseitigen, werden die Angriffspunkte der Druckfeder 6 und des Stößels 7 zueinander örtlich versetzt, wie dies aus der F i g. 5 ersichtlich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

PaientaiKnriHie· Um diese NachteiIe zu beseitigen, sind Maßnah- PdtentaiispruJie. mßn getroffen wordeil) die ein Kippen ermöglichen,
1. Elektrischer Schnappschalter mit einer aus bevor die Kontaktkraft Null wird, indem dem Mechaeinem federnden äußeren Rahmen bestehenden, nismus eine Vorbeschleunigung erteilt wird. Zu diemit Hilfe eines Stößels und einer in Gegenrich- 5 sem Zweck werden gefederte Kontakte oder in Reihe tung wirkenden Druckfeder angetriebenen Schalt- geschaltete Kippsysteme verwendet oder der äußere wippe, die mit einem Ende im Schaltergehäuse Rahmen der Schaltwippe in Richtung zum Kontakt ortsfest eingespannt und auf dem anderen um- vorgespan it. Die vorgespannte Kontaktfeder wird in schnappbaren Ende mit einem mit Gegenkontak- einer bekannten Ausführung durch einen Stößel über ten zusammenwirkenden Kontakt versehen ist io einen einarmigen Febci durchgebogen, wobei der und weiter einen Übersetzungsarm aufweist, des- Kontakt lediglich in einer Richtung umgeschaltet sen freies Ende über eine C-förmige Arbeitsfeder wird, bevor die Kontaktkraft Null wird. Beim Freigemit dem gegenüberliegenden Ende des äußeren ben des Stößels kehrt der Kontakt in die ursprüng-Rahmens verbunden ist, dadurch gekenn- liehe Lage erst nach dem Erreichen der Nullkontaktz e i c h η e t, daß der Angriffspunkt (13) des Stö- ig kraft zurück. Bei allen Ausführungen mit vorgeßels C7) von der Einspannstelle (3) der Schalt- spannten Federn wird durch die Vorspannung verurwippe [I) eine Entfernung («) aufweist, die so be- sacht, daß ein Umschalter wegen der Unsymmetrie messen ist, daß die Kraft des Antriebes sowohl nich· realisierbar ist.
auf den Übersetzungsarm (U) sowie über den au- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-
ßercn Rahmen (2) auf den Kontakt (5) übertra- 20 gründe, bei bekannten Schaltern dieser Art die er-
gen wird, derart, daß das :nnere, aus dem Über- wähnien Nachteile zu beseitigen und einen Schalter
setzungsarm (U) und der Arbeitsfeder (12) beste- zu schaffen, bei welchem die Kraft des Betätigungs-
hende System vor Erreichen des Nullpunktes der stößeis i:ur Eizielung einer Restkontaktkraft im Kipp-
Kontaktkraft in Bewegung versetzt wird. Punkt ausgenützt wird, indem die Antriebskraft den
2. Elektrischer Schnappschalter nach Anspruch 25 äußeren Rahmen der Schaltwippe in der Weise mit 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffs- einem Moment beaufschlagt, daß die Kippung in beipunkte 'es direkt auf den äußeren Rahmen (2) den Rirhtungen erfolgt, bevor dieses Moment Null wirkenden Stößels (7) iir>d der in Gegenrichtung wird.
wirkenden Druckfeder (6) zueinander versetzt an- Die gestellte Aufgabe wird bei einem elektrischen
geordnet sind, wobei c1 »r Angriffspunkt der 30 Schnappschalter der oben angegebenen Art erfin
Druckfeder (6) zwischen der Einspannstelle (3) dungsgemäß dadurch gelöst, daß der Angriffspunkt
und dem Angriffspunkt (13) des Stößels (7) liegt. des Stößels auf dem äußeren Rahmen von der Einspannstelle der Schaltwippe im Schaltgehäuse eine
Entfernung aufweist, die so bemessen ist, daß die
35 Kraft des Antriebs sowohl aui den Übersetzungsarm
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen sowie über den äußeren Rahmen auf den Kontakt elektrischen Schnappschalter mit einer aus einem übertragen wird, derart, daß das innere, aus dem federnden äußeren Rahmen bestehenden, mit Hilfe Übersetzungsarm und der Arbeitsfeder bestehende eines Stößels und einer in Gegenrichtung wirkenden System vor Erreichen des Nullpunktes der Kontakt-Druckfeder angetriebenen Schaltwippe, die mit einem 40 kraft in Bewegung versetzt wird.
Ende im Schaltergehäuse ortsfest eingespannt und Diese Lösung bewirkt, daß die Bewegung dts Syauf dem anderen umschnappbaren Ende mit einem stems Übersetzungsarm—Arbeitsfeder eingeleitet und mit Gegenkontakten zusammenwirkenden Kontakt beschleunigt wird, bevor die Kraft am Kontakt den versehen ist und weiter einen Übersetzungsarm auf- Nullwert erreicht. Der Kontakt wird erst dann in Beweist, dessen freies Ende über eine C-förmige Ar- 45 wegung versetzt, wenn die Kraft der Arbeitsfeder die beitsfeder mit dem gegenüberliegenden Ende d-;s au- Kraft des äußeren Rahmens übertritft. In diesem ßeren Rahmens verbunden ist. Zeitpunkt erreicht das System Übersetzungsarm—Ar-
Bei bekannten Schaltern dieser Art besteht die beitsfeder eine so große Geschwindigkeit bezie-Schaltwippe im wesentlichen aus einem äußeren Rah- hungsweise Energie, daß eine einwandfreie Momentmen, welcher einen Schaltkontakt trägt, und aus einer 50 schaltung erfolgt. Damit werden gleiche Eigenschafinneren Zunge, die als Übersetzungsarm und bewegli- ten erreicht wie mit Schaltern, welche mittels gefederches Kippelement wirkt. Die federelastische Verbin- ter Kontakte eine Vorbeschleunigung bewirken, mit dung zwischen dem Übersetzungsarm und dem äuße- dem Unterschied, daß zur Erzielung des obenerren Rahmen wird durch eine Arbeitsdruckfeder her- wähnten Effektes keine zusätzlichen Mittel erfü. hergestellt, Als Antrieb der Schaltwippe dient ein Stö- 55 Hch sind.
. ßel, der gegen eine Rückholfeder wirkt. Der Nachteil Ein Ausführungsbeispie! des erfindungsgemäßen
der bekannten Ausführungen von Schaltern dieser Schnappschalters wird au Hand einer nur wesentliche
Art beruht darin, daß der Kontaktdruck beim Errei- Teile des Schnappschalters enthaUenden Zeichnung
chen des Schaltpunktes Null wird, wobei er je nach näher beschrieben. Es zeigt
Antriebsgeschwindigkeit mehr oder weniger lange 60 Fig. I eine Draufsicht der Schaltwippe des
nahe Null bleibt. Ein solcher Schalter ist sehr schwin- Schnappschalters,
gungsanfällig, so daß Stromunterbrechungen vor dem F i g. 2 eine schematische Darstellung der Schalt-
Erreichen des Kipp-Punktes auftreten, insbesondere wippe vor dem Kipp-Punkt,
bei kleinen Antriebsgeschwindigkeiten und Strömen F i g. 3 eine ichematische Darstellung der Schalt-
von weniger als 1 A. Es genügen auch geringe Fremd- 65 wippe im Kipp-Punkt,
schichten auf den Kontakten, um einen Stromunter- Fig. 4 eine Vorderansicht der Schaltwippe in
bruch vor dem Kipp-Punkt bei sehr geringen Kräften schematischer Darstellung und
zu verursachen. Fig. 5 eine schematische Darstellung der Schalt-
DE19702033872 1970-05-05 1970-06-30 Elektrischer Schnappschalter Expired DE2033872C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH670370 1970-05-05
CH670370A CH503362A (de) 1970-05-05 1970-05-05 Elektrischer Schnappschalter

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2033872A1 DE2033872A1 (de) 1971-11-18
DE2033872B2 DE2033872B2 (de) 1972-08-17
DE2033872C true DE2033872C (de) 1973-03-08

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