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DE2033660C - Verfahren und Anordnung zur Abfertigung von Verbindungsanforderungen in einer zentral gesteuerten Vermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Abfertigung von Verbindungsanforderungen in einer zentral gesteuerten Vermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage

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Publication number
DE2033660C
DE2033660C DE19702033660 DE2033660A DE2033660C DE 2033660 C DE2033660 C DE 2033660C DE 19702033660 DE19702033660 DE 19702033660 DE 2033660 A DE2033660 A DE 2033660A DE 2033660 C DE2033660 C DE 2033660C
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DE
Germany
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switching
sub
memory area
preparatory
connection
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702033660
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English (en)
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DE2033660B2 (de
DE2033660A1 (de
Inventor
Klaus-Dieter; Honold Horst Dipl.-Ing.; Tuschmann Hubert; 8000 München; Wiest Gerhard Dipl.-Ing. 8035 Gauting Gregarek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Publication date
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Priority to GB3155671A priority patent/GB1336382A/en
Priority to BE769618A priority patent/BE769618A/xx
Priority to SE881171A priority patent/SE377260B/xx
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Publication of DE2033660A1 publication Critical patent/DE2033660A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2033660C publication Critical patent/DE2033660C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Es ist bereits bekannt, in einer Vermittlungsanlage, insbesondere einer Fernsprechvermittlungsanlage, Verbindungsanforderungen zentral gesteuert abzufertigen. Die Verbindungen werden dabei außer über das Koppelfeld auch über Abschlußschaltungen für Leitungen geführt. Es kann sich dabei um eine Abschlußschaltung für abgehende bzw. ankommende Leitungen handeln. Dazu gehören auch sogenannte Hausübertragungen und Amtsübertragungen und andere für besondere Aufgaben dienende Übertragungen. Die Verbindungen können dabei bekanntlich unter Ausnutzung von zentral gespeicherten Informationen über den Betriebszustand der vorgesehenen Vermittlungseinrichtungen hergestellt werden (siehe z. B. deutsche Patentschriften 1 190 516, 1 190 517, 1 190 999). Es ist in diesem Zusammenhang auch bekannt, einen Zyklus zum Abfragen von Speicherzellen für die erwähnten Informationen vorzusehen, der jeweils durch eine Zeitspanne unterbrochen wird, während der andere Vorgang abgewickelt wird.
Die Erfindung löst die Aufgabe, anstehende Verbindungsanforderungen unter Ausnutzung eines bestimmten Zyklus in besonders zeitsparender Weise abzufertigen. Die Erfindung betrifft also ein Verfahren zur Abfertigung von Verbindungsanforderungen in einer zentral gesteuerten Vermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage, bei dem Verbindungen außer über das Koppelfeld über Abschlußschaltungen für Leitungen geführt und unter Ausnutzung von zentral gespeicherten Informationen über den Betriebszustand der vorgesehenen Vermittlungseinrichtungen hergestellt werden. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß der Zyklus zum Abfragen von Koppelfeldanschlüssen auf Verbindunesanforde-
rungen und zum Abfertigen von anstehenden Ver- nämlich nur eine Koppelstufe durchläuft. Es ist daher bindungsanforderungen jeweils durch eine außerhalb günstig, sich vorbereitend freigewählte Abschlußdieses Zyklus liegende besondere Zeitspanne unter- schaltungen für die Abfertigung von Verbindungsanbrochen wird, während der jeweils mindestens eine forderungen bereitzuhalten, bei der zwangläufig mehr freie Abschlußschaltung durch vorbereitende Frei- 5 als eine Koppelstufe durch den Verbindungsweg durchwahl bereitstellbar ist, die hierzu mittels der gespeicher- laufen werden muß, weil ein kürzerer Verbindungsweg ten Informationen über den Betriebszustand von Ver- nicht zur Verfügung steht. Dies ist z. B. der Fall, wenn mittlungseinrichtungen gesucht wird, worauf ihre die zu einer Verbindungsanforderung gehörende Teil-Adresse in einen besonderen Speicherbereich für vor- nehmerleitung an einem anderen Koppelvielfach oder bereitend freigewählte Abschlußschaltungen einge- io sogar an einer anderen Koppelgruppe angeschlossen speichert wird, womit sie während des folgenden Ab- ist als die im Zusammenhang mit der Verbindungsanfragezyklus kurzfristig zur Benutzung zur Verfügung förderung benötigte Abschlußschaltung. Ein Verbinsteht. dungsweg, der zweimal über aile Koppelstufen verläuft,
Da bei einer Vermittlungsanlage Verbindungs- kann als Regelweg bezeichnet werden. Sind dagegen
anforderungen zeitlich statistisch verteilt anfallen, ist 15 Teilnehmerleitung und benötigte verfügbare Abschluß-
damit zu rechnen, daß während eines Zyklus, wie er schaltung sogar am selben Koppelvielfach angeschlos-
vorstehend erwähnt wurde, eine, mehrere oder auch sen, so kann der Verbindungsweg als ein über nur eine
gar keine Verbindungsanforderung anstehen und ab- Koppelstufe verlaufender Kürzweg hergestellt werden,
zufertigen sind. Stehen eine oder mehrere Verbindungs- Bei der hierfür erforderlichen Wegesuche sind, wenn
anfordevungen an, so hat die vorbereitende Freiwahl 20 überhaupt, nur sehr wenige Wegestücke zu berücksich-
von Abschlußschaltungen zur Folge, daß für die Ab- tigen, weshalb sie sehr schnell abgewickelt werden
fertigung von Verbindungsanforderungen solche vor- kann. Da sie in sehr geringer Zeit abgewickelt werden
bereitend freigewählte Abschlußschaltungen kurz- kann, brauchen in diesem Fall vorbc jitend freige-
fristig benutzt werden könne, wodurch der Zeitauf- wählte Abschlußschaltungen nicht berücksichtigt zu
wand für einen derartigen Zyklus begrenzt wird, as werden.
Zyklen, während denen keine Anforderungen vor- Die Lrfindung wird im folgenden an Hand einiger
liegen, werden besonders schnell abgewickelt. An- Figuren näher erläutert, in denen ein Beispiel für eine
schließend an solche Zyklen sind während der beson- in Frage kommende Vermittlungsanlage und ein Bei-
deren vorgesehenen Zeitspanne freie Abschlußschal- spiel für die Anwendung des erfindungsgemäßen Ver-
tungen durch vorbereitende Freiwahl bereitsteiibar. Sie 30 fahrens zur Abfertigung von Verbindungsanforderim-
stehen dann während Zyklen mit Verbindungsanforde- gen gezeigt ist.
rungen zur Benutzung kurzfristig zur Verfügung. Aus F i g. 1 zeigt ein Koppelfeld mit Umkehrgruppic Gründen der Statistik folgen die erwähnten unter- rung, das aus mehreren Teilkoppelfeldern besteht und schiedlichen Zyklen regellos aufeinander. Dabei ergibt das durch eine zentrale Steuerung bedient wird, die als sich insgesamt, daß Zyklen mit Verbindungsanforde- 35 programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage ausgerungen in kürzerer Zeit als sonst abgewickelt werden bildet ist;
können. Dies hat auch zur Folge, daß, insgesamt ge- F i g. 2 zeigt, wie der Informationsspeicher dieser
sehen, einzelne Verbindungsanforderungen schneller Datenverarbeitungsanlage zu gliedern ist;
als sonst abgewickelt werden. F i g. 3 zeigt den hier interessierenden Teil eines Bei-
Das vorstehend angegebene erfindungsgemäße Ver- 40 spiels für einen Programmablaufplan des erfindungs-
fahren kann auch für eine Vermittlungsanlage ange- gemäßen Verfahrens.
wendet werden, die ein Koppelfeld mit einer sogenann- Das in der F i g. 1 gezeigte Koppelfeld weist die ten Umkehrgruppierung aufweist (s. deutsche Auslege- Koppelstufen A, B und C auf. Es besteht aus mehreren Schriften 1 235 379, 1 262 358; NTZ, 1969, S. 588 bis Teilkoppelfeldern, die ihrerseits jeweils mehrere Kop-595). Bei einem Koppelfeld mit Umkehrgruppierung 45 pelgruppen enthalten. So weist das eine gezeigte Teilliegen alle Anschlüsse an derselben Seite des Koppel- koppelfeld die Koppelgruppen KGW.. .KGIi, das feldes. Sie sind für alle Leitungen und entsprechende andere gezeigte Teilkoppelfeld die Koppelgruppen Einrichtungen (Teilnehmerleitungen, Ortsverbindungs- KGl\...KG2i und das letzte gezeigte Teilkopptlfeld leitungen, Relaissätze bzw. Abschlußschaltungen usw.) die Koppelgruppen KGn 1... KGniauf. Die Koppelfeldgleichartig angeordnet. Jede beliebige Leitung kann 50 anschlüsse für Teilnehmerleitungen, Ortsverbindungsüber dieses Koppelfeld mit jeder beliebigen anderen leitungen, Abschlußschaltungen, Relaissätze und Ober-Leitung verbunden werden. Jeder Verbindungsweg tragungen liegen auf der linken Seite des Koppelfeldes, über das Koppelfeld zwischen zwei Leitungen weist in So sind beim Koppelvielfach KW der Koppelgruppe seinem Verlauf eine Richtungsänderung auf, bei der er KGIl unter anderem die Teilnehmerleitung Γ111 und umkehrt. Eine Umkehrgruppierung ermöglicht in an 55 die Abschlußschaltungen (/111 und i/112 angeschlossich bekannter Weise, daß bei der Abfertigung einer sen. Beim Koppelvielfach Kmv der Koppelgruppe Verbindungsanforderung unter sich anbietenden Ver- KGni sind unter anderem die Teilnehmerleitung Tx und bindungswegen derjenige auswählbar ist, der die ge- die Abschlußschaltung l/yangeschlossen. Dieeinzelnen ringste Anzahl von Koppelstufen durchläuft. Wendet Teilkoppelfelder sind durch Zwischenleitungen verman das erfindungsgemäße Verfahren bei einer Ver- 60 bunden, die bei Koppelvielfachen der Koppelstufe C mittlungsanlage mit einem Koppelfeld mit Umkehr- angeschlossen sind. Dazu gehört z. B. die Zwischengruppierung an, so ist es zweckmäßig, daß vorbereitend leitung/· 3. Es ist hier für jedes Teilkoppelfeld eine freigewählte Abschlußschaltungen bei der Abfertigung eigene Teilsteuereinrichtung vorgesehen, welche jevon Verbindungsanforderungen nur belegt werden, weils zu den zugehörigen Teilnehmerleitungen, Abwenn ein Verbindungsweg mehr als eine Koppelstufe 65 schlußschaltungen u. dgl. Zugang hat. So hat die Teildurchläuft. In diesem Fall wird nämlich für die Wege- steuereinrichtung TfVl Zugang zu den betreffenden suche mehr Zeit benötigt, als wenn z. B. ein Verbin- Einrichtungen des Teilkoppelfeldes mit den Koppeldungsweg die geringste Anzahl von Koppelstufen, gruppen KGW.. .KGM. Zu diesen Einrichtungen ge-
hören außer der bereits erwähnten Teilnehmerleitung den. Die Wegesuche für Verbindungswege zu einer Ab-7*111, den Abschlußschaltungen t/111 und i/112 unter schlußschaltung, die über ein einziges Koppelvielfach anderem auch die Teilnehmerleitung Γ und die Ab- und damit über eine einzige Koppelstufe erreichbar ist, schlußschaltung U. Die Teilsteuereinrichtungen TWl kann mit Hilfe eines Kurzwegespeicherbereichesdurch- und TWn haben Zugang zu den betreffenden Ein- 5 geführt werden, der in dem Informationsspeicher SP richtungen der andern beiden in der F i g. 1 ge- vorgesehen ist und in dem für die betreffende Koppelzeigten Teilkoppelfelder. Die Teilsteuereinrichtungen stufe koppelvielfachweise zusammengefaßte Informa- TWl, TWl.. .TWn ihrerseits arbeiten mit der zentra- tionen über die direkt erreichbaren Abschlußschaltunlen Steuerung zusammen, die hier als programmge- gen enthalten sind. Wenn eine Verbindungsanfordesteuerte Datenverarbeitungsanlage ausgebildet ist und io rung abzufertigen ist, so werden hierfür diejenigen außer dem Programmleitwerk und Informationsver- koppelvielfachweise zusammengefaßten Informationen arbeitungswerk PV noch den Informationsspeicher SP abgefragt, die demjenigen Koppelvielfach zugeordnet enthält. Mit Hilfe der erwähnten Steuereinrichtungen sind, an der die von der Verbindungsanforderung bekönnen Verbindungsanforderungen abgefertigt wer- troffene Teilnehmerleitung angeschlossen ist. Es ergibt den, und es können auch bestehende Verbindungen 15 sieh dabei sehr schnell, ob eine geeignete Abschlußwieder aufgetrennt werden. Bei der Abfertigung von schaltung frei ist, die daraufhin belegt wird. Zu den zu-Verbindungsanforderungen ist jeweils z. B. eine Teil- sammengefaßten Informationen gehören dann auch zunehmerleiüing zunächst mit einer AbschlußschalUing gleich Informationen über die für den Verbindungsweg zu verbinden. Dabei kommen unterschiedliche Ab- durchzuschallenden Koppelpunktkontakle des beschlußschaltiingcn in Frage. Handelt es sich z. B. bei 20 treffenden Koppelvielfachs. Damit ist dann die Wegedcr Vermittliingsanlage um eine Nebenstellenanlage, suche bereits beendet. Die Wegesuche für andere Verso ist bei der Abfertigung einer internen Verbindungs- bindungswege kann ebenfalls mit Hilfe eines Wegeanforderung als Abschlußschaltung eine Hausüber- Suchspeicherbereiches durchgeführt werden, der in tragung zu benutzen. Bei der Abfertigung einer Ver- dem Informationsspeicher SP vorgesehen ist und der biiulungsanforderung, die über eine Amtsleitung weiter- 25 Informationen über den Betriebszustand und die Zuzuführen ist, ist dagegen eine Amtsübertragung zu be- Ordnung von Wegestücken aller Koppelstufen enthält, nutzen. In der Regel sind darüber hinaus noch andere wofür an sich bekannte Verfahren (s. deutsche Patentspezielle Einrichtungen vorhanden, wie Meldeüber- schrift 1 190 518, deutsche Auslegeschriften 1 251 816, tragungen, die für die interne Umlegung von Verbin- 1 252 270,1 254 703) angewendet werden können. Hierdungcn zu benutzen sind, ferner Querverbindungs- 30 bei werden vorbereitend freigewählte Abschlußschalübertragungen, die zu benutzen sind, wenn eine Ver- tungen benutzt.
bindung über eine Querverbindungsleitung weiterzu- Mit Hilfe der Teilsteuereinrichtungen TWX.. .TWn führen ist, die statt zu einem öffentlichen Amt zu einer werden die Teilnehmeranschlüsse auf Verbindungsanandcrcn Nebenstellenanlage führt. Demgemäß sind forderungen abgefragt. In dem dazugehörenden Zyklus insgesamt mehrere verschiedene Arten von Abschluß- 35 werden beispielsweise für jedes Teilkoppelfeld höchschaltungen vorhanden. stens eine Verbindungsanforderung abgewickelt. Durch Bei einer Vermittlungsanlage mit einem Koppelfeld. die vorgesehene Benutzung von vorbereitend freigedas eine Umkehrgruppierung aufweist, werden zweck- wählten Abschlußschaltungen ergibt es sich, daß dabei mäßigerweise vorbereitend freigewählte Abschluß- eine unzulässige Verlängerung des Zyklus für die Wegeschaltungen bei der Abfertigung von Verbindungs- 40 suche vermieden wird, wenn für jede Art von Abschlußanforderungen nur belegt, wenn ein Verbindungsweg schaltungen vorbereitend freigewählte bereitstehen, mehr als eine Koppelstufe durchläuft. Dies ist z. B. Vorteilhafterweise erübrigt es sich dann, Programmder Fall, wenn die Teilnehmerleitung 7"1 II mit der Unterbrechungen durch das Programmleitwerk vorzu-Abschlußschaltung Uy verbunden wird. Der dazuge- sehen, durch die ein sonst unzulässig langer Zyklus 711 hörige Verbindungsweg führt vom Koppelvielfach 45 unterbrechen ist, um vordringliche Vorgänge abzu-AIl, das in der Koppelstufe A liegt, über mehrere wickeln. Nur zu einigen Arten von Abschlußschaltunmit rl. r2. r3. r4 und rS bezeichnete Zwischenleitun- gen bzw. Übertragungen gehören so viele Exemplare, gen über Koppelvielfache der Koppelstufen B und C daß sie an jedem Koppelvielfach angeschlossen sind, bis zum Koppelvielfach Kim der Koppelstufe A. Bei Es ist daher nur für diese Arten von Abschlußschaltunder Abfertigung der zugehörigen Verbindungsanforde- 50 gen damit zu rechenn, daß sie über Verbindungswege rung erfordert die Wegesuche eine größere Zeitspanne. erreichbar sind, die nur über ein Koppelvielfach führen, als wenn ein Verbindungsweg benötigt wird, der nur Die Wegesuche mit Hilfe eines Kurzwegespeicherbeüber eine einzige Koppelstufe führt. Ein derartiger reiches wird daher zweckmäßigerweise lediglich bei Verbindungsweg führt z. B. von der Teilnehmerleitung Verbindungsanforderungen versucht, für die solche Γ111 über das Koppelvielfach ΑΊ1 zur Abschluß- 55 Abschlußschaltungen benötigt werden. Für alle andeschaltung I/111. Ein derartiger Verbindungsweg stellt ren Verbindungsanforderungen wird daher die Wegeeinen sogenannten Kurzweg dar, während der vorher suche mit Hilfe des Wegesuchspeicherbereiches durcherläuterte und über die Zwischenleitungen rl, rl. r3. geführt, und es werden dabei vorbereitend freigewählte r4 und r5 führende Verbindungsweg einen sogenannten Abschlußschaltungen berücksichtigt.
Regelweg darstellt. Es sind auch Verbindungswege 60 In der F i g. 2 ist im einzelnen gezeigt, wie beispielsmöglich, die kürzer als ein Regelweg sind, aber über weise der Informationsspeicher SP in verschiedene Bemehr als ein Koppelvielfach führen. Der geringste reiche zu gliedern ist. Er weist zunächst den bereits erZeitaufwand für die Wegesuche wird jedoch für einen wähnten Kurzwegespeicherbereich und den Wegeüber nur ein einziges Koppelvielfach führenden Kurz- Suchspeicherbereich auf. Diese beiden Bereiche sind weg benötigt. Wenn bei der Abfertigung einer Ver- 65 jeweils in Teilbereiche gegliedert, die jeweils einem Teilbindungsanforderung ein derartiger K urzweg benutzt koppelfeld des Koppelfeldes zugeordnet sind. So ist der werden kann, so kann daher dje Benutzung einer vorbe- Kurzwegespeicherbereich in die Teilbereiche KWW... reitend freigcwählten Abschlußschaltung erspart wer- KWni gegliedert. Jeder dieser Teilbereiche ist eine"
der Koppelgruppen zugeordnet, die bei dem in und auch mit einer beträchtlichen Anzahl weiterer F i g. 1 angezeigten Koppelfeld vorgesehen sind, also Wegestücke in Verbindung steht, ist jeweils eine große jeweils einer der Koppelgruppen KGIl.. .KGni. Solche Anzahl von Wegestücken zu berücksichtigen. Daraus Koppelgruppen stellen nämlich ebenfalls Teilkoppel- ergibt sich insgesamt, daß für eine vorbereitende Freifelder des in F i g. I gezeigten Koppelfeldes dar. In 5 wahl eine merkliche Zeitspanne benötigt wird. Diejeentsprechender Weise ist auch der Wcgcsuchspeicher- nige Zeitspanne, die fürdasAbfrageneinesTeilbereiches bereich in in diesen Koppelgruppen zugeordnete Teil- des Speicherbereichs für Adressen von vorbereitend bereiche gegliedert, die mit WBW... WBni bezeichnet freigewählten Abschlußschaltungen benötigt wird, ist sind. Die Bezeichnungen einander zugeordneter Teil- demgegenüber wesentlich kürzer. Durch Ausnutzung bereiche und Koppelgruppen haben die gleichen io der vorbereitenden Freiwahl wird daher der Zyklus zum Indizes. In den Teilbereichen des Kurzwcgespeicherbe- Abfragen von Teilnehmeranschlüssen auf Verbindungsreiches sind, wie bereits angegeben, die dort gespeicher- anforderungen und zum Abfertigen von anstehenden ten Informationen koppelvielfachweise zusammenge- Verbindungsanforderungen merklich verkürzt,
faßt. Die jeweils bei einer Wegesuche in Frage kommen- Die vorstehend behandeltenTeilbereiche vonSpeicherden Informationen lassen sich daher sehr schnell ab- 15 bereichen sind jeweils, wie die F i g. 2 zeigt, im Inforfragen. Die Gliederung des Wegesuchspeicherbereiches mationsspeicher derart angeordnet, daß sie beieinanin die erwähnten Teilbereiche ermöglicht ebenfalls derliegen, wenn sie demselben Teilkoppelfeld zugedie für eine Wegesuche für einen Regelweg benötigten ordnet sind. Es ergeben sich dann die mit 11, 12.. ni Informationen schnell aufzufinden. Es sind dabei je- bezeichneten Gruppen von Teilbereichen. In jeder dieweils diejenigen Teilbereiche abzufragen, die denjeni- 20 ser Gruppe von Teilbereichen ist noch ein besonderer gen Koppelgruppen zugeordnet sind, an denen die von Teilbereich gezeigt, der weitere hier nicht näher ereiner Verbindungsanforderiing betroffene Teilnehmer- örterte Informationen aufnehmen kann. Es sind dies leitung und eine in Frage kommende vorbereitend frei- die Teilbereiche SSIl, SS12.. .SSni. Diese Anordnung gewählte Abschlußschaltung angeschlossen sind. der Teilbereiche erleichtert das Abfragen von Informa-Auch der Speicherbereich für Adressen von vorbe- 25 tionen. die miteinander in funktionellem Zusammenreitend freigcwähltcn Abschlußschaltungen ist in Teil- hang stehen.
bereiche gegliedert, die jeweils einem durch eine Kop- Es ist auch noch ein zentraler Speicherbereich AS pelgruppe dargestellten Teilkoppelfeld des Koppel- vorgesehen, der für jede betreffende Art von Abschlußfeldes zugeordnet sind. Diese Teilbereiche sind mit schaltungen die Adresse des Teilkoppelfeldes der zii- VFW.. .VFni bezeichnet. Zusätzlich kann auch noch 30 letzt vorbereitend freigewählten Abschlußschaltung eine Gliederung vorgesehen sein, die derart ist, daß enthält, von dem ausgehend jeweils die nächste freie jeweils in einem dadurch zustande kommenden Teil- Abschlußschaltung mittels der gespeicherten Informabercich nur Adressen einer bestimmten Art von Ab- tionen über den Betriebszustand von Vermittlungseinschlußschaltungen aufgenommen sind. Zu diesen Arten richtungen gesucht wird. Dadurch wird zustande gc- \on Abschlußschaltungen gehören z. B. bei einer 35 bracht, daß bei der vorbereitenden Freiwahl die Ab-NebenstellenvermiUlungsanlagc Amtsüberlragungen schlußschaltungen wechselnd bevorzugt werden und und Hausübertragungen, die für abgehenden Verkehr damit auch gleichmäßig in Anspruch genommen werzu benutzen sind. Bei der Abfertigung einer Verbin- den. In dem noch gezeigten zentralen Speicherbereich dungsanforderung ist es dann lediglich erforderlich, die- SS sind Informationen enthalten, die für Zwecke diejenigen Teilbereiche auf Informationen abzufragen, die 40 nen, die hier nicht näher zu erörtern sind.
Adressen der gerade in Frage kommenden Art von In dem in F i g. 3 gezeigten Programmablaufplan ist Abschlußschaltungen enthalten. Diese Adressen werden zunächst zu erkennen, daß die für Freiwahlvorgänge im Zuge der vorbereitenden Freiwahl während der ausgenutzte besondere Zeitspanne Start FW.. .Stop FW außerhalb des zum Abfragen von Teilnehmeranschlüs- außerhalb des Zyklus Start V.. .Stop Vzum Abfragen sen usw. dienenden Zyklus liegenden besonderen Zeit- 45 von Tciinehmeranschlüssen auf Vcrbindungsanfordespanne gewonnen, und zwar aus gespeicherten Infor- rungen und zum Abfertigen von anstehenden Verbinmationen über den Betriebszustand von Vermittlungs- dungsanforderungen liegt. Zwischen den Grenzstellen einrichtungen. Diese Informationen befinden sich in Start FW und Stop FW sind die bei einer vorbereiteneinem Speicherbereich, der ebenfalls in Teilbereiche den Freiwahl stattfindenden Operationen und Vergegliedert ist, die jeweils einem Teilkoppelfeld, nämlich 50 zweigungen eingefügt. An die Grenzstelle Start Fn einer Koppelgnippe, des Koppelfeldes zugeordnet schließt sich zunächst die Operation a an. Während sind. Diese Speicherbereiche sind mit KSIl, KS12... dieser Operation wird dem zentralen Speicherbereich VSni bezeichnet. Die Zuordnung der zuletzt genannten AS entnommen, für welche Art von Abschlußschaltun Teilbereiche des Speicherbereichs für Adressen von gen eine vorbereitende Freiwahl auszuführen ist unc vorbereitend freigewählten Abschlußschaltungen und 55 welche Adresse diejenige Koppelgruppe hat, an die die des Speicherbereiches für Informationen über den Be- zuletzt vorbereitend freigewählte Abschlußschaltunj triebszustand von Vermittlungseinrichtungen haben die angeschlossen ist. Hierauf schließt sich die Operation/ gleichen Indizes wie die Koppelgruppen, denen die an, während der z. B. durch Abfragen des der benach dort gespeicherten Informationen zugeordnet sind. Für barten Koppelgruppe zugeordneten Teilbereiches de erne vorbereitende Freiwahl sind mindestens die in So Speicherbereiches für Adressen von vorbereitend frei einem Teilbereich des Speicherbereichs für Informatio- gewählten Abschlußschaltungen festgestellt wird, öl nen übeT den Betriebszustand von Vermittlungsein- für diese Koppelgnippe eine vorbereitende Freiwah richtungen enthaltenen Informationen abzufragen. Es mangels einer bereits bereitstehenden vorbereitend frei muß auch damit gerechnet werden, daß sich hierbei gewählten Abschlußschaltung, die an diese Koppel noch keine freie Abschlußschaltung der in Frage korn- 65 gruppe angeschlossen ist, erforderlich ist. Ist dies de: menden Art findet, sondern noch weitere solche Teil- Fall, so schließt sich an die Verzweigung c die Opera bereiche abzufragen sind. Da eine Koppelgruppe je- tion e an. 1st für die vorstehend berücksichtigte Kop wcils eine größere Anzahl von Wegestücken umfaßt pelgruppe eine vorbereitende Freiwahl nicht erforder
V.-r
ίο
Hch, so schließt sich an die Verzweigung c die Operation d an, während der die Adresse der zu berücksichtigenden Koppelgruppe um eine Einheit erhöht wird, so daß bei der nunmehr wiederholten Operation b die nächste Koppelgruppe berücksichtigt wird, indem der ihr zugeordnete Teilbereich, des Speicherbereiches für Adressen von vorbereitend freigewählten Abschlußschaltungen abgefragt wird. Dies wiederholt sich, bis eine Koppelgruppe gefunden ist, für die eine vorbereitende Freiwahl durchzuführen ist. Die Anzahl der Wiederholungen ist aber begrenzt. Während der Operation e wird die Adresse der zuletzt belegten Abschlußschaltung aus dem Speicherbereich für Adressen von vorbereitend freigewählten Abschlußschaltungen festgestellt, und es wird danach derjenige Teilbereich des Speicherbereichs der Informationen über den Betriebszustand von Vermittlungseinrichtungen auf eine freie in Frage kommende Absch!ußscha!tungen abgefragt, der derjenigen Koppelgruppe zugeordnet ist, die gerade zu berücksichtigen ist. Wird eine freie in Frage kommende Abschlußschaltiing gefunden, so schließt sich an die Verzweigung /' die Operation g an, während der die Adresse der vorbereitend freigewählten Abschlußschaltung in den betreffenden Teilbereich des Speicherbereichs für Adressen von vorbereitend freigewählten Abschlußschaltungen eingeschrieben wird. Daran schließt sich die Operation Λ an, während der die Adresse der zugehörigen Koppelgruppe in den
ίο zentralen Speicherbereich AS eingeschrieben wird. Es folgt dann die Grenzstelle Stop FW, bei der die vorbereitende Freiwahl abgeschlossen ist. Hat es sich bei der Verzweigung /ergeben, daß keine in Frage kommende Abschlußschaltung frei ist, so wird die Operation g umgangen. Es wird aber auch in diesem Fall die Adresse der zuletzt berücksichtigten Koppelgruppe in den Speicherbereich AS eingeschrieben. Dadurch ergibt sich, daß während des nächsten Zyklus sinngemäß andere Koppelgruppen berücksichtigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Abfertigung von Verbindungsanforderungen in einer zentral gesteuerten Vermitt-Iungsanlage, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage, bei dem Verbindungen außer über das Koppelfeld über Abschlußschaltungen für Leitungen geführt und unter Ausnutzung von zentral gespeicherten Informationen über den Betriebszustand der vorgesehenen Vermittlungseinrichtungen hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Zyklus (Start V.. .Stop V) zum Abfragen von Koppelfeldanschlüssen (TUl...Tx) auf Verbindungsanforderungen und zum Abfertigen von anr stehenden Verbindungsanforderungen jeweils durch eine außerhalb dieses Zyklus liegende besondere Zeitspanne (Start FW.. .Stop FW) unterbrochen wird, während der jeweils mindestens eine freie Abschlußschaltung durch vorbereitende Freiwahl bereitstellbar ist, die hierzu mittels der gespeicherten Informationen über den Betriebszustand von Vermittlungseinrichtungen gesucht wird, worauf ihre Adresse in einen besonderen Speicherbereich (KFIl... VFni) für vorbereitend freigewählte Abschlußschaltungen eingespeichert wird, womit sie während des folgenden Abfragezyklus kurzfristig zur Benutzung zur Verfügung steht.
2. Verfahren nach Anspruch 1 für eine Vermittlungsanlage mit einem Koppelfeld, das eine Umkehrgruppierung aufweist, ao daß bei der Abfertigung einer Verbindungsanforderung unter sich anbietenden Verbindungswegen derjenige auswählbar ist, der die geringste Anzahl von Koppelstufen durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß vorbereitend freigewählte Abschlußscnaltungen bei der Abfertigung von Verbindungsanforderungen nur belegt werden, wenn ein Verbindungsweg mehr als eine Koppelstufe durchläuft.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wegesuche für Verbindungswege zu einer Abschlußschaltung, die über eine einzige Koppelstufe erreichbar ist, mit Hilfe eines Kurzwegespeicherbereiches (KW W... KWm') durchgeführt wird, in dem für die betreffende Koppelstufe koppelvielfachweise zusammengefaßte Informationen über die direkt erreichbaren Abschlußschaltungen enthalten sind, und daß die Wegesuche für andere Verbindungswege mit Hilfe eines Wegesuchspeicherbereiches (WBW... WBni) durchgeführt wird, der Informationen über den Betriebszustand und die Zuordnung von Wegestücken aller Koppelstufen enthält.
4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzwegespeicherbereich und der Wegesuchspeicherbereich in Teilbereiche (KWW.. .KWni; WBW... WBni) gegliedert sind, die jeweils einem Teilkoppelfeld (KGW...KGni) des Koppelfeldes zugeordnet sind.
5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherbereich für Adressen von vorbereitend freigewählten Abschlußschaltungen in Teilbereiche (VFW. ..VFni) gegliedert ist, die jeweils einem Teilkoppelfeid (KGW... .KGni) des Koppelfeldes zugeordnet sind.
6. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder Anordnung nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherbereich für Adressen von vorbereitend freigewählten Abschlußschaltungen in Teilbereiche gegliedert ist, die jeweils Adressen einer bestimmten Art unter mehreren Arten von Abschlußschaltungen aufnehmen.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein zentraler Speicherbereich (AS) vorgesehen ist, der für jede betreffende Art von Abschlußschaltungen die Adresse des Teilkoppelfeldes der zuletzt vorbereitend freigewählten Abschlußschaltung enthält, von dem ausgehend jeweils die nächste freie Abschlußschaltung mittels der gespeicherten Informationen über den Betriebszustand von Vermittlungseinrichtungen gesucht wird.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherbereich für Informationen über den Betriebszustand von Vermittlungseinrichtungen in Teilbereiche (VSW... VSni) gegliedert ist, die jeweils einem Teilkoppelfeld des Koppelfeldes zugeordnet sind.
9. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale Steuerung vorgesehen ist, die als programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage ausgebildet ist.
DE19702033660 1970-07-07 1970-07-07 Verfahren und Anordnung zur Abfertigung von Verbindungsanforderungen in einer zentral gesteuerten Vermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage Expired DE2033660C (de)

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AT565971A AT315924B (de) 1970-07-07 1971-06-30 Anordnung für die Abfertigung von Verbindungsanforderungen in einer zentral gesteuerten Vermittlung, insbesondere Fernsprechvermittlung
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DE19702033660 DE2033660C (de) 1970-07-07 Verfahren und Anordnung zur Abfertigung von Verbindungsanforderungen in einer zentral gesteuerten Vermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage

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