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DE2033161B2 - Dichtungsanordnung fuer einen schuettgutbehaelter und eine zugehoerige entladestation - Google Patents

Dichtungsanordnung fuer einen schuettgutbehaelter und eine zugehoerige entladestation

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Publication number
DE2033161B2
DE2033161B2 DE19702033161 DE2033161A DE2033161B2 DE 2033161 B2 DE2033161 B2 DE 2033161B2 DE 19702033161 DE19702033161 DE 19702033161 DE 2033161 A DE2033161 A DE 2033161A DE 2033161 B2 DE2033161 B2 DE 2033161B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
frame
seal
unloading
movable
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702033161
Other languages
English (en)
Other versions
DE2033161A1 (de
DE2033161C3 (de
Inventor
auf Nichtnennung. B65d 87-02 Antrag
Original Assignee
Etablissements R. Behin, Gennevilliers, Hauts-De-Seine (Frankreich)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Etablissements R. Behin, Gennevilliers, Hauts-De-Seine (Frankreich) filed Critical Etablissements R. Behin, Gennevilliers, Hauts-De-Seine (Frankreich)
Publication of DE2033161A1 publication Critical patent/DE2033161A1/de
Publication of DE2033161B2 publication Critical patent/DE2033161B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2033161C3 publication Critical patent/DE2033161C3/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
    • B65G69/18Preventing escape of dust
    • B65G69/181Preventing escape of dust by means of sealed systems
    • B65G69/183Preventing escape of dust by means of sealed systems with co-operating closure members on each of the parts of a separable transfer channel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

eine senkrechte Dichtkante aufweist, die nach dem Aufsetzen des Schüttgutbehälters auf den bewegli-
3 4
chen Rahmen sowie nach Abziehen des Verschlusses der Entladestation angeordneten Rahmens in beson-
beim weiteren Absenken des Behälters gegen den ders einfacher Weise steuern.
stationären Ted des Rahmens unter Zusammendrük- Eine weitere vorteilhafte Ausbildung besteht darin,
kung der Dichtung des beweglichen Rahmenteils mi* daß die Vorrichtung zum Verschieben des Verschlus-
der Dichtung am Dichtungsüansch des Schütigutbe- 5 sea einen am stationären Teil des Rahmens befestig-
hälters m Berührung kommt. ten Zylinder mit einer Kolbenstange aufweist, welche
Bei dieser Anordnung spielt sich der Entladevor- an einem auf Schienen laufenden Wagen angreift,
gang folgendermaßen ab: Der Schüttgutoehälter wird wobei der Wagen einen zum Eingriff in den entspre-
auf die Entladestation abgesenkt und kommt dabei chend ausgebildeten Verschluß des Schüttgutbehäl-
mit dem Dichtungsflansch seines Entladetrichters zur io ters geeigneten Haken trägt. Damit läßt sich der Ver-
Anlage an derjenigen Dichtung, die am bewegbaren schluß des Schüttgutbehälters in besonders einfacher
Ted des an der enüadestation vorgesehenen Rah- Weise verschieben.
mens ang-iordBet ist. Damit ist bereits eine vollstän- Im folgenden wird die Erfindung an Hand zweier
dige Abdichtung gegen die Atmosphäre erzielt, da in den Fig. 1 bis8 dargestellter Ausführungsbei-
der Dichtungsflansch des Entladetrichters zusammen 15 spiele erläutert,
mit den beiden Rahmenteden der Entladestation ein Es zeigt
abgeschlossenes Gehäuse bildet. Innerhalb dieses F i g. 1 eine Seitenansicht der Entladestation mit
Gehäuses kann sodann der Verschluß vom Entlade- der Dichtungsanordnung in einer ersten Ausfüh-
tnchter abgezogen werden, ohne daß die Gefahr be- runesform,
stünde, daß das Schüttgut mit der Atmosphäre in Be- 20 F~i g. 2 einen Vertikalschnitt des oberen Teils der
rührung tritt. Nach dem Entfernen des Verschlusses Entladestation und der Dichtungsanordnung in zwei
wird schließlich noch die an der Fntladeschurrc an- Stellungen, nämlich vor dem Entladen (rechter Teil
geordnete senkrechte Dichtkante mit derjenieen der Figur) und während des Entladens (linker Teil
Dichtung in Berührung gebracht, die am Entlade- der Figur),
trichter des Schüttgutbehälters vorgesehen ist und zur 25 Fi g.2> eine teilweise geschnittene Seitenansicht
Anlage des Verschlusses dient. Sodann ist das Ge- einer weiteren Ausführungsform,
häuse in zwei gegeneinander abgedichtete Bereiche F i g. 4 eine Aufsicht "der zweiten Ausführungs-
unterteilt, d.h., derjenige Bereich, in dem sich die form,
Vorrichtung zum Verschieben des Verschlusses be- F i g. 5 eine perspektivische Darstellung des festen
findet, ist gegen den eigentlichen Entleerungsbereich 30 und des beweglichen Rahmenteils der Anordnung
abgeschirmt. Abgesehen davon wird eine doppelte und
Abdichtung erzielt. Fig. 6 bis 8 schematische Teilschnitte, aus denen
Da das Schüttgut während des Entleerungsvorgan- die Abdichtung der Anordnung in verschiedenen
ges zu keinem Zeitpunkt mit der äußeren Umgebung Stellungen hervorgeht.
in Berührung kommt, kann es weder verdorben wer- 35 Der Behälter ruht mit seinem Sockel auf der Ent-
den noch die Atmosphäre verschmutzen. Erforderli- ladestation, die Stützen 10 besitzt, deren oberes Ende
chenfalls besteht auch die Möglichkeit, den Entlee- zur Aufnahme des Sockels des Behälters ausgebildet
rungsvorgang unter Einblasen von Schutzgas durch- ist. Der Behälter (F i g. 2) besitzt eine Umfangsdich-,
zuführen. tung j 1 aus elastischem Material, die an dem unteren
Eine weitere Ausbildung der Dichtungsanordnung 40 Teil des Fülltrichters 12 angeordnet ist. An dieser
ist dadurch gekennzeichnet, daß die am beweglichen Dichtung ist mittels eines Exzentersystems 13, das
Rahmenteil angeordnete Dichtung aus einem leicht durch Hebel 14 betätigt wird, der Verschluß 15 des
verformbaren, elastischen Körper besteht, der eine Behälters angeordnet.
dünnere, elastische, weniger leicht verformbarc obere Die Entladestation ist mit einem aus zwei Teilen, Beschichtung trägt. Es wurde gefunden, daß eine 45 nämlich einem beweglichen und einem festen Teil, derartige Dichtung den auftretenden Anforderungen bestehenden Aufnahmebehälter versehen. Der belehr gut gerecht wird. Die Dichtung muß in zwei ver- wegliche Teil des Aufnahmebehälters wird von einer •chiedenen Stellungen abdichten. Die erste Stellung vertikalen Ringwand 16 gebildet, die an einer entergibt sich, wenn der Schüttgutbehälter mit seinem sprechend geformten Halterung 17 sitzt. An dem be-Dichtungsflansch am beweglichen Rahmenteil zur 50 weglichen Teil ist eine sich nach oben erweiternde Anlage kommt, um die Voraussetzungen zum Öffnen Schurre 18 befestigt. An den beweglichen Teil des Verschlüsse: zu schaffen. Dabei unterliegt die schließt sich ein fester Teil an, der aus einem axialen Dichtung bereits einer ersten Verformung. Eine Rohr 19 besteht, das einen Bund 20 besitzt, der mit iweite und stärkere Verformung tritt dann auf, wenn der Halterung 17 der Wand 16 durch eine Membran der Verschluß abgezogen ist und seine Dichtung mit 55 21, die einen Balg bildet, verbunden ist. Die beiden der senkrechten Dichtkante der an der Entladesta- Teile des Aufnahmebehälters sind durch Federn 22 tion angeordneten Entladeschurre in Berührung ge- verbunden, die in Gehäusen 23 angeordnet sind. Die bracht wird. Federn drücken den beweglichen Teil des Aufnah-
Dabei ist es besonders vorteilhaft, daß der Dich- mebehähers nach oben.
tungsflansch des Schüttgutbehälters einen abgewin- 60 Die Federn sind der Wirkung von Druckkolben 24
kellen Rand zur Vergrößerung der Berührungsflache unterworfen, die, wenn sie mit Druck beaufschlagt
mit der Dichtung aufweist. werden, die Federn zusammendrücken.
Nach einer weiteren Ausbildung ist die Dichtungs- Die Arbeitsweise ist wie folgt: Der Behälter wird
anordnung gekennzeichnet durch zwischen den bei- derart zu der Entladestation gebracht, daß die verti-
den Teilen des Rahmens angeordnete Federn, die 65 kale Wand 16 des beweglichen Teils des Aufnahme-
über Druckzylinder zusammenpreßbar sind. Auf behälters mit der Dichtung Ii dei Öffnung des Be-
diese Weise läßt sich die Relativbewegung zwischen hälters in Berührung kommen kann (F i g. 2).
dem bewegbaren und dem stationären Teil des an Die Kolben 24 werden dann mit Druck beauf-
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schlagt und drücken die Federn 22 zusammen, so der vierten Seite durch das Abzugsrohr 19 a gedaß der Verschluß mittels der Exzenter 13 entriegelt schlossen ist, das unter der Schurre 18 des bewegli- und auf diese Weise geöffnet werden kann. Die KoI- chen Aufnahmebehälters mündet. Die beiden Rahben 24 werden dann entspannt, und unter der Wir- men bilden unter diesen Bedingungen zusammen kung der Federn 22 hebt sich der bewegliche Teil des 5 eine Einfassung, die nur nach oben offen ist, wie perAufnahmebehälters wieder und die Wand 16 dringt in spektivisch F i g. 5 zeigt,
die Dichtung 11 ein. Der Rahmen 26 ist an seiner Oberseite mit einer
Die Ausbildung gemäß der Erfindung ermöglicht über den gesamten Umfang verlaufenden Dichtung
es, sobald der Verschluß geöffnet ist, eine völlige erheblicher Abmessung aus einem geeigneten elasti-
Dichtheit der gesamten Anordnung infolge des Ein- io sehen Material versehen. An dieser Dichtung liegt
dringens der Wand in die verformbare Dichtung des unter den später beschriebenen Bedingungen der
Verschlusses des Behälters und infolge der Man- Rahmen 25 des Verschlusses 15 des Behälters an.
schette, die den zwischen den beiden Teilen des Auf- Die unteren Ränder des Rahmens sind vorteilhafter-
nahmebehälters angeordneten Balg bildet, während weise, wie dies F i g. 3 zeigt, bei 25 α rechtwinklig
des gesamten Auslaufs des Behälterinhalts zu errei- »5 umgebogen, um die Auflagefläche des Rahmens 25
chen. Außerdem erfolgt das Auslaufen auf Grund auf der Dichtung 30 zu erhöhen,
des Durchmessers der Schurre 18, der größer ist als Der bewegliche Rahmen 26 wird durch Federn
der des unteren Teiis des Füülrichiers 12 des Belial- verbunden, die durch Druckkolben 24, die denen
ters unter optimalen Bedingungen. gleich sind, die an Hand der ersten Ausführungs-
Die beschriebene Ausführungsform der Erfindung ao form der Erfindung beschrieben wurden, zusammeneignet sich besonders für Erzeugnisse, die, wenn sie gedrückt werden. Die Dichtheit zwischen den beiden der umgebenden Atmosphäre nicht zu lange ausge- Rahmen, dem beweglichen und dem festen, wird setzt werden dürfen, dennoch in der Lage sind, ohne mittels einer Membran 31 sichergestellt, die einen erhebliche Beschädigung der Erzeugnisse selbst oder Balg bildet. Außerdem wird die Dichtheit zwischen der Umgebung einige Sekunden, die für das öffnen »5 dem Teil des beweglichen Rahmens, der den Aufdes Verschlusses notwendig sind, mit der Atmo- nahmebehälter bildet, und dem Teil des Rahmens, Sphäre in Berührung zu kommen. Dies gut z. B. für der mit dem Rahmen 25 des Behälters die Einfassung mehr oder weniger hygroskopische Erzeugnisse, für bildet, in der sich der Verschluß 15 des Behälters Erzeugnisse, deren Transport in der umgebenden verschiebt, ebenfalls durch eine verformbare Mem-Luft gefährlich ist, z. B. für Kalziumkarbid, Natrium- 30 bran 32 sichergestellt
hydroxid usw. Infolge dieser Ausbildung gemäß der Erfindung
Es ist daher möglich, daß man mittels Behältern erhält man schließlich zwei Einfassungen, von denen
Erzeugnisse transportieren, lagern und handhaben eine mit 33 bezeichnet ist, in der sich der Verschluß
muß, die insbesondere beim Entladen in die gering- des Behälters verschieben kann, und die andere mit
ste Berührung mit der umgebenden Atmosphäre 35 34 bezeichnet ist, in der sich der Aufnahmebehälter
kommen dürfen. Man muß daher eine völlig dichte für das zu entladende Erzeugnis verschiebt. Diese
Verbindung des Behälters und der Entladestation beiden Einfassungen sind, wie man weiter unten an
während aller Vorgänge an dem Behälter, sogar wäh- Hand der Beschreibung der Arbeitsweise der Vor-
rend der Herstellung der Verbindung zwischen dem richtung erkennt, gegenüber der umgebenden Atmo-
Behälter und der Station, d. h. während des öffnens 40 Sphäre, aber auch nach dem öffnen des Verschlusses
des Verschlusses des Behälters, herstellen. untereinander völlig dicht, so daß es möglich ist, die
Die Ausführungsform der Erfindung, die nun an in der Einfassung 34 vorhandene Atmosphäre durch Hand der Fi g. 3 bis 8 beschrieben wird, erfüllt diese eine Spülung dieser Einfassung z. B. mittels eines inForderung völlig. erten Gases mit einem leichten überdruck zu beauf-
Bei dieser Ausführungsform ist ein Rahmen 25 45 schlagen.
vorhanden, in den die Dichtung 11 des Verschlusses Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird 15 des Behälters eingesetzt ist, die an den Trichter der Verschluß 15 folgendermaßen betätigt: An der
des äußeres Umfangs der Austrittsöffnung des Be- äußeren Seitenwand 27 des festen Rahmens ist ein
halters angepaßt ist Druckkolben 35 angeordnet, dessen Stange 36, die
Dieser Rahmen erstreckt sich an der Seite der Öff- 50 sich längs der Einfassung 33 erstreckt, einen Schlit-
nung des Behälters, und seine Abmessungen sind so ten 37 verschiebt, der auf Schienen 38 läuft. Dieser
gewählt, daß die Verschiebung des Verschlusses 15 Schlitten betätigt mittels eines Hebels 39 einen Hasichergestellt wird, wenn er in das Innere des Rah^ ken 40, der auf den in Frage kommenden, besonders
mens 25 geöffnet ist, der eine nur nach unten geöff- ausgebildeten Rand des Verschlusses 15 einwirkt
nete Einfassung bildet 55 Die beschriebene Vorrichtung wird in der folgen-
In der geschlossenen Stellung wird der Verschluß den Weise in Betrieb genommen und arbeitet wie
des Behälters durch das zuvor beschriebene und in folgt (F i g. 6 bis 8):
P i g. 3 nicht dargestellte Exzentersystem gehalten. Zunächst werden die Druckkolben 24 für die
Die Entladestation besitzt ihrerseits einen Aufnah- Steuerung des beweglichen Rahmens 26 mit Druck
mebehalter, der dem an Hand des Ausführungsbei- 60 beaufschlagt, so daß die Federn 22 zusammengedrückt
spiels der F1 g. 1 beschriebenen entspricht werden und der betrachtete Rahmen sich Ebsenkt.
Der Aufnahmebehälter ist daher in einem bewegli- Der Behälter wird dann so bewegt, daß er auf dem
chen Rahmen 26 angeordnet, dessen äußere Abmes- beweglichen Rahmen ruht Der Behälter kommt nun
sungen etwa denen des Rahmens 25, der die Austritts- durch den Umfang des Rahmens 25, der besonders
öffnung des Trichters des Behälters umgibt gleich 65 ausgebildet ist, wie oben beschrieben wurde, mit der
sind. Dieser Rahmen ist mit einem festen Rahmen breiten Dichtung 39 in Berührung, die vorzugsweise
verbunden, der nach oben offen und an drei Seiten aus einer relativ dünnen Schicht 30 b eines Ma-
und am Boden durch Wände 27* 28 und 29 und an terials, das relativ wenig verformbar, jedoch elastisch
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ist, ζ. B. »Neopren«, und einer breiteren Schicht 30α schrieben wurden, eine Dichtung geschaffen, die aus-
cines elastischen und leichter verformbaren Mate- reicht, um jede Berührung des Erzeugnisses mit der
rials, z.B. Kautschuk (Fig. 7), besteht. Es folgt dar- Atmosphäre zu vermeiden. Außerdem ist der Um-
auf eine erste Kompression der Dichtung 30 unter fang der verschiedenen Elemente des Aufnahmebe-
der Wirkung des Gewichts des Behälters. Man kann 5 hälters größer als der innere Umfang der Dichtung
von nun an beginnen, die Einfassungen 33 und 34 des Verschlusses, und das Erzeugnis bzw. die Masse
mit Druck zu beaufschlagen. tritt in das Rohr 19 des festen Rahmens aus, ohne
Dann werden die Exzenter gelöst, um den Ver- auf ein Hindernis zu treffen.
Schluß 15 von der Dichtung 11 des Verschlusses zu Schließlich erlaubt es die zwischen den beiden
lösen. Hierzu wird der Druckkolben 35 betätigt, um io Einfassungen 33 und 34 geschaffene Dichtung, einen
den Verschluß an dem Haken 39 anzuhängen. Wenn geringen Überdruck in letzterem zu schaffen, wobei
dieses Anhängen durchgeführt ist, wird der Druckkol- somit eine eventuelle Spülung mittels eines inerten
ben 35 derart betätigt, daß der Verschluß herausge- Gases z. B. der Einfassung, in der die Austragung des
zogen und in die unwirksame Stellung gebracht wird. Erzeugnisses stattfindet, gestattet wird.
Die Druckkolben 24 zum Antrieb des beweglichen 15 Die Einfassung 33, in der die Verschiebung des
Rahmens werden dann entspannt. Darauf entspan- Verschlusses stattfindet, kann mit einer oder mehre-
nen sich die Federn 22, und der bewegliche Rahmen ren Reinigungsöffnungen versehen werden,
hebt sich. Dies hai einerseits zur Wirkung, daß der Die letztere Ausfühmngsform der Vorrichtung ist
obere Teil der Wand 16 des Aufnahmebehälters mit insbesondere für Erzeugnisse oder Materialien ver-
der Dichtung 11 des Verschlusses in Berührung ao wendbar, die bei ihrer Entladung aus dem Behälter
kommt und in diese eindringt (F i g. 8), und anderer- mit der umgebenden Atmosphäre überhaupt nicht in
seits, daß eine stärkere Kompression der Umfangs- Berührung kommen dürfen. Zu diesen Erzeugnissen
dichtung 30 des beweglichen Rahmens durch den un- gehören unter anderem bestimmte Polymere zum
teren Teil des Rahmens 25 des Verschlusses sicher- Verspinnen, insbesondere in gekörnter Form, deren
gestellt wird. Somit wird an dem oberen Teil der as Berührung mit der Atmosphäre die zum Verspinnen
Vorrichtung eine doppeltwirkende Dichtung geschaf- erforderlichen Qualitäten endgültig beeinträchtigt,
fen. stark hygroskopische Erzeugnisse, bestimmte phar-
Selbstverständlich folgen diese verschiedenen Vor- mazeutische Erzeugnisse, Nahrungsmittel oder lyogänge sehr schnell aufeinander. Dies gilt insbeson- phile Getränke und schädliche bzw. gefährliche, z. B. dere für die, die der öffnung des Verschlusses unmit- 30 radioaktive oder ätzende Erzeugnisse. Die Vorrichtelbar vorangehen und folgen. Alle diese Vorgänge tung ermöglicht es. das Entladen dieser Produkte können durch irgendein bekanntes System program- ohne jeden Schaden an den Produkten selbst und, miert und ferngesteuert werden. Wenn das in dem was von höchster Wichtigkeit ist, für die Personen, Behälter enthaltene Erzeugnis entladen wird, sobald die sich in der Umgebung befinden können, durchzuder Verschluß herausgezogen wird, ist bereits unter 35 führen. Diese Personen können die Vorgänge in völden Bedingungen und durch die Mittel, die oben be- liger Sicherheit durchführen und überwachen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

1 2 Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung Patentansprüche: für einen Schüttgutbehälter und eine zugehörige Eat- ladestation, wobei der Schütigutbehälter an seinem
1. Dichtungsanordnung für einen Schüttgutbe- unteren Ende einen Entladetrichter mit einer über hälter und eine zugehörige Entladestation, wobei 5 dem Umfang der Entladeöffnung angeordneten Dichder Schüttgutbehälter an seinem unteren Ende tung zur Anlage eines Verschlusses aufweist, wobei einen Entladetrichter mit einer über dem Umfang an der Entladestation ein aus zwei übereinanderlieder Entladeöffnung angeordneten Dichtung zur genden, über einen Balg dicht miteinander verbunde-Anlage eines Verschlusses aufweist, wobei an der nen Teilen bestehender Rahmen vorgesehen ist, des-Entladestation ein aus zwei übereinanderliegen- io sen bewegbarer Teil eine Entladeschurre sowie eine den, über einen Balg dicht miteinander verbünde- zur Anlage an einen Dichtungsflansch des Schüttgutnen Teilen bestehender Rahmen vorgesehen ist, behälters vorgesehene Dichtung trägt und dessen stadessen bewegbarer Teil eine Entladeschurre so- üonärer Teil ein zur Entladeschurre koaxiales Rohr wie eine zur Anlage an einen Dichtungsflansch trägt und bei der der bewegbare und der stationäre des Schüttgutbehälters vorgesehene Dichtung 15 Teil des Rahmens zusammen mit dem Dichtungsträgt und dessen stationärer Teil ein zur Entlade- flansch des Schüttgutbehälters und zusammen mit schurre koaxiales Rohr trägt und bei der der be- Wänden ein abgeschlossenes Gehäuse bildet,
wegbare und der stationäre Teil des Rahmens zu- Die bekannte (deutsche Patentschrift 677 627,
sammen mit dem Dichtungsflansch des Schüttgut- deutsches Gebrauchsmuster 1803 890) Verwendung behälters und zusammen mit Wänden ein abge- ao eines an der Entladestation angeordneten Rahmens, schlossenes Gehäuse bildet, dadurch ge- der aus einem stationären und einem gegenüber diek eu η zeichnet, daß das Gehäuse zusammen scm abgedichteten, bewegbaren Teil besteht, soll mit dem am Schüttgutbehälter (12) befestigten dazu dienen, das Entleeren des Schüttgutbehälters Dichtungsflansch (25) das koaxiale Rohr (19) weitgehend unter Abschluß gegen die Umgebung seitlich über dessen Durchmesser hinaus überragt 35 durchzuführen. Beim Einsatz von Schüttgutbehäl- und der außerhalb des koaxialen Rohres (19) lie- tern, deren Verschluß von unten gegen den am gende Teil des Gehäuses eine Vorrichtung (35 bis Schüttgutbehälter angeordneten Entladetrichter ge-40) zum Verschieben des den Schüttgutbehälter drückt wird, ließ es sich bisher jedoch nicht vermei-(12) verschließenden Verschlusses (15) aufnimmt den, daß das Schüttgut, wenn auch nur kurzzeitig, und daß die Entladeschurre (18) eine senkrechte 30 mit der umgebenden Atmosphäre in Berührung trat. Dichtkante (16) aufweist, die nach dem Aufset- Beim Durchführen des Entladevorgangs muß namzen des Schüttgutbehälters (12) auf den bewegli- lieh, kurz bevor der bewegbare Teil des auf der Entchen Rahmen (26) sowie nach Abziehen des Ver- ladestation angeordneten Rahmens an dem Entladeschlusses (15) beim weiteren Absenken des Be- trichter des Schüttgutbehälters zur Anlage kommt, hälters (12) gegen den stationären Teil (33) des 35 der unter dem Entladetrichter sitzende Verschluß abRahmens unter Zusammendrückung der Dich- gezogen werden. Während dieses Arbeitsganges ist tung (30) des beweglichen Rahmenteiles (26) mit das aus dem Entladetrichter austretende Schüttgut der Dichtung (11) am Dichtungsflansch (25) des nicht gegen die Atmosphäre abgeschirmt. Eine Ab-Schüttgutbehälters (12) in Berührung kommt. schirmung kann erst dann erzielt werden, wenn der
2. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, da- 40 Verschluß vollkommen entfernt ist und anschließend durch gekennzeichnet, daß die am beweglichen eine Berührung zwischen dem bewegbarer; Teil Rahmenteil (26) angeordnete Dichtung (30) aus des Rahmens und dem Entladetrichter hergestellt einem leicht verformbaren, elastischen Körper wurde.
(30 α) besteht, der eine dünnere, elastische, weni- Eine Berührung zwischen dem Schüttgut und der
ger leicht verformbare obere Beschichtung (30 b) 45 umgebenden Atmosphäre kann aus verschiedenen trägt. Gründen äußerst nachteilig sein. Zum einen besteht
3. Dichtungsanordnung nach Anspruch 2, da- die Möglichkeit, daß das Schüttgut durch die Berühdurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsflansch rung mit der Luft verdorben wird. Zum anderen kön-(25) des Schüttgutbehälters (12) einen abgewin- nen Teile des Schüttgutes nach außen gelangen und kelten Rand (25 α) zur Vergrößerung der Beruh- 50 dabei die Atmosphäre verschmutzen, im Extremfall rungsfläche mit der Dichtung (30) aufweist. sogar Bedingungen schaffen, unter denen dem Bedie-
4. Dichtungsanordnung nach einem der An- nungspersonal kein Zutritt mehr möglich ist.
sprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwischen Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eiine den beiden Teilen des Rahmens angeordnete Fe- Dichtungsanordnung der eingangs genannten Art zu dem (22), die über Druckzylinder (24) zusam- 55 schaffen, bei der der gesamte Entladevorgang unter menpreßbar sind. vollständigem Abschluß gegen die umgebende Atino-
5. Dichtungsanordnung nach einem der An- sphäre durchgeführt werden kann.
sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Dichtungsan-
Vorrichtung zum Verschieben des Verschlusses Ordnung nach der Erfindung dadurch gekennzeich-(15) einen am stationären Teil (33) des Rahmens 60 net, daß das Gehäuse zusammen mit dem am Schüttbefestigten Zylinder (35) mit einer Kolbenstange gutbehälter befestigten Dichtungsflansch das ko-(36) aufweist, welche an einem auf Schienen (38) axiale Rohr seitlich über dessen Durchmesser hinaus laufenden Wagen (37) angreift, wobei der Wagen überragt und der außerhalb des koaxialen Rohres li.eeinen zum Eingriff in den entsprechend ausgebil- gende Teil des Gehäuses eine Vorrichtung zum Verdeten Verschluß (15) des SchüUgutbehälters (12) 65 schieben des den Schüttgutbehälter verschließenden geeigneten Haken (40) trägt. Verschlusses aufnimmt und daß die Entladeschurre
DE19702033161 1969-07-04 1970-07-04 Dichtungsanordnung fuer einen schuettgutbehaelter und eine zugehoerige entladestation Granted DE2033161B2 (de)

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