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DE203315C - - Google Patents

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Publication number
DE203315C
DE203315C DENDAT203315D DE203315DA DE203315C DE 203315 C DE203315 C DE 203315C DE NDAT203315 D DENDAT203315 D DE NDAT203315D DE 203315D A DE203315D A DE 203315DA DE 203315 C DE203315 C DE 203315C
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DE
Germany
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chamber
metals
volatile
oxidation
reduction
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Application number
DENDAT203315D
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Publication of DE203315C publication Critical patent/DE203315C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B15/00Obtaining copper
    • C22B15/0026Pyrometallurgy
    • C22B15/0028Smelting or converting
    • C22B15/0052Reduction smelting or converting
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/02Roasting processes
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B13/00Obtaining lead
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    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/16Distilling vessels
    • C22B19/18Condensers, Receiving vessels
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B5/00General methods of reducing to metals
    • C22B5/02Dry methods smelting of sulfides or formation of mattes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1906 ab.
Die Erfindung betrifft die Gewinnung von Metallen aus Sulfiden oder sulfidischen Mischerzen, welche zum Teil Metalle enthalten, deren Oxyde bei der hier in Frage stehenden Temperatur flüchtig sind. Aus solchen Erzen durch Verblasen die in ihnen enthaltenen Metalle auf Grund verschiedener Flüchtigkeit zu gewinnen, ist an sich bekannt. Das Wesen der Erfindung besteht demgegenüber
ίο darin, daß sich an die oxydierende Behandlung der in Metallsulfide umgewandelten Erze unmittelbar eine reduzierende Behandlung anschließt, wodurch eine wirksamere Trennung der einzelnen Metalle nach ihrem Verflüchtigungsgrad nach Ansicht des Erfinders herbeigeführt werden kann.
Sind die zu behandelnden sulfidischen Erze
. mit Gang verunreinigt, so werden sie vorerst in einem Hochofen oder einem anderen . geeigneten Schmelzofen mit genügenden Mengen Brennstoff und Flußmittel. geschmolzen, um gereinigte Metallsulfide zu gewinnen. Diese läßt man beständig vom Boden des Ofens in eine daneben befindliche Oxydationskammer, abfließen, wo die Weiterbehandlung durch Luft erfolgt. Hat man von vornherein mit reinen und daher leicht schmelzbaren Sulfiden zu tun, so kann die Vorbehandlung im Hochofen unterbleiben, und das reine Sulfid wird unmittelbar der Oxydationskammer, beispielsweise durch einen Füllrumpf, zugeführt und dort zur Einleitung der Reaktion geschmolzen. In der Oxydationskammer bewirkt man durch Einblasen von Luft eine Oxydation der geschmolzenen Sulfide. Die Reaktionswärme genügt, die Masse in Fluß zu erhalten. Die entstandenen flüchtigen Oxyde werden zusammen mit der gleichfalls gebildeten schwefligen Säure auf den Boden einer neben dem Oxydationsraum befindlichen Reduktionskammer geleitet. Gleichzeitig wird in diese Kammer beständig ein Reduktionsmittel, z. B. Kohlenstoff oder Kohlenwasserstoff oder ein geeignetes Gas, allein oder im Gemisch miteinander eingeführt, wodurch die Metalloxyde auf ihrem Wege durch die Reduktions- .· kammer reduziert werden. Das am wenigsten flüchtige Metall sammelt sich am Boden der Reduktionskammer in metallischer Form an, wogegen die aus den Oxyden der flüchtigeren Metalle durch Reduktion gebildeten leicht flüchtigen Metalle zusammen mit den überschüssigen Gasen in eine oder eine Mehrzahl von Kondensationskammern abziehen. Hier werden die einzelnen Metalle der Reihe nach je nach der dort herrschenden Temperatur kondensiert. Die schweflige Säure entweicht am Ende des Apparates und kann zur Herstellung von Schwefelsäure dienen.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Apparates zur Ausübung des ■ geschilderten Verfahrens, und zwar ist
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt durch die Mitte;
Fig. 2, 3 und 4 zeigen senkrechte Querschnitte nach den Linien a - α, b-b und c-c der Fig. 1, d. h. der Oxydationskammer, der Reduktionskammer und der Kondensationskammer.
Obwohl in der Zeichnung nur eine Kondensationskammer dargestellt ist, so können mehrere solcher Kammern vorhanden sein.
A ist der Hochofen, B die Oxydationskammer, C die Reduktionskammer und D die Kondensationskammer. E ist ein Verbindungskanal zwischen dem Hochofen A an seiner
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niedrigsten Stelle mit dem Boden der Oxydationskammer B. Ein Kanal E1 verbindet das obere Ende des Hochofens mit dem oberen Ende der Oxydationskammer B. Der Leitung E1 wird durch Rohr E2 Luft zugeführt, um eine möglichst vollständige Oxydation der von dem Hochofen kommenden metallsulfidischen Dämpfe in der Oxydationskammer B herbeizuführen. E3 (Fig. 2) ist ein Ventil zur Regelung der Luftzufuhr durch das Rohr E2. An der der Leitung E1 entgegengesetzten Seite des oberen Teiles der Oxydationskammer B führt eine Leitung F nach unten zum Boden der Reduktionskammer C. Dieser Leitung wird gleichfalls Luft durch das Rohr F1 zugeführt, um eine vollständige Oxydation der aus der ■ Oxydationskammer B -entweichenden Dämpfe zu bewirken, bevor sie in die Reduktionskammer C gelangen. Die Verbindung zwischen dem oberen Ende der Reduktionskammer C und dem oberen Ende der sich daran anschließenden Kondensationskammer D wird durch einen Kanal G hergestellt. Das untere Ende der Kondensationskammer ist durch Kanal G1 mit dem Schornstein H verbunden. J sind die im unteren Teile der Oxydationskammer B angebrachten und durch die Wandungen der Kammer hindurchtretenden Winddüsen, die unterhalb des Kanals E angeordnet sind. Durch ein Rohr J1 und Windkasten / wird in die Oxydationskammer Luft einge-.· blasen, wobei man die Rohrleitung J1 vorzugsweise im Zickzackweg durch die Kondensationskammer D führt (Fig. 4), um die Luft vor ihrem Eintritt in die Oxydationskammer zu erhitzen. Am Boden der letzteren befindet sich eine Sammelgrube K, in welcher sich das gebildete Metall ansammelt und von wo es durch das Abstichloch K1 abgelassen wird.
Die im Oxydationsraum gebildete Schlacke wird durch eine heberartige Vorrichtung K2 und das Abstichloch K3 (Fig. 2) abgelassen, und zwar befindet sich das letztere an einer oberhalb des Kanals E belegenen Stelle.
Ebenso wird durch eine Heberanordnung L1 mit Abstichloch L2 das reduzierte Metall aus der Reduktionskammer C abgelassen, und schließlich ist eine ähnliche Anordnung M, M1, M2 für die Kondensationskammer D vorgesehen. Vermöge dieser an sich bekannten heberartigen Einrichtungen können die Metalle stetig abfließen.
N ist ein Füllrumpf, aus dem gegebenenfalls reines Sulfid unmittelbar in die Oxydationskammer eingeführt wird. In ähnlicher Weise wird durch Rumpf O kohlenstoffhaltiges oder kohlenwasserstoffhaltiges Gut für Reduktionszwecke in die Reduktionskammer C eingefüllt. Unterhalb der Rümpfe N und O befinden sich Trommeln N1 bzw. O1, die um Wellen N2 bzw. O2 in den Gehäusen N3 und O3 drehbar sind. P und Q sind mit Abschlußschiebern P1 und Q1 versehene Schächte zur Verbindung der Oxydations- und Reduktionskammern mit ihren Füllrümpfen. Die Trom- mein führen bei jeder Umdrehung das Gut von den Rümpfen den beiden Kammern B und C zu, wobei beim Entleeren der Trommeln gleichzeitig der Zutritt der Luft zu den Kammern abgeschlossen wird. Durch das Rohr R kann Kohlenoxyd oder Kohlenwasserstoffgas auf den Boden der Reduktionskammer eingeführt werden.
Die Arbeitsweise des Apparates ergibt sich aus dem vorstehenden von selbst.
Zum Schluß sei noch ein Beispiel angeführt, wie ein Mischerz, das neben Gold die Sulfide von Kupfer, Blei und Zink enthält, gemäß vorliegender Erfindung aufgearbeitet wird. Nach der oxydierenden Vorbehandlung bleibt das Gold und Kupfer in der Oxydationskammer zurück, wogegen das Blei als Oxyd in die erste Reduktionskammer übertritt und sich' dort nach eingetretener Reduktion in metallischem Zustande ansammelt. Da in dieser Kammer eine über den Kondensationspunkt von Zink belegene Temperatur herrscht, so tritt der Zinkdampf unter diesen Umständen in die Kondensationskammer über und wird dort getrennt von Blei kondensiert und gewonnen.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Verfahren zur Gewinnung von Metallen aus Sulfiden oder sulfidischen Mischerzen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Sulfide oder die nach Behandlung dei Mischerze im Schachtofen entstandenen gereinigten Sulfide ununterbrochen im geschmolzenen Zustande einer Oxydationskammer zuführt, in der sich die nicht oxydationsfähigen, schwerflüchtigen Metalle am Boden der Kammer ansammeln, während die leichter flüchtigen Oxyde der oxydationsfähigen Metalle zusammen mit schwefliger Säure in eine Reduktionskammer abgeführt und dort durch Re- ' duktionsmittel zu Metall reduziert werden, wobei wiederum die weniger flüchtigen Metalle sich am Boden der Reduktionskammer ansammeln, während die flüchtigeren Metalle in eine Kondensationsanlage übertreten, wo sie je nach ihrem Verflüchtigungsvermögen der Reihe nach kondensiert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT203315D Active DE203315C (de)

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