DE203301C - - Google Patents
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- DE203301C DE203301C DENDAT203301D DE203301DA DE203301C DE 203301 C DE203301 C DE 203301C DE NDAT203301 D DENDAT203301 D DE NDAT203301D DE 203301D A DE203301D A DE 203301DA DE 203301 C DE203301 C DE 203301C
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- sole
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/14—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
- A43B13/141—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form with a part of the sole being flexible, e.g. permitting articulation or torsion
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/38—Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 203301 KLASSE 7\a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung einer neuen und äußerst biegsamen
oder geschmeidigen Sohle für Stiefel, Schuhe oder andere Fußbekleidung, indem dieselbe
außer mit den an sich bekannten Querschlitzen auch mit im wesentlichen in der Längsrichtung der Sohle verlaufenden und
die Querschlitze schneidenden Schlitzen versehen ist.
ιό Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine
Ausführungsform der Erfindung dargestellt. In dieser Zeichnung ist:
Fig. ι eine Draufsicht auf die Brandsohle, Fig. 2 ein Längsschnitt nach der Linie 2-2
der Fig. 1, welche in punktierten Linien einen Teil der gebogenen Brandsohle zeigt und
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe, die in
punktierten Linien das Verhältnis des geschlitzten Teiles der Brandsohle zu dem Randteile
in gebogenem Zustande zeigt.
Als Ausführungsbeispiel ist hier eine Brandsohle S gewählt, welche bei der Herstellung
von Rahmenschuhen verwendet wird. Die Sohle ist mit einem Riß 6 zur Aufnahme der
Rahmen- und Innennahtstiehe versehen, welche das Oberleder oder den Rahmen an der
Brandsohle befestigen. In dem von dem Riß umgebenen Vorder- oder Ballenteil der Sohle
ist in bekannter. Weise eine Reihe von Querschlitzen oder Einschnitten 7 vorgesehen,
welche, wie in Fig. 2 dargestellt, schräg sind und von einer Oberfläche der Sohle bis nahezu
an die andere sich erstrecken und einen Teil von verhältnismäßig geringer Dicke ungeschlitzt
lassen, der sich beim Gebrauch bereitwillig biegen läßt. Es ist vorteilhaft, wenn
die schrägen Schlitze etwas übereinanderHegen, wodurch die Dicke der dazwischenliegenden
Teile vermindert wird. Die Öffnung der Schlitze ist vorzugsweise nach dem Hacken zu
gerichtet, obwohl auch gute Erfolge bei entgegengesetzter Richtung der Schlitze erzielt
werden.
Es hat sich indessen herausgestellt, daß die Querschlitze oder -einschnitte viel geringere
Wirkung auf die Biegung der Sohle ausüben, wenn die dazwischenliegenden Teile nahe den Enden derselben vollkommen im
Zusammenhang mit dem Rande oder dem ungeschlitzten Teile der Sohle bleiben. Dies
trifft besonders zu bei einer Rahmensohle, weil bei einer solchen notwendigerweise eine
erhöhte Lippe oder Schulter vorgesehen sein muß, durch welche die Innennahtstiehe gehen.
. Um diesem Übelstand abzuhelfen, wird hier die Sohle längsweise an oder neben den
Qüerschlitzen geschlitzt, wie z. B. bei 8, wo sich die Längsschlitze vorzugsweise von derselben
Fläche der Sohle wie die Querschlitze nach innen und bis zu dem Grunde der Querschlitze erstrecken.
Die Wirkung dieser kreuzenden oder Längsschlitze in der dargestellten Sohle ist die, daß
die zwischen den Querschlitzen liegenden Teile sich beim Biegen der Sohle frei und ungehin-
dert durch irgendwelche Befestigung mit den ungeschlitzten Randteilen nach außen werfen
können, wie in den punktierten Linien in Fig. 2 angegeben ist, wodurch die Sohle die
größtmögliche Biegsamkeit erhält.
In der dargestellten Sohle erstrecken sich diese Längsschlitze von einem Querschlitz
zum anderen, so . daß Zungen oder Teile 9 entstehen, die überall, mit Ausnahme des
Bodens, von dem übrigen Sohlenmaterial gesondert sind.
Im allgemeinen genügt es, die Längsschlitze nur an den Enden der Querschlitze anzubringen,
aber gewünschten Falles können sie auch an anderen Punkten zwischen ihren Enden,
wie z. B. bei 10 angegeben ist, angeordnet werden.
Es ist besonders auf die durch Schlitzen erreichte Biegsamkeit der Sohle hingewiesen, aber
offenbar umfaßt die vorliegende Erfindung jede Maßnahme, welche die Sohle mit geschwächten
Teilen versieht, gleichviel ob dieselben durch Schlitzen, Ritzen, Einkerben oder ähnliche
Mittel hervorgebracht werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
Obwohl es geeignet ist, die Quer- und Längsschlitze in der jhier angegebenen Weise
anzuordnen, kann gleichwohl die Richtung derselben zueinander oder sonst nach Wunsch
geändert werden, ohne daß die Änderungen aus dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung
treten.
Claims (4)
1. Brandsohle für Schuhwerk mit quer verlaufenden Schlitzen, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erlangung größerer Biegsamkeit die Sohle auch mit einer Anzahl von im wesentlichen in der Längsrichtung
der Sohle verlaufenden und die Querschlitze schneidenden Schlitzen versehen ist.
2. Brandsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden
eines Querschlitzes (7) je ein Längsschlitz (8) vorgesehen ist und beide Längsschlitze,
vom Querschlitz ausgehend, sich in derselben Richtung erstrecken; so daß
zungenartige, durch je einen Querschlitz und zwei Längsschlitze begrenzte Teile
gebildet werden.
3. Brandsohle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschlitze
sich von einem Querschlitz zum nächsten erstrecken, so daß die zwischen je zwei Querschlitzen eingeschlossenen
zungenartigen Teile nur an ihren Bodenstücken mit der Sohle zusammenhängen,
wobei sie zwischen ihren beiden Enden mit einem oder mehreren Längsschlitzen (10) versehen werden können.
4. Brandsohle nach Anspruch 1, "dadurch
gekennzeichnet, daß die Querschlitze zur Breitfläche der Sohle geneigt sind und
übereinandergreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR384722T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE203301C true DE203301C (de) |
Family
ID=8895615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT203301D Active DE203301C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE203301C (de) |
| FR (1) | FR384722A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29920678U1 (de) | 1999-11-25 | 2000-02-17 | Solor Schuhforschung und Entwicklung-GmbH, 66954 Pirmasens | Rahmensohle |
-
0
- DE DENDAT203301D patent/DE203301C/de active Active
-
1907
- 1907-08-23 FR FR384722A patent/FR384722A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29920678U1 (de) | 1999-11-25 | 2000-02-17 | Solor Schuhforschung und Entwicklung-GmbH, 66954 Pirmasens | Rahmensohle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR384722A (fr) | 1908-04-18 |
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