DE2032963A1 - Herd fur den Betrieb mit festen Brenn stoffen - Google Patents
Herd fur den Betrieb mit festen Brenn stoffenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B13/00—Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels
- F24B13/02—Arrangement or mountings of fire-grate assemblies; Arrangement or mountings of linings for fire-boxes, e.g. fire-backs
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Description
- Herd für den Betrieb mit festen Brennstoffen Die Erfindung betrifft einen Herd für den Betrieb Mit festen Brennstoffen, dessen Feuerraum mit aus Schamottematerial bestehenden Begrenzungssteinen im seitlichen und rüokwärtigen Bereich ausgekleidet ist.
- Bei Herden dieser Art ist es bekannt, den Feuerraum mittels aus Schamottematerial bestehenden Begrenzungssteinen seitlich und hinten auszukleiden. In der Regel werden dabei die Fugen bzw. die infolge der relativ großen Maßtoleranzen auftretenden Leerräume zwischen den aneinander grenzenden Steinen bzw. mit dem Merdkörper mittels eines Mörtels ausgefüllt. Auf diese Weise wird dann auch eine feste Verbindung der Steine Miteinander erreicht.
- Diese Maßnahme erfordert aber in der Fertigung einen erheblichen Aufwand an Montagezeit und Material. Es sind auch Herde bekannt, bei denen die den Feuerraum auskleidenden Begrenzungssteine lose auf- bzw. aneinander gefügt sind. Die dabei vorhandenen Fugen zwischen den aneinanderstoßenden Steine sind entweder offengelassen oder aber als Begrenzungssteine sind hochwertige, tolaranzarme sehr teuere Feuerfeststeine genommen. Bei dieser Ausführung des Feuerraumes wird jedoch kein fester und transportsicherer Sitz der Begrenzungssteine erreicht.
- Der Erfindung liegt die rufgabe zugrunde, trotz der beachtlichen Maßtoleranzen einen festen Sitadder Begrenzungasteine im Feuerraum schnell und mühelos ohne große Kosten zu erreichen.
- Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Begrenzungssteine des Feuerraumes kraftschlüssig Miteinander in Anlage gehalten sind.
- Die Mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen vor alleu darin, daß die Auskleidung des Feuerraumes zeitsparend durchzuführen ist und daß ohne Verwendung von Bindemittel eine standfeste und sichere Anordnung der Begrenzungssteine erreicht wird.
- Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
- Es zeigen: Fig. 1 einen mit Begrenzungssteinen ausgekleideten Feuerraum eines Herdes, Fig. 2 diesen Feuerraum teilweise wa@gre@ht ges@hnitten, Fig. 3, 4 und 5 weitere Ausführungsbeispiele v@n Feuereine, Fig. 6 eine Draufsicht auf dem Feuerraum nach Fig. 5 @ Fig. 7 einem Ausschnitt aus dem Feuerraum nach Fig. 5.
- Der in der Fig. 1 dargestellte Feuerraum eines Herdes für den Betrieb mit festen Brennstoffen ist mit vorzugsweise aus Schamottematerial bestehenden seitlichen Begrenzungssteinen 1, gegen die sich ein im rückwärtigen Bereich des Feuerraumes angeordneter hinterer Begrenzungsstein 2 angelegt, ausgekleidet. Der hintere Begrenzungsstein 2 wird mittels eines federnd ausgebildeten Spannelement 3 gegen die zugewandten Stirnseiten 4 der seitlichen Begrenzungssteine 1 gedrückt, Der hintere Begrenzungsstein 2 ist in dem Bereich 2', an welchem das Spannelement 3 angreift, zweckmäßig abgeschrägt ausgebildet. Die aneinanderstoßenden Flächen 6 der Begrenzungssteine 1 und 2 sind zwecks Bildung einer Kraftkomponente quer zur Wirkrichtung des Spannelementes 3 keilförmig ausgebildet. Dadurch drückt der hintere Begrenzungsstein 2 die seitlichen Begrensungssteine 1 fest gegen eine senkrecht stehende Wandung 7 des Herdkörpers.
- Der hintere Begrenzungsstein 2 ist zweckmäßig so ausgebildet, daß dieser Mit seinem abgeschrägten Teil 2' in eine entsprechende, sich in die Tiefe erstreckende Ausneheung 6 in der zugewandten Stirnseite der seitlichen Begrenzungssteine 1 teilweise einsteckbar ist, während der über den abgeschrägten Bereich 2* befindliche Teil der Begrenzungssteine 2 auf einen an der Stirnseite 4 der seitlichen Begrenzungssteine 1 vorgesehenen Ansatz 6" aufgesetzt ist. Durch das Ineinanderstecken der Begrenzungssteine ii hinteren Bereich des Seuerrauses wird optisch ein fugenfreier Sits der Steine erreicht.
- Der hintere Begrenzungsstein 2 weist ii unteren Teil eine zum Feuerraum gerichtete Aussparung 8 auf, in der ein winkelförmiges Auflageeisen 10 für einen Feuerrost 9 geführt ist.
- Wie das Busführungsbeispiel nach Fig. 3 zeigt, werden hier die seitlichen Begrenzungssteine 1 mittels einen als Wippe ausgebildeten Spannbügel 11 gegen den hinteren Begrenzungsstein 2 gedrückt. Die als Wippe ausgebildeten Sprunbügel 11 wirken dabei mit einen Hebelarm auf die vordere Stirnseite 12 der seitlichen Begrenzungssteine 1 ein. Der über eine am Herdkörper angeordnete Rippe 13' verschwenkbare Spannbügel 11 ist durch ein von der Frontseite des Herdes her betätigbares, an dem anderen Hebelarm des Spannbügels angreifendes Schraubelement 13 in seiner Lage bzw. seinen Angriffspunkt verstellbar.
- Beim i'isführungsbeispiel nach Fig. 4 wird der hintere Be grenzungsstein 2 mittels einen von der Frontseite des Herdes her betätigbaren, auf den hinteren Begrenzungsstein einwirkenden Bügel 14 gegen die zugewandten Stirnseiten 4 der seitlichen Begrenzungssteine 1 gezogen. Das Anzieben des Bügels 14 wird mittels eines an diesem angreifenden Gewindebolzen 15 bewirkt.
- Be Ausführungsbeispiel nach den Figuren 5 bis 7 erfolgt das kraftschlüssig miteinander in Anlagehalten der Begrenzungssteine 1 mittels der Verwendung von Keilen 16. Mittels dieser Keile werden die seitlichen Begrenzungssteine 1 gegen den hinteren Begrenzungsstein 2 gedrückt. Zu diesem Zweck werden die Keile 16 zwischen der vorderen Stirnseite 12 der seitlichen Begrenzungssteine 1 und der benachbarten Herdkörperwandung 17 eingebracht. Um eine sichere Führung für die Keile 16 zu gewährleisten sind diese Jeweils mit einer Nut 19 versehen, in der eine an der Herdkörperwandung 17 versehene keilförmige Rippe 18 eingreift.
Claims (13)
1. Herd für den Betrieb mit festen Brennstoffen, dessen Feuerraum
mit aus Schamottematerial bestehenden Begrenzungssteinen im seitlichen und rückwärtigen
Bereich ausgekleidet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungssteine (1,
2) des Feuerraumes kraftschlüssig miteinander in Anlage gehalten sind.
2. Herd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere
Begrenzungsstein (2) mittels eines federnd ausgebildeten Spannelementes (3) gegen
die zugewandten Stirnseiten (4) der seitlichen Begrenzungssteine (1) gedrückt wird.
3. Herd nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderstoßenden
Flächen (6) der Begrenzungssteine (1, 2) zwecks Bildung einer Eraftkomponente quer
zur Wirkrichtung des Spannelementes (3) keilförmig ausgebildet sind.
4. Herd nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere
Begrenzungsstein (2) in seinem Bereich (2s), in welchem das Spannelement (3) angreift,
abgeschrägt ausgebildet ist.
5. Herd nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen
Begrenzungssteine (1) mittels einem als Wippe ausgebildeten Spannbügel (11) gegen
den hinteren Begrenzungsstein (2) gedrückt sind.
6. Herd nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die als Wippe
ausgebildeten Spannbügel (11) auf die vordere Stirnseite (12) der seitlichen Begrenzungsstei
ne (1) einwirken.
7. Herd nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der als
Wippe ausgebildete Spannbügel (11) über eine Wippe (13') verschwenkbar ist.
8D Herd nach anspruch 5 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß der als Wippe ausgebildete @ Spannbügel (11) durch ein von der Frontseite des
Herdes her betätigbares Schraubelement (13) verstellbar ist.
9. Herd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der hintere Begrenzungsstein
(2) mittels eines von der Frontseite her betätigbaren Bügels (14) gegen die zugewandten
Stirnseiten (4) der seitlichen Begrenzungßsteine (1) gedrückt ist.
10. Herd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen
Begrenzungssteine (1) mittels auf ihren Stirnseiten (12) einwirkender Keile g16)
gegen den rückwärtigen Begrenzungsstein (2) gedrückt sind.
11. Herd nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den
Stirnseiten (12) der seitlichen Begrenzungssteine (1) einwirkenden Keile (16) sich
gegen an der benachbarten Herdfrontseite (17) angeordneten keilförmig ausgebildeten
Rippen (18) abstützen.
12. Herd nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Keil (16) mit einer die keilförmig ausgebildete Rippe (18) aufnehmenden Nut (19)
auf der Rippe geführt ist.
13. Herd nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere
Begrenzungsstein (2) mit seines abgeschrägt ausgebildeten Teil (2") in eine entsprechende,
sich in die Tiefe erstreckende Ausnehmung (6') in der< zugewandten Stirnseite
der seitlichen Begrenzungssteine (1) teilweise einsteckbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702032963 DE2032963C3 (de) | 1970-07-03 | Herd für feste Brennstoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702032963 DE2032963C3 (de) | 1970-07-03 | Herd für feste Brennstoffe |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2032963A1 true DE2032963A1 (de) | 1971-09-02 |
| DE2032963B2 DE2032963B2 (de) | 1976-02-26 |
| DE2032963C3 DE2032963C3 (de) | 1976-10-07 |
Family
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2032963B2 (de) | 1976-02-26 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |