DE2032612C3 - Vorrichtung zur Übertragung von Messwerten aus einem Bohrloch an die Erdoberfläche - Google Patents
Vorrichtung zur Übertragung von Messwerten aus einem Bohrloch an die ErdoberflächeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Übertragung
von Meßwerten aus einem Bohrloch an die Erdoberfläche während des Bohrvorgangs mittels durch
den Bohrschlamm übertragener Druckimpulse, wobei die Vorrichtung im unteren Teil eines Bohrstranges
angeordnet ist und wenigstens ein Meßinstrument Einrichtungen zur Umformung der Meßungen des
Meßinstruments in entsprechende Meßsignale, einen Durchsatzbegrenzer, welcher mit Betätigungseinrichtungen
zur Veränderung seines Durchflußquerschnitts versehen und von dem Bohrschlamm durchflossen ist
eine Pumpe, die von einer vom Bohrschlamm angetriebenen Turbine beaufschlagt ist und ein Dreiwegmagnetventi!
umfaßt bei dem einer der Wege mit der Pumpe und ein anderer mit den Betätigungseinrichtungen
für den Durchsatzbegrenzer verbunden ist und welches in zwei Stellungen überführbar ist, in deren
einer die Pumpe mit den Betätigungseinrichtungen für den Durchsatzbegrenzer in Verbindung steht (US-PS
33 02 457).
Benutzt werden solche Vorrichtungen, um beispielsweise den Widerstand der während des Bohrens
durchsetzten Böden zu messen oder um den Verschleiß der Meißelrollen durch Vergleich von deren Drehgeschwindigkeit
mit der der Gestängeanordnung zu
ίο bestimmen. Diese Einrichtungen umfassen im allgemeinen
einen oder mehrere Geber, um die zu messende Größe in eine elektrische Spannungs- oder Stromgröße
umzuformen.
Schlammstrom zum Liefern einer kodierten Wiedergabe des im Boden gemessenen Bohrparameters unter
Verwendung geeigneter Druckgeber ausgenutzt (US-PS 25 24 031), hier lag jedoch der Wirkungsgrad
des Systems zu niedrig, als daß die Anordnung technisch eine Ausnutzung erfahren hätte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung der eingangs genannten Art im
Wirkungsgrad der Einrichtung zum Fördern des Steuerfluids in den Speicher zu erhöhen und dabei
gleichzeitig das Arbeiten vom Druckdurchsatz, von der erreichten Tiefe und von der Art des Bohrfluids
unabhängig zu machen. Eine solche Vorrichtung soll also unbeeinfiußbar hinsichtlich der Änderungen von
Durchsatz, Druck und Zusammensetzung des Bohr-
Erreicht wird dies überraschend einfach dadurch, daß bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art der
dritte der Wege des Magnetventils an einen mit Sieuerfiussigkeit gefüllten Speicher angeschlossen ist in
welchem zur Vergrößerung des Speichervolumens ein gegen eine Rückstellkraft zurückbeweglicher Kolben
angeordnet ist und welcher mit dem Auslaß der Pumpe in Verbindung steht wobei in der anderen Stellung des
Magnetventils dessen zu den Betätigungseinrichtungen für den Durchsatzbegrenzer führender Weg mit dem
Weg zu dem Speicher verbunden ist.
Zweckmäßig mündet in Sirömungsi iclHung vor dem
Durchsatzbegrenzer eine Verbindung zwischen der Bohrschlammleitung und dem Speicher auf der von der
Rückstellkraft beaufschlagten Seite des Kolbens in den Speicher.
Günstig ist es, wenn der Druckbegrenzer ein einem festen Sitz zugeordnetes bewegliches Ventil aufweist
welches fest mit einem Kolben verbunden ist der in
so einem Zylinder verschiebbar ist, welcher mit dem zu
dem Durchsatzbegrenzer führenden Weg des Magnetventils in Verbindung steht.
Es wird nicht verkannt daß Kammern für unter Druck stehendes Fluid, deren Volumina durch Verschiebung
einer beweglichen Wand veränderbar sind, bereits bekannt sind (z.B. US-PS 28 98 088). Auch ist eine
elektrische Steuerung für einen Pulsbegrenzer, insbesondere einen Durchsatzbegrenzer, bekannt (US-PS
27 59 143).
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung soll nun anhand der Zeichnungen näher erläutert
werden, in denen
F i g. 1 eine schematische Ansicht mit Schnitt durch ein Bohrloch ist;
F i g. 2 die Anordnung von Senderelementen in einer speziellen Schwerstange erkennen läßt; und
F i g. 3 einen Schnitt durch den Betätigungsmechanismus für eine Vorrichtung nach der Erfindung zeigt
Nach F i g. 1 umfaßt die Bohrvorrichtung einen bohrturm 1, der am Bohrgestänge 3 ein Bohrwerkzeug,
beispielsweise einen Bohrmeißel 2 trägt Bohrgestänge und Werkzeug hängen an der beweglichen Flasche 19
der Hubwinde 16 und werden in Drehung durch eine rechteckige Stange 4 mitgenommen, die durch den am
Boden des Bohrturms angeordneten Drehtisch 9 gleitet, sich hierin aber nicht drehen kann.
Sogenannte Schwerstangen 5 liefern das Gewicht ans Bohrwerkzeug, die entsprechende Regelung erfolgt
durch Zug am Bohrgestänge 3 Ober die Winde 16. Motoren 15 für Drehtisch 9 und Winde 16 sind
vorgesehen.
Das bei Arbeiten des Meißels 2 erzeugte Bohrklein wird durch den beachtlichen Schlammstrom mitgenommen,
der durch den freien Ringraum zwischen den Stangen und den Wandungen des Bohrlochs aufsteigt
und wird in ein Filter- und Dekantierungssystem ausgeschüttet, welches schematisch in Form von
Spülgruben 17 dargestellt ist Der gereinigte Schlamm wird über eine mit einem Pulsationsdämpfer 8
versehene Pumpe 7 angesaugt und wird gegen den Spülkopf 6 gedrückt, von wo er zum Bohrwerkzeug
durch den Innenkanal des Bohrgestänges 3 geführt wird.
Eine Meßvorrichtung überträgt die Bohrparameter an die Oberfläche. Sie ist einem Sender, der Bohrschlammdruckänderungen
hervorruft, zugeordnet, wobei letztere repräsentativ für die gemessene Größe sind.
Dieser ist im allgemeinen in einer speziellen Schwerstange 20 enthalten. Diese Schlammdruckänderungen
werden über den Innenkanal der Stangen 3 übertragen und durch den Druckdetektor 11 aufgenommen, der auf
dem Speiseleitungssystem des Spülkopfes oder Wirbels gelagert ist
Der Detektor 11 wandelt die Schlammdruckänderungen
in elektrische Signale von einer Stärke proportional der des Druckes in der Leitung um. Der Verstärker 12
umfaßt ein Filter, um die Störsignale aufgrund regelmäßiger Druckpulsationen der Pumpe, die unvollständig
durch den Dämpfer 8 gedämpft wurden, zu eliminieren.
Die Dekodieningseinrichtung 13 liefert ausgehend
von einer Reihe von Druckimpulsen ein elektrisches Signal, dessen Stärke den gemessenen Wert des
Bohrparameters darstellt dieser Wert kann der mittlere Wert der aufeinanderfolgenden Augenblickswerte während
der Dauer einer kodierten Transmission sein, oder auch der Augenblickswert im Augenblick des Beginns
jeder Transmission oder auch jeder andere Wert der aus der Kombination der Werte der verschiedenen
Parameter resultiert.
Der Wert des Parameters wird auf ein Papierband aufgezeichnet, dessen Laufgeschwindigkeit, die von dem
mit der festen Rasche 18 verbundenen Sender 14 gesteuert wird, proportional zur Vorschubgeschwindigkeit
des Werkzeugs gemacht wird. Der Aufzeichner 10 liefert so direkt das Diagramm für die vom Werkzeug
durchsetzte Formation.
Fig.2 zeigt den im wesentlichen oberhalb des
Meißels 2 angeordneten Bodensender am oberen Teil der Schwestangen 5. Der Sender umfaßt im wesentlichen
drei Schwerstangenelemente, die jeweils den Geber für die zu messende Größe (Gewicht, Moment,
Widerstand etc.), den eigentlichen Sender und die Turbine, d. h. die Quelle für die mechanische Energie,
enthalten. Allein diese beiden letztgenannten Elemente sind in Fig.2 dargestellt Das Element 30 ist der
Turbinenkörper, welcher die festen {Schaufeln Xi und die
Lager 34 enthält Die Welle 31 der Turbine trägt eine bewegliche Beschaufelung 32, wird durch die Lager 34
geführt und besitzt nicht dargestellte Anschläge oder Drucklager. Der obere Teil der Weile 31 der Turbine
trägt eine Kupplung, die ein Wechselstromgenerator 26 antreibt, der am unteren Teil des Schwerstangenelementes
20 angeordnet ist
Der Sender ist in einer schlammdichten Kammer 23 enthalten, die selbst an die Mitte des Schwerstangenelementes
20 über Endstücke 21 befestigt ist Der Ringraum 29 zwischen der Kammer 23 und der
Schwerstange 20 dient als Durchlaß für den Bohrschlamm, welcher die Turbine und das Werkzeug speist,
und dessen Bahn durch Pfeile angedeutet ist
Die Anordnung der Senderteile ist im wesentlichen konform zur Darstellung der F i g. 2. Das Ventil 25 und
die Düse 22, über die der Schlamm zugeführt wird, nehmen den oberen Teil ein. Unmittelbar darunter
findet man den Ventilbetätigungsmechanismus, der genauer in F i g. 3 dargestellt ist Die Mitte der dichten
Kammer 23 wird durch eine variable Anzahl von Gehäusen 27 eingenommen, in denen elektronische
Kreise eingeschlossen sind, weiche Meßwerte in elektrische Signale umformen, die von den Gebern
genommen wurden und Schaltkreise zur Steuerung des vom Generator erzeugten Stroms einschließen. Dieser
Teil wird durch eine Antriebswelle 28 durchsetzt, bei der
es sich um eine flexible Welle handeln kann, die dazu bestimmt ist, eine hydraulische Pumpe anzutreiben, um
die mechanische Energie zum Wirkmechanismus des Ventils zu liefern.
Für den Fall, wo der Geber für den Bohrparameter keine elektrische oder mechanische Verbindung mit
dem Äußeren der Schwerstangen hat, beispielsweise zum Messen des Winkels des Bohrloches zur Vertikalen,
kann er völlig in einem Gehäuse 27 enthalten sein und braucht kein besonderes Schwerstangenelement
Der Wechselstromgenerator 26 nimmt im allgemeinen den unteren Teil der dichten Kammer 23 ein, und
seine Welle durchsetzt das Endteil 21 über eine öffnung, die mit Dichtungseinrichtungen geeigneter Art, die dem
Fachmann bekannt sind, versehen ist
Fig.3 zeigt das Detail der Anordnungen der
besonderen Schwerstange 20 in ihrem oberen Teit. Das Endteil 21 weist innen ein zylindrisches Lager 41 auf, in
dem sich ein fest mit der Stange 35 des Ventils 25 verbundener Kolben 39 verschieben kann und nimmt
den Sitz 24 dieses Ventils auf. Das Ventil und der Sitz bestehen beide aus Sonderstahl mit hoher Abrieb- oder
Verschleißfestigkeit Die Düse 22 beispielsweise, über die der Bohrschlamm zugeführt wird, wird auf das Teil
21 geschraubt, um den Sitz 24 zu erhalten, und der Innenquerschnitt dieser Düse nimmt allmählich in
Strömungsrichtung ab, um die Geschwindigkeit des Bohrfluids ohne merklichen Druckverlust zu steigern.
Nach dem Fluidventil tritt das Fluid in die Ringkammer 29 zwischen der dichten Kammer 23 und der
Innenwandung des Schwerstangenelementes 20 über mehrere im Teil 21 ausgesparte öffnungen ein.
Nach einer in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform wird das Ventil 25 durch den Kolben 39 angehoben,
wenn der Schieber des Magnetventils 44 sich in seiner unteren Stellung befindet, d. h. wenn die Spule 51 von
einem Signal oder einem elektrischen Strom durchflossen
wird, der aus der elektronischen Einrichtung über
die Leiter 53 und 54 austritt Tatsächlich setzt diese Stellung des Schiebers den Steuerfluidspeicher 70, der
beispielsweise dnickölbetrieben ist, mit dem Zylinder 41
über die Leitungswege 66,47 und 42 in Verbindung. Der
ölspeicher 70 ist aus mehreren Zylindern gebildet, die um die Düse oder das Mundstück 22 verteilt sind und
jeweils einen Kolben 68 enthalten, der mit Abdichtungen 69 versehen und durch eine Feder 67 beaufschlagt
ist, die sich andererseits gegen einen Stopfen 71 abstützt Der Oberteil jedes Zylinders befindet sich in
Verbindung mit der Schlammzufuhr oberhalb der Düse 22 und zwar Ober eine öffnung 72; und der statische
Druck des Schlamms wird so auf das Speicheröl übertragen. In gleicher Weise wird der statische Druck
des Schlamms hinter dem Ventil auf die Oberseite des Kolbens 39 in der Rückstellfederknmmer 40 über die
öffnungen 38 Obertragen. Befindet sich das Ventil 25 in einer Entfernung vom Sitz 24, so sind die nahe den
öffnungen 38 und 72 herrschenden Drücke einander sehr benachbart, die durch die Federn 67 auf die Kolben
68 ausgeübten Kräfte erzeugen aber in den ölspeichern 70 einen verbleibenden Druck größer als der, der auf die
Kraft der Rückstellfeder 40 des Kolbens 39 zurückzuführen ist Hieraus folgt, sobald der Kern 52 vom
Elektroventil angezogen wird und der Speicher 70 in Verbindung mit dem Zylinder 41 gesetzt wird, ein
Anheben des Ventils bzw. der Klappe 25 gegen ihren Sitz 24, wobei diese Verschiebung nicht gegen einen
Gleichgewichtszustand hin neigt
Tatsächlich sorgt die Wirkung des Ventils 25 für eine Erhöhung des Schlammdruckes in Höhe der Schlitze 72,
wobei diese Erhöhung sich auf das öl der Speichers 70 durch die Kolben 68 überträgt; alles läuft so ab, als ob
das Ventil 25 auf seinen Sitz 24 durch das Bohrfluid selbst gedrückt würde.
Die so hergestellte Vorrichtung führt selbstverständlich zu schnellen und regelbaren Schwankungen im
Druck des Bohrschlamms. Hält man den Weg des Ventils durch den regelbaren Anschlag 37 auf, der durch
die Schraube 36 blockiert wird, so erhält man eine Erhöhung des Druckes, die auf einer vorbestimmten
Wert begrenzt ist Diese Erhöhung wird so lange aufrecht erhalten, wie das Magnetventil 50 durch einen
Strom erregt wird, der von der elektronischen
Einrichtung kommt, die in den Gehäusen 27 enthalten ist und die Kodierung der Messung durch einen Geber
einer den Bohrvorgang chairakterisierenden Größe darstellt.
Aus Zweckmäßigkeiten der Ausbildung des Magnetventils
sind die Teile 48 und 49 des Joches mit Dichtungsringen 45 ausgestattet, die in eine Bohrung
des Teiles 21 eingeführt sind Sämtliche Leitungen münden in diese Bohrung und ihr äußeres Ende wird
durch Stopfen 55 nach Bearbeitung verschlossen.
to Wenn der Schieber 44 des Magnetventils in seine Ruhestellung durch die Feder :S6 in Abwesenheit eines
Stromes, in der Spule 51 zurückgeführt ist, ist der Zylinder 41 dem in der Nähe der Schlitze 72
herrschenden Druck ausgesetzt: und wird in Verbindung mit der Pumpe 60 gesetzt, die versucht, ihn über die
Leitungswege 42, 46 und 65 zu leeren. Das Öl wird zu den Speichern 70 über ein schematisch dargestelltes
Rückschlagventil 62,63,64 zurückgeschickt Die Pumpe
wird mechanisch durch die Turbine über die Welle 28 angetrieben und besitzt ein inneres Überdruckventilsystem,
welches den erreichten Druck auf einen Wert geringfügig größer als die maximale Differenz begrenzt
welche im Bohrschlamm durch Anheben des Ventils 25 hervorgerufen wurde.
Man sorgt so für die Rückführung des Kolbens 39 in seine Ausgangsstellung um so viel schneller wie die
Viskosität des Öls und der Durchsatz bzw. die Leistung der Pumpe es ermöglichen.
JO ausgehend von einem einfachen elektrischen Signal eine sehr schnelle Druckänderung im Schlamm zu erhalten,
indem man einfach dem Fachmann auf dem hydraulischen Steuerungsgebiet bekannte Elemente benutzt.
Die gleichzeitige Verwendurg eines hydraulischen Senders sowie einer Vorrichtung zur Ermittlung der Änderungen des Drucks im Bohrschlamm an der Oberfläche führt zu einer Fluidv erbindung, die ohne die, bei Einrichtungen elektrischer Bauart mit Kabeln, unvermeidlichen Beschränkungen ist Den Notwendigkeiten des klassischen Rotarybohrverfahrens kann voll genügt werden.
Die gleichzeitige Verwendurg eines hydraulischen Senders sowie einer Vorrichtung zur Ermittlung der Änderungen des Drucks im Bohrschlamm an der Oberfläche führt zu einer Fluidv erbindung, die ohne die, bei Einrichtungen elektrischer Bauart mit Kabeln, unvermeidlichen Beschränkungen ist Den Notwendigkeiten des klassischen Rotarybohrverfahrens kann voll genügt werden.
ierini 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Übertragung von Meßwerten aus einem Bohrloch an die Erdoberfläche während
des Bohrvorgangs mittels durch den Bohrschlamni
Qbertragener Druclcimpulse, wobei die Vorrichtung
im unteren Teil eines Bohrstranges angeordnet ist und wenigstens ein Meßinstrument, Einrichtungen
zur Umformung der Meßungen des Meßinstruments; in entsprechende Meßsignale, einen Durchsatzbegrenzer,
welcher mit Betätigungseinrichtungen zur Veränderung seines Durchflußquerschnitts versehen
und von dem Bohrschlamm durchflossen ist, eine Pumpe, die von einer vom Bohrschlamm angetriebenen
Turbine beaufschlagt ist, und ein Dreiwegmagnetventil umfaßt, bei dem einer der Wege mit der
Pumpe und ein anderer mit den Betätigungseinrichtungen für den Durchsatzbegren*.er verbunden ist
und welches in zwei Stellungen überführbar ist, in deren einer die Pumpe mit den Betätigungseinrichtungen
für den Durchsatzbegrenzer in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der
dritte der Wege (47) des Magnetventils (44) an einen mit Steuerflüssigkeit gefüllten Speicher (70) angeschlossen
ist, in welchem zur Vergrößerung des Speichervolumens ein gegen eine Rückstellkraft
zurückbeweglicher Kolben (68) angeordnet ist und welcher mit dem Auslaß der Pumpe (60) in
Verbindung steht, wobei in der anderen Stellung des Magnetventils (44) dessen zu den Betätigungseinrichtungen
für den Durchsatzbegrenzer führender Weg (42) mit dem Weg (47) zu dem Speicher (70)
verbunden ist
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung vor dem
Durchsatzbegrenzer eine Verbindung zwischen der Bohrschlammleitung und dem Speicher (70) vorgesehen
ist, die auf der von der Rückstellkraft beaufschlagten Seite des Kolbens (68) in den
Speicher (70) mündet
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchsatzbegrenzer ein einen· festen Sitz (24) zugeordnetes bewegliches Ventil (25)
aufweist welches fest mit einem Kolben (39) verbunden ist der in einem Zylinder (41) verschiebbar
ist welcher mit dem zu dem Durchsatzbegrenzer führenden Weg (42) des Magnetventils (44) in
Verbindung steht
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2032612A DE2032612C3 (de) | 1970-07-01 | 1970-07-01 | Vorrichtung zur Übertragung von Messwerten aus einem Bohrloch an die Erdoberfläche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2032612A DE2032612C3 (de) | 1970-07-01 | 1970-07-01 | Vorrichtung zur Übertragung von Messwerten aus einem Bohrloch an die Erdoberfläche |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2032612A1 DE2032612A1 (en) | 1972-01-13 |
| DE2032612B2 DE2032612B2 (de) | 1978-08-31 |
| DE2032612C3 true DE2032612C3 (de) | 1979-04-26 |
Family
ID=5775505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2032612A Expired DE2032612C3 (de) | 1970-07-01 | 1970-07-01 | Vorrichtung zur Übertragung von Messwerten aus einem Bohrloch an die Erdoberfläche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2032612C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2804512C2 (de) * | 1978-02-02 | 1983-01-05 | Clifford L. Calgary Alberta Ainsworth | Verfahren und Vorrichtung zur Fernübertragung von Informationen aus einem Bohrloch |
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1970
- 1970-07-01 DE DE2032612A patent/DE2032612C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2032612B2 (de) | 1978-08-31 |
| DE2032612A1 (en) | 1972-01-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |