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DE2032397C - Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweieranschlüssen - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweieranschlüssen

Info

Publication number
DE2032397C
DE2032397C DE2032397C DE 2032397 C DE2032397 C DE 2032397C DE 2032397 C DE2032397 C DE 2032397C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
circuit
identification
subscriber
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Dipl.-Ing.; Leonhard Max; Sedlmayr Otto; 8000 München Grote
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

Pie Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für bindung beteiligt war, der Handapparat von neuem Fernmelde-, insbesondere Fernsprechunlugen mit abgehoben und damit die Teilnehmerschleife von Zweieranschlüssen. Sie bezieht sich insbesondere nuf neuem geschlossen wird, bevor das zugeordnete Weisolche Schultungen von Zweieranschlüssen, bei denen chenrelais in seinen Ruhezustand zurückgekehrt ist, die Sprechüdernpatire der Teilnehmerzweiglejtungen 5 Diese Blockierung komnit dadurch zustande, daß durch Kontakte von Weichenrelais, die in einer Um- einerseits das Hilfsrelais den AnIuO- bzw. ldentifizierschalteeinrichtimg, dem Gemeinschuftsumschalter, an Stromkreis erst dann wieder in den anrufbereiten Zuder Verzweigungsstelle zwischen der gemeinsamen Ver- stand zurückschaltet, wenn auch das Weichenrelais in bjndungslejtung und den individuellen Teilnehmer- dem Gemeinschaftsumschalter in seine Ruhestellung Zweigleitungen ungeordnet sind, galvanisch voneinan- io zurückgekehrt ist, diese Rückkehr in den Ruhezustand der getrennt werden können. Diese Weichenreluis sind andererseits jedoch erst dann erfolgen kann, wenn die üblicherweise als bistabile Relais ausgebildet, so daß sie betreffende Teilnehmerschleife geöffnet ist, da diese anohne Stromzufuhr von außen in ihrem jeweiligen Schalt- sonsten einen niederohmigen Nebenschluß für den Abzustand gehalten werden können. In der deutschen wurfstromkreis des Weichenrelais bildet.
Patentschrift 1 223 426 ist eine Anordnung beschrieben, i-s Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mit der solche Zweieranschlüsse dadurch verbessert Schaltungsanordnung zu schaffen,, mit der die obenerwerden, daß der durch Sciileifenschluß an einer der wähnte Blockierung der Gemeinschaftsübertragung bei beiden Teilnehmerstcllen einzuschaltende Anlaß- bzw. einer Neubelegung nach nicht vollständiger Verbin-Identifizierstromkreis über Kennzeichnungsschaltmittel dungsauslosung mit Sicherheit vermieden wird.
%on einer Wed idspannung gespeist wird und über die ao Die Erfindung erfüllt die ihr zugrunde liegende Aufbeiden hintereinandergeschalteten Adern der gemein- gäbe dadurch, daß jedem der in dem genannten Anlaß- »amen Verbindungsleitung sowie über Gleichrichter bzw. Identifizierstromkreis in der Gemeinschaftsüberverläuft, deren Polung für die betreffende Teilnehmer- tragung der Vermittlungsstelle angeordneten Kenn-Itelle kennzeichnend ist, und daß die Weichenrelais in zeichnungsschaltmittel je ein Hilfsschaltmittel zugeeinem ebenfalls über die beiden hintereinanderge- as ordnet ist und daß zwischen diesen Hilfsschaltmitteln schalteten Adern der gemeinsamen Verhindungsleitung und den Kenn/eichnungsschaltnutteln eine Schaltabverlaufenden Stromkreis wirksam zu beeinflussen sind. hängigkeit derart besteht, daß bei der Auslösung einer
Der besondere Vorteil einer mit diesen Merkmalen Verbindung das der von der auszulösenden Verbindung
ausgestatteten Zweieranschlußschaltiing besteht darin, betroffenen Teilnehmerstelle des Zweieranschlusses
daß die Verwendung von F:rdpotential an den Teil- 30 zugeordnete Hilfsschaltmittel das der jeweils anderen
nchmcrstellen oder an der Verzweigungsstelle der bei- Teilnehmersteile des Zweieranschlusses zugeordnete
den Tcilnchmerzwcigleithngen \ .rmiedcn werden kann. Kennzeichnungsschaitmittel und nur dieses während
In der deutschen Patentschrift 1 237 642 ist eine An- einer entweder die Rückstellung der Weichenrelais oder Ordnung beschrieben, die eine Weiterbildung der die Neubelegung der Gemeinschaftsübcrtragung erLehre des erwähnten deutschen Patentes 1 223 426 be- 35 möglichenden Zeitspanne vorübergehend unwirksam inhaltet. Gemäß dieser Weiterbildung schalten die in geschaltet ist.
dem Anlaß- bzw. Identifi>ierstromkreis in der Ver- Im Gegensatz /u der durch die deutsche Patent-
mittlungsstelle angeordneten Kennzeichnungsschalt- schrift 1 237 642 bekanntgeworden Anordnung kann
mittel, die je nach der Polung des in die Teilnehmer- nämlich bei der Schaltung gemäß der F.rfindung nach
Zweigleitung eingefügten Gleichrichters, d. h. in Ab- 40 Einleitung der Verbindungsauslösung eine Neubele-
hängigkeit von der Identität der jeweils rufenden Teil- gung der Gemeinschaftsübertragung durch denjenigen
nehmerstelle, alternativ wirksam werden, ein Hilfsrelais Teilnehmer, der an der auszulosenden Verbindung
ein, das seinerseits die genannten Kennzeichnungs- beteiligt war, tatsächlich wirksam vorgenommen wer-
tchaitmittel aus dem Anlaß· bzw. Identifizierstrom- den, ohne daß das betreffende Weichenrelais zuerst in
kreis heraustrennt. Das Hilfsrelais schaltet statt dessen 45 seinen Ruhezustand zurückkehren müßte. Dies bringt
eine eigene Haltewicklung in diesen Stromkreis und einen wesentlichen Vorteil für den Ablauf der Vermitt-
tiberwacht auf diese Weise das Abwerfen des jeweils lungsvorgänge bei den erfahrungsgemäß häufigen
erregten Weichenrelais bzw. das Auftrennen der Teil- Fällen, bei denen ein Teilnehmer unmittelbar nach
hehmcrschleife nach der Einleitung der Verbindungs- Beendigung einer Verbindung oder nach einem infolge
auslösung. Ein besonderer Vorteil dieser bekannten jp Besetztkenn/eichnung abgebrochenen Versuch, eine
Anordnung besteht darin, daß der Abwurfstromkreis Verbindung aufzubauen, durch Niederdrücken seines
der Weichenrelais von derselben alternierenden Span- Gabelumschalters die Teilnehmerschleife kurz unter-
hung gespeist werden kann, mit der der Anlaß- bzw. bricht, um danach mit dem Aufbau einer neuen Ver·
tdentiflzierstromkreis betrieben wird. Ferner wird bindung zu beginnen.
durch diese bekannte Anordnung vermieden, daß nach ;,s Fine zweckmäßige Weiterbildung der F.rfindung betler Einleitung der Verbindungsauslösung der AnIaIt- zieht sich auf Zweieranschlüsse, bei denen in der Ver- bzw. Identifizierstromkreis van neuem wirksam werden mittlungsstelle angeordneten Gemeinschaftsübertrakann, bevor dal an der Verzweigungsstelle der Teil· gung TrennsehaltmiUel vorgesehen sind, die durch nehmerzweigleUungen angeordnete Weichenrelais In Kontakte der Kennzeichnungsschaltmittel einschalt* seinen Ruhezustand zurückgekehrt ist. (Ie bar sind und die ihrerseits den Ober die beiden hinter-
Die zuletzt genannte bekannte Anordnung nach der einandergeschalteten Adern der gemeinsamen Ver·
deutitehen Patentschrift 1 237 642 ist mit dem Nachteil bindungsteitung verlaufenden Anlaß· bzw. Identifizier·
behaftet, daß die in der Vermittlungsstelle vorgesehene Stromkreis» auftrennen und diese gemeinsame Ver·
mit dem (lemeiitschaftsbmschalter korrespondierende bindungsleitung gegebenenfalls unter Kreuzung ihrer
Einrichtung, tliu sugennante Ciemeinsehaftsüberira· β] beiden Adern mit einer nachgeordneten Vermittlung!·
gung, blockiert wird, wenn nach der Einleitung einer einrichtung, 2. B. einem Anrufsucher oder einer
Vcrbindungsaiwlifoung an derjenigen Teilnehmerstelle Teilnehmerwahislufe verbinden. Die Weiterbildung ist
de* ZweiernnwltliiMev die fin der auszulosenden Ver· dadurch gekennzeichnet, daß dasjenige Trennschalt-
mittel, das der tin tier tlurehgp^chofteten Verbindung schaltung TSI so lange gespeist wird, bin diese Teilfceteiligten Teilnehmerstelle zugeordnet ist, eines der nehmerschalumg m einem Freien Gruppenwähler leiden im Pwtenianspruch 1 genannten Hijfsschalt- durehgeschultet ist. Sind nicht Teilnehmersehullungen, piittel einschultet und daß dieses seinerseits einen sondern Vorwähler an die Ljemeinsehiifistiberlrußuni! Strumkreis vorbereitet, in dem es sich nach dem bei der 5 GUe angeschlossen, so verschwindet die an der Adeiτ I Verbindungsauslösung erfolgenden Abfall des Trenn- !inliegende negative Spannung, sobald der betreffende •chaltmittels während der im Patentanspruch I genunn- Vorwähler seine Ruhestellung verlaßt. Pus Kennten Zeitspanne selbst hält, zeichnungsreluis RX bleibt trotzdem über Strom-
Eine andere Weiterbildung der Erfindung ist dadurch kreis (1) noch erregt.
gekennzeichnet, daß bei der Durchschaltung einer an- io Der Kontakt 3rI des Kennzeichnungsrelais RX verkommenden Verbindung das der gerufenen Teilneh- bindet die beiden Sprechadern »1 und h\ miteinander !Herstelle zugeordnete Trennschaltmiltel über die der und verursacht dadurch die Belegung einer Teilnehmergerufenen Teilnehmerstelle zugeordnete Belegungsader schuitung bzw. eines Vorwähler* Das Trennreluis TI tfer Teilnehmerwahlstufe (z. B. des Leitungswählers) schultet mit seinem Kontakt l/l einen eigenen llulte-•inschaltbar ist. 15 Stromkreis ein. Der Kontakt It I sperrt die Gemein-Weitere Einzelheiten der Erfindung können dem in schaftsiibcrtragung GUe gegen ankommende Bclegun- <ler Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ent- gen, die für die Teilnehmerstelle T///2 bestimmt sind, pom men werden. . Der Kontakt 3/1 schaltut das Hilfsrcluis Xl ein. Dieses Die Schaltung zeigt einen Zweieranschluß mit den betätigt seinen Umschaltekontakt 2.v2 und trennt dabeiden Teilnehmerstellen T/;; 1 und TIn2, dem Gemein- 20 mit vorbereitend das Kennzeichnungsrehtis Rl au·. Schaftsumschalter GUm an der Verzweigungsbtelle der dem Anlaß- und Ident </ierstromkreis. Die Kontakte teilnehmerindividuellen Abzweigleitungen und der 4/1 und 5/1 des Trennrelai Tl schließlich trennen den Gemeinschaftsübertragung GUe in der übergeordneten Stromkreis (1) auf und schalten die beiden Adern .7 und Vermittlungsstelle. DieGemeinschaftsübertragung GUc b der Hauptverbindungsleitung HL zu der der rufenden steht über die Hauptverbindungsleitung Hl. mit dem 25 Teilnehmerstelle zugeordneten Teilnehmerschaltung Gemeinschaftsumsclialter GUm und über die Adern al, TSl bzw. zu dem Vorwähler VWX durc». Wenn die 61, <1 und al, hl und el mit den näher dargestellten Teilnehmerschaltung TSl inbekannterWeisemit einem Teilnehmerschaltungen TS1 bzw. TSl oder mit Vor- freien Gruppenwähler verbunden wird, fällt das Kennwählern VWX bzw. rW2in Verbindung. Der Gemein- zeichnungsrelais RX nunmehr ab, da die negative Spanschaftsumschalter GUm enthält die beiden bistabilen 30 nung auf der Ader rl durch Erdpotentiul aus dem Weichenrelais UX und Ul und die diesen zugeordneten Gruppenwähler ersetzt wird und der Stromkreis (1) bencutralen Hilfsrelais/(1 bzw. Al. Die Gemeinschafts- reits aufgetrennt würde. Der Kontakt 3rl de·» Kennübertragung GUe ist mit den Kennzeichnungsrelais Al zeichnungsrelais RX wird wieder geöffnet, und die in und Rl, den Trennrelais 7Ί und T2 sowie den gemäß dem Gruppenwähler an den beiden Sprethadciu ander Erfindung vorgesehenen Hilfsrelais XX und Xl aus- 35 liegende Speisegleichspannung gelangt zu dem Gegestattet, meinschaftsumschalter GUm und speist den Ansprech-
Im folgenden sei beispielsweise der Aufbau einer Stromkreis
Verbindung von und zu der Teilnehmerstelle Tin I be-
sch.ieben: (2) (Erde) bl, StX, h, GXX, /fl(l), 3κ2, Λ1Ι,
Wenn an der Teilnehmerstelle Tin X der Handappa- 40 _.
rat abgehoben wird, entsteht folgender Stromkreis: //"'· αΠ· 2wZ· fl< 4/1« σ- -·( '
für das Relais A I. Dieses schließt mit seinem Kontakt
- . . , aleinen AnsprechstromkicMS für das bistabile Weichen-
(Ι)ΙΛγ(Ι), KJ(l>'2x" t 5,2, 5/1, h, GXl, /41(1), « relais Ul, der ebenfalls von der im Gruppenwähler an-
G 23 liegenden Speisegleichspannung gespeist wird. Das
Weichenrelais i/l schließt mit seinem Kontakt IuI
3m2. /»II, TInX, all, IuI, a, 4/1, 4/2, die Wicklung 1 des Relais Al kurz, so daß dieses wieder
2x1 Λ1(1) abfällt. Die beiden Kontakte 2«1 und 3ul des Wei-
, f/ir (2). so chenrelais Ul trennen die zu der Tcilnehmerstelle TinI
G13 führende Teilnehmerzweigleitung zweiadrig auf. Die
rufende Tcilnehmerstelle TInX ist nunmehr mit einem Gruppenwähler verbunden.
Bei derjenigen Halbwelle der Wechselspannungs- Die Verbindungsauslösung beginnt damit, da1} das
quelle Uw, für die der Gleichrichter GH durchlässig 35 Erdpotential auf der Belegungsaderc 1 wieder durch ist, spricht in diesem Stromkreis das Kennzeichnungs- die negative Betriebsspannung ersetzt wird. Diese relais Rl an. Das Kennzeichnungsrelais Rl kann da- negat'/e Spannung bewirkt in der Wicklung I des gegen nicht ansprechen, da es während der in Betracht Trennrelais Tl eine magnetische Erregung, die derkommenden Kalbwelle der Wechselspannungsquelle jenigen entgegengerichtet ist, die dieses Relais in Vw durch den Gleichrichter 023 kurzgeschlossen ist <e dem Haltestromkreis fiber seine Wicklung II erfährt, und die entgegengesetzt gepolten Halbwelten durch den Das Trennrelais 7*1 fällt daher ab und verbindet mit Oleichrichter OH gesperrt sind. seinen Kontakten 4/1 und 5/1 Adern a und b der
Das Relais Ai erhält im Stromkreis (1) Fehlstrom. Haupt verbind ungsleitung HL wieder mit der Wechsel-Das Kenn/eichnungsrelais Al schaltet mit seinem Spannungsquelle Uw. Durch das öffnen des Kontak-Kontnkt IrI ernen Ansprechstromkreis für das Trenn- 6$ tes3/l wird zwar der Ansprechstromkreis des Hilfsrelais TI ein. Mit seinem Kontakt Ir 1 schaltet es einen relais Xl aufgetrennt, jedoch kann sich dieses Relais eigenen Haltestromkreis ein, der «her seine Wicklung It vorübergehend über seinen Kontakt 1.χ2 mit Hilfe der verläuft und der über die Ader ei aus der Teilnehmer* in dem Kondensator Γ gespeicherten elektrischen Ener-
gie weiter halten. In dem Stromkreis
(J) ί'ιι(Ι),
G2J
H H./12,0,4/1,4/2,
2tl,
wird dfls Relais /41 bei der nächstfolgenden positiven Halbwelle der Spannungsqudle Vw von neuem erregt. (Als »positiv* wird hier eine Halbwelle der Wechselspannungsquelle Vw bezeichnet, wenn sie einen Span· nungszustand auf der Hauptleitung Hl. verursacht, bei dem das Potential der Ader α positiv ist gegenüber dem der Ader h.) Das Relais AI schließt mit seinem Kontakt al einen Abwurfstromkrets für das bistabile Weichenrelais Vl, der von derselben positiven Halbwelle der Wechselspannungsquede Vn gespeist wird wie der Stromkreis (3).
Das Kennzcichnungsrelais Ä2 ist durch den Kontakt 2 t2 des llilfsrelais Xl erfinduiigsgemäß aus dem Stromkreis (3) herausgetrennt, so daß es nicht ansprechen kann. Aber auch das Ansprechen des Kenn-/eichnungsrelais Al ist verhindert, da die positive Halbwolle deir Wechselspannungsquelle Vw, die im Stromkreis (3) das Relais Λ1 erregt und anschließend das Wetchenrelais Vt abwirft, den Gleichrichter G13 in Durchlaßrichtung beaufschlagt, so daß er einen Kurzschluß für die Ansprechwicklung des Kennzeichnungsrelais ff I bildet. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, daß die Frequenz der von der Quelle Uw gelieferten Wechselspannung vergleichsweise niedrig ist, so daß die erwähnten Schaltvorgänge (Erregung des Relais At und Abwerfen des Weichenrelais Vi) während der Dauer einer Halbwelle der Wechselspannung stattfinden.
Wenn nach der Einleitung der VerbindungsauslosMig, d. h. dann, wenn das Trenreis 7Ί der Gemeinschaftsübertragung Gut bereits abgefallen ist, der Handapparat in der TeÜnehmerstelie TInX von neuem abgehoben wird, kann hu Stromkreis (3) das Relais A1 nicht ansprechen, da die geschlossene Teilnehmerschleife der Teilnehmerstefle Tbi 1 einem niederohmigen Nebenschluß für seine Wicklungen bildet. Deshalb kann auch das Wekhenrdais Vl nicht abgeworfen werden. Bei der folgenden (positiven) Halbwelle de- Wechsel·· spannungscroelle Vw spricht das Kennzeichnungsrelais Al hi der Gemeinschaftsübertriigung GVe von neuem an undl leitet hl der oben bescliriebenen Weise eine Neubelegtmg der Gemenischaftsülbertragung GUe ein.
Im ankommenden Verkehr wird die Gemeinschaftsübertragung GVe durch Anlegen von Erdpotential an die Belegungsader rl belegt. Hierdurch wird ein Ansprechstromkreis für das Trennrelais 71 eingeschaltet, der über die beiden hmtereinandergeschalteten Wicklungen I und II verläuft. Das TrennreJais TX schaltet mit seinen Kontakten 4/1 und 5/1 die beiden Sprechadern α und b der Hauptverbindiingsleitung HL zu dem nicht dargestellten Leng!»ähler durch. Die in dem Leitungswähler an die beiden Sprechadcrn angelegte RufwiEchselspannung, die der Sipeisegleichspannung überlagert ist, gelangt über die Zenerdiodc ZIl und den Widerstand WXl zur Wicklung des Weichenrelais Vl. Dieses spricht an und trennt mit seinen Kontakten 2wl und 3ul die zn der Teifnchmerstelle TInI führende Teilnehmerzweigleitung zweiadrig auf und
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40
45
50
55
65 überbrückt mil seinem Kontakt \u\ den Gleichrichte« GlI und die Wicklung I des Relais /ti, so daß nunmehr die Teitnehmerstdle 77//1 mit dem Leitungswähler verbunden ist.
DieVerbindungsauslösungerfolgt in derselben Weise, wie sie oben nach dem Aufbau einer abgehenden Verbindung beschrieben wurde.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    I Schaltungsanordnung für f ernmeldc-. insbesondere Kernsprechanlagen mit Zweieranschlüssen, bei denen die Sprechadernpaare der Teilnehmerzweigleitungen durch Kontakte zweier an der Verzweigungsstelle angeordneter und ab bistabile Relais ausgebildeter Weichenrelais galvanisch voneinander /u trennen sind, wobei der durch SchleifenschluO an einer der beiden Teilnehmersteilen einzuschaltende AnIaU- bzw. Identifizierstromkreis über Kennzeichnungsschaftnütte! von einer Wechselspannung gespeist wird und über dk beiden hintereinandergeschalteten Adern der gemeinsamen Verbindungsleitung sowie über Gleichrichter verläuft, deren Polung für die betreffend« Teilnehmerstelle kennzeichnend ist, und bei wekhei die Weichenrelais in einem ebenfalls Ober die beiden hintereinjmdergeschalteten Adern der gemeinsamen Verbindungsleitung verlaufenden Stromkreis wirksam zu beeinflussen sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der in dem genannten Anlaß- bzw. Identifizierstromkreis in dei Gemeinschaftsübertragung der Vertnittlingsstelle angeordneten KennzeichnungsschartntrtteUÄl, Rl] je ein Hilfsschaltmittel (Xi, Xl) zugeordnet ist, und daß zwischen diesem Hilfsschaltmittel (z. B. Xl) und dem Kennzeichnungsschaltmittel (ζ. Β. Kl] eine Schaltabhängigkeit derart besteht, daß bet dei Auslosung einer Verbindung das der von der auszulösenden Verbindung betroffenen TeflnehmersteÖe (z. B. TInX) eines Zweieranschlusses zugeordnete Hilfsschaltmittel (z. B. Xl) das der jewefls anderen Teilnehmerstelle (z. B. TInI) des Zweieranschlusses zugeordnete Kennzetchnungsschaltmittei (z. B. R2) und nur dieses während einer entweder die Rückstellung der Weichenrelais (z. B. Vl) oder die Neubelegung der Gemeinschaftsübertragung (GVe) ermöglichenden Zeitspanne vorübergehend unwirksam geschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1 mit Trennschaltmitteln in der einem Zweieranschluß in der Vermittlungsstelle zugeordneten Gemeraschaftsübertragung, die über Kontakte der jeweiligen Kennzeichnungsmittel betätigbar sind und die den genannten über die beiden hintereinandergeschalteten Adern der gemeinsamen Verbindungsleitung verlaufenden Anlaß- bzw. Identjfizierstromkreis auftrennen und diese gemeinsame Verbmdungsleitung gegebenenfalls unter Kreuzung ihm beiden Adern mit einer nachgeordneten Vermittlungseinrichtung (z. B. einem Anrufsucher odd einer Teilnehmerwahlstufe) verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß das der an der durchgeschaltetcn Verbindung beteiligten Teünehmersteflc (z. B.7Jirl] zugeordnete Trennschaltmittel (Tl) einen Betätigungsstromkreis für eines der beiden genannten Hilfsschaltmittel (z. B. Xl) einschaltet und dieses seinerseits einen Stromkreis (über fV, C) vorbereitet, in dem es sich nach dem bei der Verbfndungs-
    1Q7?
    032 397
    auslösung erfolgenden Abfall des Trennsehaltmittels (7Ί) während der genannten Zeitspann« selbst hält.
    3\ Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Trenn· schaltmittel (z. Ö.7*i) bei der Durehschaltung einer ankommenden Verbindung über die der gerufenen teilnehmerstelle it. B. 77« 1) zugeordnete ße» legiingsader (z. Q. Cl) der Teilnehmefwahlstufe (z. ß. des Leitungswählers) ^insehaltbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    109648/335
    1922

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