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DE203227C - - Google Patents

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Publication number
DE203227C
DE203227C DENDAT203227D DE203227DA DE203227C DE 203227 C DE203227 C DE 203227C DE NDAT203227 D DENDAT203227 D DE NDAT203227D DE 203227D A DE203227D A DE 203227DA DE 203227 C DE203227 C DE 203227C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
key
bellows
way
channel
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT203227D
Other languages
English (en)
Publication of DE203227C publication Critical patent/DE203227C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/20Actions involving the use of hydraulic, pneumatic or electromagnetic means
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/12Keyboards; Keys
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/18Hammers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 203227 KLASSE 51 δ. GRUPPE
KUHL & KLATT in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1907 ab.
Es sind bereits Vorrichtungen zum mechanischen Spielen von Tasteninstrumenten, und zwar sogenannte »Vorsetzer« bekannt, welche mit einer Einrichtung zur Regelung der Stärke des Tastenanschlages versehen sind. Diese Regelung erfolgt derartig, daß außer den Antriebsorganen für die Tastenanschlaghämmer unmittelbar an den Anschlaghämmern angreifende Hemmungsorgane, z. B. Hemmungsbälge oder einstellbare Federn, vorgesehen sind.
Diese Vorrichtungen besitzen aber eine verhältnismäßig große Anzahl ineinandergreifender Teile, so daß deren Benutzung in unmittelbarer Verbindung mit dem Tasteninstrument selbst schon wegen der räumlichen Verhältnisse im Gehäuse desselben nicht durchführbar erscheint. Andererseits beruhen diese Vorrichtungen im wesentlichen darauf, daß entweder von vornherein ein Druck oder Zug auf den Anschlaghammer ausgeübt wird, was
■ vielfach hindert, einen freien Anschlag auf die Taste unfl einen klaren Ausdruck des Tones zu erzielen.
Nach vorliegender Erfindung wird die Regelung der Tonstärke bzw. die Erzeugung von Tönen geringster Stärke und von trotzdem ausgesprochen klarem Ausdruck des Tones durch eine Vorrichtung erzielt, die im wesentlichen von den als bekannt hervorgehobenen Mitteln, nämlich Hemmungsbälgen, Federn u. dgl., Gebrauch macht, jedoch in solcher Anordnung, daß dieselben unmittelbar oberhalb des durch das Gehäuse verdeckten Teiles der Tasten liegen und, pneumatisch eingestellt, gegebenenfalls der als Folge des Anschlages ausgeführten Bewegung entgegenwirken. Diese pneumatisch einzustellenden, d.h. zu schließenden Bälge dienen also mittelbar oder unmittelbar als Puffer bei der Ausschwingung der Taste, derart, daß trotz gleichbleibender Anschlagstärke durch die Abdämpfung der Tastenbewegung eine Herabsetzung des gegen die Saite geführten Anschlages bewirkt wird.
Im allgemeinen wird in dieser Weise die Abschwächung der Töne für alle Saiten gemeinschaftlich und gleichzeitig durchgeführt. Es ist aber auch angängig, nur bei einem Teil der Saiten, also z. B. dem Baß oder dem Diskant oder bei einzelnen Tönen, die Abschwächung hervorzurufen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein Grundriß des Tasten Werkes eines Pianos.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B in Fig. ι mit in Ruhe befindlicher Hemmvorrichtung.
Fig. 3 ist ein gleicher Schnitt mit zur Tätigkeit eingestellter Hemmvorrichtung.
Oberhalb der Tasten α ist ein Kanal b vor- > gesehen, der in an sich bekannter Weise mit einem Luftschöpfwerk verbunden ist. Dieses kann entweder ständig in Tätigkeit sein oder nur' zeitweise in Betrieb gesetzt werden. Ist ersteres der Fall, dann wird eine Ventil- oder Drosselungseinrichtung angeordnet, die " in
irgendeiner geeigneten Weise, also z. B. von dem Notenblatt aus gesteuert wird,, und zwar derart, daß der Kanal b mit dem Luftschöpfwerk verbunden ist, sobald die Abschwächung der.Töne eintreten soll. Es klappen dann nämlich die mit diesem Kanal verbundenen Bälge c zusammen, so daß sie also aus der Stellung gemäß Fig. 2 in die in Fig. 3 dargestellte Stellung gebracht werden. Dabei wird Anschlagkopf d, welcher mit einer Filzlage e versehen ist, nach der Taste zu versetzt. Der Anschlagkopf d sitzt zweckmäßig einstellbar an einer " Schraube /, die durch einen Ansatz g geführt ist, der in fester Verbindung mit dem beweglichen Flügel des Balges c steht.
Beim Anschlag der betreffenden Taste a wird, wie üblich, die Mechanik h mitgenommen. Die Anschlagbewegung der Taste wird dann dadurch, daß dieselbe bei geschlossenem Balg gegen den Filzbelag e des Anschlagkopfes d gerät, federnd gehemmt. Eine Federung tritt dabei tatsächlich ein, da der bewegliche Flügel des Balges beim Anschlage der Taste gegen ihn etwas nachgibt. Die Größe dieser Nachgiebigkeit kann durch Änderung der Stärke der im Kanal b herrschenden Luftverdünnung beeinflußt werden.
Soll die normale Anschlagstärke wieder eintreten, so wird in den Kanal b normale Luft eingeführt, worauf die Bälge sich unter Einwirkung von in bekannter Weise angebrachten Federn wieder öffnen.
In ähnlicher Art und Weise könnten Hemmeinrichtungen verwandt werden, bei denen die Anschlagköpfe, gegen welche die Tasten beim Anschlage bewegt werden, auf einer für beliebig viele Anschlagköpfe gemeinschaftlichen Haltevorrichtung angebracht werden, die auf dem beschriebenen pneumatischen oder einem ähnlichen Wege in eine solche Stellung gebracht werden kann, daß die Anschlagbewegung der Tasten begrenzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Regelung der Tonstärke beim mechanischen Spielen von Tasteninstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß mit Anschlägen versehene Hemmungsbälge oberhalb des durch das Gehäuse verdeckten Teiles der Tasten derart angeordnet sind, daß sie nach pneumatisch erfolgender Einstellung den Ausschlag jenes Tastenteiles begrenzen und dadurch die Anschlagstärke regeln. '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT203227D Active DE203227C (de)

Publications (1)

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DE203227C true DE203227C (de)

Family

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT203227D Active DE203227C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE203227C (de)

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