DE2032276A1 - Klebstoff zum Verkleben von Werkstoffen - Google Patents
Klebstoff zum Verkleben von WerkstoffenInfo
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Description
SCHERING AG " . ■
Patentabteilung
Dr. Wallis/Bu
Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von Lösungen von
Polyesterurethanen als Klebstoff zum Verkleben von Werkstoffen, insbesondere weichmacherhaltigen Kunststoffen aus Polyvinylchlorid oder dessen Mischpolymerisaten. ·
Polyesterurethanen als Klebstoff zum Verkleben von Werkstoffen, insbesondere weichmacherhaltigen Kunststoffen aus Polyvinylchlorid oder dessen Mischpolymerisaten. ·
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 256 822 ist bereits die Verwendung
von Schmelzen oder Lösungen von Umsetzungsprodukten von Diisocyanaten und Veresterungsprodukten aus Alkandicarbonsäuren
mit mindestens sechs Kohlenstoffatomen und Alkandiolen mit
mindestens vier Kohlenstoffatomen als Klebstoffe zum Verkleben
von weichmacherhaltigen Kunststoffen aus Polyvinylchlorid oder
dessen Mischpolymerisaten mit sich selbst oder beliebigen anderen Werkstoffen bekannt.
mindestens vier Kohlenstoffatomen als Klebstoffe zum Verkleben
von weichmacherhaltigen Kunststoffen aus Polyvinylchlorid oder
dessen Mischpolymerisaten mit sich selbst oder beliebigen anderen Werkstoffen bekannt.
Diese Produkte zeigen gute Haftung an. PVC bis zu maximalen
Weichmachergehalten von ca.' 50 $. Bei höheren Temperaturen,
z.B. 50° C, fallen die Klebwerte sehr stark ab und zeigen bei
80° C überhaupt keine Klebwirkung. Eine Verbesserung der Wärme— beständigkeit der Verklebungen kann dann nur durch einen Zusatz von vernetzend wirkenden Triisocyanaten erreicht werden. Der
Einsatz solcher isoeyanathaitigen Zwei-Komponenten-Lösungen ist nachteilig, erstens hinsichtlich manueller Handhabung und zweitens im Hinblick auf die begrenzte Topfzeit der Klebstofflösung und insbesondere auf die zeitlich beschränkte Wärmereaktivierbarkeit.
Weichmachergehalten von ca.' 50 $. Bei höheren Temperaturen,
z.B. 50° C, fallen die Klebwerte sehr stark ab und zeigen bei
80° C überhaupt keine Klebwirkung. Eine Verbesserung der Wärme— beständigkeit der Verklebungen kann dann nur durch einen Zusatz von vernetzend wirkenden Triisocyanaten erreicht werden. Der
Einsatz solcher isoeyanathaitigen Zwei-Komponenten-Lösungen ist nachteilig, erstens hinsichtlich manueller Handhabung und zweitens im Hinblick auf die begrenzte Topfzeit der Klebstofflösung und insbesondere auf die zeitlich beschränkte Wärmereaktivierbarkeit.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 910 393 sind Klebstoffe
einschließlich Verfahren zu deren Herstellung bekannt, enthaltend
einen im wesentlichen linearen, thermoplastischen Polyurethanklebstoff
und gegebenenfalls ein Lösungsmittel, die dadurch gekennzeichnet sind, daß da3 Polyurethan ein Reaktionsprodukt von
Komponenten ist, die enthalten:
—2—
109887/1562
SCHERIlTG AG
Patentabteilung
Dr. Waiiis/Bu -2-
(a) ein organisches, reaktive Isocyanatgruppen enthaltendes
Material, und
(b) zwei oder mehr verschiedene, im wesentlichen lineare Polyester mit endständigen Hydroxylgruppen,
wobei das organische Material"ein Molekül mit einem alicyclischen
Ring und/oder einer der Polyester (jedoch nicht alle
Polyester) ein Molekül enthält, üas in seiner Kette eine
Mehrzahl alicyclischer Ringe aufweist.
Die Herstellung der Polyurethane soll unter Verwendung von
Katalysatoren wie Dibutylzinndilaurat, Triäthylendiamin, Zinnoctoat
oder Triphenylphosphinoxyd erfolgen.
Derartige in den Polyurethanen verbleibende Katalysatoren verursachen
eine erhöhte Alterung der Produkte und verkürzen die offene Zeit, wenn bei der Herstellung der Verklebung zur Verbesserung
der Wärmebeständigkeit Triisocyanate zugesetzt werden.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 570 508 ist ein Verfahren
zur Herstellung, thermoplastisch verarbeitbarer Polyurethane, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemisch eines im
wesentlichen linearen Polycaprolactons mit einem Molekulargewicht von 800 - 3000 und einem niedrigmolekularen Glykol als
Kettenverlängerer mit einem Molekulargewicht unter 500 mit
Diisocyanaten im Einstufen- oder Prepolymerverfahren umgesetzt
wird, bekannt.
Derartige thermoplastisch verarbeitbare Polyurethane kommen für die erfindungsgemäße Verwendung als Klebstoff nicht in
Betracht.
Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von Lösungen von
-3-109887/1562
SCHERING AG
Patentabteilung
Dr. Wallis/Bu -3-. . -
Polyesterurethanen als Klebstoff zum Verkleben von Werkstoffen,
insbesondere weiehmacherhaltigen Kunststoffen aus Polyvinylchlorid oder" dessen Mischpolymerisaten, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Polyesterurethane in der Schmelze hergestellte Umsetzungsprodukte sind aus
A) Diisocyanaten, insbesondere der aromatischen.
Reihe, in einer mindestens stöchiometrischen Menge, bezogen auf die G-esamthydroxylzahl der
unter B).genannten Verbindungen, bevorzugt mit einem Überschuß von ca. 5 $ über die stöchiometrischen
Mengen, und aus . .
B) bifunktionellen Hydroxylverbindungen, nämlich
aus
1. bifunktionellen Polyestern auf Basis von Poly-,
caprolacton mit der Hydroxylzahl zwischen 30 und 100, oder aus
2. bifunktionellen Veresterungsprodukten mit der Hydroxylzahl zwischen 30 und 100, hergestellt
aus Diolen und Polyhydroxycapronsäure vom Molgewicht
zwischen 700 und 1400, oder aus
3· Gemischen der unter 1. und 2. genannten Hyciroxylverbindungen,
und aus
4. 0,1 bis 0,5 Mol, insbesondere 0,2 Mol, eines Alkandiols mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen pro Mol
Polyester.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden bifunktionellen Polyester
auf Basis von Polycaproläctonen sollen Hydroxylzahlen zwischen
30 "und 100, vorzugsweise um 50, aufweisen. Sie lassen sich durch
Polymerisation von Caprolacton in Gegenwart eines Diols in bekannter Weise herstellen. Derartige Polyesterdiole sind auch
im Handel erhältlich (Handelsbezeichnung Niax D 560 oder 570
der Union Carbide Corp.).
-4-109887/1562
SCHERING AG
Patentabteilung
Dr. Wallis/Bu -4-
' Die ebenfalls geeigneten bifunktionellen Veresterungsprodukte werden hergestellt aus Alkandiolen wie z.B. Äthylenglykol,
Butandiol, Hexandiol und aus Polyhydroxycapronsäure, deren
Molgewicht zwischen 700 und 1400 betragen soll.
Für die erfindungsgemäßen Polyurethane sind als Hydroxylkomponente
ebenfalls Gemische der oben aufgeführten Polyesterdiole
geeignet..
Als mitzuverwendende Alkandiole kommen insbesondere Äthylenglykol,
Butandiol und Hexandiol in Betracht.
Als geeignete Diisocyanate seien genannt Hexamethylendiisocyanat, Toluylendiisocyanat, 1,4-Cyclohexandiisocyanat, 4,4'-Diisocyanatodiphenylmethan.
Die Umsetzung der oben beschriebenen bifunktionellen Hydroxyl-.verbindungen
mit den Düsocyanaten erfolgt in an sich bekannter Weise durch Umsetzen in der Lösung oder in der Schmelze. Die
Reaktion wird so lange fortgesetzt, bis eine hochviskose Phase erreicht ist. Daran schließt sich eine Nachreaktion unter Zugabe
von geeigneten Lösungsmitteln, z.B. Toluol oder Essigester, bzw. ein Efachreifungsprozeß der Schmelze außerhalb des Reaktors
an. Der besondere Vorteil dieser Verfahrensweise besteht darin, daß Katalysatoren vermieden werden, deren Verbleib in den Verfahrenaprodukten
sich nachteilig auswirkt, ohne daß dadurch die Reaktionszeit ausgedehnt wird. Außerdem wird die Möglichkeit
zur Bildung von Gelteilchen, wie sie sich beim üblichen Nachreifungsprozeß
einstellt, vermieden.
Es ist auch möglich, bereits vor Erreichen, der hochviskosen
Phase in Anteilen inerte Lösungsmittel zuzusetzen. Die erfindungsgemäßen Polyesterurethankleber zeichnen sich gegenüber
den bekannten Klebern dieser Gruppe insbesondere durch verbesserte Klebwerte bei erhöhter Temperatur und beim Verkleben
von Folien, die mit Polyamiddruckfarben bedruckt sind, aus.
109887/1562
SGHERIHG AG - .
Patentabteilung
Dr. Wallis/Bu -5-
5300 g Polycaprolacton (Handelsbezeichnung Niax D 560 der "Firma
Union Carbide Corp.) mit der OH-ZaIiI 54,5 werden geschmolzen
■und eine Stunde bei 125° C im Vakuum ausgeheizt. Dann tropft
man innerhalb von ca. einer stunde bei dieser Temperatur
564»5 Toluylendiisocyanat (Isomerengemisch aus 2,4-Toluylendiisocyanat
und 2,6-Toluylendiisocyanat im Verhältnis 80 j 20)
dazu und rührt das Gemisch eine Stunde bei 115 - 120° 0. Zur
Kettenverlängerung gibt man dann 60,8 g Hexandiol (1,6), das
auf 120° C vorgewärmt ist, rasch hinzu· Anschließend wird 30
Minuten bei 115 - 120° C gerührt. Danach erhöht man die Temperatur
der Schmelze auf 125 — 130° C, so lange (ca. eine
Stunde), bis die Viskosität der Schmelze ca. 570 - 600 p/ 130° C beträgt. Anschließend wird die Schmelze aus dem Reaktionskessel
abgelassen und in einem mit Polyfluoräthylen ausgekleideten Gefäß während 3 1/2 Stunden bei 125° 0 einem Hachreifungsprozeß
unterworfen. Der Rest-Isocyanat-Gehalt beträgt 0yl5 ^-.-Das Produkt zeichnet sich durch gute Ester- und Ketonlöslichkeit
aus. Als gebrauchsfertiger Klebstoff empfiehlt sich eine 20 $ige iösung des oben hergestellten Harzes in Essigester/Aceton
1 j 1. Der Vergleich der Klebwerte (Trennfestigkeit
kp/cm) des Produktes gemäß Beispiel 1 mit handelsüblichen Poiyesterurethanen mit und ohne Triisocyanat zeigt eine Über-,
legenheit der erfindungsgemäßen Produkte»
Die zu verklebenden Substrate waren Weich-PVC mit einem Weichmachergehalt
von ca. 48 ^ (Sohlen-PVC) und Prüfgummi „ÜfOEATEST".
1ÖS687/15S2
SCHERING AG
Patentabteilung Dr. Wallis/Bu
Patentabteilung Dr. Wallis/Bu
handelsübliche s
Polyesterurethan mit hoher Kristallisationstendenz
ohne mit Triisocyanat
RT
5O(
5O(
RT
50*
50*
7,9 .
0,1
0,1
8,3 5,0
-6-
Weich - PVC
handelsübliches
Polyesterurethan
mit geringerer
Kristallisationstendenz
Polyesterurethan
mit geringerer
Kristallisationstendenz
ohne mit
Triisocyanat
Triisocyanat
erfindungsgemäße
Polyesterurethane
Polyesterurethane
ohne mit Triisocyanat
7,4
0,4
0,4
Prüfgummi „UORATEST"
10,5 6,5
13,7 6,2
600 g Polyester mit der OH-Zahl 42, hergestellt durch Veresterung von ω-Hydroxypolycapronsäure (Säurezahl 45) mit Butandiol
(1,4) im Molverhältnis 2 : 1, werden geschmolzen und eine Stunde bei 120° C im Vakuum ausgeheizt. Bann tropft man innerhalb
von 45 Minuten 49,2 g Toluylendiisocyanat wie in Beispiel 1
hinzu und rührt das Gemisch eine Stunde bei 120° G. Danach gibt man zur Kettenverlängerung 5,3 g Hexandioi (1,6), auf
120° C vorgewärmt, hinzu und läßt 30 Minuten bei 120° C nachreagieren.
Anschließend wird die Schmelze auf 140° C gebracht und eine Stunde bei dieser Temperatur gehalten. Die iachreifung
des Produktes erfolgt während ca. 5 Stunden bei 130 d« las
Polyurethan zeichnet sieh durch gute Estsi8* lint
keit aus.
Patentabteilung
Dr. Wallis/Bu -7-
600 g Polycaprolacton wie in Beispiel 1 mit der OH-Zahl 54 »5
werden geschmolzen und eine Stunde bei 125° C im Vakuum ausgeheizt.
Bann tropft man bei dieser Temperatur 91»7 g geschmolzenes 4»4-Diisocyanatodiphenylmethan innerhalb von 45 Minuten
hinzu und rührt das Prepolymere eine Stunde bei 125° G. Zur
Kettenverlängerung gibt man dann 6,88 g Hexandiol (1,6), auf
120° C vorgewärmt, hinzu und läßt 30 Minuten bei 120° C nachreagieren.
Die Viskosität der Schmelze ist dann so hoch, daß unmittelbar die Nachreifung während 5 - 6 Stunden bei 130° C
angeschlossen wird. Das Produkt zeigt gute Ester- und Ketonlöslichkeit
und eine hohe Iiösungsviskosität.
600 g Polyester mit der OH-Zahl 45»6, hergestellt aus Butandiol
(1,4) und Gaprolacton im Molverhältnis 1 : 20, werden geschmolzen und eine Stunde bei 1-25° C im Vakuum ausgeheizt. Dann
tropft man innerhalb von 45 Minuten bei dieser Temperatur 53,4 g Toluylendiisocyanat wie in Beispiel 1 dazu und rührt das Gemisch
eine Stunde bei 125° C. Zur Kettenverlängerung gibt man
dann 5,75 g Hexandiol (1,6), die auf 120° C vorgewärmt sind,
rasch hinzu. Anschließend wird 30 Minuten bei 125° C gerührt. ·
Anschließend erhöht man die Temperatur auf 140° C und rührt das
Produkt 30 Minuten bei dieser Temperatur. Die Nachreifung des
Produktes erfolgt während ca. 5 Stunden bei 130° C. Das Polyurethan
zeichnet sich durch hohe Kristallisationstendenz sowie gute Ester— und Ketdnlöslichkeit aus. '
286 g Polycaprolacton wie in Beispiel 1 mit der OH-Zahl 54,5
werden geschmolzen und.eine Stunde bei 125° C im Vakuum ausge-
109887/1562 ;
. . . ■■-.■■■■'■■ -8- . ...
SCHERING AG '
Paten abteilung
Dr. Wallis/Bu ' -8- -
heizt. Dann tropft man innerhalb von ca. einer Stunde bei dieser
Temperatur 30,6 g Toluylendiisocyanat wie in Beispiel 1 dazu
und rührt das Gemisch eine Stunde bei 115 - 120° C- Danach gibt man 3,28 g Hexandiöl-(1,6), die auf 120° C vorgewärmt
sind, rasch hinzu. Anschließend wird 30 Minuten bei 115 - 1200C
gerührt. Dann erhöht man die Temperatur der Schmelze auf 125 - 130° C, hält ca. eine Stunde bei dieser Temperatur und
setzt dann zur Verhinderung der weiteren Viskositätszunahrae
Toluol nach folgendem Schema zu:
* nach 1 Stunde bei 130° C
nach 2 Stunden, bei 130° C nach 3 Stunden bei 130° C
nach 4 Stunden bei 130° C
| 140 | ml | entsprechen ca. |
| 110 | ml | Toluol |
| 90 | ml | |
| 80 | ml | |
| 420 | ml | |
| 360 | g | |
Die Nachreaktion wird bei 130° C während ca. zwei Stunden unter Rühren durchgeführt. Dann läßt man die viskose Klebstofflösung
unter 100° C abkühlen und stellt durch Zusatz von 120 g Methyläthylketori
und 270 g Essigsäureäthylester eine Lösung mit ca. 30 # Pestkörpergehalt her.
Der Rest-Isocyanat-Gehalt beträgt 0,03 - 0,04 #. Vor der Verarbeitung
wird durch Zugabe von weiterem Essigsäureäthylester eine 'Klebstofflösung mit 20 $>
Pestkörpergehalt eingestellt (Viskosität 3-4 poise /20° C). Die Überlegenheit der erfindungsgemäßen
Produkte wird anhand der folgenden Vergleichsversuche belegt. ' ·
-9-109887/1562
AG
Patentabteilung
Patentabteilung
Dr. Wallis/Bu
Weich - PVC
handelsübliches
Polyesterurethan
mit holier Kristal-'
lisationstendenz
Polyesterurethan
mit holier Kristal-'
lisationstendenz
e rfindungsg emäß e s Polyesterurethan
| ohne Triisocyanat |
mit | ohrte mit Triisocyanat. |
8,3 5,2 |
- | 8,2 4,0 |
|
| RT 50° |
7,9 ' 0,1 |
8,3 5,0 |
8,0 4,0 |
|||
| prüf gummi „NQRA.TEST" | 13,4 . • 7,0 |
|||||
| RO? 50° |
Man verfährt analog Beispiel 5 mit folgenden Substansmengeni
28Q>0 g polycaprolgcton wie in Beispiel 1
OH-Zah.1 51,0
3,0 g Hexandiol (j.,6)
29,1 g Toluylendiisocyanat wie ±n Beispiel 1
3,0 g Hexandiol (j.,6)
29,1 g Toluylendiisocyanat wie ±n Beispiel 1
Nachdem die Schmelze eine Stunde bei 130Q 0 gehalten wurde,
setzt man zur Verhinderung der weiteren Viskositätszunahme
Essigsäureäthylester nach folgendem ScMma zu; ■ '
nach 1 Stunde bei UO C nach· 2 Stunden bei 110° 0
nach. 3 Stunden bei 110° 0
nach 4 Stunden bei 110° 0
130 ml 100 ml 90 ml 68 ml
388 ml entsprechen ca.
109887/1 sei48 &
SCHERING AG .
Patentabteilung
Dr. Wallis/Bu -10-
Die Kachreaktion wird bei 110° C während ca. 2 Stunden unter
Rühren durchgeführt. Dann läßt man die viskose Klebstofflösung ' unter 100° 0 abkühlen und stellt durch Zusatz von 380 g Essigsäureäthylester eine Lösung mit ca. 30 $ Pestkörpergehalt her. Der Rest-Isocyanat-Gehalt beträgt O1Ob $· Vor der Verarbeitung wird durch Zugabe von weiterem Essigsäureäthylester eine Klebstofflösung mit 20 fo Festkörpergehalt eingestellt; Viskosität
ca. 3 poise /20° C.
Rühren durchgeführt. Dann läßt man die viskose Klebstofflösung ' unter 100° 0 abkühlen und stellt durch Zusatz von 380 g Essigsäureäthylester eine Lösung mit ca. 30 $ Pestkörpergehalt her. Der Rest-Isocyanat-Gehalt beträgt O1Ob $· Vor der Verarbeitung wird durch Zugabe von weiterem Essigsäureäthylester eine Klebstofflösung mit 20 fo Festkörpergehalt eingestellt; Viskosität
ca. 3 poise /20° C.
109887/1562
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Claims (4)
1. bifunktionellen Polyestern auf Basis von PoIycaprolacton
mit der Hydroxylzahl zwischen 30 und 100, oder aus . . ·
2. bifunktionellen Veresterungsprodukten mit der Hydroxylzahl zwischen 30 und 100, hergestellt
aus Diolen und Polyhydroxycapronsäure vom Molgewicht zwischen 700 und 1400, oder aus
3. Gemischen der unter 1. und 2. genannten Hydroxylverbindungen, und aus
4. 0,1 bis 0,5 Mol, insbesondere 0,2 Mol, eines
Alkandiols mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen pro Mol Polyester.
109887/1562
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|---|---|---|---|
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| DE19712109586 Pending DE2109586A1 (de) | 1970-06-23 | 1971-03-01 | Klebstoff zum Verkleben von Werkstoffen |
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