Der
vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung
zum Halten von zu trocknendem Gut innerhalb einer Trockeneinrichtung
zur Verfügung
zu stellen, mit der eine mit einem Trockenluftstrom beaufschlagbare
Oberfläche
des zu trocknenden Gutes maximierbar ist und die für eine Bedienperson
eine einfache Handhabung aufweist.
Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe mit einer Einrichtung zum Halten von zu trocknendem Gut gemäß den Merkmalen
des Patentanspruches 1 gelöst.
Mit
der Einrichtung zum Halten von zu trocknendem Gut gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1, die mit einem wenigstens abschnittsweise
flexibel ausgeführten
Abstandshalter ausgebildet ist, auf dem das zu trocknende Gut anordenbar
ist und der gemeinsam mit dem zu trocknenden Gut in eine derartige
im Wesentlichen gekrümmte
Form bringbar ist, sind sich überlappende
Bereiche des zu trocknenden Guts derart beabstandet zueinander angeordnet,
dass eine mit einem Trockenluftstrom beaufschlagbare Oberfläche des
zu trocknenden Guts, wie beispielsweise Wollpullover, Anzughosen
oder Röcke,
ohne aufwändige
vorbereitende Tätigkeiten einer
Bedienperson maximiert ist.
Die
einfache Handhabung der erfindungsgemäßen Einrichtung zum Halten
ergibt sich aus der Tatsache, dass das zu trocknende Gut vor dem
Einbringen in die Trocknereinrichtung lediglich auf den Abstandshalter
aufgelegt wird und in die im Wesentlichen gekrümmte Form bzw. in einem wenigstens annähernd spiralförmigen Zustand,
in der sich überlappende
Bereiche des zu trocknenden Guts beabstandet zueinander angeordnet
sind, beispielsweise mittels Aufrollen bringbar ist, ohne dass das
zu trocknende Gut von einer Bedienperson wie bei aus dem Stand der
Technik bekannten Einrichtungen gemäß aufwän digen Faltanleitungen in eine
für den
Trockenprozess vorteilhaften Zustand gebracht werden muss.
Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
Bei
einer bevorzugten und kostengünstigen Ausführung des
Gegenstandes nach der Erfindung ist der Abstandshalter aus einem
derart flexiblen Material hergestellt, dass der Abstandshalter reversibel aus
einem wenigstens annähernd
ebenen Zustand, in welchem ein zu trocknendes Gut auf den Abstandshalter
aufgelegt wird, in einen wenigstens annähernd spiralförmigen Zustand,
in welchem das zu trocknende Gut in der Trocknereinrichtung getrocknet
wird und in welchem sich überlappende
Bereiche des zu trocknenden Guts zueinander beabstandet angeordnet
sind, bringbar ist.
Bei
einer alternativen vorteilhaften Ausbildung des Abstandshalters
kann es vorgesehen sein, dass der Abstandshalter aus mehreren gelenkig
miteinander verbundenen Segmenten gebildet ist, die derart gegeneinander
verschwenkbar sind, dass der Abstandshalter reversibel aus einem
wenigstens annähernd
ebenen Zustand, in welchem zu trocknendes Gut auf den Abstandshalter
aufgelegt wird, in einen wenigstens annähernd spiralförmigen Zustand, in
welchem das zu trocknende Gut in der Trocknereinrichtung getrocknet
wird und in welchem sich überlappende
Bereiche des zu trocknenden Guts zueinander beabstandet angeordnet
sind, bringbar ist. Dabei kann es weiters vorgesehen sein, dass
die Segmente starr und/oder flexibel ausgebildet sind sowie in Längsrichtung
des Abstandshalters mit gleicher oder unterschiedlicher Breite ausgeführt sind.
Dabei
sind die letztgenannten Merkmale der Segmente derart in beliebiger
Art und Weise kombinierbar, dass ein Abstand zwischen den sich überlappenden
Bereichen des zu trocknenden Guts im wenigstens annähernd spiralförmigen Zustand
des Abstandshalters in für
einen Trocknungsvorgang besonders vorteilhafter Art und Weise einstellbar
sind.
Des
Weiteren können
die Segmente über Gelenkeinrichtungen
derart miteinander verbunden sein, dass ein möglicher Schwenkwinkel zwischen zwei
Segmenten ausgehend von einer Nulllage in eine der Schwenkrichtungen
größer ist
als in eine dazu entgegengesetzte Schwenkrichtung. Dies führt vorteilhafterweise
dazu, dass ein Aufrollen des Abstandshalters in den wenigstens annähernd spiralförmigen Zustand,
in welchem das auf den Abstandshalter aufgelegte zu trocknende Gut
getrocknet wird, durch Verschwenken der Segmente in Schwenkrichtung
des kleineren Schwenkwinkels einen genügend großen Abstand zwischen den sich überlappenden Bereichen
des zu trocknenden Guts ohne Einklemmen des zu trocknenden Gutes
zwischen zwei gegeneinander verschwenkbaren Segmenten gewährleistet.
Zusätzlich
bietet sich dadurch aber auch die Möglichkeit, den Abstandshalter
durch Verschwenken der einzelnen Segmente in die Schwenkrichtung des
größeren Schwenkwinkels
ohne aufgelegtes zu trocknendes Gut in einen derartigen spiralförmigen Zustand
zu verbringen, in dem die Segmente nur einen geringen Abstand zueinander
aufweisen und der Abstandshalter eine besonders platzsparende, d.
h. eine nur wenig Lagerraum beanspruchende Form aufweist.
Um
einen Trocknungsvorgang zu begünstigen,
kann der Abstandshalter bei einer Weiterbildung des Gegenstandes
der Erfindung wenigstens bereichsweise von dem Trockenluftstrom
und vorzugsweise mit Feuchtigkeit angereicherter Abluft durchströmbar ausgeführt sein.
Dann ist das zu trocknende Gut ausgehend von dem Abstandshalter
auch in einem Anlagebereich zwischen dem Abstandshalter und dem
zu trocknenden Gut mit dem Trockenluftstrom der Trocknereinrichtung
beaufschlagbar und die mit Feuchtigkeit beladene Abluft ist auch
aus dem Anlagebereich durch den Abstandshalter hindurch aus der
Trocknereinrichtung abführbar.
Bei
einer einfachen und funktionellen Weiterbildung des Gegenstandes
nach der Erfindung ist der Abstandshalter wenigstens bereichsweise
aus einem luftdurchlässigen
Material, wie einem retikuliertem PUR-Schaum, einem Wirrvlies oder
einem Abstandsgewirk, hergestellt.
Soll
die erfindungsgemäße Einrichtung
zum Halten von zu trocknendem Gut in einer Trocknereinrichtung mit
einer drehbaren Trommel, deren Drehbewegung während des Betriebs der Trocknereinrichtung
nicht deaktivierbar ist, eingesetzt werden, ist der Abstandshalter
auf einen an sich bekannten Trocknerkorb auflegbar, welcher vorzugsweise
im Bereich einer Tür
der Trocknereinrichtung befestigbar ist. Damit wird gewährleistet,
dass das zu trocknende Gut während
des Trockenvorganges nicht bewegt wird. Dies ist vorzugsweise bei
Wirkwaren und Kleidungsstücken
besonders vorteilhaft, die bei einer Bewegung während des Trocknens einlaufen
würden.
Gleiches gilt für
Schuhe oder andere Trockengüter,
die durch die Bewegung in der Trommel beschädigt werden könnten.
Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausführung werden die federelastischen
und dämpfenden
Eigenschaften der Abstandshalter ausgenutzt und der Abstandshalter
ohne den korbartigen Trocknereinsatz direkt in die sich drehende
Trommel gelegt. Dabei wird der Abstandshalter derart ausgeführt, dass
er beim Zusammenrollen das Trockengut (Textilstück) fest zwischen den einzelnen
Lagen fixiert und vollständig
umschließt.
Die äußere Lage
des Abstandshalters schützt
das Trockengut (Textilstück)
vor den Stößen beim
Umherwirbeln in der sich drehenden Trommel. Durch die Fixierung
zwischen den einzelnen Lagen des Abstandshalters wird eine Bewegung des
Trockenguts (Textilstücks)
sicher verhindert.
Um
eine besonders sichere Anordnung des Abstandshalters auf einem Trocknerkorb
zu gewährleisten,
kann es vorgesehen sein, dass der Abstandshalter mittels einer Befestigungseinrichtung,
vorzugsweise über
Riemen oder Halteklammern, an dem Trocknerkorb befestigt wird.
In
einer besonders vorteilhaften Weiterführung des Gegenstandes nach
der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Abstandshalter in seinem
wenigstens annähernd
spiralförmigen
bzw. wenigstens bereichsweise gekrümmt ausgeführten Zustand durch eine Halteeinheit
gehalten wird, wobei die Halteeinheit als separates Bauteil ausgeführt sein
kann oder in den Abstandshalter selbst integriert sein kann.
Eine
besonders einfache und kostengünstige
Ausgestaltung der Halteeinheit liegt dann vor, wenn der Abstandshalter
in seinem wenigstens annähernd
spiralförmigen
Zustand an seinem offenen äußeren Ende
mit einer Stofflage ausgeführt
ist, die eine derartige Länge
aufweist, dass diese den eingerollten Abstandshalter über einen
gewissen Umfang, vorzugsweise über
das Eineinhalbfache seines gesamten Umfanges umschlingt und über eine
Haftreibung in seiner eingerollten Position hält. Dabei kann die Stoffbahn ähnlich einem
Frottierhandtuch ausgeführt
sein, so dass die Auflage der Stofflage und die im Kontaktbereich
zwischen dem Abstandshalter und der Stofflage vorliegenden Haftreibungskräfte der Spannkraft
des eingerollten Abstandshalters entgegenwirken und diesen in seinem
wenigstens annähernd
spiralförmigen
Zustand hält.
Die Verwendung der Stofflage ist besonders vorteilhaft, wenn der
Abstandshalter in einem Trocknerkorb ruhig liegend angeordnet wird.
Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Gegenstandes nach
der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Abstandshalter wenigstens
auf seiner dem zu trocknenden Gut zugewandten Oberfläche mit
einer weichen, textilschonenden Oberfläche ausgeführt ist, so dass eine Beschädigung des zu
trocknenden Guts vermieden wird und vorzugsweise Knickstellen und
eine Faltenbildung am zu trocknenden Gut vermieden werden.
Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
mit Bezug auf die beigefügte
Zeichnung. Es zeigen:
1 eine
schematisierte Frontansicht einer Trocknereinrichtung mit einer
darin angeordneten erfindungsgemäßen Einrichtung
zum Halten von zu trocknendem Gut;
2 eine
stark schematisiert dargestellte erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung
mit einem Abstandshalter in einem wenigstens annähernd spiralförmigen Zustand;
3 die
Einrichtung gemäß 2 mit
dem Abstandshalter in einem wenigstens annähernd ebenen Zustand;
4 eine
stark schematisiert dargestellte zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung
mit einem Abstandshalter in einem wenigstens annähernd spiralförmigen Zustand,
der mit mehreren starr ausgebildeten und gelenkig miteinander verbundenen
Segmenten ausgeführt
ist; und
5 eine
dreidimensionale Darstellung des Abstandshalters der Einrichtung
gemäß 4 in
seinem wenigstens annähernd
ebenen Zustand.
Die
in 1 dargestellte Trocknereinrichtung 1 ist
mit einer um eine horizontale Achse drehbare Trommel 2 ausgeführt, die
in ihrem Innenraum mit nicht näher
dargestellten Wäschemitnehmern versehen
ist, um die Wäsche
während
der Trommeldrehung zu bewegen. Weiterhin ist die als Wäschetrockner
ausgeführte
Trocknereinrichtung 1 in an sich bekannter Art und Weise
mit einem Gebläse,
einer Heizeinrichtung sowie einem Kondensator ausgebildet, um einen
von einem Luftkanal geschlossenen Luftkreislauf durch die Trommel 2 hindurch
erzeugen zu können.
Während des
Trocknungsvorgangs wird durch eine gelochte Mantelfläche der
Trommel 2 von der Heizeinrichtung erwärmte Luft bzw. ein Trockenluftstrom
in das Innere der Trommel 2 geleitet. Dort wird zu trocknendes
Gut bzw. zu trocknende Wäsche mit
dem Trockenluftstrom beaufschlagt, wobei der Trockenluftstrom mit
Feuchtigkeit angereichert wird. Anschließend wird der feuchte Trockenluftstrom
als Abluft zu einem innerhalb einer die Befüllöffnung der Trocknereinrichtung 1 verschließenden Trocknertür 3 angeordneten
Flusensieb geführt.
Von dort wird die mit Feuchtigkeit angereicherte Abluft über den
Luftkanal zum Kondensator geleitet, in dem die Abluft abgekühlt wird.
Dabei wird die im Inneren der Trommel in Form von Wasserdampf aufgenommene
Feuchtigkeit kondensiert und in einen Vorratsbehälter oder an die Umgebung abgeführt. Nach
dem die Abluft den Kondensator passiert hat, wird der Luftstrom
vom Gebläse
wiederum zur Heizeinrichtung geleitet und dort auf die gewünschte Trocknungstemperatur
erwärmt.
Innerhalb
der Trommel 2 ist ein Trocknereinsatz 4 einer
Einrichtung 7 zum Halten von zu trocknendem Gut in einer
ruhenden Position innerhalb der Trommel 2 vorgesehen, der
vorliegend korbartig und bevorzugt mit mehreren Spriegeln 16 ausgeführt ist. Dieser
Trocknereinsatz 4 ist über
eine Steckeinrichtung 5 im Türbereich der Trocknereinrichtung 1 an
einer Wandung 6 der Trocknereinrichtung befestigt, so dass
der Trocknereinsatz 4 selbst bei drehender Trommel 2 in
einer ruhenden Position im Inneren der Trocknereinrichtung 1,
d. h. im Inneren der Trommel 2, angeordnet ist.
Des
Weiteren ist im Inneren der Trommel 2 ein Abstandshalter 8 der
Einrichtung 7 zum Halten von zu trocknendem Gut in einer
ruhenden Position in der Trommel 2 der Trocknereinrichtung 1 angeordnet.
Der Abstandshalter 8 ist auf dem Trocknereinsatz 4 aufgelegt
und aus einem flexiblen Material hergestellt, so dass der Abstandshalter 8 reversibel
aus einem in 3 und 5 dargestellten,
wenigstens annähernd
ebenen Zustand in einen in 2 und 4 dargestellten,
wenigstens annähernd
spiralförmigen
Zustand bringbar ist, wobei die in 2 und 3 sowie
in 4 und 5 in Alleinstellung gezeigten
Abstandshalter 8 zwei bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Einrichtung 7 sind.
Alternativ
hierzu kann es auch vorgesehen sein, dass die Drehbewegung der Trommel 2 während des
Trockenprozesses deaktivierbar ist. Dann wird der Abstandshalter 8 ohne
Trocknereinsatz 4 in das Innere der Trommel 2 eingelegt.
Alternativ
hierzu können
in einer weiteren vorteilhaften Ausführung die federelastischen
und dämpfenden
Eigenschaften der Abstandshalter ausgenutzt und der Abstandshalter
ohne den korbartigen Trocknereinsatz 4 direkt in die sich
drehende Trommel 2 gelegt werden. Dabei wird der Abstandshalter 8 derart
ausgeführt,
dass er beim Zusammenrollen das Trockengut 9 (Textilstück) fest
zwischen den einzelnen Lagen fixiert und vollständig umschließt. Die äußere Lage
des Abstandshalters 8 schützt das Trockengut 9 (Textilstück) vor
den Stößen beim
Umherwirbeln in der sich drehenden Trommel 2. Durch die Fixierung
zwischen den einzelnen Lagen des Abstandshalters 8 wird
eine Bewegung des Trockenguts 9 (Textilstücks) sicher
verhindert.
Auf
den in 2 in aufgerolltem Zustand dargestellten Abstandshalter 8 der
erfindungsgemäßen Einrichtung 7 zum
Halten von zu trocknendem Gut ist vor dem Aufrollen zu trocknendes
textiles Gut 9, wie ein Pullover, eine Hose oder ein Rock,
aufgelegt und gemeinsam mit dem Abstandshalter 8 bevorzugt
ohne Knick- und Faltenbildung aufgerollt.
In
dem in 2 dargestellten Zustand weist der Abstandshalter 7 eine
derartige im Wesentlichen gekrümmte
Form auf, dass die sich überlappenden Bereiche
des zu trocknenden textilen Guts 9 in radialer Richtung
voneinander beabstandet angeordnet sind. Der Abstandshalter 8 ist
vorliegend von dem Trockenluftstrom sowie mit Feuchtigkeit angereicherter
Abluft durchströmbar,
so dass das zu trocknende Gut ausgehend von dem Abstandshalter 8 auch
in einem Anlagebereich zwischen dem Abstandshalter 8 und
dem zu trocknenden Gut 9 mit dem Trockenluftstrom beaufschlagbar
ist. Des Weiteren besteht bei der luft- und auch feuchtigkeitsdurchlässigen Ausführung des
Abstandshalters 8 die Möglichkeit,
dass mit Feuchtigkeit beladene Abluft von dem zu trocknenden Gut 9 in
Richtung des Abstandshalters 8 in das Innere der Trommel 2 führbar ist
und von dort durch die Tür
in Richtung des Kondensators geleitet werden kann.
Der
Abstandshalter 8 ist vorliegend aus einem retikulierten
PUR-Schaum hergestellt, der sowohl von dem Trockenluftstrom als
auch von mit Feuchtigkeit beladener Abluft durchströmbar ist. Während der
Herstellung des PUR-Schaumes werden die Prozessparameter derart
eingestellt, dass die inneren Luftblasen des Schaums platzen und
lediglich die Eckkonstruktionen der Schaumstruktur erhalten bleiben.
Damit steht ein poröses
und auch reversibel biegbares Material zur Verfügung, welches kostengünstig und
mit einer textilschonenden Oberfläche ausgeführt ist.
Selbstverständlich liegt
es im Ermessen des Fachmannes auch andere Kunststoffe als Polyurethan
für die
Herstellung des im Wesentlichen mattenartig ausgeführten Abstandshalters
zu verwenden, mit welchen Abstandshalter mit den vorbeschriebenen
Merkmalen herstellbar sind und die die erforderliche Festigkeit
und Temperaturbeständigkeit
aufweisen.
Des
Weiteren besteht auch die Möglichkeit, den
Abstandshalter in Abhängigkeit
des jeweils vorliegenden Anwendungsfalles aus einem Wirrvlies oder
einem Abstandsgewirk zu fertigen. Darüber hinaus liegt es im Ermessen
des Fachmannes einen Abstandshalter aus einer Kombination aus retikulierten PUR-Schaum
und/oder einem Wirrvlies und/oder einem Abstandsgewirk herzustellen.
Dabei kann ein Abstandshalter beispielsweise aus mehreren übereinander
angeordneten und miteinander fest verbundenen Schichten der vorgenannten
Materialien und/oder durch sich in Längsrichtung des Abstandshalters 8 erstreckende,
hintereinander angeordnete Bereiche gebildet sein, die aus einem
der vorgenannten Materialien oder auch aus einer Kombination der Materialien
bestehen.
So
kann es durchaus auch vorgesehen sein, dass Bereiche, welche im
Inneren der Spirale des Abstandshalters 8 angeordnet sind,
mit einer anderen, vorzugsweise höheren, Porosität ausgeführt sind,
als dies bei den äußeren Bereichen
des spiralförmigen
Abstandshalters der Fall ist, um eine gleichmäßige Durchströmung bzw.
Beaufschlagung des zu trocknenden Gutes mit dem Trockenluftstrom
zu erreichen.
Zusätzlich ist
die erfindungsgemäße Einrichtung 7 mit
einer Halteeinheit 10 zum Halten des Abstandshalters 8 gemeinsam
mit dem zu trocknenden Gut 9 in seinem wenigstens annähernd gekrümmten bzw.
spiralförmigen
Zustand ausgebildet, wobei die Halteeinheit 10 bei dem
in 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
der Einrichtung 7 durch zwei fest mit dem Abstandshalter 8 verbundene Schnüre 17A, 17B ausgeführt ist,
welche bei dem in 2 dargestellten eingerollten
Zustand des Abstandshalters 8 miteinander verbunden sind.
Bei
einer nicht näher
dargestellten Weiterbildung des Abstandshalters ist es vorgesehen,
dass an einem Ende des Abstandshalters ein dünnes Textil, wie beispielsweise
Gaze oder ein netzartiger dünner Stoff,
angeordnet ist und eine letzte Schicht bildet, die den aufgerollten
Abstandshalter im Sinne eines Netzes kompakt umschließt. Dies
führt dazu, dass der
aufgewickelte Abstandshalter sich nicht selbsttätig aufwickeln kann und zusätzlich eventuell über den Abstandshalter
stehende Bereiche des zu trocknenden Gutes eng gegen den Abstandshalter
gedrückt sind.
Damit wird eine Berührung
zwischen dem zu trocknenden Gut und der sich im Betrieb der Trockeneinrichtung 1 drehenden
Trommel sicher vermieden, wodurch empfindliche Trockengüter aus
Wolle auch anderen Materialien sehr schonend und ohne Beschädigungen
getrocknet werden können.
Alternativ
zu den in 2 dargestellten Schnüren 17A, 17B der
Halteeinheit 10 kann es auch vorgesehen sein, dass die
Halteeinheit jeweils durch miteinander korrespondierende und vorzugsweise mit
dem Abstandshalter verbundene Verschlussmittel, wie Clipverschlüsse, Knopf
und Knopfloch, Magnete, ein Haken, der in vorbestimmtes Loch in
dem Abstandshalter eingreift, ein Riemen mit einem Schnappverschluss,
der in eine Aufnahmeeinrichtung eingreift, ein im Sinne eines Puzzlestückes ausgeführten Verschlusses
oder eine Schnur, die in eine Klemmeinrichtung eingeklemmt wird,
ausgebildet ist.
Des
Weiteren besteht die Möglichkeit,
Hosenträgerklammern
zum Befestigen des äußeren freien
Endes des Abstandshalters an einem darunter liegenden zugewandten
Bereich des Abstandshalters zu befestigen oder auch Klammern über das freie
Ende und die darunter liegende Lage des Abstandshalters zu schieben,
um das freie Ende des Abstandshalters an der darunter angeordneten
Lage des Abstandshalters zu befestigen.
Weitere
alternative Ausführungsformen
der Halteeinheit stellen Hüllen,
wie beispielsweise ein Rohr oder ein Sack, dar, in welche der Abstandshalter
eingeschoben bzw. gesteckt wird.
Bei
einer weiteren alternativen Ausführung des
Abstandshalters ist es vorgesehen, dass die Halteeinheit in den
Abstandshalter, vorzugsweise in Form eines Federelementes, integriert
ist, welche den Abstandshalter aufgrund von fertigungsbedingten
Eigenspannungen in die spiralförmige
Form zieht. Dann muss der Abstandshalter vor dem Einrollen des zu
trocknenden Gutes von einer Bedienperson in einen wenigstens annähernd ebenen
Zustand ausgerollt werden und rollt sich nach dem Loslassen automatisch
auf.
Dabei
kann es auch vorgesehen sein, dass der Abstandshalter in seiner
Längsrichtung
bei der Herstellung selbst mit einem derartigen Eigenspannungsverlauf
hergestellt wird, dass sich der wenigstens annähernd spiralförmige Zustand
des Abstandshalters aufgrund dieser Eigenspannungen ohne zusätzliches
federndes Element automatisch einstellt, da dieser Zustand einen
Gleichgewichtszustand des Abstandshalters darstellt.
In 4 und 5 ist
ein weiteres Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Einrichtung 7 mit
einem Abstandshalter 8 dargestellt, bei dem der Abstandshalter 8 mehrere
gelenkig miteinander verbundene Segmente 11 aufweist, die
ebenfalls aus einem luft- und feuchtigkeitsdurchlässigen Material
gefertigt sind. Der Abstandshalter 8 gemäß 4 und 5 stellt
wie der Abstandshalter 8 gemäß 2 und 3 eine
in einen schneckenförmigen
bzw. spiralförmigen
Zustand bringbare Konstruktion dar, die es ermöglicht, Kleidungsstücke im zusammengerollten
Zustand ohne Knick- und Faltenbildung in den Trocknerkorb zu legen
und dort ohne Bewegung und Berührung
mit einer sich drehenden Trommel zu trocknen.
Die
einzelnen gelenkig miteinander verbundenen Segmente 11 der
Einrichtung 7 gemäß 4 halten
die einzelnen Lagen eines zu trocknenden textilen Gutes auf etwa
1 bis 2 cm Abstand. Die Segmente 11 sind mit seitlichen Öffnungen 12 ausgeführt, durch
welche der Trockenluftstrom in die Segmente 11 strömen und
mit den innenliegenden Oberflächen
eines zu trocknenden Gutes durch die Segmente 11 des Abstandshalters 9 in
Kontakt treten kann. Die die inneren Öffnungen 12 umgebenden Wände der
Segmente 11 sind zu diesem Zweck aus perforiertem Material
bzw. aus in der vorbeschriebenen Art und Weise luft- und feuchtigkeitsdurchlässig ausgeführtem Material
gefertigt.
Die
Segmente 11 sind vorliegend mit Gelenkeinrichtungen 13 ausgebildet,
die auf einer Seite der Segmente 11 mit einem jeweils ein
benachbartes Segment 11 überlappenden Bereich 14 und
einer in den überlappenden
Bereich 14 sowie in das davon überlappte Segment 11 eingreifenden
Nietverbindung 15 ausgeführt sind. Die Nietverbindung 15 führt dazu,
dass die einzelnen Segmente 11 fest aber drehbar miteinander
verbunden sind.
In
einer Weiterbildung des Abstandshalters gemäß 4 und 5 können die
einzelnen Segmente in Längsrichtung
des Abstandshalters beabstandet zueinander ausgeführt sein
und zwischen den Segmenten sogenannte Abstandselemente vorgesehen
sein, über
welche die Segmente gelenkig miteinander verbunden sind. Dabei kann
die gelenkige Bewegung zwischen den Segmenten über an sich bekannte Gelenke
und/oder durch eine bieg same Ausführung der Abstandselemente
und/oder eine biegsame Ausführung
der Segmente selbst ausgebildet sein.
Wird
die Trocknereinrichtung 1 ohne die erfindungsgemäße Einrichtung 7 zum
Halten von zu trocknendem Gut gemäß 2 oder 4 betrieben,
ist der Abstandshalter 8 aufgrund seiner Ausgestaltung
platzsparend in zusammengerolltem Zustand verstaubar.
Bei
einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung gemäß 4 ist
es vorgesehen, dass die Halteeinheit 10 in die Gelenkeinrichtungen 13 jeweils
in Form einer Rasterung integriert ist, die die Segmente jeweils
in einem von einer Bedienperson eingestellten Winkel zueinander
halten. Soll der Winkel zwischen den einzelnen Segmenten verändert werden,
müssen
die Segmente durch das Aufbringen einer Verstellkraft aus einer
Raststellung der Rasterung in eine dem gewünschten Winkel entsprechende
Raststellung der Rasterung verstellt werden, wobei die Rasterung
mit beliebig vielen Raststellungen ausgeführt sein kann.
Darüber hinaus
liegt es selbstverständlich
im Ermessen des Fachmannes, den Abstandshalter 8 der Einrichtung 7 gemäß 4 mit
einer der vorbeschriebenen Ausführungen
der Halteeinheit auszubilden.
Die
Abstandshalter 8 der Einrichtungen 7 gemäß 2 und 4 weisen
vorzugsweise jeweils eine Länge
von ca. 1,20 m und eine Tiefe von ca. 0,3 m auf, womit vorteilhafterweise
mit dem Abstandshalter 8 auch das geschützte Trocknen einer Anzugshose
in platzsparender und zusammengerollter Position durchführbar ist.