DE20321073U1 - Vorrichtung zur Aufnahme von Substraten - Google Patents
Vorrichtung zur Aufnahme von Substraten Download PDFInfo
- Publication number
- DE20321073U1 DE20321073U1 DE20321073U DE20321073U DE20321073U1 DE 20321073 U1 DE20321073 U1 DE 20321073U1 DE 20321073 U DE20321073 U DE 20321073U DE 20321073 U DE20321073 U DE 20321073U DE 20321073 U1 DE20321073 U1 DE 20321073U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carrier
- walls
- substrates
- counter
- carrier element
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- H10P72/13—
-
- H10P72/17—
Landscapes
- Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)
Abstract
Vorrichtung
zur Aufnahme von Substraten (S), insbesondere Wafern oder Siliziumsubstraten
zur Herstellung photovoltaischer Elemente, mit zwei einander gegenüberliegenden
Wänden
(1),
wobei mindestens zwei die Wände (1) verbindende stabartige Trägerelemente (2, 3) vorgesehen sind,
wobei die Trägerelemente (2, 3) zum Halten darauf abgestützter Substrate (S) in einer vertikalen, parallel zu den Wänden (1) orientierten Stellung mit Haltemitteln (5) versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens ein, die beiden Wände (1) verbindendes stabartiges Trägergegenelement (4) vorgesehen ist, welches bezüglich der Trägerelemente (2, 3) so angeordnet ist,
dass damit eine Vertikalbewegung der Substrate (S) relativ zu den Wänden (1) begrenzt und ein Be- oder Entladen der Substrate (S) schräg bezüglich der Vertikalrichtung (V) ermöglicht wird.
wobei mindestens zwei die Wände (1) verbindende stabartige Trägerelemente (2, 3) vorgesehen sind,
wobei die Trägerelemente (2, 3) zum Halten darauf abgestützter Substrate (S) in einer vertikalen, parallel zu den Wänden (1) orientierten Stellung mit Haltemitteln (5) versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens ein, die beiden Wände (1) verbindendes stabartiges Trägergegenelement (4) vorgesehen ist, welches bezüglich der Trägerelemente (2, 3) so angeordnet ist,
dass damit eine Vertikalbewegung der Substrate (S) relativ zu den Wänden (1) begrenzt und ein Be- oder Entladen der Substrate (S) schräg bezüglich der Vertikalrichtung (V) ermöglicht wird.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme von Substraten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Eine derartige Vorrichtung dient zum senkrechten bzw. vertikalen Einstellen einer Vielzahl von Substraten, wie Wafern oder Substraten zur Herstellung photovoltaischer Elemente. Die Vorrichtung wird mit den darin aufgenommenen Substraten zum Ätzen, Reinigen oder zum Trocknen in Behandlungsbäder getaucht und anschließend daraus wieder herausgehoben.
- Nach dem Stand der Technik bestehen solche Vorrichtungen, die auch als Horden oder Carrier bezeichnet werden, üblicherweise aus vier umlaufenden Wänden. An der Innenseite der einander gegenüberliegenden Längswände befinden sich vertikal verlaufende Schlitze, in welche die Substrate randlich eingesteckt werden. Die Längswände können im Bereich ihrer Unterkanten nach innen hin umgebogen sein, damit die Substrate nach unten nicht herausfallen. Eine derartige Vorrichtung ist z. B. aus der
US 5,299,901 bekannt. Ähnliche Vorrichtungen sind in derEP 0 385 536 , derUS 4,963,069 sowie derUS 4,722,752 beschrieben. - Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist z. B. aus der
DE 42 23 326 B1 sowie derDE 44 28 169 C2 bekannt. Dabei werden die Substrate auf mehreren stabartigen Trägerelementen abgestützt, welche zwei aneinander gegenüberliegende Wände miteinander verbinden. Längswände mit darin vorgesehenen Schlitzen weisen diese Vorrichtungen nicht auf. - In der Praxis kommt es mitunter vor, dass in einem Ätzbad beim Ätzvorgang gebildeter Wasserstoff in Form von Blasen an der Oberfläche der Substrate anhaftet. Die Substrate können infolgedessen aus der Vorrichtung herausgehoben werden und im Ätzbad aufschwimmen. Das Entfernen solcher aufschwimmender Substrate erfordert einen zusätzlichen Aufwand. Es kann dabei zu unerwünschten Kontaminationen der Behandlungsflüssigkeiten kommen.
- Aus der
DE 43 00 205 A1 ist eine Kassette zur Aufnahme von Substraten bekannt. Die Kassette weist einen Einsatz auf, in dem die Substrate auf zwei Trägerelementen abgestützt sind. Zur Arretierung der Substrate ist ein Trägergegenelement vorgesehen. Mit der vorgeschlagenen Kassette wird ein Aufschwimmen der Substrate im Ätzbad verhindert. Das Be- oder Entladen der Substrate ist allerdings zeitaufwändig. Es muss zunächst der Einsatz aus der Kassette gehoben und anschließend das Trägergegenelement entfernt werden. - Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile nach dem Stand der Technik zu beseitigen. Es soll insbesondere eine Vorrichtung angegeben werden, mit der ein Aufschwimmen von Substraten verhindert werden kann und die möglichst einfach handhabbar ist.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 25.
- Nach Maßgabe der Erfindung ist vorgesehen, dass mindestens ein die beiden Wände verbindendes Trägergegenelement vorgesehen ist, welches bezüglich der Trägerelemente so angeordnet ist, dass damit eine Vertikalbewegung der Substrate relativ zu den Wänden begrenzt und ein Be- oder Entladen der Substrate schräg bezüglich der Vertikalrichtung ermöglicht wird.
- Damit wird auf einfache Weise erreicht, dass die Substrate im Behandlungsbad nicht aus der Vorrichtung gehoben werden. Eine zur Flüssigkeitsoberfläche gerichtete Vertikalbewegung der Substrate wird durch das Trägergegenelement begrenzt. D.h. ein Abheben der Substrate von den Trägerelementen ist nur so weit möglich, dass sie noch sicher in den Haltemitteln gehalten und ein Entweichen aus der Vorrichtung unmöglich ist. Die Vorrichtung ist üblicherweise so ausgeführt, dass die Substrate im untergetauchten Zustand um wenige Millimeter von den Trägerelementen abheben können. Auch bei einer schräg nach oben zur Flüssigkeitsoberfläche gerichteten Bewegung der Substrate im Behandlungsbad können diese aus der Vorrichtung nicht entweichen, weil sie in diesem Fall an der Wand des Behandlungsbeckens anstoßen würden. Dagegen können die Substrate bei aus dem Behandlungsbad herausgehobener Vorrichtung schräg be- oder entladen werden. Es ist insbesondere nicht erforderlich, zum Be- oder Entladen das Trägergegenelement von der Vorrichtung zu entfernen.
- Unter einem "stabartigen Trägerelement" wird allgemein ein langgestrecktes Trägerelement verstanden. Der Querschnitt eines solchen Trägerelements kann rund, rechteckig, polygonal oder auch andere Formen annehmen. Wesentlich für die Ausgestaltung der Trägerelemente ist, dass beim Herausheben der Vorrichtung aus dem Behandlungsbad daran haftende Behandlungsflüssigkeit vollständig und ungehindert abfließt.
- Das Trägergegenelement kann an den Wänden, vorzugsweise lösbar, befestigt sein. Bei einer lösbaren Befestigung des Trägergegenelements kann das Trägergegenelement nach dem Heraus heben der Vorrichtung aus dem Behandlungsbad entfernt und nachfolgend können die Substrate auch in vertikaler Richtung be- oder entladen werden. Eine lösbare Befestigung kann beispielsweise mittels einer geeigneten Rastvorrichtung realisiert werden, die so ausgebildet ist, dass das Trägergegenelement mit einem Roboter gelöst und nachfolgend wieder befestigt werden kann. Die vorgeschlagene Vorrichtung ist besonders universell.
- Nach einer Ausgestaltung weist zumindest eines der Trägerelemente als Haltemittel schlitzartige Ausnehmungen oder Zähne auf. Das Trägerelement kann z. B. ein zylindrischer Stab sein, der als Haltemittel nebeneinander liegende Einschnitte aufweist. Es kann aber auch sein, dass auf dem Stab sägezahnartig Zähne nebeneinander vorgesehen sind.
- Die Zähne sind zweckmäßigerweise so auf dem Trägerelement angebracht, dass ein Zahngrund der Zähne auf einer oberen Scheitellinie des Trägerelements liegt. Dadurch wird sichergestellt, dass bei einem Herausheben eines mit solchen Zähnen versehenen Trägerelements die Behandlungsflüssigkeit vollständig davon abfließt.
- In ähnlicher Weise kann auch das Trägergegenelement in Richtung des Trägerelements weisende als schlitzartige Ausnehmungen oder Zähne ausgebildete Haltemittel aufweisen. Die Zähne sind auf dem Trägergegenelement zweckmäßigerweise so angebracht, dass ein Zahngrund der Zähne auf der unteren Scheitellinie des Trägergegenelements liegt. Diese Maßnahme gewährleistet ebenfalls ein vollständiges sicheres Ablaufen von Behandlungsflüssigkeit beim Herausheben des Trägergegenelements aus dem Behandlungsbad.
- Nach einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist das Trägergegenelement bezüglich des Trägerelements so angeordnet oder ausgebildet, dass die Substrate bei einer Bewegung in die Vertikalrichtung stets in den Haltemitteln gehalten werden. In diesem Fall wird in der Behandlungsflüssigkeit nicht nur ein unerwünschtes Herausheben der Substrate aus der Vorrichtung vermieden, sondern es wird auch sichergestellt, dass die Substrate voneinander beabstandet parallel in der Vorrichtung gehalten werden. Eine Vertikalbewegung der Substrate in einem vorgegebenen begrenzten Maß innerhalb der Halteelemente ermöglicht während des Ätzens auch einen Flüssigkeitsaustausch und damit einen Ätzabtrag im Bereich der Auflagepunkte der Substrate und damit also ein vollflächiges Ätzen der Substrate. Abgesehen davon ermöglicht ein geringfügiges Abheben der Substrate in Vertikalrichtung ein vollständiges Trocknen der Substrate. Mittels einer geeigneten Vorrichtung können dazu die Substrate langsam aus dem Behandlungsbad herausgehoben werden. Während des Durchtritts der Substrate durch die Oberfläche der Behandlungsflüssigkeit können diese von den Trägerelementen kurzzeitig abgehoben und nach dem Durchtritt der Trägerelemente durch die Behandlungsflüssigkeit wieder auf diese aufgesetzt werden.
- Zweckmäßigerweise weist das Trägerelement einen im Wesentlichen vertikal nach unten sich erstreckenden Ablaufsteg auf. In ähnlicher Weise kann das Trägergegenelement einen im Wesentlichen vertikal nach oben sich erstreckenden weiteren Ablaufsteg aufweisen. Eine Breite des Ablaufstegs und/oder des weiteren Ablaufstegs kann zur Mitte des Trägerelements bzw. des Trägergegenelements hin zunehmen. Das Vorsehen eines derartigen Ablaufstegs und weiteren Ablaufstegs trägt dazu bei, dass beim Herausheben des Trägerelements bzw. des Trägergegenelements aus der Behandlungsflüssigkeit diese vollständig vom Trägerelement bzw. Trägergegenelement abläuft. Es ist sichergestellt, dass das Trägerelement bzw. das Trägergegenelement vollständig trocken aus der Behandlungsflüssigkeit herausgehoben werden können.
- Die Kanten der Wände können abgeschrägt sein. Des Weiteren ist es zweckmäßig, dass die Unterkanten der Wände beiderseits einer mittig angeordneten U-förmigen ersten Ausnehmung schräg abfallen. Die U-förmige erste Ausnehmung dient als Zentriermittel zum Einsetzen der Vorrichtung in eine korrespondierende Haltevorrichtung im Bewegungsbecken. Die vorgeschlagene Ausbildung der Kanten sowie der Unterkanten trägt dazu bei, dass die Behandlungsflüssigkeit vollständig von den Wänden beim Herausheben der Vorrichtung abläuft.
- Nach einer weiteren Ausgestaltung weisen die Seitenkanten der Wände in einem oberen Abschnitt in einander gegenüberliegender Anordnung zweite Ausnehmungen zum Eingriff einer Greifvorrichtung auf. Des Weiteren kann eine Oberkante der Wände eine dritte Ausnehmung zum Eingreifen einer Be- bzw. Entladevorrichtung für Substrate aufweist. Die dritte Ausnehmung wird zweckmäßigerweise durch wenigstens zwei schräg zu den Seitenkanten verlaufende Ausnehmungskanten begrenzt.
- Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass ein wesentlicher Abschnitt der Seitenkanten der Wände vertikal verläuft. Die vertikale Ausrichtung der Seitenkanten entspricht der vertikalen Bewegungsrichtung der Vorrichtung im Bewegungsbad. Durch die vertikale Ausbildung der Seitenkanten ist ein problemloses Ablaufen daran anhaftender Behandlungsflüssigkeit beim Herausheben der Vorrichtung, aus der Behandlungsflüssigkeit gewährleistet.
- Nach einer weiteren Ausgestaltung sind das Trägerelement und/oder das Trägergegenelement aus einer, vorzugsweise mit einem ersten Kunststoff ummantelten, Versteifungsstruktur gebildet. Die Versteifungsstruktur kann aus Metall, Glas, Keramik oder einem, vorzugsweise mit Fasern verstärkten, zweiten Kunststoff hergestellt sein. Die Versteifungsstruktur kann beispielsweise aus einer Siliziumkarbid-Keramik oder aus Quarzglas hergestellt sein. Die Wände können ebenfalls aus dem ersten Kunststoff hergestellt sein. Dabei handelt es sich vorzugsweise um einen gegen Säuren und Basen resistenten Kunststoff, der aus der folgenden Gruppe ausgewählt sein kann: PFA (Perfluor-Alkoxy-Polymer), PTFE (Polyvinyldienedifluorid), PVDF (Polytetrafluorethylen), PP (Polypropylen).
- Auch der erste Kunststoff kann mit Fasern verstärkt sein. Als Fasern eignen sich insbesondere aus Kohle oder Glas hergestellte Fasern.
- Nach einer besonderen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass vier Trägerelemente die Wände verbinden. Die Trägerelemente sind üblicherweise parallel angeordnet. Deren Haltemittel weisen etwa in Richtung einer parallel zu den Trägerelementen verlaufenden gedachten zentralen Achse der Vorrichtung. Es können zwei untere Trägerelemente in der Nähe einer Unterkante der Wände und zwei obere Trägerelemente in der Nähe eines unteren Abschnitts der Seitenkanten der Wände angebracht sein.
- Das Trägergegenelement kann in der Nähe einer Oberkante der Seitenwände angebracht sein. Das Trägergegenelement ist zweckmäßigerweise bezüglich einer die Anordnung oder die Ausbildung des/der Trägerelement/Trägerelemente betreffenden und parallel zu dieser/diesen verlaufenden Symmetrieebene versetzt angeordnet. Durch diese besondere Anordnung wird eine Vertikalbewegung der Substrate im Behandlungsbad unterbunden. Gleichzeitig wird ein schräges Be- oder Entladen der Substrate außerhalb des Behandlungsbads gewährleistet. Das mindestens eine Trägergegenelement kann fest mit den Wänden verbunden sein. Es kann aber auch lösbar an den Wänden z. B. mittels einer Schraub-, Klemm- oder Rastverbindung befestigt sein.
- Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Hier zeigen
-
1 eine Ansicht auf die Längsseite einer Vorrichtung, -
2 die Ansicht A gemäß1 , -
3 die Ansicht B gemäß1 und -
4 eine schematische Querschnittsansicht eines Trägerelements bzw. eines Trägergegenelements. - In den Figuren ist eine Vorrichtung zur Aufnahme von Substraten und dgl. in verschiedenen Ansichten gezeigt. Zwei Wände
1 sind unlösbar verbunden mit zwei unteren Trägerelementen2 , zwei oberen Trägerelementen3 sowie einem Trägergegenelement4 . Die unteren2 und/oder oberen Trägerelemente3 sind bezüglich einer Symmetrieebene E symmetrisch angeordnet. Das Trägergegenelement4 ist bezüglich der Symmetrieebene E versetzt angeordnet. Es ist hier ebenfalls unlösbar mit den Wänden1 verbunden. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass das Trägergegenelement4 lösbar mit den Wänden1 verbunden ist. Dazu kann das Trägergegenelement4 beispielsweise mit herkömmlichen Rastverbindungen an den Wänden1 befestigt werden. - Wie insbesondere aus den
2 und3 ersichtlich ist, sind die Wände1 spiegelbildlich ausgebildet. Ein in der Vorrichtung aufgenommenes Substrat ist mit S bezeichnet. Das Substrat S ist abgestützt auf den unteren2 und den oberen Trägerelementen3 . Eine Bewegung des Substrats S in eine mit V bezeichnete Vertikalrichtung wird durch das Trägergegenelement4 begrenzt. Dagegen ist ein Be- bzw. Entladen der Vorrichtung in einer mit SR bezeichneten Schrägrichtung möglich. - Sofern das Trägergegenelement
4 lösbar an den Wänden1 angebracht ist, ist es auch möglich, nach einem Entfernen des Trägergegenelements4 die Substrate S in Vertikalrichtung zu be- und entladen. - Auf den Trägerelementen
2 ,3 sind als Haltemittel Zähne5 vorgesehen. Die Zähne5 sind hier vertikal nach oben angeordnet. Es ist aber auch möglich, dass die Zähne5 in Richtung in einer mit ZA bezeichneten Zentralachse weisen. Die an den Trägergegenelementen4 vorgesehenen Zähne5 weisen vertikal nach unten. Auch hier ist es möglich, dass die Zähne5 in Richtung der Zentralachse ZA weisen. Ein durch zwei nebeneinander liegende Zähne5 gebildeter Schlitz verjüngt sich in Richtung des Trägerelements2 ,3 bzw. des Trägerelements4 . - Die an den Wänden
1 befindlichen umlaufenden Kanten sind mit Abschrägungen6 versehen. - Die Trägerelemente
2 ,3 weisen jeweils vertikal nach unten sich erstreckende Ablaufstege7a , das Trägergegenelement4 einen sich vertikal nach oben erstreckenden weiteren Ablaufsteg7b auf. Eine Breite bzw. Höhe der Ablaufstege7a ,7b Unterkanten8 der Wände1 weisen mittig eine U-förmige erste Ausnehmung9 auf. Die Unterkanten8 fallen beiderseits der U-förmigen ersten Ausnehmung9 nach außen hin ab. - Seitenkanten
10 verlaufen im Wesentlichen vertikal, d.h. parallel zur Vertikalrichtung V. Sie weisen in einem oberen Abschnitt zweite Ausnehmungen11 zum Eingriff einer (hier nicht gezeigten) Greifeinrichtung zum Greifen der Vorrichtung auf. - An einer Oberkante
12 der Wände1 ist außerdem eine dritte Ausnehmung13 . Die dritte Ausnehmung13 ermöglicht das Eingreifen eines Greifarms zum Be- und Entladen der Vorrichtung mit Substraten S. Mindestens zwei der die dritte Ausnehmung begrenzenden Ausnehmungskanten14a ,14b verlaufen schräg zu den Seitenkanten10 . Die so gebildete schräge dritte Ausnehmung13 ermöglicht ein Be- und Entladen der Vorrichtung mit Substraten S in der Schrägrichtung SR. - In
4 ist ein Querschnitt durch ein unteres Trägerelement2 gezeigt. Das untere Trägerelement2 ist gebildet aus einer zentralen Versteifungsstruktur15 , die zweckmäßigerweise aus einem mit Kohlefaser verstärkten zweiten Kunststoff hergestellt ist. Selbstverständlich kann die Versteifungsstruktur auch aus anderen Materialien hergestellt sein, wobei nichtmetallische Materialien bevorzugt sind. Die Versteifungsstruktur15 weist eine aus einem ersten Kunststoff hergestellte Ummantelung16 auf. Der erste Kunststoff ist zweckmäßigerweise resistent gegen Säuren und Basen. Es kann sich dabei beispielsweise handeln um PFA (Perfluor-Alkoxy.-Polymer), PTFE (Polyvinyldienedifluorid), PVDF (Polytetrafluorethylen), PP (Polypropylen). - Die Zähne
5 und die Ablaufstege7a ,7b sind zweckmäßigerweise in einstückiger Ausbildung mit der Ummantelung16 hergestellt. Mit17 ist ein oberer Scheitelpunkt des hier zylindrisch ausgebildeten unteren Trägerelements2 bezeichnet. Ein Zahngrund18 ist im Querschnitt die hier kreissegmentförmige ausgebildete Kontaktlinie zwischen dem Zahn5 und dem unteren Trägerelement2 . Damit stets ein vollständiger Ablauf von Reinigungsflüssigkeit gewährleistet ist, sind die Zähne5 so anzuordnen, dass der obere Scheitelpunkt17 Bestandteil des Zahngrunds18 ist. - Die gezeigte Anordnungen der Zähne
5 gilt in gleicher Weise für die oberen Trägerelemente3 . Sie gilt in analoger Weise für das Trägergegenelement4 , wobei hier bezüglich der Anordnung der Zähne5 auf einem unteren Scheitelpunkt abzustellen ist, der in4 mit dem Bezugszeichen19 angedeutet ist. - Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es selbstverständlich möglich, die Anzahl und Ausbildung der Trägerelemente
2 ,3 sowie des Trägergegenelements4 zu ändern, insbesondere an die Geometrie des jeweils zu transportierenden Substrats S anzupassen. So ist es beispielsweise auch möglich, statt der im vorliegenden Ausführungsbeispiel beschriebenen vier Trägerelemente nur zwei oder ein Trägerelement/e zu verwenden. - Mit der vorliegenden Erfindung wird auf einfache Weise eine unerwünschte Vertikalbewegung von Substraten S in einem Behandlungsbad unterbunden. Gleichzeitig ist ein einfaches Be- und Entladen der Vorrichtung möglich, ohne dass dazu ein Niederhalteelement, wie das Trägergegenelement
4 , von der Vorrichtung entfernt werden muss. -
- 1
- Wand
- 2
- unteres Trägerelement
- 3
- oberes Trägerelement
- 4
- Trägergegenelement
- 5
- Zahn
- 6
- Abschrägung
- 7a,b
- Ablaufsteg
- 8
- Unterkante
- 9
- erste Ausnehmung
- 10
- Seitenkante
- 11
- zweite Ausnehmung
- 12
- Oberkante
- 13
- dritte Ausnehmung
- 14a,b
- Ausnehmungskanten
- 15
- Versteifungsstruktur
- 16
- Ummantelung
- 17
- oberer Scheitelpunkt
- 18
- Zahngrund
- 19
- unterer Scheitelpunkt
- V
- Vertikalrichtung
- SR
- Schrägrichtung
- S
- Substrat
- E
- Symmetrieebene
- ZA
- Zentralachse
Claims (25)
- Vorrichtung zur Aufnahme von Substraten (S), insbesondere Wafern oder Siliziumsubstraten zur Herstellung photovoltaischer Elemente, mit zwei einander gegenüberliegenden Wänden (
1 ), wobei mindestens zwei die Wände (1 ) verbindende stabartige Trägerelemente (2 ,3 ) vorgesehen sind, wobei die Trägerelemente (2 ,3 ) zum Halten darauf abgestützter Substrate (S) in einer vertikalen, parallel zu den Wänden (1 ) orientierten Stellung mit Haltemitteln (5 ) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein, die beiden Wände (1 ) verbindendes stabartiges Trägergegenelement (4 ) vorgesehen ist, welches bezüglich der Trägerelemente (2 ,3 ) so angeordnet ist, dass damit eine Vertikalbewegung der Substrate (S) relativ zu den Wänden (1 ) begrenzt und ein Be- oder Entladen der Substrate (S) schräg bezüglich der Vertikalrichtung (V) ermöglicht wird. - Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Trägergegenelement (
4 ) an den Wänden (1 ), vorzugsweise lösbar, befestigt ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Substrate (S) bei entferntem Trägergegenelement (
4 ) außerdem in Vertikalrichtung (V) be- oder entladbar sind. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest eines der Trägerelemente (
2 ,3 ) als Haltemittel schlitzartige Ausnehmungen oder Zähne (5 ) aufweist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zähne (
5 ) so auf dem Trägerelement (2 ,3 ) angebracht sind, dass ein Zahngrund (18 ) der Zähne (5 ) auf der oberen Scheitellinie (17 ) des Trägerelements (2 ,3 ) liegt. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägergegenelement (
4 ) in Richtung des Trägerelements (2 ,3 ) weisende als schlitzartige Ausnehmungen oder Zähne (5 ) ausgebildete Haltemittel aufweist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zähne (
5 ) so auf dem Trägergegenelement (4 ) angebracht sind, dass ein Zahngrund (18 ) der Zähne (5 ) auf der unteren Scheitellinie (19 ) des Trägergegenelements (4 ) liegt.' - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägergegenelement (
4 ) bezüglich des Trägerelements (2 ,3 ) so angeordnet oder ausgebildet ist, dass die Substrate (S) bei einer Bewegung in die Vertikalrichtung (V) stets in den Haltemitteln (5 ) gehalten werden. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägerelement (
2 ,3 ) einen im Wesentlichen vertikal nach unten sich erstreckenden Ablaufsteg (7a ) aufweist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägergegenelement (
4 ) einen im Wesentlichen vertikal nach oben sich erstreckenden weiteren Ablaufsteg (7b ) aufweist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Breite des Ablaufstegs (
7a ) und/oder des weiteren Ablaufstegs (7b ) zur Mitte des Trägerelements (2 ,3 ) bzw. des Trägergegenelements (4 ) hin zunimmt. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kanten (
8 ,10 ,12 ) der Wände (1 ) abgeschrägt sind. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Unterkanten (
8 ) der Wände (1 ) beiderseits einer mittig angeordneten U-förmigen ersten Ausnehmung (9 ) schräg abfallen. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Seitenkanten (
10 ) in einem oberen Abschnitt in einander gegenüberliegenden Anordnung zweite Ausnehmungen (11 ) zum Eingriff einer Greifvorrichtung aufweisen. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Oberkante (
12 ) der Wände (1 ) eine dritte Ausnehmung (13 ) zum Eingreifen einer Be- bzw. Entladeeinrichtung für Substrate (S) aufweist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die dritte Ausnehmung (
13 ) durch wenigstens zwei schräg zu den Seitenkanten (10 ) verlaufenden Ausnehmungskanten (14a ,14b ) begrenzt ist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägerelement (
2 ,3 ) und/oder das Trägergegenelement (4 ) aus einer, vorzugsweise mit einem ersten Kunststoff ummantelten, Versteifungsstruktur (15 ) gebildet sind. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Versteifungsstruktur (
15 ) aus Metall, Glas, Keramik oder einem, vorzugsweise mit Fasern verstärkten, zweiten Kunststoff hergestellt ist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Wände (
1 ) aus dem ersten Kunststoff hergestellt sind. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Kunststoff ein gegen Säuren und Basen resistenter Kunststoff ist, der vorzugsweise aus der folgenden Gruppe ausgewählt ist: PFA, PTFE, PVDF.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Kunststoff mit Fasern verstärkt ist.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei vier Trägerelemente (
2 ,3 ) die Wände (1 ) verbinden. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwei untere Trägerelemente (
2 ) in der Nähe einer Unterkante (8 ) der Wände (1 ) und zwei obere Trägerelemente (3 ) in der Nähe eines unteren Abschnitts der Seitenkanten (10 ) der Wände (1 ) angebracht sind. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägergegenelement (
4 ) in der Nähe einer Oberkante (12 ) der Wände (1 ) angebracht ist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägergegenelement (
4 ) bezüglich einer die Anord nung oder Ausbildung des/der Trägerelements/Trägerelemente (2 ,3 ) betreffenden und parallel zu dieser/diesen verlaufenden Symmetrieebene (E) versetzt angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20321073U DE20321073U1 (de) | 1987-06-19 | 2003-03-31 | Vorrichtung zur Aufnahme von Substraten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873720395 DE3720395A1 (de) | 1986-06-20 | 1987-06-19 | Schaltkreis zur erfassung von standardisierten und nichtstandardisierten fernsehsignalen |
| DE20321073U DE20321073U1 (de) | 1987-06-19 | 2003-03-31 | Vorrichtung zur Aufnahme von Substraten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20321073U1 true DE20321073U1 (de) | 2006-03-09 |
Family
ID=36089244
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20321073U Expired - Lifetime DE20321073U1 (de) | 1987-06-19 | 2003-03-31 | Vorrichtung zur Aufnahme von Substraten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20321073U1 (de) |
-
2003
- 2003-03-31 DE DE20321073U patent/DE20321073U1/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1493176B1 (de) | Vorrichtung zur aufnahme von substraten | |
| DE19549488C2 (de) | Anlage zur chemischen Naßbehandlung | |
| DE69128567T2 (de) | Kassette für eine einzelne Reihe von Reagenzröhrchen oder dergleichen | |
| EP0343261A1 (de) | Dissolutionstestgerät | |
| EP0894337B1 (de) | Anlage zur nassbehandlung von substraten | |
| DE2553819A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum abschaeumen von fluessigkeiten, vorwiegend geschmolzenen metallen, wie loetmitteln | |
| EP3053636A1 (de) | Förderband-filtereinrichtung | |
| DE19546990C2 (de) | Anlage zur chemischen Naßbehandlung | |
| EP0497104A1 (de) | Magazin zur Halterung von scheibenförmigen Werkstücken, insbesondere Halbleiterscheiben, bei der nasschemischen Oberflächenbehandlung in Flüssigkeitsbädern | |
| DE20321073U1 (de) | Vorrichtung zur Aufnahme von Substraten | |
| DE4106733A1 (de) | Vorrichtung zum abblenden von feldlinien in einer galvanikanlage (iii) | |
| EP2036624A2 (de) | Handhabungsvorrichtung zur Handhabung von Werkstückträgern | |
| DE69811355T2 (de) | Waferreinigungsvorrichtung mit einem reinigungstank und einem einsatz | |
| DE10215284B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Substraten | |
| DE102008004548A1 (de) | Waferstapelreinigung | |
| DE10215044A1 (de) | Verfahren zum Ätzen und Trocknen von Substraten | |
| DE4005542A1 (de) | Tragrahmen fuer einen traeger zur aufnahme von halbleiter-wafer | |
| DE202012103633U1 (de) | Vorrichtung zum nasschemischen Behandeln flacher Substrate | |
| WO1996005611A1 (de) | Träger für substrate | |
| DE102021110026B4 (de) | Vorrichtung zum Behandeln von Gegenständen mit einer Behandlungsflüssigkeit | |
| DE3612375C2 (de) | ||
| DE60113827T2 (de) | Geschirrkorb mit klappbaren glasshaltern | |
| DE10135574B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Fertigung von Schichtstrukturen auf Substraten mittels Flüssigphasenepitaxie | |
| AT409368B (de) | Vorrichtung zum anschliessen eines in ein tauchbad einsetzbaren werkstückes an ein hebezeug | |
| DE202024100211U1 (de) | Rühraufsatz für eine Küchenmaschine mit Streiflippe und Steckschuh für einen solchen Rühraufsatz |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20060413 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060613 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20090508 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20110301 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |