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DE20321576U1 - Schnittstelle einer Vielfunktion-Speicherkarte - Google Patents

Schnittstelle einer Vielfunktion-Speicherkarte Download PDF

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DE20321576U1
DE20321576U1 DE20321576U DE20321576U DE20321576U1 DE 20321576 U1 DE20321576 U1 DE 20321576U1 DE 20321576 U DE20321576 U DE 20321576U DE 20321576 U DE20321576 U DE 20321576U DE 20321576 U1 DE20321576 U1 DE 20321576U1
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DE
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memory card
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communication
Prior art date
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DE20321576U
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Carry Computer Engineering Co Ltd
Original Assignee
Carry Computer Engineering Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F13/00Interconnection of, or transfer of information or other signals between, memories, input/output devices or central processing units
    • G06F13/38Information transfer, e.g. on bus
    • G06F13/42Bus transfer protocol, e.g. handshake; Synchronisation
    • G06F13/4282Bus transfer protocol, e.g. handshake; Synchronisation on a serial bus, e.g. I2C bus, SPI bus
    • G06F13/4291Bus transfer protocol, e.g. handshake; Synchronisation on a serial bus, e.g. I2C bus, SPI bus using a clocked protocol
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F13/00Interconnection of, or transfer of information or other signals between, memories, input/output devices or central processing units
    • G06F13/38Information transfer, e.g. on bus
    • G06F13/42Bus transfer protocol, e.g. handshake; Synchronisation
    • G06F13/4247Bus transfer protocol, e.g. handshake; Synchronisation on a daisy chain bus
    • G06F13/426Bus transfer protocol, e.g. handshake; Synchronisation on a daisy chain bus using an embedded synchronisation, e.g. Firewire bus, Fibre Channel bus, SSA bus

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Abstract

Schnittstelle mit Kommunikationsprotokoll einer Vielfunktion-Speicherkarte, das einen Halbduplex- und 4-Bit-Serienberieb verwendet, wobei beim CLK-Signal in jeder Taktperiode eine 4-Bit-Information D0, D1, D2 und D3 übertragen werden kann, wobei die Übertragungsinformation paketiert wird, wobei das Kommunikationsprotokoll den in der Speicherkarte imitierten Kommunikationsendpunkt als Quelle oder Senke der Informationsübertragung verwendet, und wobei das Datenpaket das Startbit, den Paketidentifizierer, den Kommunikationsendpunkt, die Datenlänge, die Payload-Daten, den Paketzustandsschlüssel, das Datenformat und das Endbit enthält.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Schnittstelle mit Kommunikationsporotokoll einer Speicherkarte, insbesondere ein Kommunikationsprotokoll, das die Schnittstelle einer Vielfunktion-Speicherkarte und die USB-Schnittstelle unterstützen kann, wodurch ein Schnittstellenkonverter überflüssig gemacht wird.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Die Speicherkarte verwendet einen beschreibbaren, nichtflüchtigen Chip als Speichermedium, in dem ein Mikroprozessor integriert ist, der die Lese- und Schreiboperation steuern kann und an die Schnittstelle der Speicherkarte zur Verbindung mit dem elektronischen Anwendungsgerät angeschlossenist, wodurch der Mikroprozessor auf Befehl des elektronischen Anwendungsgerätes die entsprechende Lese- und Schreiboperation ausführen kann.
  • Diese Speicherkarte weist die Vorteile eines kleinen Volumens und Gewichtes, einer hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit und einen niedrigen Stromverbrauch auf und findet eine breite Anwendung auf digitale Datenprodukte, um Digitaldaten zu speichern. Auf dem Market sind speicherkarten unterschiedlichen Typs zu finden, wie Compact-Flash-Speicherkarte (CF-Speicherkarte), Smart-Media-Speicherkarte (SM-Speicher karte), Multimedia-Speicherkarte (MMC-Speicherkarte), Memory-Stick-Speicherkarte (MS-Speicherkarte), Secure-Digital-Speicherkarte (SD-Speicherkarte) usw. Diese Speicherkarten unterscheiden sich in Abmessung, Mechanik, elektrischem Anschluß, Kommunikationsprotokoll, Befehlsschlüssel und Steuerablauf und haben eigene Vorteile und Nachteile. Die Speicherkarte wird breit auf tragbare Digitalgeräte angewendet, wie Mobiltelefon, Digitalkamera, MP3 Player und PDA. Um das Anwendungsgebiet der Speicherkarte zu vergrÖßern, treten auch Anwendungsgeräte mit der Schnittstelle der Speicherkarte auf, wie Modem mit CF-Schnittstelle, Netzkarte, Digitalkamera mit Memory-Stick-Schnittstelle, Blue-Tooth-Kommunikationskarte, lue-Tooth-Kommunikationskarte mit SD-Schnittstelle usw. Um sich von den Speicherkarten, die nur die Speicherfunktion haben, zu unterscheiden, werden diese Speicherkarten als Ein-Ausgabekarte bezeichnet.
  • Die obengenannten Speicherkarten weisen jedoch eigene Nachteile auf. Bei der Compact-Flash-Speicherkarte verwendet die Schnittstelle einen 50poligen Steckanschluß und einen parallelen 8- und 16-Bit-Datenbus, einen Adressenbus mit 26 Leitungen und mehrere Steuerleitungen für unterschiedlichen Zweck.
  • Die Compact-Flash-Speicherkarte ist durch die folgenden benachteiligt: 1. Der 50polige Steckanschluß hat einen grÖßeren Raumbedarf und erhöht die Herstellungskosten des Schnittstellenverbinders; 2. der Steckanschluß ist kraftaufwendig; 3. die Steckverbindung kann nicht gewährleistet werden; 4. wegen des Parallelbetriebes kann das Anwendungsgerät nicht direkt mit mehreren Speicherkarten verbunden werden; 5. ein Schreibschutz ist nicht vorgesehen.
  • Bei der Smart-Media-Speicherkarte hat die Schnittstelle einen Kontaktanschluß mit 22 Kontakten, die als Kontaktleisten ausgebildet sind. Zwei Federn sind erforderlich, um die Speicherkarte und den Schreibschutzaufkleber zu erfassen.
  • Die Smart-Media-Speicherkarte ist durch die folgenden benachteiligt: 1. Die Federn zur Erfassung der Speicherkarte und des Schreibschutzaufklebers nehmen einen Platz ein und erhöht die Kosten des Schnittstellenverbinders; 2. die Kontakte sind in zwei Reihen eingeordnet, wodurch beim Einsetzen und Herausziehen der Speicherkarte die erste Kontaktreihe der Speicherkarte zunächst mit der zweiten Kontaktreihe im Steckplatz in Kontakt tritt; 3. der VCC- und GND-Kontakt sind in der Mitte vorgesehen, was zu einem Kurzschluß führen kann; 4. der Schreibschutzaufkleber kann die Speicherdaten in der Speicherkarte nicht direkt schützen Und benötigt eine Erfassung des Schreibschutzzustandes durch das Anwendungsgerät; 5. eine reelle Adressierung wird verwendet, wodurch eine Unterstützung für die logische Adressierung unmöglich ist; 6. wegen der reellen Adressierung muß das Format des Chips modifiziert werden, wenn das Speichermedium erweitert wird.
  • Bei der Multimedia-Speicherkarte hat die Schnittstelle einen Kontaktanschluß mit 7 Kontakten, die als Kontaktleisten ausgebildet sind. Eine Feder ist erforderlich, um die Speicherkarte und den Schreibschutzaufkleber zu erfassen.
  • Die Multimedia-Speicherkarte ist durch die folgenden benachteiligt: 1. Ein Serienbetrieb wird verwendet, wobei in jeder Taktperiode nur ein Bit übertragen werden kann, so daß die Übertragungsgeschwindigkeit niedrig ist; 2. ein software-gesteuerter Schreibschutz wird verwendet, wodurch ein spezifisches Software erforderlich ist.
  • Bei der Secure-Digital-Speicherkarte hat die Schnittstelle einen Kontaktanschluß mit 9 Kontakten, die als Kontaktleisten ausgebildet sind. Zwei Federn sind erforderlich, um die Speicherkarte und den Schreibschutzschieber zu erfassen.
  • Die Secure-Digital-Speicherkarte ist durch die folgenden benachteiligt: 1. Der Schreibschutzschieber benötigt eine Erfassung des Schreibschutzzustandes durch das Anwendungsgerät.
  • Beider Memory-Stick-Speicherkarte hat die Schnittstelle einen Kontaktanschluß mit 10 Kontakten, die als Kontaktleisten ausgebildet sind. Die Schnittstelle kann selbst ein Speicherkartenerfassungssignal erzeugen. Die Speicherkarte ist mit einem Schreibschutzschalter versehen und hat die Schreibschutzfunktion.
  • Die Memory-Stick-Speicherkarte ist durch die folgenden benachteiligt: 1. Ein Serienbetrieb wird verwendet, wobei in jeder Taktperiode nur ein Bit übertragen werden kann, so daß die Übertragungsgeschwindigkeit niedrig ist; 2. eine reelle Adressierung wird verwendet, wodurch eine Unterstützung für die logische Adressierung unmöglich ist; 3. wegen der reellen Adressierung muß das Format des Chips modifiziert werden, wenn das Speichermedium erweitert wird.
  • Da die Speicherkarten eigene Vorteile und Nachteile aufweisen und der Personalcomputer nur über ein elektronisches Anwendungsgerät, das eine USB-, PCMCIA- oder IDE-Schnittstelle unterstützt, mit den Speicherkarten einen Datenaustausch vornehmen kann, hat der Erfinder die vorliegende Erfindung entwicklt.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kommunikationsprotokoll der Schnittstelle einer Vielfunktion-Speicherkarte zu schaffen, wobei der Anschlug der Schnittstelle 4polig und 8polig ist, wodurch die Vielfunktion-Speicherkarte die USB-Schnittstelle und die in der Erfindung definierte Schnittstelle unterstützen kann, so daß eine Anwendung auf Computer und unterschiedliche elektronische Anwendungsgeräte ermöglicht wird.
  • Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemäße Kommunikationsprotokoll der Schnittstelle einer Vielfunktion-Speicherkarte gelöst, das einen Halbduplex- und 4-Bit-Serienbetrieb verwendet. Beim CLK-Signal kann in jeder Taktperiode eine 4-Bit-Information D0, D1, D2 und D3 übertragen werden. Die Übertragungsinformation wird paketiert. Das Kommunikationsprotokoll verwendet den in der Speicherkarte imitierten Kommunikationsendpunkt als Quelle oder Senke der Informationsübertragung. Das Datenpaket enthält das Startbit, den Paketidentifizierer, den Kommunikationsendpunkt, die Datenlänge, die Payload-Daten, den Paketzustandsschlüssel, das Datenformat und das Endbit.
  • Die Erfindung betrifft ferner einen Steckanschluß der Schnittstelle der Vielfunktion-Speicherkarte, der 4polig und 8polig ist. Die 4polige Ausbildung ist für die USB-Schnittstelle und die 8polige Ausbildung ist für die SFMI-Schnittstelle ausgelegt. Vier von den acht Leitungen für SFMI-Schnittstelle sind mit den vier Leitungen für USB-Schnittstelle gemeinsam. Die anderen vier Leitungen für die SFMI-Schnittstelle sind neben den vier Leitungen für die USB-Schnittstelle angeordnet. Der Steckanschluß kann ein männlicher oder weiblicher Anschluß sein.
  • Die Erfindung betrifft ferner einen Formatierer, der anhand des Kommunikationsprotokolls der Schnittstelle der Vielfunktion-Speicherkarte die Daten aus dem Speicher in Form Von Datenpaket formatiert, wobei das Datenpaket das Startbit, den Paketidentifizierer, den Kommunikationsendpunkt, die Datenlänge, die Payload-Daten, den Paketzustandsschlüssel, das Datenformat und das Endbit enthält.
  • Die Erfindung betrifft ferner einen Formatumsetzer, der das USB-Datenpaket auf das Datenpaket umsetzt, das dem Kommunikationsprotokoll der Schnittstelle der Vielfunktion-Speicherkarte entspricht, wobei das Datenpaket das Startbit, den Paketidentifizierer, den Kommunikationsendpunkt, die Datenlänge, die Payload-Daten, den Paketzustandsschlüssel, das Datenformat und das Endbit enthält.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt einen Grundaufbau der erfindungsgemäßen Vielfunktion-Speicherkarte und des entsprechenden Kartenlese-/-schreibgerätes.
  • 2 zeigt die Definition und Funktion der Leitungen der erfindungsgemäßen SDM-Schnittstelle.
  • 3 zeigt einen Grundaufbau des Mikroprozessors der erfindungsgemäßen Vielfunktion-Speicherkarte.
  • 4A zeigt eine Blockschaltung der Erfassungsschaltung in Verbindung mit der SDM-Schnittstelle.
  • 4B zeigt eine Blockschaltung der Erfassungsschaltung in Verbindung mit der USB-Schnittstelle.
  • 5 zeigt den Inhalt des Paketidentifizierers.
  • 6 zeigt die Datenstruktur des Paketidentifizierers und ihre Beziehung mit dem Takt.
  • 7 zeigt die Datenstruktur des Kommunikationsendpunktes und ihre Beziehung mit dem Takt.
  • 8 zeigt die Datenstruktur der Datenlänge und ihre Beziehung mit dem Takt.
  • 9 zeigt die Datenstruktur der Datenfolge und ihre Beziehung mit dem Takt.
  • 10 zeigt die Datenstruktur des Fehlererfassungsschlüssels und ihre Beziehung mit dem Takt.
  • 11 zeigt die Datenstruktur des Paketzustandsschlüssels und ihre Beziehung mit dem Takt.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße Vielfunktion-Speicherkarte hat zwei Bauarten, wovon die Speicherkarte der ersten Bauart die Funktion zum Speichern von Digitaldaten und die Speicherkarte der zweiten Bauart die Funktion zum Ausführen von anderen Ein-Ausgabefunktionen aufweist. Bei den beiden Bauarten enthält die Speicherkarte je einen Mikroprozessor 220, wovon der Mikroprozesor 220 der Speicherkarte der ersten Bauart mit einer Schnittstelle für Flash-Speicher und der Mikroprozessor 220 der Speicherkarte der zweiten Bauart mit einer Schnittstelle zum Unterstützen des Ein-Ausgabe-Bausteins ausgestattet werden muß. Die Speicherkarte der ersten Bauart muß einen Flash-Speichermodul besitzen, um Digitaldaten zu speichern. Die Speicherkarte der zweiten Bauart muß einen Ein-Ausgabe-Baustein, um die Ein-Ausgabefunktion auszuführen.
  • Die erfindungsgemäße Vielfunktion-Speicherkarte 200 in 1 enthält einen Ein-Ausgabe-Baustein 210, einen Mikroprozesor 220 und eine Speicher 230, die auf einer Platine untergebracht sind. Auf der Platine ist weiterhin ein freiliegender Anschluß der Schnittstelle zur Verbindung mit dem elektronischen Anwendungsgerät 100 Vorgesehen. Diese Platine mit vollständiger elektrischer Funktion wird dann durch Spritzgießen von einem Gehäuse umschlossen, so daß eine Vielfunktion-Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte entsteht.
  • Das elektronische Anwendungsgerät 100, das mit der Vielfunktion-Speicherkarte verbunden ist, enthält ein Anwendungsprogramm 110, einen Formatumsetzer 120 und einen Ein-Ausgabe-Baustein 130.
  • Der Ein-Ausgabe-Baustein 210 der Speicherkarte dient zur Datenein-/-ausgabe. Die erfindungsgemäße Vielfunktion-Speicherkarte kann gleichzeitig die USB-Schnittstelle und die in der Erfindung definierte SFMI-Schnittstelle unterstützen. Der Anschluß der Schnittstelle ist 4polig und 8polig.
  • Der 4polige Anschluß ist für die USB-Schnittstelle ausgelegt und enthält eine VCC-Leitung, durch die das verbundene Gerät die Speicherkarte mit Gleichstrom versorgen kann, eine GND-Leitung für Erdung, eine D+-Leitung und eine D–-Leitung für Datenübertragung. Die Schnittstelle der erfindungsgemäßen Vielfunktion-Speicherkarte hat einen 8poligen Anschluß, der einen 4-Bit-Zweiweg-Befehl/Daten/Zustand-Bus (D0-D3), eine Taktsynkronleitung (CLK), eine Systemschnittstellen- und Speicherkartenerfassungsleitung (CD), eine Stromleitung (VCC) und eine Erdungsleitung (GND) enthält. Der Schreibschutz kann durch eine in der Vielfunktion-Speicherkarte integrierte Schreibschutzschalter eingeschaltet werden und über die Schnittstelle dem elektronischen Anwendungsgerät mitgeteilt werden. VCC ist eine Stromleitung, durch die die Speicherkarte mit Gleichstrom versorgen werden kann. GND ist eine Erdungsleitung für einen Erdungsschutz. CLK ist eine Leitung für taktsynchrones Signal und kann den Ein-Ausgabedaten einen Synchronisiertakt liefern, damit die Zeitfolge des Datensignals wieder hergestellt wird. BD_CD ist eine Leitung für Systemschnittstellen- und Speicherkartenerfassungssignal, die zur Erfassung dient, daß die Ein-Ausgabedaten ein USB- oder SFMI-Signal ist. D0 ist die Bit0-Leitung des Zweiweg-Befehl/ Daten/Zustand-Buses und die D–-Leitung im USB-Modulbetrieb. D1 ist die Bit1-Leitung des Zweiweg-Befehl/Daten/Zustand-Buses und die D+-Leitung im USB-Modulbetrieb. D2 ist die Bit2-Leitung des Zweiweg-Befehl/Daten/Zustand-Buses und existiert nicht im USB-Modulbetrieb. D3 ist die Bit3-Leitung des Zweiweg-Befehl/Daten/Zustand-Datenbuses und existiert nicht im USB-Modulbetrieb.
  • Die obige Beschreibung hat es zur Kenntnis gebracht, daß die erfindungsgemäße SFMI-Schnittstelle und die USB-Schnittstelle vier gemeinsame Leitungen benutzen: VCC, GND, D– (D0) und D+ (D1). Die erfindungsgemäße SFMI-Schnittstelle enthält noch vier weitere Leitungen, CLK, BD_CD, D2 und D3. Daher kann neben den vier Leitungen für USB-Schnittstelle die anderen vier Leitungen angeordnet sein, wodurch die erfindungsgemäße SFMI-Schnittstelle die Leitungen der USB-Schnittstelle benutzen kann.
  • Das andere Merkmal der Erfindung besteht in der D0- und D1-Leitung des 4-Bit-Zweiweg-Buses. Wenn das elektronische Anwendungsgerät 100 über die USB-Scgbuttstekke mit der Speicherkarte verbunden ist, kann eine Umsetzung auf den USB-Schnittstellenmodus durchgeführt werden, um die Kommunikation im USB-Modulbetrieb zu unterstützen. Zudem kann die Speicherkarte ohne das elektronische Anwendungsgerät 100 direkt für Personalcomputer oder Digitalgeräte mit USB-Schnittstelle verwendet werden.
  • Die Erfindung betrifft ferner einen Steckanschluß der Vielfunktion-Speicherkarte, der 4polig und 8polig ist. Die 4polige Ausbildung ist für die USB-Schnittstelle und die 8polige Ausbildung ist für die SFMI-Schnittstelle ausgelegt. Vier von den acht Leitungen für die SFMI-Schnittstelle sind mit den vier Leitungen für USB-Schnittstelle gemeinsam. Die anderen vier Leitungen für die SFMI-Schnittstelle sind neben den vier Leitungen für die USB-Schnittstelle angeordnet. Der Steckanschluß kann ein männlicher oder weiblicher Anschluß sein.
  • Wie aus 3 ersichtlich ist, enthält der Mikroprozessor 220 eine Ein-Ausgabesteuerung 221, eine Speichersteuerung 222, einen Formatierer 223 und einen Entformatierer 224. Die Ein-Ausgabesteuerung 221 dient zur Steuerung des Ein-Ausgabebausteins 210 der Speicherkarte und entscheidet, daß der Ein-Ausgabebaustein 210 mit dem Eingabemodus oder Ausgabemodus oder mit dem USB-Schnittstellenmodus oder SFMI-Schnittstellenmodus arbeitet. Die Speichersteuerung 222 dient zur Steuerung des Speichers 230. Der Formatierer 223 und der Entformatierer 224 dient zu einer Formatumsetzung zwischen dem USB- und SFMI-Schnittstellensignal, um sich dem Betriebsmodus des Ein-Ausgabebausteins der Speicherkarte anzupassen. Nachfolgend wird die Arbeitsweise des Formatierers 223 und des Entformatierers 224 beschrieben.
  • Systemschnittstellen- und Speicherkartenerfassungssignal: Das Systemschnittstellen- und Speicherkartenerfassungssignal wird in der Speicherkarte mit dem Ein-Ausgabesteuersignal und im elektronischen Anwendungsgerät 100 über einen Widerstand mit der Stromquelle verknüpft. Die USB-Schnittstellen ist nicht mit diesem Signal verbunden. Daher kann die Vielfunktion-Speicherkarte durch dieses Signal die Schnittstelle, die das elektronische Anwendungsgerät 100 verwendet, erfassen und das elektronische Anwendungsgerät 100 das Einsetzen der Vielfunktion-Speicherkarte erfassen.
  • Die Schnittstellenerfassungsschaltung des Ein-Ausgabenbausteins enthält eine Stromquelle 310, einen BD-Eingabeerfassungsanschluß 320, einen CD-Ausgabeerfassungsanschluß 330, eine erste Diode 360, eine zweite Diode 370, einen ersten Widerstand 340 und einen zweiten Widerstand 350.
  • Der Ein-Ausgabebaustein kann durch das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des Systemschnittstelen- und Speicherkartenerfassungssignals (BD_CD) eine USB- oder SFMI-Schnittstellen feststellen.
  • Wenn die Vielfunktion-Speicherkarte in das elektronische Anwendungsgerät 100 eingesetzt wird, das kontinuierlich bestromt wird, egal ob die Speicherkarte vorhanden ist, wird zunächst das CD-Signal im Hochimpedanzzust gehalten, damit die Erfassung des BD_CD-Signals nicht beeinflußt wird. Anschließend wird der Zustand des BD_CD-Signals geprüft. Wenn das BD_CD-Signal ein hohes Potential aufweist, bedeutet es, daß die Systemseite die Schnittstelle der Vielfunktion-Speicherkarte unterstützt, wodurch die Speicherkarte in den Schnittstellenmodus eintritt. Dabei hat das CD-Signal ein niedriges Potential, wodurch das elektronische Anwendungsgerät 100 mitgeteilt wird, daß die Speicherkarte bereits in seinem Steckplatz eingesetzt ist. Wenn das BD_CD-Signal ein niedriges Potential aufweist, bedeutet es, daß die Systemeite das BD_CD-Siganl nicht über den Widerstand mit der Stromquelle verbunden hat. D.h. die Systemseite unterstützt die USB-Schnittstelle. Daher tritt die Speicherkarte in den USB-Schnittstellenmodus ein.
  • In den Blockschaltungen gemäß 4A und 4B ist die VCC-Leitung mit der Stromquelle 310 verbunden. Das Systemschnittstellen- und Speicherkartenerfassungssignal BD_CD wird über die vorwärtsgeschaltete, erste Diode 360 mit dem BD-Eingabeerfassungsanschluß 320 und über die rückwärtsgeschaltete zweite Diode 370 mit dem CD-Ausgabeerfassungsanschluß 330 verbunden. Das Systemschnittstelen- und Speicherkartenerfassungssignal BD_CD ist weiterhin über den zweiten Widerstand 350 mit der GND-Leitung und über den ersten Widerstand 340 mit der VCC-Leitung verbunden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel hat der erste Widerstand einen Widerstandswert 10 K Ω und der zweite Widerstand einen Widerstandswert von 100 K Ω. Der Widerstandswert der Widerstände bleibt jedoch nicht darauf beschränkt. Der erste und zweite Widerstand können für BD_CD und VCC einen Spannungsanstieg bewirken.
  • Wenn die Vielfunktion-Speicherkarte mit der SFMI-Schnittstelle verbunden wird, wie in 4A dargestellt ist, werden die erste Diode 360 und somit der BD-Eingabeerfassungsanschluß 320 angeschaltet. Dadurch kann die SFMI-Schnittstelle erfaßt werden. Wenn das Systemschnittstellen- und Speicherkartenerfassungssignal BD_CD nicht vorliegt, wird die erste Diode 360 nicht angeschaltet. Dadurch kann die USB-Schnittstelle festgestellt werden.
  • Im Ausgabemodus wird die SFMI-Schnittstelle festgestellt, wenn die zweite Diode 370 angeschaltet wird. Umgekehrt wird die USB-Schnittstelle festgestellt.
  • Nachfolgend wird das Kommunikationsprotokoll der Vielfunktion-Speicherkarte beschrieben:
    Die Schnittstelle der Vielfunktion-Speicherkarte verwendet einen Halbduplex- und 4-Bit-Serienbetrieb. Beim CLK-Signal kann in jeder Taktperiode eine 4-Bit-Information übertragen werden. Die Informationsübertragungsweise wird von dem elektronischen Anwendungsgerät 100 gesteuert, der den Übertragungsbefehl gibt und die Datenlänge festlegt. Um die Verfügbarkeit der Schnittstelle zu erhöhen und das Systemdesign zu erleichtern, wird die Übertragungsinformation paketiert. Das Kommunikationsprotokoll verwendet den in der Speicherkarte imitierten Kommunikationsendpunkt als Quelle oder Senke der Informationsübertragung.
  • Die Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte dieser Schnittstelle muß mindestens einen Kommunikationsendpunkt unterstützen, der als Steuerendpunkt bezeichnet und die Adresse 0 hat. Das Kartenlese-/-schreibgerät kann durch diesen Steuerendpunkt Informationen über die Funktion der Speicherkarte und die Einstellung der anderen Kommunikationsendpunkt erhalten. Daher kann das Lese- und Schreibgerät die Funktion der Speicherkarte aktivieren und eine Informationsübertragung ausführen.
  • (1) Startbit/Endbit
  • Das elektronische Anwendungsgerät 100 und die Speicherkarte müssen beide bei der Informationsübertragung am Anfang des Datenpaketes ein Startbit für eine Taktperiode, bei dem D0-D3 alle 0 ist, und am Ende des Datenpaketes ein Endbit für zwei Taktperioden erzeugen, bei dem D0-D3 alle 1 ist.
  • (2) Paketidentifizierer (PID)
  • Wie aus 5 ersichtlich ist, fängt das Datenpaket mit dem Paketidentifizierer an. Je nach dem Paketidentifizierer ist die Anwendung des Datenpaketes unterschiedlich. Jedes Datenpaket enthält: 1. Paketidentifizierer: verschlüsselt die Übertragungsrichtung, die Adresse des Kommunikationsendpunkte und die Datenlänge; 2. Payload-Daten: enthält einen CRC-Schlüssel für Datenfehlererfassung; 3. Paketzustandsschlüssel: der Empfänger der Payload-Daten sendet den Empfangszustand zurückinformiert, ob die Daten richtig empfangen werden. Der Paketidentifizierer 0001 verschlüsselt den Sachverhalt, daß das elektronische Anwendungsgerät 100 zur Datenausgabe bereitsteht. Der Paketidentifizierer 1001 verschlüsselt den Sachverhalt, daß das elektronische Anwendungsgerät 100 zur Dateneingabe bereitsteht. Der Paketidentifizierer 1101 verschlüsselt den Sachverhalt, daß das elektronische Anwendungsgerät 100 den Kommunikationsendpunkt einstellen oder entsprechende Information erhalten will. Der Paketidentifizierer 0010 verschlüsselt den Sachverhalt, daß der Datenempfänger dem Empfang des Datenpaketes informieren soll. Der Paketidentifizierer 1010 verschlüsselt den Sachverhalt, daß der Empfänger vorübergehend keine Information empfangen kann oder der Sender vorübergehend keine Information senden kann. Der Paketidentifizierer 1110 verschlüsselt den Sachverhalt, daß der Kommunikationsendpunkt deaktiviert werden oder der Steuerendpunkt den Steuerbefehl nicht unterstützen soll.
  • Der Paketidentifizierer 1110 ist durch 4 Bits gebildet. Um einen Kommunikationsfehler zu vermeiden, werden diese 4 Bits mit weiteren 4 Bits mit umgekehrter Bitfolge ergänzt, wodurch insgesamt 8 Bits entstehen, die in Steigender Potenz innerhalb von zwei Taktperioden übertragen werden. Wie aus 6 ersichtlich ist, empfängt der Datenempfänger PID und PID'. Wenn PID = (PID')', kann der Empfänger dem Empfang des Paketidentifizierers bestätigen.
  • (3) Kommunikationsendpunkt
  • Der Kommunikationsendpunkt ist die Haupteinheit für Informationsübertragung der Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte und des elektronischen Anwendungsgerätes. Entsprechend einzelnem Kommunikationsendpunkt ist in der Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte eine Datenpufferungszone mit vorbestimmter Kapazität vorgesehen, in der die Payload-Daten des Datenpaketes zwischen dem elektronischen Anwendungsgerät und der Speicherkarte vorübergehend gespeichert werden.
  • Die Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte kann maximal 16 Kommunikationsendpunkte unterstützen. Durch die Adresse des Kommunikationsendpunktes im Datenpaket wird der Empfänger der Datenpaketes identifiziert.
  • Die Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte muß mindestens einen Kommunikationsendpunkt unterstützen, dessen Adresse 0 ist. Das elektronische Anwendungsgerät kann durch diesen Kommunikationsendpunkt den Paketidentifizierer, die Funktionsweise, die Anzahl der unterstützten Kommunikationsendpunkte, die Adressen der Kommunikationsendpunkte und das Kommunikationsendpunktformat erhalten.
  • Der Kommunikationsendpunkt hat vier Arten für unterschiedliche Informationsübertragung zwischen dem elektronischen Anwendungsgerät und der Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte.
  • Der Steuerendpunkt ermöglicht dem elektronischen Anwendungsgerät 100 beim Aktivierung der Speicherkarte, den Paketidentifizierer, die Funktionsweise, die Anzahl der unterstützten Kommunikationsendpunkte, die Adressen der Kommunikationsendpunkte und das Kommunikationsendpunktformat zu erhalten.
  • Der Dateneingabe-Endpunkt gestattet eine Dateneingabe des elektronischen Anwendungsgerätes von der Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte.
  • Der Datenausgabe-Endpunkt gestattet eine Datenausgabe des elektronischen Anwendungsgerätes an die Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte.
  • Der diskontinuierliche Dateneingabe-Endpunkt gestattet eine Dateneingabe des elektronischen Anwendungsgerätes mit vorbestimmten Zeitintervall von der Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte.
  • Wie aus 7 ersichtlich ist, wird der Kommunikationsendpunkt bei der Paketübertragung direkt nach PID mit 4 Bits im einer Taktperiode übertragen.
  • (4) Datenlänge
  • Wie aus 8 ersichtlich ist, wird die Datenlänge nach dem Kommunikationsendpunkt mit 12 Bits in drei Taktperioden übertragen werden. Die Datenlänge wird in Byte gemessen. 0 × 000 bedeutet 4096 Bytes. 0 × 001 bedeutet 1 Byte.
  • (5) Payload-Daten
  • Die Daten im Datenpaket werden als Payload-Daten bezeichnet. Die Datenlänge legt die Länge der Payload-Daten fest. Jedes Byte wird in zwei Taktperioden übertragen. Die Übertragungsrichtung wird von dem elektronischen Anwendungsgerät 100 im Paketidentifizierer verschlüsselt, wie in 9 dargestellt. Den Payload-Daten folgt ein CRC16-Fehlererfassungsschlüssel für 16 Taltperioden. Der Algorithmus von CRC16 führt eine Division durch 2 aus, die eine Division des Polynoms G(X) = X16 + X15 + X2 + 1 durch 2 sein kann. Die Datenübertragungsfolge ist in 10 gezeigt.
  • (6) Paketzustandsschlüssel
  • Der Empfänger prüft nach dem Empfang der Payload-Daten, ob der Fehlererfassungsschlüssel entspricht, und informiert, ob die Daten richtig empfangen werden. Wenn die Daten richtig empfangen werden, sendet der Empfänger ACK zurück. Wenn die Daten vorübergehend nicht empfangen werden können oder die Daten fehlerhaft sind, sendet der Empfänger NAK zurück und fordert eine erneute Übertragung. Wenn ein Fehler in der Speicherkarte oder dem Ausführungsbefehl auftritt, sendet der Empfänger STALL zurück, weil in 11 dargestellt ist.
  • (7) Datenformat
  • Die Übertragung aller Datenpakete werden von dem elektronischen Anwendungsgerät (Systemseite) aktiviert. Das Datenpaket enthält hintereinander das Startbit, den Paketidentifizierer, den Kommunikationsendpunkt, die Datenlänge, die Payload-Daten, den Paketzustandsschlüssel, das Datenformat und das Endbit. Die Systemseite aktiviert die Datenübertragung und legt den Paketidentifizierer, den Kommunikationsendpunkt und die Datenlänge fest.
  • Wenn die Speicherseite beim IN-Paket nach dem Empfang der obengenannten Information die geforderten Daten nicht liefern kann, kann sie den Zustandsschlüssel NAK zurücksenden, wodurch die Systemseite die Übertragung unterbricht und eine erneute Datenübertragung aktivieren kann, um nochmals zu versuchen, die Daten zu erhalten. Wenn die Speicherseite die geforderten Daten liefern kann, sendet sie ein Startbit und danach die Daten in dem entsprechenden Kommunikationsendpunkt. Beim Erreichen der geforderten Datenlänge folgt den Daten ein CRC-Erfassungsschlüssel von 16 Bits. Die Systemseite prüft, ob der Erfassungschlüssel entspricht. Wenn ja, sendet sie ACK zurück. Wenn nein, sendet sie NAK zurück und kann eine erneute Übertragung des Datenpaketes aktivieren, um die richtige Daten zu erhalten.
  • Wenn das Datenpaket ein Out- oder SETUP-Paket ist, legt die Systemseite den Paketidentifizierer, den Kommunikationsendpunkt und die Datenlänge fest und überträgt dann die auszugebenden Daten. Beim Erreichen der festgelegten Datenlänge folgt den Daten ein CRC-Erfassungsschlüssel von 16 Bits. Die Speicherseite prüft, ob der Erfassungschlüssel entspricht. Wenn ja, sendet sie ACK zurück. Wenn nein, sendet sie NAK zurück. Dabei wird die erneute Übertragung des Datenpaketes von der Systemseite entschieden.
  • (8) Steuerung des Übertragungsmodus
  • Das elektronische Anwendungsgerät 100 kann durch die Steuerung des Übertragungsmodus von dem eingestellten Kommunikationsendpunkt 0 die entsprechenden Information über die Speicherkarte erhalten. Die Steuerung des Übertragungsmodus wird in die SETUP-, DATA- und STATUS-Phase untergeteilt.
  • In der SETUP-Phase sendet die Systemseite das Datenpaket, das den Paketidentifizierer SETUP, den Kommunikationsendpunkt mit der Adresse 0, die Datenlänge von 8 Bytes enthält. Anschließend sendet die Systemseite den SETUP-Befehlschlüssel und -Parameter von 8 Bytes und den CRC16-Schlüssel von 2 Bytes. Schließlich sendet die Speicherseite den Zustandsschlüssel zurück und informiert, ob das Datenpaket richtig empfangen wird.
  • Der SETUP-Befehlschlüssel und -Parameter von 8 Bytes enthält: bmRequestTzpe, bRequest, wValue, wIndex, wLength. Ihre Definition und Anwendung sind im USB-Standard vorgeschrieben. In Tabellelist die Bedeutung der Parameter dargestellt.
    Adresse Bezeichnung Besetzungsraum (Byte) Einstellwert Beschreibung
    0 BmRequestType 1 Bytewert Befehlsformat D7: Datenübertragungsrichtung 0 = Datenausgabe vom Lese- und Schreibgerät zur Speicherkarte 1 = Datenausgabe von der Speicherkarte zum Lese- und Schreibgerät
    D6...5: Befehlstyp 0 = Standardsbefehl 1 = speicherspezifischer Befehl 3 = vorbehalten D4...0: Befehlszielgegenstand 0 = Gerät selbst 1 = Schnittstelle 2 = Kommunikationsendpunkt 3 = Sonstige 4...31 = vorbehalten
    1 bRequest 1 Einstellwert Stellt den Befehlsschlüssel ein (siehe nächste Tabelle)
    2 wValue 2 Einstellwert Weist unterschiedliche Bedeutung je nach dem Befehlsschlüssel und eine Länge von 2 Bytes auf
    4 wIndex 2 Indexwert weist unterschiedliche Bedeutung je nach dem Befehlsschlüssel und dient zum Einstellen des Indexwertes
    6 wLength 2 Zahlenwert Stellt die Datenlänge ein
    Tabelle 1: Steuerung des Übertragungsdatenformates
  • Außer dem Standardsbefehlsschlüssel werden der speicherspezifische Befehlsschlüssel und der herstellerspezifische Befehlsschlüssel beide von dem Hersteller selbst festgelegt. Die Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte muß den Standardsbefehl unterstüzen. In Tabelle 2 wird die Definition des Standardsbefehlsschüssels dargestellt:
    BmRequest Type bRequest wValue wIndex WLength Data
    00000000B 00000001B 00000010B CLEAR_FEATURE Feature Select or 0 0 keine
    1000000B GET_CONFIGURATION 0 0 1 Konfigurationseinstellwert
    1000000B GET_DESCRIPTOR Deskriptortyp Und Indexwert 0 oder Sprachenschlüssel Deskriptorlänge Deskriptordaten
    10000001B GET_STATUS 0 0 Schnittstellenschlüssel Kommunikationsendpunktschlüssel 2 Erhält den Speicher-, Schnittstellen- und Kommunikationsendpunktzustand
    0000000B SET_ADDRESS Adresse 0 0 keine
    0000000B SET_CONFIGURATION Konfigurationseinstellwert 0 0 keine
    0000000B SET_DESCRIPTOR Deskriptortyp Und Indexwert 0 oder Sprachenschlüssel Deskriptorlänge Deskriptor
    00000000B 00000001B 00000010B SET_FEATURE Feature Select or 0 Schnittstellenschlüssel Kommunikationsendpunktschlüssel 0 keine
    00000001B SET_INTERFACE Alternate Setting Schnittstellenschlüssel 0 keine
    Tabelle 2: Standardsbefehlschlüssel
  • In der Datenphase werden die Übertragungsrichtung und die Datenlänge durch bRequest und wLength bestimmt. Die Systemseite aktiviert die Datenübertragung und die Datenlänge wird durch wLength eingestellt.
  • In der Zustandsphase sendet der Empfänger einen Zustandsschlüssel zurück und informiert, ob die Daten richtig empfangen werden.
  • (9) Anwendung der Schnittstelle der Vielfunktion-Speicherkarte
  • Die Schnittstelle der Vielfunktion-Speicherkarte ist für unterschiedliche Anwendungen geeignet. Sie kann in Verbindung mit dem entsprechenden Befehlsvorrat und Kommunikationsprotokoll auf Speichergerät, Kommunikationsgerät usw. Angewendet werden.

Claims (32)

  1. Schnittstelle mit Kommunikationsprotokoll einer Vielfunktion-Speicherkarte, das einen Halbduplex- und 4-Bit-Serienberieb verwendet, wobei beim CLK-Signal in jeder Taktperiode eine 4-Bit-Information D0, D1, D2 und D3 übertragen werden kann, wobei die Übertragungsinformation paketiert wird, wobei das Kommunikationsprotokoll den in der Speicherkarte imitierten Kommunikationsendpunkt als Quelle oder Senke der Informationsübertragung verwendet, und wobei das Datenpaket das Startbit, den Paketidentifizierer, den Kommunikationsendpunkt, die Datenlänge, die Payload-Daten, den Paketzustandsschlüssel, das Datenformat und das Endbit enthält.
  2. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenfolge des Datenpaketes ist: das Startbit, der Paketidentifizierer, der Kommunikationsendpunkt, die Datenlänge, die Payload-Daten, der Paketzustandsschlüssel, das Datenformat und das Endbit.
  3. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Anfang des Datenpaketes ein Starbit für eine Taktperiode erzeugt wird, dessen 4 Bits alle 0 sind.
  4. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Datenpaketes ein Endbit für zwei Taktperioden erzeugt wird, dessen D0-D3 alle 1 sind.
  5. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwendung des Datenpaketes je nach dem Paketidentifizierer (PID) unterschiedlich ist, wobei der Paketidentifizierer die Übertragungsrichtung, die Adresse des Kommunikationsendpunktes und die Datenlänge des Datenpaketes verschlüsselt, die Payload-Daten einen CRC-Fehlererfassungsschlüssel enthält, und der Paketzustandsschlüssel von dem Empfänger der Payload-Daten zurückgesendet wird, um zu informieren, ob die Daten richtig empfangen werden.
  6. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Paketidentifizierer durch 4 Bits gebildet ist, die mit weiteren 4 Bits mit umgekehrter Bitfolge ergänzt werden, um einen Kommunikationsfehler zu vermeiden, wodurch insgesamt 8 Bits entstehen, die in steigender Potenz innerhalb von zwei Taktperioden übertragen werden.
  7. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Paketidentifizierer den Sachverhalt verschlüssel, daß das elektronische Anwendungsgerät (100) zur Datenausgabe bereitsteht.
  8. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Paketidentifizierer den Sachverhalt verschlüssel, daß das elektronische Anwendungsgerät (100) zur Dateneingabe bereitsteht.
  9. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Paketidentifizierer den Sachverhalt verschlüssel, daß das elektronische Anwendungsgerät (100) den Kommunikationsendpunkt einstellen oder entsprechende Information erhalten will.
  10. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Paketidentifizierer den Sachverhalt verschlüssel, daß der Datenempfänger dem Empfang des Datenpaketes informieren soll.
  11. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Paketidentifizierer den Sachverhalt verschlüssel, daß der Empfänger vorübergehend keine Information empfangen kann oder der Sender vorübergehend keine Information senden kann.
  12. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Paketidentifizierer den Sachverhalt verschlüssel, daß der Kommunikationsendpunkt deaktiviert werden oder der Steuerendpunkt den Steuerbefehl nicht unterstützen soll.
  13. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kommunikationsendpunkt bei der Paketübertragung direkt nach PID mit 4 Bits in einer Taktperiode übertragen wird.
  14. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend einzelnem Kommunikationsendpunkt in der Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte eine Datenpufferungszone mit vorbestimmter Kapazität vorgesehen ist, in der die Rayload-Daten des Datenpaketes zwischen dem elektronischen Anwendungsgerät und der Speicherkarte vorübergehend gespeichert werden.
  15. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kommunikationsendpunkt den Steuerendpunkt umfaßt, der dem elektronischen Anwendungsgerät (100) beim Aktivierung der Speicherkarte ermöglicht, den Paketidentifizierer, die Funktionsweise, die Anzahl der unterstützten Kommunikationsendpunkte, die Adressen der Kommunikationsendpunkte und das Kommunikationsendpunktformat zu erhalten.
  16. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kommunikationsendpunkt den Dateneingabe-Endpunkt umfaßt, der eine Dateneingabe des elektronischen Anwendungsgerät von der Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte gestattet.
  17. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kommunikationsendpunkt den Datenausgabe-Endpunkt umfaßt, der eine Datenausgabe des elektronischen Anwendungsgerätes an die Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte gestattet.
  18. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kommunikationsendpunkt den diskontinuierlichen Dateneingabe-Endpunkt umfaßt, der eine Dateneingabe des elektronischen Anwendungsgerätes mit vorbestimmten Zeitintervall von der Speicherkarte oder Ein-Ausgabekarte gestattet.
  19. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten im Datenpaket als Payload-Daten bezeichnet werden, wobei jedes Byte in zwei Taktperioden übertragen wird und die Übertragungsrichtung von dem elektronischen Anwendungsgerät (100) im Paketidentifizierer verschlüsselt wird.
  20. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Payload-Daten ein Fehlererfassungsschlüssel folgt.
  21. Schnittstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Fehlererfassungsschlüssels 16 Taktperioden ist und der Algorithmus des Fehlererfassungsschlüssels eine Division durch 2 ausführt, die eine Division von Polynom durch 2 enthält.
  22. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger nach dem Empfang der Payload-Daten prüft, ob der Fehlererfassungsschlüssel entspricht, und informiert, ob die Daten richtig empfangen werden, wobei der Empfänger das ACK-Signal zurücksendet, wenn die Daten richtig empfangen werden.
  23. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger das NAK-Signal zurücksendet und eine erneute Übertragung fordert, wenn die Daten vorübergehend nicht empfangen werden können oder die Daten fehlerhaft sind.
  24. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger das STALL-Signal zurücksendet, wenn ein Fehler in der Speicherkarte oder dem Ausführungsbefehl auftritt.
  25. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung des Übertragungsmodus enthalten ist, durch die das elektronische Anwendungsgerät (100) von dem eingestellten Kommunikationsendpunkt die entsprechenden Information über die Speicherkarte erhalten kann.
  26. Schnittstelle nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Übertragungsmodus in die SETUP-, DATA- und STATUS-Phase untergeteilt wird.
  27. Formatierer, der anhand des Kommunikationsprotokolls der Schnittstelle der Vielfunktion-Speicherkarte (SDM) die Daten aus dem Speicher in Form von Datenpaket formatiert, das das Startbit, den Paketidentifizierer, den Kommunikationsendpunkt, die Datenlänge, die Payload-Daten, den Paketzustandsschlüssel, das Datenformat und das Endbit enthält.
  28. Formatierer nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenfolge des Datenpaketes ist: das Startbit, der Paketidentifizierer, der Kommunikationsendpunkt, die Datenlänge, die Payload-Daten, der Paketzustandsschlüssel, das Datenformat und das Endbit.
  29. Formatierer nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwendung des Datenpaketes je nach dem Paketidentifizierer (PID) unterschiedlich ist, wobei der Paketidentifizierer die Übertragungsrichtung, die Adresse des Kommunikationsendpunktes und die Datenlänge des Datenpaketes verschlüsselt, die Payload-Daten einen CRC-Fehlererfassungsschlüssel enthält, und der Paketzustandsschlüssel von dem Empfänger der Payload-Daten zurückgesendet wird, um zu informieren, ob die Daten richtig empfangen werden.
  30. Formatumsetzer, der das USB-Datenpaket auf das Datenpaket umsetzt, das dem Kommunikationsprotokoll der Schnittstelle der Vielfunktion-Speicherkarte entspricht und das Startbit, den Paketidentifizierer, den Kommunikationsendpunkt, die Datenlänge, die Payload-Daten, den Paketzustandsschlüssel, das Datenformat und das Endbit enthält.
  31. Formatumsetzer nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenfolge des Datenpaketes ist: das Startbit, der Paketidentifizierer, der Kommunikationsendpunkt, die Datenlänte, die Payload-Daten, der Paketzustandsschlüssel, das Datenformat und das Endbit.
  32. Formatumsetzer nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwendung des Datenpaketes je nach dem Paketidentifizierer (PID) unterschiedlich ist, wobei der Paketidentifizierer die Übertragungsrichtung, die Adresse des Kommunikationsendpunktes und die Datenlänge des Datenpaketes verschlüsselt, die Payload-Daten einen CRC-Fehlererfassungsschlüssel enthält, und der Paketzustandsschlüssel von dem Empfänger der Payload-Daten zurückgesendet wird, um zu informieren, ob die Daten richtig empfangen werden.
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