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DE2032030C3 - Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor - Google Patents

Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor

Info

Publication number
DE2032030C3
DE2032030C3 DE2032030A DE2032030A DE2032030C3 DE 2032030 C3 DE2032030 C3 DE 2032030C3 DE 2032030 A DE2032030 A DE 2032030A DE 2032030 A DE2032030 A DE 2032030A DE 2032030 C3 DE2032030 C3 DE 2032030C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
sodium
fuel
opening
foot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2032030A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2032030B2 (de
DE2032030A1 (de
Inventor
Helmut Dipl.-Ing. 6051 Dudenhofen Ernst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kraftwerk Union AG
Original Assignee
Kraftwerk Union AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kraftwerk Union AG filed Critical Kraftwerk Union AG
Priority to DE2032030A priority Critical patent/DE2032030C3/de
Priority to GB2974671A priority patent/GB1334456A/en
Priority to FR7123648A priority patent/FR2096796B1/fr
Publication of DE2032030A1 publication Critical patent/DE2032030A1/de
Publication of DE2032030B2 publication Critical patent/DE2032030B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2032030C3 publication Critical patent/DE2032030C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C3/00Reactor fuel elements and their assemblies; Selection of substances for use as reactor fuel elements
    • G21C3/02Fuel elements
    • G21C3/04Constructional details
    • G21C3/041Means for removal of gases from fuel elements
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Structure Of Emergency Protection For Nuclear Reactors (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Brennelementstab mit Natrium-Bindung für einen natriumgekühlten Reaktor, mit einer Stabhiille, die Kernbrennstofftabletten enthält und die am kopfseitigen Stabende eine öffnung aufweist
Ein derartiger Brennelementstab ist aus der GB-PS 10 39 941 bekannt Derartige Brennelementstäbe weisen bei natriumgekühlten Reaktoren besondere Vorteile auf, da sie einerseits eine einfache Lösung des Schwellproblems des Brennstoffes und andererseits hohe Stableistungen ermöglichen.
Bei dem bekannten Brennelementstab ist ein freier Natriumspiegel der Bindung vorhanden in Verbindung mit einem großen Gasplenum. Die öffnung am Kopfende des Stabes ermöglicht einen Druckausgleich zum umgebenden Natriumkühlmittel, so daß das Stabinnere unter einem gewissen Unterdruck steht da der Kühlmitteldruck am Kernaustritt geringer ist als am Kerneintritt Der innere Unterdruck bewirkt zwar, daß Natrium der Bindung bei Undichtigkeiten auf keinen Fall aus dem Stab verloren geht jedoch ist bei diesem Brennelementstab durch den erniedrigten Innendruck eine niedrige Siedetemperatur des Natriums der Bindung bedingt so daß ein unbehinderter Verlust der Natriumbindung bei Überschreiten der Siedetemperatur auftritt
Aus der BE-PS 7 17 568 ist auch bereits ein Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor, bekannt mit einer Stabhülle, welche Kernbrennstofftabletten enthält wobei am kopfseitigen Stabende sowie am Stabfuß jeweils eine öffnjng vorgesehen ist durch die ein Druckausgleich zwischen dem Stabinneren und dem Kühlmittel hergestellt wird und wobei am kopfseitigen Ende des Brennstabes vor der Öffnung ein gasdurchlässiger Drosselkörper eingesetzt ist, der für flüssiges Natrium einen sehr hohen, für Gase einen sehr niedrigen Strömungswiderstand darstellt. Bei diesem Brennelement ist der Zwischenraum zwischen Hülle und Brennstofftabletten nicht mit Natrium ausgefüllt, d. h. es liegt kein Natriumbindung vor. Außerdem kann bei diesem Brennelementstab bei lokalen Kühlstörungen ein Sieden der Natrium-Bindung vor einem Sieden des Kühlmittels auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Brennelementstab der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein Verlust des Bindungs-Natriums zuverlässig verhindert wird und daß bei lokalen Kühlungsstörungen ein Sieden der Natrium-Bindung vor einem Sieden des Kühlmittels unterdrückt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die den Anspruch 1 kennzeichnenden Merkmale gelöst
Bei dem erfindungsgemäßen Brennelementstab wird somit der gewünschte innere Überdruck durch Druckausgleich des Stabinneren mit dem Kühlmittel am
Stabfuß erreicht Der erzielbare Überdruck an den
primär gefährdeten Stellen ist überproportional zur jeweiligen Stableistung und kann bei Vollast einige
Atmosphären betragen. Der Drosselkörper, der am oberen Ende des Stabes
eingesetzt ist sorgt dafür, daß die Gase relativ ungehindert den Bindungsraum verlassen können, während er das Abströmen des Natriums nach oben hin weitgehend unterbindet
Durch das Rückschlagventil wird die Verbindung der
Natrium-Bindung zum Kühlmittel am Stabfuß kontrolliert so daß in Verbindung mit dem Drosselkörper bei einer starken Volumzunahme im Stabinneren durch Natriumsieden und thermische Dehnungen sich sofort ein Druck aufbaut der das Natriumsieden wiederum unterdrückt Diese Siedekontrolle ist umso wirksamer, je weniger Gas im aktiven Stabteil vorhanden ist Ein eignes Gaspolster entfällt aber, da die Spaltgase mit dem Kerndruckabfall als treibende Kraft viel leichter durch das Filter gepreßt werden als das flüssige Natrium.
Der erfindungsgemäße Brennelementstab weist folgende Vorteile auf:
Bei Undichtigkeiten wird die Natrium-Bindung vom Elementfuß her ständig vom Kühlmittel her erneuert
Die Natrium-Bindung kann wegen Fehlens eines Gasplenums und wegen des hohen Abströmwiderstandes nur sehr langsam durch Sieden verlorengehen, so daß die Kerninstrumentierung mit größerer Wahrscheinlichkeit rechtzeitig eingreifen kann, da die
t5 Schadensausbreitung langsam vor sich geht bzw. bei Kühlungsstörungen das Kühlmittel evtl. früher zum Sieden kommt
Auch ist bei dem erfindungsgemäßen Brennelementstab eine blasenfreie Natriumfüllung von unten in den
so fertigen, trockenen, mit Brennstoff gefüllten Stab leichter möglich, als das bisherige bekannte Einfüllen von oben. Zum anderen dürfte die zwar geringe, aber doch vorhandene, durch den Abfluß von Natrium aus dem Drosselkörper verursachte Natriumströmung im Spalt von unten nach oben dazu helfen, Blasen nach oben zu transportieren und ein Festsetzen von größeren Blasen im Spalt zu erschweren.
Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist das Rückschlagventil am Brennelementfuß mit einem Überdruckventil versehen, um den thermischen Dehnungen des Natriums vom kalten bis zum heißen Betriebszustand Rechnung zu tragen, falls das über den Drosselkörper in geringen Mengen abströmende Natrium nicht schnell genug einen unzulässigen inneren
far' Überdruck abbauen kann.
\nhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert. Das Brennelement besieht aus der Hülle 1, in dem
der Brennstoff in Form von Pellets 2 eingebracht ist Im Spaltraum 3 zwischen Hülle und Brennstoff befindet sich Natrium für die Natrium-Bindung. Der Brennelementstab weist eine obere öffnung 4 und ehe unter öffnung 5 auf, die nach der Fertigung, d. h, nach dem FülleE des Brennelementstabes mit Natrium durch eine geeignete Dichtung vorläufig bis zum Einsatz im Reaktor verschlossen sind. Zwischen dem Brennstoff und der oberen öffnung befindet sich ein Drosseikörper 6, der für Gase leicht, für Natrium dagegen schwer durchdringbar ist An dem Drosselkörper schließt sich eine Tauchglocke 7 an.
Im Stabfuß ist ein Rückschlagventil 8 vorgesehen, das gewährleistet, daß im Normalfall nur Natrium von außen nach innen in den Stab eintreten kann. Das Rückschlagventil enthält weiterhin ein kugelförmiges federbelastetes Oberdruckventil 9, das bei einem zu hohen Innendruck im Stab in Funktion tritt und Natrium aus dem Stab heraustreten läßt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Brennelementstab mit Natrium-Bindung für einen natriumgekühlten Reaktor, mit einer Stabhülle, die Kernbrennstofftabletten enthält und die am kopfseitigen Stabende eine öffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise am Stabfuß ebenfalls eine öffnung vorgesehen ist, durch die ein Druckausgleich zwischen dem Stabinneren und dem Kühlmittel am Stabfuß hergestellt wird, daß in gleichfalls bekannter Weise am kopfseitigen Ende des Brennelementstabes vor der öffnung (4) ein gasdurchlässiger Drosselkörper (6) eingesetzt ist, der für flüssiges Natrium einen sehr hohen, für Gase einen sehr niedrigen Strömungswiderstand darstellt und daß in der fußseitigen öffnung ein Rückschlagventil (8) angeordnet ist
2. Brennelementstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil (8) mit einem Überdruckventil (9) versehen ist
3. Brennelementstab nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß oberhalb des Drosselkörpers (6) eine Taucherglocke (7) angebracht ist
DE2032030A 1970-06-29 1970-06-29 Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor Expired DE2032030C3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2032030A DE2032030C3 (de) 1970-06-29 1970-06-29 Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor
GB2974671A GB1334456A (en) 1970-06-29 1971-06-24 Fuel rod with sodium bond
FR7123648A FR2096796B1 (de) 1970-06-29 1971-06-29

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2032030A DE2032030C3 (de) 1970-06-29 1970-06-29 Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2032030A1 DE2032030A1 (de) 1972-01-13
DE2032030B2 DE2032030B2 (de) 1979-02-08
DE2032030C3 true DE2032030C3 (de) 1979-10-31

Family

ID=5775234

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2032030A Expired DE2032030C3 (de) 1970-06-29 1970-06-29 Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE2032030C3 (de)
FR (1) FR2096796B1 (de)
GB (1) GB1334456A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR2096796B1 (de) 1974-04-05
DE2032030B2 (de) 1979-02-08
DE2032030A1 (de) 1972-01-13
FR2096796A1 (de) 1972-02-25
GB1334456A (en) 1973-10-17

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