DE2032030C3 - Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor - Google Patents
Brennelementstab für einen natriumgekühlten ReaktorInfo
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- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C3/00—Reactor fuel elements and their assemblies; Selection of substances for use as reactor fuel elements
- G21C3/02—Fuel elements
- G21C3/04—Constructional details
- G21C3/041—Means for removal of gases from fuel elements
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description
Die Erfindung betrifft einen Brennelementstab mit Natrium-Bindung für einen natriumgekühlten Reaktor,
mit einer Stabhiille, die Kernbrennstofftabletten enthält und die am kopfseitigen Stabende eine öffnung
aufweist
Ein derartiger Brennelementstab ist aus der GB-PS 10 39 941 bekannt Derartige Brennelementstäbe weisen
bei natriumgekühlten Reaktoren besondere Vorteile auf, da sie einerseits eine einfache Lösung des
Schwellproblems des Brennstoffes und andererseits hohe Stableistungen ermöglichen.
Bei dem bekannten Brennelementstab ist ein freier Natriumspiegel der Bindung vorhanden in Verbindung
mit einem großen Gasplenum. Die öffnung am Kopfende des Stabes ermöglicht einen Druckausgleich
zum umgebenden Natriumkühlmittel, so daß das Stabinnere unter einem gewissen Unterdruck steht da
der Kühlmitteldruck am Kernaustritt geringer ist als am Kerneintritt Der innere Unterdruck bewirkt zwar, daß
Natrium der Bindung bei Undichtigkeiten auf keinen Fall aus dem Stab verloren geht jedoch ist bei diesem
Brennelementstab durch den erniedrigten Innendruck eine niedrige Siedetemperatur des Natriums der
Bindung bedingt so daß ein unbehinderter Verlust der Natriumbindung bei Überschreiten der Siedetemperatur
auftritt
Aus der BE-PS 7 17 568 ist auch bereits ein Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor,
bekannt mit einer Stabhülle, welche Kernbrennstofftabletten enthält wobei am kopfseitigen Stabende sowie
am Stabfuß jeweils eine öffnjng vorgesehen ist durch
die ein Druckausgleich zwischen dem Stabinneren und dem Kühlmittel hergestellt wird und wobei am
kopfseitigen Ende des Brennstabes vor der Öffnung ein gasdurchlässiger Drosselkörper eingesetzt ist, der für
flüssiges Natrium einen sehr hohen, für Gase einen sehr niedrigen Strömungswiderstand darstellt. Bei diesem
Brennelement ist der Zwischenraum zwischen Hülle und Brennstofftabletten nicht mit Natrium ausgefüllt, d. h. es
liegt kein Natriumbindung vor. Außerdem kann bei diesem Brennelementstab bei lokalen Kühlstörungen
ein Sieden der Natrium-Bindung vor einem Sieden des Kühlmittels auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Brennelementstab der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein Verlust des Bindungs-Natriums zuverlässig verhindert wird und daß bei lokalen Kühlungsstörungen ein Sieden der Natrium-Bindung vor einem Sieden des Kühlmittels unterdrückt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Brennelementstab der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein Verlust des Bindungs-Natriums zuverlässig verhindert wird und daß bei lokalen Kühlungsstörungen ein Sieden der Natrium-Bindung vor einem Sieden des Kühlmittels unterdrückt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die den Anspruch 1 kennzeichnenden Merkmale gelöst
Bei dem erfindungsgemäßen Brennelementstab wird somit der gewünschte innere Überdruck durch Druckausgleich
des Stabinneren mit dem Kühlmittel am
primär gefährdeten Stellen ist überproportional zur jeweiligen Stableistung und kann bei Vollast einige
eingesetzt ist sorgt dafür, daß die Gase relativ ungehindert den Bindungsraum verlassen können,
während er das Abströmen des Natriums nach oben hin weitgehend unterbindet
2ϊ Natrium-Bindung zum Kühlmittel am Stabfuß kontrolliert
so daß in Verbindung mit dem Drosselkörper bei einer starken Volumzunahme im Stabinneren durch
Natriumsieden und thermische Dehnungen sich sofort ein Druck aufbaut der das Natriumsieden wiederum
unterdrückt Diese Siedekontrolle ist umso wirksamer, je weniger Gas im aktiven Stabteil vorhanden ist Ein
eignes Gaspolster entfällt aber, da die Spaltgase mit dem Kerndruckabfall als treibende Kraft viel leichter
durch das Filter gepreßt werden als das flüssige Natrium.
Der erfindungsgemäße Brennelementstab weist folgende Vorteile auf:
Bei Undichtigkeiten wird die Natrium-Bindung vom Elementfuß her ständig vom Kühlmittel her erneuert
Die Natrium-Bindung kann wegen Fehlens eines Gasplenums und wegen des hohen Abströmwiderstandes
nur sehr langsam durch Sieden verlorengehen, so daß die Kerninstrumentierung mit größerer Wahrscheinlichkeit
rechtzeitig eingreifen kann, da die
t5 Schadensausbreitung langsam vor sich geht bzw. bei
Kühlungsstörungen das Kühlmittel evtl. früher zum Sieden kommt
Auch ist bei dem erfindungsgemäßen Brennelementstab eine blasenfreie Natriumfüllung von unten in den
so fertigen, trockenen, mit Brennstoff gefüllten Stab
leichter möglich, als das bisherige bekannte Einfüllen von oben. Zum anderen dürfte die zwar geringe, aber
doch vorhandene, durch den Abfluß von Natrium aus dem Drosselkörper verursachte Natriumströmung im
Spalt von unten nach oben dazu helfen, Blasen nach oben zu transportieren und ein Festsetzen von größeren
Blasen im Spalt zu erschweren.
Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist das Rückschlagventil am Brennelementfuß mit einem
Überdruckventil versehen, um den thermischen Dehnungen des Natriums vom kalten bis zum heißen
Betriebszustand Rechnung zu tragen, falls das über den Drosselkörper in geringen Mengen abströmende
Natrium nicht schnell genug einen unzulässigen inneren
far' Überdruck abbauen kann.
\nhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert.
Das Brennelement besieht aus der Hülle 1, in dem
der Brennstoff in Form von Pellets 2 eingebracht ist Im
Spaltraum 3 zwischen Hülle und Brennstoff befindet sich Natrium für die Natrium-Bindung. Der Brennelementstab
weist eine obere öffnung 4 und ehe unter öffnung 5 auf, die nach der Fertigung, d. h, nach dem
FülleE des Brennelementstabes mit Natrium durch eine geeignete Dichtung vorläufig bis zum Einsatz im
Reaktor verschlossen sind. Zwischen dem Brennstoff und der oberen öffnung befindet sich ein Drosseikörper
6, der für Gase leicht, für Natrium dagegen schwer durchdringbar ist An dem Drosselkörper schließt sich
eine Tauchglocke 7 an.
Im Stabfuß ist ein Rückschlagventil 8 vorgesehen, das
gewährleistet, daß im Normalfall nur Natrium von außen nach innen in den Stab eintreten kann. Das
Rückschlagventil enthält weiterhin ein kugelförmiges federbelastetes Oberdruckventil 9, das bei einem zu
hohen Innendruck im Stab in Funktion tritt und Natrium aus dem Stab heraustreten läßt
Claims (3)
1. Brennelementstab mit Natrium-Bindung für einen natriumgekühlten Reaktor, mit einer Stabhülle,
die Kernbrennstofftabletten enthält und die am kopfseitigen Stabende eine öffnung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise am Stabfuß ebenfalls eine öffnung
vorgesehen ist, durch die ein Druckausgleich zwischen dem Stabinneren und dem Kühlmittel am
Stabfuß hergestellt wird, daß in gleichfalls bekannter Weise am kopfseitigen Ende des Brennelementstabes
vor der öffnung (4) ein gasdurchlässiger Drosselkörper (6) eingesetzt ist, der für flüssiges
Natrium einen sehr hohen, für Gase einen sehr
niedrigen Strömungswiderstand darstellt und daß in der fußseitigen öffnung ein Rückschlagventil (8)
angeordnet ist
2. Brennelementstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil (8) mit
einem Überdruckventil (9) versehen ist
3. Brennelementstab nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß oberhalb des Drosselkörpers
(6) eine Taucherglocke (7) angebracht ist
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2032030A DE2032030C3 (de) | 1970-06-29 | 1970-06-29 | Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor |
| GB2974671A GB1334456A (en) | 1970-06-29 | 1971-06-24 | Fuel rod with sodium bond |
| FR7123648A FR2096796B1 (de) | 1970-06-29 | 1971-06-29 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2032030A DE2032030C3 (de) | 1970-06-29 | 1970-06-29 | Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2032030A1 DE2032030A1 (de) | 1972-01-13 |
| DE2032030B2 DE2032030B2 (de) | 1979-02-08 |
| DE2032030C3 true DE2032030C3 (de) | 1979-10-31 |
Family
ID=5775234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2032030A Expired DE2032030C3 (de) | 1970-06-29 | 1970-06-29 | Brennelementstab für einen natriumgekühlten Reaktor |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2032030C3 (de) |
| FR (1) | FR2096796B1 (de) |
| GB (1) | GB1334456A (de) |
-
1970
- 1970-06-29 DE DE2032030A patent/DE2032030C3/de not_active Expired
-
1971
- 1971-06-24 GB GB2974671A patent/GB1334456A/en not_active Expired
- 1971-06-29 FR FR7123648A patent/FR2096796B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2096796B1 (de) | 1974-04-05 |
| DE2032030B2 (de) | 1979-02-08 |
| DE2032030A1 (de) | 1972-01-13 |
| FR2096796A1 (de) | 1972-02-25 |
| GB1334456A (en) | 1973-10-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |