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1. Gebiet des Gebrauchsmusters
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Dieses Gebrauchsmuster betrifft eine
tragbare Augenschutzvorrichtung und insbesondere eine tragbare Augenschutzvorrichtung
zum Verhindern, dass die Augen eines Nutzers kurzsichtig werden.
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2. Beschreibung des Standes der Technik
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Üblicherweise
umfassen die Ursachen von Kurzsichtigkeit die Umgebungshelligkeit,
das Diätverhalten,
das Lesehalten und die Lesedistanz sowie die Lesehäufigkeit
und dergleichen. Von den vorstehend genannten Ursachen können die
Umgebungshelligkeit und die Lesehaltung und -distanz kontrolliert
werden. Eine Augenschutzvorrichtung zum Messen der Helligkeit der
Leseumgebung, um zu verhindern, dass die Augen eines Nutzers kurzsichtig
werden, wird deshalb vermarktet.
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Eine herkömmliche tragbare Augenschutzvorrichtung
in Übereinstimmung
mit dem Stand der Technik, der in 11 gezeigt
ist, umfasst ein Gehäuse 5,
das dazu ausgelegt ist, auf einer Tischplatte abgelegt zu werden.
Ein (nicht gezeigter) photoempfindlicher Widerstand, ein (nicht
gezeigter) Transistor, eine (nicht gezeigte) Batterie sind in dem
Gehäuse zum
Erfassen der Helligkeit der Umgebung vorgesehen. Diese herkömmliche
tragbare Augenschutzvorrichtung stellt für den Nutzer einen Alarm bereit, wenn
die Helligkeit der Umgebung zum Lesen unzureichend ist, um zu verhindern,
dass der Nutzer kurzsichtig wird.
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Diese herkömmliche tragbare Augenschutzvorrichtung
erfasst jedoch ausschließlich
die Helligkeit, nicht jedoch die Distanz zwischen dem Buch und den
Augen des Nutzers. Folglich kann der Nutzer kurzsichtig werden,
wenn er während
des Lesevorgangs eine ungeeignete Haltung einnimmt.
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Eine weitere Augenschutzvorrichtung
in Übereinstimmung
mit dem in 12 gezeigten Stand
der Technik umfasst deshalb ein Basiselement 7, das auf
der Tischplatte 9 fest angebracht ist, und eine Teleskopiereinrichtung 8,
die an dem Basiselement 7 angebracht ist. Das Basiselement 7 umfasst eine
Flügelplatte 71,
die sich ausgehend von diesem erstreckt und am Boden bzw. der Unterseite
der Tischplatte 9 fest angebracht ist. Ein Schlitz 72 ist
in dem Basiselement 7 festgelegt.
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Die Teleskopiereinrichtung 8 umfasst
eine hohle Stange 81, die am Basiselement 7 senkrecht angebracht
ist und ein erstes Ende aufweist, das in dem Schlitz 72 in
dem Basiselement 7 sicher aufgenommen ist. Eine Teleskopstange 82 ist
teilweise und gleitend in der hohlen Stange 81 aufgenommen
und wird wahlweise festgelegt, wenn die Teleskopstange 82 sich
relativ zum Basiselement 7 mit einer geeigneten Länge erstreckt.
Ein Anschlag 83 ist seitlich an einem freien Ende der Teleskopstange 82 und
parallel zur Tischplatte 9 angebracht. Der Anschlag 83 dient dazu,
an der Brust des Nutzers angelegt zu werden, um eine geeignete Stellung
während
des Lesevorgangs aufrechtzuerhalten, um zu verhindern, dass die
Augen des Nutzers kurzsichtig werden.
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Die in 12 gezeigte
Augenschutzvorrichtung weist jedoch keinen Sensor zum Erfassen der Helligkeit
der Umgebung auf und ist nicht tragbar. Der Nutzer kann deshalb
aufgrund unzureichender Helligkeit der Umgebung kurzsichtig werden.
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Die Hauptaufgabe des vorliegenden
Gebrauchsmusters besteht darin, eine verbesserte tragbare Augenschutzvorrichtung
zu schaffen, durch die verhindert wird, dass die Augen eines Nutzers
kurzsichtig werden.
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Um die Aufgabe zu lösen, umfasst
die tragbare Augenschutzvorrichtung in Übereinstimmung mit dem vorliegenden
Gebrauchsmuster einen Körper
und einen Helligkeitssensor, der in dem Körper angebracht ist und mit
einem Außenumfang
des Körpers
bündig
verläuft,
um die Helligkeit der Umgebung zu erfassen. Eine Distanzmesseinrichtung
ist an dem Körper
zum Messen der Distanz zwischen den Augen eines Nutzers und einer
Tischplatte angebracht. Der Helligkeitssensor dient dazu, zu bestätigen, dass die
Helligkeit der Umgebung hell genug zum Lesen ist, und die Distanzmessung
dient dazu, den Nutzer zu erinnern, während des Lesevorgangs eine
geeignete Haltung einzunehmen.
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IN DEN ZEICHNUNGEN
ZEIGEN
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1 eine
perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer tragbaren
Augenschutzvorrichtung zum Verhindern, dass die Augen eines Nutzers
kurzsichtig werden, in Übereinstimmung
mit dem vorliegenden Gebrauchsmuster,
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2 ein
Flussdiagramm der Augenschutzvorrichtung in 1 zum Erfassen der Helligkeit der Umgebung,
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3 eine
perspektivische Ansicht der tragbaren Augenschutzvorrichtung in 1 bei ausgefahrener Teleskopstange,
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4 eine
Seitennutzungsansicht der tragbaren Augenschutzvorrichtung in 3,
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5 eine
perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer tragbaren
Augenschutzvorrichtung in Übereinstimmung
mit dem vorliegenden Gebrauchsmuster,
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6 eine
Querschnittsansicht der tragbaren Augenschutzvorrichtung in 5 bei ausgefahrenem Teleskoplineal,
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7 eine
Seitennutzungsansicht der tragbaren Augenschutzvorrichtung in 6,
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8 eine
perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform einer tragbaren
Augenschutzvorrichtung in Übereinstimmung
mit dem vorliegenden Gebrauchsmuster,
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9 eine
perspektivische Ansicht der Augenschutzvorrichtung in 8 bei ausgefahrener Teleskopstange,
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10 eine
Seitennutzungsansicht der tragbaren Augenschutzvorrichtung in 9,
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11 eine
herkömmliche
Augenschutzvorrichtung zum Verhindern, dass die Augen eines Nutzers
kurzsichtig werden, in Übereinstimmung
mit dem Stand der Technik, und
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12 eine
weitere herkömmliche
Augenschutzvorrichtung zum Verhindern, dass die Augen eines Nutzers
kurzsichtig werden, in Übereinstimmung
mit dem Stand der Technik.
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Wie in den Zeichnungen gezeigt, und
insbesondere in 1 bis 10, umfasst eine tragbare
Augenschutzvorrichtung zum Verhindern, dass die Augen eines Nutzers
kurzsichtig werden, in Übereinstimmung
mit dem vorliegenden Gebrauchsmuster, einen Körper 1, einen Helligkeitssensor 2,
der in dem Körper 10 angebracht
ist, und eine Distanzmesseinrichtung 3, die an dem Körper 1 angebracht
und relativ zu diesem teleskopisch verstellbar ist.
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Wie in 1 bis 4 anhand einer ersten Ausführungsform
der tragbaren Augenschutzvorrichtung in Übereinstimmung mit dem vorliegenden
Gebrauchsmuster gezeigt, handelt es sich bei dem Körper 1 in
der bevorzugten Ausführungsform
des Gebrauchsmusters um ein Schreibinstrument 11, das einen
Schaft 110 mit einem ersten Schreibende und einem zweiten
Schreibende in Gegenüberlage
zu dem ersten Schreibende des Schafts 110 umfasst. Der Helligkeitssensor 2 ist
in dem Schaft 110 sowie bündig mit dem Außenumfang
des Schafts 110 angebracht. Der Helligkeitssensor 2 umfasst
eine elektrische Einrichtung 23 mit einem Intensitätsreflektor zum
Messen der Helligkeit und zur Alarmgabe durch Schallerzeugung und
Aufleuchten. Der Helligkeitssensor 2 umfasst einen Schalter 21 zum
Starten des elektrischen Elements 23 und eine Lampe 22 zum Aufleuchtenlassen
eines Lichtstrahls mit unterschiedlichen Farben. Die elektrische
Einrichtung 23 umfasst einen Komparator 232. Eine
Testschaltung 231, eine Präzisionsspannungsquelle 233 und
ein Stellorgan 234 sind jeweils elektrisch mit dem Komparator 232 verbunden.
Eine Alarmgabeeinrichtung 235 ist elektrisch mit dem Stellorgan 234 und
der Lampe 22 verbunden, und eine Batterie 236 ist
elektrisch mit der elektrischen Einrichtung 23 zum Bereitstellen
von Strom verbunden. Die Testschaltung 231 überführt das
erfasste Helligkeitssignal in ein Spannungssignal. Der Spannungswert
der Präzisionsspannungsquelle 233 wird
als Standardhelligkeit zum Schützen
der Augen eines Nutzers davor genutzt, kurzsichtig zu werden. Der
Spannungswert von der Präzisionsspannungsquelle 233 wird
relativ zum Bedarf des Nutzers gewählt. Üblicherweise beträgt die optimale
Helligkeit zum Lesen zwischen 200 und 500 Lux. Folglich wird der
Spannungswert von der Präzisionsspannungsquelle 233 mit
201 Lux gewählt
und zum Komparator 232 übertragen.
Das Spannungssignal von der Testschaltung 231 wird zum
Komparator 232 übertragen
und mit dem Spannungswert von der Präzisionsspannungsquelle 233 verglichen.
Der Komparator 232 überträgt ein Startsignal
zu dem Stellorgan 234, welches die Lampe 22 der
Alarmgabeeinrichtung 235 einschaltet, wenn das Spannungssignal
von der Testschaltung 231 kleiner als der Spannungswert
von der Präzisionsspannungsquelle 233 ist.
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Die Distanz-Messeinrichtung 3 liegt
in der bevorzugten Ausführungsform
als Teleskopstange 31 vor, die an dem zweiten Ende des
Schafts 110 des Schreibinstruments 11 angebracht
ist. Die Gesamtlänge
der tragbaren Augenschutzvorrichtung gemäß dem vorliegenden Gebrauchsmuster
ist mit 40 bis 50 cm gewählt.
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Um die tragbare Augenschutzvorrichtung
zu benutzen, wird unter Bezug auf 4 das
Schreibinstrument 11 auf dem Pult in der Leseumgebung angebracht.
Der Schalter 21 des Helligkeitssensor 2 zum Messen der
Helligkeit der Umgebung wird eingeschaltet. Die Lampe 22 emittiert
rotes Licht, um den Nutzer daran zu erinnern, die Helligkeit zu
erhöhen,
wenn die Helligkeit der Umgebung unter 201 Lux fällt, emittiert die Lampe 22 grünes Licht,
um den Nutzer zu erinnern, dass er sicher lesen kann, wenn die Helligkeit
der Umgebung über
201 Lux beträgt. Das
erste Schreibende des Schafts 110 liegt an der Tischplatte
an und bildet einen Winkel zwischen 45 bis 60°. Die Teleskopstange 31 erstreckt
sich zu den Augen des Nutzers, damit der Nutzer eine geeignete Haltung
und Distanz zwischen der Tischplatte und den Augen des Nutzers beibehält. In der
bevorzugten Ausführungsform
des vorliegenden Gebrauchsmusters ist der Körper 1 als Schreibinstrument 11 ausgelegt,
so dass die tragbare Augenschutzvorrichtung problemlos getragen
werden kann.
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Unter Bezug auf 5 und 6,
die eine zweite Ausführungsform
der tragbaren Augenschutzvorrichtung gemäß dem vorliegenden Gebrauchsmuster zeigen,
ist der Körper 1 als
Lineal 12 ausgelegt und der Helligkeitssensor 2 ist
in dem Lineal 2 sowie bündig
mit der Oberseite des Lineals eingebettet und die Distanzmesseinrichtung 3 ist
als Teleskopbrett 32 ausgelegt, das relativ zu dem Lineal 12 partiell
gleitverschiebbar aufgenommen und längsbeweglich ist. Eine Nut 121 ist
in Längsrichtung
in dem Lineal 12 zum partiellen Aufnehmen des Teleskopbretts 32 festgelegt.
Ein Anschlag 122 erstreckt sich nach unten ausgehend von
dem Lineal 12 in die Nut 121 hinein. Das Teleskopbrett 32 umfasst
ein Ende, das gleitend in der Nut 121 aufgenommen ist und
einen Vorsprung 321 aufweist, der sich ausgehend von dort
erstreckt und wahlweise in Eingriff mit dem Anschlag 122 des
Lineals 12 bringbar ist. Die Gesamtlänge der tragbaren Augenschutzvorrichtung
gemäß der Ausführungsform
des vorliegenden Gebrauchsmusters ist mit 40 bis 50 cm gewählt, wenn
der Vorsprung 321 im Eingriff mit dem Anschlag 122 des
Lineals 12 steht.
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Um die tragbare Augenschutzvorrichtung
gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
des vorliegenden Gebrauchsmusters zu nutzen, wird das Lineal 12 unter
Bezug auf 7 auf dem
Pult in der Leseumgebung abgelegt. Der Schalter 21 des
Helligkeitssensors 2 wird eingeschaltet, um die Helligkeit der
Umgebung zu messen. Daraufhin liegt ein Ende des Lineals 12 an
der Tischplatte an und bildet einen Winkel zwischen 45 und 60° und das
Teleskopbrett 32 erstreckt sich zu den Augen des Nutzers,
da mit der Nutzer eine geeignete Haltung und Distanz zwischen der
Tischplatte und den Augen des Nutzers beibehalten kann.
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Unter Bezug auf 8 und 9,
die eine dritte Ausführungsform
der tragbaren Augenschutzvorrichtung gemäß dem vorliegenden Gebrauchsmuster zeigen,
ist der Körper 1 als
Bleistiftgehäuse 13 ausgelegt,
und die Abstandmesseinrichtung 3 ist als Teleskopstange 33 ausgelegt,
die auf einer Seite des Bleistiftgehäuses 13 seitlich angebracht
ist. Die Gesamtlänge
der Teleskopstange 33 ist mit 40 bis 50 cm gewählt, wenn
die Teleskopstange 33 voll ausgefahren ist.
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Unter Bezug auf 10 wird zur Nutzung der tragbaren Augenschutzvorrichtung
gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
des Gebrauchsmusters das Bleistiftgehäuse 13 auf dem Pult
in der Leseumgebung abgelegt. Der Schalter 21 des Helligkeitssensors 2 wird
eingeschaltet, um die Helligkeit der Umgebung zu messen. Daraufhin
erstreckt sich die Teleskopstange 33 zu den Augen des Nutzers
unter Bildung eines Winkels mit der Tischplatte zwischen 45 bis
60°, damit
der Nutzer eine geeignete Haltung und die Distanz zwischen der Tischplatte
und den Augen des Nutzers beibehält.
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Eine tragbare Augenschutzvorrichtung
zum Verhindern, dass die Augen eines Nutzers kurzsichtig werden,
umfasst einen Körper 1 und
einen Helligkeitssensor 2, der an dem Körper 1 angebracht
ist und mit der Außenperipherie
des Körpers 1 bündig verläuft, um
die Helligkeit der Umgebung zu erfassen. Eine Distanzmesseinrichtung 3 ist
am Körper 1 angebracht,
um eine Distanz zwischen den Augen des Nutzers und einer Tischplatte
bzw. Tischplattenoberseite zu messen.