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DE20319841U1 - Vorrichtung zum Halten von Käseblöcken in Käseschneidemaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Halten von Käseblöcken in Käseschneidemaschinen Download PDF

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DE20319841U1
DE20319841U1 DE20319841U DE20319841U DE20319841U1 DE 20319841 U1 DE20319841 U1 DE 20319841U1 DE 20319841 U DE20319841 U DE 20319841U DE 20319841 U DE20319841 U DE 20319841U DE 20319841 U1 DE20319841 U1 DE 20319841U1
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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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Abstract

Vorrichtung zum Halten von Käseblöcken in Käseschneidemaschinen, bei denen in einem Abstand zu einem Schnittwerkzeug ein innerhalb eines Maschinengestells und oberhalb eines Zuführbandes angeordneter, den Käseblock beim Schneidvorgang fixierender, in Richtung des Zuführbandes druckbeaufschlagter und sich parallel zum Schnittwerkzeug quer zum Zuführband entlang einer Führungsbahn in Abhängigkeit von der Stellung des Schnittwerkzeugs bewegender Niederhalter vorgesehen ist und bei denen das Schnittwerkzeug beim Schneidvorgang zwischen einer oberen und unteren Stellung verfahren wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schnittwerkzeug (3) und/oder der Niederhalter (6) über zumindest einen den Abstand zwischen dem Niederhalter (6) und dem Schnittwerkzeug (3) überbrückenden Mitnehmer (10) verfügen und der Niederhalter (6) und das Schnittwerkzeug (3) über den Mitnehmer (10) miteinander mechanisch gekoppelt ausgebildet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten von Käseblöcken in Käseschneidemaschinen, bei denen in einem Abstand zu einem Schnittwerkzeug ein innerhalb eines Maschinengestells und oberhalb eines Zuführbandes angeordneter, den Käseblock beim Schneidvorgang fixierender, in Richtung des Zuführbandes druckbeaufschlagter und sich parallel zum Schnittwerkzeug quer zum Zuführband entlang einer Führungsbahn in Abhängigkeit von der Stellung des Schnittwerkzeugs bewegender Niederhalter vorgesehen ist und bei denen das Schnittwerkzeug beim Schnittvorgang zwischen einer oberen. und einer unteren Stellung verfahren wird.
  • Ob Käseschneidemaschinen, die über ein zwischen einer oberen und einer unteren Stellung verfahrbares Schnittwerkzeug verfügen, unbedingt mit einem Niederhalter für die Käseblöcke ausgerüstet werden müssen, hängt entscheidend von dem in der Käseschneidemaschine realisierten Funktionsprinzip ab. Aus der Praxis sind sowohl mit Niederhalter ausgerüstete als auch ohne Niederhalter arbeitende Käseschneidemaschinen bekannt.
  • Allgemein gilt für solche Käseschneidemaschinen, daß sie ein als Messerbalken ausgebildetes Schnittwerkzeug aufweisen, welches über seitlich gelegene Führungen in einem Maschinengestell bewegt wird. Vor dem Schnittwerkzeug ist für die zu schneidenden Käseblöcke ein Zuführband und hinter dem Schnittwerkzeug ein Würfelgatter zur Herstellung von Käsewürfel angeordnet. Ist der Käseblock über das Zuführband in Position zum Schnittwerkzeug gebracht worden, bewegt sich das Schnittwerkzeug nach unten und schneidet vom Käseblock eine Käsescheibe ab. Der zum Würfelgatter weisende Anschliffwinkel des Schnittwerkzeuges erzeugt dabei eine den Käseblock in Richtung des Würfelgatters verschiebende Kraftkomponente. Nachdem die Käsescheibe durch das Würfelgatter gepreßt wurde, bewegt sich das Schnittwerkzeug wieder in seine obere Ausgangsposition und gleitet dabei naturgemäß an der Schnittfläche des Käseblockes entlang. Dadurch können der Käseblock entgegen der Transportrichtung des Zuführbandes verschoben oder kleinere Endstücke der Käseblöcke vollständig vom Zuführband abgehoben werden.
  • Bei der in der DE 10060276 A1 beschriebenen Käseschneidemaschine werden die vom Schnittwerkzeug auf den Käseblock wirkenden Kräfte durch das gewählte Funktionsprinzip kompensiert. Zum einen wird der Käseblock vom Zuführband immer zur Anlage mit dem Würfelgatter gebracht, so daß der Käseblock von der über den Anschliffwinkel der Schneide des Schnittwerkzeugs erzeugten Kraft nicht weiter in Richtung des Würfelgatters verschoben werden kann. Andererseits wird durch das sich nach oben bewegende Schnittwerkzeug der bandseitig am Schnittwerkzeug anliegende Käseblock zwar gegen die Transportrichtung des Zuführbandes verschoben, wird aber anschließend durch das Zuführband wiederum am Würfelgatter zur Anlage gebracht, was eine gleichbleibende Stärke aller abgeschnittenen Käsescheiben garantiert. Somit ist für nach diesem Funktionsprinzip arbeitende Käseschneidemaschinen nicht unbedingt ein die Käseblöcke fixierender Niederhalter notwendig. Das Zuführband ist in seiner Laufzeit lediglich so einzustellen, daß die auftretende Verschiebung der Käseblöcke entgegen der Transportrichtung des Zuführbandes durch eine etwas verlängerte Laufzeit des Zuführbandes ausgeglichen wird. Diese notwendige Verlängerung der Laufzeit des Zuführbandes führt zwar in nachteiliger Weise zu einer Reduzierung der Durchsatzleistung der Käseschneidemaschine, wird jedoch oftmals zu Gunsten einer durch den fehlenden Niederhalter preiswerteren Herstellung dieser Maschinen in Kauf genommen.
  • Lediglich bei der Verarbeitung von weichen, sehr leicht am Schnittwerkzeug anhaftenden Käsesorten ist der Einsatz eines Niederhalters auch bei nach diesem Funktionsprinzip arbeitenden Käseschneidemaschinen zwingend notwendig. Wird ein Niederhalter verwendet, kann das sich nach oben bewegende Schnittwerkzeug vom Zuführband keine Käsestücke mitreißen, die zu Störungen in der Funktion der Käseschneidemaschine führen können.
  • Eine ein anderes Funktionsprinzip aufweisende Käseschneidemaschine ist in dem am 22.3.2001 veröffentlichten Prospekt der Käseblockschneidemaschine RB 400 der in 6040 CB Ittervoort, Holland, Bronskamp 8 ansässigen Firma Groba BV beschrieben. Bei dieser Käseschneidemaschine wird die Dicke der vom Käseblock abgeschnittenen Scheibe ausschließlich über den vom Zuführband zurückgelegten Transportweg, d. h. über die mittels eines Potentiometers einstellbare Laufzeit des Zuführbandes festgelegt. Der Käseblock wird um den Transportweg des Zuführbandes versetzt unter das Schnittwerkzeug transportiert und stützt sich in dieser Position nicht am Würfelgatter ab, da das Würfelgatter einen größeren Abstand vom Schnittwerkzeug als die Dicke der zu schneidenden Scheibe aufweist. Danach schneidet das als großflächige Platte ausgebildete Schnittwerkzeug eine Scheibe vom Käseblock ab. Das Würfelgatter wird anschließend hydraulisch gegen das Schnittwerkzeug verfahren. Das Schnittwerkzeug dient als Gegenlage für die Käsescheibe, die so zwangsweise durch das Würfelgatter gepreßt wird. Anschließend bewegen sich nacheinander das Würfelgatter und das Schnittwerkzeug in ihre Ausgangslage zurück.
  • Damit die Käseblöcke durch das sich nach unten bzw. nach oben bewegende Schnittwerkzeug nicht wie beschrieben zum Würfelgatter oder entgegen der Transportrichtung des Zuführbandes verschoben werden und sich somit die Dicke der vom Käseblock abgeschnittenen Scheibe ständig unkontrolliert verändert, muß bei einer nach diesem Funktionsprinzip arbeitenden Käseschneidemaschine ein Niederhalter für die Käseblöcke eingesetzt werden.
  • Wie aus der Beschreibung der Käseblockschneidemaschine RB 400 auf Seite 6 und der dazugehörigen Zeichnung der Ersatzteildokumentation hervorgeht, wird der Niederhalter über einen Pneumatikzylinder in seitlich am Maschinengestell vorgesehenen Führungen bewegt und folgt dem Schnittwerkzeug in eine obere Stellung, nachdem das Schnittwerkzeug den Bereich des Käseblockes verlassen hat. Bevor das Schnittwerkzeug beim nächsten Arbeitstakt wiederum nach unten bewegt wird, um vom Käseblock eine Scheibe abzuschneiden, verfährt der Niederhalter nach unten und klemmt den Käseblock auf dem Zuführband fest. Die zeitliche Aufeinanderfolge der Bewegungen des Niederhalters und des Schnittwerkzeugs bei ihrer Abwärts- und auch ihrer Aufwärtsbewegung verlängert die Taktzeit der Käseschneidemaschine und reduziert damit ihre Durchsatzleistung. Darüberhinaus ist ein pneumatisch betätigter Niederhalter generell von Nachteil. Allein die sich daraus ergebende Notwendigkeit, als Hilfsenergie Druckluft bereitstellen zu müssen, stellt für den Betreiber solcher Käseschneidemaschine einen erheblichen Mehraufwand dar. Weiterhin muß der Niederhalter elektropneumatisch angesteuert und damit in die elektrische Steuerung der Käseschneidemaschine eingebunden werden, was neben den an sich schon relativ teuren pneumatischen Bauteilen zu erheblichen Aufwendungen bei der Herstellung dieser Maschinen führt.
  • Ziel der Erfindung ist es, den finanziellen Aufwand bei der Herstellung und beim Betrieb von Käseschneidemaschinen zu reduzieren.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, für Käseschneidemaschinen, die über einen als Messerbalken ausgebildetes Schnittwerkzeug verfügen, einen in seinem Aufbau besonders einfachen, mit dem Schnittwerkzeug mechanisch gekoppelten Niederhalter zu entwickeln, der für seine Arbeit keine zusätzliche Hilfsenergie benötigt.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabenstellung dadurch gelöst, daß das Schnittwerkzeug und/oder der Niederhalter über zumindest einen den Abstand zwischen dem Niederhalter und dem Schnittwerkzeug überbrückenden Mitnehmer verfügen und der Niederhalter und das Schnittwerkzeug über den Mitnehmer miteinander mechanisch gekoppelt ausgebildet sind.
  • In weiterer vorteilhafter Ausbildung der Erfindung weist der Niederhalter einen oberhalb vom Schnittwerkzeug angeordneten, das Schnittwerkzeug übergreifenden, die Schnittebene des Schnittwerkzeugs durchdringenden Mitnehmer auf, wobei zwischen dem Mitnehmer und dem Schnittwerkzeug ein Gummielement angeordnet ist.
  • Der Niederhalter ist mit einer an das Maschinengestell angeschlossenen, parallel zur Bewegungsrichtung des Niederhalters verlegten und den Niederhalter in seiner Bewegung in Richtung des Zuführbandes begrenzenden Gasdruckfeder gekoppelt.
  • Die Führungsbahn des Niederhalters ist plattenförmig ausgebildet und der Niederhalter über Rollen an die Führungsbahn angeschlossen.
  • In weiterer vorteilhafter Fortschreibung der Erfindung weist die Führungsbahn einen den Niederhalter in seiner Bewegung in Richtung des Zuführbandes
  • begrenzenden Anschlag auf, wobei der Anschlag als Gummielement ausgebildet ist.
  • Die Erfindung wird durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen Schnitt durch eine Käseschneidemaschine, bei der sich der Niederhalter und das Schnittwerkzeug in einer oberen Position befinden
  • 2 einen Schnitt durch eine Käseschneidemaschine, bei der sich der Niederhalter und das Schnittwerkzeug in einer unteren Position befinden
  • 3 einen Schnitt durch eine Käseschneidemaschine, bei der ein über eine Gasdruckfeder druckbeaufschlagter Niederhalter vorgesehen ist
  • 4 einen Schnitt A–A der 1
  • Wesentliche Bauteile einer für die Vearbeitung von weichen Käsesorten ausgerüsteten Käseschmeidemaschine sind ein Maschinengestell l und ein Zuführband 2. Im Maschinengestell 1 ist ein Schnittwerkzeug 3 vorgesehen, welches in diesem Fall als in bekannter Weise im Maschinengestell 1 gelagerter und mit einer zusätzlichen, eine schiefe Ebene bildende Druckplatte 4 ausgerüsteter Messerbalken 5 ausgebildet ist. Vor dem Schnittwerkzeug 3 ist ein Niederhalter 6 und hinter dem Schnittwerkzeug 3 ein Würfelgatter 7 angeordnet. Der Niederhalter 6 ist als abgewinkeltes Blechteil gefertigt und verfügt über zusätzliche Halteelemente 8, 9. Weiterhin weist der Niederhalter 6 einen Mitnehmer 10 auf, der sich in der oberen Stellung des Schnittwerkzeugs 3 am Schnittwerkzeug 3 über ein Gummielement 11 abstützt und somit den Niederhalter 6 in einer oberen Stellung fixiert. Der Niederhalter 6 ist über an der äußeren Kontur einer Führungsbahn 12 abrollende Rollen 13 gelagert.
  • Der Käseblock 14 wird vom Zuführband 2 so lange transportiert, bis er am Würfelgatter 7 anliegt. Danach bewegen sich das Schnittwerkzeug 3 über einen nicht dargestellten Getriebemotor angetrieben entlang einer nicht dargestellten Führungsbahn und der sich am Schnittwerkzeug 3 über den Mitnehmer 10 abstützende Niederhalter 6 über sein Eigengewicht getrieben entlang der Führungsbahn 12 nach unten. Da sich der Messerbalken 5 des Schnittwerkzeuges 3 und der Niederhalter 6 in der oberen Stellung des Schnittwerkzeuges 3 etwa auf gleicher Höhe über dem Käseblock 14 befinden, setzt der Niederhalter 6 bei Schnittbeginn des Messerbalkens 5 auf dem Käseblock 14 auf und fixiert diesen beim Schnittvorgang. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Schnittwerkzeugs 3, bei der der Mitnehmer 10 des Niederhalters 6 den Kontakt zum Schnittwerkzeug 3 verliert, wird vom Käseblock 14 eine Scheibe abgeschnitten, die über die Druckplatte 4 anschließend durch das Würfelgatter 7 gepreßt und in Würfel zerschnitten wird.
  • Bei der sich anschließenden Aufwärtsbewegung des Schnittwerkzeugs 3 stützt sich der Niederhalter 7 so lange auf dem Käseblock 14 ab, bis er über seinen Mitnehmer 10 vom Käseblock 14 abgehoben wird. Zu diesem Zeitpunkt verläßt auch der Messerbalken 5 des Schnittwerkzeugs 3 den Bereich des Käseblockes 14, so daß der Käseblock 14 vom Schnittwerkzeug 3 nicht mehr entgegen der Transportrichtung des Zuführbandes 2 verschoben werden kann und auch am Schnittwerkzeug 3 anhaftende kleinere Käserstücke nicht vom Schnittwerkzeug 3 mitgerissen werden können.
  • Da es natürlich vorkommt, daß die Käseschneidemaschine im Leerlauf ohne Käseblöcke 14 zu schneiden betrieben wird, ist in einfacher Weise im Niederhalter 6 ein Langloch 15 vorgesehen, in das ein die Abwärtsbewegung des Niederhalters 6 begrenzender Anschlag 16 eingreift.
  • Der in 1, 2 und 4 dargestellte Niederhalter 6 bewegt sich und fixiert die Käseblöcke 14 lediglich über sein Eigengewicht. Wenn die die Käseblöcke 14 haltende Kraft vergrößert werden muß, ist dies leicht möglich, wenn der Niederhalter 6 zusätzlich mit einer Gasdruckfeder 17 ausgerüstet wird. (3) In diesem Fall ergibt sich die untere Stellung des Niederhalters 6 über die Geometrie der Gasdruckfeder 17, so daß dann das Langloch 16 und der Anschlag 17 entfallen können.
  • In der Praxis hat sich gezeigt, daß bei Käseschneidemaschinen, bei denen sich der Käseblock 14 beim Schnitt des Schnittwerkzeugs 3 am Würfelgatter 7 abstützen kann, ein mit seinem Eigengewicht auf den Käseblöcken 14 ruhender Niederhalter 6 ausreicht, um die Käseblöcke 14 bei der Aufwärtsbewegung des Schnittwerkzeugs 3 in ihrer Lage auf dem Zuführband 2 zu fixieren. Bei Käseschneidemaschinen, bei denen diese abstützende Wirkung des Würfelgatters 7 nicht gegeben ist, ist der Einsatz einer zusätzlichen Gasdruckfeder 17 notwendig, da die den Käseblock 14 zum Würfelgatter 7 bewegende Komponente der Schnittkraft des Schnittwerkzeugs 3 so groß ist, daß die Käseblöcke 14 beim Schnitt des Schnittwerkzeugs 3 zum Würfelgatter 7 bewegt werden und sich damit keilförmig nach unten erweiternde Scheiben ergeben.

Claims (5)

  1. Vorrichtung zum Halten von Käseblöcken in Käseschneidemaschinen, bei denen in einem Abstand zu einem Schnittwerkzeug ein innerhalb eines Maschinengestells und oberhalb eines Zuführbandes angeordneter, den Käseblock beim Schneidvorgang fixierender, in Richtung des Zuführbandes druckbeaufschlagter und sich parallel zum Schnittwerkzeug quer zum Zuführband entlang einer Führungsbahn in Abhängigkeit von der Stellung des Schnittwerkzeugs bewegender Niederhalter vorgesehen ist und bei denen das Schnittwerkzeug beim Schneidvorgang zwischen einer oberen und unteren Stellung verfahren wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schnittwerkzeug (3) und/oder der Niederhalter (6) über zumindest einen den Abstand zwischen dem Niederhalter (6) und dem Schnittwerkzeug (3) überbrückenden Mitnehmer (10) verfügen und der Niederhalter (6) und das Schnittwerkzeug (3) über den Mitnehmer (10) miteinander mechanisch gekoppelt ausgebildet sind.
  2. Vorrichtung zum Halten von Käseblöcken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (6) einen oberhalb vom Schnittwerkzeug (3) angeordneten, das Schnittwerkzeug (3) übergreifenden, die Schnittebene des Schnittwerkzeugs (3) durchdringenden Mitnehmer (10) aufweist und zwischen dem Mitnehmer (10) und dem Schnittwerkzeug (3) ein Gummielement (11) angeordnet ist.
  3. Vorrichtung zum Halten von Käseblöcken nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (6) mit einer an das Maschinengestell (1) angeschlossenen, parallel zur Bewegungsrichtung des Niederhalters (6) verlegten und den Niederhalter (6) in seiner Bewegung in Richtung des Zuführbandes (2) begrenzenden Gasdruckfeder (17) gekoppelt ist.
  4. Vorrichtung zum Halten von Käseblöcken nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (12) des Niederhalters (6) plattenförmig ausgebildet und der Niederhalter (6) über Rollen (13) an die Führungsbahn (12) angeschlossen ist.
  5. Vorrichtung zum Halten von Käseblöcken nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (12) einen den Niederhalter (6) in seiner Bewegung in Richtung des Zuführbandes (2) begrenzenden Anschlag (17) aufweist und der Anschlag (17) als Gummielement ausgebildet ist.
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