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DE20318378U1 - Vorrichtung zur Verbindung eines Oberflächenbaumrostes mit einem Unterflurbaumrost - Google Patents

Vorrichtung zur Verbindung eines Oberflächenbaumrostes mit einem Unterflurbaumrost Download PDF

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DE20318378U1
DE20318378U1 DE20318378U DE20318378U DE20318378U1 DE 20318378 U1 DE20318378 U1 DE 20318378U1 DE 20318378 U DE20318378 U DE 20318378U DE 20318378 U DE20318378 U DE 20318378U DE 20318378 U1 DE20318378 U1 DE 20318378U1
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DE
Germany
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ring
flat steel
steel ring
cantilever arms
vertical
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Expired - Lifetime
Application number
DE20318378U
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English (en)
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Arnim Koch & Co GmbH
Original Assignee
Arnim Koch & Co GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C9/00Special pavings; Pavings for special parts of roads or airfields
    • E01C9/004Pavings specially adapted for allowing vegetation
    • E01C9/005Coverings around trees forming part of the road

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Abstract

Vorrichtung zur Verbindung eines Oberflächenbaumrostes mit einem Unterflurbaumrost, dadurch gekennzeichnet, dass ein vertikaler Flachstahlring (1) mit einem außen umlaufenden, einen Flansch ausbildenden horizontalen Flachstahlring (2) versehen ist und mit seiner oberen Innenseite mit einen Oberflächenbaumrost (5) tragenden Aufnahmen (6) versehen ist,

Description

  • Bäume, die in begehbare oder befahrbare Wege und Plätze gepflanzt werden, erhalten häufig zum Schutz der Baumscheibe (Bodenoberfläche in einem bestimmten Radius um den Baumstamm) eine durchbrochene Baumscheibenabdeckung, in der Regel Baumrost genannt, der z.B. aus Gittermetall, häufig aus Guseisen oder auch aus Beton besteht und mit seiner sichtbaren Oberfläche eine bewusst gestaltete Formgebung besitzt.
  • Ein weiteres System, das nicht nur die Baumscheibenoberfläche, sondern den gesamten Wurzelraum eines Baumes gegen Bodenverdichtung schützt, bieten die bekannten Unterflurbaumroste, die im Gegensatz zum zuvor beschriebenen (Oberflächen-) Baumrost an der Baumscheibenoberfläche nicht sichtbar sind. Derartige Unterflurbaumroste sind beispielsweise in den EP 0 273 155 und 0 643 170 beschrieben.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, welche beiden grundsätzlich unterschiedlichen Systeme montagefreundlich und formschlüssig so verbindet, dass Verkehrslasten, die auf den Oberflächenbaumrost einwirken, auf den Unterflurbaumrost übertragen werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein vertikal angeordneter Flachstahlring mit einem außen umlaufenden, einen Flansch ausbildenden horizontalen Flachstahlring versehen und mit seiner Unterlänge in eine Mittelöffnung eines Unterflurbaumrostes eingesetzt ist und an seiner oberen Innenseite mit einen Oberflächenbaumrost tragenden Aufnahmen versehen ist.
  • Diese Kombination des (Oberflächen-) Baumrostes mit dem Unterflurbaumrost ermöglicht einen Synergieeffekt für den Wurzelschutz und die Oberflächengestaltung der Baumscheibe.
  • Weitere Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Neuerung beispielsweise veranschaulicht sind.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1: Einen Schnitt durch die Vorrichtung, wie sie als Adapter zwischen Unterflurbaumrost und aufgelegtem Oberflächenbaumrost im Boden eingebaut ist;
  • 2: eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung für runde Oberflächenbaumroste;
  • 3: eine Draufsicht auf die Vorrichtung, wie sie beispielsweise in einer quadratischen Öffnung eines Unterflurbaumrostes eingesetzt ist;
  • 4: eine Draufsicht auf die Vorrichtung für einen runden Baumrost mit eingelegten Verstärkungstraversen für erhöhte Verkehrslasten und aufgelegtem Oberflächenbaumrost und
  • 5: eine Draufsicht auf eine Variante der Vorrichtung für einen quadratischen Oberflächenbaumrost;
  • 6: eine Explosionszeichnung der Vorrichtung für einen runden Baumrost bei welcher der äußere vertikale Flachstahlring, radial angeordnete und herausnehmbare Kragarme und der aufliegende Oberflächenbaumrost in ihrer Abfolge dargestellt sind;
  • 7: eine Aufsicht der Vorrichtung mit Teildarstellung des aufliegenden Oberflächenbaumrostes;
  • 8: einen Schnitt durch die Vorrichtung eingebaut auf einen Unterflurbaumrost mit Schnitt durch die Lage des Wurzelwerks des Baumes
  • 9: eine Aufsicht auf eine Variante der Vorrichtung für einen quadratischen oder rechteckigen Oberflächenbaumrost.
  • Eine Vorrichtung zur Verbindung einer Oberflächenbaumrostes mit einem Unterflurbaumrost besteht im wesentlichen aus einem vertikalen Flachstahlring 1, der z.B. aus einem Rohrabschnitt bestehen kann, der an seiner Außenseite mit einem horizontal verlaufenden, einen Flansch ausbildenden Flachstahlring 2 verbunden ist und der mit seiner Unterlänge 3 in die Öffnung eines Unterflurbaumrostes 4 eingesetzt ist. Zur Aufnahme eines Oberflächenbaumrostes 5 befinden sich oben an der Innenseite des vertikalen Flachstahlringes 1 Aufnahmen 6, die aus Aufnahmenocken bestehen können, die den Oberflächenbaumrost 5 tragen. Bei Ausführungsformen, die für hohe Verkehrslasten vorgesehen sind, wird die Verbindung des vertikalen Flachstahlringes 1 mit dem horizontalen Flachstahlring 2 durch Aussteifungsdreiecke 7 verstärkt. Bei Ausführungsformen, die für sehr hohe Verkehrslasten ausgelegt sind und bei denen der aufgelegte Oberflächenbaumrost 5 die Verkehrslast nicht freitragend aushält, können zur Unterstützung des Oberflächenbaumrostes 5 Verstärkungstraversen 8 in dafür vorgesehene Aufnahmevorrichtungen 9 eingelegt werden.
  • Der vertikale Flachstahlring 1 wird in seiner Höhe so bemessen, dass er die Differenz ausgleicht, die zwischen dem tiefliegenden Unterflurbaumrost 4 und dem an der Oberfläche liegenden Oberflächenbaumrost 5 besteht. Der Flachstahlring 1 entspricht in seinem inneren Umfang der Außenkante des jeweiligen Oberflächenbaumrostes 5 und ist entsprechend dessen Form kreisförmig, quadratisch, recht- oder mehreckig ausgebildet und so ausgestattet, dass er an der Oberseite den Oberflächenbaumrost 5 mit seiner Verkehrslast aufnimmt und mit seiner Unterseite auf dem Unterflurbaumrost 4 aufsitzt und sich mit diesem zu einer Einheit verbindet. Dazu wird er soweit in den Unterflurbaumrost 4 eingeschoben, bis der horizontal gestellte Flachstahlring 2 auf der Oberkante des Unterflurbaumrostes 4 aufliegt und damit sowohl die vertikalen Verkehrslasten wie auch horizontale Kräfte auf den Unterflurbaumrost 4 sicher übertragen werden. Im oberen Teil des vertikal gestellten Flachstahlringes 1 sind auf seiner Innenseite die Aufnahmen 6 vorgesehen, die als Aufnahmenocken oder als (nicht dargestellter) Auflagering ausgebildet sein können. Auf diesen Aufnahmen stützt sich der Oberflächenbaumrost 5 ab. Der vertikal gestellte Flachstahlring 1 ist an seiner oberen Außenseite gleichzeitig Begrenzung für den Wege- oder Platzbelag, der den Baumrost umschließt.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform einer Vorrichtung bestehen die Aufnahmen 6 aus Dreieck-Kragarmen 10, die in Richtung auf einen einen Baumstamm 11 umgebenden Freiraum 14 verlaufen. Die Dreiecks-Kragarme 10 verjüngen sich von unten in Richtung auf den Freiraum 14. Sie sind in Halterungen 13 lösbar befestigt, die auf der Innenseite des vertikalen Flachstahlringes 1 angeordnet sind. Sie können darüber hinaus auch mit dem vertikalen Flachstahlring 1 verschweißt oder mit einem herausnehmbaren Innenring (nicht dargestellt) verschweißt sein. Es ist ferner denkbar, dass die Dreieck-Kragarme 10 mit dem Oberflächenbaumrost 5 eine konstruktive Einheit ausbilden. Der Oberflächenbaumrost 5 liegt auf den Oberseiten 12 der Dreiecks-Kragarme 10 auf.
  • Durch die Verwendung der Dreiecks-Kragarme 10 kann der Oberflächenbaumrost 5 bis unmittelbar in die Nähe des Baumstammes 11 von unten abgestützt werden, so dass erheblich höhere Kräfte in den vertikalen Flachstahlring 1 eingeleitet und über den horizontalen Flachstahlring 2 in den Unterflurbaumrost 4 eingeleitet werden.
  • Die statisch bestimmten Kragarme 10, verbunden mit dem, die horizontale Kräfte aufnehmenden Baumrost 5 ergeben die statisch berechenbare Auflastfähigkeit, wobei die Profilhöhe der tragenden Konstruktion vom äußeren Rand des Baumrostes 5 zum inneren Rand des Baumrostes 5, d.h. zum empfindlichen Wurzelhals hin, bis auf die Materialstärke des Baumrostes 5 abnimmt. So kann eine optimale Pflanzhöhe des zu schützenden Baumes gewährleistet werden, bei gleichzeitiger Bewältigung hoher Verkehrslasten.
  • Der vertikale Flachstahlring 1 kann kreisförmig, quadratisch, rechteckig oder viereckig ausgebildet sein. Er kann ferner teilbar sein, um den Kraftaufwand bei der Montage zu verringern und darüber hinaus auch nachträglich in einen bereits mit einem Baum versehenen Unterflurbaumrost 4 verbunden zu werden.

Claims (15)

  1. Vorrichtung zur Verbindung eines Oberflächenbaumrostes mit einem Unterflurbaumrost, dadurch gekennzeichnet, dass ein vertikaler Flachstahlring (1) mit einem außen umlaufenden, einen Flansch ausbildenden horizontalen Flachstahlring (2) versehen ist und mit seiner oberen Innenseite mit einen Oberflächenbaumrost (5) tragenden Aufnahmen (6) versehen ist,
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (6) aus Aufnahmenocken bestehen.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (6) aus einem innen im vertikalen Flachstahlring (1) umlaufenden Auflagering bestehen.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (6) aus Dreieck-Kragarmen (10) bestehen, die in Richtung auf einen einen Baumstamm (11) umgebenden Freiraum (14) verlaufen.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreieck-Kragarme (10) sich in Richtung auf den Freiraum (14) von unten ansteigend verjüngen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreieck-Kragarme (10) in Halterungen (13) lösbar befestigt sind, die auf der Innenseite des vertikalen Flachstahlringes (1) angeordnet sind.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreieck-Kragarme (10) mit dem vertikalen Flachstahlring (1) verschweißt sind.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreieck-Kragarme (10) mit einem herausnehmbaren Innenring verschweißt sind.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreieck-Kragarme (10) mit dem Oberflächenbaumrost (5) eine konstruktive Einheit ausbilden.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberflächenbaumrost (5) auf den Oberseiten (12) der Dreiecks-Kragarme (10) aufliegen.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Flachstahlring (1) kreisförmig, quadratisch, rechteckig oder vieleckig ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Flachstahlring (1) teilbar ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachstahlring (1) sowohl horizontale wie vertikale Kräfte aus Verkehrslasten aufnehmend und an den Unterflurbaumrost (4) weitergebend in die Mittelöffnung eines Unterflurbaumrostes (4) eingesetzt ist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausführungsformen für schwere Verkehrslasten die Verbindung des vertikalen Ringes (1) mit dem horizontalen Ring (2) verstärkende Aussteifungsdreiecke (7) aufweist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 und 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Baumrost (5) Verstärkungstraversen (8) in Aufnahmevorrichtungen (9) eingesetzt sind.
DE20318378U 2003-02-19 2003-11-27 Vorrichtung zur Verbindung eines Oberflächenbaumrostes mit einem Unterflurbaumrost Expired - Lifetime DE20318378U1 (de)

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DE20303359U DE20303359U1 (de) 2003-03-03 2003-03-03 Abstützvorrichtung für Baumroste
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