DE20318296U1 - Bearbeitungssystem zur spanenden Bearbeitung von Zylinderköpfen - Google Patents
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Abstract
Bearbeitungssystem (1) zur spanenden Bearbeitung von Zylinderköpfen (3), insbesondere von Zylinderköpfen für PKWS,
– mit mehreren Bearbeitungsstationen (2a–2f), in denen die zu bearbeitenden Zylinderköpfe in unterschiedlichen Ausrichtungen (OP20–OP120) bearbeitet werden,
– wobei die zu bearbeitenden Zylinderköpfe den Bearbeitungsstationen (2a–2f) sequentiell zugeführt werden,
– wobei jede Bearbeitungsstation (2a–2f) eine oder mehrere identische Werkzeugmaschinen (9–14) umfasst,
– und wobei jede Werkzeugmaschine (9–14) mehrere Werkzeugspindeln (7,7') umfasst, von denen zumindest einige fest mit einem Werkzeug (8,8') bestückt sind.
– mit mehreren Bearbeitungsstationen (2a–2f), in denen die zu bearbeitenden Zylinderköpfe in unterschiedlichen Ausrichtungen (OP20–OP120) bearbeitet werden,
– wobei die zu bearbeitenden Zylinderköpfe den Bearbeitungsstationen (2a–2f) sequentiell zugeführt werden,
– wobei jede Bearbeitungsstation (2a–2f) eine oder mehrere identische Werkzeugmaschinen (9–14) umfasst,
– und wobei jede Werkzeugmaschine (9–14) mehrere Werkzeugspindeln (7,7') umfasst, von denen zumindest einige fest mit einem Werkzeug (8,8') bestückt sind.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Bearbeitungssystem zur spanenden Bearbeitung von Zylinderköpfen, insbesondere von Zylinderköpfen für PKWS.
- Zur spanenden Bearbeitung von Zylinderköpfen werden herkömmlicherweise Transferstraßen eingesetzt, die aus mehreren Einzelstationen bestehen, die starr miteinander verkettet sind. Der zu bearbeitende Zylinderkopf durchläuft diese Stationen sequentiell, wobei in jeder der Stationen ein anderer Bearbeitungsschritt am Zylinderkopf durchgeführt wird. Solche Transferstraßen sind aufgrund der starren Aufeinanderfolge der Einzelstationen sehr unflexibel.
- Um die Flexibilität des Zylinderkopf-Bearbeitungssystems zu erhöhen, können einige (oder alle) dieser Stationen durch flexible Bearbeitungszentren ersetzt werden. Jedes dieser Bearbeitungszentren verfügt über eine oder mehrere Werkzeugspindeln sowie über ein Werkzeugwechselsystem, mit Hilfe dessen die Spindeln mit unterschiedlichen Werkzeugen bestückt werden können. Durch den sequentiellen Einsatz dieser Werkzeuge an der Spindel des Bearbeitungszentrums kann eine große Zahl unterschiedlicher Bearbeitungsoperationen am Zylinderkopf durchgeführt werden. Während die Bearbeitungszentren eine hohe Flexibilität ermöglichen, ist ihr Einsatz verbunden mit hohen Anteilen unproduktiver Nebenzeiten (aufgrund der Werkzeugwechsel), die die Effektivität des Fertigungssystems reduzieren.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bearbeitungszentrum für Zylinderköpfe vorzuschlagen, das einerseits sehr flexibel ist, andererseits eine erhebliche Reduktion der Bearbeitungszeiten an Zylinderköpfen ermöglicht.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
- Danach werden die flexiblen Bearbeitungszentren des Zylinderkopf-Bearbeitungssystems ersetzt durch Werkzeugmaschinen, in deren Arbeitsraum sich eine Vielzahl angetriebener Spindeln befinden, die jeweils mit einem Werkzeug versehen sind. Im Unterschied zu den herkömmlichen Bearbeitungszentren findet während der Bearbeitung auf den Spindeln kein Werkzeugwechsel statt, sondern jedes der benötigten Werkzeuge befindet sich in einer festen Aufspannung auf einer individuellen, dem Werkzeug zugeordneten Werkzeugspindel.
- Im Unterschied zum Stand der Technik der Zylinderkopfbearbeitung in flexiblen Bearbeitungszentren, bei denen durch den Werkzeugwechsel an den Spindeln ein großer Anteil an unproduktiver Nebenzeit anfällt (in der Regel > 60% bei der Bearbeitung von Zylinderköpfen aus Aluminium), fällt bei den in der Erfindung eingesetzten Werkzeugmaschinen keinerlei Werkzeugwechsel während der Bearbeitung an, da jedes Werkzeug seine eigene Spindel hat. Dadurch können die Nebenzeiten bei der Zylinderkopfbearbeitung erheblich reduziert werden.
- Vorteilhafterweise sind zumindest einige der Spindeln in einer solchen Weise im Arbeitsraum der Werkzeugmaschine angeordnet, dass die auf ihnen befestigten Werkzeuge gleichzeitig an dem Zylinderkopf zum Eingriff kommen können. Durch diese mehrspindlige Bearbeitung kann die Hauptzeit bei der Bearbeitung der Zylinderköpfe stark reduziert werden.
- Zweckmäßigerweise sind die Werkzeugmaschinen flexibel gestaltet, so dass die Werkzeuge und Spindeln innerhalb der Maschine an verschiedenen Stellen und unter verschiedenen Ausrichtungen angeordnet sein können. Dann haben die Werkzeugmaschinen für unterschiedliche Bearbeitungsstationen denselben Grundaufbau, sind jedoch je nach Bearbeitungsstation mit unterschiedlichen Spindeln und Werkzeugen versehen. Aufgrund des einheitlichen Grundaufbaus der Maschinen wird die Wartung wesentlich vereinfacht. Weiterhin kann bei einem Maschinenausfall schnell eine Ersatzmaschine konfiguriert und eingewechselt werden. Schließlich können die Maschinen leicht und schnell umkonfiguriert werden, wenn ein anderer Zylinderkopftyp bearbeitet werden soll.
- Die Spindeln, die die Werkzeuge halten, können verschiebbar bzw. schwenkbar in der Werkzeugmaschine gelagert sein, um mit Hilfe ein und desselben Werkzeugs mehrere Bearbeitungsschritte am Zylinderkopf durchführen zu können. Vorteilhafterweise sind jedoch in den Werkzeugmaschinen alle Bewegungsachsen im zu bearbeitenden Zylinderkopf konzentriert. Das bedeutet, dass die Spindeln bzw. die Werkzeuge fest und unbeweglich in der Werkzeugmaschine fixiert sind; die Relativbewegungen, die der Zylinderkopf während der Bearbeitung gegenüber den Werkzeugen der Werkzeugmaschine vollführt, erfolgen mit Hilfe einer mehrachsig bewegbaren Spannvorrichtung, auf der der Zylinderkopf montiert ist.
- Vorzugsweise werden diese Werkzeugmaschinen an allen Stationen des Bearbeitungssystems eingesetzt. Diese Stationen unterscheiden sich in bezug auf die Winkelausrichtung, in der die Zylinderköpfe bearbeitet werden, und werden von den Zylinderköpfen sequentiell durchlaufen. Jede Station umfasst ein oder mehrere Werkzeugmaschinen, auf denen die Zylinderköpfe spanend bearbeitet werden. Alle Werkzeugmaschinen, die einer vorgegebenen Station angehören, sind gleich ausgestattet. Die Werkzeugmaschine unterschiedlicher Stationen unterscheiden sich in bezug auf ihre Werkzeugausstattung, so dass jedem dieser Werkzeugmaschine jeweils nur diejenigen Werkzeuge vorliegen, die zur Bearbeitung der Zylinderköpfe in der jeweiligen, dieser Station entsprechenden Aufspannung benötigt werden.
- Der Zylinderkopf wird den Werkzeugmaschinen mit Hilfe eines Transportsystems zugeführt. In der Werkzeugmaschine wird der Zylinderkopf – der jeweiligen Station entsprechend – in einer vorgegebenen Ausrichtung auf einem Spannkopf aufgenommen und mit Hilfe einer Verschiebeeinheit durch den Arbeitsraum der Werkzeugmaschine bewegt.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert; dabei zeigen:
-
1 eine schematische Ansicht eines Bearbeitungssystems für Zylinderköpfe nach dem Stand der Technik; -
2 eine schematische Ansicht eines Bearbeitungssystems für Zylinderköpfe gemäß der Erfindung; -
3 eine perspektivische Ansicht einer Werkzeugmaschine. -
1 zeigt ein herkömmliches Bearbeitungssystem101 zur spanenden Bearbeitung von Zylinderköpfen für PKWs. Das System101 umfasst sechs Bearbeitungsstationen102a bis102f , die im Zuge der Zylinderkopfbearbeitung sequentiell durchlaufen wer den. In den unterschiedlichen Bearbeitungsstationen102a bis102f werden die Zylinderköpfe in unterschiedlichen Winkelausrichtungen (OP20, OP40, ...) bearbeitet. Ein Zylinderkopfrohling3 wird zu Beginn der Bearbeitung zunächst der Bearbeitungsstation102a zugeführt. In dieser Bearbeitungsstation102a werden mit Hilfe mehrerer Werkzeugmaschinen104a ,105a ,106a etc. unterschiedliche spanende Bearbeitungsschritte (Fräsoperationen, Bohroperationen etc.) am Zylinderkopfrohling3 in der Ausrichtung OP20 durchgeführt. Der Zylinderkopfrohling3 wird mit Hilfe einer Fördervorrichtung107a sequentiell den Werkzeugmaschinen104a ,105a ,106a , zugeführt, von denen jede eine unterschiedliche Bearbeitungsoperation an dem Rohling3 bewirkt. Jede der Werkzeugmaschinen104a ,105a ,106a ,etc. ist somit auf eine spezifische Bearbeitungsaufgabe (feste Zylinderkopf-Aufspannung, festes Bearbeitungswerkzeug) festgelegt. - Nach Beendigung der Bearbeitungsschritte der Station
102a wird der Zylinderkopfrohling3 mit Hilfe einer (schematisch als Pfeil dargestellten) Fördervorrichtung108 der nächsten Bearbeitungsstation102b zugeführt. Diese Bearbeitungsstation102b umfasst vier identisch ausgerüstete flexible Bearbeitungszentren109 , in denen der Zylinderkopfrohling3 einer spanenden Bearbeitung in der Ausrichtung OP40 unterzogen wird. Jede dieser flexiblen Bearbeitungszentren109 ist so ausgerüstet, dass das gesamte der Ausrichtung OP40 entsprechende Bearbeitungsprogramm in ihr ausgeführt werden kann; diese flexiblen Bearbeitungszentren109 sind also parallel zueinander angeordnet, so dass der Zylinderkopfrohling3 jeweils nur eine dieser flexiblen Bearbeitungszentren109 durchläuft. Jede der flexiblen Bearbeitungszentren109 ist mit einer Spindel und einem Werkzeugmagazin ausgerüstet, das alle Werkzeuge enthält, die für die Zylinderkopfbearbeitung in Ausrichtung OP40 benötigt werden. Im Zuge der Zylinder kopfbearbeitung in den Arbeitszellen109 kommen unterschiedliche Werkzeuge zum Einsatz, die nacheinander vom Werkzeugmagazin der Arbeitszelle109 auf die Spindel dieser Arbeitszelle109 gesetzt werden. - Nach Beendigung der Bearbeitungsschritte der Station
102b wird der Zylinderkopfrohling3 in die Bearbeitungsstation102c transportiert, in der er mit Hilfe der flexiblen Bearbeitungszentren109' in der Ausrichtung OP50 bearbeitet wird. Auch diese flexiblen Bearbeitungszentren109' sind parallel zueinander angeordnet, so dass jeder Zylinderkopfrohling3 nur eine dieser flexiblen Bearbeitungszentren109' durchläuft. Gegenüber den flexiblen Bearbeitungszentren109 der Bearbeitungsstation102b unterscheiden sich die Bearbeitungszentren109' nur in bezug auf die Aufspannung des Zylinderkopfes und die Werkzeuge, die im Werkzeugmagazin vorgehalten werden. - Anschließend werden die Zylinderkopfrohlinge
3 der Bearbeitungsstation102d zugeführt, in der sie in einer Ausrichtung OP60 bearbeitet werden. Diese Bearbeitungsstation102d ähnelt der Station102a insofern, als auch sie mehrere Werkzeugmaschinen110 ,111 ,112 etc. umfasst, die sequentiell durchlaufen werden; jeder Zylinderkopf3 wird also mit Hilfe einer Fördervorrichtung113 nacheinander allen Werkzeugmaschinen110 ,111 ,112 etc. zugeführt und dort mit Hilfe eines bestimmten Werkzeugs bearbeitet. Dies gilt auch analog für die Bearbeitungsstationen102e und102f , in denen die Zylinderkopfrohlinge3 in den Ausrichtungen OP90 bzw. OP120 sequentiell mehrere Werkzeugmaschinen durchlaufen. Danach ist die spanende Bearbeitung des Zylinderkopfes3 beendet. - Das herkömmliche Bearbeitungssystem
101 ist somit ein hybrides System mit starren Komponenten (Transferlinien102a ,102d ,102e ,102f ) und flexiblen Komponenten (Arbeitszellen109 ,109' in Stationen102b und102c ). - Ein erfindungsgemäßes Bearbeitungssystem
1 zur spanenden Bearbeitung von Zylinderköpfen3 ist in2 dargestellt. Auch hier erfolgt die Zylinderkopfbearbeitung in sechs Bearbeitungsstationen2a bis2f , wobei jede dieser Bearbeitungsstationen jeweils einer definierten Winkelausrichtung (OP20, OP40, ...) des Zylinderkopfs3 entspricht. In der als erste zu durchlaufenden Bearbeitungsstation2a sind zur spanenden Bearbeitung des Zylinderkopfs3 in Ausrichtung OP20 drei Werkzeugmaschinen9 vorgesehen, die identisch konfiguriert und ausgerüstet sind. Der zu bearbeitenden Zylinderkopf3 wird – nach Verfügbarkeit – einer dieser drei Werkzeugmaschinen9 zugeführt und dort bearbeitet. -
3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Werkzeugmaschine9 . Die Maschine9 umfasst eine Spannvorrichtung5 , mit Hilfe derer der Zylinderkopf3 in der Ausrichtung OP20 aufgenommen wird. Die Spannvorrichtung5 ist auf einer (in3 nicht dargestellten) Verschiebeeinheit montiert, mit Hilfe derer der Zylinderkopf im Arbeitsraum6 der Werkzeugmaschine9 verschoben werden kann. Weiterhin umfasst die Werkzeugmaschine9 eine Vielzahl von ortsfesten Spindeln7 , in denen Werkzeuge8 (Bohrer, Fräser, ...) aufgenommen sind. Diese Werkzeuge8 ragen somit von unten, von oben und seitlich in den Arbeitsraum6 der Werkzeugmaschine9 hinein. Die Spindeln7 sind individuell antreibbar, können aber auch gekoppelt sein; einige von ihnen sind in einer solchen Weise im Arbeitsraum6 der Werkzeugmaschine9 angeordnet, dass mit Hilfe der auf ihnen geführten Werkzeuge8 mehrere Bearbeitungsoperationen des Zylinderkopfs3 simultan durchgeführt werden können. So können beispielsweise – nachdem der Zylinderkopf3 mit Hilfe der Verschiebeeinheit hochgenau gegenüber den Spin deln7' positioniert worden ist – mit Hilfe der darin gehaltenen Werkzeuge8' simultan mehrere Bohroperationen an dem Zylinderkopf3 durchgeführt werden. - Im Unterschied zu den Werkzeugmaschinen
109 der Bearbeitungsstationen102b und102c des herkömmlichen Bearbeitungssystems101 , in denen die Spindeln zur Bearbeitung des Zylinderkopfs3 nacheinander mit unterschiedlichen Werkzeugen bestückt werden, die sie aus dem Werkzeugmagazin entnehmen, trägt in den Werkzeugmaschinen9 jede Spindel7 ,7' ein festes Werkzeug8 ,8' . Während in den Werkzeugmaschinen109 durch den Werkzeugwechsel große (unproduktive) Nebenzeiten entstehen, sind die Werkzeugmaschinen9 nahezu nebenzeitfrei. Eine weitere Zeitersparnis kommt dadurch zustande, dass mehrere der Werkzeuge8 ,8' simultan zum Eingriff mit dem Zylinderkopf3 kommen können. - Ist die Bearbeitung des Zylinderkopfes
3 in einer der Werkzeugmaschinen9 der Station2a abgeschlossen, so wird der Zylinderkopf3 mit Hilfe eines Fördersystems4 in eine der Werkzeugmaschinen10 der Bearbeitungsstation2b verbracht, wo der Zylinderkopf3 in Ausrichtung OP40 bearbeitet wird. Die Werkzeugmaschinen10 entsprechen in bezug auf ihren Grundaufbau den Werkzeugmaschinen9 , allerdings verfügen sie über einen anderen Satz von Spindeln und Werkzeugen, die so im Arbeitsraum der Werkzeugmaschine10 angeordnet sind, dass mit Hilfe der in diesen Spindeln gehaltenen Werkzeuge alle Bearbeitungsschritte der Ausrichtung OP40 des Zylinderkopfs3 durchgeführt werden können. Nach der Bearbeitung des Zylinderkopfes3 in einer der Werkzeugmaschinen10 der Station2b wird der Zylinderkopf3 in eine der Werkzeugmaschinen11 der Station2c verbracht, in der er in der Ausrichtung OP50 bearbeitet wird. Es folgen Bearbeitungen in Station2d (in einer der Maschinen12 ), Station2e (in einer der Maschinen13 ) und Station2f (in Maschine14 ). Jeder dieser Maschinentypen11 ,12 ,13 ,14 entspricht bezüglich seines Grundaufbaus den Maschinen9 und10 und verfügt über einen Satz von Spindeln und von fest in diesen Spindeln gehaltenen Werkzeugen, die für die Bearbeitung des Zylinderkopfs in der zugehörigen Ausrichtung benötigt werden. - Die Zahl der Werkzeugmaschinen
9 ,10 , ... in den Bearbeitungsstationen2a bis2f entspricht den Bearbeitungszeiten der Zylinderköpfe3 in der zugehörigen Ausrichtung OP20, OP40, ... So sind beispielsweise in den Stationen2a und2c , in denen ein umfangreiches Bearbeitungsprogramm an den Zylinderköpfen3 durchlaufen wird, mehr (nämlich drei) Werkzeugmaschinen9 ,11 vorgesehen als in den restlichen Stationen. Durch eine Anpassung der Zahl der Werkzeugmaschinen9 ,10 , ... in den Stationen2a ,2b , ... können die Durchlaufzeiten der Zylinderköpfe3 durch das Bearbeitungssystem1 optimiert werden. - Wie oben beschrieben, stimmen die Werkzeugmaschinen
9 ,10 , ... in bezug auf ihren Grundaufbau überein, unterscheiden sich jedoch in bezug auf ihre Bestückung, d.h. auf die Lage und Ausrichtung der Spindeln7 ,7' und der in den Spindeln7 ,7' gehaltenen Werkzeuge8 ,8' . Dadurch können Werkzeugmaschinen9 in Station2a beispielsweise umgerüstet werden zu Werkzeugmaschinen10 in Station2b , indem die Werkzeugmaschine9 mit anderen Spindeln versehen und diese Spindeln mit anderen Werkzeugen bestückt werden.
Claims (4)
- Bearbeitungssystem (
1 ) zur spanenden Bearbeitung von Zylinderköpfen (3 ), insbesondere von Zylinderköpfen für PKWS, – mit mehreren Bearbeitungsstationen (2a –2f ), in denen die zu bearbeitenden Zylinderköpfe in unterschiedlichen Ausrichtungen (OP20–OP120) bearbeitet werden, – wobei die zu bearbeitenden Zylinderköpfe den Bearbeitungsstationen (2a –2f ) sequentiell zugeführt werden, – wobei jede Bearbeitungsstation (2a –2f ) eine oder mehrere identische Werkzeugmaschinen (9 –14 ) umfasst, – und wobei jede Werkzeugmaschine (9 –14 ) mehrere Werkzeugspindeln (7 ,7' ) umfasst, von denen zumindest einige fest mit einem Werkzeug (8 ,8' ) bestückt sind. - Bearbeitungssystem nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige der Werkzeugspindeln (
7' ) in einer solchen Weise im Arbeitsraum (6 ) der Werkzeugmaschine (9 –14 ) angeordnet sind, dass die auf ihnen befestigten Werkzeuge (8' ) simultan am Zylinderkopf (3 ) zum Eingriff kommen. - Bearbeitungssystem nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugmaschinen (
9 –14 ) unterschiedlicher Bearbeitungsstationen (2a –2f ) in bezug auf ihren Grundaufbau übereinstimmen, sich jedoch in bezug auf die Zahl und/oder Anordnung und/oder Dimensionierung der in ihnen enthaltenen Werkzeugspindeln (7 ,7' ) unterscheiden. - Bearbeitungssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugspindeln (
7 ,7' ) unbeweglich in den Werkzeugmaschinen (9 –14 ) fixiert sind, so dass alle Relativbewegungen des Zylinderkopfs (3 ) gegenüber den Werkzeugen (8 ,8' ) mit Hilfe der Spannvorrichtung5 bewirkt werden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20318296U DE20318296U1 (de) | 2003-10-24 | 2003-10-24 | Bearbeitungssystem zur spanenden Bearbeitung von Zylinderköpfen |
| DE102004005149A DE102004005149A1 (de) | 2003-10-24 | 2004-02-03 | Bearbeitungssystem zur spanenden Bearbeitung von Gehäusebauteilen für Fahrzeugaggregate |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE10349697A DE10349697B4 (de) | 2003-10-24 | 2003-10-24 | Bearbeitungssystem zur spanenden Bearbeitung von Zylinderköpfen |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=32094651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20318296U Expired - Lifetime DE20318296U1 (de) | 2003-10-24 | 2003-10-24 | Bearbeitungssystem zur spanenden Bearbeitung von Zylinderköpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20318296U1 (de) |
-
2003
- 2003-10-24 DE DE20318296U patent/DE20318296U1/de not_active Expired - Lifetime
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