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In Beziehung stehende Anmeldungen
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Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der Chinesischen
Anmeldung Nummer 02258538.7, eingereicht am 19. November 2002.
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf ein Zusatzgriffstück
mit einer Laserausrichtungsvorrichtung, das an mit Wechselstrom
oder Gleichstrom betriebenen elektrischen Hammern, Bohrern oder Bohrhammern
angebracht werden kann. Der Bediener braucht nur den Laserstrahl,
der von dem Lasererzeuger am Zusatzgriffstück abgestrahlt wird, an dem
festgelegten Referenzpunkt oder der Referenzlinie auszurichten,
um die Bohrlöcher
schnell und genau zu positionieren.
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Hintergrund der Erfindung
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Die bekannten Zusatzgriffstücke für Bohrgeräte werden überwiegend
zum Festhalten verwendet; es sind keine Vorrichtungen am Bohrer
vorhanden, die den Bediener entstützen würden, die Position des zu bohrenden
Lochs zu bestimmen. Wenn der Bediener ein Loch oder eine Reihe von
Löchern
in Bezug auf einige Objekte zu bohren hat, muss er die Punkte zum
Bohren manuell auf der Oberfläche
des zu bohrenden Objektes mit einem Lineal und einem Stift markieren,
und möglicherweise
muss er dabei sogar auf die Hilfe eines Anzeigers zur horizontalen
oder vertikalen Ausrichtung zurückgreifen,
bevor er mit der Arbeit beginnen kann. Wenn die Referenzobjekte weit
entfernt sind ist es zudem schwierig, eine präzise Ausrichtung zu erreichen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein verbessertes Zusatzgriffstück für Bohrmaschinen mit einer Laserausrichtungsvorrichtung
vorzuschlagen. Typische Bohrer des Standes der Technik weisen eine
zylindrische Schulter auf, die mit dem Ring eines Zusatzgriffstücks verknüpft werden
kann. Der äußere Durchmesser
der zylindrischen Schulter weist üblicherweise eine Standardgröße auf.
Der Innendurchmesser des offenen Rings des Zusatzgriffstücks kann
zur Aufnahme des Schulterteils mit einer Klemmvorrichtung justiert
werden. Wenn die Klemmvorrichtung also gelockert wird, wird sich
der Umfang des Rings vergrößern, und
das Zusatzgriffstück
kann herumgedreht werden order von der Schulter des Bohrers gelöst werden;
und, wenn die Klemmvorrichtung geschlossen oder zugeklemmt wird,
kann dann das Zusatzgriffstück
an der Schulter des Bohrers festgeklemmt werden, so dass es einfach
ist, das Zusatzgriffstück
in jede gewünschte
gedrehte Orientierung zum komfortablen Festhalten während des
Bohrens in verschiedenen Positionen auszurichten.
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Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein
Zusatzgriffstück
mit einer Laserausrichtungsvorrichtung vorzuschlagen, das die Originalfunktion
des Zusatzgriffstücks
nicht beeinträchtigt.
Die Laserausrichtungsvorrichtung kann einen gefächerten Laserstrahl durch eine
Blende abstrahlen und eine sichtbare Linie auf der Oberfläche des
zu bohrenden Objektes erzeugen. Da das Zusatzgriffstück um die
Schulter des Bohrers rotieren kann, braucht der Bediener, wenn er
ein Loch oder eine Reihe von Löchern
in Bezug auf zwei Punkte, eine Linie oder eine Ebene bohren will,
das Zusatzgriffstück
nur herumzudrehen und am Bohrer zu sichern, um den Laser an den
Referenzpunkten, der Linie oder der Fläche auszurichten, wodurch dem
Bediener ermöglicht
wird, Löcher
an der gewünschten
Stelle direkt und genau zu bohren.
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Im Detail besteht das Zusatzgriffstück mit einer
Laserausrichtungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung aus einem
Griffteil zum Festhalten, einem offenen Ring und einer Klemmvorrichtung,
die bevorzugt aus einem Paar Schrauben und Muttern zum Festklemmen
und Lösen
des offenen Ringes besteht. Das Zusatzgriffstück der vorliegenden Erfindung weist
weiter einen ersten Lasererzeuger, ein Batteriepack für die Energieversorgung
der ersten Lasererzeugungsvorrichtung, und einen Schalter zur Steuerung
des ersten Lasererzeugers auf. Der Lasererzeuger könnte aus
einem Gehäuse
bestehen, einer Laserdiode, einer Linsenanordnung zur Fokussierung und
Auffächerung
des Lichts, das durch die Laserdiode abgestrahlt wird, in einen
gefächerten
planaren Strahl. Letztlich gibt es eine langgezogene Blende im vorderen
Teil des Gehäuses,
von der aus das Licht heraustritt, und welche an der Ebene des gefächerten
Strahls ausgerichtet ist. Wenn das Zusatzgriffstück am Bohrer festgeklemmt ist
und der Bedienschalter eingeschaltet ist, strahlt der Lasererzeuger einen
gefächerten
Strahl vorwärts
durch die Blende ab. Die Ebene des Laserstrahls ist parallel zur
Mittelachse des Zusatzgriffstücks,
und befindet sich in der gleichen Ebene wie die Hauptachse des Bohrfutters. Angenommen,
dass einige Bediener Linkshänder sein
könnten,
dann wäre
es zu bevorzugen, dass die Mittelachse des Zusatzgriffstücks an der
Hauptachse des Bohrfutters derart ausgerichtet ist, dass der Laserstrahl
ebenfalls in der Flucht der Mittelachse des Zusatzgriffstücks liegt.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung
ist es, einen präziseren
Punkt für
die Bohrung zur Verfügung zu
stellen. Wenn es notwendig ist ein Loch oder eine Reihe von Löchern exakt
horizontal, vertikal oder im Winkel von 45 Grad relativ zu einem
Referenzobjekt wie einem Punkt, einer Linie oder einer Ebene zu bohren,
kann das Zusatzgriffstück
gezielt mit Wasserwaagen ausgestattet werden, die jeweils horizontal,
vertikal oder im 45 Grad Winkel zum gefächerten Laserstrahl sind. Betrachten
wir die Linie auf dem Arbeitsteil, die durch die Laserausrichtungsvorrichtung ausgesendet
wird, so kann dieses Zusatzgriffstück mit Hilfe der Blasen, die
an dem Zusatzgriffstück
horizontal, vertikal oder im Winkel von 45 Grad zum Laserstrahl
angebracht sind, eine ausgerichtete horizontale Linie oder eine
Lotlinie oder eine 45 Gradlinie im Bezug auf die horizontale Ebene
durch das Referenzobjekt hindurch zur Verfügung stellen.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, ein Zusatzbohrgriffstück vorzuschlagen, das zwei
Referenzpunkte oder Linien gleichzeitig erzeugen kann. Demzufolge
kann der offene Ring des Zusatzgriffstücks der vorliegenden Erfindung
ein Nebengriffstück
aufweisen. Ein zweiter Lasererzeuger, der ähnlich dem Ersten ausgebildet
ist, ist auf dem Nebengriffstück
angebracht und kann ebenso durch das oben beschriebene gemeinsame
Batteriepack betrieben werden und kann gemeinsam mit dem Schalter
des ersten Lasererzeugers gesteuert werden. Die Mittelachse des
Nebengriffstücks
kann durch das Zentrum des Bohrfutters gehen. Der zweite Lasererzeuger
sendet einen gefächerten
Strahl vorwärts
aus, der parallel zur Mittelachse des Nebengriffstücks oder
innerhalb einer gemeinsamen Ebene mit der Mittelachse des Nebengriffstücks ist.
Der Laserstrahl,. der durch den zweiten Lasererzeuger ausgesendet
wird, weist dabei eine gemeinsame Ebene mit der Mittelachse des
Bohrfutters auf. Die beiden gefächerten
Strahlen, die durch den ersten Lasererzeuger auf dem Zusatzgriffstück und den
zweiten Lasererzeuger auf dem Nebengriffstück abgestrahlt werden, erzeugen
demnach zwei Linien auf der Oberfläche des zu bohrenden Objekts,
and bilden einen Schnittpunkt, der über die Mittelachse des Bohrfutters,
d. h. den Bohrmeißel,
tappt. Der Grad des Winkels, der durch die beiden Laserlinien gebildet wird,
ist durch den Winkel zwischen dem Nebengriffstück und dem Zusatzgriffstück festgelegt.
Das Nebengriffstück
kann auch so auf dem Zusatzgriffstück befestigt werden, dass ihre
Achsen senkrecht zueinander sind. Der Grad des Winkels zwischen
dem Nebengriffstück
und dem Zusatzgriffstück
kann also auf einen Bereich justiert werden, der von der praktischen
Anwendung verlangt wird. Der einstellbare Bereich liegt dabei bevorzugt
zwischen 45 -und 180 Grad, und eine Skalierung markiert auf dem
offenen Ring neben dem Nebengriffstück 45, 90, 135 und 180 Grad
in Bezug auf die Ebene des ersten planaren Laserstrahls, der durch
den ersten Lasererzeuger abgestrahlt wird. Auf diese Art und Weise
kann die Lochposition zum Bohren in Referenz auf alle beliebigen
zwei Punkte durch Einstellung des Zusatzgriffstücks um die Schulter des Bohrers
und Einstellung des Nebengriffstücks
um den Ring des Zusatzgriffstücks
herum festgelegt werden.
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Es können auch eine oder mehrere
Wasserwaagen an dem Nebengriffstück
angebracht werden, um die relative Lage des durch den zweiten Lasererzeuger
abgestrahlten Laserstrahls horizontal, vertikal oder im Winkel von
45 Grad in Bezug auf die horizontale Ebene aufzuzeigen. Mit Hilfe
der Wasserwaagen unterschiedlicher Ausrichtung auf dem Zusatzgriffstück und dem Nebengriffstück, ist
es möglich,
ein Loch auf einer unebenen Oberfläche genauer durch horizontalen,
vertikalen oder 45 Grad winkligen Bezug auf einen Referenzpunkt
zu positionieren.
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Eine zusätzliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, ein Nebengriffstück
vorzuschlagen, wobei der Lasererzeuger einen Laserstrahl rückwärts zum
Bohrer aussendet. Dadurch kann der Bediener ein Ziel hinter seinem
oder ihrem Rücken
als Basisreferenz während
der Arbeit nehmen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 zeigt
eine Vorderansicht einer bevorzugten Ausgestaltung des Zusatzbohrgriffstücks mit einer
Laserausrichtungsvorrichtung;
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2 ist
eine rechte Seitenansicht des Zusatzbohrgriffstücks aus 1;
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2A ist
eine bevorzugte Ausgestaltung des Lasererzeugers;
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3 ist
eine Rückansicht
des Zusatzgriffstücks
mit einer Laserausrichtungsvorrichtung;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht des Zusatzgriffstücks mit Laserausrichtungsvorrichtung wie
in 1 gezeigt, angebracht
an der Bohrmaschine;
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5 ist
eine Vorderansicht des Zusatzgriffstücks mit Laserausrichtungsvorrichtung
mit daran angebrachtem Nebengriffstück;
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6 ist
eine rechte Seitenansicht des Zusatzgriffstücks mit Laserausrichtungsvorrichtung
wie in 5 gezeigt;
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7 ist
eine Rückansicht
des Zusatzgriffstücks
mit Laserausrichtungsvorrichtung wie in 5 gezeigt;
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8 ist
eine perspektivische Ansicht einer Bohrmaschine mit Nebengriffstück senkrecht
zum Zusatzgriffstück;
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9 ist
eine perspektivische Ansicht einer Bohrmaschine mit Nebengriffstück in einer
Linie mit dem Zusatzgriffstück;
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10 ist
eine perspektivische Vorderansicht mit dem um ungefähr um 90
Grad gedrehten Zusatzgriffstück
aus 8;
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11 ist
eine perspektivische Rückansicht, bei
der der Lasererzeuger des Nebengriffstücks einen Laserstrahl rückwärtig zum
Bohrer aussendet; und
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12 ist
eine perspektivische Ansicht mit dem nach hinten geneigten Nebengriffstück.
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Detaillierte Beschreibung des bevorzugten
Ausführungsbeispiels
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In Bezug auf die 1 – 4 kann das Zusatzgriffstück der vorliegenden
Erfindung an einer Bohrmaschine 101 zur Positionierung
eines Referenzpunktes oder einer Reihe von Referenzpunkten auf einer
Arbeitsfläche
angebracht werden. Das Zusatzgriffstück 41 umfasst einen
Handgriffteil 1 zum Festhalten, einen offenen Ring 2 zur
Anbringung des Handgriffs 41 an einer Schulter der Bohrmaschine 101,
und eine Klemmvorrichtung 3 zum Verschließen oder
Lösen des
offenen Ringes 2. Das Zusatzgriffstück 41 umfasst weiter
einen ersten Lasererzeuger 6, der sich an der Vorderseite 412 des
Zusatzgriffstücks 41 befindet,
einen Schalter 7, der zum An- und Abschalten des ersten
Lasererzeugers 6 verwendet wird, ein Batteriepack 8 zur
Energieversorgung des ersten Lasererzeugers 6, und eine
Schraube 31 und eine Mutter 32 umfassende Klemmvorrichtung 3.
Für den
Komfort eines Linkshänders
ist es zu bevorzugen, dass die Mittelachse 411 des Zusatzgriffstücks 41 in
einer gemeinsamen Ebene mit der Bohrachse 412' des offenen
Ringes 2 liegen kann, wenn der offene Ring 2 an
der Bohrmaschine 101 befestigt wird. Auf diese Art und
Weise ist die Mittelachse 411 ebenfalls in einer gemeinsamen
Ebene mit der Bohrachse 103 des Bohrfutters 102 der Bohrmaschine 101.
Das Zusatzgriffstück 41 kann
von der Bohrmaschine 101 gelöst oder um die Bohrmaschine 101 herum
gedreht werden, wenn die Klemmvorrichtung 3 gelockert wird (über die
Schraube 31 und die Mutter 32), und kann an der
Schulter der Bohrmaschine 101 befestigt werden, wenn die
Klemmvorrichtung 3 verengt wird (durch die Schraube 31 und
die Mutter 32).
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Wie in 2A gezeigt,
umfasst der Lasererzeuger 6 ein Gehäuse 65, eine Laserdiode 61,
einen Satz von Linsen 63, die zuerst das divergente Licht, das
durch die Laserdiode 61 ausgesendet wird, fokussiert, und
dann das fokussierte Licht in einen gefächerten planaren Strahl 64 transformiert,
und eine langgestreckte Blende 66 im vorderen Bereich des Gehäuses 65,
durch die der Laserstrahl nach außen abgestrahlt wird. Der gefächerte planare
Strahl 64 läuft
durch die Bohrachse 103 des Bohrfutters 102 hindurch,
wie in 4 gezeigt, und
erzeugt eine Linie 641 auf der Oberfläche 202 des Arbeitsteils 201,
so dass der Bediener in der Lage ist, ein Loch an jedem Ort der
Linie 641, ausgerichtet an jedem Referenzpunkt A1 der Linie 641,
zu bohren.
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Eine Wasserwaage (oder eine Vielzahl
von Wasserwaagen) kann am Hinterteil 413 des Zusatzgriffstücks 41 wie
in 1 gezeigt angebracht
werden, d. h. angebracht auf der glatten Fläche zum Bediener hin, wenn
der Handgriff 41 an der Bohrmaschine 101 angebracht
wird. Die Waage kann parallel, vertikal oder 45 Grad winklig zum
gefächerten
ebenen Strahl 64 sein, wie die Wasserwaagen 91, 92 und 93 in 3. Der Hersteller kann auswählen nur
eine oder zwei der Waagen 91, 92, 93 auf
dem Zusatzgriffstück 41 anzubringen,
oder aber drei Waagen anzubringen. 3 ist
eine Rückansicht
des Zusatzgriffstücks 41 mit
allen drei an der Rückseite 413 angebrachten
Wasserwaagen 91, 92 und 93. Wenn ein Loch
in eine vertikale Wand gebohrt werden soll, braucht der Bediener
nur die Bohrmaschine 101 oder das Zusatzgriffstück 41 durch
die entsprechenden Wasserwaagen zu justieren, wodurch die Laserlinie 641 auf
der Wand justiert wird, und das Loches genau vertikal, horizontal
oder unter 45 Grad am einen Referenzpunkt ausgerichtet positioniert
wird.
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In Bezug auf 5 kann das Zusatzgriffstück 41 auch
ein Nebengriffstück 42 aufweisen,
dessen Mittelachse 421 senkrecht zur Mittelachse 411 des Zusatzgriffstücks 41 ist.
Die Mittelachse 421 kann dabei die Mittelachse 412' des
offenen Ringes 2 schneiden. Das Nebengriffstück 42 umfasst
einen zweiten Lasererzeuger 6', der dem ersten Lasererzeuger 6 ähnlich ist.
Der zweite Lasererzeuger 6' kann auch über das Batteriepack 8 mit
Energie versorgt werden und über
den Schalter 7 auf dem Zusatzgriffstück 6 gesteuert werden.
Der durch den zweiten Lasererzeuger 6' abgestrahlte gefächerte Strahl 64' läuft durch
die Mittelachse 103 des Bohrfutters 102 hindurch.
Es bilden also zwei gefächerte
planare Strahlen 64, 64', die durch den ersten
und zweiten Lasererzeuger 6, 6' auf jeweils dem
Zusatzgriffstück 41 und
dem Nebengriffstück 42 abgestrahlt werden,
zwei Linien 641, 642, die senkrecht zueinander
auf der Oberfläche 202 des
Arbeitsteils 201 stehen, und der Schnittpunkt, der durch
die beiden Linien gebildet wird, überlappt mit dem Bohrmeißel 104, wie
in 8 gezeigt.
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Es ist bevorzugt, dass der Winkel,
der durch das Nebengriffstück 42 und
das Zusatzgriffstück 41 gebildet
wird, justierbar sein kann, wie in 6 gezeigt,
wobei die Art und Weise der Befestigung des Nebengriffstücks auf
dem offenen Ring 2 des Zusatzgriffstücks 41 eine gekrümmte Nut 21 am äußeren Umfang
des Ringes 2 ist. In Folge dessen kann der Winkel zwischen
den beiden Mittelachsen 411, 421 wie gewünscht justiert
werden. Es wird bevorzugt, dass das Nebengriffstück 42 relativ zum
Zusatzgriffstück 41 so
justiert werden kann, dass der Winkel 90 bis 180 Grad oder jeder
Winkel dazwischen sein kann. In einer bevorzugten Ausgestaltung
könnte
der Ring 2 mit Skalierungsmarkierungen versehen sein, wobei
diese 90, 135 oder 180 Grad relativ zum durch den ersten Lasererzeuger 6 abgestrahltem
gefächerten
Strahl 64 entsprechen.
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Wie in 7 gezeigt,
können
zwei Wasserwaagen 91', 92', die horizontal oder
vertikal zum Laserstrahl 64' sind, auf dem Nebengriffstück 42 individuell
oder zusammen angebracht werden, um jeweils die Lage der Laserlinie 642 relativ
zur horizontalen Ebene anzuzeigen.
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Durch die Kombination verschiedener
Wasserwaagen auf dem Zusatzgriffstück 41 und dem Nebengriffstück 42,
ist es möglich
den Referenzpunkt oder eine Reihe von Referenzpunkten entlang einer Linie
auf einer nicht-horizontalen Oberfläche genauer auf einer Linie,
die horizontal, vertikal oder im Winkel von 45 Grad zum Referenzpunkt
ausgerichtet ist, zu positionieren.
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Bezugnehmend auf 4 strahlt der Lasererzeuger 6 nach
Einschalten des Schalters 7 auf dem Zusatzgriffstück 41 einen
planaren, gefächerten
Laserstrahl 64 ab, der durch die Mittelachse 103 des Futters 102 der
Bohrmaschine 101 hindurchläuft, und eine Linie 641 auf
der Oberfläche 202 bildet.
Man kann eine genau lotgerechte Laserlinie 641 durch Drehung
des Zusatzgriffstücks 41 in
eine ungefähr vertikale
Position des Laserstrahls 64 und anschließende Ausrichtung
an der Wasserwaage 92 erhalten. Der Bediener kann dann
ein Loch oder eine Reihe von Löchern
entlang der Linie 641, auf der der Referenzpunkt A1 liegt,
bohren.
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In ähnlicher Weise kann der Bediener
das Zusatzgriffstück 41 um
die Bohrmaschine 101 herumdrehen, um eine angenehme Stellung
zum Festhalten zu erreichen und den Laserstrahl 64 auf
eine ungefähr
horizontale Position zu justieren, und anschließend das Zusatzgriffstück 41 mit
der Wasserwaage 91 so auszurichten, dass eine exakte horizontale
Linie 641 erlangt wird.
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Wenn das Referenzobjekt selbst eine
Linie ist, benötigt
der Bediener nur den Laserstrahl an der Referenzlinie auszurichten
und dann das Futter 102 der Bohrmaschine 101 an
einem Punkt entlang des Laserstrahls zu positionieren, um ein Loch
genau zu bohren.
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In ähnlicher Weise können die
Wasserwaagen am Zusatzgriffstück
mit anderen Winkeln relativ zur Mittelachse des Zusatzgriffstücks zur
Erlangung verschiedener Positionierungslinien angebracht werden.
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In Bezug auf 8, wenn das Nebengriffstück 42 senkrecht
zum Zusatzgriffstück 41 ist,
können
die durch die ersten und zweiten Lasererzeuger 6, 6' abgestrahlten
Laserlinien 641, 642 jeweils an ersten und zweiten
Referenzen A1 und A2 ausgerichtet werden. Durch Einstellung des
Zusatzgriffstücks 41,
um die Laserlinie 641 horizontal und die Laserlinie 641 vertikal
zu machen, kann der Bediener dann am Schnittpunkt der Laserlinien 641, 642 bohren.
Bezugnehmend auf die 9 und 10 kann das Nebengriffstück 42 justierbar
um das Zusatzgriffstück 41 herum
ausgebildet sein, das wiederum ebenso justierbar um die Bohrmaschine 101 herum
ausgebildet sein kann, so dass der Bediener Bohrlöcher mit
verschiedenen Referenzen positionieren kann.
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Unter Bezug auf 11 kann das Nebengriffstück 42 auch
so konstruiert sein, dass es vom Zusatzgriffstück 41 gelöst werden
kann und in umgekehrter Richtung angebracht werden kann, damit der Lasererzeuger 6' um
180 Grad nach hinten gedreht werden kann. Oder es kann mit einer
Gelenkkupplung versehen sein, die nicht in der Abbildung gezeigt ist,
um zu ermöglichen,
dass das Nebengriffstück 42 um
die eigene Mittelachse herum um 180 Grad drehbar ist. In einem anderen
Ausführungsbeispiel,
wie in 12 bestmöglich dargestellt,
kann das Nebengriffstück 42 so
konstruiert sein, dass es, um die Projektionsdistanz des Laserstrahls
zu vergrößern, nach hinten
neigbar ausgebildet ist. Wenn der Neigungswinkel 90 Grad erreicht,
ist das Nebengriffstück 42 parallel
zur Mittelachse 103 des Futters 102. Wenn der
Referenzpunkt oder die -linie nicht auf der zu bohrenden Oberfläche liegt
oder für
eine Verbindung mit dem Laserstrahl zu weit von dem Loch entfernt ist,
dann ist das Nebengriffstück 42 zuerst
auf dem Zusatzgriffstück 41 mit
einem bestimmten Winkel α zu
befestigen bis sie in der gleichen Ebene liegen, und dann ist das
Nebengriffstück 42 wie
gewünscht nach
hinten zu neigen. Zum Beispiel, wenn es verlangt wird ein Loch auf
einer vertikalen Wand zu bohren, könnte der Bediener einen Punkt
auf dieser Wand als einen Referenzpunkt nehmen, das Nebengriffstück 42 justieren,
und dann ein Loch in Bezug auf einen zweiten Punkt, der auf der
anderen Wand, der Decke oder dem Fußboden wie gewünscht liegt, zu
positionieren.
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Während
einige exemplarische Ausführungsbeispiele
hierin offenbart wurden, wird von dem Fachmann verstanden werden,
dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen
Beispiele beschränkt
ist, sondern vielmehr diese geändert
oder modifiziert werden können,
ohne den Rahmen der Endung zu verlassen. Das Anbringen eines oder mehrerer
weiterer Nebengriffstücke
mit Lasererzeugern am Zusatzgriffstück befindet sich beispielsweise im
Rahmen der Erfindung.