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DE20317316U1 - Vorrichtung zur Bekämpfung von Schadinsekten - Google Patents

Vorrichtung zur Bekämpfung von Schadinsekten Download PDF

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DE20317316U1
DE20317316U1 DE20317316U DE20317316U DE20317316U1 DE 20317316 U1 DE20317316 U1 DE 20317316U1 DE 20317316 U DE20317316 U DE 20317316U DE 20317316 U DE20317316 U DE 20317316U DE 20317316 U1 DE20317316 U1 DE 20317316U1
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Voss Frithjof Prof Dr
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Abstract

Vorrichtung zur Bekämpfung von Schadinsekten, die als Hygieneinsekten und Pflanzen- oder Vorratsinsekten in großen Massen auftreten, gekennzeichnet durch einen Gitterkörper (3), der von einer aus parallelen, im Abstand und im Wechsel angeordneten ersten und zweiten elektrisch leitenden Gitterstäben (1, 2) bestehenden, einen Innenraum umfassenden Mantelfläche gebildet ist, wobei die jeweils ersten Gitterstäbe (1) an den einen Anschluss (10) einer Hochspannungsquelle (8, 9) und die jeweils zweiten Gitterstäbe (2) an den anderen Anschluss (11) der Hochspannungsquelle (8, 9) angeschlossen sind, und durch Isolierringe (6,7) zum einen die Gitterstäbe (1, 2) in dem vorgegebenen seitlichen Abstand zueinander fixiert und zum anderen die ersten Gitterstäbe (1) von den zweiten Gitterstäben (2) elektrisch isoliert sind, und in dem von dem Gitterkörper (3) umgebenen Raum ein über mindestens einen der Isolierringe gehaltenes Mittel (13) zum Anlocken der Schadinsekten angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bekämpfung von Schadinsekten, die als Hygieneinsekten oder als Pflanzen- oder Vorratsinsekten in größerer Zahl auftreten.
  • Zu den bekanntesten Schadinsekten gehören Hygieneinsekten wie die Stubenfliege, Bremsen, Stechmücken oder Flöhe; Pflanzenschädlinge wie zum Beispiel Kartoffelkäfer, Heuschrecken, Grashüpfer oder Grillen; Forstschädlinge wie Maikäfer, Nonnen oder Motten; sowie Vorratsschädlinge wie zum Beispiel Termiten, Ameisen oder Motten. Der Schaden, den Insekten durch Fraß an Pflanzen bis zu deren völliger Vernichtung (z.B. Miniermotte, Heuschrecke) oder durch Übertragung und Verbreitung von Krankheiten (z.B. Steckmücke, Tsetsefliege) anrichten können, ist groß. Zur Bekämpfung von Schadinsekten werden überwiegend Insektizide als Fraß- oder Kontaktgifte verwendet. Die Anwendung von Insektiziden ist jedoch insofern problematisch, als diese als Fremdstoffe für den Organismus und daher als Gifte oder gesundheitsgefährliche Stoffe anzusehen sind und zumeist unerwünschte Nebenwirkungen – erst recht bei unsachgemäßer Anwendung – haben. Wegen der geringen biologischen Abbaubarkeit der Insektizide, die auch in den Boden und das Grundwasser gelangen, können die Nebenwirkungen auch noch lange nach der Anwendung auftreten oder in andere Organismen, zum Beispiel von Vögeln, Pflanzen, Schlachtvieh oder Fischen, verschleppt werden.
  • Im Pflanzenschutz macht man sich des Weiteren auch die Wirkung von Insektenlockstoffen, den sogenannten Pheromonen, zunutze, indem diese als Sexuallockstoffe oder als Köderstoffe zur Anlockung der Insekten zur deren anschließender Vernichtung benutzt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verzicht auf den Einsatz von Insektiziden und Vermeidung der mit deren Anwendung verbundenen Nachteile eine Vorrichtung zur Vernichtung von Schadinsekten anzugeben, die individuell für verschiedene Schadinsekten in allen Klimazonen der Erde und sowohl in Innenräumen als auch im Freien an beliebiger Stelle schnell eingesetzt werden kann und einfach und kostengünstig ausgebildet ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit einer gemäß den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 ausgebildeten Vorrichtung gelöst. Aus den Unteransprüchen ergeben sich vorteilhafte Weiterbildungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung.
  • Der wesentliche Erfindungsgedanke besteht in der Ausbildung eines vorzugsweise zylindrisch geformten Gitters aus parallel im Abstand zueinander fixierten, leitfähigen und im Wechsel angeordneten ersten und zweiten Gitterstäben, wobei die ersten Gitterstäbe an den einen Anschluss und die zweiten Gitterstäbe an den anderen Anschluss einer tragbaren und/oder stationären Hochspannungsquelle angeschlossen sind und die ersten und die zweiten Gitterstäbe mit Hilfe von Isolierringen voneinander elektrisch getrennt und in der Form des Gitterkörpers gehalten bzw. fixiert sind. In dem von den Gitterstäben umgebenen Raum befinden sich spezifische Pheromone oder akustische Mittel zum Anlocken der jeweils zu bekämpfenden Schadinsekten. Die durch das Pheromon oder ein akusti sches Signal angelockten Schadinsekten wollen in das Innere des Gitterkörpers gelangen. Beim Passieren der Gitterwand zwischen einem ersten und einem zweiten, an den negativen bzw. den positiven Anschluss der Hochspannungsquelle angeschlossenen Gitterstab wird das betreffende Schadinsekt aufgrund der an den benachbarten Gitterstäben anliegenden Hochspannung getötet.
  • Da manche Schadinsekten auch auf bestimmte Farben reagieren, können im Inneren des Gitterkörpers auch entsprechende Farbstofftafeln angeordnet sein.
  • Innerhalb des von den Gitterstäben umgebenen Raumes können – beispielsweise auf einem freihängenden Plättchen – auch verschiedene Sexual- oder Köderlockstoffe gleichzeitig vorgehalten werden, um unterschiedliche Schädlinge gleichzeitig anzulocken.
  • Die Vorrichtung, die die betreffenden Schadinsekten sofort tötet, funktioniert ohne Belastung der Umwelt und ohne jegliche Nebenwirkungen für Menschen und Tiere. Sie ist tragbar und kann unmittelbar an jedem gewünschten Einsatzort stationär angeordnet werden. Durch das im Innenraum des Gitterkörpers angeordnete spezifische Lockmittel, z.B. ein Fraß- oder Ködermittel, können genau die in dem betreffenden Bereich vorhandenen Schadinsekten selektiv bekämpft werden. Die lediglich aus den an ihren Enden in Isolierringe eingeformten Gitterstäben und einer Hochspannungsquelle bestehende Vorrichtung ist einfach aufgebaut und kann kostengünstig hergestellt werden. Die Vorrichtung kann zudem vielfältig angewendet werden, beispielsweise in Aufenthaltsräumen von Menschen und Tieren, in Vorratslagern, im Obst- und Gemüsebau, in Parks und Gärten, und zwar an Bäumen und Sträuchern hängend oder auf dem Boden stehend. Auch eine mobile Anwendung ist denkbar.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die ersten Gitterstäbe und die zweiten Gitterstäbe an jeweils einem Ende, aber gegenüberliegend, durch einen Leitring elektrisch verbunden.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfasst die transportable oder stationär angeordnete Hochspannungsquelle einen 12V-Gleichstromakkumulator und einen Hochspannungsgenerator zur stufenweisen Bereitstellung einer Hochspannung zwischen 500V und 15000V. Es können auch mehrere Vorrichtungen an eine Hochspannungsquelle angeschlossen werden. Die Zuschaltung der Hochspannungsquelle erfolgt vorzugsweise über eine Zeitschaltuhr. Dadurch können die jeweiligen Schadinsekten in dem Zeitraum bekämpft werden, in dem sie tatsächlich aktiv sind.
  • Gemäß einem weiteren wichtigen Erfindungsmerkmal ist das an die Hochspannungsquelle angeschlossene Gitter an der Außenseite von einem Isoliergitter umgeben, das an den Isolierringen gehalten ist.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind an den Isolierringen Mittel zum Aufstellen oder Aufhängen des Gitters, beispielsweise in von bestimmten Schadinsekten befallenen Bäumen, angebracht.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist unterhalb des Gitters ein entsprechend der Form des Gitters ausgebildeter Auffangbehälter angeordnet oder unmittelbar am unteren Isolierring angebracht, um die getöteten Insekten gezielt zu sammeln und einer industriellen Verwertung, z.B. als Geflügelfutter, zuzuführen. Der Auffangbehälter kann als Ringscha le ausgebildet sein. Er kann gleichermaßen als Mittel zum Abstützen der Vorrichtung auf dem Boden dienen.
  • Neben der zylindrischen Form kann das Gitter auch eine andere einen Innenraum umfassende geometrische Form, beispielsweise die eines Quaders oder einer Kugel, haben.
  • In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die Verbindung zwischen der Hochspannungsquelle und den ersten bzw. zweiten Gitterstäben über Kabel und an diesen und den beiden Leitringen oder jeweils an einem von den ersten und zweiten Gitterstäben angebrachten Steckverbindungsmitteln.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung, in deren einziger Figur eine Vorrichtung zur Vernichtung von Insekten mit elektrischem Strom und unter Einsatz eines Lockmittels dargestellt ist, näher erläutert.
  • Die Vorrichtung umfasst einen von einer zylindrischen, aus ersten und zweiten Gitterstäben 1 und 2 bestehenden Mantelfläche gebildeten rohrartigen Gitterkörper 3. Der Gitterkörper 3 kann auch eine andere, beispielsweise im Querschnitt quadratische Form aufweisen oder eine ballig ausgebildete bzw. kugelartige Umfangsfläche haben. Die identisch ausgebildeten ersten und zweiten Gitterstäbe 1 und 2 verlaufen im Wechsel und im Abstand parallel zueinander und bestehen aus einem elektrisch leitfähigen Material, hier Aluminium. Die Gitterstäbe können in einer Reihe oder in zwei Reihen, aber versetzt zueinander, angeordnet sein. Mit Bezug auf die Benutzung der Vorrichtung mit senkrecht verlaufender Längsachse weist der Gitterkörper 3 einen ersten unteren Leitring 4 und einen zweiten oberen Leitring 5 sowie einen ersten oberen Isolierring 6 und einen zweiten unteren Isolierring 7 auf. Die Leitringe 4 und 5 bestehen aus einem elektrisch leitfähigen Material, während die Isolierringe 6 und 7 aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff, zum Beispiel einem biegesteifen oder elastischen, aber festen Kunststoff, gefertigt sind. Die Gitterstäbe 1 und 2 sind so angeordnet, dass die ersten Gitterstäbe 1 an einem Ende mit dem ersten unteren Leitring 4 verbunden sind und am gegenüberliegenden Ende in den ersten oberen Isolierring 6 eingeformt sind. Die zweiten Gitterstäbe 2 sind mit ihrem oberen Ende an den zweiten oberen Leitring 5 angeschlossen und münden mit ihrem unteren Ende in dem zweiten unteren Isolierring 7. In dem Gitterkörper 3 sind die ersten und zweiten Gitterstäbe 1, 2 im Wechsel angeordnet, das heißt, die zweiten Gitterstäbe 2 sind – genau mittig – zwischen den ersten Gitterstäben 1 positioniert.
  • Die Vorrichtung umfasst des Weiteren eine 12V-Gleichspannungsquelle 8 und einen Hochspannungsgenerator 9, die tragbar bzw. mobil sind, zur Erzeugung einer zwischen 500 und 15.000 V liegenden Hochspannung. Der positive Anschluss 10 des Hochspannungsgenerators ist über ein erstes Kabel 15 an einen ersten Gitterstab 1 angeschlossen, während der negative Anschluss 11 über ein zweites Kabel 16 mit einem von den zweiten Gitterstäben 2 verbunden ist.
  • Im Abstand vom Gitterkörper 3 verläuft ein Isoliergitter 17, das mit dem ersten und zweiten Isolierring 6 und 7 verbunden ist. An dem unteren Isolierring 7 ist außerdem ein Stützelement 12 zum Aufstellen der Vorrichtung auf dem Boden angeformt. Es ist aber auch möglich, dass an dem oberen Isolierring 6 Mittel zum Aufhängen der Vorrichtung, beispielsweise in einem Baum, angebracht sind. Etwa zentrisch im Innern des Gitterkörpers 3 ist ein an dem unteren Isolierring 6 gehaltenes Lockstoffausgabemittel 13 angebracht. An dem unteren Iso lierring 6 ist außerdem ein Auffangbehälter 14 befestigt, dessen Durchmesser größer als der des unteren Isolierringes 6 ist.
  • Die Funktion der oben beschriebenen Vorrichtung, die in einem von Schadinsekten befallenen Bereich aufgestellt ist, wird wie folgt erläutert:
  • Mit dem an die Gleichspannungsquelle 8 angeschlossenen, stufenweise einstellbaren Hochspannungsgenerator 9 wird die zur Vernichtung der jeweiligen Schädlinge erforderliche Hochspannung, beispielsweise 8000 V erzeugt. Die ersten und zweiten Gitterstäbe 1 bzw. 2, die jeweils über den ersten bzw. zweiten Leitring 4 bzw. 5 verbunden sind, sind mit dem positiven bzw. negativen Anschluss des Hochspannungsgenerators 9 verbunden. Es besteht jedoch keine Verbindung zwischen den ersten und den zweiten Gitterstäben 1, 2. Zwischen den jeweils benachbarten ersten und zweiten Gitterstäben wird ein von der Höhe der angelegten Spannung und der Größe des Abstandes zwischen den ersten und zweiten Gitterstäben abhängiges elektrisches Feld ausgebildet. Die jeweils benachbarten ersten und zweiten Gitterstäbe bilden mit anderen Worten einen durch das Anlegen der Hochspannung geladenen Kondensator. Im Innern des zylindrischen Gitterkörpers 3 befindet sich das ein Pheromon enthaltende Lockstoffausgabemittel. Das Pheromon ist ein auf die zu bekämpfenden Schadinsekten abgestimmter Lockstoff, Köderstoff oder Fraßstoff. Es ist aber auch denkbar, mit einem an die Spannungsquelle angeschlossenen Signalgeber (nicht dargestellt) ein akustisches Signal zum Anlocken der Schadinsekten zu erzeugen. Sobald die sich von allen Seiten in Richtung des im Innern des Gitterkörpers befindlichen Lockstoffs bewegenden Schadinsekten in den Bereich zwischen zwei benachbarten Gitterstäben 1, 2 gelangen, fließt ein Strom, der zur Tötung der Schadinsekten führt. Die getöteten Schadinsekten fallen nach unten und in den Auffangbehälter 14 und werden einer industriellen Weiterverarbeitung, beispielsweise zur Herstellung von Tierfutter, zugeführt. Am oberen Isolierring 6 ist ein Haltebügel 18 zur hängenden Befestigung der Vorrichtung angebracht.
  • Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebene spezifische Ausführungsform beschränkt. Im Rahmen fachgemäßen Handelns sind hinsichtlich der Bereitstellung der Hochspannung oder der Form, Aufstellung und Isolierung sowie der Ausbildung und Anordnung der Lockmittel oder der rein konstruktiven Ausgestaltung der Vorrichtung Abwandlungen denkbar.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    erster Gitterstab
    2
    zweiter Gitterstab
    3
    zylindrischer Gitterkörper
    4
    erster (unterer) Leitring
    5
    zweiter (oberer) Leitring
    6
    erster (oberer) Isolierring
    7
    zweiter (unterer) Isolierring
    8
    Gleichspannungsquelle
    9
    einstellbarer Hochspannungsgenerator
    10
    positiver Anschluss
    11
    negativer Anschluss
    12
    Stützelement
    13
    Lockstoffausgabemittel
    14
    Auffangbehälter
    15
    erstes Kabel
    16
    zweites Kabel
    17
    Isoliergitter
    18
    Haltebügel

Claims (11)

  1. Vorrichtung zur Bekämpfung von Schadinsekten, die als Hygieneinsekten und Pflanzen- oder Vorratsinsekten in großen Massen auftreten, gekennzeichnet durch einen Gitterkörper (3), der von einer aus parallelen, im Abstand und im Wechsel angeordneten ersten und zweiten elektrisch leitenden Gitterstäben (1, 2) bestehenden, einen Innenraum umfassenden Mantelfläche gebildet ist, wobei die jeweils ersten Gitterstäbe (1) an den einen Anschluss (10) einer Hochspannungsquelle (8, 9) und die jeweils zweiten Gitterstäbe (2) an den anderen Anschluss (11) der Hochspannungsquelle (8, 9) angeschlossen sind, und durch Isolierringe (6, 7) zum einen die Gitterstäbe (1, 2) in dem vorgegebenen seitlichen Abstand zueinander fixiert und zum anderen die ersten Gitterstäbe (1) von den zweiten Gitterstäben (2) elektrisch isoliert sind, und in dem von dem Gitterkörper (3) umgebenen Raum ein über mindestens einen der Isolierringe gehaltenes Mittel (13) zum Anlocken der Schadinsekten angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Gitterstäbe (1) an einem Ende durch einen ersten Leitring (4) und die zweiten Gitterstäbe (2) an dem gegenüberliegenden Ende durch einen zweiten Leitring (5) verbunden sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierringe (6, 7) an den gegenüberliegen den Enden der Gitterstäbe (1, 2) angebracht sind und die Enden der Gitterstäbe in die Isolierringe eingeformt sind.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochspannungsquelle eine Gleichstromquelle (8) und einen dieser nachgeschalteten Hochspannungsgenerator (9) umfasst, wobei der Gleichstromquelle eine Zeitschaltuhr zugeordnet ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichspannungsquelle (8) 12V und der Hochspannungsgenerator (9) in Stufen 500V bis 15000V bereitstellt.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (13) zum Anlocken der Insekten ein akustischer Signalgeber oder eine entsprechend der zu bekämpfenden Insektenart gefärbte Farbtafel ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (13) zum Anlocken der Insekten ein Lockstoff oder Köderstoff oder Fraßstoff (Pheromon) ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der aus den Gitterstäben (1, 2) und den Isolierringen (6, 7) gebildete Gitterkörper (3) eine zylindrische Form hat oder quader- oder kugelförmig ausgebildet ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem der Isolierringe (6, 7) Mittel (12) zum bodenseitigen Ab stützen oder zur hängenden Anordnung des Gitterkörpers (3) angebracht sind.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Gitterkörpers (3) ein Auffangbehälter (14) für die getöteten Schädlinge angeordnet ist, der an dem zum Boden weisenden Isolierring (7) angebracht ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Gitterkörper (3) von einem Isoliergitter (17) als Außenisolation zum Verhindern der direkten Berührung des elektrisch geladenen Gitters umgeben ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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