DE20317804U1 - Verbindungseinrichtung zweier Teile, vorzugsweise zweier Stellwände bzw. Displays - Google Patents
Verbindungseinrichtung zweier Teile, vorzugsweise zweier Stellwände bzw. Displays Download PDFInfo
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Abstract
Verbindungseinrichtung zweier Teile, vorzugsweise zweier Stellwände (12) bzw. Displays, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung aus einem Dreier- bzw. Mehrgelenk besteht, und dass die Verbindungseinrichtung ermöglicht, Stellwände (12) bzw. Displays und/oder davor befestigte Paneelen (1) bzw. Bildträger im Winkel zueinander stufenlos zu verstellen und dass sich Lücken (2) zwischen zwei Stellwänden (12) bzw. Displays oder davor befestigten Paneelen (1) bzw. Bildträgern nahezu vollständig schließen lassen.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Bei Verbindungen zweier Stellwände bzw. Displays sind die einzelnen Wände entweder starr, oder in fest definierten Winkelungen zueinander oder aber im Winkel zueinander frei beweglich befestigt.
-
- – Bei den starren Verbindungseinrichtung fehlt die räumliche Flexibilität.
- – Bei den fest definierten Winkelungen und bei den frei beweglichen Winkelungen ist schon eine gewisse räumliche Flexibilität gegeben.
- Der Nachteil ist jedoch, dass die Verbindungseinrichtung meist zu sehen ist, es sei denn, der Bildträger wird so breit gemacht, dass dann die Verbindungseinrichtung durch den Bildträger verdeckt wird. Verändert man in diesem Fall wieder den Winkel, so ist entweder der Bildträger im Weg und die Winkelung kann nicht erreicht werden, oder es klafft eine Spalte zwischen den beiden Bildträgern.
-
- – Sowohl klaffende Spalten als auch sichtbare Verbindungseinrichtungen können bei einem Bild, das über mehrere Wände geht, optisch störend wirken.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindungseinrichtung zwischen zwei Wänden zu schaffen, die es ermöglicht, die Wände im stufenlos verstellbaren Winkel zueinanderzustellen – also flexibel ist – ohne das die Verbindungseinrichtung von vorne sichtbar bleibt, und trotzdem die Bildflächen vorne nahezu aneinanderstoßen.
- Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruch 1 gelöst.
- Die einzelnen Stellwände bzw. Displays können stufenlos im Winkel zueinander angeordnet werden. Trotzdem können die Wände oder die davor befestigten Bildträger so aneinandergerückt werden, dass eine nahezu durchgehende Bildfläche erhalten bleibt. Die Verbindungseinrichtungen geben den Stellwänden und Displays noch zusätzlichen Halt in Bezug auf die Standfestigkeit.
- Mit Hilfe der Verbindungseinrichtungen können Stellwände schnell aufgebaut werden. Die Zahl der angliederbaren Wände ist theoretisch unbegrenzt.
- Eine Stellwand oder ein Display aus mehreren Wänden kann sehr schnell im Raum neu angeordnet werden.
- Der Winkel zwischen den Wänden können sehr schnell geändert werden.
- Es zeigen:
-
1 : Drei verbundene Stellwände (11 ) mit davor befestigten Paneelen (1 ) von oben -
2a : Eine Stellwand (11 ) von vorn -
2b : Zwei verbundene Stellwände (11 ) von vorn -
3 : Großer Abstandhalter (5 ) von vorn -
4 : Großer Abstandhalter (5 ) von oben -
5 : Kleiner Abstandhalter (3 ) von hinten -
6a : Kleiner Abstandhalter (3 ) von oben -
6b : Befestigung der Rundrohrhalterung (6 ) am Abstandhalter (3 ) von oben -
6c : Befestigung der Rundrohrhalterung (6 ) am Abstandhalter (3 ) von der Seite -
7 : Die Beweglichkeit von zwei verbundenen Stellwänden (11 ) von oben -
8 : Die Beweglichkeit von zwei verbundenen Stellwänden (11 ) von oben -
9 : Einsatzmöglichkeiten der neuen Verbindungseinrichtung -
10 : Beispiel für eine Vierer-Gelenk-Verbindung -
11 : Zwei mit einer Vierer-Gelenk-Verbindung verbundene Stellwände (12 ) -
1 : Drei verbundene Stellwände (11 ) mit davor befestigten Paneelen (1 ) von oben -
- Die Paneelen (
1 ) – geringe Materialstärke, Höhe wie die Stellwand, Breite breiter als die Stellwand (11 ) – werden vorne an den Stellwänden befestigt. Die Paneelen sind an der Längskante mit Magneten versehen. Die Lücken (2 ), die beim Aufstellen der Wände entstehen, können mit Hilfe der Dreier-Gelenk-Verbindung – hier bestehend aus drei Rundrohren (4 ) und mehreren kleinen Abstandhaltern(3 ) – geschlossen werden. -
2a : Eine Stellwand von vorn (11 ) -
- Eine Stellwand (
11 ) besteht hier z.B. aus drei großen Abstandhaltern (5 ) und zwei Rundrohren (4 ). -
2b : Zwei verbundene Stellwände von vorn -
- Die beiden Stellwände werden hier durch eine Dreier-Gelenk-Verbindung
verbunden. Die Dreier-Gelenk-Verbindung besteht hier aus drei Rundrohren
(
4 ) und vier kleinen Abstandhaltern (3 ). Zwei der drei Rundrohre sind hierbei auch Teil der Stellwände (11 ). -
3 : Großer Abstandhalter (5 ) von vorn -
- Der große
Abstandhalter (
5 ) ist das Verbindungsstück zwischen zwei Rundrohren (4 ). An seinen Enden sind Rundrohrhalterungen (6 ) angeschraubt. In diese Rundrohrhalterungen (6 ) können die Rundrohre (4 ) von der Seite aus eingeklemmt werden. -
4 : Großer Abstandhalter (5 ) von oben -
- siehe Beschreibung
3 -
5 : Kleiner Abstandhalter (3 ) von hinten -
- Der kleine Abstandhalter (
3 ) ist das Verbindungsstück zwischen zwei Rundrohren (4 ). An seinen Enden sind Rundrohrhalterungen (6 ) angeschraubt. In diese Rundrohrhalterungen(6 ) können die Rundrohre (4 ) von der Seite aus eingeklemmt werden. -
6a : Kleiner Abstandhalter (3 ) von oben -
- siehe Beschreibung
5 -
6b : Befestigung der Rundrohrhalterung (6 ) am Abstandhalter (3 ) von oben -
- Die Rundrohrhalterungen (
6 ) werden mit Schrauben (7 ) am Abstandhalter (3 ) befestigt. -
6c : Befestigung der Rundrohrhalterung (6 ) am Abstandhalter (3 ) von der Seite -
- Die Rundrohrhalterungen (
6 ) werden mit Schrauben (7 ) am Abstandhalter (3 ) befestigt. -
7 +8 : Die Beweglichkeit von zwei verbundenen Stellwänden (11 ) von oben -
- Die Beweglichkeit der Gelenk-Verbindungen erlaubt
einen stufenlos einstellbaren Winkel zwischen den Stellwänden(
11 ) und den davor befestigten Paneelen (1 ). Die beim Umstellen der Stellwände (11 ) entstehenden Lücken (2 ) können problemlos geschlossen werden. -
9 : Einsatzmöglichkeiten der neuen Verbindungseinrichtungen -
- Mit Hilfe der Gelenkverbindungen kann eine
Ausstellung mit wenig Aufwand räumlich
umgestellt werden. Auch bei den verschiedensten Winkeln der Stellwände (
11 ) zueinander schließen die Senkrechtkanten der Paneelen (1 ) aneinander. -
10 : Beispiel für eine Vierer-Gelenk-Verbindung -
- Diese Vierer-Gelenk-Verbindung besteht aus
zwei Metallplatten (
13 ) mit einem halben Scharnier, einem Metallteil (8 ) mit in der Mitte zwei Scharnieren und außen zwei halben Scharnieren und zwei Rundrohren (4 ). Die beiden Metallplatten (13 ) sind an vier Stellen (9 ) durchbohrt und werden direkt auf die Stellwände (12 ) geschraubt. Die Rundrohre werden mit den beiden mittleren Scharnieren von Metallteil (8 ) verbunden. Die halben Scharniere von Metallteil (8 ) können in die halben Scharniere der Metallplatten (13 ) eingehängt werden. -
11 : Zwei mit einer Vierer-Gelenk-Verbindung verbundene Stellwände (12 ) -
- Die Metallplatten (
13 ) werden mit Schrauben (7 ) auf die Stellwände (12 ) geschraubt. Die Stellwände sind an den seitlichen Kanten (10 ) angeschrägt, damit beim dem hier gezeigten Winkel der Stellwände (12 ) zueinander, die Kanten der Stellwände nahezu nicht zu sehen sind.
Claims (3)
- Verbindungseinrichtung zweier Teile, vorzugsweise zweier Stellwände (
12 ) bzw. Displays, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung aus einem Dreier- bzw. Mehrgelenk besteht, und dass die Verbindungseinrichtung ermöglicht, Stellwände (12 ) bzw. Displays und/oder davor befestigte Paneelen (1 ) bzw. Bildträger im Winkel zueinander stufenlos zu verstellen und dass sich Lücken (2 ) zwischen zwei Stellwänden (12 ) bzw. Displays oder davor befestigten Paneelen (1 ) bzw. Bildträgern nahezu vollständig schließen lassen. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Schließen der Lücken (
2 ) keine Verbindungseinrichtung von vorne sichtbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass eine durchgehende Abbildung über zwei oder mehrere Stellwände (
12 ) bzw. Displays oder davor befestigten Paneelen (1 ) bzw. Bildträgern nahezu ohne Lücken (2 ) dargestellt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20317804U DE20317804U1 (de) | 2003-11-18 | 2003-11-18 | Verbindungseinrichtung zweier Teile, vorzugsweise zweier Stellwände bzw. Displays |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20317804U DE20317804U1 (de) | 2003-11-18 | 2003-11-18 | Verbindungseinrichtung zweier Teile, vorzugsweise zweier Stellwände bzw. Displays |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20317804U1 true DE20317804U1 (de) | 2004-02-19 |
Family
ID=31896665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20317804U Expired - Lifetime DE20317804U1 (de) | 2003-11-18 | 2003-11-18 | Verbindungseinrichtung zweier Teile, vorzugsweise zweier Stellwände bzw. Displays |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20317804U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202008017363U1 (de) | 2008-03-11 | 2009-09-24 | Claussnitzer, Peter | Stellwand für Büro u. Messeausstellungen |
-
2003
- 2003-11-18 DE DE20317804U patent/DE20317804U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202008017363U1 (de) | 2008-03-11 | 2009-09-24 | Claussnitzer, Peter | Stellwand für Büro u. Messeausstellungen |
| DE102008013668A1 (de) * | 2008-03-11 | 2010-05-12 | Claussnitzer, Peter | Bausystem für Displays und Aufsteller |
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