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DE20317627U1 - Radrollvorrichtung für Fahrzeuge mit stillgesetztem Rad - Google Patents

Radrollvorrichtung für Fahrzeuge mit stillgesetztem Rad Download PDF

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DE20317627U1
DE20317627U1 DE20317627U DE20317627U DE20317627U1 DE 20317627 U1 DE20317627 U1 DE 20317627U1 DE 20317627 U DE20317627 U DE 20317627U DE 20317627 U DE20317627 U DE 20317627U DE 20317627 U1 DE20317627 U1 DE 20317627U1
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DE
Germany
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wheel
brake
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roll
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DE20317627U
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INFOKOM GmbH
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INFOKOM GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/12Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for salvaging damaged vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Abstract

Radrollvorrichtung für Fahrzeuge mit stillgesetztem Rad, bestehend aus einem Radaufnahmekörper für dieses Rad, am Radaufnahmekörper befestigten kleinen Rädern, wobei mindestens eines in der horizontalen Ebene schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Radaufnahmekörper (1b) eine Auffahrbremse (7, 7a) für die Radrollvorrichtung, eine Radüberrollsperre (5, 5a,5b) und eine Rückrollsperre (7, 7a,7b mit 18, 18a) für das stillgesetzte Rad angeordnet sind, die durch das auffahrenden Rad nacheinander aktivierbar sind.

Description

  • Die Neuerung betrifft eine Radrollvorrichtung für ein beschädigtes oder stillgesetztes Rad, um damit eine Fortbewegung des Fahrzeuges zu ermöglichen. Ein Einsatz erfolgt überwiegend nach einer Reifenpanne bei Personenkraftwagen, Kleinbussen, Kleintransportern, Wohnmobilen, Pkw-Anhängern, Campinganhängern, sowie Leichtflugzeugen u.ä. Diese wird deshalb auch als Pannenroller bezeichnet. Ein Einsatz zum seitlichen Verschieben oder Rangieren von Radfahrzeugen ist aber ebenfalls möglich.
  • [Stand der Technik)
  • Zu Radrollvorrichtungen als Pannenroller sind bereits mehrere Vorschläge bekannt (DE OS 31 03 453, 36 27 874, 41 27 793 usw.) und es wird auch ein Produkt auf dem Markt angeboten. Das Grundprinzip besteht darin, mit dem beschädigten Rad (Reifen) des Fahrzeuges auf den Pannenroller aufzufahren. Durch eine vertiefte Aufnahme wird dem Rad auf diesen ein gewisser Halt geboten und es kann auf dem Pannenroller weitergefahren werden. Dieser gleicht auch die entstandene Höhendifferenz durch den platten Reifen aus. Damit steht das Fahrzeug besser, als mit einem Notrad. Als Hauptvorteil erübrigt sich bei einer Panne der aufwendige Radwechsel. Der Radwechsel erfordert handwerkliche Fertigkeiten und ist auf Fahrbahnseitenrändern nicht ungefährlich. Weiterhin braucht kein Reserverad mehr mitgeführt werden, sondern nur der kleinere und leichtere Pannenroller.
  • Um ein Herunterrollen des Rades vom Pannenroller beim Bremsen, Anfahren usw. zu verhindern, wird durch beabstandete Tragelemente oder eine wannenförmige Form das Rad oberhalb, vor und nach dem untersten Abschnitt gestützt. Je größer der umfasste Kreisbogen, je sicherer wird das Rad gelagert. Allerdings wird das Auffahren auf den Pannenroller dann schwieriger. Die bekannten Lösungen besitzen deshalb einen kleinen Umfassungswinkel und es wird eine geringe Fahrgeschwindigkeit vorgeschrieben. Zum Auffahren muss trotzdem der Pannenroller gegen das Rad gekippt oder gegengehalten werden. Weiterhin ist der Pannenroller am Fahrzeug provisorisch mit einem Riemen oder ähnlichem zu befestigen. Die bisherigen Lösungen sind somit unhandlich und nicht sicher. Eine höhere Geschwindigkeit mit dem Pannenroller wird allgemein erwünscht.
  • Zur Erleichterung des Auffahrens auf einen Pannenroller ist durch das DE Gbrm 90 12 602.5 bekannt, eine Auffahrfläche als wippe zu lagern. Zu einer Sicherung des Rades, bzw, der Wippe ist nichts ausgesagt.
  • Schließlich sind auch Rangiervorrichtungen bekannt, bei denen nach dem Auffahren des Rades/der Räder die Stützfläche mechanisch oder hydraulisch angehoben wird. Aufgrund des technischen Aufwandes und der Größe sind diese nicht zum mitführen während der Fahrt geeignet. Das Einsatzgebiet beschränkt sich auf Werkstätten, Flugplätze und ähnlichem.
  • [Aufgabe der Erfindung]
  • sAufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine kleine, einfache Radrollvorrichtung zu schaffen, die ein leichtes Auffahren und sicheres stehen des Rades auch bei höheren Geschwindigkeiten durch eine größere Umfassung des Rades ermöglicht. Gleichzeitig soll die Radrollvorrichtung bei Nichtgebrauch flach sein, um wenig Stauraum zu erfordern. Eine weitere Aufgabe ist es, auch ein Befahren von Fahrbahnen mit Hindernissen wie Schnee, Unebenheiten u.ä. zu ermöglichen.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches eins. An dem Radaufnahmekörper (1b) ist eine Auffahrbremse(7, 7a, 9a, 9b) für die Radrollvorrichtung, eine Radüberrollsperre (5, 5a, 5b) und eine Rückrollsperre(7, 7a, 7b mit 18, 18a) für das stillgesetzte Rad angeordnet. Diese sind durch das auffahrende Rad nacheinander aktivierbar. Nach Anspruch zwei wird die Aktivierung durch Signalgeber in Verbindung mit elektromechanischen Schaltelementen realisiert. Das erfordert eine Batterie und elektrische Schaltung. In Anspruch drei wird eine einfache Lösung mit mechanischen Elementen offenbart, die so verbunden und gelagert sind, dass diese durch die Last des auffahrenden Rades nacheinander aktivierbar sind.
  • Mit dieser neuen Lösung wird eine flache Radrollvorrichtung geschaffen, die somit wenig Stauraum benötigt und auf die leicht aufgefahren werden kann. Das wird durch eine Auffahrbremse unterstützt. Nach dem Auffahren schaltet sich diese durch die mechanische Anordnung gemäß Anspruch 5 nach oben und bildet entsprechend Anspruch 4 nunmehr die Rückrollsperre. Diese legt sich an das aufgefahrene Rad und wird in dieser Stellung arretiert.
  • Während der Auffahrt wird über einen Signalgeber, bzw. eine Wippe eine Radüberrollsperre nach oben geschwenkt. Das Rad ist somit in einem größeren Umfassungswinkel zwischen den beiden hochgeschwenkten Elementen festgesetzt. Durch diese Lösung werden höhere Fahrgeschwindigkeiten mit der Radrollvorrichtung ermöglicht. Nach dem Radwechsel werden die mechanischen Elemente teilweise selbsttätig in die Ausgangslage zurückgeführt.
  • Entsprechend Anspruch neun ist das Vorderteil der Radrollvorrichtung unten kufenförmig bis zum Vorderrad gezogen. Da die Radrollvorrichtung kleine Räder besitzt, besteht bei Auffahren auf ein Hindernis die Gefahr, dass diese blockieren oder die Radrollvorrichtung sich verhakt. Die kufenförmige Ausbildung verhindert derartiges.
  • [Beispiele]
  • Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
  • 1 zeigt die Radrollvorrichtung in der Seitenansicht,
  • 2 die Draufsicht,
  • 1a die Lenkkombination mit der schwenkbaren Rolle von unten,
  • 1b die Einzelheiten der Brems-Rückrollsperrenkombination in der Seitenansicht,
  • 3 die Vorderansicht.
  • Die Radrollvorrichtung ist aus gesickten, abgekanteten Stahlblechen hergestellt, eine Ausbildung aus Kunststoff ist selbstverständlich ebenfalls möglich. Ein wannenförmig ausgebildeter Radaufnahmekörper 1b dient der Aufnahme des defekten, bzw. stillgesetzten Rades. Er besteht aus einer seitlich und hinten nach oben aufgekanteten Grundplatte, die nach vorn kufenförmig (1, Punkt 10) bis zur Oberkante gezogenen ist. Dann verläuft sie glatt nach vorne (1; Punkt 10a) und am Abschluss mit einer Abkantung nach unten (1; Punkt 10b). Die seitlichen Aufkantungen 6 sind aus statischen Gründen am oberen Abschluss profilartig ausgebildet. Die hintere Aufkantung (1b; Punkt 1c) dient als Stabilisator der Bodenfläche und wird fest mit der Hinterachse (1; Punkt 9) verbunden, was gleichzeitig zur Bildung einer Greifkante für das Reifenprofil und zur Stabilisierung und Fixierung der Hinterachse führt und somit ein leichtes Auffahren mit dem defekten Rad ermöglicht.
  • Durch die seitlichen Aufkantungen 6 des Radaufnahmekörpers 1b und das Durchführen der Hinterachse 9 durch vorhandene Öffnungen in den seitlichen Aufkantungen 6, sowie die feste Verbindung der seitlichen Aufkantungen 6 des Radaufnahmekörpers 1b mit der Hinterachse 9, wird eine erhöhte Seitenstabilität erreicht.
  • Mit dem Radaufnahmekörper (1; Punkt 1b) wird die Lenkkombination (1, Punkt 1a) fest verbunden. Der Vollgleitschlitten als Teil der Kombination, ist im unteren Bereich kufenförmig ausgebildet und zur Stabilisierung mit mehreren Längssicken versehen. An den Abschlüssen vorhandene Aufkantungen dienen der Stabilität und festen Verbindung mit den Stufenkufen als Teil der Kombination. Die inneren Abkantungen (1; Punkt 13a) des Vollgleitschlittens, dienen der Stabilisierung und der Aufnahme diagonal wirkender Kräfte.
  • Die Stufenkufen sind bogenförmig ausgebildet und an den Seiten zur Stabilisierung und festen Verbindung mit dem Radaufnahmekörper (1; Punkt 1b) bzw. zur festen Verbindung mit der Lenkkombination aufgekantet. Die Lenkkombination als Teil der Kombination besteht aus einem Knotenblech (1a; Punkt 13) welches zur Stabilisierung und zur festen Verbindung mit dem Radaufnahmekörper (1; Punkt 1b) und der Stufenkufenkombination mit Abkantungen (1a; Punkt 13a) versehen ist. Zur Durchführung des Lenkbolzens (1a; Punkt 11) ist eine Öffnung vorhanden.
  • Zur Aufnahme des lenkbaren Vorderrades 4 ist ein Lenkbock 12 vorgesehen. Der Lenkbock 12 besteht aus einer zu einer Drehscheibe ausgebildeten Grundplatte, versehen mit einer Öffnung zur Aufnahme des Lenkbolzens (1a; Punkt 11). Zur Aufnahme der Vorderachse (1a; Punkt 15) dienen zwei mit Öffnungen versehene Flügel 16, 17, die hinten mit einem Quersteg (1a; Punkt 14) sowie mit der Grundplatte fest verbunden sind.
  • Der Quersteg 14 ist ein Schmutzabstreifer und dient in Verbindung mit der Grundplatte als seitlicher Anschlag (1a; Punkt 12a) zur Vermeidung des seitlichen Blockierens des lenkbaren Vorderrades 4. Die Flügel ( 3; Punkt 16, 17) des Lenkbockes sind so gefertigt, dass sie gleichzeitig die Radlager vor äußeren Umwelteinflüssen schützen. Durch einen Lenkbolzen 11 sind das Knotenblech und der Lenkbock (1a; Punkt 12) fest, aber drehbar miteinander verbunden. Die Achse 10 ist fest mit dem Lenkbock 12 verbunden.
  • An den seitlichen Aufkantungen 6 des Radaufnahmekörpers (1; Punkt 1b) ist die Radüberrollsperre (1; Punkt 5) drehbar (1; Punkt 5b) gelagert. Die Radüberrollsperre (2; Punkt 5) besteht aus einem der Breite des Radaufnahmekörpers 1b angepassten profilartig mit Stabilisierungssicken versehenen Element mit doppelter seitlicher Abkantung. Die seitlichen Aufkantungen am hinteren Ende sind so gestaltet, dass sie die Stirnenden eines mit einer Gleithülse versehenen Rohres (1; Punkt 5a) halten, abdecken und mit diesen fest verbunden sind. Das zu einem bestimmten Zeitpunkt erforderliche Aufstellen der Radüberrollsperre 5 erfolgt über die Wippe (1; Punkt 8). Die Wippe 8 besteht aus zwei seitlich, innerhalb der seitlichen Aufkantungen 6 des Radaufnahmekörpers 1b beweglich gelagerten (1; Punkt 8a) profilartig ausgebildeten Schenkeln. Diese sind durch einen profilartig ausgebildeten Quersteg (2; Punkt 8b) fest miteinander verbunden.
  • Die Brems -und Rückrollsicherungssperrkombination besteht aus links und rechts am Radaufnahmekörper 1b befindlichen Bremshaltungselementen (1b; Punkt 7), die jeweils mit einer Öffnung zur drehbaren Lagerung auf der Hinterachse 9 versehen sind. Weiterhin haben sie funktionsbedingte Arretierungsverzahnungen (1b; Punkt 7b). Die Bremshaltungselemente 7 sind fest verbunden mit dem profilierten Bremssicherungs- und Rückrollsperrensteg 7a. Eine Schenkelfeder (1b; Punkt 9b) ist durch eine bewegliche Verbindung (1 b, Punkt 9a) des einen Schenkels mit dem Bremshaltungselement 7 verbunden. Das andere Ende des Federschenkels ist mit dem Radaufnahmekörper 1b beweglich, drehbar verbunden. Somit ist eine den jeweiligen Erfordernissen notwendige Zwangsstellung unter Druck gewährleistet. Je ein Arretierungselement 18 ist im hinteren Bereich an den Außenseiten der seitlichen Aufkantungen 6 des Radaufnahmekörpers 1b durch ein Befestigungselement 18a beweglich befestigt. Die vorhandenen Arretierungsverzahnungen 7b fassen beim Schwenken der Bremshalteelemente 7 je nach Stellung beim Hochschwenken in die Arretierungen 7b der Arretierungselemente 18 und arretieren so den Bremssicherungs- und Rückrollsperrensteg 7a. Die Formgebung, sowie die Öffnung zur Aufnahme des Befestigungselementes 18a für die bewegliche Halterung der Arretierungselemente 18 ist so gestaltet, dass eine Verriegelung über die Schwerkraft erfolgt.
  • Die Funktion der Vorrichtung wird nachfolgend beschrieben: Die Vorrichtung wird gerade in Fahrtrichtung vor das defekte Rad gestellt, wobei der Bremssicherungs- und Rückrollsperrensteg 7a in die untere Stellung eingerastet worden ist (Grundstellung). Nun wird mit dem Fahrzeug das Rad auf die Radrollvorrichtung aufgefahren. Hierbei fasst das Profil des defekten Reifens auf die Greifkante des Radaufnahmekörpers 1b. Durch den Auffahrdruck wird das Gerät belastet und der Druck bewirkt eine Blockierung über die Bremshaltungselemente 7 in Verbindung mit dem Bremssicherungs- und Rückrollsperrensteg 7a und verhindert so das Vorrollen der Vorrichtung. Durch das weitere Auffahren drückt der Reifen auf den Quersteg der Wippe 8b und hebelt über die Wippenstege so unter die Radüberrollsperre 5, dass diese hochgestellt wird und bis zum vorderen Anschlag 10a schlägt. Durch die weitere Vorwärtsbewegung des defek ten Reifens auf den Radaufnahmekörper 1b bis zum Anschlag an die Gleithülse der Radüberrollsperre 5 wird die Vorrichtung hinten entlastet. Die Schubkraft in Vorwärtsrichtung bewirkt nun gleichzeitig ein Schwenken der Brems- und Rückrollsperrkombination nach hinten und oben. Durch das Schwenken über den Totpunkt erfolgt jetzt ein Druck auf die Bremshalterungs- Rückrollsperrenkombination. Hierdurch wird erreicht, dass die Arretierungsverzahnung 7b der Bremshalterungselemente 7 stufenweise in die Arretierungsverzahnung 7b der Arretierungselemente 18 fassen. Somit wird ein Rückrollen des defekten Rades verhindert. Die Arretierungen sind so gefertigt, dass zwischen dem oberen Anschlag und der höchsten Arretierungsstellung ein Zwischenraum bleibt.
  • Die Funktionsweise ermöglicht also ein Auf- und Losfahren ohne weitere Handlungen.
  • Die Demontage des defekten Rades erfolgt nach erreichen des Zieles oder einer Werkstatt. Wenn die Vorrichtung frei ist, drückt der Federdruck den Rückrollsperrsteg bis zum oberen Anschlag. Das Gerät wird in die Hand genommen, hinten angehoben (Senkrechtstellung). Durch den oberen Anschlag des Rückrollsperrsteges steht die Arretierung nicht mehr unter Spannung. Die Arretierungselemente 18 fallen durch Schwerkraft zurück und lösen somit die Arretierung. Jetzt wird der Rückrollsperrsteg in seine Grundstellung geschwenkt. Durch das anschließende Schwenken der Radüberrollsperre (1; Punkt 5) in seine Ausgangsstellung ist das Gerät wieder einsatzbereit.
  • [Verzeichnis der Bezugszeichen]
  • 1a
    Lenkkombination
    1b
    Radaufnahmekörper
    1c
    hintere Aufkantung
    2
    Fahrbahnoberfläche
    3
    Räder
    4
    lenkbares Vorderrad
    5
    Radüberrollsperre
    5a
    Rohr
    5b
    Lagerung Radüberrollsperre
    6
    seitliche Aufkantung
    7
    Bremshaltungselemente
    7a
    Bremssicherungs- und Rückrollsperrensteg
    7b
    Arretierungsverzahnung
    8
    Wippe
    8a
    Lagerung Wippe
    8b
    Quersteg Wippe
    9
    Hinterachse
    9a
    bewegliche Verbindung
    9b
    Schenkelfeder
    10
    kufenförmiger Abschnitt des Radaufnahmekörpers
    10a
    gerader Abschnitt des Radaufnahmekörpers
    10b
    senkrechter Abschluss des Radaufnahmekörpers
    11
    Lenkbolzen
    12
    Lenkbock
    12a
    seitlicher Anschlag
    13
    Knotenblech
    13a
    inneren Abkantungen
    14
    Quersteg Lenkbock
    15
    Vorderachse
    16
    Flügel
    17
    Flügel
    18
    Arretierungselement
    18a
    Befestigungselement

Claims (10)

  1. Radrollvorrichtung für Fahrzeuge mit stillgesetztem Rad, bestehend aus einem Radaufnahmekörper für dieses Rad, am Radaufnahmekörper befestigten kleinen Rädern, wobei mindestens eines in der horizontalen Ebene schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Radaufnahmekörper (1b) eine Auffahrbremse (7, 7a) für die Radrollvorrichtung, eine Radüberrollsperre (5, 5a, 5b) und eine Rückrollsperre (7, 7a, 7b mit 18, 18a) für das stillgesetzte Rad angeordnet sind, die durch das auffahrenden Rad nacheinander aktivierbar sind.
  2. Radrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bremshaltungselement (7) mit Bremssicherungssteg (7a), eine Radüberrollsperre (5, 5a, 5b) und Rückrollsperre (7, 7a mit 18, 18a) mit elektromechanischen Schaltelemente verbunden sind, die über am Radaufnahmekörper (1b) angeordnete Signalgeber durch das auffahrende Rad nacheinander aktivierbar sind.
  3. Radrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bremshaltungselement (7) mit Bremssicherungssteg (7a), eine Radüberrollsperre (5, 5a, 5b) und Rückrollsperre (7, 7a mit 18, 18a) jeweils mit mechanischen Elementen (9a, 9b, 7b, 8, 8a, 8b) verbunden und so gelagert sind, dass diese durch die Last des auffahrenden Rades nacheinander aktivierbar sind.
  4. Radrollvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremshaltungselement (7) mit Bremssicherungssteg (7a) in Verbindung mit weiteren Elementen (7b, 9a, 9b, 18, 18a) nach der Radauffahrt auch die Rückrollsperre (7, 7a mit 18, 18a) ist.
  5. Radrollvorrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Außenseiten des Radaufnahmekörpers (1b), auf der Hinterachse (9), jeweils ein Bremshaltungselement (7) gelagert ist, die einen Bremssicherungs- und Rückrollsperrensteg (7a) tragen, so dass dieser um die Räder (3) begrenzt schwenkbar ist, die Bremshaltungselemente (7) mit einer Schenkelfeder (9b) beweglich (9a) in Eingriff stehen, einseitig eine Arretierungsverzahnung (7b) besitzen und an den Außenseiten des Radaufnahmekörpers (1b) mit Befestigungselementen (18a) Arretierungselemente (18) drehbar befestigt sind, die ebenfalls eine Arretierungsverzahnung (7b) besitzen, so dass die Bremshaltungselemente (7) mit dem Bremssicherungs- und Rückrollsperrensteg (7a) in einer hochgeschwenkter Lage hinter dem aufgefahrenen Rad festsetzbar sind.
  6. Radrollvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass quer im Radaufnahmekörper (1b), in Auffahrrichtung hintereinander eine Wippe (8, 8a) und eine Radüberrollsperre (5, 5a, 5b) drehbar gelagert sind, wobei ein vorderer Teil der Wippe (8) unter dem hinteren Bereich der Radüberrollsperre (5) liegt, so dass bei einer Belastung des Quersteges der Wippe (8b) durch das auffahrende Rad, die Radüberrollsperre (5, 5a) in die vordere Endstellung nach oben schwenkbar ist.
  7. Radrollvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Radaufnahmekörper (1b) wannenförmig, mit versteifenden Sicken und vor dem kufenförmigen vorderen Abschnitt (10) als grader Abschnitt (10a) für die Befestigung einer Lenkkombination (1a) ausgebildet ist.
  8. Radrollvorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkkombination (1a) aus einem waagerechten Knotenblech (13) als Träger eines Lenkbockes (12) mit lenkbarem Vorderrad (4) gebildet ist, die unter dem graden Abschnitt (10a) des Radaufnahmekörpers (1b) befestigt und der Lenkbock (12) außermittig gelagert ist, sowie schräge, seitliche Anschläge (12a) zur Begrenzung des Schwenkbereiches besitzt.
  9. Radrollvorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ebene des geraden Abschnittes (10a) des Radaufnahmekörpers (1b) die Lenkkombination (1a) über das lenkbare Vorderrad (4) vorragt und von diesem Ende ein Blech kufenförmig nach unten bis zu dem lenkbaren Vorderrad (4) zurückgeführt ist.
  10. Radrollvorrichtung nach Anspruch 1, 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die außen am Radaufnahmekörper (1b) gelagerten Schenkelfedern (9b) durch ein Schutzblech abgedeckt sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106004816A (zh) * 2016-06-22 2016-10-12 邹城市英多机电科技有限公司 应急备用轮车

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