DE20317572U1 - Tankdeckel mit Leckstromsicherung - Google Patents
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Abstract
Tankdeckel zum Verschluss eines Einfüllstutzens (6) eines Kraftstoffbehälters für ein Kraftfahrzeug mit einem inneren Verschlusskörper (1), der einen in den Einfüllstutzen (6) einschraubbaren unteren Topfkörper und einen oberen, sich rechtwinklig von dem unteren Topfkörper nach außen erstreckenden und sich unter Einklemmen einer Stutzendichtung (5) auf einen oberen Rand (6) des Einfüllstutzens (4) abstützenden Stützflansch (9) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Stutzendichtung (5) elastisch verformbar ausgebildet ist, wobei sie bei Einschrauben des Tankdeckels in den Einfüllstutzen (6) unter Aufbau einer Vorspannung derart komprimiert ist, dass erst nach einer Schraubbewegung von mehr 20° der dichtende Kontakt zwischen der Stutzendichtung (5) und dem oberen Rand (6) einerseits sowie der Stutzendichtung (5) und dem Stützflansch (9) anderseits aufgehoben ist.
die Stutzendichtung (5) elastisch verformbar ausgebildet ist, wobei sie bei Einschrauben des Tankdeckels in den Einfüllstutzen (6) unter Aufbau einer Vorspannung derart komprimiert ist, dass erst nach einer Schraubbewegung von mehr 20° der dichtende Kontakt zwischen der Stutzendichtung (5) und dem oberen Rand (6) einerseits sowie der Stutzendichtung (5) und dem Stützflansch (9) anderseits aufgehoben ist.
Description
- Die Erfindung betrifft Tankdeckel zum Verschluss eines Einfüllstutzens eines Kraftstoffbehälters für ein Kraftfahrzeug mit einem inneren Verschlusskörper, der einen in den Einfüllstutzen einschraubbaren unteren Topfkörper und einen oberen, sich rechtwinklig von dem unteren Topfkörper nach außen erstreckenden und sich unter Einklemmen einer Stutzendichtung auf einen oberen Rand des Einfüllstutzens abstützenden Stützflansch aufweist.
- Ein Tankdeckel dieser Art ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 201 18 624.1 bekannt. Um ein Entweichen von Gasen infolge unbeabsichtigter Drehung des Deckels zu Verhindern, etwa wenn im Falle eines Unfalles Deformationskanten den Deckel bewegen, weisen die bekannten Tankdeckel einen Freigang auf. Dieser bewirkt, dass erst nach einer Drehung von einigen Grad der innere Verschlusskörper bewegt wird, so dass die Dichtung erst spät entlastet wird.
- Obwohl diese Technik ein Dichtung ausreichend bewirkt, weist sie doch den Nachteil auf, dass der Freigang vom Kunden oft als qualitativ minderwertig empfunden wird und eine federbelastete Mechanik benötigt, die die Kosten des Tankdeckels erhöht.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Tankdeckel zu schaffen, der kostengünstig herstellbar ist, einen hohen Qualitätseindruck vermittelt und sicher das Entweichen von Gase oder sonstigen Leckströmen verhindert.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Stutzendichtung elastisch verformbar ausgebildet ist, wobei sie bei Einschrauben des Tankdeckels in den Einfüllstutzen unter Aufbau einer Vorspannung derart komprimiert ist, dass erst nach einer Schraubbewegung von mehr 20° der dichtende Kontakt zwischen der Stutzendichtung und dem oberen Rand einerseits sowie der Stutzendichtung und dem Stützflansch anderseits aufgehoben ist.
- Der erfindungsgemäße Tankdeckel ist bevorzugt derart ausgestaltet, dass die Stutzendichtung als Lippendichtung mit zwei umlaufenden, V-förmig nach außen divergierenden Lippen ausgebildet ist. Die Lippen können in einer Rundung mit einem Radius zwischen 0,2 und 1 mm, insbesondere mit einem von 0,5 mm zusammenlaufen, was eine hinreichende Elastizität und eine dauerhafte Spannkraft gewährleistet.
- Bevorzugt weisen die Lippen (
5' ) eine Dicke zwischen 0,1 und 0,5mm, insbesondere eine Dicke von 0,2mm auf. Die divergierenden Lippen können die Dicke der Stutzendichtung um das 1,1- bis 1,5-fache, insbesondere um das 1,2-fache der Dicke im Bereich des inneren Radius aufweiten. - Bei einer besonders geeigneten Ausgestaltung des Tankdeckels ist die Stutzendichtung aus einem elastischen Material mit einer Elastizität von 40 bis 80 Shore, insbesondere von 60 Shore hergestellt. Ein solches Material ist zum Beispiel FKM-Viton.
- Die erfindungsgemäße Aufgabe wird ferner durch einen Tankdeckel gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Stutzendichtung in Richtung der Stutzenachse gegen die Kraft einer Anstellfeder verschiebbar an dem unteren Topfkörper gelagert ist.
- Dieser Tankdeckel kann dadurch gekennzeichnet sein, dass die Anstellfeder zusammen mit Stutzendichtung ein Paket bildet, das zwischen dem oberen Rand und dem Stützflansch angeordnet ist. Ferner kann der Tankdeckel kann dadurch gekennzeichnet sein, dass zwischen der Anstellfeder und dem Stützflansch ein Druckelement in Form eines zur Stutzenachse konzentrischen Rings angeordnet ist und die Anstellfeder eine um den inneren Topfkörper gewundene Schraubenfeder ist. Ein Wegbegrenzer kann den Federweg der Anstellfeder begrenzen.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnungen.
- In den Zeichnungen zeigt:
-
1 eine Explosionsansicht eines Tankdeckels, -
3 eine Detailansicht der Stutzendichtung -
2 eine Schnittansicht einer weiteren Ausgestaltung eines Tankdeckels. -
- 1
- Innerer Verschlusskörper
- 2
- Deckelkörper
- 3
- Halteband
- 4
- Einfüllstutzen
- 5
- Stutzendichtung
- 6
- Oberer Stutzenrand
- 7
- Anstellfeder
- 8
- Druckelement
- 9
- Stützflansch
- 10
- Wegbegrenzer
Claims (12)
- Tankdeckel zum Verschluss eines Einfüllstutzens (
6 ) eines Kraftstoffbehälters für ein Kraftfahrzeug mit einem inneren Verschlusskörper (1 ), der einen in den Einfüllstutzen (6 ) einschraubbaren unteren Topfkörper und einen oberen, sich rechtwinklig von dem unteren Topfkörper nach außen erstreckenden und sich unter Einklemmen einer Stutzendichtung (5 ) auf einen oberen Rand (6 ) des Einfüllstutzens (4 ) abstützenden Stützflansch (9 ) aufweist, dadurch gekennzeich net, dass die Stutzendichtung (5 ) elastisch verformbar ausgebildet ist, wobei sie bei Einschrauben des Tankdeckels in den Einfüllstutzen (6 ) unter Aufbau einer Vorspannung derart komprimiert ist, dass erst nach einer Schraubbewegung von mehr 20° der dichtende Kontakt zwischen der Stutzendichtung (5 ) und dem oberen Rand (6 ) einerseits sowie der Stutzendichtung (5 ) und dem Stützflansch (9 ) anderseits aufgehoben ist. - Tankdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stutzendichtung (
5 ) als Lippendichtung mit zwei umlaufenden, V-förmig nach außen divergierenden Lippen (5' ) ausgebildet ist. - Tankdeckel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lippen (
5' ) in einer Rundung mit einem Radius zwischen 0,2 und 1 mm, insbesondere mit einem von 0,5 mm zusammenlaufen. - Tankdeckel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lippen (
5' ) eine Dicke zwischen 0,1 und 0,5mm, insbesondere eine Dicke von 0,2mm aufweisen. - Tankdeckel nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die divergierenden Lippen (
5' ) die Dicke der Stutzendichtung (5 ) um das 1,1- bis 1,5fache, insbesondere um das 1,2-fache der Dicke im Bereich des inneren Radius aufweiten. - Tankdeckel nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stutzendichtung (
5 ) aus einem elastischen Material mit einer Elastizität von 40 bis 80 Shore, insbesondere von 60 Shore hergestellt ist. - Tankdeckel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Stutzendichtung (
5 ) aus FKM-Viton hergestellt ist. - Tankdeckel zum Verschluss eines Einfüllstutzens (
6 ) eines Kraftstoffbehälters für ein Kraftfahrzeug mit einem inneren Verschlusskörper (1 ), der einen in den Einfüllstutzen (6 ) einschraubbaren unteren Topfkörper und einen oberen, sich rechtwinklig von dem unteren Topfkörper nach außen erstreckenden und sich unter Einklemmen einer Stutzendichtung (5 ) auf einen oberen Rand (6 ) des Einfüllstutzens (4 ) abstützenden Stützflansch (9 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stutzendichtung (5 ) in Richtung der Stutzenachse gegen die Kraft einer Anstellfeder (7 ) verschiebbar an dem unteren Topfkörper (1 ) gelagert ist. - Tankdeckel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anstellfeder (
7 ) zusammen mit Stutzendichtung (5 ) ein Paket bildet, dass zwischen dem oberen Rand (6 ) und dem Stützflansch (9 ) angeordnet ist. - Tankdeckel nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Anstellfeder (
7 ) und dem Stützflansch (9 ) ein Druckelement in Form eines zur Stutzenachse konzentrischen Rings (8 ) angeordnet ist. - Tankdeckel nach einem der Ansprüche 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anstellfeder (
9 ) eine um den inneren Topfkörper (1 ) gewundene Schraubenfeder ist. - Tankdeckel nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Federweg der Anstellfeder (
9 ) von einem Wegbegrenzer (10 ) begrenzt ist.
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Family Applications (1)
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