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DE20316337U1 - Sonden-Verbindungsvorrichtung, insbesondere Tastkopf-Steckverbinder - Google Patents

Sonden-Verbindungsvorrichtung, insbesondere Tastkopf-Steckverbinder Download PDF

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DE20316337U1
DE20316337U1 DE20316337U DE20316337U DE20316337U1 DE 20316337 U1 DE20316337 U1 DE 20316337U1 DE 20316337 U DE20316337 U DE 20316337U DE 20316337 U DE20316337 U DE 20316337U DE 20316337 U1 DE20316337 U1 DE 20316337U1
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
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    • H01R13/24Contacts for co-operating by abutting resilient; resiliently-mounted
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Abstract

Sonden-Verbindungsvorrichtung, insbesondere Tastkopf-Steckverbinder, ausgelegt zur Verwendung bei elektronischen Geräten zum Übermitteln von elektrischen Signalen, umfassend:
einen Metallzylinder (100), der aus einem hohlen und runden Metallrohr mit zwei offenen Enden gefertigt ist, wobei ein Ende eine Verbindungsseite bzw. einen Verbindungsabschnitt (102) mit einer im Durchmesser verkleinerten Öffnung ausbildet und ein anderes Ende eine Befestigungsseite bzw. einen Befestigungsabschnitt (121) ausbildet, wobei der Metallzylinder (100) außerdem eine Gehäuse- bzw. Aufnahmekammer (110) zwischen der Verbindungsseite und der Befestigungsseite (121) und eine mit einem Metallüberzug versehene Innenwandung aufweist;
eine Sonde bzw. einen Tastkopf (103), die bzw. der aus einem Metall gefertigt ist und ein Kontaktende (111) und ein Ausgleichsende (112) aufweist und, eingeführt durch die Befestigungsseite (121), in der Gehäusekammer (110) angeordnet ist, um eine elektrische Verbindung zwischen der Sonde (103) und der Innenwand des Metallzylinders (100) einzurichten;
eine Druckfeder (101), die, eingeführt durch die Befestigungsseite (121), in der Gehäusekammer (110) angeordnet ist, um eine Rückstellkraft für die Sonde (103) bereitzustellen; und
einen Bodensitz (106), der aus einem Metall gefertigt ist und einen Vorsprung (114) aufweist, der eng mit dem Metallzylinder (100) gekoppelt ist, und zwar durch Einstecken in die Befestigungsseite (121), sowie einen Befestigungsabschnitt (122), um eine elektrische Verbindung mit dem Metallzylinder (100) einzurichten.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung zum Übermitteln elektrischer Signale und insbesondere eine Sonden-Verbindungsvorrichtung, ganz besonders bevorzugt einen Tastkopf-Steckverbinder, die bzw. der eine bewegliche Sonde und einen Metallzylinder zum Aufnehmen der Sonde aufweist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Heutzutage stehen viele Arten von Sonden-Verbindungsvorrichtungen zur Verfügung. Die 1 stellt eine herkömmliche Sonden-Verbindungsvorrichtung 10a dar, die einen einstückigen Metallzylinder 100a umfasst. Der Metallzylinder 100a ist ein rundes Rohr mit einem offenen Ende, um eine Verbindungsseite bzw. einen Verbindungsabschnitt 102 auszubilden, um eine Galvanisierungs- bzw. Metallisierungslösung in dem Metallzylinder 100a aufzunehmen, um die Innenwandung des Metallzylinders 100a mit einer Metallschicht, bevorzugt galvanisch, zu überziehen. Dann werden eine Druckfeder 101 und eine Sonde bzw. einen Tastkopf 103 in einer Gehäusekammer 110 angeordnet, die in dem Metallzylinder 100a ausgebildet ist, und zwar durch die Verbindungsseite 102. Die Sonde 103 weist ein Verankerungs- bzw. Befestigungsende 104 an dem unteren Ende auf, um zu verhindern, dass die Druckfeder 101 zur Seite ausweicht oder sich bewegt. Wenn die Sonde 103 durch Druckbeaufschlagung durch die zur Befestigung bzw. Verankerung verwendete Verbindungsseite 102 in den Metallzylinder 100a gedrückt wird und der Metallzylinder 100a nur eine Öffnung aufweist, könnte eine galvanische Metallisierung auf dem Bodenabschnitt des Metallzylinders 100a nicht vollständig erzielt werden und könnte die darauf abgeschiedene Metallschicht ungleichmäßig sein. Dies wird einen höheren elektrischen Widerstand bewirken und in einer instabilen elektrischen Signalübermittlung resultieren. Außerdem ist die Verbindungsseite 102 aufgrund einer zur Verankerung bzw. Befestigung der Sonde 103 verwendeten äußeren Kraft einer Kompression ausgesetzt, wobei die Kraft zu groß sein könnte und die Sonde 103 beschädigen könnte oder zu klein sein könnte und in einer unsicheren Kopplung der Sonde 103 resultieren könnte.
  • Um das vorstehende Problem zu beheben, wurde ein verbesserter Lösungsansatz gemäß der 2 vorgeschlagen. Dieser weist eine Öffnung 105 auf, die bei dem Bodenabschnitt des Metallzylinders 100b ausgebildet ist, sodass die durch galvanisches Metallisieren ausgebildete Metallschicht auf den Bodenabschnitt gleichmäßiger ist. Wenn jedoch eine Oberflächen-Montagetechnologie (surface mount technology; SMT) verwendet wird, um die Verbindungsvorrichtung 10b zu bonden, neigt das Klebemittel oder das Lot-Flussmittel dazu, in die Öffnung 105 zu fließen. Als Folge verringert sich die elektrische Leitfähigkeit und erhöht sich der elektrische Widerstand und ist die Übermittlung von elektrischen Signalen instabil. Außerdem wird der Metallzylinder 100b durch Drehen hergestellt und muss dieser mit einer Bohrung versehen werden. Diese Herstellung ist vergleichsweise schwierig und kostspielig. Außerdem könnte, wenn eine externe Kraft auf die zur Verankerung bzw. Befestigung der Sonde 102 verwendete Befestigungsseite 102 ausgeübt wird, die Kraft zu groß sein und die Sonde 103 beschädigen oder könnte diese zu klein sein, was in einer unsicheren Kopplung der Sonde 103 resultieren würde.
  • Es gibt noch einen anderen Lösungsansatz, der versucht, die vorstehenden Probleme zu beheben, wie in der 3 gezeigt. Dieser verwendet einen Metallzylinder 100c, der ein rundes Rohr mit zwei offenen Enden darstellt. Ein Ende stellt eine Verbindungsseite 102 dar und' ein anderes Ende stellt eine Befestigungsseite 121 dar. Das Befestigungsende 121 weist eine Öffnung 109 auf. Ein Gummikissen 107 und ein Bodensitz 106 sind in dieser Reihenfolge in eine Gehäusekammer 110 des Metallzylinders 100c eingesetzt. Die Öffnung 109 auf der Befestigungsseite 121 ist abgedichtet. Dann werden eine Druckfeder 101 und eine Sonde bzw. ein Tastkopf 103 in die Gehäusekammer 110 eingesetzt. Die Sonde 103 weist ein Kontaktende 111 auf, das außerhalb der Endoberfläche der Verbindungsseite 102 frei liegt. Schließlich wird die Verbindungsseite 102 mittels einer Nietverbindung befestigt. Mit zwei Öffnungen, die auf den beiden Enden des Metallzylinders 100c ausgebildet sind, kann ein metallischer Überzug auf der Innenwandung gleichmäßig ausgebildet werden. Diese Technik erfordert jedoch eine Nietverbindung auf der Verbindungsseite 102 mittels einer Kraft von außen. Dabei könnte die Sonde bzw. der Tastkopf 103 beschädigt werden. Außerdem erfordert diese Technik, dass zusätzlich ein Gummikissen 107 vorgesehen ist um zu verhindern, dass ein Lot-Flussmittel aufgrund eines Kapillareffektes in den Metallzylinder 100c hineinfließt, was zu höheren Herstellungskosten führt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Deshalb ist es eine vorrangige Aufgabe gemäß der Erfindung, eine Sonden-Verbindungsvorrichtung, die für einen niedrigen elektrischen Widerstand und eine stabile elektrische Signalübermittlung sorgt. Gemäß diesem Gesichtspunkt umfasst die Verbindungsvorrichtung einen Metallzylinder, der aus einem hohlen und runden Metallrohr mit zwei offenen Enden ausgebildet ist, wobei die Sonde aus einem Metall besteht und in dem Metallzylinder angeordnet ist, eine Druckfeder in dem Metallzylinder angeordnet ist, um für eine Rückstellkraft für die Sonde bzw. den Tastkopf zu sorgen, und ein Bodensitz aus Metall vorgesehen ist, um eng anliegend auf dem Metallzylinder aufgesteckt zu sein. Weil der Metallzylinder zwei offene Enden aufweist, kann dieser durch gleichmäßige galvanische Metallisierung der Innenwandung eine vollständig leitfähige Schicht ausbilden, um so für einen niedrigeren elektrischen Widerstand und eine stabilere elektrische Signalübermittlung zu sorgen.
  • Eine andere Aufgabe gemäß der Erfindung ist es, eine Sonden-Verbindungsvorrichtung bereitzustellen, die einfach hergestellt und zusammengefügt werden kann. Gemäß diesem Gesichtspunkt weist der Metallzylinder eine Befestigungsseite bzw. einen Befestigungsabschnitt bei einem Ende sowie eine Verbindungsseite bzw. einen Verbindungsabschnitt auf einem anderen Ende auf, welcher eine geschrumpfte bzw. im Durchmesser verkleinerte Öffnung aufweist. Die Sonde und die Druckfeder können durch die Befestigungsseite in den Metallzylinder eingesetzt werden, wobei dann der Bodensitz zur Verankerung bzw. Befestigung aufgesteckt wird. Die Größe und Form der im Durchmesser verkleinerten Öffnung auf der Verbindungsseite können so gewählt werden, um auf die Sonde abgestimmt zu sein, sodass der Vorgang einer Kopplung mittels einer Druchbeaufschlagung bzw. Kompression eliminiert werden kann.
  • Noch eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Mehrkopf-Sonden-Verbindungsvorrichtung bereitzustellen, die drehbar ist. Der Bodensitz kann geändert werden, um die Form eines Doppelkopfes anzunehmen oder drehbeweglich zu sein, um diese Funktion zu erfüllen.
  • Noch eine andere Aufgabe gemäß der Erfindung besteht darin, eine kostengünstige Sonden-Verbindungsvorrichtung bereitzustellen. Durch Auslegen des Bodensitzes mit einer ausgewählten Stärke kann, wenn bei einem SMT-Prozess ein Lot-Flussmittel verwendet wird, verhindert werden, dass dieses unmittelbar in Kontakt gelangt mit dem Saum bzw. Rand des Bodensitzes und mit dem Metallzylinder. Deshalb kann man den Gummipfropfen weg lassen, der herkömmlich verhindert, dass das Lot-Flussmittel aufgrund von Kapillar-Effekten in den Metallzylinder hineinfließt.
  • Die vorstehenden und auch weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile gemäß der Erfindung werden aus der nun folgenden ausführlichen Beschreibung, die Bezug nimmt auf die beigefügten Zeichnungen, ersichtlicher werden.
  • Figurenübersicht
  • 1 ist eine schematische Ansicht einer herkömmlichen Sonden-Verbindungsvorrichtung.
  • 2 ist eine schematische Ansicht einer anderen herkömmlichen Sonden-Verbindungsvorrichtung.
  • 3 ist eine schematische Ansicht noch einer anderen herkömmlichen Sonden-Verbindungsvorrichtung.
  • 4 ist eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform gemäß der Erfindung.
  • 5 ist eine Explosionsansicht der ersten Ausführungsform gemäß der Erfindung.
  • 6 ist eine Schnittansicht der ersten Ausführungsform gemäß der Erfindung.
  • 7 ist eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform gemäß der Erfindung.
  • 8 ist eine Schnittansicht einer dritten Ausführungsform gemäß der Erfindung.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Wie in den 4, 5, und 6 gezeigt, ist die Sonden-Verbindungsvorrichtung bzw. der Tastkopf-Steckverbinder 10 gemäß der Erfindung für die Verwendung bei elektronischen Geräten zur Übermittlung von elektrischen Signalen ausgelegt und umfasst:
    Einen Metallzylinder 100, der aus einem hohlen und runden Metallrohr mit zwei offenen Enden ausgebildet ist. Ein Ende stellt eine Verbindungsseite 102 mit einer geschrumpften bzw. im Durchmesser verkleinerten Öffnung dar. Das andere Ende stellt eine Befestigungsseite 121 dar. Das Innere des Metallzylinders 100 zwischen der Verbindungsseite 102 und der Befestigungsseite 121 bildet eine Gehäuse- bzw. Aufnahmekammer 110 aus. Eine Sonde bzw. ein Tastkopf 103 ist, nach Einführen durch die Befestigungsseite 121, in dem Metallzylinder vorgesehen, um die Verbindungsseite 102 zu erreichen. Eine Druckfeder 101 ist in der Gehäusekammer 110 angeordnet. Dann wird ein Bodensitz 106 eingesteckt, um die Befestigungsseite 121 abzudichten, um das Zusammenfügen der Sonden-Verbindungsvorrichtung 10 abzuschließen.
  • Die Innenwand des Metallzylinders 100 ist mit Metall überzogen. Die Sonde bzw. der Tastkopf 103 besteht aus einem Metall und weist ein Kontaktende 111 und ein Ausgleichsende 112 auf und wird durch die Befestigungsseite 121 in die Gehäusekammer 110 eingesetzt. Das Kontaktende 111 ist zu der Außenseite der Endoberfläche der Verbindungsseite 102 verlängert und bildet mit der Endöffnung einen Spalt bzw. einen Ringspalt 113. Der Spalt 113 sorgt für ein gewisses Spiel für ein Hin- und Herbewegen, wenn die Sonde 103 mit Druck beaufschlagt bzw. komprimiert wird, sodass die Sonde 103 nicht ohne weiteres beschädigt werden kann. Außerdem weist das Ausgleichsende 112 einen Außendurchmesser auf, der auf die Größe des Innendurchmessers der Gehäusekammer 110 abgestimmt ist. Folglich können das Ausgleichsende 112 der Sonde 103 und die Innenwand des Metallzylinders 100 eine elektrische Verbindung zum Übermitteln von elektrischen Signalen einrichten. Die Druckfeder 101 wird ebenfalls durch die Befestigungsseite 121 in die Gehäusekammer 110 eingesetzt, um für eine gewünschte Rückstellkraft für die Sonde 103 zu sorgen. Der Bodensitz 106 besteht aus Metall und weist einen Vorsprung 114 und einen Befestigungsabschnitt 122 auf. Der Vorsprung 114 wird durch die Befestigungsseite 121 eingesteckt, um für eine feste Kopplung mit dem Metallzylinder 100 zu sorgen. Das Ausgleichsende 112 weist ein Verankerungs- bzw. Befestigungsende 104 an dem unteren Ende auf. Der Bodensitz 106. weist ein anderes Verankerungs- bzw. Befestigungsende 116 an dem oberen Ende auf. Die beiden Befestigungsenden 104 und 116 sind dazu vorgesehen, um mit der Druckfeder 101 zu koppeln, um die Sonde 103 und den Bodensitz 106 miteinander zu verbinden, sodass die Druckfeder 101 in der Gehäusekammer 110 nicht beweglich ist. Der Vorsprung 114 weist einen Außendurchmesser auf, der auf den Innendurchmesser der Befestigungsseite 121 abgestimmt ist. Wenn eine äußere Kraft angelegt wird, kann der Vorsprung 114 fest bzw. starr mit der Befestigungsseite 121 gekoppelt werden und wird eine Einkerbung 108 auf der Umfangs-Seitenwand des Metallzylinders ausgebildet.
  • Die 7 zeigt eine andere Ausführungsform einer Sonden-Verbindungsvorrichtung l0d gemäß der Erfindung, die zwei symmetrische Enden aufweist. Diese weist ebenfalls einen Metallzylinder 100 auf, der aus einem hohlen und runden Metallrohr mit zwei offenen Enden ausgebildet ist. Ein Ende stellt eine Verbindungsseite 102 mit einer geschrumpften bzw. im Durchmesser verkleinerten Öffnung dar. Das andere Ende stellt eine Befestigungsseite 121 dar. Das Innere des Metallzylinders 100 zwischen der Verbindungsseite 102 und der Befestigungsseite 121 bildet eine Gehäusekammer 110 aus. Eine Sonde bzw. ein Tastkopf 103 wird durch die Befestigungsseite 121 in den Metallzylinder eingesetzt, um die Verbindungsseite 102 zu erreichen. Die Sonde 103 weist ein Ausgleichsende 112 auf, um eine elektrische Verbindung mit der Innenwand des Metallzylinders 100 einzurichten. Eine Druckfeder 101 ist in die Gehäusekammer 110 eingesetzt. Ein Bodensitz 106a ist vorgesehen, der einen Befestigungsabschnitt 122a mit einem Ende, das einen Vorsprung 114 ausbildet, um in die Befestigungsseite 121 gesteckt zu werden, und ein anderes Ende aufweist, das einen anderen symmetrischen Vorsprung 115 ausbildet, um in eine andere Befestigungsseite 120 eines anderen symmetrischen Metallzylinders 119 gesteckt zu werden und die Verbindung abzudichten. Der Metallzylinder 119 ist wie vorstehend erläutert ausgebildet. Auf diese Weise wird eine Verbindungsvorrichtung für zwei Sonden bzw. Tastköpfe l0d ausgebildet.
  • Die 8 zeigt noch eine andere Ausführungsform gemäß der Erfindung. Der Metallzylinder 100 ist aus einem hohlen und runden Metallrohr mit zwei offenen Enden gebildet. Ein Ende stellt eine Verbindungsseite 102 mit einer geschrumpften bzw. im Durchmesser verkleinerten Öffnung dar. Das andere Ende stellt eine Befestigungsseite 121 dar. Das Innere des Metallzylinders 100 zwischen der Verbindungsseite 102 und der Befestigungsseite 121 bildet eine Gehäusekammer 110 aus. Eine Sonde bzw. ein Tastkopf 103 ist durch die Befestigungsseite 121 in den Metallzylinder 100 eingesetzt, um die Verbindungsseite 102 zu erreichen. Die Sonde 103 weist ein Ausgleichsende 112 auf, um eine elektrische Verbindung mit der Innenwand des Metallzylinders 100 einzurichten, und ist zur Außenseite der Verbindungsseite 102 hin verlängert. Eine Druckfeder 101 ist in die Gehäusekammer 110 eingesetzt. Dann ist ein Bodensitz 106b vorgesehen, der einen Vorsprung 114 aufweist, der in die Befestigungsseite 121 eingesteckt ist. Der Bodensitz 106b weist einen Befestigungsabschnitt 122b auf, der ein vertikales Ende aufweist, das einen drehbeweglichen Schenkel 118 oder einen Flügel ausbildet. Der drehbewegliche Schenkel 118 oder der Flügel kann dazu verwendet werden, um die Sonden-Verbindungsvorrichtung 10e zu befestigen und die Sonden-Verbindungsvorrichtung 10e drehbar zu machen.
  • Zusammenfassend betrifft die vorliegende Erfindung eine Sonden-Verbindungsvorrichtung, insbesondere einen Tastkopf-Steckverbinder, die bzw. der hauptsächlich für die Verwendung bei elektronischen Instrumenten zur Übermittlung von elektrischen Signalen ausgelegt ist. Die Sonden-Verbindungsvorrichtung umfasst einen hohlen und runden Metallzylinder 100-119, der zwei offene Enden aufweist sowie eine Gehäusekammer 110. Ein Ende bildet eine Verbindungsseite 102 mit einer im Durchmesser kleineren Öffnung, die auf die Größe der Sonde bzw. des Tastkopfes 103 abgestimmt ist, ein anderes Ende bildet eine Befestigungsseite 120, 121 zum Aufnehmen der Sonde 103 und einer Druckfeder 101, in dieser Reihenfolge, aus. Die Sonde ist zur Außenseite der Verbindungsseite hin verlängert. Die Befestigungsseite 120, 121 wird durch einen Bodensitz 106, 106a, 106b abgedichtet. Der Metallzylinder 100-119 kann ohne Einschluss von Luft mit Metall überzogen sein, ohne Ausbildung von Fehlstellen auf der aufgebrachten Metallschicht, um so für einen niedrigen elektrischen Widerstand zu sorgen und eine stabile elektrische Signalübermittlung zu ermöglichen. Die Verbindungsvorrichtung kann einfach hergestellt werden und kann drehbar auf einen beliebigen Winkel, wie gewünscht, hergestellt werden.

Claims (6)

  1. Sonden-Verbindungsvorrichtung, insbesondere Tastkopf-Steckverbinder, ausgelegt zur Verwendung bei elektronischen Geräten zum Übermitteln von elektrischen Signalen, umfassend: einen Metallzylinder (100), der aus einem hohlen und runden Metallrohr mit zwei offenen Enden gefertigt ist, wobei ein Ende eine Verbindungsseite bzw. einen Verbindungsabschnitt (102) mit einer im Durchmesser verkleinerten Öffnung ausbildet und ein anderes Ende eine Befestigungsseite bzw. einen Befestigungsabschnitt (121) ausbildet, wobei der Metallzylinder (100) außerdem eine Gehäuse- bzw. Aufnahmekammer (110) zwischen der Verbindungsseite und der Befestigungsseite (121) und eine mit einem Metallüberzug versehene Innenwandung aufweist; eine Sonde bzw. einen Tastkopf (103), die bzw. der aus einem Metall gefertigt ist und ein Kontaktende (111) und ein Ausgleichsende (112) aufweist und, eingeführt durch die Befestigungsseite (121), in der Gehäusekammer (110) angeordnet ist, um eine elektrische Verbindung zwischen der Sonde (103) und der Innenwand des Metallzylinders (100) einzurichten; eine Druckfeder (101), die, eingeführt durch die Befestigungsseite (121), in der Gehäusekammer (110) angeordnet ist, um eine Rückstellkraft für die Sonde (103) bereitzustellen; und einen Bodensitz (106), der aus einem Metall gefertigt ist und einen Vorsprung (114) aufweist, der eng mit dem Metallzylinder (100) gekoppelt ist, und zwar durch Einstecken in die Befestigungsseite (121), sowie einen Befestigungsabschnitt (122), um eine elektrische Verbindung mit dem Metallzylinder (100) einzurichten.
  2. Sonden-Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Ausgleichsende (112) ein Verankerungs- bzw. Befestigungsende (104) auf dem unteren Ende bzw. Boden aufweist, um die Druckfeder (101) mit der Sonde (103) zu verbinden und die Druckfeder (101) in der Gehäusekammer (110) zu verankern bzw. zu befestigen.
  3. Sonden-Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Bodensitz (106) ein anderes Verankerungs- bzw. Befestigungsende (116) an dem oberen Ende aufweist, um die Druckfeder (101) mit dem Bodensitz (106) zu verbinden und die Druckfeder (101) in der Gehäusekammer (110) zu verankern bzw. zu befestigen.
  4. Sonden-Verbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Vorsprung (114) einen Außendurchmesser aufweist, der auf den Innendurchmesser der Befestigungsseite (121) abgestimmt ist, sodass der Bodensitz (106) eng mit dem Metallzylinder (100) gekoppelt ist, wenn diese einer äußeren Kraft ausgesetzt sind.
  5. Sonden-Verbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Bodensitz (106e) einen drehbeweglichen Schenkel (118) oder eine Ebene bzw. einen Flügel senkrecht zu dem Befestigungsabschnitt (122b) aufweist.
  6. Sonden-Verbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Vorsprung (114, 115) des Bodensitzes (106a) zwei symmetrische Enden aufweist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2251939A3 (de) * 2009-05-11 2011-02-16 Multi-Holding AG Druckkontaktanordnung und Kontaktvorrichtung
DE102017009065A1 (de) 2017-09-28 2019-03-28 Rosenberger Hochfrequenztechnik Gmbh & Co. Kg Federbelastetes innenleiter-kontaktelement

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