DE20316777U1 - Mikroskop- und Fotografielampe mit weißen Luxeon LEDs an flexiblen Schwanenhälsen - Google Patents
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Abstract
Description
- Mikroskop – und Fotografielampen herkömmlicher Bauart, wie Kaltlichtlampen haben kein tageslichtähnliches weißes Licht, diese haben eine Farbtemperatur von 8000 K, zu hoch, um tageslichtähnliches weißes Licht zu erhalten. Dies wird nur über Zusatzfilter erreicht.
- Auch Halogenlampen haben kein tageslichtähnliches Licht.
- Normale Ledlampen, die es schon im Mikroskopiebereich gibt, haben pro Led eine Lichtstärke von ca. 12.000 mcd (lichtschwach) und eine Farbtemperatur von 8000 K. Diese haben also auch kein tageslichtähnliches Licht. Die Luxeon Led in der Mikroskoplampe nach Schutzanspruch 1 hat eine Lichtstärke von ca. 200.000 – 250.000 mcd pro Led und diese gibt ein tageslichtähnliches Licht von 5500 K ab.
- Handelsübliche Mikroskoplampen und Beleuchtungen haben ebenfalls noch keine auswechselbare Abstrahloptik als Aufsatz auf der Led.
- Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Mikroskoplampe zu schaffen, die tageslichtähnliches Licht erzeugt und die auch lichtstark genug ist, um bei verschiedenen Beleuchtungsverhältnissen mit verschiedenen Optikaufsätzen optimale Ergebnisse zu erzielen.
- Das Problem seitheriger Mikroskop – und Fotografielampen wird gelöst durch Einsatz von tageslichtweißen Luxeon Leds in Verbindung mit dem Einsatz von verschiedenen auswechselbaren Optiken auf der Led, um verschiedene unterschiedliche Lichtverhältnisse beim Fotografieren und Betrachten z.B. am Mikroskop zu erreichen.
- Mit der Mikroskoplampe und den eingebauten Luxeon Leds mit den aufgesetzten Optiken wird erreicht,
-
- – dass die Intensität von 12.000 mcd (einfache Led) auf ca. 200.000 – 250.000 mcd pro Led (je nach Abstrahlwinkel) verbessert wird.
- – dass der Lichtstrom gegenüber normalen Leds enorm gesteigert wird. (Weiße Luxeon LEDs erzeugen über 20 Lumen pro Watt, und Luxeon Leds sind 10 bis 20 mal heller als Standard-Leds, d.h. ihre Lichtdichte ist 5 bis 20 mal höher)
- – dass man eine Farbtemperatur von 5500 Kelvin und ein wirkliches tageslichtweiß erhält. Dadurch ist die Mikroskoplampe nach Schutzanspruch 1 besonders gut geeignet für die Mikroskopfotografie und speziell für die Stereomikroskop – fotografie.
- – dass beim Betrachten und Fotografieren verschiedene optimale, der Gegebenheit angepasste Beleuchtungsverhältnisse erreicht werden.
- – dass mit Aufsatz von angepaßten Optiken auf die Luxeon Lichtquellen kleine, gerichtete Lichtpunkte erzeugt werden. Die Größe und Fokussierung führt zu optimal steuerbaren, optischen Systemen, bei denen kein Licht verloren geht. Die 10° Optik (Narrow Beam) ergibt eine punktuelle Ausleuchtung, die 30° Optik (Middle Beam) macht eine flächige Ausleuchtung von Objekten. Die dritte Optik (Wide Beam) hat einen Abstrahlbereich von 45° und erreicht dadurch eine ebenfalls flächige, jedoch größeren Ausleuchtbereich als bei 30°.
- – dass die Wartungskosten gering sind. Da Luxeon mindestens 10 mal länger hält als eine typische Lichtquelle, ist ein Austausch nicht erforderlich. Dies bedeutet eine Reduzierung der laufenden Wartungskosten, unter Umständen sogar keine Wartungskosten und Ausgaben für Ersatzlampen.
- – dass Energie gespart wird. Die in der Mikroskoplampe eingebauten Luxeon Leds verbrauchen 1 Watt pro Led, verbrauchen also wesentlich weniger Energie als andere Leuchtmittel, die im Mikroskoplampenbau eingesetzt werden. Sie erreichen nahezu die Effektivität von Leuchtstoffröhren. Die Lampe stellt also eine umweltfreundliche Lösung dar.
- – dass man eine robuste Halbleiterbeleuchtung erhält, welche keine beweglichen Teile enthält. Es kann also nichts zerbrechen, reißen, zerbersten, auslaufen oder die Umwelt verschmutzen. Im Gegensatz zu typischen, konventionellen Lichtquellen fallen Leds nicht komplett aus, d.h. sie brennen nicht durch, sondern bleiben funktionsfähig.
- – dass kein Quecksilber in der Lichtquelle ist. Im Gegensatz zu den meisten Leuchtstoffröhren enthält Luxeon kein Quecksilber.
- – dass keine Wärme oder UV-Strahlen im Lichtstrahl ist. Der Lichtstrahl von Luxeon Leds enthält keine schädlichen UV-Strahlen oder Infrarotwärme. Nur die Led wird bei Betrieb etwas warm und braucht deshalb einen kleinen Kühlkörper hinter der Ledrückseite.
- – dass die Mikroskoplampe auch bei kalten Umgebungen funktioniert. Die Luxeon Led hat keine Zündprobleme in kalten Umgebungen selbst bis –400 C nicht. Die neue Mikroskop – und Fotografielampe kann also überall auf der Welt eingesetzt werden.
- Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 2 angegeben. Die Ausgestaltung der Erfindung auch als dimmbare Version der Mikroskop- und Fotografielampe ergibt noch weitere Möglichkeiten zum Gestalten und Beleuchten von Mikroskopaufnahmen, da die Helligkeit der Leds verändert werden kann.
- Zwei Ausführungsbeispiele werden anhand der
1 –5 erläutert. Es zeigen: -
1 die Luxeon Led – Lampeneinheit in zusammengebautem Zustand mit Gehäuse, Led, Kühlkörper und Optik -
2 die Mikroskoplampe als nicht dimmbare Version in Front – und Rückansicht -
3 die Mikroskoplampe als dimmbare Version in Front – und Rückansicht -
4 das Prinzipschaltschild der nicht dimmbaren Version der Mikroskoplampe ( s.a.2 ) -
5 das Prinzipschaltschild der dimmbaren Version der Mikroskoplampe ( s.a.3 ) - In der
1 wird die zusammengebaute Ledeinheit gezeigt. Diese besteht aus einem Aluminiumgehäuse1.1 mit M 10 × 1 Innengewinde. Im Inneren ist die Luxeon Led1.2 mit einem Aluminiumkühlkörper1.3 , montiert, der die Wärme auf der Rückseite der Led abführt. - Auf der Led sitzt die Abstrahloptik
1.4 , die das abgestrahlte Licht der Led bündelt und nach außen abgibt. Diese wird in 4 Bohrungen des Kühlkörpers eingesetzt und fixiert. - Die Luxeon Led – Lampeneinheiten sind auf flexiblen Schwanenhälsen
1 , die ein Außengewinde von M10 × 1 haben, aufgeschraubt. Diese werden in dem Kunststoffgehäuse2 montiert. -
2 zeigt die nicht dimmbare Version der Mikroskoplampe. Bei dieser Version s.a. das Schaltbild4 , sind drei kleine nicht dimmbare Netzteile6 im Gehäuse2 untergebracht, die einzeln mit dem Schaltern4 ein – und ausgeschaltet werden können. Diese spannungsstabilisierten Netzteile (temperatur- und überlastgeschützt) liefern jeweils den Betriebsstrom von 350mA (3 Watt) und die Spannung von 3,42 V zum Betrieb der Luxeon Leds. - Eine Ledeinheit
1 ist jeweils an ein Netzteil6 angeschlossen und kann somit einzeln an – und ausgeschaltet werden. - Auf der Rückseite des Gehäuses ist eine Kaltgerätenetzsteckdose
3 mit Ein/Aus Schalter und einer Sicherung von 1 Ampere eingesetzt. - Auf der Geräteunterseite sind vier rutschteste Gerätefüße
5 angebracht. - Die dimmbare Version der Mikroskoplampe zeigt
3 . - Der mechanische Aufbau mit Ledeinheiten und Schwanenhälsen ist gleich wie bei
2 (nicht dimmbare Version), nur das hier ein anderes dimmbares Netzteil8 verwendet wird, siehe hierzu auch Prinzipschaltbild5 . - Dieses ist im Gehäuse
2 untergebracht. - Der 220 V Netzanschluss erfolgt über die eingebaute Kaltgerätesteckdose
3 mit Ein/Aus Schalter und einer Sicherung von 1 Ampere. - Auf der Geräteunterseite sind vier rutschteste Gerätefüße
5 angebracht. - Die drei Leds werden bei dieser Ausführung in Reihenschaltung angeschlossen, siehe hierzu
5 . Die Dimmung der Leds (Helligkeitsveränderung) erfolgt über einen Potentiometer mit Drehknopf7 , der im Gehäuse eingebaut ist. Der Potentiometer hat einen Wert von 100 Kiloohm. - Die angeschlossenen Lampen können nur gemeinsam in der Helligkeit verändert werden.
- An der Buchse
9 auf der Rückseite des Gehäuses der3 können nochmals weitere maximal vier externe Leds in Reihe, zu den bestehenden Leds angeschlossen werden und über ein Verbindungskabel gemeinsam mit dem Potentiometer gedimmt werden. - Diese externen Leds können ebenfalls in einem Gehäuse
2 eingebaut, jedoch ohne Netzteil und nur mit einer Buchse3 in der Gehäuserückseite.
Claims (2)
- Mikroskop – und Fotografielampe mit weißen Luxeon Leds an flexiblen Schwanenhälsen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerungs-Netzteile in einem Gehäuse (
2 ) untergebracht sind und die an flexiblen Schwanenhälsen (1 ) montierten Lampenkörper (1.1 ) mit tageslichtweißen Luxeon Leds (1.2 ) bestückt und mit verschiedenen auswechselbaren Aufsatzoptiken (1.4 ) ausgestattet sind, welche unterschiedliche genau definierte Abstrahlwinkel erzeugen. - Mikroskop – und Fotografielampe nach Schutzanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Luxeon Leds mit einem dimmbaren Netzteil (
8 ) oder mit nicht dimmbaren Netzteilen (6 ) betrieben werden, welche in einem Kunststoffgehäuse (2 ) eingebaut sind, auf denen die Schwanenhälse (1 ) , mit den Luxeon Led Gehäusen (1.1 ) montiert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20316777U DE20316777U1 (de) | 2003-10-30 | 2003-10-30 | Mikroskop- und Fotografielampe mit weißen Luxeon LEDs an flexiblen Schwanenhälsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20316777U DE20316777U1 (de) | 2003-10-30 | 2003-10-30 | Mikroskop- und Fotografielampe mit weißen Luxeon LEDs an flexiblen Schwanenhälsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20316777U1 true DE20316777U1 (de) | 2004-04-22 |
Family
ID=32186099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20316777U Expired - Lifetime DE20316777U1 (de) | 2003-10-30 | 2003-10-30 | Mikroskop- und Fotografielampe mit weißen Luxeon LEDs an flexiblen Schwanenhälsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20316777U1 (de) |
-
2003
- 2003-10-30 DE DE20316777U patent/DE20316777U1/de not_active Expired - Lifetime
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