DE20316765U1 - Käfigmutter - Google Patents
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Abstract
Käfigmutter mit einer Mutter (1), die eine mit einem radialen Überstand (2) versehene halsartige Aufnahme (3) für eine Schraube aufweist, und einem Käfig (4), der den radialen Überstand (2) bügelähnlich übergreift und eine Durchtrittsöffnung (5) für die halsartige Aufnahme (3), die mit radialem Spiel von der halsartigen Aufnahme (3) durchgriffen ist, aufweist, wobei die Mutter (1) im Käfig (4) im Wesentlichen unverdrehbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (4) mit seiner die Durchtrittsöffnung (5) aufweisenden Fläche (6) den radialen Überstand (2) der Mutter (1) übergreift und sich mit etwa punktartigen Vorsprüngen oder Noppen (7) an der Oberseite des Überstandes (2) abstützt, von der die halsartige Aufnahme (3) abragt, und dass von der Fläche Arme (8) abragen, die den Rand des radialen Überstandes (2) mit Spiel umgreifen und bis unter die Unterseite des Überstandes (2) greifen, wobei die Arme (8) in diesem Bereich etwa punktartige Vorsprünge oder Noppen (9) aufweisen, die sich an der Unterseite des Überstandes (2) abstützen.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Käfigmutter mit einer Mutter, die eine mit einem radialen Überstand versehene halsartige Aufnahme für eine Schraube aufweist, und einem Käfig, der den radialen Überstand bügelähnlich übergreift und eine Durchtrittsöffnung für die halsartige Aufnahme, die mit radialem Spiel von der halsartigen Aufnahme durchgriffen ist, aufweist, wobei die Mutter im Käfig im Wesentlichen unverdrehbar gehalten ist.
- Bei einer Käfigmutter handelt es sich um einen Teil einer Schrauben-Mutter-Verbindung, über die zu montierende Bauteile an einem Widerlager festgelegt werden können. Zur Vereinfachung der Montage wird die Käfigmutter mittels des Käfigs im Bereich der für den entsprechenden Schraubenbolzen bestimmten Durchtrittsöffnung des widerlagers an Letzterem vormontiert. Der Käfig wird zu diesem Zweck fest mit dem widerlager verbunden, beispielsweise verschweißt, und übergreift in der Einbaulage die in seinem Inneren lose angeordnete Mutter. Beim späteren Eindrehen des Schraubenbolzens oder dergleichen in das Muttergewinde, bietet die Halterung eine drehfeste Abstützung für den an der Mutter vorgesehenen radialen Überstand. Gleichzeitig verhindert die Halterung ein Ausweichen der Mutter in axialer Richtung des Schraubenbolzens. Dementsprechend lässt sich der Schraubenbolzen in die Mutter eindrehen, ohne dass diese von Hand beziehungsweise unter Zuhilfenahme entsprechender Werkzeuge fixiert werden müsste.
- Aus der EP-A 0 444 979 ist eine Käfigmutter bekannt, bei der die Mutter spielfrei in dem Käfig gehaltert ist. Diese Anordnung kann zu Problemen führen, wenn ein Ausgleich von Montagetoleranzen oder dergleichen erforderlich ist. Um Abhilfe zu schaffen ist es aus der
EP 0 685 658 B1 bekannt, an der halsartigen Aufnahme einen elastischen Ring anzuordnen, der am Außenumfang der halsartigen Aufnahme lösbar klemmend gehalten ist, wobei der Käfig von der halsartigen Aufnahme der Mutter mit Spiel durchsetzt ist und sich ein Haltekragen über eine im Bereich der Durchtrittsöffnung vorgesehene Haltebuchse an dem Käfig abstützt. Hierdurch wird ein Bewegungsspiel erreicht, welches den Ausgleich von Montagetoleranzen und dergleichen ermöglicht. Die Anordnung soll auch dann vorteilhaft sein, wenn nach Abschluss der Montagearbeiten der den Käfig umgebende Bereich oder der Käfig selbst lackiert wird. Der als elastischer Ring ausgebildete Haltekragen wirkt dann als Sperre, mittels derer das Eindringen von Lack in das Innere der Halterung verhindert wird. - Es ist in dieser Druckschrift auch beschrieben, dass als Werkstoffe für den Haltekragen und die Haltebuchse Kunststoffe ausgewählt werden können, die beispielsweise lackabweisend sind, um bei deren Verwendung ein Verkleben mit dem Käfig zu vermeiden.
- Bei der bekannten Lösung sind außer der Mutter und dem diesen umgebenden Käfig weitere Bestandteile erforderlich, die zu zusätzlichen Herstellungs- und Montagekosten führen.
- Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Käfigmutter eingangs bezeichneter Art zu schaffen, die ohne die Anordnung von zusätzlichen Teilen einen Ausgleich von Montagetoleranzen zu schaffen, wobei sichergestellt ist, dass auch nach einer Lackierung der Käfigmutter die Beweglichkeit der Mutter in dem Käfig erhalten bleibt.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, dass der Käfig mit seiner die Durchtrittsöffnung aufweisenden Fläche den radialen Überstand der Mutter übergreift und sich mit etwa punktartigen Vorsprüngen oder Noppen an der Oberseite des Überstandes abstützt, von der die halsartige Aufnahme abragt, und dass von der Fläche Arme abragen, die den Rand des radialen Überstandes mit Spiel umgreifen und bis unter die Unterseite des Überstandes greifen, wobei die Arme in diesem Bereich etwa punktartige Vorsprünge oder Noppen aufweisen, die sich an der Unterseite des Überstandes abstützen.
- Durch diese Anordnung ist eine Anordnung der Mutter in dem Käfig gewährleistet, bei der die Mutter ihre Lage verändern kann, sofern dies zum Ausgleich von Montagetoleranzen oder dergleichen erforderlich ist. Zudem wird durch die punktartigen Vorsprünge oder Noppen, die sich an der Oberseite und der Unterseite des radialen Überstandes der Mutter abstützen, zwar einerseits eine ausreichende Lagesicherung erreicht, andererseits aber vermieden, dass nach der Lackierung der Käfigmutter im Einbausollzustand die Teile aneinander verkleben, so dass die Beweglichkeit der Mutter in dem Käfig gewährleistet ist.
- Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass der Käfig Uförmig ausgebildet ist, wobei die Basis der U-Form die die Durchtrittsöffnung aufweisende Fläche ist, die freien Schenkelenden Anschweißenden zur Schweißbefestigung an einem Konstruktionsteil bilden und an den Randkanten der Basis, die keine Schenkel aufweisen, die Arme angeformt sind.
- Der Käfig kann ein einfaches Stanzbiegeteil aus Metall sein, wobei durch die entsprechende Ausbildung des Käfigs in einfacher Weise das Einbringen der Mutter mit dem radialen Überstand und der halsartigen Aufnahme möglich ist. Die Festlegung der Mutter in dem Käfig wird durch die Arme erreicht, die entsprechend um die Unterseite des radialen Überstandes der Mutter umgebogen sind. Dabei ist die Anordnung der Mutter in dem Käfig so vorgenommen, dass die Mutter ein seitliches Bewegungsspiels innerhalb des Käfigs hat.
- Um eine sichere Anordnung innerhalb des Käfigs und eine entsprechende Ausrichtung zu erreichen, wobei dennoch die Beweglichkeit der Mutter in dem Käfig erhalten bleibt, ist vorgesehen, dass die Unterseite des Überstandes der Mutter im Bereich der Anordnung der Enden der Arme randoffene Ausnehmungen oder nutartige Vertiefungen aufweist, in welche die Enden der Arme mit quer zur Achse der Aufnahme gerichtetem Bewegungsspiel eingreifen.
- Um zu vermeiden, dass die Mutter mit dem Käfig verklebt, sofern das fertig an einem Bauteil fixierte Element lackiert wird, ist vorgesehen, dass die Mutter zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig eine lackabweisende Beschichtung aufweist.
- Aus dem gleichen Grunde kann vorgesehen sein, dass die Mutter zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig eine elektrisch nicht leitende Beschichtung aufweist.
- Auf diese Weise wird eine Lackierung der Mutter im Wege einer kathodischen oder anodischen Beschichtung vermieden, so dass die Beweglichkeit der Mutter und auch die Gängigkeit des Gewindes der Mutter beibehalten ist, wenn eine entsprechende Lackierung vorgenommen worden ist.
- Bevorzugt ist zudem vorgesehen, dass der radiale Überstand der Mutter die Form einer rechteckigen oder quadratischen Platte hat, vorzugsweise mit gerundeten Ecken.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt:
-
1 eine erfindungsgemäße Käfigmutter in isometrischer Ansicht; -
2 desgleichen in Vorderansicht gesehen; -
3 desgleichen im Schnitt A/A der2 gesehen; -
4 die Käfigmutter von hinten gesehen; -
5 die Käfigmutter in Seitenansicht. - Die in der Zeichnung dargestellte Käfigmutter besteht nur aus zwei metallischen Bestandteilen, nämlich einer Mutter
1 , die eine mit einem radialen Überstand2 versehene halsartige Aufnahme3 für eine Schraube aufweist, sowie einem Käfig4 , der den radialen Überstand2 bügelähnlich übergreift und eine Durchtrittsöffnung5 für die halsartige Aufnahme3 aufweist, die mit radialem Spiel von der halsartigen Aufnahme3 durchgriffen ist. Die Mutter1 ist im Käfig4 im Wesentlichen unverdrehbar gehalten. Der Käfig4 übergreift mit seiner die Durchtrittsöffnung5 aufweisenden Fläche6 den radialen Überstand2 der Mutter1 und stützt sich mit punktartigen Vorsprüngen oder Noppen7 an der Oberseite des Überstandes2 ab, von der die halsartige Aufnahme3 abragt. von der Fläche6 ragen Arme8 ab, die den Rand des radialen Überstandes2 mit Spiel umgreifen und bis unter die Unterseite des Überstandes2 greifen. Die Arme8 weisen in diesem Bereich ebenfalls etwa punktartige Vorsprünge oder Noppen9 auf, die sich an der Unterseite des Überstandes2 abstützen. Im Ausführungsbeispiel sind vier obere Noppen7 in gleichmäßiger Verteilung vorgesehen. Die Arme8 weisen jeweils nur eine entsprechende Noppe9 auf. Somit ist die Mutter1 lagerichtig abgestützt und gehalten, jedoch nur durch punktuelle Abstützung. - Der Käfig
4 ist insgesamt etwa U-förmig ausgebildet, wobei die Basis der U-Form die die Durchtrittsöffnung5 aufweisende Fläche6 ist. Die freien Schenkelenden bilden Anschweißenden10 zur Schweißbefestigung des Käfigs4 an einem entsprechenden Konstruktionsteil. - An den freien, nicht von den Schenkeln belegten Randkanten der Basis sind die Arme
8 angeformt. - Wie insbesondere aus
4 ersichtlich, weist die Unterseite des Überstandes2 im Bereich der Anordnung der Enden der Arme8 randoffene Ausnehmungen11 auf, in welche die Enden der Arme8 mit Bewegungsspiel eingreifen. - Die Mutter
1 weist vorzugsweise vollständig eine lackabweisende Beschichtung auf und/oder eine elektrisch nicht leitende Beschichtung. - Wie insbesondere aus
4 ersichtlich, hat der radiale Überstand2 der Mutter1 die Form einer rechteckigen oder quadratischen Platte mit gerundeten Ecken. - Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
- Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (6)
- Käfigmutter mit einer Mutter (
1 ), die eine mit einem radialen Überstand (2 ) versehene halsartige Aufnahme (3 ) für eine Schraube aufweist, und einem Käfig (4 ), der den radialen Überstand (2 ) bügelähnlich übergreift und eine Durchtrittsöffnung (5 ) für die halsartige Aufnahme (3 ), die mit radialem Spiel von der halsartigen Aufnahme (3 ) durchgriffen ist, aufweist, wobei die Mutter (1 ) im Käfig (4 ) im Wesentlichen unverdrehbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (4 ) mit seiner die Durchtrittsöffnung (5 ) aufweisenden Fläche (6 ) den radialen Überstand (2 ) der Mutter (1 ) übergreift und sich mit etwa punktartigen Vorsprüngen oder Noppen (7 ) an der Oberseite des Überstandes (2 ) abstützt, von der die halsartige Aufnahme (3 ) abragt, und dass von der Fläche Arme (8 ) abragen, die den Rand des radialen Überstandes (2 ) mit Spiel umgreifen und bis unter die Unterseite des Überstandes (2 ) greifen, wobei die Arme (8 ) in diesem Bereich etwa punktartige Vorsprünge oder Noppen (9 ) aufweisen, die sich an der Unterseite des Überstandes (2 ) abstützen. - Käfigmutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (
4 ) U-förmig ausgebildet ist, wobei die Basis der U-Form die die Durchtrittsöffnung (5 ) aufweisende Fläche (6 ) ist, die freien Schenkelenden Anschweißenden (10 ) zur Schweißbefestigung an einem Konstruktionsteil bilden und an den Randkanten der Basis, die keine Schenkel aufweisen, die Arme (8 ) angeformt sind. - Käfigmutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Überstandes (
2 ) der Mutter (1 ) im Bereich der Anordnung der Enden der Arme (8 ) randoffene Ausnehmungen (11 ) oder nutartige Vertiefungen aufweist, in welche die Enden der Arme (8 ) mit quer zur Achse der Aufnahme (3 ) gerichtetem Bewegungsspiel eingreifen. - Käfigmutter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (
1 ) zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig eine lackabweisende Beschichtung aufweist. - Käfigmutter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (
1 ) zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig eine elektrisch nicht leitende Beschichtung aufweist. - Käfigmutter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der radiale Überstand (
2 ) der Mutter (1 ) die Form einer rechteckigen oder quadratischen Platte hat, vorzugsweise mit gerundeten Ecken.
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-
2003
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20040205 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20070501 |