DE20315371U1 - Verbinder zur Herstellung von Fluidverbindungen - Google Patents
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Abstract
Verbinder
zur Herstellung von Fluidverbindungen, insbesondere zum Anschluss
an Mikrokomponenten, wie miniaturisierte Flusszellen, Mikropumpen, Mikrospeicher
und dergleichen, mit einem Übertragungselement,
das einen Verbindungskanal (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass das Übertragungselement
einen flachen Körper
mit in Richtung seiner Dickenausdehnung geringerer Biegesteifigkeit
als in dazu senkrechten Richtungen umfasst.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Verbinder zur Herstellung von Fluidverbindungen, insbesondere zum Anschluss an Mikrokomponenten, wie miniaturisierte Flusszellen, Mikropumpen, Mikrospeichern und dergleichen, mit einem Übertragungselement, das einen Verbindungskanal aufweist.
- Hauptsächlich soll der Verbinderin solche Mikrokomponenten und entsprechende Betriebsgeräte enthaltenden Systemen für chemische, medizinische oder biologische Analysen und Synthesen sowie innerhalb der Betriebsgeräte zur Verbindung von Komponenten, wie Flüssigkeitsreservoirs, Pumpen und Ventile, eingesetzt werden.
- Als Übertragungselemente solcher Fluidverbinder werden herkömmlich Schläuche oder flexible Kapillarröhrchen aus Glas oder Kunststoff verwendet. Während sich die Schläuche auf Anschlussstutzen aufstecken lassen, erfordern die Kapillarröhrchen spezielle Anschlusselemente, durch die z.B. eine Verklebung oder Verklemmung mit dem Anschlussobjekt erfolgt.
- Das Fluid strömt im Anschlussbereich und im anschlussnahen Teil der Schlauch- bzw. Kapillarverbindung in ein und derselben Richtung. Entsprechend groß ist der für den Verbinder erforderliche Platzbedarf. Durch die hohe Flexibilität der Schläuche bzw. Kapillarröhrchen kommt es leicht zu Verschlingungen. Die Verbindungsanordnung wird unübersichtlich.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuen Verbinder zu schaffen, der den auf dem Gebiet der Mikrofluidtechnik erforderlichen Anforderun gen, insbesondere im Hinblick auf die Geometrie der Verbindungsanordnungen, besser gerecht wird.
- Der diese Aufgabe lösende Verbinder nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungselement einen flachen Körper mit in Richtung seiner Dickenausdehnung geringerer Biegesteifigkeit als in dazu senkrechten Richtungen umfasst.
- Vorteilhaft erlaubt ein solcher, in seiner Flexibilität eingeschränkter Verbinder nach der Erfindung eine übersichtliche Verlegung von Verbindungen, wobei der flache Körper in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung mehrere Verbindungskanäle aufweisen kann. Vorzugsweise sind die Kanäle zueinander im Abstand angeordnet, so dass Platz für Anschlusselemente geschaffen ist.
- Bei dem flachen Körper kann es sich um eine extrudierfe Folie handeln, in der wenigstens ein Verbindungskanal gebildet ist. Alternativ können mehrere Schläuche oder Kapillarröhrchen längsseitig unter Bildung eines Flachbands miteinander verbunden sein.
- In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der flache Körper aus einem Laminat aus wenigstens zwei Folien, zwischen denen der Verbindungskanalgebildet ist. Wie eine einzelne Folie kann auch ein solches, aus dünnen Folien gebildetes Laminat flexibel und in verschiedenen Biegeformen verlegbar sein.
- Der Verbindungskanal ist zweckmäßig durch eine Rille in einer der Folien oder durch einander gegenüberliegende Rillen in beiden Folien gebildet, wobei sich die Rillen z.B. durch Prägetechniken erzeugen lassen.
- Alternativ kann eine Zwischenfolie mit einer Schlitzöffnung gebildet sein, wobei der Kanal durch die beiden, die Schlitzöffnung abdeckenden Folien begrenzt ist.
- Während es denkbar ist, Öffnungen des Verbindungskanals an den schmalen Randflächen der Folie bzw. des Laminats vorzusehen und in zu verbindenden Objekten Steckschlitze für die Folie bzw. das Laminat zu bilden, endet in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Verbindungskanal im Abstand vom Rand des durch die Folie bzw. das Laminat gebildeten flachen Körpers, und durch Löcher in der Folie, in einer der beiden Folien oder in beiden Folien des Laminats ist der Verbindungs kanal seitlich geöffnet. Dabei kann an den seitlichen Öffnungen des Verbindungskanals bzw. den Löchern am Laminat jeweils ein Anschlusselement vorgesehen sein. Ein zu dem Loch bzw. der Kanalöffnung ausgerichteter Durchgang des Anschlusselements steht senkrecht oder im Winkel zu dem Verbindungskanal bzw. der Laminatebene. Das Fluid wird an der Anschlussstelle umgelenkt, was platzsparende Verbindungen ermöglicht.
- Das Anschlusselement weist zweckmäßig einen Stutzen mit einem der Folie bzw. Laminat zugewandten Flansch auf, wobei es über den Flansch mit der Folie bzw. Laminat z.B. durch Kleben oder Schweißen verbunden ist.
- An dem Anschlusselement kann ferner ein Außen- oder Innenkonus gebildet sein, der in einen Innen- bzw. Außenkonus an einem Anschlussobjekt fluiddicht eingreift.
- Die Verbindungskanäle lassen sich in vielfältiger Weise ausgestalten und können z.B. verzweigt sein, wobei je nach Fließrichtung des Fluids eine Vermischung von Fluidkomponenten oder eine Aufteilung eines Fluidstroms erfolgt.
- Der Kanal kann ferner eine Aufweitung aufweisen, die z.B. ein Puffervolumen bildet.
- Die Kanallänge kann wesentlich größer sein als die Verbindungsgerade zwischen dem Kanalanfang und dem Kanalende, und der Kanal z.B. mäanderartig verlaufen, z.B. um einen hohen Strömungswiderstand zu erzeugen und damit die Durchflussmenge zu begrenzen.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist der flache Körper wenigstens einen zwischen zwei Verbindungskanälen verlaufenden Randeinschnitt auf, durch den vorteilhaft in unterschiedlichen Richtungen abbiegbare Zungen gebildet sind.
- Die Erfindung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden, sich auf diese Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
-
1 ein erstes Ausführungsbeispiel für einen Verbinder nach der Erfindung, -
2 eine geschnittene Teilansicht des Verbinders von1 , -
3 bis5 verschiedene Ausführungsformen von Anschlussverbindungen eines Verbinders nach der Erfindung mit einer Flusszelle, -
6 eine geschnittene Teilansicht entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel für einen Verbinder nach der Erfindung, und -
7 verschiedene Ausführungsformen von Verbindungskanälen in Verbindern nach der Erfindung. - Ein miniaturisierter Verbinder weist ein rechteckiges Laminat
1 und mit dem Laminat verbundene Anschlusselemente2 auf. Die Anschlusselemente2 sind auf dem Laminat nahe einander gegenüberliegenden Seitenrändern des Laminats angeordnet. - Das Laminat
1 besteht in dem betreffenden Ausführungsbeispiel aus zwei Folien3 und4 , die durch z.B. Bonden, Kleben oder Schweißen miteinander verbunden sind. - In die Folie
4 sind im Abstand zueinander Rillen eingeprägt, die unter Bildung von Verbindungskanälen5 bzw.5' durch die Folie3 abgedeckt sind. In dem betreffenden Ausführungsbeispiel beträgt die Rillenbreite 500 μm, die Tiefe 100 μm. - Die Kanäle
5 verbinden jeweils auf geradem Wege zwei Anschlusselemente, während die Kanäle5' jeweils ein Anschlusselement auf einer Seite mit zwei Anschlusselementen auf der anderen Seite des Laminats verbinden. Beide Kanäle5 ,5' enden jeweils im Abstand zu den einander gegenüberliegenden Seitenrändern, und an den Kanalenden ist in der Folie4 jeweils eine Einsenkung21 und in der Folie3 ein zu der Einsenkung ausgerichtetes Durchgangsloch7 gebildet, das zu einem Durchgang8 in einem der Anschlusselemente2 ausgerichtet ist. Der Durchmesser der Einsenkung21 bzw. des Durchganglochs7 beträgt in dem betrachteten Ausführungsbeispiel 1 mm. - Die rotationssymmetrischen Anschlusselemente
2 weisen einen Außenkonus9 auf und sind über einen sich an den Außenkonus anschließenden Flansch10 mit der Folie3 durch Kleben oder Schweißen verbunden. Der Durchmesser des Durchgangs8 ist etwas größer als derjenige des Durchgangslochs7 , um Querschnittsverluste durchungenaue Positionierung der Anschlusselemente auf dem Laminat zu vermeiden. - Vorteilhaft sind die Folien und die Anschlusselemente aus dem gleichen Kunststoffmaterial und die Anschlusselemente im Spritzgießverfahren hergestellt. Als Kunststoffmaterial kommen z.B. PE, PP, P, PMMA, PS, COC und PC in Betracht.
- In dem Ausführungsbeispiel von
5 beträgt die Dicke der Folie4 etwa 200 um, die Dicke der die Rillen abdeckenden Folie3 beträgt 50 μm. Typische Foliendicken liegen zwischen 0,02 und 0,5 mm, vorzugsweise zwischen 0,05 und 0,2 mm. - Das Laminat
1 aus dem miteinander verbundenen dünnen Folien3 und4 ist flexibel, so dass sich der Verbinder bei Bedarf in eine geeignete Biegeform bringen lässt. - Je nach Wahl der Anschlusselemente
2 als Ein- oder Auslass erfolgt an den Verzweigungen6 eine Vereinigung oder Aufteilung von Fluidströmen. -
3 zeigt eine Anschlussmöglichkeit des Verbinders von1 und2 an eine miniaturisierfe Flusszelle11 , an der ein dem Außenkonus9 entsprechender Innenkonus12 als Einsenkung in eine die Flusszelle11 bildende Basisfolie13 gebildet ist. Durch Einführen des Außenkonus'9 in den Innenkonus12 lässt sich der Durchgang8 eines Anschlusselements2 fluiddicht mit einem Kanal14 in der Flusszelle11 verbinden. -
4 zeigt eine Flusszelle11a , bei welcher ein dem Innenkonus12 entsprechender Innenkonus12a in einem Ansatz14 gebildet und der Ansatz14 mit einer Basisfolie13a einer Flusszelle11a verbunden ist. Die Dicke der Basisfolie13a kann dementsprechend geringer als die Dicke der Basisfolie13 und die Flusszelle11a insgesamt dünner als die Flusszelle11 sein. -
5 zeigt einen Verbinder mit einem Laminat1b aus Folien3b und4b . Im Unterschied zu dem Verbinder von1 und2 sind an dem Laminat1b keine Anschlusselemente angebracht. Zur Verbindung mit einer Flusszelle11b wird ein Durchgangsloch7b in der Folie3b zu einer Ein- oder Auslassöffnung in der Flusszelle11b ausgerichtet, wobei in dem gezeigten Ausführungsbeispiel an der Öffnung ein mit der Flusszelle11b verbundener Dichtring16 vorgesehen ist. Zur Herstellung der Anschlussverbindung werden die Flusszelle und der Verbinder miteinander verklebt oder verschweißt, wobei auch eine Klemmverbindung in Betracht kommt. - Es wird nun auf
6 Bezug genommen, welche ausschnittsweise ein Laminat1c zeigt, bei dem zwischen Folien3c und4c eine Zwischenfolie17 angeordnet ist. In die Zwischenfolie17 sind, z.B. durch Stanzen oder Laserbearbeitung, Schlitze eingearbeitet, welche unter Bildung von Verbindungskanälen5c durch die Folien3c und4c abgedeckt sind. - In den vorangehenden Ausführungsbeispielen sind Durchgangslöcher stets nur in einer der beiden Folien
3 ,4 gebildet. Es versteht sich, dass entsprechende Durchgangslöcher auf beiden Seiten des Laminats und z.B. Einlässe auf einer Seite und Auslässe auf der anderen Seite vorgesehen sein können. - Wie aus
7 hervorgeht, können Verbindungskanäle in verschiedener Weise ausgestaltet sein.7a zeigt ein Laminat mit geraden Kanälen5d , die einen Einlass mit einem Auslass auf kürzestem Wege verbinden. - In
7b ist bei18 eine vierfache Verzweigung eines Verbindungskanals5e gebildet. - Aus
7c gehen Verbindungskanäle5f mit einer Aufweitung19 hervor, die z.B. als Puffervolumen dienen kann. -
7d zeigt bei20 in Mäanderform verlaufende Verbindungskanäle5g , die dem Fluid einen höheren Strömungswiderstand als die geraden Kanäle5d entgegensetzen. - Bei dem Ausführungsbeispiel von
7a ist ein Randeinschnitt21 gebildet, der es erlaubt, durch den Einschnitt gebildete Zungen des Laminats in entgegengesetzten Richtungen abzubiegen und an entsprechende Anschlussgeometrien anzupassen.
Claims (15)
- Verbinder zur Herstellung von Fluidverbindungen, insbesondere zum Anschluss an Mikrokomponenten, wie miniaturisierte Flusszellen, Mikropumpen, Mikrospeicher und dergleichen, mit einem Übertragungselement, das einen Verbindungskanal (
5 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungselement einen flachen Körper mit in Richtung seiner Dickenausdehnung geringerer Biegesteifigkeit als in dazu senkrechten Richtungen umfasst. - Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Körper mehrere, vorzugsweise zueinander im Abstand angeordnete, Verbindungskanäle aufweist.
- Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Körper eine Folie oder mehrere, längsseits miteinander verbundene Schläuche oder flexible Röhren umfasst.
- Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Körper ein Laminat (
1 ) aus wenigstens zwei Folien (3 ,4 ) umfasst, zwischen denen der Verbindungskanal (5 ) gebildet ist. - Verbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskanal (5) durch eine Rille in einer der Folien (
3 ) oder beiden Folien gebildet ist. - Verbinder nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskanal (
5c ) durch einen Schlitz in einer Zwischenfolie (17 ) gebildet ist. - Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskanal (
5 ) im Abstand vom Rand des flachen Körpers endet. - Verbinder nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskanal (
5 ) durch Durchgangslöcher (7 ) in der Folie, in einer (3 ) der beiden Folien oder in beiden Folien seitlich geöffnet ist. - Verbinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei den seitlichen Öffnungen des Verbindungskanals (
5 ) bzw. Löchern (7 ) an der Folie bzw. am Laminat (1 ) außen jeweils ein Anschlusselement (2 ) vorgesehen ist. - Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlusselemente (
2 ) mit einem Stutzen und einem dem flachen Körper zugewandten Flansch (10 ) vorgesehen sind. - Verbinder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusselemente (
2 ) einen Außenkonus (9 ) oder einen Innenkonus umfassen. - Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskanal (
5' ,5e ) verzweigt ist. - Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskanal (
5f ) eine Aufweitung (19 ) aufweist. - Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Verbindungskanals (
5d ) größer als die Länge der Verbindungsgeraden zwischen dem Kanalanfang und dem Kanalende ist. - Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Körper wenigstens einen zwischen zwei Verbindungskanälen verlaufenden Randeinschnitt (
21 ) aufweist.
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|---|---|---|---|
| DE20315371U DE20315371U1 (de) | 2003-10-02 | 2003-10-02 | Verbinder zur Herstellung von Fluidverbindungen |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE20315371U1 true DE20315371U1 (de) | 2005-02-17 |
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| DE20315371U Expired - Lifetime DE20315371U1 (de) | 2003-10-02 | 2003-10-02 | Verbinder zur Herstellung von Fluidverbindungen |
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Effective date: 20050324 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20061130 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20091204 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years | ||
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20111111 |
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| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |